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10.08.2008, 02:25
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#1
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Erfahrener Benutzer
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Buddhismus?
http://www.radio.bruecken-der-hoffnung.de/ : Beispiel-Sendung, finde ich schön, habe ich bis zum Ende gehört, finde es ein bischen fade aber sehr mutig.
Es geht um unsere Zukunft, wie ich übereinstimmend mit dieser Radiosendung feststellen muss.
Wir haben heute so viele Möglichkeiten an Informationen zu kommen, aber das habe ich so zum ersten mal gehört.
http://www.youtube.com/watch?v=9eJgTUUw4Pw
Geändert von munichangelika (18.11.2011 um 16:01 Uhr).
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11.08.2008, 01:13
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#2
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Geändert von munichangelika (19.02.2012 um 16:38 Uhr).
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11.08.2008, 10:13
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#3
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Gast
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Also, Du machst Reklame für europäischen populär Buddhismus!?
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11.08.2008, 14:08
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#4
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Gast
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naja, je nach betrachteter Richtung des Buddhismus ist der garnicht so dumm, eher im Gegenteil. Wenn alles zusammen eine Einheit bildet, macht es simpel wenig Sinn dieses auszudifferenzieren und logische Folge ist, daß alles gleich viel wert ist. Übrigends nen großer Gegensatz zu anderen Religionen, wo durchaus ausdifferenziert wird. Wenn schon irgendeine Religion diskutabel ist, dann sicherlich der Buddhismus, besonders der Zen Buddhismus, der eben nicht mehr zur Theologie gehört, sondern eine anerkannte Philosophie ist.
Gruß
Peter
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11.08.2008, 15:09
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#5
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Das Thema Religionen impliziert für mich die Beschäftigung mit dem Thema Buddhismus und interreligiösem Dialog, wenn es auf politischer(er) Ebene gesehen wird.
Ohne eine Werteorientierung kommt es eh zu keiner Aussage, also hat jeder Mensch, der über die Zukunft nachdenkt, sich irgendwie orientieren müssen.
Da sich im Gespräch die Leute ordentlich über ihre Zukunft Gedanken machen und sagen, was sie lernen wollen, um ihr gewachsen zu sein, habe ich die Sendung als passend betrachtet und anlässlich der Urlaubszeit die Musik gewählt. Santana ist ja auch Buddhist, und will Musik als Bindeglied zwischen Menschen verstehen.
Nach der Aussage des Buddhismus ist Leben an sich unschätzbar wertvoll. Das ist eine Grundlage bei jeder menschlichen Beziehung, Arzt-Patient, Lehrer-Schüler, Politiker-Wähler, und eine unerlässliche Grundlage der Diskussion in der Demokratie. Nur auf dieser Basis, kann man weitere Werte schaffen. Ein Gespräch sollte nicht unter Zwang geführt werden müssen, sondern aus dem Wunsch heraus etwas beizutragen.
In der Sendung habe ich des öfteren den Wunsch gehört, etwas wichtiges zur Gesellschaft beizutragen und sich selbst zu finden. Im Buddhismus, wie in der Psychologie und der Philosophie ist es wichtig sich selbst zu entwickeln und sich nicht an eine Abhängigkeit, an äußere Gegebenheiten zu gewöhnen, sondern sich selbst als eine von der Umgebung nicht trennbare Größe wahrzunehmen. Das ist auch was ich bei Santana gelesen habe: "Du bist plötzlich ein Teil von allem."
Entscheidungen aus so einer Sicht heraus, werden natürlich auf eine andere Art getroffen, als aus der Sicht, man sei als Individuum nicht mit der Problematik, nicht mit der Thematik, nicht mit dem Freund oder Feind verbunden. Auch die Verantwortlichkeit verändert sich. Jeder hat seine Verantwortung, doch gibt es auch die Verantwortung für alles andere, wenn es von einem nicht wirklich trennbar sein soll. Durch die Trennung verliert man Kraft. Weil man nicht mehr sehen kann, dass es eigentlich immer eine gemeinsame Ebene gibt, kann man allem Getrennten eigentlich nur mit einem gewissen Misstrauen begegnen, was die Ergebnisse des eigenen Handelns unweigerlich beeinflusst.
