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31.08.2011, 21:29
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#21
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Stammuser
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Zitat:
Zitat von guenthie
Ja, ich habe sofort mal bei 'Wikipedia´nachgeschlagen. Ich will es nicht glauben: alles umgeschrieben, bin erinnert an den "Sprechschreiber" bei "1984"!!!. Du wirst dich erinnern: wenn sich in irgendeiner Angelegenheit die politische Linie änderte, wurde mit diesem Apparat in einer Nacht der gesamte Text von allen betroffenen Büchern umgeschrieben. Unter al-Gaddafi kannst du jetzt nur noch negativ-hetzerische Fakten lesen, über die Aufbau- und Sozialleistungen Gaddafis ist einfach kein Wort mehr zu finden. Aber ich habe zu deiner Freude ein anderes Dokument gefunden. Hier der Wortlaut:[...]
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Und was sagen diese "Wohltaten" eines rohstoffreichen Landes nun über den "Helden des Dritten Weges"? Richtig, nichts, was seine persönliche Bereicherung und die Pervertierung widerlegt, nichts über Demokratie und Toleranz. Und jeder sieht ganz offensichtlich, dass Libyen gerade wegen seines exklusiven Reichtums kein Beispiel für irgendeine Alternative sein konnte.
Die Wirklichkeit sah z. B. so aus:
Deutsche G36-Sturmgewehre in Libyen gefunden
http://www.tagesschau.de/ausland/libyen1384.html
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31.08.2011, 22:02
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#22
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Schäng
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez
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Wieso "sah"? Sieht! Diese Waffen wären ja nicht die ersten modernen Kriegsgeräte, die von der Al Quaida ins Land gebracht wurden.
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31.08.2011, 22:59
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#23
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Zitat:
Zitat von Spökes
Wieso "sah"? Sieht! Diese Waffen wären ja nicht die ersten modernen Kriegsgeräte, die von der Al Quaida ins Land gebracht wurden.
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Ah ja, Al Quaida ... an wen haben die denn geliefert und vor allem woher hatten denn die die Waffen?
Es ging ja in der Diskussion um Waffenhandel und da stehen immer noch Staaten wie die USA, Russland und Deutschland obenan.
Und wenn die nicht selbst in Erscheinung traten, so tat dies z. B. Viktor But, bis zu seiner Inhaftierung in Thailand im Oktober 2010 der größte private Waffenhändler der Welt.
Der 43-jährige Ex-UdSSR-Militärfliegeroffizier lieferte z. B. Flugabwehrraketen vom Typ "Igla" an die kolumbianische FARC.
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01.09.2011, 01:11
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#24
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Stammuser
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Und was sagen diese "Wohltaten" eines rohstoffreichen Landes nun über den "Helden des Dritten Weges"? Richtig, nichts, was seine persönliche Bereicherung und die Pervertierung widerlegt, nichts über Demokratie und Toleranz. Und jeder sieht ganz offensichtlich, dass Libyen gerade wegen seines exklusiven Reichtums kein Beispiel für irgendeine Alternative sein konnte.
Die Wirklichkeit sah z. B. so aus:
Deutsche G36-Sturmgewehre in Libyen gefunden
http://www.tagesschau.de/ausland/libyen1384.html
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Du hast ganz einfach keine Messlatte im Gehirn, um auch nur ein bisschen die Leistungen Gaddafis würdigen zu können, die da in einem fast tropischen, zuvor kolonialen Wüstenland erzielt wurden. Trotz Ölreichtum wäre das unter rein kapitalistischen Verhältnissen UNMÖGLICH gewesen. Ich gehe jede Wette, das die aufgezählten Werte schon in wenigen Jahren nicht mal mehr halb so groß sein werden. Wir sprechen uns wieder.
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01.09.2011, 07:43
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#25
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Zitat:
Zitat von guenthie
Du hast ganz einfach keine Messlatte im Gehirn, um auch nur ein bisschen die Leistungen Gaddafis würdigen zu können, die da in einem fast tropischen, zuvor kolonialen Wüstenland erzielt wurden. Trotz Ölreichtum wäre das unter rein kapitalistischen Verhältnissen UNMÖGLICH gewesen. Ich gehe jede Wette, das die aufgezählten Werte schon in wenigen Jahren nicht mal mehr halb so groß sein werden. Wir sprechen uns wieder.
