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24.01.2009, 02:30
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#1
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Gast
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Kann es ein Leben nach dem Kapitalismus geben?
Hi @all
Es soll Menschen geben, die absolut davon überzeugt sind, daß es
nach dem Kapitalismus nichts mehr geben kann, daß er das Ende der
Geschichte sei. Sie behaupten, daß dem Kapitalismus etwas wie
ein Naturgesetz innewohne, das unabdingbar an die menschlichen
Existenz geknüpft sei....
Ohne Mensch kein Kapitalismus und ohne Kapitalismus kein Mensch.
Meine Frage an euch:
Stellt euch vor, riesige Raumschiffe einer intelligenten Rasse landeten
auf der Erde und befehlten der Menschheit, sofort alles Geld
zu vernichten. Es dürfte kein Geld mehr existieren. Die Menschheit
könne tun und lassen was sie wolle, nur dürfe sie kein Geld in Umlauf
bringen oder benutzen. Zuwiderhandlungen würden sofort mit der
Pulverisierung...Atomisierung des gesamten Planeten geahndet werden.
Frage: Könnte die Menschheit überleben,existieren, oder müßte sie
innerhalb einiger Jahre bis auf paar Übriggebliebene aussterben?
grüße
Iphi 
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24.01.2009, 07:35
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#2
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Iphigenie
Hi @all
Es soll Menschen geben, die absolut davon überzeugt sind, daß es
nach dem Kapitalismus nichts mehr geben kann, daß er das Ende der
Geschichte sei. Sie behaupten, daß dem Kapitalismus etwas wie
ein Naturgesetz innewohne, das unabdingbar an die menschlichen
Existenz geknüpft sei....
Ohne Mensch kein Kapitalismus und ohne Kapitalismus kein Mensch.
Meine Frage an euch:
Stellt euch vor, riesige Raumschiffe einer intelligenten Rasse landeten
auf der Erde und befehlten der Menschheit, sofort alles Geld
zu vernichten. Es dürfte kein Geld mehr existieren. Die Menschheit
könne tun und lassen was sie wolle, nur dürfe sie kein Geld in Umlauf
bringen oder benutzen. Zuwiderhandlungen würden sofort mit der
Pulverisierung...Atomisierung des gesamten Planeten geahndet werden.
Frage: Könnte die Menschheit überleben,existieren, oder müßte sie
innerhalb einiger Jahre bis auf paar Übriggebliebene aussterben?
grüße
Iphi 
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Die meisten Menschen werden erwartungsgemäß den Niedergang des Geldes nicht überleben können. Nicht, weil sie es nicht könnten, nein weil sie sich zu dumm anstellen werden - eben in der Form, dass sie innerlich weiter am Geld und dem damit verbundenen "süßen" oder "teuflichen" Leben hängen. Wie war das bei Sodom und Ghomorra? Nicht zurückschauen?
Da mit dem totalen Niedergang des Geldes alle Planungen, die Erdherrschaft umzusetzen hinfällig werden, werden die wenigen Überleben, die es sich nicht haben träumen lassen. Der Offenbarung entnommen knapp 144 000 "reine" Männer und knapp 10 Millionen Engel. Die Engel müssen irgendwie weiblich sein, da ansonsten mit dem Aussterben der Art zu rechnen ist. Ein Evolutionssprung hin zum Zwitter möchte ich ausschließen.
Beste Voraussetzungen für ein Matriachat. Den Männern, so knapp wie oben geschildert, wird dabei das Leben allerdings arg hart. Die Frauen werden die vermutlich schon auf 10 km riechen können und versuchen, sie zu erwischen. 
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24.01.2009, 12:46
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#3
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Iphigenie
Hi @all
Es soll Menschen geben, die absolut davon überzeugt sind, daß es
nach dem Kapitalismus nichts mehr geben kann, daß er das Ende der
Geschichte sei. Sie behaupten, daß dem Kapitalismus etwas wie
ein Naturgesetz innewohne, das unabdingbar an die menschlichen
Existenz geknüpft sei....
