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Alt 19.08.2008, 13:27   #1
Turandot
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard Hyperinflation in Simbabwe

Simbabwes Inflation bei 11,2 Millionen Prozent



Trotz staatlicher Preiskontrollen ist die Hyperinflation im afrikanischen Krisenstaat im Juni auf offiziell 11,2 Millionen Prozent gestiegen. Viele der Bewohner des Landes halten sich mit Tauschhandel über Wasser.

FTD-Artikel: von heute - klick
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Alt 25.08.2008, 22:47   #2
Myron
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard

Alle.:irre:

Wasser als künftige neue Landeswährungseinheit.

Der Umtauschkurs für ein Liter Trinkwasser in Africaans Megacitys beträgt demnächst...fünf tote Landesbewohnereinheiten.

Geändert von Myron (25.08.2008 um 23:11 Uhr).
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Alt 25.08.2008, 22:56   #3
Myron
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard

Der Simbawe-Dollar...

....das derzeit schnellste Pferd auf der internationalen Währungsgalopprennbahn!

Geändert von Myron (25.08.2008 um 23:11 Uhr).
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Alt 13.09.2008, 17:50   #4
Dillerjohann
Erfahrener Benutzer
aktives Forenmitglied
 
Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
  
Standard Afrika steht vor der Auflösung!

Afrika ist zu einem Pulverfass geworden.

Menschen sterben in den Fluten des Mittelmeeres, sie werden kaum noch wahrgenommen, obwohl wöchentlich rund 1000 menschen auf der italienischen Insel Lampedusa angekommen. Wöchentlich gehen dabei rund 300 Menschen zu Grunde.


Still und fast unbemerkt erhöht sich die Anzahl derer die ihren Kontinent verlassen, weil ihnen der Hungertod auf den Fersen ist.

Afrika ist Not Hunger und Elend, Krieg und Vertreibung, die durch die Despoten der Macht angeheizt werden, die wiederum Unterstützung finden bei den Völkern, die an der Rohstoffen Afrikas größtes Interesse haben.

Europäische Fischtrawler, fangen an der Küsten Afrikas die Fanggründe, der afrikanischen Fischer leer, natürlich Subventioniert durch die EU.

Afrika bewegt sich Richtung Europa, Völkerwanderungen lassen sich nur begrenzt aufhalten, wie wollen die Völker Europas den Menschen Afrikas begegnen ?

Mit Abweisung, Ausweisung, mit Gewalt ?

Mit Witzchen die mein Vorgänger gemacht hat, kann die Problematik garantiert nicht bewältigt werden.

PS : Ich kann nicht darüber Lachen, es ist zum Weinen
Dillerjohann ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 13.09.2008, 19:50   #5
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
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Standard

Zitat:
Zitat von Myron Beitrag anzeigen
Alle.:irre:

Wasser als künftige neue Landeswährungseinheit.

Der Umtauschkurs für ein Liter Trinkwasser in Africaans Megacitys beträgt demnächst...fünf tote Landesbewohnereinheiten.
wie will ein Kapitalismus eigentlich das zukünftige Wasserproblem lösen. Dezimierung durch verdursten!? ("Der Markt wird das schon richten").
Dieser "MArkt" basiert aber auf einem lebensnotwendigen Bedürfnis der Existenzsicherung. Das ist nicht vergleichbar mit irgendwelchen Hartz4-Personen und dem etwaigen Besitz von Flachbildschirmen oder Kippen.
__________________
www.politikbasis.de
otix_ ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 28.09.2008, 20:52   #6
Spökes
Schäng
 
Benutzerbild von Spökes
 
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
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Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
wie will ein Kapitalismus eigentlich das zukünftige Wasserproblem lösen. Dezimierung durch verdursten!? ("Der Markt wird das schon richten").
Dieser "MArkt" basiert aber auf einem lebensnotwendigen Bedürfnis der Existenzsicherung. Das ist nicht vergleichbar mit irgendwelchen Hartz4-Personen und dem etwaigen Besitz von Flachbildschirmen oder Kippen.
In Zimbabwe sind knapp 1 % der Landesfläche Wasserfläche. Der mittlere Niederschlag soll 1000 mm/a betragen.

Gibt es den dort noch Kapitalisten? Jedenfalls keine Mega-City!
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Alt 29.10.2008, 22:51   #7
munichangelika
Erfahrener Benutzer
Stammuser
 
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Registriert seit: 10.08.2008
Ort: munich
Beiträge: 617
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http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/...gastafrika.pdf

Zitat
"... Afrika sollte einen wirklichen Transfer der Technologien vom Norden in den Süden nicht erwarten. Der reiche Westen kontrolliert den Rest der Welt und transferiert auch weiterhin den Reichtum Afrikas in den Norden.
Es gibt deutliche Hinweise, dass der Reichtum Afrikas (generell der Reichtum der Dritten Welt) in Form der Schuldentilgung (28.000 US $ pro Minute aus Afrika), durch Gewinnrückführung, ungünstige Terms of Trade und Transfer-Preis-Mechanismen, die von den transnationalen Konzernen im internationalen Handel genutzt werden, in den Westen abfließt. ... " etc.

Das was schlimm ist, dass wir eventuell immer noch dran verdienen, wenn man bedenkt, dass unser Reichtum eventuell eigentlich aus diesen Ländern Abgezocktes ist, sind wir mitverantwortlich zu machen an allem Elend das dort abläuft, und daher sind wir verantwortlich zu machen, diese Probleme so wie unser eigenes Problem zu betrachten. D.h. es gibt keine Grenze, die wir Menschen die des Überlebens willen zu uns kommen schließen dürften und keine Wahl, uns nicht zu öffnen. WIR sind alle mitverantwortlich. Wann sehen wir das. Müssen erst wieder Kriege geführt werden, diesmal gegen uns? (Terrorismus etc.)

Wieso sind wir so zimperlich und stellen uns der Wirtschaftskrise mit Milliarden Euro aber dieser weitaus wichtigeren Aufgabe haben wir uns nie so gestellt als wäre sie unser ureigenstes Problem. Ich kenne wenigstens einen Menschen, der sich persönlich verantwortlich fühlt in meinem Umfeld. Wo sind mehr als dieser eine? Können wir uns zu Menschen entwickeln, die den Mut aufbringen, unsere Verantwortung und die Herausforderungen anzunehmen?

Geändert von munichangelika (29.10.2008 um 23:01 Uhr).
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Alt 18.11.2008, 18:09   #8
Spökes
Schäng
 
Benutzerbild von Spökes
 
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
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Sind wir den tatsächlich sicher, dass es in Zimbabwe so schlimm ist, wie man uns weiß machen möchte. So erinnere ich mich an einen Besuch in Musoma, Tansania, in 1987. So wenig Güter jeder Art im Angebot als dort hatte ich bis heute nirgendwo zu Gesicht bekommen. Allerdings war mit der Dunkelheit auf der Straße der Teufel los. Die Menschen hatten scheinbar dabei viel Freude, so wie an einem Sonntag von mir aus an der Isar. So fühlte ich mich null,nix gefährdet, eher im Gegenteil. Im Gegensatz hierzu rückten in Kisumu,im wohlhabenden Kenia, dann ab dem frühen Abend Unmengen an privaten Ordnungskräften in die Stadt ein und das Leben kam fast zum erliegen. Mir kommt es hinten herum so vor, als hätte man in Zimbabwe etwas uns fremdes verankert, was ganz anders tickt.
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hyperinflation, simbabwe

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