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Ja, Du hast recht, mir fehlt im Gehirn Deine merkwürdige "Messlatte" oder sollte man besser sagen, Dein Brett vor dem Kopf? 
Ja, hoffentlich sprechen wir uns schon in wenigen Jahren wieder, wenn es noch mehr Despoten vom Schlage eines Gaddafi an den Kragen gegangen ist, aber möglichst so, dass man wirklich begreift, wie ein "Dritter Weg" aussehen könnte.
1969 war Libyen übrigens kein "fast tropisches, koloniales Wüstenland", mehr sondern seit 1951 eine unabhängige konstitutionelle Monarchie, wenn auch mit Militärbasen der Briten und USA und einer engen Zusammenarbeit mit Frankreich, Italien und Griechenland. Den König putschte dann der "Revolutionsführer" weg, 2008 "König der Könige Afrikas"
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7588033.stm
Ja, ja, der "Dritte Weg"... 
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01.09.2011, 09:33
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#26
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weltmensch
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Zitat:
Zitat von guenthie
Tja, es ist aber so, dasssogar gebildete deutsche Landsleute von der Hetzpropaganda total eingelullt sind, wie du das auch hier im Forum zu sehen bekommst. Hinzu kommt allerdings noch, dass Westeuropäer trotz gelegentlicher Besuche im Urlaub so gut wie keine Kinntnisse von den Zuständen und der Mentalität besonders in Drittwelt-Ländern haben. Das wird übrigens von den Medien auf gemeinste Art und Weise ausgenutzt, z. B. die Kleidung Gaddafis.
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Mit diesen Unterstellungen der Massenmedien soll ja nicht nur Gadaffi diskreditiert werden, sondern auch der Krieg gerechtfertigt werden. Ich denke aber, dass mittlerweile so gut wie jeder Bürger dieser Welt über diese Machenschaften der gleich geschalteten und durch die Amerikaner gesteuerten Massenmedien Bescheid weiß.
Mittlerweile passieren solche Piratenüberfälle ja offen. Schlimmer noch, wir, die Europäer schauen sinnentfremdet dabei zu, oder unterstützen diese Piraten auch noch. Sie machen sich an diesem offenen Verbrechen an Ländern dieser Welt, die noch Ressourcen besitzen, SCHULDIG!!!! Unglaublich!!! Das wird sich eines Tages gewaltig rächen. Denk an Saddam, dem erging es genau so. Schon damals schrieb ich, mal schaun, wer als nächstes kommt. Zwischenzeitlich hat AMERIKA den Putschtsunami proklamiert und auch durchgezogen. Und dann kam Gaddafi dran. Wer wird der nächste sein? Na Adminchen, so wie ich ihn nenne. Da kann man fast drauf wetten. Was hatten alle zu bieten? Ö E L !!!
Weitere Kandidaten werden in Südamerika zu finden sein. Vorarbeiten wurden da ja schon geleistet, wie immer wieder zu vernehmen war.
Diese Verbrecherbande will sich alle Ressourcen dieser Welt MIT GEWALT unter den Nagel reißen und erpresst dazu andere Staaten, hier mitzumischen. Das ist ungeheuerlich! Auch die Arktis wird vergewaltigt. Ölkatastrophen mit eingeschlossen. Und ich behaupte, dass die angebliche Erderwärmung eine hausgemachte Erderwärmung ist. Die Arktis schmilzt, die Antarktis nicht. dafür gibt es wunderbare Zeitrafferclips.
http://www.spiegel.de/video/video-1118717.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...754087,00.html
Während der Norden weg schmilzt, verändert sich der Süden so gut wie überhaupt nicht. Es kommt noch besser: Im Süden sind KälteREKORDE gemeldet worden!!!!!
richard
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Sorgt euch nicht, LEBT.
Geändert von agano (01.09.2011 um 09:35 Uhr).
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02.09.2011, 14:00
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#27
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Ja, Du hast recht, mir fehlt im Gehirn Deine merkwürdige "Messlatte" oder sollte man besser sagen, Dein Brett vor dem Kopf? 
Ja, hoffentlich sprechen wir uns schon in wenigen Jahren wieder, wenn es noch mehr Despoten vom Schlage eines Gaddafi an den Kragen gegangen ist, aber möglichst so, dass man wirklich begreift, wie ein "Dritter Weg" aussehen könnte.
