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Alt 17.01.2011, 09:07   #1
agano
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Registriert seit: 25.10.2009
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Standard Epigenetik.

Epigenetik.

Gene vermitteln also auch sozusagen Wissen, Informationen an die nächste Generation. Interessanter Gedanke, oder? Ich denke mal, dass hier die Forschung erst in ihren Anfängen steckt und wir noch ganz andere Dinge vermittelt bekommen.

Vielleicht haben/hatten wir deshalb so eine Art Antikriegsgeneration, wer weiss. Das ist auch gut so. Wenn allerdings diese Generation ausgestorben ist, was wird dann? Ich stelle mir deshalb die Frage, weil jetzt schon Generationen an die Macht kommen, die weit nach dem Krieg geboren sind. Irgendwie spürt ... man da die Bereitwilligkeit wieder, andere ... Wege gehen zu wollen, oder? richard

Zitat:
Hier frisst ganz der Vater
http://www.faz.net/s/Rub268AB6480153...~Scontent.html
Lamarck holt auf: Eine neue Studie zeigt, dass Mäuse eine epigenetische Botschaft ins Genom einschreiben können, die ihren Nachwuchs auf das vorhandene Nahrungsangebot einstellt.
17. Januar 2011
Männliche Nagetiere geben bei der Zeugung ihrer Nachkommenschaft offensichtlich auch Informationen über das vorhandene Nahrungsangebot an die Jungtiere weiter. Sie schreiben dem Wurf einen epigenetischen Hinweis ins Genom, welche Stoffwechselwege angesichts der verfügbaren Kost besonders aktiv sein müssen und welche verzichtbar sind. Das legt eine Studie an Mäusen nahe, die in der Zeitschrift "Cell" vorgestellt wurde (Bd. 143, S. 1084).
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Alt 14.02.2011, 19:55   #2
agano
weltmensch
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Registriert seit: 25.10.2009
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Standard Erbkrankheiten.

Eindrucksvolle Schilderung eines Ehepaares, dass ein Kind in die Welt gesetzt hat, das so krank ist, dass es noch nicht einmal 20 Jahre alt werden wird und das dazu noch einen furchtbaren Tot erleiden muss.

Wir sprachen davon, dass jeder sich Genetisch untersuchen lassen sollten, bevor sie zum Ehepaar werden, aber vor allem, bevor sie ein Kind in die Welt setzen. Da ich schon immer der Meinung war, dass jedes Kind das RECHT hat, gesund zur Welt zu kommen, ein gutes Zuhause haben zu dürfen und ein Umfeld, indem es vernünftig aufwachsen kann. Und je mehr wir technische Hilfsmittel und Geräte entwickeln, die das leisten können, um so mehr haben wir die PFLICHT, diese auch anzuwenden, um dem werdenden Kind alle voraussetzung für ein gesundes Leben zu bieten. DAS ist meine Meinung dazu.

Hier in diesem Bericht wird mir persönlich diese meine Meinung gestärkt, weshalb ich hier noch einmal darauf eingehe. Richard

Zitat:
Meine Gene, deine Gene
http://www.faz.net/s/Rub268AB6480153...~Scontent.html
Jeder Mensch trägt in seinem Erbgut Fehler. Wenn zwei davon in einer Partnerschaft zusammenkommen, können schwer behinderte Kinder geboren werden. Soll man das testen, noch ehe sie gezeugt werden?
14. Februar 2011
Mit blauen Augen strahlt das Mädchen in die Kamera. Doch der Film der amerikanischen „Beyond Batten Disease-Foundation“ übermittelt eine traurige Botschaft. Christiane werde zuerst ihr Augenlicht verlieren, sagt ihre Mutter Charlotte Benson. Dann ihre Erinnerungen, dann ihre Sprache, schließlich jede Art von Beweglichkeit. Noch vor ihrem 18. Geburtstag drohten Siechtum und Tod.
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Alt 16.02.2011, 11:32   #3
agano
weltmensch
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Registriert seit: 25.10.2009
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Menschliches Genfragment in Tripper-Erreger gefunden .

Warum passiert so etwas? Ist es nicht die Frage, die man sich stellen muss? Eigentlich ganz einfach zu beantworten, wenn auch schlecht zu begreifen. Wenn der Mensch mit der biologischen Waffe spielt, gelangen manipulierte Erreger/Fragmente, Bakterien, Viren und sonstiges auch in die eigentlich gut abgeschirmte Umgebung und verursachen das Chaos.