Ohne Mensch kein Kapitalismus und ohne Kapitalismus kein Mensch.
Meine Frage an euch:
Stellt euch vor, riesige Raumschiffe einer intelligenten Rasse landeten
auf der Erde und befehlten der Menschheit, sofort alles Geld
zu vernichten. Es dürfte kein Geld mehr existieren. Die Menschheit
könne tun und lassen was sie wolle, nur dürfe sie kein Geld in Umlauf
bringen oder benutzen. Zuwiderhandlungen würden sofort mit der
Pulverisierung...Atomisierung des gesamten Planeten geahndet werden.
Frage: Könnte die Menschheit überleben,existieren, oder müßte sie
innerhalb einiger Jahre bis auf paar Übriggebliebene aussterben?
grüße
Iphi 
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Denjenigen, die kein Geld haben wird das nicht schwer fallen.
Die Reichen und Superreichen werden das nicht wollen und sie werden die Armen dazu zwingen, gegen die Ausserirdischen zu kämpfen.
Die Menschheit könnte im Prinzip schon ohne Geld existieren. Da müßte dann halt Jeder seinen Teil dazu beitragen.
Denjenigen, die bisher immer von ihrem Geld super auf Kosten anderer gelebt haben, wird es allerdings sehr schwer fallen selbst arbeiten zu müssen. Ihre großen Häuser ohne Putzfrau sauber zu halten, ihre Nahrung selbst anzubauen, ihre Jachten selber zu betanken, ihre Privatjets selber zu fliegen - wer würde denn ohne Geld noch was für diese Leute tun? Die können nichts anderes wie Andere kaufen.
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24.01.2009, 13:27
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#4
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Neuling
Registriert seit: 13.10.2008
Beiträge: 19
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Zitat:
Zitat von Iphigenie
Hi @all
Es soll Menschen geben, die absolut davon überzeugt sind, daß es
nach dem Kapitalismus nichts mehr geben kann, daß er das Ende der
Geschichte sei. Sie behaupten, daß dem Kapitalismus etwas wie
ein Naturgesetz innewohne, das unabdingbar an die menschlichen
Existenz geknüpft sei....
Ohne Mensch kein Kapitalismus und ohne Kapitalismus kein Mensch.
Meine Frage an euch:
Stellt euch vor, riesige Raumschiffe einer intelligenten Rasse landeten
auf der Erde und befehlten der Menschheit, sofort alles Geld
zu vernichten. Es dürfte kein Geld mehr existieren. Die Menschheit
könne tun und lassen was sie wolle, nur dürfe sie kein Geld in Umlauf
bringen oder benutzen. Zuwiderhandlungen würden sofort mit der
Pulverisierung...Atomisierung des gesamten Planeten geahndet werden.
Frage: Könnte die Menschheit überleben,existieren, oder müßte sie
innerhalb einiger Jahre bis auf paar Übriggebliebene aussterben?
grüße
Iphi 
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vielleicht klebe ich zu sehr am kapitalismus....
aber wenn man eine leistung erbringt, (mietwohnung, lebensmittel etc.) muss dann nicht auch eine gegenleistung erbracht werden?
früher wurde da mit den berühmten muscheln getauscht - also eine währung sozusagen....
oder wenn ich dann beim bäcker ein brot bekomme muss ich dafür bei ihm die backstube putzen? wenn das alle anderen auch machen ensteht doch chaos....
bliebe nur die selbstversorgung (eigenanbau) wie aber will das jemand machen, der nur eine mietwohnung hat....
ääähm ja ich glaube ich bin zu sehr im kapitalistischen denken gefangen.... 
__________________
 kann man immer
 macht aber mehr spass
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24.01.2009, 21:45
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#5
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.574
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Zitat:
Zitat von serenety
ääähm ja ich glaube ich bin zu sehr im kapitalistischen denken gefangen.... 
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In der Regel liegt das nicht am Denken, wie auch, sondern an den Interessen der Leute.
Du profitierst also vom Kapitalismus und gehörst zu denen, die mit wenig Leistung viel Kohle machen.
