|
|
|
|
|
31.12.2008, 09:13
|
#1
|
|
Erfahrener Benutzer
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
|
Afrika auf dem Weg ins Nichts?
Ob die Menschen die Tagtäglich auf und um die italienische Insel Lampedusa ankommen, eine bessere Zukunft in Europa finden ist ungewiss. Das sie auf der Flucht vor der Vertreibung durch mächtige afrikanische Stämme sind, und vor allem dem größten Feind des Menschen, dem Hungertod, findet kaum eine Resonanz in der europäischen Welt.400 Menschen starben in der letzten Woche im Kongo , einen Gewaltsamen Tod, der kaum Registrierung findet.
Die geringen Mittel die durch die Hilfsorganisationen, dieser Welt, dort ankommen ,landen in der Regel bei den Mächtigen der Länder , die sich mit Gewalt an die Macht geputscht haben und sich mit Gewalt an der Macht halten.
Die Entrüstung in der europäischen Welt, ist der maßen gering, das ich im Gegensatz, die Entrüstung über den Krieg zwischen der Hamas und Israel, nicht verstehen kann. Niemand berichtet, über die Toten die im Kongo, Somalia, denen die täglich in den Fluten des Mittelmeeres ums Leben kommen?
Keine Bilder von den ertrunkenen, die an den Küste Italiens und Spaniens angespült werden. Menschen die auch nur Leben wollten, keine gestellten Bilder die immer wieder aus anderen Positionen aufgenommen wurden, um sie immer wieder mit neuen Texten, über die Bildschirme zu schicken!
Afrika ist auf der Flucht ,ein Kontinent geht langsam, aber sicher zu Grunde!
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
31.12.2008, 11:15
|
#2
|
|
beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
Stimmung:
|
Zitat:
Zitat von Dillerjohann
Ob die Menschen die Tagtäglich auf und um die italienische Insel Lampedusa ankommen, eine bessere Zukunft in Europa finden ist ungewiss. Das sie auf der Flucht vor der Vertreibung durch mächtige afrikanische Stämme sind, und vor allem dem größten Feind des Menschen, dem Hungertod, findet kaum eine Resonanz in der europäischen Welt.400 Menschen starben in der letzten Woche im Kongo , einen Gewaltsamen Tod, der kaum Registrierung findet.
Die geringen Mittel die durch die Hilfsorganisationen, dieser Welt, dort ankommen ,landen in der Regel bei den Mächtigen der Länder , die sich mit Gewalt an die Macht geputscht haben und sich mit Gewalt an der Macht halten.
Die Entrüstung in der europäischen Welt, ist der maßen gering, das ich im Gegensatz, die Entrüstung über den Krieg zwischen der Hamas und Israel, nicht verstehen kann. Niemand berichtet, über die Toten die im Kongo, Somalia, denen die täglich in den Fluten des Mittelmeeres ums Leben kommen?
Keine Bilder von den ertrunkenen, die an den Küste Italiens und Spaniens angespült werden. Menschen die auch nur Leben wollten, keine gestellten Bilder die immer wieder aus anderen Positionen aufgenommen wurden, um sie immer wieder mit neuen Texten, über die Bildschirme zu schicken!
Afrika ist auf der Flucht ,ein Kontinent geht langsam, aber sicher zu Grunde!
|
Ich würde sagen, die Mittel der Hilfsorganisationen dienen der Bekämpfung der Bevölkerung. Von diesen Mitteln werden ein oder zwei Vorzeige-Hilfsprojekte finanziert und der Rest geht für Waffengeschäfte drauf.
Keine Hilfsorganisation will wirklich den Menschen dort helfen. Es sind alles nur Pseudohilfsorganisationen, auch die ganz großen AI und HRW, sogar Brot für die Welt und WWF.
Wenn du mal kritische Suchwörter zu diesen Organisationen googelst, kommt dir das kalte Grausen was diese 'Hilfsorganisationen' so alles auf dem Kerbholz haben und wer die Hintermänner sind.
Da ist keine einzige dabei, die nicht für zig Tote verantwortlich ist. Denn es geht nicht um Hilfe, es geht um Ausbeutung.
Hinter den Hilfsorganisationen stecken oft genug die Minen- oder Ölkonzerne.
