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17.04.2010, 06:14
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#1
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
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Riesenschaden durch Vulkan!?
Meine Güte, die neoliberale Presse jammert schon wieder herum, wenn die fetten Hinterteile der westlichen Zivilisation mal nicht per Flugzeug nach Malle oder sonst wohin geschaukelt werden können:
Zitat:
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Die Vulkanasche am Himmel kostet die Wirtschaft hochgerechnet mehrere Hundert Millionen Dollar. Allein in Europa entstehen den Fluggesellschaften pro Tag Kosten von mehr als 100 Millionen Euro. Auch Reise-Veranstalter greifen tief in die Tasche: Urlauber werden länger in Hotels untergebracht und versorgt.
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Island-Vulkan verbrennt täglich Hunderte Millionen
Dabei wäre das mal die Möglichkeit seinen eigenen Lebensstil zu hinterfragen.
Von mir aus soll der Vulkan soll sich ordentlich austoben, so lange er will. Die Hosenschisser, die ihren dekadenten Lebensstil in Asche aufgehen sehen sollen nicht herumheulen, sondern das Positive aus der ganzen Sache herausziehen. Das hat nämlich alles mindestens 2 Seiten, und nur Loser sehen immer nur das Geld, das sie verlieren könnten.
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17.04.2010, 07:35
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#2
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
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Zitat:
Zitat von otix_
Von mir aus soll der Vulkan soll sich ordentlich austoben, so lange er will. Die Hosenschisser, die ihren dekadenten Lebensstil in Asche aufgehen sehen sollen nicht herumheulen, sondern das Positive aus der ganzen Sache herausziehen. Das hat nämlich alles mindestens 2 Seiten, und nur Loser sehen immer nur das Geld, das sie verlieren könnten.
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Von mir aus auch. Kann noch wochenlang so weitergehen heißt es in den Nachrichten.
Mals sehen, wann die den Isländern dafür eine CO2-Steuer auf's Auge drücken wollen. 
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17.04.2010, 07:43
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#3
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
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Zitat:
Zitat von Britta
Von mir aus auch. Kann noch wochenlang so weitergehen heißt es in den Nachrichten.
Mals sehen, wann die den Isländern dafür eine CO2-Steuer auf's Auge drücken wollen. 
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am geilsten find ich (dann) immer dieses erbärmliche Geschrei von wegen "Arbeitsplätze", "Wachstum" und "Gewinneinbrüchen"...Musik in meinen Ohren...  ...Aber! der Ehrlichkeit halber muss ich auch dazu sagen, dass ich davon auch profitiere/profitiert habe, dass ich mir aber vorstellen kann, mit weniger zufrieden sein zu können.
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17.04.2010, 09:45
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#4
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Vulkanischer Frühling
Ein Vulkanausbruch kann dann richtig schlimm werden, wenn er zu einem vulkanischen Winter führt, wie es im Jahr ohne Sommer 1816 der Fall war. Das Jahr ohne Sommer folgte auf die verheerenden so genannten "Koalitionskriege" von 1792 bis 1815, denen mehrere Millionen Menschen zum Opfer fielen. Da gab es mehr als genug Gründe, einzusehen, dass in der Weltgeschichte der letzten dreißig Jahre alles schief gelaufen ist. Doch die Herrschenden froren und hungerten zweifellos auch 1816 nicht und sie machten in den Masken der "Konservativen" und "Reaktionäre" um Metternich und der "Liberalen" und "Demokraten" mit ihren Verbrechen weiter.
Nun ist seit 1990 auch mal wieder alles schief gelaufen. Dem Zusammenbruch des Stalinismus folgte nicht Freiheit und "Friedensdividende" sondern neue, z. T. schlimmere Repression, größere soziale Gegensätze und mehr Armut. Nationalisten und Neoliberale machten mit der verlogenen Demagogie da weiter, wo die Stalinisten aufhörten.
