Foren durchsuchen:
 
Zurück   Politikforum: Politik sind wir - kritische Diskussionen zu politischen Themen > Politik und Gesellschaft in Deutschland > Politik- & Geschichtswissenschaft
Connect with Facebook
 
NEWS

Deutschland:
Arbeitsmarkt 2012

Die Piratenpartei:
Das Internet als neue Welt?

Ablehnung des Euros
Wie groß ist die öffentliche Verweigerung wirklich?

Der Fall Schlecker
Meinungen zum Anspruchsdenken großer Unternehmen

Was ist von Gauck als BP zu erwarten?
Meinungen zur Wahl des Bundespräsidenten

Explodierende Weltbevölkerung:
Sind ländliche Infrastrukturen überdimensioniert?

Amtsmissbrauch:
Würde des Amtes. Was ist das?

Echte soziale Marktwirtschaft
Ist die Neue Soziale Marktwirtschaft nur noch Politmarketing?
 

 
Als Gast im Dialog

Themen kommentieren:
Für Foren-Gäste auch geöffnet.
 

 
Partner

Forenpartner werden
Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 02.05.2009, 10:16   #131
Britta
beurlaubt
 
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
Stimmung:
  
Standard

Zitat:
Zitat von oloool Beitrag anzeigen
Mir ist schon klar, dass Du das scheiße findest,
aber ab wann würde mir das wichtig?
Ab dem Moment wo dir Dart wichtig ist, weil du ihn kennengelernt hast, ihn sympatisch findest und dir ein gutes Verhältnis zu ihm wichtiger ist wie dein Ego.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 10:28   #132
Britta
beurlaubt
 
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
Stimmung:
  
Standard

Zitat:
Zitat von dart1976 Beitrag anzeigen
Daraus ergibt sich leider ein Machtpotenzial, das ein oder mehrere Gruppensprecher (Präsident, Parlament, usw.) ausnutzen können.

Ich bezweifle leider, das Gruppen ohne einen Gruppensprecher auskommen können.
Auch hierzu gäbe es eine Lösungsmöglichkeit, die von einem kapitalistischen System nicht gewollt ist:

In einer Gruppe trägt jeder seine Argumente vor. Danach wird in einer Diskussion abgewägt. Ist ein Konsens erreicht wird er von einem Gruppensprecher vorgetragen. Jeder muß der Reihe nach einmal Gruppensprecher sein.

Das setzt voraus, dass jeder in der Gruppe die Qualifikation zum Gruppensprecher hat. Das kann man lernen.

In unserem System sind aber genau diese Qualitäten nicht erwünscht und Menschen mit Gruppensprecherqualitäten wurden schon immer gerne ermordet, wenn sie diesem System nicht dienten. Die Geschichte ist voll von solchen Morden.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 11:14   #133
Iphigenie
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard

Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Auch hierzu gäbe es eine Lösungsmöglichkeit, die von einem kapitalistischen System nicht gewollt ist:

In einer Gruppe trägt jeder seine Argumente vor. Danach wird in einer Diskussion abgewägt. Ist ein Konsens erreicht wird er von einem Gruppensprecher vorgetragen. Jeder muß der Reihe nach einmal Gruppensprecher sein.

Das setzt voraus, dass jeder in der Gruppe die Qualifikation zum Gruppensprecher hat. Das kann man lernen.

In unserem System sind aber genau diese Qualitäten nicht erwünscht und Menschen mit Gruppensprecherqualitäten wurden schon immer gerne ermordet, wenn sie diesem System nicht dienten. Die Geschichte ist voll von solchen Morden.
hi liebe Britta,

diesen Beitrag tu ich schon mal in unsere Sammelbüchse rein (siehe meinen Beitrag Nr.128)

grüße
Iphi
  Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 11:43   #134
Spökes
Schäng
 
Benutzerbild von Spökes
 
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
Stimmung:
  
Standard

Zitat:
Zitat von Iphigenie Beitrag anzeigen
hi liebe Britta,

diesen Beitrag tu ich schon mal in unsere Sammelbüchse rein (siehe meinen Beitrag Nr.128)

grüße
Iphi
Ob ich dort auch reingerate?

