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13.08.2009, 11:53
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#11
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Neuling
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 10
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Zitat:
Zitat von Spökes
Die sich in meinem Umfeld befindlichen Afrikaner aus unterschiedlichen Ländern haben durch die Bank gute Anstellungen, sprechen zur Not auch echtes Kölsch und haben bestenfalls die Probleme mit der Nachbarschaft, die Unsereins auch hat.
Das Europa und besonders Deutschland dort als "gelobtes Land" bewertet wird, ist unbestritten. Das bezieht sich nach meiner Einschätzung aber nicht ausschließlich auf die Verdienstmöglichkeiten sondern vielmehr auf den kulturellen Hintergrund, den diese Menschen für mich offensichtlich ergründen wollen.
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Also das ist gut möglich, jedoch lebe ich zum Beispiel seit 2 Jahren in Frankreich. Hier ist die Situation wesentlich anders. In Deutschland wäre dies wohl eher mit Türken zu vergleichen, und dann schau dir mal dein Umfeld an, sind da Türken Bankangestellte eher weniger oder?
Es gibt hier viele qualifizierte Afrikaner und Araber, die aber keine Chance bekommen. Schon allein die Aufstände hier 2005. Die Polizisten verfolgen hier massenweise Schwarze nur aufgrund Ihrer Hautfarbe um bestimmte Quota zu erlangen. Und ich wohne genau in diesem Viertel und sehe dies jeden Tag. Bei Bewerbungen wird sofort markiert ob jemand schwarz, araber oder muslime ist. Und zahlreiche Ausländer dunkler Hauptfarbe bekommen zwar Jobs, aber keine Aufstiegsmöglichkeit. Eher werden Hellhäutige bevorzugt bei geringerer Qualifikation. Und das ist ein Fakt, auch wenn ich dir glaube, dass es sicher Schwarze Bankangestellte in Deutschland gibt!!!
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13.08.2009, 12:37
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#12
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Neuling
Registriert seit: 13.08.2009
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Zitat:
Zitat von Spökes
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Das Europa und besonders Deutschland dort als "gelobtes Land" bewertet wird, ist unbestritten. Das bezieht sich nach meiner Einschätzung aber nicht ausschließlich auf die Verdienstmöglichkeiten sondern vielmehr auf den kulturellen Hintergrund, den diese Menschen für mich offensichtlich ergründen wollen.
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Würdest du deine Frau und Kinder und allein zurücklassen, dein Leben aufs Spiel setzen, und das deiner Familie auch, um das Brandenburger Tor zu sehen oder den Eiffelturm? Sorry, aber ich bitte dich, das kann nicht dein ernst sein. Die Leute sind sicher nicht an irgendwelchen Hintergründen von ehemaligen Kolonialherren und Sklavenhaltern interessiert, sie möchten aber ihrer Familie ein gutes Leben sichern. Darum geht es und würde Europa endlich einmal Entschädigungsleistungen für all dies zahlen, sowie es für Israel tut und die afrik. Politiker sich endlich mal für Ihr Land einsetzen, dann würdest du sicher keinen Afrikaner hier sehen. Nicht einmal für irgendwelche kulturelle Hintergründe.
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13.08.2009, 12:46
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#13
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
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Zitat:
Zitat von Ich selbst
Also das ist gut möglich, jedoch lebe ich zum Beispiel seit 2 Jahren in Frankreich. Hier ist die Situation wesentlich anders. In Deutschland wäre dies wohl eher mit Türken zu vergleichen, und dann schau dir mal dein Umfeld an, sind da Türken Bankangestellte eher weniger oder?
Es gibt hier viele qualifizierte Afrikaner und Araber, die aber keine Chance bekommen. Schon allein die Aufstände hier 2005. Die Polizisten verfolgen hier massenweise Schwarze nur aufgrund Ihrer Hautfarbe um bestimmte Quota zu erlangen. Und ich wohne genau in diesem Viertel und sehe dies jeden Tag. Bei Bewerbungen wird sofort markiert ob jemand schwarz, araber oder muslime ist. Und zahlreiche Ausländer dunkler Hauptfarbe bekommen zwar Jobs, aber keine Aufstiegsmöglichkeit. Eher werden Hellhäutige bevorzugt bei geringerer Qualifikation. Und das ist ein Fakt, auch wenn ich dir glaube, dass es sicher Schwarze Bankangestellte in Deutschland gibt!!!