Nun schlägt die Natur da zu, wo sie die Eliten und die privilegierten Minderheiten am empfindlichsten trifft: beim Flugverkehr, der durch Vulkanstaub lahm gelegt wird. Dabei könnte in Europa ein Netz von Schnellbahnen für kurze und mittlere Strecken Flugzeuge weitgehend überflüssig machen. Nur mit Bahnprivatisierung und Rausmobben einfacher Menschen aus den teuren Zügen geht das nicht. Die kann ich mir nicht mehr leisten und ich wünsche all den jetzt zwangsweise auf die Produkte der DB umgestiegenen Politikern und Geschäftsreisenden viel "Spaß" in vollen und unpünktlichen Zügen der DB.
Ich hatte den Vulkan in Verdacht, auch an der Eiseskälte der letzten Woche schuld zu sein. Aber jetzt scheint draußen die Sonne und ich muss das erste Mal seit etlischen Tagen nicht mehr heizen. So lange der Vulkan also keine Auswirkungen auf das Wetter in Gestalt niedriger Temperaturen hat, kann er ruhig weiter machen.
Die Ökonomen werden dann neben den von den Herrschenden mutwillig oder aus Dummheit erzeugten Wirtschaftskrisen noch die so genannte "vulkanische Wirtschaftskrise" in ihr Repertoire mit aufnehmen.
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17.04.2010, 09:57
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#5
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Äinschei ausgesperrt
Wie der Vulkan die Politik lahmlegt, zeigt diese Meldung
Zitat:
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Eigentlich hätte Angela Merkel nach einem langen Transatlantikflug gestern Nachmittag in Berlin-Tegel landen sollen. Doch die Aschewolke aus Island zwang die Kanzlerin zu einer unfreiwilligen Verlängerung ihrer viertägigen USA-Reise. Nun verbrachte Merkel die Nacht zum Samstag in Lissabon, und zum zweiten Mal fällt heute wohl ein Wahlkampfauftritt der CDU-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen aus.
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mehr auf http://www.fr-online.de/in_und_ausla...f-Abwegen.html
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17.04.2010, 11:57
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#7
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
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Zitat:
Zitat von Beverly
Ein Vulkanausbruch kann dann richtig schlimm werden, wenn er zu einem vulkanischen Winter führt, wie es im Jahr ohne Sommer 1816 der Fall war. Das Jahr ohne Sommer folgte auf die verheerenden so genannten "Koalitionskriege" von 1792 bis 1815, denen mehrere Millionen Menschen zum Opfer fielen. Da gab es mehr als genug Gründe, einzusehen, dass in der Weltgeschichte der letzten dreißig Jahre alles schief gelaufen ist. Doch die Herrschenden froren und hungerten zweifellos auch 1816 nicht und sie machten in den Masken der "Konservativen" und "Reaktionäre" um Metternich und der "Liberalen" und "Demokraten" mit ihren Verbrechen weiter.
Nun ist seit 1990 auch mal wieder alles schief gelaufen. Dem Zusammenbruch des Stalinismus folgte nicht Freiheit und "Friedensdividende" sondern neue, z. T. schlimmere Repression, größere soziale Gegensätze und mehr Armut. Nationalisten und Neoliberale machten mit der verlogenen Demagogie da weiter, wo die Stalinisten aufhörten.
Nun schlägt die Natur da zu, wo sie die Eliten und die privilegierten Minderheiten am empfindlichsten trifft: beim Flugverkehr, der durch Vulkanstaub lahm gelegt wird. Dabei könnte in Europa ein Netz von Schnellbahnen für kurze und mittlere Strecken Flugzeuge weitgehend überflüssig machen. Nur mit Bahnprivatisierung und Rausmobben einfacher Menschen aus den teuren Zügen geht das nicht. Die kann ich mir nicht mehr leisten und ich wünsche all den jetzt zwangsweise auf die Produkte der DB umgestiegenen Politikern und Geschäftsreisenden viel "Spaß" in vollen und unpünktlichen Zügen der DB.
Ich hatte den Vulkan in Verdacht, auch an der Eiseskälte der letzten Woche schuld zu sein. Aber jetzt scheint draußen die Sonne und ich muss das erste Mal seit etlischen Tagen nicht mehr heizen. So lange der Vulkan also keine Auswirkungen auf das Wetter in Gestalt niedriger Temperaturen hat, kann er ruhig weiter machen.
