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Alt 25.01.2009, 22:50   #11
Beverly
Schriftstellerin
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Benutzerbild von Beverly
 
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 1.006
  
Standard

Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Ohne Geld, warum nicht?

Natürlich würde man Warenströme irgendwie berechnen müssen und das könnte dann böswillig als Wiedereinführung eines Geldwesens im Austausch betrachtet werden.

Grundsätzlich sehe ich aber kein Problem darin, auf einem entwickelten technologischen Stand die Arbeit so zu organisieren, dass sie eine abwechslungsreiche und lustige Form der Kommunikation mit anderen Menschen wird, statt einer Plackerei für bösartige kapitalistische Ausbeuter.

Wenn das nun der Kern der Frage ist, ob die Menschen ohne "Geld" leben können, dann lautet meine Antwort: Ja!
Gerade im Kapitalismus müssen die meisten Menschen ohne Geld auskommen, denn sie haben nie genug davon.
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Alt 28.01.2009, 14:47   #12
Iphigenie
Gast
 
Beiträge: n/a
  
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Ohne Geld, warum nicht?

Natürlich würde man Warenströme irgendwie berechnen müssen und das könnte dann böswillig als Wiedereinführung eines Geldwesens im Austausch betrachtet werden.

Grundsätzlich sehe ich aber kein Problem darin, auf einem entwickelten technologischen Stand die Arbeit so zu organisieren, dass sie eine abwechslungsreiche und lustige Form der Kommunikation mit anderen Menschen wird, statt einer Plackerei für bösartige kapitalistische Ausbeuter.

Wenn das nun der Kern der Frage ist, ob die Menschen ohne "Geld" leben können, dann lautet meine Antwort: Ja!
Hi Hellmann,

kürzlich hatte ich folgenden Traum. Alle Regierungen der Welt ließen
über alle Fernsehstationen der Erde verkünden, daß sie für ein Jahr
eine gemeinsame Reise durch den Kosmos machen wollten. Sie alle
hätten so viel Zuversicht in ihre Völker, daß sie glauben, diese ein Jahr
allein zu lassen zu können, ohne daß nicht schlimme Dinge passieren
würden. Kaum waren diese Herrschaften im Weltraum
entschwunden, begannen alle Menschen absolut alles zu zerstören, was
Menschenhand jemals aufgebaut. Nur ihre Schlafsäcke behielten alle.
Sie beschlossen dann alle gemeinsam eine neue Welt aufzubauen.
Nachdem sich alle geeinigt hatten, war gerade ein Jahr vergangen
und ihre Machthabenden kehrten zur Erde zurück. Sie waren alle wie
vor den Kopf gestoßen, denn sie konnten nicht mehr herrschen,
weil es nichts mehr zu beherrschen gab. Die Menschheit beschloß
dann gemeinsam, die ehemals herrschenden Machthaber beim
Aufbau der neuen Welt mithelfen zu lassen.
Weil sie aber keine Arbeit mit den Händen gewohnt waren, lehrte man
sie dann liebevoll einige wichtige Handwerksberufe. Sie wollten das
auch, weil es vielen von ihnen einfach zu langweilig geworden war,
einfach nur rumzustehn, und den anderen bei der Arbeit zuzugucken.


grüße
Iphi
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Alt 28.01.2009, 14:49   #13
Iphigenie
Gast
 
Beiträge: n/a
  
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Gerade im Kapitalismus müssen die meisten Menschen ohne Geld auskommen, denn sie haben nie genug davon.
Hi Beverly,

was genau willst Du damit sagen?

grüße
Iphi
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Alt 29.01.2009, 14:46   #14
Spökes
Schäng
 
Benutzerbild von Spökes
 
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
Stimmung:
  
Standard

Zitat:
Zitat von Spökes

Da mit dem totalen Niedergang des Geldes alle Planungen, die Erdherrschaft umzusetzen hinfällig werden, werden die wenigen Überleben, die es sich nicht haben träumen lassen.
Zitat:
Zitat von Iphigenie Beitrag anzeigen
Hallo Spökes,

ich verstehe diesen Satz nicht ganz.....Fehlt da nicht was?

grüße
Iphi
Hallo Iphi!

Na gut! Da fehlen vermutlich weitergehende Erläuterungen. Wie kann ich auch erwarten, dass mir Jemand hinter die Stirn schaut. Noch weiter reduziert entspricht diese Aussage diesem alten Sprichwort:"Die Letzten werden die Ersten sein". Dies ließe entsprechend weiteres Unvertändnis aufkommen. Dann lass mich dir ein wenig mehr Einblick in meine Gedankengänge gewähren, womit ich allerdings nicht unbedingt verbinde, dass ich besser verstanden werde.