Demokratien gibt es ja etliche verschiedene und alle sind Herrschaftsformen. Vor der Herrschaft sollte allerdings erstmal das Volk, also die Gesellschaft mit ihren vielseitigen Auswüchsen, stehen. Wird also die Demokratie einer Gesellschaft, die kein Privateigentum an Grund und Boden zuläßt auch als Demokratie zu bezeichnen sein?
Spökes ist offline   Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 13:11   #135
Iphigenie
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard

Zitat:
Zitat von Spökes Beitrag anzeigen
Ob ich dort auch reingerate?

Demokratien gibt es ja etliche verschiedene und alle sind Herrschaftsformen. Vor der Herrschaft sollte allerdings erstmal das Volk, also die Gesellschaft mit ihren vielseitigen Auswüchsen, stehen. Wird also die Demokratie einer Gesellschaft, die kein Privateigentum an Grund und Boden zuläßt auch als Demokratie zu bezeichnen sein?
Hi Spökes,

Zitat:
Ob ich dort auch reingerate?
Wenn Du Nr. 128 gelesen hast, solltest Du das als eine Ehre ansehn
Also Deine Frage...
Zitat:
Wird also die Demokratie einer Gesellschaft, die kein
Privateigentum an Grund und Boden zuläßt auch als Demokratie
zu bezeichnen sein?
....hab ich eben gerade schon mal in unsere Sammelbüchse (= Word-Datei) reingetan.

Wenn Du magst, kannst Du ja gern versuchen, diese Frage
-wohlfeil begründet- erstmal selbst zu beantworten. Bestimmt hat
die Begründung eine Chance, ebenso ihren Weg in die Sammelbüchse
zu finden


grüße
Iphi
  Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 20:54   #136
dart1976
Neuling
 
Benutzerbild von dart1976
 
Registriert seit: 07.08.2008
Ort: Kaprun-Österreich
Beiträge: 276
  
Standard

Du bist mir ja ein schöner Nachbar, mit einem sehr guten Beispiel.

Zitat:
Zitat von oloool Beitrag anzeigen
Deshalb finde ich es richtig, mit einem lauten Truck jeden morgen gegen fünf an Deinem Schlafzimmer in den Tag zu brummen.
Mir ist schon klar, dass Du das scheiße findest,
aber ab wann würde mir das wichtig?
Genau dasselbe Problem haben Anrainer von viel befahren Strassen oder Flughäfen auch.
Was machen die?
Vielleicht ist es dir jetzt schon wichtiger geworden, oder du überredest andere Nachbarn gleich eine Strasse neben meinem Schlafzimmer zu bauen.

Zitat:
Wird also die Demokratie einer Gesellschaft, die kein
Privateigentum an Grund und Boden zuläßt auch als Demokratie
zu bezeichnen sein?
Selbst verständlich, nur sollte man sehr darauf achten, das die eigene Meinung der Mehrheitsmeinung entspricht, sonnst hat man Pech gehabt.

Geändert von dart1976 (02.05.2009 um 21:02 Uhr).
dart1976 ist offline   Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 21:21   #137
Iphigenie
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard

Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Ab dem Moment wo dir Dart wichtig ist, weil du ihn kennengelernt hast, ihn sympatisch findest und dir ein gutes Verhältnis zu ihm wichtiger ist wie dein Ego.
Hi Britta,

Du antwortest hier auf einen Beitrag von oloool...

Zitat:
Machen wir ein Beispiel und grenzen alle Unbeteiligten aus,
die ohnehin nicht(?) betroffen sind:

Wir sind Nachbarn, dart. Du hast ein riesen Grundstück zwischen meiner Wohnstätte und Arbeitsstätte. Natürlich führt eine Straße drumherum – aber so ein Umweg ist mir unvernünftig. Deshalb finde ich es richtig, mit einem lauten Truck jeden morgen gegen fünf an Deinem Schlafzimmer in den Tag zu brummen. Ich nehme die Abkürzung durch Dein liebevoll gepflegtes Grundstück...

Mir ist schon klar, dass Du das scheiße findest,
aber ab wann würde mir das wichtig?
Du solltest Dich vielleicht nicht auf dieses fantasielose Niveau herablassen;
denn die Demokratie (die andere Welt) nach der wir hier suchen,
wird mit Sicherheit -sollte sie jemals Realität werden-keine Trucks
mehr kennen, mit denen man kilometerweit zur Arbeit fahren muß.....

grüße
Iphi
  Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 21:42   #138
dart1976
Neuling
 
Benutzerbild von dart1976
 
Registriert seit: 07.08.2008
Ort: Kaprun-Österreich
Beiträge: 276
  
Standard

Iphi möchtest du jetzt wirklich behaupten, das diese an diesem Beispiel angesprochene Problem, sich einfach dadurch lösen läst, in dem man Trucks abschafft und den Weg zur arbeit verkürzt?
dart1976 ist offline   Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 02.05.2009, 23:04   #139
ASY
dauerhaft gesperrt
 
Benutzerbild von ASY
 
Registriert seit: 22.04.2009
Ort: EUS(dSSR)
Beiträge: 27
  
Standard Es geht um die Würde!

