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Alt 28.09.2008, 17:28   #1
Dillerjohann
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Beiträge: 236
  
Standard Afrika keine Auseg aus der Katastrophe ?

Afrika steht vor dem Kollaps, Millionen sind von dem Hungertod bedroht, Abertausende sehen ihr Ziel Europa und unternehmen alles, um das europäische festland zu erreichen, viele gehen in den Fluten zugrunde!

Wo sind die reichen Länder dieser Welt, die sich um der Geldgier willen,die Menschen in ihr verderben laufen lassen.

Ein bischen Brot für die Welt hilft da nicht!
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Alt 06.01.2009, 16:08   #2
Perestroika
Neuling
 
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 36
  
Standard

Nabend Dillerjohann

> Wo sind die reichen Länder dieser Welt, die sich um der Geldgier
> willen, die Menschen in ihr verderben laufen lassen.
>
> Ein bischen Brot für die Welt hilft da nicht!

Na ja, da tust du aber einer ganzen Masse von Menschen in Europa (auch solche in Amerika) ein sogenanntes "unrecht". Daß es (noch) nicht genug Bürger sind, die sich u.a. in und für Afrika engagieren, dafür können die wenigen ja nun auch nix. Ich glaub auch, daß Du "Opfer" der allgemeinen öffentlichen Propaganda bist. Große Teile der Bürger lieben es anscheinend Chaos, Hunger und Elend in der Glotze zu verfolgen und daher wird über das praktische Engagement einiger Bürger über nachahmenswerte Beispiele so gut wie nichts gebracht, ist zu unspektakulär und wenn dann oft nur im Rahmen von "Barmherzigkeits"-Kacke oder um die "guten" von den bösen geldgierigen Menschen zu unterscheiden.
Und bei vielen Berichten über Afrika wird ja nie aufgezeigt, ob und was der Zuschauer eventuell selbser machen kann. (Ich hab keine Glotze und weiß nicht so genau was da läuft oder nicht läuft)

Interessat wäre ja -gerade auch hier im Internet- mal zu ergoogeln ob die Lage wirklich so hoffnungslos ist, ob es nicht Vereine oder Einzelinitiativen gibt, die auf Auswege hinweisen.

Ich war kürzlich auch auf einer Veranstaltung zum Thema "Afrika". Dabei hat u.a. der Außenminister von Tansania gesprochen und gemeint: die Europäer irren sich, wenn sie bei Afrika immer nur von einem Land sprechen, Afrika besteht aus mindestens 53 Staaten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Afrika

So auf die Schnelle und weil ich mich gerade mit dem "bedingungslosen Grundeinkommen" befasse, möchte ich auf Namibia hinweisen, wo gerade so ein kleines Projekt läuft.

Bericht aus Otjivero Teil1
Bericht aus Otjivero Teil2


liebe Grüße
Klaus B
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Alt 06.01.2009, 17:32   #3
Dillerjohann
Erfahrener Benutzer
aktives Forenmitglied
 
Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
  
Frage Ein großes Problem..........

ist es sicherlich , Afrika nicht zu kennen, mir war es ende der 70 Jahre vergönnt einmal hier und da hinein zu schauen. Südafrika war mal für 2 Monate als nicht Tourist, und tiefster Apartheid. Habe ich mitbekommen wie es in Cape Town zu Anschlägen kam , und die Reaktion darauf war ja äußerst heftig Jedoch war es nicht Wert in einem europäischen fernsehen zu sehen.
Die Meisten Lernen, egal welche Länder sie Bereisen, als Tourist kennen, und haben weder etwas mir Armut noch mit den Problemen des täglichen Leben der einheimischen etwas zu Tun und das hat heute noch die gleiche Gültigkeit.Habe mir die Bericht angesehen und bin sehr erfreut das sich ein wenig was Tut.
Doch es sind die großen probleme Afrikas , die aus den Kolonialzeiten stammen, und natürlich auch die globalen Veränderungen spielen eine große Rolle.

