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Alt 25.11.2009, 13:51   #121
Britta
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Zitat:
Zitat von Spökes Beitrag anzeigen
Dem Artikel nach ist das Daten-Problem der CRU hausgemacht:

http://ef-magazin.de/2009/11/25/1674...ateien-geklaut
Kommt drauf an, von welchem Problem man da spricht. Evtl. rechnen die auch damit, dass nicht jeder gut englisch kann.

So ist z.B. in diesem Artikel: http://www.examiner.com/x-28973-Esse...ot-an-accident
die Rede davon, dass Daten 'verloren' gingen. Dabei handelt es sich aber um die mit Absicht gelöschten Daten, die die Beweise vernichten sollten.
Zitat:
CRU raw data loss not an accident

As previously mentioned, Steven McIntyre had sought release of CRU's data under the UK Freedom of Information Act. At first, Jones simply refused this and several similar requests from other parties. Then on July 27, 2009, CRU erased three key files from its public database, as Mr. McIntyre can prove easily because he has before-and-after screenshots. CRU followed up, in short order, with what McIntyre and some of his readers called an "unpredecented" "purge" of its public data directory. McIntyre's screenshots tell a breathtaking story of wholesale removal of files previously made available to the public, including, at one point, the deletion of every single listing in Phil Jones' public directory. Anthony Watts summed up the situation in one word: "panic."
Aber auch diese gelöschten Daten sind gesichert. Steven McIntyre hat somit die Beweise dafür, dass dieser Datenverlust kein 'Unfall' war. McIntyre ist einer der MM's, die in den E-Mails erwähnt werden.
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Alt 25.11.2009, 13:56   #122
Britta
beurlaubt
 
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Zitat:
Zitat von oloool Beitrag anzeigen
Neuer Rekord
Die Kampagne stolpert unbeirrt durch die Wand der Absoluten Dummheit:

Dramatischer Appell führender Forscher zum Klimagipfel
Ja, die glauben mit der Vogel-Strauss-Kopf-in-den Sand Methode könnten sie die auf sie zukommenden Probleme aussitzen.

Wenn wir den CO2-Ausstoß 'gegen Null fahren', würden wir damit alle Pflanzen auf diesem Planeten killen, da Pflanzen CO2 brauchen. Es ist ihre Nahrung. Sauerstoff den der Mensch zum Atmen braucht, ist das Abfallprodukt der Pflanzen. In Holland leiten sie CO2 in die Gewächshäuser ein, damit die Pflanzen schneller wachsen. Das wurde bei der Klimadebatte auch gerne ignoriert. Ausserdem würde Null Co2 auch bedeuten, dass der Mensch alle Kühe umbringt und Furzen dürfte dann unter schwerster Strafe stehen.

Ich frage mich bei solchen Äusserungen, ob die noch alle Tassen im Schrank haben.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 25.11.2009, 14:59   #123
oloool
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Furzen dürfte dann unter schwerster Strafe stehen
Naja, wenn man bedenkt: Eine Welt ohne Sesselfurzer.
Schaufeln die sich nicht ihr eigenes Grab? :irre:


Für den Schellnhuber et al^^ habe ich ohnehin eine Empfehlung zur sofortigen Weltenrettung: Der Fernsehturm ist nah und hoch genug...
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Alt 26.11.2009, 12:36   #124
X3Q
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Wenn wir den CO2-Ausstoß 'gegen Null fahren', würden wir damit alle Pflanzen auf diesem Planeten killen, da Pflanzen CO2 brauchen.
Diese Aussage ist jetzt aber sowas von falsch. Pflanzen hat es auch schon zu Zeiten gegeben, als der Mensch noch gar nicht auf der Erde wandelte. Hier wird ein Argument aufgebaut, was nur ein Strohmann ist.
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Alt 26.11.2009, 12:51   #125
oloool
Dr. Annu Naki
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Zitat:
Zitat von X3Q Beitrag anzeigen
Diese Aussage ist jetzt aber sowas von falsch. Pflanzen hat es auch schon zu Zeiten gegeben, als der Mensch noch gar nicht auf der Erde wandelte. Hier wird ein Argument aufgebaut, was nur ein Strohmann ist.


