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Alt 14.10.2008, 13:24   #21
Dillerjohann
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"Was könnte eine wahre Bekämpfung des Hungers
denn sein? "

"Dass man von Jahr zu Jahr, von Jahrhundert zu
Jahrhundert den Hungernden Brosamen reicht, um
sein schlechtes Gewissen zu beruhigen? "

Hilfe kann nur in Verbindung mit Selbsthilfe, geschehen, das was zur zeit und seit ewigen Zeiten geschieht ist lediglich, ein zusätzliche Abhängigkeit. Und wir werden es noch erleben da Afrika schon vor unseren Toren steht, und teilhaben will, an dem was wir ihnen seit Jahrhunderten Vorgaukeln.

Es geht nicht um das Gewissen, es geht um uns selbst!

Das was wir jetzt noch friedlich Regulieren könnten, wird dann mit Gewalt genommen werden, denn nichts ist so fordernd, wie der Hunger!
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Alt 14.10.2008, 13:35   #22
Dillerjohann
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Standard Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein

natürlich werden Fehler auf Fehler begangen, und der Klerus ist daran beteiligt, und viele andere auch.

Und es wird immer wieder dazu kommen. Nur wann beginnen wir wirklich aus diese Fehlverhalten zu lernen,?
Es ist uns nichts Nütze, wenn wir weiterhin wissentlich, diese Fehler begehen und sie immer wieder anprangern, und nichts,absolut nichts dagegen Tun!

Wir nenne uns Christen ! Und sind in Wirklichkeit Scharlatane im Engelsgewand!

Wenn wir jetzt nicht beginnen, den werten der Moral und Ethik mehr raum in unserem Persönlichen leben zu geben, können wir sicher sein, das der Untergang der Humanität nicht mehr auf zuhalten ist. solange wir nicht bereit sind, mehr Demut gegen über der Schöpfung, der Natur und nicht uns zuletzt selbst aus zu üben, werden wir sicherlich noch eine Party beim eigenen Untergang feiern.
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Alt 14.10.2008, 14:21   #23
munichangelika
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Hallo Dillerj.,
ich denke mir dazu was Du da sagst ist ein enorm wichtiger Bestandteil des menschlichen Wesens. Die Pflege oder wie man es nennen mag, des spirituellen Anteils, das tägliche Brot für den Geist und das Herz, oder wenn man an die Seele glaubt, für die Seele.

Für so viele geht es aber wirlich schon nur um das tägliche Brot.

Ich bin ausgetreten. Aber erst, als ich wirklich wusste warum, nicht gegen etwas zu sein sondern ich war einfach für etwas anderes, das tut mir gut sagen zu können, dass ich nicht aufgrund desssen gegen etwas zu sein ausgetreten bin sondern aufgrund eines wirklichen Entschlusses, anders leben zu wollen. Das kann ich nur jedem wünschen. Sich für sein Leben zu entschließen, also zu überlegen, wie er es leben will.

Können Menschen denn ohne eine sprituelle Nahrungsaufnahme überhaupt leben?Ich denke wenn es um das Überleben geht, dann kann das schon sein, oder nicht einmal dann, denn der menschliche Wert hängt einfach nicht davon ab wieviel man hat. Aber wenn man über das reine Überleben hinaus denken will, also ans glücklich leben z. B. muss man versuchen, Spiritualität zu entwickeln. (Meine lieben Leser, das ist nicht mit der Aufforderung zu verwechseln, sich einer Religion anzuschließen, jedenfalls nicht zwingend!)

Ich denke wir haben eine sehr gefährliche Kultur entwickelt, in der wir versuchen darzustellen, dass wir stolz darauf sind, nicht nach Glück zu streben, sondern behaupten stolz auf unsere Leiden zu sein. Das ist deswegen so gefährlich, weil dadurch die Leiden als als etwas Heiliges, als etwas das man den anderen nicht nehmen muss, als etwas, auf dass man stolz sein kann, selbst wenn man es anderen zufügt, vermittelt und vorgelebt werden, auch an unsere Nachwelt.


