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Alt 17.09.2008, 17:26   #1
Dillerjohann
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Beiträge: 236
  
Standard Wo ist die Christliche westliche Welt?

Deutschlands Kirchen sind leer, der Klerus ist überalterte, es gibt anscheinend keine Christlichen Werte mehr in diesem Land.

In der Wiege des Protestantismus laufen aus steuerlichen Gründen die Mitglieder davon.

Was ist aus dem Urchristlichen Abendland geworden , in dem Moral und Sitte, keinen Raum mehr hat.

Wo das Sonntägliche Kirchengeläut, als Ruhestörung empfunden wird!
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Alt 17.09.2008, 17:41   #2
wafi
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hm ... will ja nix sagen, aber das was ich so ringsrum an Nächstenliebe diverser Christen sehe, überzeugt mich doch eher, daß der Angelverein von vor zweitausend Jahren, sich ziemlich deplaziert entwickelt hat ... sozusagen ziemlich deplaziert.

Gruß
Peter
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Alt 17.09.2008, 18:37   #3
Dillerjohann
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Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
  
Unglücklich Ein Angelverein!

Seltsamer Vergleich!
immer dann wenn gegen den Islam gewettert wird und das Urchristliche Europa auf den Plan gerufen wird, wird es was wirkliche Glaubensfragen betrifft eng.
Dann wird Gebet udn Moral und Ethik zum Unthema
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Alt 17.09.2008, 18:59   #4
wafi
Gast
 
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naja Dillerjohann

Moral und Ethik sind sicherlich kein Unthema, es bleibt aber die Frage, was beides mit dem Christentum zu tun haben soll? Nichts gegen die überlieferte Person Jesus, ob er nun nen Gott ist oder nicht, laß ich mal dahin gestellt. Leider hat sich aber der Verein, der sich Jesus als Vorbild genommen hat, simpelst als unfähig herausgestellt, dieser Vorbildfunktion auch nur ansatzweise zu folgen, stattdessen war die Moral und Ethik der Kirche Mord, Totschlag, Macht und Kohle. Von diesen Werten haben wir genug auch jetzt noch und genau diese "Werte" können wir gerne abschaffen.

sorry to say.

Gruß
Peter
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Alt 17.09.2008, 20:09   #5
Britta
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Bliebe noch zu sagen, dass das von der Kirche geschaffene Jesusbild bei Jesus selbst Ekel höchsten Grades erzeugt hätte.

Die Kirche hat diesen Glauben so zusammengebastelt, dass von der ursprünglichen Lehre Jesus nicht mehr viel übrig blieb, da seine Lehre Priester und Kirche absolut überflüssig gemacht hätte.

Und aus Sicht der Priester darf das natürlich nicht passieren, also hat man einfach die Lehre gekapert und verdreht.

Jeder, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, ist dazu fähig das zu erkennen.
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Alt 18.09.2008, 19:09   #6
munichangelika
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Was ist genau das Problem das Du damit ansprichst?
In Wiki: an die 31% der Deutschen die sich zu einer der christlichen Konfessionen bekennen, ist das das Problem?
Und was ist genau daran nicht so gut?
Was denkst Du könnte sich ändern, damit das Problem besser wird?
Wie sich an den 69 % Nichtchristen vielleicht erkennen lässt, könnte ein interreligiöser Dialog die Lösung sein?

Ich denke, es ist nicht sinnvoll sich in die mittelalterliche Zeit zurückzuversetzen, sondern sich die Umstände genauer anzusehen: Was wird gebraucht und über was wird es nötig zu reden, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Was sind Deiner Meinung nach die Anforderungen? (und was ist ein interreligiöser Dialog?)

nach meiner Vorstellung ist ein interreligiöser Dialog, sich einmal: Mit den positiven Aspekten der andern Religionen vertraut zu machen, sich also zu interessieren und gute Aspekte ins eigene Leben zu integrieren, solange sie nicht dem eigenen Glauben widerstreben. D. h. man öffnet sich, was machen die anderen besonders gut?...

Und dann muss man sich den Vorteilen und guten Seiten seiner eigenen Religion bewusst werden, die auch für die anderen Religionen sinnvoll und interessant sein könnten. Denke ich. Somit gibt man einen Anlass, sich füreinander zu interessieren und einen gemeinsamen Werteschaffenden Weg einzuschlagen...

Immerhin ist es nicht so nett so zu tun als wäre man allein auf der Welt.

Geändert von munichangelika (18.09.2008 um 19:20 Uhr).
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Alt 18.09.2008, 20:00   #7
Dillerjohann
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Registriert seit: 12.09.2008
Beiträge: 236
  
Standard Christlich sein und Humanität sind mit einander verknüpft

Was ist aus dieser Welt geworden in der nur noch Mord und Totschlag herrscht?
Wo Christliche Werte und Verlass Hoffnung zuversicht und Hoffnung, wo Leid und Not Linderung findet, wo Gier und Selbstsucht, wo Unmoral und Boshaftigkeit keinen Wiederhall findet. Wo Menschlichkeit und Zwischenmenschlichkeit.
Leben und Leben lassen in den grenzen die das Christentum uns vorgibt müsste doch möglich sein ?
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Alt 18.09.2008, 21:08   #8
munichangelika
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Zitat:
Zitat von Dillerjohann Beitrag anzeigen
Was ist aus dieser Welt geworden in der nur noch Mord und Totschlag (abschaffen) herrscht?
Wo Christliche Werte und Verlass Hoffnung Zuversicht und Hoffnung, wo Leid und Not Linderung findet, wo Gier und Selbstsucht, wo Unmoral und Boshaftigkeit keinen Widerhall findet. Wo Menschlichkeit und Zwischenmenschlichkeit.
Leben und Leben lassen in den Grenzen die das Christentum uns vorgibt müsste doch möglich sein?
Das sind die Ziele? (Das Blaue?, und wie kann man sie erreichen, was schlägst Du vor. Fällt Dir was ein?)

