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Alt 18.04.2010, 20:28   #21
Elfer
beurlaubt
 
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Ich habe da doch Sorge, dass die frischen Brötchen aus China nicht rechtzeitig beim Discounter eintreffen
Ist es Neid oder bist Du verblendet? Sorry Beverly, aber damit verlierst Du jede Glaubwürdigkeit. Ich dachte, das (und auch Dein) Niveau wäre ein anderes.
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Alt 18.04.2010, 20:29   #22
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
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Ich hab da überhaupt keine Bedenken, dass sich die Menschen nach einer gewissen Zeit der Umstellung ein zufriedenes und erfülltes Leben ohne gefrorene China-Backlinge und andalusische Pampelmusen einrichten würden.
Jammern und negativ Denken würde man doch wohl eher, wenn man es ihnen nicht zutrauen würde, und sie dann permanent mit Zinsknechtschaft und Wachstumsgefasel drangsaliert. Oder? Na also!
Die Krise ist immer eine Krise nur für die, die Angst vor materiellen Verlusten und dem Verlust von Prestige haben.
__________________
www.politikbasis.de

Geändert von otix_ (18.04.2010 um 20:38 Uhr). Grund: Ergänzungen
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Alt 18.04.2010, 20:31   #23
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
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Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Ist es Neid oder bist Du verblendet? Sorry Beverly, aber damit verlierst Du jede Glaubwürdigkeit. Ich dachte, das (und auch Dein) Niveau wäre ein anderes.
Ist doch ironisch gemeint.
__________________
www.politikbasis.de
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Alt 18.04.2010, 20:37   #24
Elfer
beurlaubt
 
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
Ist doch ironisch gemeint.
Es gibt auch Grenzen für Ironie, vor allem wenn man vorher sein 15jähriges Leid beklagt. Wenn man den Fuß über die Grenze schiebt, muss man mit Antiironie rechnen. Vor allem wenn es um den kommunistischen Fake geht.

Geändert von Elfer (18.04.2010 um 21:21 Uhr).
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Alt 18.04.2010, 21:10   #25
Britta
beurlaubt
 
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
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Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Und trotzdem haben sie nun erhebliche Einbußen. Egal, wie sonst jammern, des Reale lässt sich nicht leugnen.
Soll ich die jetzt bemitleiden? Das sind Aktiengesellschaften und die Mehrheitsaktionäre sind Banken.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Ich unterlasse mal den Hinweis auf Arbeitsplätze, dafür dürfte die Situation noch nicht lang genug andauern.
Es wäre lächerlich, deswegen die Leute zu entlassen und wenn sich dann die Aschewolke gelegt hat, wieder einzustellen.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Nein, wrden wir nicht. Aber auch bei den anderen Verkehrsarten sind die Kapazitäten nicht unbegrenzt abrufbar. Vielleicht entwickelt sich ja ein Umdenken, z.B. auf die Schiene.
Wir haben uns daran gewöhnt, mit dem Flugzeug zu fliegen. Früher ging es auch ohne. Es geht immer irgendwie. Von mir aus könnte es ein generelles Wochenendflugverbot geben. Da könnte Deutschland auch wieder was von seinen Emmissionrechten verkaufen.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Ich denke, dass man die Zahlungen natürlich auch mit Rücksicht auf die Betriebsgröße beurteilen muss. Die Zahlen werden veröffentlicht und jeder kann dies in seiner Region überprüfen.
Da wurde bereits zugegeben, dass der Löwenanteil an diejenigen fliesst, die es eh nicht brauchen und wirklich nur ein geringer Teil an die Bauern geht. Agrarkonzerne werden hier schon lange bevorzugt, auch um die kleinen Bauern zum Aufgeben zu bringen. Schon Henry Kissinger wollte die Nahrung beherrschen, um die Menschen zu beherrschen. Das wurde seitdem auch angestrebt und nichts anderes ist auch die Gentechnik.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Was viele Bauern angeht, so haben die Alten ihre Kohle wohl eher mit Grund und Boden gemacht. Man muss sich auch die vor augen führen, die sich über Jahre gesund gestoßen haben. Damit will ich den Existenzkampf der Landwirte nicht anzweifeln.
Wir sollen aber von Großkonzernen abhängig gemacht werden. Die Bauern, die ihr Geld mit dem Verkauf ihrer Äcker gemacht haben, bauen schon mal nichts mehr an.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Das frage ich mich ebenso, wie ich mir diese Frage beim Verbraucherschutz stelle.
Das Kartellamt hat die Ausrede, dass ja die Ölkonzerne global sind. Da hat das deutsche Kartellrecht wohl keinen großen Einfluss drauf. Die Tankstellenketten können da nicht so richtig was für die Preisabsprachen. Allerdings könnte man hier EU-weit eine Lösung finden, wenn man denn wollte.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Danke, wir haben einen (Nutz-) Garten.
Habt ihr's gut. Ich habe nur einen Biergarten, aber da wächst kein Bier.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Wir haben auf Blumenkohl verzichtet. Übrigens war der Blumenkohl nur der Spitzenreiter. Der Rest unterlag ja ebenfalls einer wunderlichen produktionsbedingten Teuerungsrate.
Ich kann auch mal eine zeitlang auf frisches Gemüse, Obst und Salat verzichten. Wenn die Preise wieder normal werden, kaufe ich auch wieder was. Ansonsten gibt es auch gutes Gemüse in Dosen. Früher haben wir noch selber eingekocht. Ist auch nichts schlechtes.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Und die haben alle für Deutschland produziert? Wenn Du vor allem in die Niederlande schaust und auch in andere europäische Staaten, dann findest Du dort eine Vielzhal von Treibhausproduktionen.
Dafür gibt es wohl bald kein neuseeländisches Hokifilet und andere Frischwaren aus Ländern mehr, die weiter weg liegen und wo die Waren per Schiff hier verdorben ankämen.

