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19.07.2010, 11:58
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#11
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
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tjaja, die Linken (nicht die Linke) sind eben entweder mit antideutschen , Kommunisten, diversen IMs etc durchsetzt ....
Nimm die reine interventionistische, da dürfte der Zersetzungsgrad geringer sein .....
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19.07.2010, 12:08
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#12
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Schriftstellerin
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das lockt alles keinen Hund hinter dem Ofen hervor 
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19.07.2010, 12:10
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#13
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
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Auch Attac ist offiziell gegen Neoliberalismus, auch wenn das bei denen aus verschiedenen Gründen etwas seltsam ist ....
Da attac international ist, könnte das ein interessanter Bündnis-Partner sein ....
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19.07.2010, 12:20
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#14
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Zitat von Beverly
das lockt alles keinen Hund hinter dem Ofen hervor 
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Wir nehmen Oppa und Omma, und engagieren ein paar Strahlharte von Make Capitalism History.
Ein Politischer Kindergarten findet sich bestimmt auch - und dann einen Haufen jener FDP-Leute, die es wagten, Guido zu widersprechen - fertig ist die erste Lauge !
Du willst doch wohl nicht behaupten, das wäre eine schlechte Idee !?
Oder glaubst du, es läuft anders ? sehe ich nicht
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19.07.2010, 13:25
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#15
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Der potenzielle Widerstand gegen den Neoliberalismus wurde systematisch zersetzt.
1. Durch den Neomarxismus, den man in den 70ern schnell mal hochgepäppelt hat. Als die Monetaristen dann die Krise betrieben haben, waren die Marxisten begeistert: die von Marx vorhergesagte, unvermeidbare Krise des Kapitalismus.
2. Durch die Ökobewegung. Wachstum zerstöre die Umwelt, Konsum ist schlecht und tötet die Natur. Na dann, dann kann man den Leuten ja die Löhne und Sozialleistungen und Renten kürzen! Das schützt doch die Umwelt! Ist gut für die Natur!
3. Die Antifa. Selbstverständlich führen Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit zu einem Aufleben rechter Ansichten, also gegen Einwanderer, gegen Konkurrenten um Arbeitsplätze, Wohnungen und Sozialleistungen. Die Antifa will aber nichts gegen die Neoliberalen unternehmen, nichts gegen die Wirtschaftskrise, nichts gegen Massenarbeitslosigkeit, sondern die wollen nur die "Nazis" verkloppen.
4. Die Genderfrage:
Zitat:
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•Crisis! What Gender? Eine geschlechterkritische Deutung der Finanz- und Wirtschaftskrise
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http://www.akweb.de/
Summa summarum: Ich halte das alles nicht für Zufall, sondern für ganz bewusst fabriziert, um den Durchmarsch des Neoliberalismus zu ermöglichen. Es hat funktioniert und wird weiter funktionieren, bis wir es schaffen, uns ganz brutal von Marxisten, Ökos, Antifa und Genderkäse zu trennen.
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19.07.2010, 13:48
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#16
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Hier ein Beispiel, wie die Marxisten mit den Ökothemen gegen die Keynesianer zielen:
Zitat:
Keynes à gogo oder: rücksichtslose Wachstumsförderung
Dort wo es zu einer (vulgären) Form keynesianischer Politik kommt, ist diese allein auf Wachstum als solches ausgerichtet. In der Regel werden dabei bestehende (Dinosaurier) Strukturen der kapitalistischen Ökonomie verstärkt: Abwrackprämien, Subventionierung der Auto- und Flugzeugbaukonzerne, Straßenbauprogramme, Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke und Bau neuer Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen usw.
Damit aber wird ein Faktor, der mit zur weltweiten Krise beitrug, die Klima- und Umweltkrise, verstärkt.
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http://www.linksnet.de/de/artikel/25737
Warum ist das eigentlich so schwer zu verstehen, dass "Öko" das beste Argument für die gezielte Verarmung der breiten Bevölkerung ist. Wird ja auch von denselben Zeitungen und anderen Medien propagiert, gerade mal zwei Seiten oder zehn Minuten von der Forderung nach Lohnkürzung und Sozialabbau und Sanktionen gegen die Arbeitsloen getrennt.
Ich bin für Atomkraftwerke und für Wirtschaftswachstum, denn sonst werden die Menschen weiter in Armut und Elend leben müssen.