Ergebnisse, wenn man sich des Miteinanders bewusst wird- sind andere. Auch der Blick in die Zukunft ist dann ein anderer.
Geändert von munichangelika (05.04.2012 um 11:49 Uhr).
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11.08.2008, 18:32
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#6
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Gast
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Zitat:
Zitat von wafi
naja, je nach betrachteter Richtung des Buddhismus ist der garnicht so dumm, eher im Gegenteil. Wenn alles zusammen eine Einheit bildet, macht es simpel wenig Sinn dieses auszudifferenzieren und logische Folge ist, daß alles gleich viel wert ist. Übrigends nen großer Gegensatz zu anderen Religionen, wo durchaus ausdifferenziert wird. Wenn schon irgendeine Religion diskutabel ist, dann sicherlich der Buddhismus, besonders der Zen Buddhismus, der eben nicht mehr zur Theologie gehört, sondern eine anerkannte Philosophie ist.
Gruß
Peter
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Also ich war früher auch mal auf dem Buddha-Tripp. Aber momentan sehe ich dank Dalai Lama den Buddhismus als diktatorisch-gefährdete Religion.
Auch ist der Buddhismus so was von frauenfeindlich. Ich kenne keine Frau, die eine hervorragende Stellung in dieser Religion hat. Ähnlich wie im Christentum. Da gibt es ja erst seit der Neuzeit überhaupt Priesterinnen.
Geändert von WuesteErde (11.08.2008 um 20:07 Uhr).
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11.08.2008, 20:11
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#7
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Gast
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Früher dachte ich auch, der Buddhismus ist der einzig echte Glaube, weil er halt vom Menschen als sich selbst spricht. Aber das drum rum ist halt alles offen.
Sonst bräuchte man ja nicht Dalai Lama als politisches Oberhaupt.
Während andere Religionen eben gleich bestimmen, dass es etwas anderes gibt, als den irdischen Führer.
Ich weiß nicht was ich besser fände. Mir ist das alles etwas zu mysteriös.
Aber eine Gesellschaft funktioniert halt nach diesen Gesetzen. Egal Ost oder West.
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11.08.2008, 20:38
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#8
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Gast
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Was mir halt am Buddhismus nicht gefällt, ist dass er sich so ideal mit Sklaventum und Ständen verbinden lässt, denn wenn einer im früheren Leben schlecht war, so wird er eben ganz unten wiedergeboren.  Und da muss er sich anständig benehmen, um im nächsten Leben wenigstens ein Treppstüfchen weiter zu sein.
Wusstet ihr übrigens, dass Nietzsche den Buddhismus gut fand?
http://home.rhein-zeitung.de/~ahiple...k/antichr2.htm
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11.08.2008, 20:58
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#9
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Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 98
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Zitat:
Zitat von WuesteErde
Früher dachte ich auch, der Buddhismus ist der einzig echte Glaube, weil er halt vom Menschen als sich selbst spricht. Aber das drum rum ist halt alles offen.
Sonst bräuchte man ja nicht Dalai Lama als politisches Oberhaupt.
Während andere Religionen eben gleich bestimmen, dass es etwas anderes gibt, als den irdischen Führer.
Ich weiß nicht was ich besser fände. Mir ist das alles etwas zu mysteriös.
Aber eine Gesellschaft funktioniert halt nach diesen Gesetzen. Egal Ost oder West.
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Ähmm, der Dalai Lama ist "nur" der vertreter der tibetischen spielart des buddhismus.
Buddha sagte selber, daß man nichts glauben soll, sondern alles selber ausprobieren soll. Ebenso sagte er, daß es keine götter, geister, dämonen usw gibt, der mensch ist auf sich gestellt.
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11.08.2008, 20:59
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#10
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Gast
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Eben - dass man sich an was halten muss was einem vorgegeben wird, ist doch genau das was alle anderen Religionen machen - aber da kann man sogar noch nachlesen was man zu tun hat.
Aber beim Dalai Lama Buddhismus kann das ja der Oberhäuptling einfach bestimmen - denke ich mal.
Also da wäre ja der Hinduismus mit seinen Kasten noch leichter durchschaubar.
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