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20.08.2008, 22:47
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#1
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
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Alternative Energien und Atomenergie
http://download.br-online.de/imperia...ch070708_a.mp3
aus: Energie – 07.07.2008 / Tagesgespräch - Bayern 2, Wind, Atom, Kraft-Wärme-Kopplung: Wo soll die Energie herkommen? Mod.: Stephanie Heinzeller; Gast: Axel Berg, stellvertretender energiepolitischer Sprecher der SPD
gefunden unter: http://www.br-online.de/podcast/mp3-...espraech.shtml Energie Alternativen Zukunft
Wieviel Vertrauen kann man in die eigene Weisheit aufbringen??? Werden sie es nun endlich kapieren, dass Atomenergie eine kapitale Fehlinvestition ist und nur so gut, so dass wir Strom haben, solange wir keine Alternativen dazu haben.
Alternativen sind also immer besser, hätten wir welche gehabt, hätten wir sie von Anfang an nutzen sollen.
Haben wir jetzt Alternativen und wenn welche?
Geändert von munichangelika (20.08.2008 um 23:02 Uhr).
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17.09.2008, 17:29
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#3
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Neuling
Registriert seit: 16.09.2008
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Atomino
Hm, aus einem Kilo Uran kann man ca. 6000% mal mehr Energie ziehen, als wie aus einem Kilo Steinkohle, durch Permutation könnte man die entstehenden Abfälle zu 99,9% vermeiden.
Siedewasser und Druckwasserreaktoren hören ohne Wasser mit jeder Reaktion auf, Graphitreaktoren dagegen nicht, Natriumgekühlte sind brandgefährlich und praktisch nicht sicher beherrschbar, liefern aber dagegen einen Output von 2500% mehr, als wie Siede und Druckwasserreaktoren, wird praktisch aber "nur" militärisch verwendet. Atomreaktoren arbeiten mit Sattdampf auf die Turbinen, bis ca.200 bis 250°C und sehr wenig Druck, ca. 20 bis 40 Bar, in etwa so, wie eine alte Dampflok. Ganz anders dagegen arbeiten Steinkohlekraftwerke, mit Bensonkessel, die fahren am "kritischen" Druck, wo es keinen Unterschied zwischen Dampf und Wasser mehr gibt, dazu wird der Dampf auch noch auf 535°C überhitzt. Eine Kombination von beiden Typen, würde viele energetische Porbleme beseitigen.
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20.09.2008, 13:13
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#4
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Neuling
Registriert seit: 12.09.2008
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Zitat:
Zitat von Bernd 810
Hm, aus einem Kilo Uran kann man ca. 6000% mal mehr Energie ziehen, als wie aus einem Kilo Steinkohle, durch Permutation könnte man die entstehenden Abfälle zu 99,9% vermeiden.
Siedewasser und Druckwasserreaktoren hören ohne Wasser mit jeder Reaktion auf, Graphitreaktoren dagegen nicht, Natriumgekühlte sind brandgefährlich und praktisch nicht sicher beherrschbar, liefern aber dagegen einen Output von 2500% mehr, als wie Siede und Druckwasserreaktoren, wird praktisch aber "nur" militärisch verwendet. Atomreaktoren arbeiten mit Sattdampf auf die Turbinen, bis ca.200 bis 250°C und sehr wenig Druck, ca. 20 bis 40 Bar, in etwa so, wie eine alte Dampflok. Ganz anders dagegen arbeiten Steinkohlekraftwerke, mit Bensonkessel, die fahren am "kritischen" Druck, wo es keinen Unterschied zwischen Dampf und Wasser mehr gibt, dazu wird der Dampf auch noch auf 535°C überhitzt. Eine Kombination von beiden Typen, würde viele energetische Porbleme beseitigen.
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ich denke, die Ingenieurkunst hat es über all die Jahre versäumt, die Effizienz der Kraftwerke zu verbessern. Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr plausibel, Kraftwerke und
Arbeitsmaschinen mit Wirkungsgraden kleiner 50% zu betreiben. Zumal wir unter dem Problem der globalen Erderwärmung leiden.