Es wird ein schwieriges Unterfangen sein. Afrika zu befrieden und zu demokratisieren, und ob es jemals gelingen wird ist fraglich, jedoch sollte man es nicht unversucht lassen. Und es sind viele Generationen
nötig sein um im Ansatz etwas zu erreichen, und da sehe ich den Zeitpunkt, als zu spät an , da viele tausenden und Abertausende im Monat mit den Füssen darüber abstimmen und sich auf einen gefahrvollen Weg machen.

Und dies ein positives Beispiel für viele ist und somit die Massen anschwellen lassen werden, die sich auf den Weg nach Europa machen. Um hier dann in einer Depression und nicht zuletzt in einer Art Agonie untergehen.
Frankreich hat durch seine Politik aus der Vergangenheit immer noch und immer größere Probleme mit den Algerien Franzosen, und schafft es auch nicht innerhalb Frankreichs, eine sozialen frieden zu erzeugen.
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Alt 07.01.2009, 15:59   #4
Spökes
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Beiträge: 1.731
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Es sind auch noch andere "Projekte" auf dem Weg:

Zitat:
Rastafaris fördern die alternative Landwirtschaft

Zu Beginn des Artikels stellt die Addis Tribune fest, dass die hiesige Rastafari-Gemeinschaft Jahrzehnte lang nicht ernst genommen worden sei, und die Äthiopier sie als lächerlich bezeichnet hätten.
All das änderte sich nun durch die Anstrengungen einer Rastafari-Nichtstaatlichen-Organisation (→NGO), die alternative Landwirtschaftstechniken und Entwicklungsprogramme für Jugendliche fördere.
"Wir wollen die Ansicht aufbrechen, dass wir Rastas den ganzen Tag lang nur Reggae-Musik singen und Marihuana rauchen. Wir sind ernsthafte Entwicklungsarbeiter", sagt Ras Kabinda, ein Teilnehmer der Ethiopian World Federation.

"Die Zeit für den Aufbau der Nation ist gekommen. Wir müssen all das eitle Geschwätz stoppen und die Dinge in Bewegung setzen", fügt der in der Dominikanischen Republik geborene Kabinda hinzu. Er sei 1992 nach Äthiopien gekommen.

"Es ist eine Sache von Afrika zu reden und zu fantasieren, wenn du aber nach Hause kommst und siehst die Bedingungen der Jugend hier, merkst du, du hast ernsthafte Arbeit vor dir. Wir brauchen solide Trainingsprogramme für sie", betont er.
hier weiterlesen:

http://www.marabout.de/chronik/2003/tage/14_11_03.htm
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Alt 08.01.2009, 22:39   #5
Perestroika
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Beiträge: 36
  
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Danke für den Hinweis. Vielleicht wäre noch interessant zu wissen, was "Rastafaris" sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rastafari

Irgendwie scheinen Rastafaris aber auch mit Europa was zu tun zu haben, speziell mit Reggae-Musik?

Solche Afrika-Initiativen gibt es wie Sand am Meer. Es gibt über 50 afrikanische Staaten und ich könnte wetten die wenigstens (mich eingeschlossen) kennen zehn Stück davon beim Namen.

Das oben erwähnte Namibia ist historisch irgendwie mit Deutschland verbunden. Dort leben Deutsche und auch heute ziehen Deutsche dort hin, keineswegs "Kolonialisten". Es gibt auch deutsche Zeitungen, wie z.B.
http://www.az.com.na/index.php

liebe Grüße
Klaus B
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Alt 09.01.2009, 10:58   #6
Spökes
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Zitat:
Zitat von Perestroika Beitrag anzeigen
Danke für den Hinweis. Vielleicht wäre noch interessant zu wissen, was "Rastafaris" sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rastafari

Irgendwie scheinen Rastafaris aber auch mit Europa was zu tun zu haben, speziell mit Reggae-Musik?