Die Kultur, das ist doch wie man für das eigene Überleben sorgen will. z. B., Kultur als die Art und Weise, wie man etwas macht, Rituale, Verknüpfungen mit Symbolen, Musik, Rhythmus. Dass man dem harmonsichen Gefüge der Umwelt nicht schaden will. Danach strebt, ihm zu nützen und es zu schützen oder sogar wieder herstellen zu können. Zumindest den Wunsch, solch ein Mensch werden zu können zu entwickeln. Das ist doch Kultur.

Wenn wir etwas hören riechen schmecken, werden wir manchmal an etwas erinnert, eigentlich zieht sich so ein Faden durch das ganze Leben. Sogar in unsere Traumwelten hinein, die wir in der Phase durchmachen, wenn wir schlafen.

Also ist das ganze Leben ein Prozess. Ob wir ihn wahrnehmen, oder nicht und auch egal, ob wir ihn bewusst gestalten, es bleibt ein Prozess. Daher ist es eigentlich umso erfreulicher, wenn Menschen sich bewusst entscheiden, sich innerlich zu pflegen, und zu welchem Sinn sie sich hin wenden, welchen Sinn sie im Leben erkennen können.

Es ist traurig, wenn man am Ende des Lebens merkt, dass es umsonst gewesen ist, oder man glaubt es wenigstens, weil man sich gar nicht bewusst genug über sich selber ist, wie wertvoll man eigentlich ist, und dass man überall und jederzeit auf Sachen hätte Einfluss nehmen können, wenn man sich nur die Zeit (Kultur) genommen hätte.
Die Frage ist wie man leben will. Und dass man alles dafür aufbringt, das zu verwirklichen. dazu muss man sich öffnen. Die Welt in sich aufnehmen.

Die Frauen der Gesellschaft denke ich, können ein Lied davon singen Gerade weil weltweit fast alle Frauen eines gemeinsam haben. Trotz der zeitraubenden Sorge und Aufopferung, teilweise Selbstaufgabe an Familie und oft Kinder, ist es doch so geblieben, dass jede Frau sich schrittweise eine nur ihr eigene Entwicklung und ein nur ihr eigenes Seelenheil erkämpfen. Oft werden solche Schritte den Angehörigen direkt "vom Munde abgespart" und stoßen dadurch auf heftige Kritik, deshalb muss man da ziemlich aufpassen, dass man genug Selbstbewusstsein dabei entwickelt, es den anderen zu erklären, wie wichtig das ist.

Dabei geht es noch nicht einmal um eine konkretisierte Religion. Das ist schon Spiritualität, wie will ICH leben, - können - erst mal!

Ich halte es deswegen für direkt unerlässlich dass deswegen die Menschen sich füreinander in gewisser Art verantwortlich erklären, dem andern Raum zu lassen für seine Spiritualität, für seine individuellen Entwicklungen und sie zu schätzen indem man den Mitmenschen behilflich ist, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Das kann man aber erst wenn man sich seiner eigenen Spiritualität und deren lebensnotwendiger Wichtigkeit bewusst wird.

Erst dadurch können wir eine Kultur der Menschlichkeit entwickeln.
Welchen Stand jemand in dieser Entwicklung einnimmt, ist jedoch nicht unsere Sache. Diese Wahl, wo sie stehen wollen, müssen wir den Anderen lassen, wir sollten die individuelle Entscheidung frei lassen und dem anderen höchstens dabei helfen, aus sich heraus zu gehen, und selbstbewusst mit seiner (spirituellen) Entwicklung umzugehen, sich auch Kritik zu stellen (Grenzen) und darüber in den Dialog mit anderen zu treten, um die Entwicklung zu verbessern und zu festigen, jedenfalls nicht um aufeinander rumzutrampeln und nur dazu uns gegenseitig zu beschuldigen.

Ich denke überhaupt, dass Frauen im Prozess hin zu einem friedlichen Miteinander eine wichtige Rolle spielen werden.

Es muss klar sein (werden), dass die Umwelt und das Universum nicht auf uns gewartet haben, sie brauchen uns nicht (überlebensnotwendig). Wir allerdings brauchen unsere Umwelt, ohne die können wir nicht existieren. Entsprechend muss sich eine Dankbarkeit entwickeln lassen, und dazu eine Verantwortung entstehen, wo aber kein Wille zum Handeln ist, wird das alleine nichts nützen.