Vieles was in Afrika angebaut wird, ist für Europa und mit Sicherheit auch für Deutschland. Und wer im Winter frisches Obst haben will, bekommt welches aus Ländern der Südhalbkugel, weil da dann Sommer ist.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass eine kritische Haltung gegenüber der Landwirtschaft nicht in dem Masse zulässig ist, wie gegenüber den üblichen Verbrechern.
Die üblichen Verbrecher findet man auch und gerade in der Landwirtschaft. Da brauche ich nur an Monsanto denken.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Iczh sag´s mal so, was ich wirklich zum Leben bräuchte, wird im Umkreis von 90-100 km meines Wohnortes produziert. Nur bezahlen könnte ich es kaum. Soviel zu unserer Landwirtschaft.
Durch Subentionen werden die Preise halt so manipuliert, dass sie nicht mehr im richtigen Verhältnis zu den anderen Dingen stehen. Wären die Preise real, würden wir für manche Dinge viel mehr und für andere Dinge viel weniger zahlen. Es würde sich wieder ausgleichen.

Ich muß z.B. auch nicht 49 Cent für einen Liter Milch zahlen. Würde der 2 Euro kosten, könnte ich auch damit leben und hätte noch ein gutes Gewissen, weil ich wüßte dass auch die Milchbauern damit leben können, sofern die Bauern den Mehrpreis bekommen und nicht irgendwelche Molkereikonzerne oder der Einzelhandel.

Ich kann mich sogar noch an die Zeit erinnern, als unsere Mutter uns eine Milchkanne in die Hand gab und wir zum Bauern am Ortsende gingen, um einen Liter Milch zu kaufen.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 18.04.2010, 21:30   #26
Elfer
beurlaubt
 
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Ich muß z.B. auch nicht 49 Cent für einen Liter Milch zahlen. Würde der 2 Euro kosten, könnte ich auch damit leben und hätte noch ein gutes Gewissen, weil ich wüßte dass auch die Milchbauern damit leben können, sofern die Bauern den Mehrpreis bekommen und nicht irgendwelche Molkereikonzerne oder der Einzelhandel.

