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Alt 19.04.2010, 11:02   #31
Beverly
Schriftstellerin
Stammuser
 
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Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
  
Standard

Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Heute morgen waren im TV ein paar Türkei-Urlauber zu sehen. Die kamen über Portugal zurück...

Muß man nicht unbedingt haben, so einen Umweg.
Vor hundert Jahren hätten die Türkei-Urlauber mit dem Zug wieder nach Hause gefunden. Wobei die Bahnstrecke bis Bagdad bzw. über den Nahen Osten bis nach Mekka gehen sollte.
Aus politischen Gründen versandeten die Bahnstrecken dann im Wortsinn.

Abgesehen von einem Flug nach St. Petersburg 1986, als es noch Leningrad hieß, habe ich meine Reisen in Europa immer per Auto (Trampen und MfG), Zug oder Reisebus gemacht. Wobei ich ohne Flugzeug bis nach Südspanien gekommen bin. Für eine Fahrt nach Aachen erwies der ICE als geradezu entspannend (leider zu teuer).

Jetzt jammern alle, weil die Bahn sträflich vernachlässigt und alles auf den Flugverkehr mit Kerosinjets ausgerichtet wurde. Im Einzelfall tragisch, aber die Gesamtheit bekommt, was sie sich selbst über 50 bis 100 Jahre eingebrockt hat.
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Alt 19.04.2010, 13:30   #32
Spökes
Schäng
 
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Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.626
Stimmung:
  
Standard

Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Dann schau Dir doch mal einige Altbauern an. Darum kann es nicht um DIE Bauern gehen.
Mit "Altbauern" meinst Du sicherlich nicht die Bauern auf dem Altenteil, eher die Bauern, die schon in der x-ten Generation "bauern"? Dass ist hier bei uns standard und selbst der dümmste unter denen leidet keine Not.

Zitat:
Und das andauernde Genörgel kann man nicht wirklich wegreden. Dieses Jahr wird es wahrscheinlich zu nass oder zu kalt gewesen sein. Das ist ebenso Fakt, wie die Gier der Konzerne.
Da ist etwas dran: Mir ist kein Bauer bekannt, der nicht klagt. Allerdings klagen die weniger über das Wetter. Die haben den Vorteil, dass bei magerer Ernte eben der Preis hoch geht und sie einen Preisverfall bei guter oder ungewöhnlich guter Ernte über die Menge kompensieren. Die machen immer ihren Schnitt. Deshalb können die auch über Jahre Milch zu einem Dumpingpreis abgeben. Gut, in Gebieten mit kargen Böden sieht es sicherlich nicht so rosig aus, aber dafür haben die davon auch gleich ne ganze Menge.

Dass man die Bauernschaft nicht in einen Topf werfen kann zeigt sich sehr gut auf landlive.de.
Spökes ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 04.05.2010, 19:49   #33
Beverly
Schriftstellerin
Stammuser
 
Benutzerbild von Beverly
 
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
  
Beitrag Vulkan legt Irlands Flugverkehr lahm

Heute - Dienstag, 4. Mai - hat Vulkanasche den Flugverkehr in Irland und der Nordspitze Schottlands lahmgelegt. Mehr dazu hier:

http://news.idealo.de/news/29125-vul...nd-schottland/

Ob das Thema Vulkan & Flugverkehr schon ausgestanden ist, kann ich nicht sagen. Bis vor 60 Jahren gab es keine Notwendigkeit, Vulkanausbrüche so ganue zu beobachten, dass man ihre Auswirkungen auf den Flugverkehr hätte feststellen müssen. Weil es damals noch keinen nennenswerten Flugverkehr gab und die Flugzeuge zudem mit Propellern und Kolbenmotoren flogen.
Man kann höchstens frühere Vulkanausbrüche überprüfen und darauf abschätzen, ob sie damals auch Kerosinjets lahm gelegt hätten.
Dabei finde ich es schon merkwürdig, dass bei all den Vulkanen etwa auf Japan oder Ausbrüchen wie dem des Pinatubo erst jetzt die Rede davon ist, dass sie Flugzeugen gefährlich werden können.
Was ist an dem isländischen Vulkan so besonders ??
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Alt 04.05.2010, 20:14   #34
Sebastian Hauk
Kapitalist
Stammuser
 
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
  
Standard

Hallo Beverly,

die Ausbrüche dort sind nicht so heftig.

Beim Pinatubo war der Ausbruch doch schon recht imposant:

Zitat:
Die Auswirkungen der Eruption waren weltweit spürbar. Sie bewirkte eine größere Freisetzung von Aerosolen in die Stratosphäre als irgendein anderer Vulkanausbruch seit dem Ausbruch des Krakatau im Jahre 1883. Dies führte in den nächsten Monaten zu einer globalen Schicht aus schwefelsäurehaltigem Nebel. Weiterhin waren ein Temperaturabfall um 0,5 °C und eine erhöhte Ozonreduktion zu verzeichnen.
Zitat:
Insgesamt waren 364 Gemeinden und 2,1 Millionen Menschen durch die Eruption betroffen. Mehr als 8.000 Häuser wurden komplett zerstört. Weitere 73.000 Häuser wurden beschädigt. Zusätzlich zu diesen ernsthaften Schäden wurden Straßen und Kommunikationseinrichtungen überall um den Vulkan durch pyroklastische Ströme oder Lahars beschädigt oder zerstört. Die Gesamtkosten für die Reparatur betrugen 3,8 Milliarden Pesos. Viele Aufforstungsprojekte wurden durch die Eruption zunichte gemacht. Ein Gesamtgebiet von 150 km² im Wert von 125 Millionen Pesos wurde zerstört. Die Landwirtschaft wurde stark gestört. 8.000 km² Reisfläche wurden verwüstet und 800.000 Stück Vieh und Geflügeltiere starben. Der landwirtschaftliche Schaden betrug 1,5 Milliarden Pesos.
Zitat:
Eine andere Auswirkung des Staubs in der Atmosphäre war die Erscheinung der Mondfinsternis. Normalerweise ist der Mond auch im Kernschatten sichtbar. Im Jahr nach der Pinatubo-Eruption jedoch war der Mond während der Finsternis fast gar nicht mehr sichtbar, da durch den Staub in der Atmosphäre zuviel Sonnenlicht absorbiert wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pinatubo

Gruß

Sebastian
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riesenschaden, vulkan

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