Also ganz einfach: Wenn so etwas passiert, hatte der Mensch seine manipulierenden Finger dazwischen gehabt. Der Versuch nun, diese seltsame *Vererbung* als Naturgegeben hinzustellen, ist nur der Versuch widerwärtiger Verbrecher, die an solchen Genmutationen arbeiten. So einfach ist das uns so einfach ist das auch gesagt.

Vor allem aber gilt das für die Grippeviren, deren Funktion jährlich an uns allen, bewusst und gezielt, überprüft wird, falls das von uns allen noch nicht begriffen wurde. Hier haben wir es mit einer unvorstellbaren, skrupellosen und widerwärtigen Gruppierung zu tun, die selbst über die Leichen ihrer eigenen Kinder gehen. Unvorstellbar, aber leider die REALITÄT. Richard
Zitat:
http://www.heise.de/tp/blogs/10/149270

Der Einbau von menschlicher DNA könnte den Bakterien helfen, sich besser an ihre Wirte anzupassen
US-Wissenschaftler von der Northwestern University unter der Leitung des Mikrobiologen Hank Seifert konnten erstmals nachweisen, dass nicht nur Bakterien untereinander DNA austauschen oder Gene von Pflanzen aufnehmen, sondern dass Bakterien auch menschliche Gene in ihr Genom einbauen. Sie haben im Genom von Bakterien der Art Neisseria gonorrhoeae, die Tripper verursachen, Fragmente menschlicher DNA gefunden, wie sie in der Online-Publikation mBio schreiben.
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Alt 08.03.2011, 10:01   #4
agano
weltmensch
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Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.624
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Standard Kinder haben alle Rechte der Welt!!!

Auch das Recht, gesund auf die Welt zu kommen!!!!! Hier ist jedes hinein interpretieren irgend welcher religiösen Spinnereien Fehl am Platze, von wegen Gottesstrafe und so ein Blödsinn.

Wenn unsere Technik und Forschung so weit fortgeschritten ist, dass wir damit verhindern können, das missgebildete Kinder zur Welt kommen, haben wir die verdammte Pflicht, diese Technik, ohne Wenn und Aber, auch anzuwenden.

Das heißt nicht, dass heute lebende und missgebildete Menschen ausgemerzt werden sollen, wie allzu gerne von einigen Irren interpretiert wird, sondern das die vorhandene Technik dazu verwendet werden soll, gesunde Kinder in der Zukunft zu ermöglichen.

Menschen mit logischem Verstand verstehen das, die anderen sind eh zu Religiös und Weltfremd gepolt. kurtrichard
Zitat:
http://www.faz.net/f30/kom/KomWrite.aspx?rub={B9EEEB84-72F6-4991-AD7D-FD4BB9D27302}&doc={1F3A5B76-647D-4E7F-B5D6-60208C610059}&rub4kom={B9EEEB84-72F6-4991-AD7D-FD4BB9D27302}&code=okPränataltests
Perfektion liegt in der Luft und im Blut

Die Selektion wird zur einfachsten Sache der Welt: Eine „Flut“ neuer Pränataltests rollt heran. Genetische Störungen wie das Down-Syndrom können jetzt so schnell wie nie erkannt werden. Doch welche ethischen Implikationen hätte das?
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Alt 08.03.2011, 11:47   #5
Timirjasevez
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Pränataldiagnostik ja/nein oder vielleicht ist eine moralisch-ethische Debatte mit festgezurrten Positionen. Das ist ähnlich wie bei der künstlichen Befruchtung oder In-vitro-Fertilisation (IVF).
Einen Rechtsanspruch auf Gesundheit gibt es nicht, weder für Embryonen, noch Neugeborene, noch Kinder, noch Erwachsene, noch Pensionäre.
Auch in der Bioethik gilt IMHO der Satz, dass die Menschheit nicht alles tun sollte, wozu sie technisch bzw. technologisch in der Lage ist. Im eigenen Interesse.

Update: Die PID bleibt ethisch umstritten. Das lässt auch die heute publizierte 108-seitige Stellungnahme des Deutschen Ethikrates, der sich mit 13 zu 11 Stimmen pro PID mit Einschränkungen ausgesprochen hat, erkennen.
Nimmt man noch die zwei Sondervoten, so bleibt das Verhältnis Ja/Nein eigentlich ausgeglichen.