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20.09.2008, 19:16
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#5
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Neuling
Registriert seit: 16.09.2008
Beiträge: 78
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Zitat:
Zitat von Capitano
ich denke, die Ingenieurkunst hat es über all die Jahre versäumt, die Effizienz der Kraftwerke zu verbessern. Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr plausibel, Kraftwerke und
Arbeitsmaschinen mit Wirkungsgraden kleiner 50% zu betreiben. Zumal wir unter dem Problem der globalen Erderwärmung leiden.
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Tja, den schnellen Brüter haben sie 1988 ins technologische Abseits geschoben, was für ein Irrsinn, dass Ding war paktisch ein Perpetuum Mobile, die damalige Technologie hätte den Brennstoff aus sich selbst erzeugt und nebenbei auch noch el. Strom gemacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Brutreaktor
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21.09.2008, 04:02
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#6
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Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 98
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Zitat:
Zitat von Bernd 810
Hm, aus einem Kilo Uran kann man ca. 6000% mal mehr Energie ziehen, als wie aus einem Kilo Steinkohle, durch Permutation könnte man die entstehenden Abfälle zu 99,9% vermeiden.
Siedewasser und Druckwasserreaktoren hören ohne Wasser mit jeder Reaktion auf, Graphitreaktoren dagegen nicht, Natriumgekühlte sind brandgefährlich und praktisch nicht sicher beherrschbar, liefern aber dagegen einen Output von 2500% mehr, als wie Siede und Druckwasserreaktoren, wird praktisch aber "nur" militärisch verwendet. Atomreaktoren arbeiten mit Sattdampf auf die Turbinen, bis ca.200 bis 250°C und sehr wenig Druck, ca. 20 bis 40 Bar, in etwa so, wie eine alte Dampflok. Ganz anders dagegen arbeiten Steinkohlekraftwerke, mit Bensonkessel, die fahren am "kritischen" Druck, wo es keinen Unterschied zwischen Dampf und Wasser mehr gibt, dazu wird der Dampf auch noch auf 535°C überhitzt. Eine Kombination von beiden Typen, würde viele energetische Porbleme beseitigen.
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Bei diesen strahlenden zukunftsbildern wird oft die entsorgung der abfallstoffe und deren kosten sowie die gewinnung des begehrten stoffes (uran) und deren kosten außer acht gelassen... 
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23.11.2008, 22:16
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#7
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Ort: munich
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Alternative Energien
Mal ein Lichtblick: http://blog.zeit.de/kinderzeit/
@ mein lieber Bernd, hast Du Kinder? Es mag sein, dass wir die liebe Atomenergie nicht so schnell loswerden, aber immerhin finde ich sind 60 Jahre ausreichende Uranvorkommen nicht so lange Zeit. Also werden sie in den Schulen besser andere Energievarianten lehren, sonst sitzen unsere Kinder und Enkel im Dunkeln mit der Ölampe, wie die Leute in Nigeria.
Auch denke ich dass Dein Stichwort Überschrift: "Atomino" in meinen Ohren klingt wie "Domino". und so in etwa fühlt sich die Atomenergie auch an für Leute wie mich. Wie ein nettes Dominospiel, nur den Ausgang, die Folgen, will dann keiner wahrhaben.
Geändert von munichangelika (23.11.2008 um 22:22 Uhr).
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13.12.2008, 13:14
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#8
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Beiträge: 236
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Es geht doch nur um das große Geschäft
Die Förderung der Atomenergie durch die Politik ist doch nur nachhaltig für die großen Energiekonzerne. Atomkraft ist die derzeit günstigste Energieerzeugung mit der höchsten Rendite, für die Konzerne RWE, EON, Vattenfall und ENBW.Sie teilen sich in Leipzig die Strombörse , die nur dem namen nach einen Börse ist, in Wirklichkeit handelt es sich um ein Kartell. welches unter Bundeskanzler Schröder, und der unsachlichen Intelligenz der Politik hergestellt wurde, obwohl das "Recht" die Kartellbildung verbietet!
Die Herstellung einer MW- Stunde in einem Atomkraftwerk ist 100% Billiger als in eine herkömmlichen Kraftwerk. Selbstverständlich sind die Erzeuger an der größten Rendite interessiert.