Dazu müssen wir erst einmal die Umwelt die Welt und einige Menschen mehr als das heute ist, in unser Herz mitaufnehmen können und dazu müssen wir uns entschließen können, unser leben nicht als etwas getrenntes, vom Rest der Welt abgespaltenes wahrzunehmen. Das ist glaube ich einer der knackpunkte, wenn man zum handeln übergehen will. Sich nicht getrennt wahrzunehmen.

(Auch nicht von einem Menschen mit anderer Spriritualität?).

Wenn ich ehrlich bin, liegt der Verfall der Werte eigentlich logischerweise darin dass man etwas Falsches glaubt, sich nicht im Dialog befindet, mitaussen, also als abgespaltenes Indivieuum, das es nicht gibt, oder der Glaube von aussen heraungetragen wird, und nicht von innen heraus. Demnach kann sich dann aber eine Wandlung in den Werten in der Gesellschaft nur von jedem Einzelnen aus vollziehen. Das geht nur durch Vorbild. Nicht durch Worte.

Man kann sich sehr gut wehren, wenn wieder mal die "Gutgläubigen" unterwegs sind, und andere mit Ihren Ansichten unterdrücken indem sie ihnen falsche ansichten (weil sie anders sind!) unterstellen und dann zu unterdrücken versuchen, was sie nicht sehen wollen. "Sie haben wohl keine Fehler"!? Also nocheinmal: Ein Wohl! auf alle Suchenden.

Geändert von munichangelika (14.10.2008 um 14:54 Uhr).
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Alt 14.10.2008, 15:13   #24
Dillerjohann
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Standard Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!

Wenn man sich mit der Historie auseinandersetzt , sind es in Regel sehr oft Frauen , die zu Friedfertigkeit mahnen. Natürlich haben sie aufgrund ihrer, biologischen Eigenschaften andere Interessen als Männer.
Es steht auch eindeutig fest, das Frauen sich nicht ausreichend, an der Politik und auch Religiosität beteiligen, es liegt offenbar, immer noch an den eingefahrenen Perspektiven, die immer noch Usus sind. Hier gibt es auch noch reichlich Aufholbedarf.

Das Entwickeln von Moral und Ethik sowie einer religiösen Spiritualität, kann nur durch das von einander Lernen gelingen. Ethische Werte fallen nicht wie ein Apfel vom Baum, sondern die Erkenntnis ist erlernbar!

Ich kann mir Vorstellen wie es war als Mose vom Berg Sinai kam und sah wie das Volk um das golden Kalb tanzte, und welche Gefühle ihn dazu Bewogen die tafeln mit den zehn geboten zu zerschmettern. Und sich dennoch wieder aufraffte , den Berg der Erkenntnis neu zu besteigen, die Qual des Lebens erneut auf sich zu nehmen, um wieder den Menschen zu dienen, obwohl sie ihn so sehr enttäuscht hatten.

Dieses Beispiel dient dazu, unseren Mut nicht sinken zu lassen, und immer wieder auf neue, einen Anlauf zu starten, wieder neu zu beginnen.

Das in sich hinein Hören und Fühlen, die Traumwelt, nicht als gespienst zu erleben sondern als Teil unseres Lebens wahr zu nehmen.
Ist viel wichtiger für die eigene Seele, für uns und die nach uns kommen. Denn sie sind ein Teil von uns,und wir von ihnen. wir müssen lernen das unser Vorfahren die von 500 und 1000 Jahren vor uns Lebten liebten und lebten , auch heute noch Einflüsse auf uns ausüben, denen wir uns nicht wiedersetzen können.

Diese Erkenntnis, gepaart mit der, dem Lebensraum nahe stehenden Spiritualität, und auch der Religionen, so mannigfaltig sie auch sind, machen den wahren Menschen aus, geben ihm ein Zukunft. Denn nur so sind wir der Gewissheit sicher das unser Leben nicht vertan war und ist. Die Akzeptanz unseres gegenüber ist der erste Schritt in diese Richtung, und wir werden sehr schnell feststellen, das wir auf einem richtigen weg sind.

Viele Menschen nehmen Jahr für Jahr beschwerliche Wege auf sich um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, sie gehen den Jakobs weg, für Muslime ist die Hadsch, der Weg zu den heiligen Stätten des Islams die wichtigsten Ziele um zu dieser Erkenntnis zu Kommen. Und andere die nicht dazu in der Lage sind gehen diesen weg im Geiste, sie gehen in sich sich selbst um die nähe zu sich und zu Gott zu finden.