Afrika ist ein sehr fruchtbarer Kontinent. Großplantagen bauen Biosprit für den reichen Norden an und leiten dafür die Flüsse um. So haben kleine afrikanische Bauern kein Wasser mehr, um ihre Felder zu bewässern. Da verdorrt dann alles. In den Medien hörst du dann was von Dürrekatastrophe und den umgeleiteten Fluss, dessen Wasser die Großplantage verbraucht, den zeigen sie nicht.
Alles Heuchler.
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
31.12.2008, 16:51
|
#3
|
|
Erfahrener Benutzer
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
|
das alles ändert nichts daran!
das tausende und abertausende auf dem weg Richtung Europa sind! und der Strom wird von Jahr zu Jahr stärker, und wir müssen uns dessen bewusst sein, dass da eine Völkerwanderung begonnen hat, die nicht mehr zu stoppen ist.Die Menschen haben nie die Möglichkeit gehabt in einer Demokratie zu Leben, sie stimmen nun mit ihren Füssen ab.
Wie wollen wir ihnen begegnen,schicken wir sie zurück, oder lassen wir sie in den Fluten des Mittelmeeres untergehen!
Hier ist ganz Europa gefragt? 
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
31.12.2008, 17:17
|
#4
|
|
Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
Stimmung:
|
Zitat:
Zitat von Dillerjohann
das tausende und abertausende auf dem weg Richtung Europa sind! und der Strom wird von Jahr zu Jahr stärker, und wir müssen uns dessen bewusst sein, dass da eine Völkerwanderung begonnen hat, die nicht mehr zu stoppen ist.Die Menschen haben nie die Möglichkeit gehabt in einer Demokratie zu Leben, sie stimmen nun mit ihren Füssen ab.
Wie wollen wir ihnen begegnen,schicken wir sie zurück, oder lassen wir sie in den Fluten des Mittelmeeres untergehen!
Hier ist ganz Europa gefragt? 
|
Kommt es bei uns ähnlich hart wie in Afrika stehen jedem im groben Mittel 4375 m² Boden zu, entsprechende Bodenreform vorausgesetzt. Nun, wenn man glaubt, mit dieser knappen Fläche seinen ÜberLebensunterhalt bestreiten zu können, kann man sicherlich noch den ein oder anderen Gast aufnehmen. Die von mir angedachte Bodenreform vorgezogen würde jedoch die Verhältnisse in Arfika respektive allen Quellen des Spektrums "Südfrüchte" nachhaltig dahingehend verändern, dass die Menschen dort zumindest weiterhin ihr Auskommen haben. Das wird aber der "Change" schon bringen, auch wenn bereits gelöste Tickets keine Gültigkeit haben!
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
01.01.2009, 12:01
|
#5
|
|
Erfahrener Benutzer
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
|
das durchsetzen von Bodenreformen ist schwierig.
Zu mal es sich in den meisten afrikanischen Staaten um Diktaturen handelt in denen nur das recht des Stärkeren des Reichen herrscht. Eine komplette Demokratisierung ist als Voraussetzung dafür notwendig, dies zu erreichen. ungewiss.
Es ist Bewegung in die Menschen gekommen, diese Bewegung ist kaum mehr auf zuhalten?
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
01.01.2009, 14:11
|
#6
|
|
beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
Stimmung:
|
Zitat:
Zitat von Dillerjohann
Zu mal es sich in den meisten afrikanischen Staaten um Diktaturen handelt in denen nur das recht des Stärkeren des Reichen herrscht. Eine komplette Demokratisierung ist als Voraussetzung dafür notwendig, dies zu erreichen. ungewiss.
Es ist Bewegung in die Menschen gekommen, diese Bewegung ist kaum mehr auf zuhalten?
|
Warum handelt es sich denn um Diktaturen und warum gelingt es nicht, dass zu ändern?
Wer liefert wem die Waffen und warum?
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
02.01.2009, 10:31
|
#7
|
|
Erfahrener Benutzer
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
|
Zitat:
Zitat von Britta
Warum handelt es sich denn um Diktaturen und warum gelingt es nicht, dass zu ändern?