Die Ökonomen werden dann neben den von den Herrschenden mutwillig oder aus Dummheit erzeugten Wirtschaftskrisen noch die so genannte "vulkanische Wirtschaftskrise" in ihr Repertoire mit aufnehmen.
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Ich könnte mir schon vorstellen, dass es einen Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und Krisen gibt, wenn Menschen Menschen schlecht behandeln, dass die Erde mit ihren Kindern fühlt.
Ich habe schon lange keinen Himmel mehr ohne Kondensstreifen gesehen. Sieht so richtig schön blau aus.
Ohne Kondensstreifen soll es auch wärmer werden, denn die Sonne kann ungehinderter auf die Erde strahlen.
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17.04.2010, 11:58
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#8
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
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Zitat:
Zitat von Beverly
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Und einige Regierungsvertreter können nicht zur Beerdigung nach Polen fliegen. Da geht wohl im Moment alles schief.
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17.04.2010, 14:48
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#9
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Zitat:
Zitat von Britta
Und einige Regierungsvertreter können nicht zur Beerdigung nach Polen fliegen. Da geht wohl im Moment alles schief.
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die können doch mit der Bahn fahren und das sind fast die Einzigen, die sich deren unverschämte Preise noch leisten können 
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17.04.2010, 15:03
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#10
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Zitat:
Zitat von Britta
Ich könnte mir schon vorstellen, dass es einen Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und Krisen gibt, wenn Menschen Menschen schlecht behandeln, dass die Erde mit ihren Kindern fühlt.
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Ich glaube, auch der Mikroebene sind das alles kausale und vernunftlose Prozesse. Aktion-Reaktion, Ursache-Wirkung, Wahrscheinlichkeitsfunktionen und dergleichen. Vor Ort gibt es auch keinen personalen Gott, der den Vulkan mal so richtig angeheizt hat, weil ihn die Politiker ebenso nerven wie uns.
Aber auf der Ebene der Gesamtheit - "Menschheit", "Kosmos" - mag das vor Ort mechanisch ablaufende Geschehen durchaus in so etwas wie einen "Plan" passen. Ich sehe das daran ganz konkret, dass Europa von dem Vulkan deshalb so heftig getroffen wird, weil es versäumt wurde, auf inländischen und mittleren Strecken ein gutes Bahnnetz zu schaffen.
Für die Mächtigen, Reichen und Wohlhabenden war es ja so bequem, in den Flieger zu steigen und den Rest hat die DB mit ihren Wucherpreisen auch noch von der Schiene gemobbt. Die Quittung dafür bekommen sie jetzt und jaulen können sie allein. In den Vorstandsetagen der Lufthansa können sie auch darüber nachdenken, ob es eine gute Idee war, die Piloten mit "Outsourcen" zu einer Art besseren Tagelöhner herab drücken zu wollen. Jetzt sind sie selbst "outgesourct" 
Zudem haben sie beim Flugverkehr immer nur die Konzepte von vor sechzig Jahren perfektioniert, ohne etwas wirklich Neues zu schaffen. Ein Freund, der wegen dem Vulkan auch "am Boden" ist, hat mal gefragt, ob Flugzeuge nicht auch ohne Kerosin fliegen können. Ist Antischwerkraft wirklich so utopisch wie es scheint oder waren die Brüder bei Boeing und co. nur zu faul, danach forschen zu lassen? Warum fliegen wir noch mit Kerosin - resp. fliegen gerade nicht mit Kerosin  - und nicht mit Systemen, für die ein bisschen Asche nicht gleich das Aus bedeutet?
Zitat:
Zitat von Britta
Ich habe schon lange keinen Himmel mehr ohne Kondensstreifen gesehen. Sieht so richtig schön blau aus. 
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Eigentlich müsste nur eine rabiate Preissenkung bei der Deutschen Bahn auf 40 Prozent dessen, was wir jetzt haben, her. Dann könnten zumindest Kerosinjets für immer am Boden bleiben.
Zitat:
Zitat von Britta
Ohne Kondensstreifen soll es auch wärmer werden, denn die Sonne kann ungehinderter auf die Erde strahlen.
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Solange sich der gegenteilige Effekt durch den Vulkanstaub in Grenzen hält, kann das gut möglich sein.
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