Es zählt nicht der Reichtum und die Macht, die man als Mensch auf Erden ausgeübt hat sondern wie gehen wir, mit uns selbst und den Unseren um.
Unsere Lebenszeit ist viel zu kurz, um hier einer Statue gleich, oder in den Geschichtsbüchern verewigt zu sein.

Wir werden daran Gemessen, wie geben wir das Mensch sein weiter, wie beteiligen wir und daran, was geben wir an gutem und schlechten weiter?

Unsere Seele unser innerstes,welches die Zeiten überlebt und nach den Überlieferungen irgend wann in der Ewigkeit einen festen Platz findet, ist doch für einen Menschen, das wichtigste welches wir im Leben erfahren dürfen. Hier sehe ich einen der Hauptwege die durch die Spiritualität sowie durch die Religionen Unterstützung finden.

Das geistige Brot, welches wir zum Leben und Erleben brauchen finden wir nur, wenn wir dieses alles zulassen,und uns in die Hand des Glaubens an eine göttliche Welt begeben.
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Alt 14.10.2008, 21:32   #25
munichangelika
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Ich will nicht das Gegenteil behaupten, aber dass Frauen sich nicht an der Religiosität beteiligen, halte ich für ein Gerücht. Wobei ich Dir beipflichteist, dass ich es für wertvoll halte, jede Frau in der Entwicklung ihrer Spiritualität zu unterstützen, soweit ich kann, jedenfalls sie zu ermutigen, das würde ich aber eigentlich eh auch bei Kindern und Männern, Bäumen (), um einfach eine Entwicklung des Geistes anzuregen. Aber wirklich - besonders bei Frauen, weil - ich bin halt auch eine.

Das mit den Vorfahren, das hat mir besonders gefallen. Wenn wir uns akzeptieren, akzeptieren wir auch unser Erbe. Und dass wir unser Leben den Menschen vor uns verdanken, und damit eigentlich alles. Das ist es eigentlich wert einen Schwur zu machen, dass wir alles wieder gut machen werden.

Geändert von munichangelika (14.10.2008 um 21:38 Uhr).
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Alt 16.10.2008, 10:03   #26
Dillerjohann
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Standard Schwüre und Eide sind immer mit Zwang verbunden

Zuneigung und Tatsächlicher Wille hingegen, sind Offen und Ehrlich, das Dazu gehören und eine Gemeinschaft bilden sind doch die Ziele, denn nur die Gemeinschaft ist stark und kann überleben.
Einzelkämpfertum hingegen kann nicht zum Ziel führen , da nur die Gemeinschaft sich über Höhen und Tiefen gegenseitig stützen kann.
So wie die Vorfahren es uns Vorgelebt und über Jahrhunderte hinweg Bestand hatte. es liegt an jedem selbst sich Individuell einzubringen um ein teil ds ganzen zu sein.
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Alt 30.10.2008, 00:34   #27
munichangelika
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Grundsätzlich hast Du recht. Aber es ist wie in der Politik, wer nichts mehr dafür tun muss, um seine Anhänger zu begeistern wird übersättigt und muss sich nicht mehr investieren. Werft mal einen Blick in die Freikirchen, die sich noch an den Grundsätzen der etablierten Konfessionen orientieren, dort findet noch Gemeinde statt.
na ja. Ich bitte Dich. Wenn man Geschleime als etwas empfindet, das Werte ausstrahlt, das kommt bei mir nicht so an, ich bin da vielleicht ein bisschen verwöhnt. Ich habe es gerne Original. Nicht aufgesetzt. Und das ist leider auch in einer Freikirche so, dass es aufgesetzt wirkt, wenn man das in Person echt kennt. Aber SGI heißt ja auch übersetzt "Werteschaffende Gesellschaft", da ist die Ausrichtung eigentlich schon im Namen geklärt.

(Das klingt jetzt vielleicht wirklich gemein, ist aber so nicht gemeint. Ich wäre sicherlich höchst glücklich und zufrieden, wenn ich Dir einfach nur Recht geben könnte, denke aber (wiess!) dass viele! so empfinden und deshalb sage ich mahnend an dieser Stelle was ich an Erfahrung mitbringe.)