Wer liefert wem die Waffen und warum?
|
Heckler und Koch einer der größten Waffenlieferanten rüstet ganze Kinderarmeen aus. Made in Germany
Daimler Benz baut den Unimog ein Geländefahrzeug, war als Landwirtschaftliche gerät gedacht, eignet sich hervorragend zum Truppentransport.Made in Germany
Die Liste lässt sich ohne weiteres fortführen nur nützen tut es nichts, denn was in Bewegung geraten ist, ist lässt sich nicht so einfach Stoppen. Die Menschen haben Angst, vor Verfolgung ,Hungertod und Tiefster Armut. Sie sind verzweifelt und sie tun alles um dem zu entrinnen, wer glaubt er könne das noch einmal Stoppen der irrt. denn alle Anstrengungen, Italiens und Spaniens haben keinen Erfolg gehabt da zu regulieren.
Alle Versprechungen Libyens sind ins Leere gegangen, Gaddafi hat die Hilfsgelder eingesteckt und das war es.
Geld regiert die Welt!
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
13.08.2009, 10:05
|
#8
|
|
Neuling
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 10
|
Das Problem in Afrika sind vor allem seine Politiker. Ist doch klar, dass Europa Afrika ausnutzen will, aber wieso lassen die Politiker dies zu, doch nur weil sie von dem Geld der Europäer profitieren können, indem sie es auf ihre europ. Konten tun, wovon naturlich Eu noch mehr profitiert. DAnn öffnen sie sich dem weltmarkt fûr schwachsinnige und krankmachende Produkte aus dem Ausland. Lediglich Kamerun hat die Einfuhr von Tiefkühlhähnchen aus Eu verboten, nachdem bei einer studie rauskam, dass mehr als 80 prozent mit bakterien verseucht waren von zig mal aufgetauten und wieder eingefrorenen Hähnchen, abgesehen von der Arbeitslosigkeit, die dies im eigenen Land verursacht, denn jeder kauft die billigen und krankmachenden Deutschland-Hähnchen. Dies ist nur ein kleines Beispiel, dies gilt auch für andere waren, wie Nahrung, Arzneimittel und Kleidung, ganz zu schweigen von den Waffen.
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
13.08.2009, 10:21
|
#9
|
|
Neuling
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 10
|
Es ist nicht wahrscheinlich, dass Afrika zu Grunde geht. Eher werden sich die Leute immer mehr bewusst darüber, dass das Leben hier sehr hart ist. Viele haben Familie hier in Eu oder US und wissen wie schwer das ist (hoffe ich). Jedoch nicht so in den US hier ist es einfach viel schwerer, denn Europa ist wie ein Bunker für Afrikaner, selbst mit super diplomen kannst du hier nichts machen, jedenfalls in vielen Ländern der EU wenn auch nicht in allen, aber in den USa geben sie dir wenigstens die chance!!!
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
13.08.2009, 11:34
|
#10
|
|
Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.731
Stimmung:
|
Zitat:
Zitat von Ich selbst
Es ist nicht wahrscheinlich, dass Afrika zu Grunde geht. Eher werden sich die Leute immer mehr bewusst darüber, dass das Leben hier sehr hart ist. Viele haben Familie hier in Eu oder US und wissen wie schwer das ist (hoffe ich). Jedoch nicht so in den US hier ist es einfach viel schwerer, denn Europa ist wie ein Bunker für Afrikaner, selbst mit super diplomen kannst du hier nichts machen, jedenfalls in vielen Ländern der EU wenn auch nicht in allen, aber in den USa geben sie dir wenigstens die chance!!!
|
Die sich in meinem Umfeld befindlichen Afrikaner aus unterschiedlichen Ländern haben durch die Bank gute Anstellungen, sprechen zur Not auch echtes Kölsch und haben bestenfalls die Probleme mit der Nachbarschaft, die Unsereins auch hat.
Das Europa und besonders Deutschland dort als "gelobtes Land" bewertet wird, ist unbestritten. Das bezieht sich nach meiner Einschätzung aber nicht ausschließlich auf die Verdienstmöglichkeiten sondern vielmehr auf den kulturellen Hintergrund, den diese Menschen für mich offensichtlich ergründen wollen.
|
|
Finden Sie diesen Kommentar lesenswert?
Ja |
Nein
|
 |
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
|
|
| TIPP |
|
Um das Forum in vollem Umfang zu nutzen, müssen Neuanmeldungen per eMail bestätigt werden.
|
|
Mitmachen!
|
|
|