Deshalb verteidigst Du den Kapitalismus.
Solche Leute haben veileicht einen Acker geerbt, der dann als Bauland für Millionen zu verkaufen war und das haben sie in eine Mietskaserne investiert oder für hohe Zinsen angelegt, und wehe man will ihnen das wegnehmen oder auch nur Vermögenssteuern erheben.
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25.01.2009, 10:40
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#6
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Gast
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Zitat:
Zitat von Spökes
Da mit dem totalen Niedergang des Geldes alle Planungen, die Erdherrschaft umzusetzen hinfällig werden, werden die wenigen Überleben, die es sich nicht haben träumen lassen.
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Hallo Spökes,
ich verstehe diesen Satz nicht ganz.....Fehlt da nicht was?
grüße
Iphi 
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25.01.2009, 10:45
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#7
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Gast
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Kann es ein Leben nach dem Kapitalismus geben?
Zitat:
Zitat von Hellmann
In der Regel liegt das nicht am Denken, wie auch, sondern an den Interessen der Leute.
Du profitierst also vom Kapitalismus und gehörst zu denen, die mit wenig Leistung viel Kohle machen.
Deshalb verteidigst Du den Kapitalismus.
Solche Leute haben veileicht einen Acker geerbt, der dann als Bauland für Millionen zu verkaufen war und das haben sie in eine Mietskaserne investiert oder für hohe Zinsen angelegt, und wehe man will ihnen das wegnehmen oder auch nur Vermögenssteuern erheben.
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Hi Hellmann,
es würde mich aufrichtig freuen, wenn auch Du meine
Frage beantworten würdest, die da lautet:
Zitat:
Meine Frage an euch:
Stellt euch vor, riesige Raumschiffe einer intelligenten Rasse landeten
auf der Erde und befehlten der Menschheit, sofort alles Geld
zu vernichten. Es dürfte kein Geld mehr existieren. Die Menschheit
könne tun und lassen was sie wolle, nur dürfe sie kein Geld in Umlauf
bringen oder benutzen. Zuwiderhandlungen würden sofort mit der
Pulverisierung...Atomisierung des gesamten Planeten geahndet werden.
Frage: Könnte die Menschheit überleben,existieren, oder müßte sie
innerhalb einiger Jahre bis auf paar Übriggebliebene aussterben?
grüße
Iphi
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25.01.2009, 11:01
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#8
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.574
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Ohne Geld, warum nicht?
Natürlich würde man Warenströme irgendwie berechnen müssen und das könnte dann böswillig als Wiedereinführung eines Geldwesens im Austausch betrachtet werden.
Grundsätzlich sehe ich aber kein Problem darin, auf einem entwickelten technologischen Stand die Arbeit so zu organisieren, dass sie eine abwechslungsreiche und lustige Form der Kommunikation mit anderen Menschen wird, statt einer Plackerei für bösartige kapitalistische Ausbeuter.
Wenn das nun der Kern der Frage ist, ob die Menschen ohne "Geld" leben können, dann lautet meine Antwort: Ja!
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25.01.2009, 22:38
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#9
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 1.006
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Zitat:
Zitat von Iphigenie
Hi @all
Es soll Menschen geben, die absolut davon überzeugt sind, daß es
nach dem Kapitalismus nichts mehr geben kann, daß er das Ende der
Geschichte sei. Sie behaupten, daß dem Kapitalismus etwas wie
ein Naturgesetz innewohne, das unabdingbar an die menschlichen
Existenz geknüpft sei....
Ohne Mensch kein Kapitalismus und ohne Kapitalismus kein Mensch.