Ich frage mich dann, ob etwas das sich nach oben ausrichtet, an etwas Höheres, sich überhaupt im Innenleben eines Menschen manifestiert und wenn wie konkret, durch welche Einsicht. Denke, dass Werte eigentlich von innen vom Einzelnen her kommen und wachsen, können und müssen und dann auch "echt" sind und sich ernsthaft verwurzeln lassen.

Ich stelle mir vor, dass wir z.B. von nichts getrennt sind, und dadurch egal was wir tun oder andere tun, das sich immer an die gesamte Welt richtet, weil das alles in einem sensiblen Gefüge besteht, das durch bereits homöopathische Dosen ins Gleichgewicht gebracht werden kann oder aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann und muss. Diese Einsicht bringt mich auf Dauer zum eigenen Verständnis, dass ich Klarheit haben muss! - bei dem was ich tue - und was meine Welt ist, entsprechend wer ich bin. Eine weitere Folge ist, dass ich merke dass ich mich weniger auf die Wirkungen konzentrieren muss, die bereits bestehen, als auf die Ursachen zu achten, die ich weiterhin setze und die andre setzen.

Also entsteht da schon ein eigenes Verantwortungsverständnis, das sich unterscheidet vom bisherigen (christl.) Wertesystem. Was nicht heißen soll, dass, wenn das christl. Wertesystem sich auf eine konkretere Setzung von Ursachen konzentrieren würde, aus der hier: buddhistischen Weltsicht stammende Anregungen (interreligiöserDialog) übernehmen oder überdenken würde, nicht ebenso das Potenzial bieten könnte, Veränderungen im großen Stil herbeizuführen, die ja auch dort als notwendig erachtet werden. Letztlich geht es also dabei darum, von anderen Kulturen und Philosophien Weisheiten annehmen zu können die sich in der eigenen Religion widerspiegeln ohne sie zu diffamieren oder zu verletzen, um Großes zu erreichen, was sich die Menschen heute wirklich wünschen würden.
Gruß nochmal munich...

Geändert von munichangelika (30.10.2008 um 01:03 Uhr).
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Alt 03.11.2008, 13:36   #28
munichangelika
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Das ist doch mitunter das Problem, dass Menschlichkeit nicht als etwas Selbstverständliches - das von innen heraus kommt- betrachtet wird, das man sich zwar erarbeiten muß, aber dann eigentlich als eine eigene persönliche Aufgabe, die man sich wählt, um das Leben nicht völlig umsonst und sinnfrei zu leben.
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Alt 06.11.2008, 19:41   #29
Dillerjohann
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Standard Was man nicht selber weis, das soll man sich Erklären!

Vermutungen ohne sich damit tatsächlich zu befassen, Christentum zu verstehen heißt, sich damit Befassen zu müssen. Von irgend einem schleimigen Geseire und Halbherzigen Tun zu fantasieren ist der falsche weg, und führt nicht zum Ziel.

Wer nicht verstehen kann und will, das in dieser Leher die gante Menschheitsgeschichte verpackt ist, eine Lebenslehre dahinter steckt, Lebensform und Lebensweisheiten beschrieben und verdeutlicht werden. Gemeinschaftssinn verdeutlicht und als die Lebensfreundlichste Form erklärt wird.

Das gerade in der Offenbarung des Johannes, die auch Apokalypse, genannt wird, eine direkter zusammenhang zu unserer heutigen Lebensform, und Wirtschaftsformen hergestellt werden kann. Die gelehrten die über Jahrhunderte das Niedergeschrieben haben, um den Menschen ein Leitbild, zu bieten, in dem sie nicht nur dem Glauben, sondern auch ihr eigene Irdische Dasein so ausrichten können , um ein sich selbst und Gott gefälliges Lebe führen zu können.

gerade in der der heutige zeit wo die Heroen, von Wirtschaft und Politik, heftige Risse in der Fassade bekommen, wir es immer deutlicher, und sichtbar, das die menschliche Endzeit, unmittelbar bevor steht.