Solche Afrika-Initiativen gibt es wie Sand am Meer. Es gibt über 50 afrikanische Staaten und ich könnte wetten die wenigstens (mich eingeschlossen) kennen zehn Stück davon beim Namen.
Der Wiki-Artikel wirft mich schon in den ersten Zeilen aus der Bahn. So suche ich bisher vergeblich nach dem alttestamentarischen Bezug dieser Gruppierung. Das man ihnen diesen unterschieben möchte liegt vermutlich an deren Anspruch das "auserwählte Volk" zu sein. So fallen mir bei der Recherche zu diesem Thema immer häufiger "hebräische" Seiten auf, die gerne die "Bewegung" für sich reklamieren. Nun, es scheint eine stärkere Bewegung zu sein, als sich viele erhofften. Der erste Staat, der die "Farben" dieser übernahm war Grenada. Das bisher einzige Land, dessen gesamte Bevölkerung nach einer amerikanischen Invasion "erkennungsdienstlich" behandelt wurde. Auch afrikanische Staaten, Burkina Faso z. B. oder auch Zimbabwe, die sich der "Rasta"-Sicht der Dinge angenommen haben, werden gerne von internationalen Befürwortern der "freien Entfaltung der Produktivkräfte" destabilisiert.
Heilsbringerrei hin und her! Holen wird man das Heil nicht können also wird es gebracht werden müssen. Jedenfalls trifft es zu, dass die Projekte dieser Denkrichtung in Afrika wie Sand am Mehr zu finden sind. Mit stetig wachsendem Erfolg, sofern man keine Angriffsflächen bietet. Die werden vom Gegner leider gerne ausgenutzt. Nun, eine Befreiung der Menschen wird in Afrika nicht isoliert von den restlichen Erdteilen über die Bühne gehen können. Hiernach spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob Gott respektive seine Helfershelfer schwarz oder weiß ist.
Zu Haile Selassi kann man sicherlich auch geteilter Meinung sein. Nun habe ich nicht erleben können, das "Rastas", womit eigentlich die gemeint sind, die so tun als ob, diesen als Messias ansehen, eher als letzten Warner! Der Messias in Form einer alles ins rechte Lot rückenden "Naturkatastrophe" wird schon noch kommen. Bemerkenswert ist allerdings die Übergabe des bis zur Inthronisierung Selassis in britischem Besitz befindlichem Weltherrscherzepter durch einen Gesandten der Queen, auch wenn dieses dazu führte, den Leichnahm Selassis unter dem Bürofußboden seines Nachfolgers zu finden.
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Alt 13.08.2009, 09:22   #7
Ich selbst
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Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 10
  
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Das Problem ist einerseits, dass in Afrikas selbst eine Riesenpropaganda herrscht, die den Leuten vorlügt, dass Sie in Europa ein besseres Leben haben. Aber das ist nur vom Regen in die Traufe zu kommen. Hier haben Sie mit Rassisten jeden Tag zu tun, haben Sie keine Papiere ist es noch schlimmer. Und auf der anderen Seite wird uns immer gezeigt, dass Afrika ja so schlecht lebt, damit bloss keiner dorthin will. Das stimmt aber nicht, in einigen Ländern geht es der Bevölkerung besser, vor allem in den alten englischen Kolonien. Das Problem sind nur deren Politiker, ihr eigenes Volk ist denen egal, deswegen handeln sie so, wie es den Europäern beliebt. Wenn wir mal an Thomas Sankara aus Burkina Faso denken, können wir feststellen, dass zu seiner Zeit wohl sicher keiner nach Europa wollte. Leider wurde er dann von den Franzosen erschossen. Zudem dürfen wir mal nicht vergessen, dass Europa doch super recht ist, dass viele Ausländer kommen, jedenfalls in gewisser Hinsicht. Man mus erkennen, dass die Leute nicht zusammen halten, weil sie der gleichen Hautfarbe angehören, dies ist weder in Afrika noch sonst wo der Fall!!
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Alt 07.11.2009, 12:38   #8
agano
weltmensch
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Zitat:
Zitat von Dillerjohann Beitrag anzeigen
Afrika steht vor dem Kollaps, Millionen sind von dem Hungertod bedroht, Abertausende sehen ihr Ziel Europa und unternehmen alles, um das europäische festland zu erreichen, viele gehen in den Fluten zugrunde!