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Es sind gerade diese Sichtweisen, die mir den Kapitalismus und seine Apologeten so verhasst machen. Vor dir von dir geschilderten pseudo-naturgesetzlichen Rechtfertigung gab es bei den Calvinisten der frühen Neuzeit die "Prädestination": wirtschaftlicher Erfolg wurde als Zeichen der Gnade und Gunst Gottes interpretiert. Blödsinn hie, Blödsinn da. Ich würde es ja eher damit rechtfertigen, dass wirtschaftlich erfolgreiche Kapitalisten größere Teller haben als erfolglose Schlucker. Aber bei Strafe des Ausstoßes aus der Gemeinschaft der Gierigen darf jemand im System des Kapitalismus keinen Gedanken fassen, der auch nur einen Millimeter über seinen Tellerrand hinaus reicht. Geistige Freiheit bleibt nur den armen Schluckern mit kleinen Tellern, wo der Rand so schnell erreicht ist, dass sie schon mal darüber hinaus gucken. So wird übrigens auch der Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär nachvollziehbar: der Tellerwäscher fängt mit dem Waschen kleiner Teller an und arbeitet sich zu immer Größeren vor. Wenn er dann nicht mehr über den Tellerrand hinaus blicken kann, ist er - schwuppdich! - Millionär!
Zitat:
Zitat von Iphigenie
Meine Frage an euch:
Stellt euch vor, riesige Raumschiffe einer intelligenten Rasse landeten
auf der Erde und befehlten der Menschheit, sofort alles Geld
zu vernichten. Es dürfte kein Geld mehr existieren. Die Menschheit
könne tun und lassen was sie wolle, nur dürfe sie kein Geld in Umlauf
bringen oder benutzen. Zuwiderhandlungen würden sofort mit der
Pulverisierung...Atomisierung des gesamten Planeten geahndet werden.
Frage: Könnte die Menschheit überleben,existieren, oder müßte sie
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grüße
Iphi 
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Theoretisch wäre es ein schwerer Schlag, auf das Tauschmittel Geld verzichten zu müssen. Praktisch hat aber zuletzt die Finanzkrise gezeigt, wie sehr sich das Geld verselbstständigt hat. Seine Abschaffung ließe sich da IMHO verkraften und hätte auch Vorteile. Man müsste im Laden nix mehr bezahlen und könnte ehrenamtlich wichtige Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen. Das Argument "es ist kein Geld da" entfiele als Rechtfertigung fürs Nixtun - weil die Arbeitgeber keine gescheiten Löhne zahlen können oder wollen - und dafür, am Hungertuch nagen zu müssen.
Es gäbe denn vielleicht "Berechtigungen", wo draufsteht, was einem an Konsumgütern ungefähr zusteht und was man dafür leisten müsste. Das wäre dann eine andere Art der Kontrolle um zu vermeiden, dass jemand fürs Nichtstum Sportwagen, Motoryacht und Villa kriegt. Weswegen die Kapitalisten lieber das Geldsystem haben.
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25.01.2009, 22:47
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#10
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 1.006
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Solche Leute haben veileicht einen Acker geerbt, der dann als Bauland für Millionen zu verkaufen war und das haben sie in eine Mietskaserne investiert oder für hohe Zinsen angelegt, und wehe man will ihnen das wegnehmen oder auch nur Vermögenssteuern erheben.
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Wobei der Acker als Acker vielleicht viel schöner und auch nutzbringender war als als Standort für die x-te Neubausiedlung zur weiteren Zersiedlung der Landschaft. Das aus der Umwidmung in Bauland gewonnene Geld in einer Mietskaserne zu investieren, klingt auch nicht sehr prickelnd. Warum überhaupt? Um mit der Mietskaserne, wo dann vielleicht Einwanderer aus Anatolien leben weil die als Mieter profitabler sind als Deutsche, noch mehr Geld zu verdienen. Wobei auch die Einwanderer nur wegen des Geldes nach Deutschland in die Mietskaserne gezogen sind. Etc. etc. etc.
Irgendwann finden dann alle angesichts wachsender Anomie, Konflikten zwischen Deutschen und Einwanderern und Zerstörund der Landschaft oder auch einer Nahrungsmittelkrise heraus, dass es besser gewesen wäre, wenn das Ackerland Ackerland geblieben wäre und die Einwanderer aus Anatolien nicht wegen des Geldes nach Deutschland in einer Mietskaserne gezogen wären.
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