Geändert von Timirjasevez (08.03.2011 um 13:33 Uhr).
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Alt 08.03.2011, 14:39   #6
agano
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez Beitrag anzeigen
Pränataldiagnostik ja/nein oder vielleicht ist eine moralisch-ethische Debatte mit festgezurrten Positionen. Das ist ähnlich wie bei der künstlichen Befruchtung oder In-vitro-Fertilisation (IVF).
Einen Rechtsanspruch auf Gesundheit gibt es nicht, weder für Embryonen, noch Neugeborene, noch Kinder, noch Erwachsene, noch Pensionäre.
Auch in der Bioethik gilt IMHO der Satz, dass die Menschheit nicht alles tun sollte, wozu sie technisch bzw. technologisch in der Lage ist. Im eigenen Interesse.

Update: Die PID bleibt ethisch umstritten. Das lässt auch die heute publizierte 108-seitige Stellungnahme des Deutschen Ethikrates, der sich mit 13 zu 11 Stimmen pro PID mit Einschränkungen ausgesprochen hat, erkennen.
Nimmt man noch die zwei Sondervoten, so bleibt das Verhältnis Ja/Nein eigentlich ausgeglichen.
Meine Antwort war gegeben. Ich zitiere: Wenn unsere Technik und Forschung so weit fortgeschritten ist, dass wir damit verhindern können, das missgebildete Kinder zur Welt kommen, haben wir die verdammte Pflicht, diese Technik, ohne Wenn und Aber, auch anzuwenden.
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Alt 08.03.2011, 14:48   #7
Timirjasevez
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Zitat:
Zitat von agano Beitrag anzeigen
Meine Antwort war gegeben. Ich zitiere: Wenn unsere Technik und Forschung so weit fortgeschritten ist, dass wir damit verhindern können, das missgebildete Kinder zur Welt kommen, haben wir die verdammte Pflicht, diese Technik, ohne Wenn und Aber, auch anzuwenden.
Na dann eine ebenso klare Antwort: Nein zu einem Technik- und Forschungsfetischismus dieser Art!
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Alt 08.03.2011, 17:16   #8
agano
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez Beitrag anzeigen
Na dann eine ebenso klare Antwort: Nein zu einem Technik- und Forschungsfetischismus dieser Art!
ich vervollständige: Nein zu einem Technik- und Forschungsfetischismus dieser Art, hin zu menschlichen Krüppeln, die wir selbst durch unser Verhalten der Natur gegenüber zu verantworten haben?!!

Wir setzen uns somit über die Rechte eines ungeborenen Kindes hinweg, gesund auf die Welt kommen zu dürfen?!


Deine Meinung nehme ich zur Kenntnis, akzeptiere sie aber auf keinen Fall. richard
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Alt 08.03.2011, 17:21   #9
Timirjasevez
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Zitat:
Zitat von agano Beitrag anzeigen
ich vervollständige: Nein zu einem Technik- und Forschungsfetischismus dieser Art, hin zu menschlichen Krüppeln, die wir selbst durch unser Verhalten der Natur gegenüber zu verantworten haben?!!

Wir setzen uns somit über die Rechte eines ungeborenen Kindes hinweg, gesund auf die Welt kommen zu dürfen?!


Deine Meinung nehme ich zur Kenntnis, akzeptiere sie aber auf keinen Fall. richard
Ich erwarte auch keine Akzeptanz meiner Meinung Deinerseits. Schon allein deshalb, weil wir offensichtlich völlig unterschiedlicher Auffassung darüber sind, was welche Rechte eines ungeborenen Kindes sind.
Meine ethisch-moralischen Ansichten sind da eben andere als die Deinigen.
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Alt 08.03.2011, 19:52   #10
agano
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez Beitrag anzeigen
Ich erwarte auch keine Akzeptanz meiner Meinung Deinerseits. Schon allein deshalb, weil wir offensichtlich völlig unterschiedlicher Auffassung darüber sind, was welche Rechte eines ungeborenen Kindes sind.
Meine ethisch-moralischen Ansichten sind da eben andere als die Deinigen.
Das ist wohl wahr!

Es ist aber gut, dass es auch *andere Meinungen* gibt, wo wären wir ansonsten gelandet. richard
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