Wie ich sehe, sind alle meiner Meinung, nur manche haben es halt noch nicht erkannt.

Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Wir können jeder für sich selbst darauf einwirken, indem wir unsere Wertschätzung für Andere entsprechend verteilen.
Richtig! Ich versuche zu bekommen, indem ich dasselbe verteile. (eine neue Formulierung des Kant'schen Imperativs) Manche hier sagten, "meine Freiheit endet, wo ich eine andere einschränke!" - was auch nur bedingt richtig ist, denn es steht nie fest, wie weit wessen Freiheit definiert ist.

Jeder, aber auch schon wirklich jeder Mensch, wünscht sich seine Würde zu behalten. Die Würde eines Menschen zu erhalten ist somit das oberste Gebot für Vernünftiges. Freiheit, die sich jeder wünscht, also als demokratischer Oberwunsch definiert werden darf, endet genau dort, wo die Würde (nicht die Freiheit) eines Menschen verletzt wird.
__________________
Wer die Menschen lieben will, muss ganz tief hassen, was sie unterdrückt!
(J.P.Satre)

Geändert von ASY (02.05.2009 um 23:12 Uhr).
ASY ist offline   Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Alt 03.05.2009, 00:16   #140
dart1976
Neuling
 
Benutzerbild von dart1976
 
Registriert seit: 07.08.2008
Ort: Kaprun-Österreich
Beiträge: 276
  
Standard

Zitat:
Zitat von ASY Beitrag anzeigen
Wie ich sehe, sind alle meiner Meinung, nur manche haben es halt noch nicht erkannt.
Nun, gut am Selbstvertrauen mangelt es dir nicht.
Zitat:
Zitat von ASY Beitrag anzeigen
Manche hier sagten, "meine Freiheit endet, wo ich eine andere einschränke!"
Echt? Muss ich überlesen haben.
Zitat:
Zitat von ASY Beitrag anzeigen
was auch nur bedingt richtig ist, denn es steht nie fest, wie weit wessen Freiheit definiert ist.
Da stimme ich dir zu.
Würde man sich nur die Freiheiten nehmen, von denen man weiß, dass man niemanden andern einschränkt, bleibt da (fast) nichts mehr übrig.

Vernunft, Würde, Freiheit, Lebensart, Lebensweise.

Möchtest du wirklich jedes Wort, für die Menschlichen Konzepte durchdiskutieren, obwohl eine Verallgemeinerung nicht möglich ist und Aufgrund der Unterschiede im Menschlichen Denken nicht möglich sein kann.
Meine Definition von Freiheit ist auch, Unterschiede haben zu dürfen.

Die Würde:
Andere leben lassen (im Sinne von Lebenweise), ohne zu Kritisieren, bedeutet für mich die Würde eines andern Menschen zu erhalten und zu respektieren.
Jedoch ist darauf zu achten das keine Kritik als Gleichgültigkeit gedeutet wird, falls Kritik erwünscht war.

Geändert von dart1976 (03.05.2009 um 00:23 Uhr).
dart1976 ist offline   Mit Zitat antworten


Finden Sie diesen Kommentar lesenswert? Ja | Nein
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
art, demokratie

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu


TIPP
Den Titel "aktives Forenmitglied" gibt es ab einer Postinghöhe von 50 und einem Anmeldezeitraum größer 30 Tage.
 
Netzwerk
 

 
Mitmachen!
Kampagne: Alle gegen Bild
 

 
Links
NachDenkSeiten
KOPP Online
Wikileaks (eng.)
Muskelkater
PolitikBasis
LobbyControl
Deutschland Debatte
Spiegelfechter
Oeffinger Freidenker
Freiheitsliebe
Suboptimales
Trueten
Blog von Mattin
Saarbreaker
BILDblog
Eifelphilosoph
Bertelsmannkritik


Powered by vBulletin® Version 3.7.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
 

 
 
 
Connect with Facebook
: :
:Registrieren
coming soon...