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Frankreich hat selbstverständlich einen ganz anderen Bezug zu Afrika als Deutschland. Da kann die deutsche Kolonialisierungswelle ja überhaupt nicht mithalten. Entsprechend stelle ich mir dort auch das Problem vor, zumal es in Frankreich sicherlich auch keine Arbeitsplätze wie Sand am Meer gibt, vergleichbar mit dem türkischen Arbeitskräfteüberhang in Deutschland. Wohl ist mir noch kein Türke untergekommen, der ein Kölsch sprach, bei dem sich mir nicht die Fußnägel aufrollten. Dies bei 30 Jahren Anwesenheit vor Ort. Die Afrikaner haben dass häufig schon nach zwei, drei Jahren drauf. Es gibt allerdings durchaus türkischstämmige Deutsche, vermutlich assimiliert und nicht nur integriert, die auch so vorgehen.
Ob dort jetzt hellhäutige Bevorzugt werden oder ob man bemüht ist, erst einmal die eigenen Leute "am fressen" zu halten, weiß ich nicht. Jedenfalls schaue ich den Mittelständler auch immer etwas eindringlicher an, wenn ich dort Importbeschäftigte eine Arbeit verrichten sehe, die auch der junge Arbeitslose aus einem der Blöcke gegenüber verrichten könnte oder man mir in einem Bewerbungsgespräch einen Lohn offenbart, der offensichtlich gerade von Türken gerne akzeptiert wird aber bei voller Leistung immer noch ein Zubrot bedingt, um überhaupt das Nötigste abdecken zu können.
Geändert von Spökes (13.08.2009 um 12:50 Uhr).
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13.08.2009, 13:03
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#14
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
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Zitat:
Zitat von Ich selbst
Würdest du deine Frau und Kinder und allein zurücklassen, dein Leben aufs Spiel setzen, und das deiner Familie auch, um das Brandenburger Tor zu sehen oder den Eiffelturm? Sorry, aber ich bitte dich, das kann nicht dein ernst sein. Die Leute sind sicher nicht an irgendwelchen Hintergründen von ehemaligen Kolonialherren und Sklavenhaltern interessiert, sie möchten aber ihrer Familie ein gutes Leben sichern. Darum geht es und würde Europa endlich einmal Entschädigungsleistungen für all dies zahlen, sowie es für Israel tut und die afrik. Politiker sich endlich mal für Ihr Land einsetzen, dann würdest du sicher keinen Afrikaner hier sehen. Nicht einmal für irgendwelche kulturelle Hintergründe.
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Nein, dass würde ich nicht machen, zumal mein persönliches "gelobte Land" eine gegensätzliche Ausstrahlung als Deutschland hat - less technik, more nature. So setze ich halt mein Leben aufs Spiel, vor Ort etwas zu ändern und Reise, wenn auch schon länger nicht mehr, dorthin, wo ich mir eine kulturelle Bereicherung erhoffen kann. Afrika ist in dieser Frage für mich weitaus fruchtbarer als z. B. in durch den amerikanischen "way of live" geprägten Länder wie Jamaika.
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13.08.2009, 13:25
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#15
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Neuling
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 10
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Du hast schon vernünftige Ideen, aber bitte verwechsele nicht die eigenen Leute. Es gibt Leute egal aus welchem Land, heller Hautfarbe, Deutsch, Englisch was auch immer, die nichts mit den eigenen Leuten zu tun haben und hier überall Arbeit finden. Dunkelhäutige Menschen, deren Grossväter für Frankreich in Afrika und gegen Deutschland zB. oder auch andere Staaten Europas gekämpft haben und Ihr Leben gelassen haben und schon seit Generationen in diesem Land leben, gehören sicher eher zu diesen eigenen Leuten, als irgendwer anders !
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13.08.2009, 15:25
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#16
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
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Zitat:
Zitat von Ich selbst
Du hast schon vernünftige Ideen, aber bitte verwechsele nicht die eigenen Leute. Es gibt Leute egal aus welchem Land, heller Hautfarbe, Deutsch, Englisch was auch immer, die nichts mit den eigenen Leuten zu tun haben und hier überall Arbeit finden. Dunkelhäutige Menschen, deren Grossväter für Frankreich in Afrika und gegen Deutschland zB. oder auch andere Staaten Europas gekämpft haben und Ihr Leben gelassen haben und schon seit Generationen in diesem Land leben, gehören sicher eher zu diesen eigenen Leuten, als irgendwer anders !