1969 war Libyen übrigens kein "fast tropisches, koloniales Wüstenland", mehr sondern seit 1951 eine unabhängige konstitutionelle Monarchie, wenn auch mit Militärbasen der Briten und USA und einer engen Zusammenarbeit mit Frankreich, Italien und Griechenland. Den König putschte dann der "Revolutionsführer" weg, 2008 "König der Könige Afrikas"
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7588033.stm
Ja, ja, der "Dritte Weg"... 
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Es darf nicht ums Rechthaben gehen.
Es muss aber um die Erkenntnis der Wahrheit gehen.
Libyen war sehr wohl 1969 ein fast trobisches Land, und "Tropisch" das heißt nun mal leider - 40 Grad im Schatten. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch mit jedem Grad über 25 Celsius 2-3 Prozent seiner Arbeitsfähigkeit und seiner Arbeitsbereitschaft verliert. Das hat gewaltige Wirkung auf die Mentalität, auf die erforderlichen Lebensregeln bis hin zur Zwangsarbeit und also auch auf die Produktivität.
Libyen war sehr sohl 1969 ein Wüstenland. Und das heißt nun mal - Mangel an Ackerboden und Süßwasser. Ohne Süßwasser ist Industrie fast unmöglich.
Libyen war auch sehr wohl 1969 infolge der Hörigkeit des König Idris eine neuartige, nur besser verschleierte Kolonie, verwirklicht durch genau die "Institutionen", die du sehr richtig aufgezählt hast.
Gegen all diese Negativitäten hat Gaddafi seine Revolution vollzogen. Das war der Grund, warum ler das Volk zur Arbeit aufrief, Zum Lernen, zum Achten der Frauen, zum Wohnungsbau, zur Staatsgewalt über das Geld, zum militärischen Schutz gegen das Weltkapital. Für einen großen Teil der Konservativen war das natürlich nicht einfach ungewohnt, sondern unangenehm, d. h. - nicht annehmbar, ja - feindselig. Alles Andere ergab sich ganz allein aus eben diesem Widerspruch, auch die Unmöglichkeit sofortiger demokratischer Staatsordnung.
Wir Westeuropäer haben all diese Komplikationen fast nicht. Da lässt sich leicht Demokratie machen. Nicht zu vergessen - auch der Kapitalismus ist mit Gewalt eingeführt worden, er war z. B. in Deutschland 1929-33 fast am Ende und musste durch Diktatur gerettet werden. Das wirst du bestimmt noch nie so gesehen haben. Es war aber so. Es ist Adolf Hitlers "Verdienst", dass Westdeutschland sofort nach 1945 wieder kapitalistisch aufgebaut werden konnte. Da das durch die reichsten Länder der Welt massif gefördert wurde und Westdeutschland nun mal von anfangan 14 mal so viel Industriekapazität wie Ostdeutschland hatte, war ess ein Kinderspiel die DDR und dmit den deutschen Souialismus abzuwürgen. Auch das war nebenbei gesagt - Gewalt.
Und heute? Auch heute stirbt die Demokratie sofort, wenn die Staatsmacht in ernste Not gerät. Ich denke da nur zurück an die Bewegung gegen die Atomrüstung, an den aufstand der Studenten 1968, an die Kastortransporte...
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02.09.2011, 14:50
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#28
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Jeder hat offenbar so seine "Wahrheiten", die Deinigen sind eben nicht die meinigen und für das Heute ist es nicht relevant, was Gaddafi 1969 wollte, sondern das, was in über 40 Jahren daraus geworden ist. Schlichtweg eine "grüne Diktatur"!
Es ist nicht entscheident, was viele Kommunisten und Sozialdemokraten idealistisch wollten, als sie sich zur SED zusammenschlossen, sondern das, was bis 1989 daraus gemacht wurde. Die DDR - ein totalitärer Staat!
Und schon 1969 hatte Libyen - wie heute auch - einen subtropischen Küstenstreifen am Mittelmeer und war mehrheitlich ein Wüstenstaat, dessen "Reichtum" das Öl ist, mit dessen Ausbeutung man 1959 begann. Nicht mehr und nicht weniger. Gaddafi hat nicht die Wüste bewässert!