Ich kann mich sogar noch an die Zeit erinnern, als unsere Mutter uns eine Milchkanne in die Hand gab und wir zum Bauern am Ortsende gingen, um einen Liter Milch zu kaufen.
Ja, und der Bauer nimmt 50 Cent für den Liter. Ich verstehe Deine Großzügigkeit (2 € / Liter Milch) nicht. Eine familie mit KIndern könnte da schon mal locker 4 € am Tag nur für Milch ausgeben müssen. Das macht mal eben 120 € pro Monat.

Bei 1 € pro Liter wäre der Euro-Bonus schon genug verrechnet. 60 € mehr pro Monat und das bei 800 € im Monat, wenn 3% Lohnsteigerung nur 24 € ausmachen würden.

Bleiben wir doch in der realen Welt. Die Bauern sind nicht unantastbar. Ich habe mal nbei ienem Milchbauern Urlaub gemacht. Der wollte den Tagesertrag im Protest verkommen lassen. Oh, hat ihm seine Frau den Kopf gewaschen. Nicht wegen des Ertragsausfalls, sondern wegen der Verschwendung.
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Alt 18.04.2010, 21:57   #27
Britta
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Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Ja, und der Bauer nimmt 50 Cent für den Liter. Ich verstehe Deine Großzügigkeit (2 € / Liter Milch) nicht. Eine familie mit KIndern könnte da schon mal locker 4 € am Tag nur für Milch ausgeben müssen. Das macht mal eben 120 € pro Monat.
Und für wie viel Euro Sprit tankt die Familie im Monat?

Ausserdem kann man das Kindergeld erhöhen, wenn die Milchpreise steigen. Läßt sich alles regeln, wenn man denn will.
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Alt 18.04.2010, 22:07   #28
Elfer
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Und für wie viel Euro Sprit tankt die Familie im Monat?

Ausserdem kann man das Kindergeld erhöhen, wenn die Milchpreise steigen. Läßt sich alles regeln, wenn man denn will.
Über die Spritpreise bin ich auch nicht erfreut. Vor allem nicht bei der Preiswillkür. Das heisst aber nicht, dass die Milchpreise sich daran orientieren müssen.

Viele müssen aber tanken, damit sie die Kohle für die Milch haben.

Wie gesagt, das eine rechtfertigt nicht das andere.
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Alt 19.04.2010, 07:41   #29
Britta
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Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Über die Spritpreise bin ich auch nicht erfreut. Vor allem nicht bei der Preiswillkür. Das heisst aber nicht, dass die Milchpreise sich daran orientieren müssen.

Viele müssen aber tanken, damit sie die Kohle für die Milch haben.

Wie gesagt, das eine rechtfertigt nicht das andere.
Nur braucht der Familienvater um zu seiner Arbeit zu kommen mehr Sprit wie Milch und die Preissteigerungen beim Sprit sind nicht so das Thema, wie es ein Milchpreis von 2 Euro pro Liter wäre. (Wobei 2 Euro ja übertrieben sind)

Die Spritpreise scheinen jetzt zu fallen (10 Cent weniger wie zuvor), weil der Luftraum immer noch gesperrt ist. Da sparen wir richtig Kerosin. Das ist mal wirklich Umweltschutz.

Kein Familienvater würde einen Zuschuß wegen steigender Spritpreise bekommen. Bei Milch wäre das eher machbar - über das Kindergeld.

Geändert von Britta (19.04.2010 um 09:10 Uhr).
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Alt 19.04.2010, 09:13   #30
Britta
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Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Heute hatte ich beim Blick auf eine Programmankündigung über das Reich der Kalifen tatsächlich Fernweh und grüble darüber, in welches nahöstliche Land ich als Transe reisen kann.
Istanbul?
Heute morgen waren im TV ein paar Türkei-Urlauber zu sehen. Die kamen über Portugal zurück...

Muß man nicht unbedingt haben, so einen Umweg.

Ausserdem würde ich im Moment auch ohne Vulkanasche nicht fliegen, denn auch das Personal bei der Flugzeugwartung ist demotiviert und unter ständigem Druck - wegen der Kosteneinsparungen.
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