Falsch ist die Aussage nicht, nur etwas übertrieben...
CO-2 entsteht ja bei sämtlichen Verbrennungen organischer Stoffe.
Auch Tiere atmen CO-2 aus. Und auch grüne Pflanzen im Dunkeln produzieren CO-2. CO-2 musste also lange vor dem Menschen bereits da sein, glaubt man Darwin.

Die ganze Klimageschichte hat im politischen Umfeld nichts mit wissenschaftlichen Argumenten zu tun. Das zeigen uns die horrenden Übertreibungen der Initiative "Green Agenda".

Da darf man auch mal pauschal und pointiert dagegen halten.


Ein "Strohmann-Argument" ist es also nicht. Es ist, was die Leute verstehen sollen – von beiden Seiten.
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Alt 26.11.2009, 13:03   #126
X3Q
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Nein, die Aussage ist schlicht falsch.
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Alt 26.11.2009, 13:12   #127
otix_
Lind Gren
 
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Ach naja, manchmal frage ich mich, ob die Verleumdung der Klimaveränderung nicht eher etwas damit zu tun hat, die eigene Verantwortung und Mitschuld zu verdrängen.
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Alt 26.11.2009, 13:26   #128
oloool
Dr. Annu Naki
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Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
Verleumdung der Klimaveränderung


Es geht nicht um die "Verleumdung einer Klimaveränderung",
es geht darum, welche Schlüsse daraus ersponnen werden...

Für eine handvoll Sojabohnen wird der Regenwald abgeholzt,
ähm, nein: brandgerodet(!). Wir reden nicht von Feinstaub, der tonnenweise in die Atmosphäre durch Industrialisierung und damit eng verbundene Kriege gepustet wird, nein wir reden ausgerechnet von CO-2... und "Überbevölkerung"

Die Liste könnte fast endlos fortgesetzt werden.
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Alt 27.11.2009, 16:01   #129
EsoWatch
Neuling
 
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Beiträge: 46
  
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Hallo Members,

auch hier gibt es zwei Seiten der Medaille.

Zitat:

Weil ihnen die Argumente ausgehen, müssen Industrielobbyisten und ihre Fangemeinde private Daten klauen, um die große "Verschwörung" der Klimawissenschaftler aufzudecken.
Wie armselig. Da gehen der Lobby der Dinosaurier-Industrien die Argumente aus, also lässt sie einen Server der Abteilung Klimaforschung des britischen Hadley Centers (Climate Research Unit) hacken. Und siehe da, aus Hunderten von Emails, die die Klimawissenschaftler mit Kollegen und Journalisten ausgetauscht haben, lassen sich tatsächlich ein paar Zeilen extrahieren, mit denen, aus dem Zusammenhang gerissen, bei dem ein oder anderen gutgläubigen Laien und sicherlich bei den meisten Freunden obskurer Verschwörungstheorien Eindruck gemacht werden kann.

Man stelle sich vor: Die Wissenschaftler geben zu, dass sie nicht alles erklären können, und sprechen gar von "statistischen Tricks", die sie anwenden würden.

Hier in Deutschland berichten das PI-Projekt sowie die Achse des Guten von Hendrik M. Broder und anderen als erste darüber. Immerhin eine aufschlussreiche Verbindung, die Geistesverwandtschaften deutlich macht. Ansonsten beschäftigt man sich dort nämlich vor allem damit, gegen den Bau von Moscheen zu hetzen, islamophobes Ressentiment zu schüren und hat das israelische Volk offenbar so gern, dass man am liebsten jeden Tag ein paar Tanklastzüge Benzin in das Feuer des Nahost-Konflikts kippen würde.