Und nicht am billigen Strom für alle! Wie man sieht es sich dabei um eine lüge handelt denn 30% Plus sind jetzt schon für das neue Jahr angekündigt!
Solange der Strom für 2 AKW ins Ausland verkauft werden muss, wird in Deutschland das Licht nie mehr ausgehen. Zu mal die Rezession den Srtomverbrauch erheblich reduzieren wird!
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17.12.2008, 17:21
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#9
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
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Zitat:
Zitat von Dillerjohann
Die Förderung der Atomenergie durch die Politik ist doch nur nachhaltig für die großen Energiekonzerne. Atomkraft ist die derzeit günstigste Energieerzeugung mit der höchsten Rendite, für die Konzerne RWE, EON, Vattenfall und ENBW.Sie teilen sich in Leipzig die Strombörse , die nur dem namen nach einen Börse ist, in Wirklichkeit handelt es sich um ein Kartell. welches unter Bundeskanzler Schröder, und der unsachlichen Intelligenz der Politik hergestellt wurde, obwohl das "Recht" die Kartellbildung verbietet!
Die Herstellung einer MW- Stunde in einem Atomkraftwerk ist 100% Billiger als in eine herkömmlichen Kraftwerk. Selbstverständlich sind die Erzeuger an der größten Rendite interessiert.
Und nicht am billigen Strom für alle! Wie man sieht es sich dabei um eine lüge handelt denn 30% Plus sind jetzt schon für das neue Jahr angekündigt!
Solange der Strom für 2 AKW ins Ausland verkauft werden muss, wird in Deutschland das Licht nie mehr ausgehen. Zu mal die Rezession den Srtomverbrauch erheblich reduzieren wird!
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Man kann die Stromkonzerne ärgern wenn man sich eine Solaranlage auf's Dach stellt und sie einem den Strom abkaufen müssen.
Was mich ärgert ist die zentrale Stromversorgung. Aber keine Chance darauf, dass die Politik auf dezentrale Versorgung umschwenkt. Dann wäre es ja aus mit den schönen Vorstands- /Aufsichtsratspöstchen.
Auf zentrale Stromversorgung zielen auch Teilchenbeschleuniger a la CERN. Deswegen werden da Milliarden reingepulvert. Mit Teilchenbeschleunigern wäre in der Zukunft nur eine zentrale Versorgung möglich. Wer hat schon so viel Platz zuhause...
Die kalte Fusion macht auch Fortschritte - aber nur mühsam. Da fehlen halt die Forschungsgelder, denn kalte Fusion würde dezentrale Versorgung bedeuten - und das wollen ja die Stromriesen nicht. Da wären sie überflüssig.
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17.12.2008, 18:24
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#10
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Ort: NRW
Beiträge: 253
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Zitat:
Zitat von munichangelika
http://download.br-online.de/imperia...ch070708_a.mp3
aus: Energie – 07.07.2008 / Tagesgespräch - Bayern 2, Wind, Atom, Kraft-Wärme-Kopplung: Wo soll die Energie herkommen? Mod.: Stephanie Heinzeller; Gast: Axel Berg, stellvertretender energiepolitischer Sprecher der SPD
gefunden unter: http://www.br-online.de/podcast/mp3-...espraech.shtml Energie Alternativen Zukunft
Wieviel Vertrauen kann man in die eigene Weisheit aufbringen??? Werden sie es nun endlich kapieren, dass Atomenergie eine kapitale Fehlinvestition ist und nur so gut, so dass wir Strom haben, solange wir keine Alternativen dazu haben.
Alternativen sind also immer besser, hätten wir welche gehabt, hätten wir sie von Anfang an nutzen sollen.
Haben wir jetzt Alternativen und wenn welche?
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Solange wir hier im "Geiz-ist-geil-Land" leben und die Energieriesen es auch weiter schaffen, um ihre Gewinne nicht zu schädigen, die Kosten für eine Endlagerung ihres Mülls der Allgemeinheit anzuhängen, werden wir wohl (oder besser übel) im Genuß der Kernenergie bleiben!
Die z.Zt. bekannten Alternativen mögen im Einzelfall vielleicht helfen, sind aber für das große Ganze wohl nicht brauchbar!

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