Die Sünde lustvollen Konsumierens.
Die Drohung des Jüngsten Gerichts.
Die Heilserwartung.
Das Opfer.
Die typischen Bausteine der Offenbarungsreligionen sind alle mustergültig vertreten.
Offenbart werden sie von Auserwählten, die einen ganz besonderen Draht nach oben haben. Eine geheimnisvolle, doch unfehlbare, allwissende Stimme befiehlt ihnen, zum Volk zu sprechen und es ins gelobte Land zu führen. Früher war es eine Taube, heute ein magischer Computer.
Diese Auserwählten schliessen sich in einem Orden zusammen, dem heiligen, unfehlbaren IPCC. Da dieser Orden auch mustergültig die Einheit von Thron und Altar realisiert, wundert es nicht, dass der kommerzielle Aspekt im Vordergrund steht:
Der Freikauf, der Ablass aller Sünden durch Geld.
Denn das verlockendste am Angebot ist ja, dass von den Gläubigen keineswegs eine wirkliche Umkehr verlangt wird. Ganz im Gegenteil verspricht man ihnen, dass sie gerade NICHTS an ihrem Leben ändern müssen, sondern weiterhin dicke Autos fahren und in den Urlaub fliegen dürfen, wenn sie nur bei allem, was sie tun, eine Gott wohlgefällige Spende entrichten.
Die Klimapropheten werfen auch keineswegs die Händler aus dem Tempel – der letzte, der das versuchte, wurde ja auch als warnendes Beispiel gekreuzigt! - sondern ziehen sie als erste mit ins Boot, machen sie zu Komplizen. Denn sie geben ihnen das Geschäft mit den CO2-Ablass-Zertifikaten, genau wie auch Tetzel seiner Einnahmen mit dem Landesherrn und der Fugger-Bank teilte und dafür privilegiert wurde, für den Papst zu sammeln.
Sie geben den Banken und Landesherrn bunte Zettelchen, erst mal zur Probe umsonst, später, wenn das Geschäft floriert, gegen Gebühr und dese dürfen dann lizensiert ihre so 'geweihten' Produkte mit entsprechendem Preisaufschlag verkaufen, dass es für alle, bis auf den Verbraucher, ein gutes Geschäft wird.
Gleichzeitig lebt das cuius regio, eius religio wieder auf, die Staatskirche, in der jedermann nach dem Willen des Staatsherrn Zwangsmitglied ist; egal, ob er glaubt oder nicht, er muss zahlen!
Wie gewohnt, wird natürlich auch ein Feigenblatt der 'guten Werke' als leider unumgänglicher Unkostenfaktor eingeplant.
Symbolisch werden Wahrzeichen der Religion, grosse, geheimnisvoll summende Propeller, überall gut sichtbar in die Landschaft gestellt. Wie ehemals die Gipfelkreuze und Kapellen sollen sie die Macht Gottes über die Natur bezeugen, das Böse abhalten und den Gläubigen die wohltuende Gewissheit geben, dass die Spenden auch wirklich 'sinnvoll' sind.
Aber keine Angst: DIESE Religion hält sich keine 2000 Jahre!
(Aus einem anderen Forum mit Genehmigung des Autors und von mir leicht ergänzt.)