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19.07.2010, 13:53
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#17
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Der potenzielle Widerstand gegen den Neoliberalismus wurde systematisch zersetzt.
.....
Summa summarum: Ich halte das alles nicht für Zufall, sondern für ganz bewusst fabriziert, um den Durchmarsch des Neoliberalismus zu ermöglichen. Es hat funktioniert und wird weiter funktionieren, bis wir es schaffen, uns ganz brutal von Marxisten, Ökos, Antifa und Genderkäse zu trennen.
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Alles sehr richtig, sehe ich genauso.
btw, was hälst du von Krysmanski ??
Er ist ja an sich scheinbar nicht der "Revolutionäre"- seine Arbeit ist die schonungslose Analyse der wachsenden Reichtümer , aber hast du mal was von dem gelesen, also das ist ja mal echt heiß, was ich von dem gefunden hab:
Zwei Texte, auch zum "Philanthropentum", echt Mega-Crimes, finde ich:
„Was solche Titanen wie Buffet, Gates, Rockefeller und Carnegie vereint, ist eine Überzeugung, die Carnegie 1899 in einem Essay, ‚Das Evangelium des Reichtums’, formulierte: die Superreichen sollten die ‚Treuhänder’ ihrer großen Vermögen sein und sie zum Wohle der Gesellschaft verwalten. Jetzt ist die Fackel der Titanen weitergereicht worden ... Das Engagement der Bill & Melinda Gates Foundation für die Bekämpfung von Krankheiten in der Dritten Welt wird Konfrontationen bringen mit Regierungen und Herrschern, die sich genauso wie zu Carnegies Zeiten nicht gerne sagen lassen, was sie tun sollen. Doch durch den Einsatz ihres enormen Stiftungsvermögens draußen in der Welt ist die Gates Stiftung längst zu einem wichtigen global player geworden ...
....
Die Dinge werden fragwürdig, wenn durch Philanthropie direkte Eingriffe in Politik, Kultur und sogar Religion erfolgen. Dies aber geschieht in wachsendem Umfang. Slavoj Zizek schreibt, dass smarte Milliardäre wie Bill Gates so tun, als gäbe es keinen Widerspruch zwischen kapitalistischer Ausbeutung und mildtätiger Menschenliebe."
in
http://www.uni-muenster.de/PeaCon/we...ieeu/eu-35.htm
"welche Kriege und Konflikte die Welt in dreißig .... Jahren bedrohen werden. Ein überraschendes Ergebnis war, "dass die Militärs sich vor Neomarxisten in der globalen Mittelklasse fürchten."
viel weiter unten:
"Auch das weite Feld der Umverteilungsoperationen durch nackte Korruption fällt unter das Thema des Zusammenbruchs der Regelsysteme der bürgerlichen Gesellschaft und des Rekurses der Geldmächtigen auf informationstechnisch abgestützte absolutistische und feudalistische Herrschaftsstrukturen.
Dass das nicht gut gehen kann und so - etwa unter dem Deckmäntelchen einer "Vermögenskultur der Philanthropen, in welcher das Geld der Superreichen garantiert nicht nachgezählt wird" (Druyen) - eine Illusion bleibt, ist klar. Klar ist aber auch, dass die Superreichen sich - trotz interner, bis aufs Messer ausgetragener Konkurrenzkämpfe - genau unter einem solchen Selbstverständnis, einem solchen Klassenbewusstsein formieren."
http://www.linksnet.de/de/artikel/20861
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19.07.2010, 14:12
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#18
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Schäng
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Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Der potenzielle Widerstand gegen den Neoliberalismus wurde systematisch zersetzt.
...
2. Durch die Ökobewegung. Wachstum zerstöre die Umwelt, Konsum ist schlecht und tötet die Natur. Na dann, dann kann man den Leuten ja die Löhne und Sozialleistungen und Renten kürzen! Das schützt doch die Umwelt! Ist gut für die Natur!
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Wachstum zerstört nicht nur die Umwelt, sondern auch soziale Gefüge. Konsum tötet nicht nur die Natur sondern auch manchen Konsumenten. Weshalb soll man denn die Löhne und Sozialleistungen kürzen solange es noch reichlich andere Möglichkeiten gibt? Gut, die mögen zwar so argumentieren, aber...