Der Kapitalismus hat sicherlich seine Vorteile, wenn ich schon nur die Produktivität in der Landwirtschaft betrachte. Darauf komme ich, da ich mir gerade den letzten Rosenkohl vom Feld geholt habe. Der sieht zu 90 % noch ganz gut aus und wird auch so schmecken. Das weis selbt mein Neffe zu schätzen der auch gerne außerhalb damit angibt, sich sehr gut und gesund zu ernähren, eben im Besonderen mit meinen Proukten. Allerdings habe ich von ihm in Bezug auf operative Mitarbeit noch nichts richtiges erlebt. Das wird sich jetzt Ende Februar ändern (müssen). So werde ich darauf verzichten, mir zur Herrichtung des Feldes für die neue Saison einen Einachser zu mieten und die ganze Sache mit der Hand sprich dem Spaten angehen. Jede Wette, die Jungs brechen nach zwei Stunden mit Blasen übersääten Händen moralisch in sich zusammen und werden die Flucht in den Einachser suchen, der in der Handhabung einen ganzen Mann bedingt. Da müssen die durch! Das geht dann alles nicht, da ich mit 250 m²/Tag umgespatete Fläche plane. Allso, das was ich so privat veranstalte ist im Grunde wirtschaftlich gesehen Unsinn. Jedoch stehen die Jungs das durch, haben sie was fürs Leben gelernt. Ja, und ich sehe mich dabei, sollte mir keine Bombe auf den Kopf fallen, schon das Jahr über wie die Made im Speck.

Bequemer ist dennoch, sich die Sachen im Supermarket zu beschaffen und mit "Cash in de Täsch" auch gerne im "Bio-Laden". Wie all diese langsam wachsenden Strömungen die sich schnell zuspitzende Krise nicht bändigen können, bleiben dennoch weitere Optionen zu berücksichtigen. Wir haben Grund zu glauben, dass sich die Erde von Zeit zu Zeit verändert. Diese Veränderungen, von mir aus wie in einem anderen Strang von Beverly erwähnt, durch einen Vulkanausbruch, halte ich für Meilensteine in unserer Entwicklung. Konkret liegen wir mit unserem Anwesen nicht allzuweit vom Luisen-Sprung entfernt. Sollte es dort zu einem gewaltigen Sprung kommen, wird mir auch das Dach auf den Kopf fallen. Genauso sicher bin ich mir allerdings, dass das europäische Stromversorgungsnetz zusammenbrechen wird. Das liegt daran, weil wir hier ein "Revier" haben, welches irgendwann einmal 12,5 % des gesamten BRD-Primärenergiebedarfs abdeckte und in dem die Netze ihren Verküpfungspunkt haben. Wir finden also die Natur als das Machtinstrument, welches uns den Weg weist. Warum sie wann wo wie reagiert vermag noch niemand so richtig zu belegen. So nehme ich lieber dieses als göttliche Weisung.

Die andere Option, uns "Weisungen" zu erteilen, kommt natürlich von der Seite der Leute die glauben, sich auf eine Stufe mit Gott stellen zu können. Die eben, die Feuer vom Himmel regnen lassen, bibliche Plagen in ihren Archiven verwalten, Lebensformen kreieren, gar zum Mond oder weiter fliegen, ne, und was die so alles machen - "Bloodsucker"!, die das ewige Leben vor Augen haben, da danach strebend. Die obligen nach meiner Einschätzung und mehr kann ich aus den vielen Informationen, die mir vorliegen und auch widersprüchlich sind nicht herausziehen, dem Trugschluß über das Menschenmögliche hinaus agieren zu können. Das System Erde empfindet diese ungehemte Entfaltung der Produktivkräfte irgendwann als gesundheitliche Beeinträchtigung und aktiviert seine Selbstheilungskräfte.

So habe ich dann auch mal versucht, mit dir was zu plaudern.
Spökes ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 18.05.2009, 14:04   #15
Randle P. McMurphy
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Benutzerbild von Randle P. McMurphy
 
Registriert seit: 18.05.2009
Beiträge: 320
  
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Gerade im Kapitalismus müssen die meisten Menschen ohne Geld auskommen, denn sie haben nie genug davon.
Keine Ahnung wie´s Dir geht - nun mir reicht es zum Leben und mehr
brauch ich nicht.
Randle P. McMurphy ist offline   Mit Zitat antworten


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dem, kapitalismus, leben

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