Wo sind die reichen Länder dieser Welt, die sich um der Geldgier willen,die Menschen in ihr verderben laufen lassen.

Ein bischen Brot für die Welt hilft da nicht!
ich habe zu afrika ein besonders inniges verhältnis, obwohl ich da noch nie direkt war. für dieses afrika sind alle verantwortlich, die desen kontinent ausgebeutet haben. ALLE.

ich bin nach wie vor dafür, dass alle weisen aus diesem land zu entfernen sind und dass alle länder, die dieses afrika ausgebeutet haben, dazu zu verpflichten sind, einen trubut an diesen kontinent zu zahlen und das mindestens 500 jahre lang.

die weisen sollten ihre besten leute und geräte nach afrika schicken müssen und diesem kontinent komplett auf die beine helfen müssen. auch soldaten in die grenzregionen der länder, um frieden zu stiften. wir sind dazu verpflichtet. kein kontinent auf dieser wlet musst mehr leiden, als afrika.

irgend wann werden wir es einsehen. dieses afrika ist ein land des schwarzen mannes, da hat kein weiser etwas zu suchen. das ist meine feste meinung. und dabei ist es mir absolut scheissegal, was andere dazu meinen, denn meine meinung steht dahingehend unumstösslich fest.

wir müssen afrika helfen und zwar mit all unserer macht, die wir besitzen, ohne intrigen, gier nach ressourcen, die uns eh nie gehörten und ohne lug und betrug, und das so lange, bis afrika komplett autark ist und eigenständig existieren kann. da geht kein weg daran vorbei. richard
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.




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Alt 07.01.2010, 14:38   #9
mimmko
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Beiträge: 8
  
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Zitat:
Zitat von agano Beitrag anzeigen
ich habe zu afrika ein besonders inniges verhältnis, obwohl ich da noch nie direkt war. für dieses afrika sind alle verantwortlich, die desen kontinent ausgebeutet haben. ALLE.

ich bin nach wie vor dafür, dass alle weisen aus diesem land zu entfernen sind und dass alle länder, die dieses afrika ausgebeutet haben, dazu zu verpflichten sind, einen trubut an diesen kontinent zu zahlen und das mindestens 500 jahre lang.

die weisen sollten ihre besten leute und geräte nach afrika schicken müssen und diesem kontinent komplett auf die beine helfen müssen. auch soldaten in die grenzregionen der länder, um frieden zu stiften. wir sind dazu verpflichtet. kein kontinent auf dieser wlet musst mehr leiden, als afrika.

irgend wann werden wir es einsehen. dieses afrika ist ein land des schwarzen mannes, da hat kein weiser etwas zu suchen. das ist meine feste meinung. und dabei ist es mir absolut scheissegal, was andere dazu meinen, denn meine meinung steht dahingehend unumstösslich fest.

wir müssen afrika helfen und zwar mit all unserer macht, die wir besitzen, ohne intrigen, gier nach ressourcen, die uns eh nie gehörten und ohne lug und betrug, und das so lange, bis afrika komplett autark ist und eigenständig existieren kann. da geht kein weg daran vorbei. richard


Hallo.........

treibst du jetzt ein wenig dein Unwesen.
Habe lange nichts von dir gehört bzw. gelesen, seit dem Stern - Forum die Bude geschlossen hat.
Zum anderen wünsche ich zunächst " Ein frohes Neues ".

Habe mich bisher ein wenig zurück gehalten.

Vielleicht liest man sich jetzt wieder ein wenig häufiger.

Gruß
mimmko
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Alt 07.01.2010, 15:44   #10
oloool
Dr. Annu Naki
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Zitat von mimmko Beitrag anzeigen

...
Gruß
mimmko
mimmko,

für persönliche Grüße und Nachrichten benutze bitte die private Nachrichten-Funktion.
Ist nicht schön, wenn quer durch Themen geschnackt wird.
Oder aber Du triffst Dich hier am Tresen.
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afrika, auseg, katastrophe

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