In der angelsächsischen Welt, wo die Industrielobby seit Beginn der 1990er Jahre besonders erfolgreich war, die Debatte über Klimawandel und notwendige Maßnahmen zu stören, erregte der Datenklau erhebliches Rauschen im Blätterwald. Unter anderem berichtet die New York Times ausführlich.

Auch sie zitiert vor allem, dass Phil Jones, ein erfahrener Klimastatistiker der CRU, von einem "Trick" spricht, den er angewandt habe, um eine Abkühlung aus einer Temperaturkurve zu entfernen. Allerdings ist derlei gängiger Jargon, auch unter deutschen Wissenschaftlern. Ein Trick ist nichts weiter als eine intelligente Methode, um ein Problem zu lösen. Mit unwissenschaftlichen Methoden hat das nichts zu tun.

Das wäre auch kaum möglich, denn die von Phil Jones und Kollegen zusammengestellte Temperaturkurve wird weltweit viel beachtet. Wenn chinesische, indische, US-amerikanische oder deutsche Wissenschaftler mit den gleichen oder ähnlichen Daten zu einem signifikant anderen Ergebnis gekommen wären, so gäbe es darüber längst eine publizierte wissenschaftliche Debatte.

Tatsächlich ist aber die von Jones und anderen publizierte Temperaturkurve jene, auf die sich die Gemeinde der Klimatrolle so gerne beruft, wenn sie ihr abgenutztes Argument, es fände seit zehn Jahren keine Erwärmung mehr statt, mal wieder hervorholt. Die Daten der britischen Wissenschaftler sagen nämlich, dass 1998 das wärmste Jahr war. Beim Goddard Instute for Space Studies der NASA (GISS) ist man hingegen der Ansicht, dass 2005 das bisher wärmste Jahr war.

Nach einigen Diskussionen ist inzwischen auch der Grund klar: Weil in der Arktis die Dichte der Stationen besonders gering ist und die Qualität der Daten den CRU-Leuten nicht gut genug erschien, wurde dieser Bereich nicht in die Analyse einbezogen (in der Sprache der Wissenschaftler ist das ein "statistischer Trick").

Die GISS-Leute vertreten hingegen die Ansicht, dass die Daten ausreichend seien, und kommen daher zu einem höheren Ergebnis. In der Arktis ist die globale Erwärmung nämlich besonders ausgeprägt. (hier (http://www.wissenslogs.de/wblogs/blo...se-zum-zweiten) und hier (http://www.wissenslogs.de/wblogs/blo...waermung-pause) hat Stefan Rahmstorf die Sache ein wenig genauer erläutert).

Man darf übrigens gespannt sein, ob die Vorstandsetagen der US-Öl-, Auto- und Kohleindustrien nun bei so viel erzwungener Offenheit der anderen Seite ihren vollständigen Emailverkehr der letzten 15 Jahre zur Verfügung stellen. Dann könnte die Öffentlichkeit vielleicht besser nachvollziehen wie deren Lobbyarbeit gegen Klimaschutzpolitik und zur Förderung einer wissenschaftsfeindlichen Stimmung in den USA und einigen anderen Ländern im Einzelnen funktioniert.

Ein sehr ausgewogener Kommentar eines vom Datenklau betroffenen Wissenschaftlers findet sich auf Realclimate (http://www.realclimate.org/index.php...ack/#more-1853)

Wolfgang Pomrehn 22.11.2009
Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/2/146602


Ich habe 1980 noch ein wenig frischer die Studie Global 2000 gelesen. Ich habe mich im Rahmen meiner Möglichkeiten immer für die Umwelt stark gemacht, war auch einigen Demonstrationen gegen Atomkraft. Was ich in damals in Brockdorf erleben durfte, hat mein Vertrauen in den Staat nachhaltig geschädigt.

http://de.indymedia.org/2003/09/62220.shtml
http://de.wikipedia.org/wiki/Brokdorf-Beschluss
http://www.nadir.org/nadir/initiativ.../cs/kap_09.htm
http://www.sueddeutsche.de/politik/939/464538/bilder/

In den Achtzigern war ich sehr wütend darüber, wie die Menschheit mit der Natur umgeht, und wie hier gelogen und betrogen wird. Die Grünen haben damals das Thema erst richtig ins Bewusstsein der Menschen gebracht.