Nach meinen Informationen müssen Werte von innen kommen. Sie müssen nicht von oben kommen (auch wenn man sie von denen "oben" erwarten sollte). Die Menschheit hat bisher nicht bei von oben kommenden Werten Erfolg verzeichnen können, oder immer nur kurzfristig. Für eine langfristige Lösung, auf die nicht wieder neues Leid folgt, wie gewaltvolle Auseinandersetzungen etc., muss diese von innen kommen. Wie kann man Menschen zu diesen Werten ermutigen, ermahnen, wie sie anregen.

Was Werte sind, kommt auch nicht nur von einer Person. Dazu muss man es erst mal erleben, erfahren, dann sieht man ob man unter einem "tollen" Wert eigentlich nur leidet und andren nur Leid zufügt. Dann war er eben nicht so toll. Dann muss man ihn aber bitte auch nicht mitschleppen, sondern sich von ihm trennen. Es geht also um echte "Werte".

Ich habe in Deinem Text mal angeblaut. Um das geht es Dir wohl und das sind dann die Ziele. Dann kann man definieren, welche Wege jeder denkt dass man zu diesen Zielen - dauerhafte Lösung inklusive - finden könnte. Welche Werte - welche Ziele. Und dann kann man sich einigen. Oder? Bei 32 oder 31 % die in christlich orientierten Schulen angemeldet sind, kann es aber nicht allein um das Christentum gehen. Denke ich, da muss man sich mit allen anderen mit-einigen.

Finde ich. Da hilft erst mal der Glaube. Daran, dass Werte und Fähigkeiten in den Menschen stecken, und den Herausforderungen gewachsen zu sein, selbst und an andere. Ohne den Glauben dass man es schaffen kann, schafft man eigentlich auch nichts. Dazu muss man sich eigentlich nur mit dem Thema beschäftigen (selber). Um erst mal zu sehen, wie schwer es einem selber fällt sich zu ändern und dann zu erkennen, dass jeder dementsprechend seine eigene Zeit hat etwas zu erkennen und dann auch noch umsetzen zu können. Wir können nur nachhelfen (Pioniere). Das ist also keine Frage, sondern eine Herausforderung und eine Aufgabe. Der man sich stellen kann, oder nicht, was wieder jedem überlassen bleibt. Durch das Beispiel und die Erfolge, die man damit hat, mit dieser Aufgabe, kann man aber allerdings auch andere ermutigen und überzeugen, (Praxis) dass es sich rentiert den (Arsch in die Höhe, oder den) Schweinehund zu überwinden.

Das schlimmste Problem ist eigentlich wie bekommt man denn den Glauben an die Sache. Ich sage Dir was:

Es ist ganz einfach diese Ziele zu erreichen!

Gib nicht auf, und mach Dir immer wieder Mut. Es ist Beharrlichkeit, die ans Ziel führt. Und pass immer gut auf dich auf, und auf Deine Gesundheit. Es gibt auch gute Literatur zu der Sache, da kommt es immer darauf an wo jeder steht, von dort an kann er sofort anfangen. (Und muss es auch erst mal jeden morgen lernen wieder aufzustehen. Heute ist der erste Tag von meinem neuen Leben...)

Geändert von munichangelika (30.10.2008 um 00:29 Uhr).
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Alt 19.09.2008, 20:49   #9
wbamg
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Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
hm ... will ja nix sagen, aber das was ich so ringsrum an Nächstenliebe diverser Christen sehe, überzeugt mich doch eher, daß der Angelverein von vor zweitausend Jahren, sich ziemlich deplaziert entwickelt hat ... sozusagen ziemlich deplaziert.

Gruß
Peter
Grundsätzlich hast Du recht. Aber es ist wie in der Politik, wer nichts mehr dafür tun muss, um seine Anhänger zu begeistern wird übersättigt und muss sich nicht mehr investieren. Werft mal einen Blick in die Freikirchen, die sich noch an den Grundsätzen der etablierten Konfessionen orientieren, dort findet noch Gemeinde statt.
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Alt 19.09.2008, 20:51   #10
wbamg
Neuling
 
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Beiträge: 9
  
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Bliebe noch zu sagen, dass das von der Kirche geschaffene Jesusbild bei Jesus selbst Ekel höchsten Grades erzeugt hätte.

Die Kirche hat diesen Glauben so zusammengebastelt, dass von der ursprünglichen Lehre Jesus nicht mehr viel übrig blieb, da seine Lehre Priester und Kirche absolut überflüssig gemacht hätte.

Und aus Sicht der Priester darf das natürlich nicht passieren, also hat man einfach die Lehre gekapert und verdreht.

Jeder, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, ist dazu fähig das zu erkennen.
Eben, Gemeinde heiß einfach nur Gemeinschaft der Gläubigen und nicht eine kommerzialisierte Konfession.
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christliche, welt, westliche

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