Zitat:
3. Die Antifa. Selbstverständlich führen Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit zu einem Aufleben rechter Ansichten, also gegen Einwanderer, gegen Konkurrenten um Arbeitsplätze, Wohnungen und Sozialleistungen. Die Antifa will aber nichts gegen die Neoliberalen unternehmen, nichts gegen die Wirtschaftskrise, nichts gegen Massenarbeitslosigkeit, sondern die wollen nur die "Nazis" verkloppen.
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Sich die Konkurrenz um das Notwendige vom Hals zu halten ist doch nicht unbedingt rechtes Gedankengut. Dann wäre ja das Gutheißen des staatlicherseits positiv sanktionieren Menschenhandels zwecks Lohndruck links. Oder? Auch hier mag die Antifa ein nicht unbedingt relavantes aber anderes Spiel spielen.
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19.07.2010, 14:51
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#19
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Zitat:
Zitat von Spökes
Wachstum zerstört nicht nur die Umwelt, sondern auch soziale Gefüge. Konsum tötet nicht nur die Natur sondern auch manchen Konsumenten.
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Hellmann meint bestimmt nicht ein soziales Gefüge zerstörendes Wachstum!
Jetzt haben wir auf der Breite Öko und eine noch breitere Verarmung der Bevölkerung.
Aber das Vermögen der obersten 3 % - 10 % (?) wächst und wächst und wächst ....
Dieses Wachstum ist die Zerstörung von Sozialgefüge im großem Maßstab!
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19.07.2010, 15:26
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#20
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Stammuser
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Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von deserd
btw, was hälst du von Krysmanski ??
Er ist ja an sich scheinbar nicht der "Revolutionäre"- seine Arbeit ist die schonungslose Analyse der wachsenden Reichtümer , aber hast du mal was von dem gelesen, also das ist ja mal echt heiß, was ich von dem gefunden hab:
Zwei Texte, auch zum "Philanthropentum", echt Mega-Crimes, finde ich:
„Was solche Titanen wie Buffet, Gates, Rockefeller und Carnegie vereint, ist eine Überzeugung, die Carnegie 1899 in einem Essay, ‚Das Evangelium des Reichtums’, formulierte: die Superreichen sollten die ‚Treuhänder’ ihrer großen Vermögen sein und sie zum Wohle der Gesellschaft verwalten. Jetzt ist die Fackel der Titanen weitergereicht worden ... Das Engagement der Bill & Melinda Gates Foundation für die Bekämpfung von Krankheiten in der Dritten Welt wird Konfrontationen bringen mit Regierungen und Herrschern, die sich genauso wie zu Carnegies Zeiten nicht gerne sagen lassen, was sie tun sollen. Doch durch den Einsatz ihres enormen Stiftungsvermögens draußen in der Welt ist die Gates Stiftung längst zu einem wichtigen global player geworden ...
....
http://www.uni-muenster.de/PeaCon/we...ieeu/eu-35.htm
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Krysmanski habe ich immer wieder gelesen. Leider steht der auch oft auf geschwollene Analysen, wo es einfach darum ginge, den Leuten die absichtliche Verursachung der Krisen und der Arbeitslosigkeit zu erklären. Da drückt der sich drum.
Was die "Philanthropie" der Reichen betrifft, ist ja bekannt, dass in den USA die größten Gangster sich als "Philanthropen" feiern lassen. Das ging mit den Räuberbaronen und offenen Verbrechern wie Rockefeller und Morgan los.
In Wahrheit werden die Vermögen in den Stiftungen vor dem Zugriff der Steuer geschützt und die Erben kontrollieren die Stiftungen. Ganz große Stiftungen wie die von Rockefeller waren auch immer politische Akteure auf ganz großer Ebene. Die machen also Politik damit und die "Stiftung" fördert zum Beispiel die neoliberalen think tanks und finanziert "orangene Revolutionen" im Interesse des US-Imperialismus und mit Hilfe der CIA. Wie etwa Soros.
Mit Wohltätigkeit hat das gar nichts zu tun. Stiftungen sind wie private Konzerne, nur steuerfrei.
Da ist mir der Krysmanski oft zu undeutlich. Aber er ist immer noch besser, als viele andere. Sein letztes Buch "Hirten und Wölfe" habe ich aber nicht empfehlen können. Zu viel Gewäsch.
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