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Hier nichts zu verwechseln bin ich schon bemüht, mindest solange Cheops nicht einschreiten kann.  Mein Ansatz kommt eben aus einem dörflichen Idyll heraus. Wohl leben in der dazugehörigen Stadt Menschen aus 184 Nationen mehr oder weniger friedlich mit einander dahin. Das ändert allerdings nichts an der erheblich höheren Mobilität der ausländischen Nachbarn. Haben die ihr möglicherweise untergeordnetes Ziel hier vor Ort erreicht, ziehen die unter Umständen weiter ihrem Haupziel entgegen. Meine Leute sind eigentlich die, die schon immer hier waren und auch immer hier bleiben werden. Denen kann ich nur schlecht und ungern ihre ausgefüllte Lebensarbeitsleistung beschränken. Das Leben währt üblicherweise nicht ewig.
Zur Zeit streite ich mich übrigens mit einem Zugereisten aus Süddeutschland, der als Pionier in einem von Spekulanten scheinbar übernommenen und gegen die Interessen der örtlichen Bevölkerung entwickeltem Neubaugebiet siedelte. Der Beklagt sich über die Schulraumsituation ausschließlich von seiner Warte, welche mehr Kindern real künftig einen viel weiteren Schulweg bescheren würde als es zur Zeit den Kindern in dem sich nicht weiterentwickelnden Stadtteil, mancher Spekulant hat schon Insolvenz angemeldet und die anderen kriegen wir auch noch dran  , zugemutet wird. Nun, mache man mal einem Zugereisten die Verquickungen, die seit Generationen weitergetragen wurden und nicht als schmutzige Wäsche verwendet werden sollen, klar.
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14.08.2009, 10:07
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#17
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Neuling
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 10
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Ja nicht schlecht für die Leute die bleiben wollen. Obwohl das natürlich ein Verlust für Afrika ist. Gerade die gebildeten könnten was für Ihr Land tun, aber ok jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann sein Glück ja sonst wo finden. Ich hoffe nur, dass nicht viele Leute so denken 
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14.08.2009, 12:09
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#18
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
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Zitat:
Zitat von Ich selbst
Ja nicht schlecht für die Leute die bleiben wollen. Obwohl das natürlich ein Verlust für Afrika ist. Gerade die gebildeten könnten was für Ihr Land tun, aber ok jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann sein Glück ja sonst wo finden. Ich hoffe nur, dass nicht viele Leute so denken 
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Die 'allerhöchsten Gebildeten' beuten Afrika aus und sorgen dafür, dass niemand etwas für die Bevölkerung tun kann.
Somit reicht mein bischen gebildet sein aus, um zu erkennen dass jede gut gemeinte Hilfe für Afrika dazu benutzt wird, noch mehr Afrikaner umzubringen.
Am ehesten könnte man etwas für Afrika tun, würde man die Bankster und Konzernbosse endlich entmachten und die Demokratie in der Welt endlich einführen.
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14.08.2009, 14:41
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#19
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
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Zitat:
Zitat von Ich selbst
Ja nicht schlecht für die Leute die bleiben wollen. Obwohl das natürlich ein Verlust für Afrika ist. Gerade die gebildeten könnten was für Ihr Land tun, aber ok jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann sein Glück ja sonst wo finden. Ich hoffe nur, dass nicht viele Leute so denken 
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Mit den Leuten, die bleiben wollen, meine ich eigentlich "Rheinländer", denen ich die Erwerbsmöglichkeit in Bezug auf notwendige Lebensarbeitsleistung nicht vorenthalten möchte.
Für den Diebstahl von "human ressources" gibt es sicherlich einen passenden Ausdruck. In der Frage streite ich mich gerne mit einem ehemaligen Nachbar von mir. Der beschäftigt den Herren Abdulah, Maschinenbauingenieur aus Mauretanien. Hat der doch rein zufällig den gleichen Nachnahmen wie der dort vor kurzem geschasste "Häuptling". Mal konkret drauf angesprochen, da ich ja über einige Hintergrundinformationen verfüge, sagt der doch glatt zu mir, die Leute in Mauretanien hätten alle den gleichen Nachnamen. Nun ja, der neue "Häuptling" trägt einen gänzlich anderen.
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