Wir sind Hyper modern, fliegen in 24 stunden um den Erdball, Spalten den Atomkern, um unvorstellbare Energien zu entfesseln, Verpflanzen Herzen von einem Menschen zum anderen, schicken Menschen in das All, um die erde zu erforschen.Heilen Krankheiten bei den Menschen die es sich leisten können.

Und was geschieht mit dem Rest der Welt?

Afrika flieht vor dem Hunger der die Menschen im Würgegriff hat, sie sind auf dem Weg nach Europa um dem zu entgehen, Terror wütete in den Länder wo Ausbeutung und Gewalt herrschen, Terror wird durch die Welt getragen wie ein Fanal, ohne das die Menschen merken und Wissen worum es geht. den dären Ursache , die Zügellosigkeit und Ziellosigkeit der Reichen Kümmern sich nicht darum. Christen tum sieht hier vieles anders, versteht viele genauer und sieht Handlungsbedarf. das es selbst in den Organisationen der Christen zu Auswüchsen kommt, mach deutlich, das selbst die Führer, sich nicht dem unchristlichen Tun entziehen könne weil sie verblendet sind von der Gier und der Macht.

Deshalb ist es wichtig für jeden sein leben so aus zu richten wie die christliche Werte, die werte des Islam, des Buddhismus, des Hinduismus es vor sehen um jedem, der auf dem Teil der Erde lebt, dort wo seine Wurzeln liegen, sein Leben zu führen.Denn jede Kultur, hat ihre Darseinsberechtigung.
Und wer sich darüber stellt, jegliches in Abrede stellt, sieht gerade in der jetzigen Zeit, das der eingeschlagene Weg, nicht unbededingt der richtige ist.
Deshalb ist es wichtig diese Werte die in Moral und Ethik begründet sind, eine höherem Maßstab an zulegen wie bisher. Denn wir sehen tagtäglich, das einige wenige in der Lage sind die Welt aus den Angeln zu heben und den Menschen Leid zu gefügt wird .
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Alt 06.11.2008, 21:43   #30
wafi
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Dillerjohann

ich hab`s ja nicht so mit dem Christentum o.ä. denke wir sind uns in einem Punkt einig, daß derzeit keine wirklich greifbaren Werte vorhanden sind, sondern ein muteres losgehüpfe um das goldene Kalb, sprich dem Götzen Mammon alles geopfert wird.
Ok, wenn Leute ihre Werte aus dem Chrustentum, dem Islam, dem Buddhismus oder was weiß ich ziehen, alles nicht so ganz mein Ding.
Für mich ist die Frage, wieso konnte das so passieren, wie es jetzt ist. Um es flapsig zu sagen (was anneres ist man eh nicht von mir gewohnt ... hm) ich denke wir haben uns eine feine saubere und weichgespülte Welt geschaffen. Krankheit ... ins Krankenhaus, Tod ... selbiges, Kinder, mein Gott doch keine Kita im Wohngebiet, die machen ja Krach, ab ins Gewerbegebiet ... Schule selbiges usw usw .. im Endeffekt wird alles das, was eben Ecken und Kanten hat, was Schmerz, Trauer beinhaltet, an den Rand und am besten aus dem Gesichtsfeld gerückt.
Das Problem dabei ist nur, daß die Erfahrungen mit Kindern, mit Alten, mit Krankheit, mit Tod wichtig sind um ein Korrektiv zu haben um mal zu schauen, was ist eigentlich wirklich wichtig. Diese Dinge ausgegrenzt ... und schon kann man den Traum von 12 Cyl unter der Haube träumen. Sieht man Leid, fragt man sich, ob es wirklich so wichtig ist nen 12 Zyl. Auto zu fahren oder ob man nicht besser mehr Zeit gehabt hätte ...

Ich denke die Werte kommen wieder, wenn denn nicht mehr weichgespült wird, wenn Leben in seiner ganzen Fülle da ist, mit Spaß, mit Freude, aber halt auch Schmerz und Wut, halt so wie im richtigen Leben. Ob man an irgendeinen Gott o.ä. glaubt ist dabei zweitrangig. Kropotkin und Gandhi würden sich scheckig lachen, wenn ich mir deren Bilder in die Bude hängen würde und wahrscheinlich zu mir sagen, hey Alter, nix kapiert? Du sollst nicht irgendwas anhimmeln, leb einfach so.

Gruß
Peter
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