Jahrelang wurde auf die Natur keine Rücksicht genommen, es wurde nur an den Profit gedacht. In der Studie Global 2000 stand damals schon drin, was heute passiert.

Was mich nun so wundert, jetzt wo der Klimawandel im öffentlichen Focus steht und über Naturschutz auch in großen Kreisen gesprochen und debattiert wird, kommt auf mal von der anderen Seite keine positive Zustimmung, das nun endlich Umweltschutz ein Thema ist, nein, es wird versucht den Klimawandel zu leugnen. Auf Teufel komm raus.

Warum?

Ich finde es toll, das endlich mal darüber nachgedacht wird, was die Menschen mit der Natur und der Umwelt so treiben.

Ich will hier keinem auf die Füße treten, aber ich habe den Eindruck, es gibt Menschen, die müssen vom Prinzip her dagegen sein, gegen was ist egal, sie wollen immer auf der Seite der Opposition stehen und riechen überall eine Verschwörung.

Ich kann mir gut vorstellen, wenn es wirklich keinen Klimawandel (durch Menschen verursacht, der Wandel selber ist ja offensichtlich) gibt, Jene die Seite wechseln und wieder gegen alle wettern, das diese die Natur zerstören.

Wir haben eine Verantwortung unseren Kindern und deren Kindern gegenüber, und wenn wir nun sagen, gut es gibt keinen Klimawandel, also weiter CO2 in die Luft, ist doch egal, und das Klima kippt, dann sagen wir unseren Nachkommen, Ups, sorry, da haben wir uns wohl geirrt.

Was kann daran falsch sein, den CO2 Ausstoß zu senken, Energie zu sparen, und mit der Umwelt vernünftig umzugehen?

Die Menschen haben ohne Frage die Zusammensetzung der Atmosphäre verändert, stark verändert, und es das wird schon Folgen haben.
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Alt 27.11.2009, 16:35   #130
oloool
Dr. Annu Naki
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Zitat:
Zitat von EsoWatch Beitrag anzeigen
Wir haben eine Verantwortung unseren Kindern und deren Kindern gegenüber, und wenn wir nun sagen, gut es gibt keinen Klimawandel, also weiter CO2 in die Luft, ist doch egal, und das Klima kippt, dann sagen wir unseren Nachkommen, Ups, sorry, da haben wir uns wohl geirrt.


Wenn man jahrelang auf ein rostendes Rohr hinweist, das zu platzen und so das Haus zu überschwemmen droht, jedoch alle ignorieren, kann das deprimieren. Wenn dann Schlaumeier daherkommen und meinen, es läge am Sauerstoff in der Luft, dass das Rohr rostet, ist das prinzipiell nicht falsch. Wenn das Ergebnis politischen Aktionismus dieser Wissenschaft jedoch ist, die Wälder abzuholzen damit sich der Sauerstoff in der Luft verringere, damit Rohre weniger stark oder am besten gar nicht rosten können, ist das link. Und genau das passiert mit der CO-2-Geschichte.

Sich gegen diesen Irrsinn zu wenden, heißt nicht, man würde mal das Eine, mal das Andere ablehnen, des Ablehnens wegen. Das ist falsch. Es ist durchaus politische Routine, ein wichtiges Thema auf Sand zu bauen, damit es alle versinken sehen können. Denn dann hat eine wahre Absicht dahinter keine Chance.

Man hat die Frage um Umweltschutz so clever zersetzt und sogar profitabel noch mehr Umweltschaden mit dem guten Gewissen verkauft. Siehe "Stromsparlampen"...

Schöne Grüße.
__________________
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geschäft, klimaforscher, klimawandel, klimgate; daten gehackt, seriöses

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