Aber mich wundert natürlich nichts, wenn man Deine Geschichtsinterpretationen verfolgt. Das der Kapitalismus in Deutschland und Europa im 19. Jahrhundert mit Gewalt eingeführt, 1933 "gerettet" und dann 1945 in (West)Deutschland sozusagen mit Zwang etabliert wurde, ist mir neu. Offenbar ist mir auch entgangen, dass Deutschland 1933 kurz vor einer sozialistischen Revolution stand und eigentlich Ernst Thälmann Staatspräsident werden sollte.
Und wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DDR und ihr Sozialismus ungeachtet des Kalten Krieges in letzter Instanz selbst abgewürgt haben.
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05.09.2011, 09:30
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#29
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Jeder hat offenbar so seine "Wahrheiten", die Deinigen sind eben nicht die meinigen und für das Heute ist es nicht relevant, was Gaddafi 1969 wollte, sondern das, was in über 40 Jahren daraus geworden ist. Schlichtweg eine "grüne Diktatur"!.
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Meinungen auszutauschen hat also keinen Sinn?
Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Es ist nicht entscheident, was viele Kommunisten und Sozialdemokraten idealistisch wollten, als sie sich zur SED zusammenschlossen, sondern das, was bis 1989 daraus gemacht wurde. Die DDR - ein totalitärer Staat!.
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Überboten allein nur durch die Totalität des Großkapitals. Aber das begreifen viele Mnschen erst, wenn sie vor Stalingrad erfrieren.
Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Und schon 1969 hatte Libyen - wie heute auch - einen subtropischen Küstenstreifen am Mittelmeer und war mehrheitlich ein Wüstenstaat, dessen "Reichtum" das Öl ist, mit dessen Ausbeutung man 1959 begann. Nicht mehr und nicht weniger. Gaddafi hat nicht die Wüste bewässert!.
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Öl unter der Erde ist noch kein Reichtum. Es ist auch für ein Volk kein Reichtum, wenn es unter einem US-hörigen König von fremden Staaten erschlossen wird. Unter Gaddafi war das Öl Besitz des libyschen Staates (kein westlicher Schnüffler hat bisher ein Konto entdeckt, das auf den Namen Gaddafis geböucht ist - das hätte riesengroß im Fernsehen zu sehen gewesen).
Soweit in Libyen die Arbeitskräfte reichten, wurde mit dem Öl-Geld der höchste Lebensstandard der Bürger in ganz Afrika erreicht, 2 Prodent der Erdölforderkung der Welt geschafft, Massen von Häusern für alle Arbeitenden Bürger (nicht nur für Angehörige der führenden Clans) gebaut, durch allgemeine Schulpflicht das Analphabetentum auf 20 Prozent heruntergesetzt, die volle Gleichberechtigung der Frauen durchgesetzt, die Erschließung des größten Unterirdischen Süßwasser-Reservouars der Welt in Angriff genommen und natürlich auch, notgedrungen, eine schlagkräftige Armee gegen westliche Bedrohung geschaffen. Natürlich nicht ohne den Widerstand fanatisscher Scheichs, Beis, Mullas und arbeitsfauler Islamisten, die vor einem halben Jahr ihre Stunde als gekommen betrachteten.
Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Aber mich wundert natürlich nichts, wenn man Deine, Geschichtsinterpretationen verfolgt. Das der Kapitalismus in Deutschland und Europa im 19. Jahrhundert mit Gewalt eingeführt, 1933 "gerettet" und dann 1945 in (West)Deutschland sozusagen mit Zwang etabliert wurde, ist mir neu. Offenbar ist mir auch entgangen, dass Deutschland 1933 kurz vor einer sozialistischen Revolution stand und eigentlich Ernst Thälmann Staatspräsident werden sollte.
Und wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DDR und ihr Sozialismus ungeachtet des Kalten Krieges in letzter Instanz selbst abgewürgt haben.
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Fakten, mein Liber, sind keine Interpretation. Hast du wirklich noch nich gehört vom englischen Revolutionskrieg Cromwells?noch nie was gelesen über den jahrzehntelangn Manchaster-Kapitalismus? nichts gehört von den Jacobinern? von den Toten im Jahr 1848? vom Sozialsiten-Gesetz? von den Opfern des Einsatzes der Freicorps gegen eine Arbeiterdemonstration?
Wenn du ansonsten glaubst, dass der deutsche Kapitalismus 1933 ohne Hitler weiter bestanden hätte, dann tu das doch, der greise Feldmarschall glaubte das ganz offensichtlich nicht.
Und wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass die DDR und ihr Sozialismus mit einem Virzehntel der deutschen Industriekapazität und einem Zwanzigstel der Bodensschätze von Anfang an keine Chance hatten. Das haben allerdings weder die sowjetischen noch die ostdeutschn Kommunisten begriffen. Kein Wunder, dass klsie von den Sieben Großen abgewürgt wurden.
Geändert von guenthie (05.09.2011 um 09:32 Uhr).
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05.09.2011, 09:54
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#30
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weltmensch
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Jeder hat offenbar so seine "Wahrheiten", die Deinigen sind eben nicht die meinigen und für das Heute ist es nicht relevant, was Gaddafi 1969 wollte, sondern das, was in über 40 Jahren daraus geworden ist. Schlichtweg eine "grüne Diktatur"!
Es ist nicht entscheident, was viele Kommunisten und Sozialdemokraten idealistisch wollten, als sie sich zur SED zusammenschlossen, sondern das, was bis 1989 daraus gemacht wurde. Die DDR - ein totalitärer Staat!
Und schon 1969 hatte Libyen - wie heute auch - einen subtropischen Küstenstreifen am Mittelmeer und war mehrheitlich ein Wüstenstaat, dessen "Reichtum" das Öl ist, mit dessen Ausbeutung man 1959 begann. Nicht mehr und nicht weniger. Gaddafi hat nicht die Wüste bewässert!
Aber mich wundert natürlich nichts, wenn man Deine Geschichtsinterpretationen verfolgt. Das der Kapitalismus in Deutschland und Europa im 19. Jahrhundert mit Gewalt eingeführt, 1933 "gerettet" und dann 1945 in (West)Deutschland sozusagen mit Zwang etabliert wurde, ist mir neu. Offenbar ist mir auch entgangen, dass Deutschland 1933 kurz vor einer sozialistischen Revolution stand und eigentlich Ernst Thälmann Staatspräsident werden sollte.
Und wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DDR und ihr Sozialismus ungeachtet des Kalten Krieges in letzter Instanz selbst abgewürgt haben.
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Wann hören wir nur mit diesem Selbstbetrug, mit diesem ... sich selbst belügen auf? Wann? Und wann begreifen wir, dass die, die diese Kriege führten, heute keine Zukunft mehr haben. Und wann begreifen wir, dass Kriege nichts mehr lösen, sondern nur noch mehr Konflikte fördern. Und wann arbeiten wir endlich all diese Lügen über die begonnenen Kriege der Vergangenheit auf, um daraus zu lernen? Und warum ändern wir als Menschen dieser Erde nicht die Regeln, schaffen diese Monster an Menschen ab und beginnen mit der neuen Ära, die eh kommt, ja kommen muss, da mit den alten Regeln nur Chaos entstehen kann, aber kein Friede eingeleitet wird.
Die, die noch nach den alten Regeln tanzen und uns damit regieren und führen wollen, die wollen nur eines: Chaos verbreiten. Deshalb ist es an der Zeit, dieses widerliche Pack zu entsorgen. Früher oder später wird das sowieso passieren, weil daran kein Weg vorbei geht. Dann werden auch all diese Lügen aufgearbeitet und man wird im Nachhinein noch die Leichen dieser Verbrecher ausbuddeln, sie symbolisch verbrennen und in alle Winde zerstreuen, oder besser noch: Zum verbrennen auf die Sonne gejagt, WEG VON DIESER ERDE!!! Und ihre Namen werden auf eine riesigen schwarzen Säule eingemeißelt werden und dort stehen, wo das Holocaustdenkmal steht, als Warnung für diejenige, die in der Zukunft uns führen sollen. Und auf dieser Säule werden Namen stehen, an die heute kein Mensch zu denken wagt. Namen, die angeblich für Friede und Gerechtigkeit gekämpft haben wollen, jedoch Verräter an der Menschheit waren. Wir werden noch verstehen!!!!! So soll es sein! richard
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Geändert von agano (05.09.2011 um 10:01 Uhr).
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