Das Jahr geht ja jetzt bald zuende. Die freien Tage gehen immer schneller rum - wieso eigentlich? :p
Jetzt kommt bestimmt wieder in den Medien das 'Unwort des Jahres' zur Abstimmung. Ich möchte jetzt aber kein Unwort suchen, wobei mein Vorschlag 'kriegsähnliche Zustände' wäre. Nein, ich suche das Wort, dass das Jahr 2009, im Hinblick auf Finanzkrise, Klimalüge, Afghanistan etc., am treffendsten beschreibt.
Mein Vorschlag wäre Wahrheitsnotstand.
Fällt euch noch was anderes ein?
Fällt euch noch was anderes ein?
Wenn Du mich schon so provozierst:
Kohlenstoffgewohnheiten
;)
Beim Eifelphilosoph gefunden: Konsumokratie.
Sebastian Hauk
23.12.2009, 15:43
Hallo,
das Wort des Jahres 2009 wurde schon gefunden:
Zum »Wort des Jahres 2009« wählte die Jury der GfdS Abwrackprämie.
http://www.gfds.de/
'kriegsähnliche Zustände' steht übrigens auf Platz 2 beim Wort des Jahres 2009.
Gruß
Sebastian
Nach dem Blick von heute morgen werfe ich mal
Umgiftung
in die Schlacht.
Hellmann
24.12.2009, 12:38
Jeden Tag kommen Wissenschaftler und Politiker ganz groß mit ihren Lügen in die Massenmedien. Wir glauben ihnen zwar nichts mehr, wie die Impfquote gegen die Mediengrippe zeigt, aber das Lügen der Massenmedien, Politiker und Wissenschaftler ist für uns längst Normalität.
Egon W. Kreutzer diese Woche:
Normal und nicht normal
Gedanken zum Jahreswechsel 2009 - 2010
...
Es handelt sich auch hier um ein Prinzip der Evolution, das uns hilft, unter "normalen" Umständen blitzschnell überwiegend richtige Entscheidungen zu treffen.
Hoimar von Ditfurth hat in seinem Buch "Der Geist fiel nicht vom Himmel" Experimente geschildert, aus denen hervorgeht, dass schon Hühnerküken einen Raubvogel am Himmel erkennen und die Flucht ergreifen, dass dieses Erkennen jedoch nicht über die Form, die Flugweise, den Schrei oder sonstige, spezielle Eigenschaften erfolgt, sondern ausschließlich dadurch, dass die Silhouette des Raubvogels seltener am Himmel erscheint, als die harmloser Vögel.
Hühnerküken registrieren die Masse, das Übliche, als normal, die Abweichung, die Besonderheit, als "nicht normal" und reagieren auf "nicht normal" mit Flucht.
Ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Verhaltensmuster, das bis auf den heutigen Tag zum Überleben der Hühnervögel mit beigetragen hat.
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2009/51_52.html
Wenn aber das Falsche normal wird, die Lüge, die Kriminalität, der Betrug, dann führt uns unsere Evolution in die Irre. Wenn jemand die Wahrheit sagt, sind die Menschen alarmiert und reagieren verschreckt.
Die Gewohnheit an das Normale des falschen Lebens dagegen stumpft die Menschen ab.
So gewöhnen sich die Leute an alles und reagieren irgendwann nicht mehr mit Abwehr, wenn die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer werden, wenn die Politiker wieder lügen und betrügen und die Wissenschaftler einen üblen Scheiß erzählen.
Auch ein Wort, das meiner Meinung nach gut trifft:
PolitEliteNieten
stammt vom MedienGuerilla:
http://suboptimales.wordpress.com/2010/04/22/spenden-klage-europa-gerichtshof/
Gestern mußte ich mir Maischberger antun. Da sagte dann der Heiner Geissler zur Hannelore Kraft:
Sie reden wie ein Banker
Man, hab ich mich gekugelt vor Lachen. :D
Stimmt aber auch.
Aus der Bloggerei von heute:
Ungebremstes Wachstum ... wißt ihr, wo es das sonst noch gibt in der Natur?
Bei Krebszellen.
Man weiß, wo das endet.
Unsere Gesellschaft hat asozialen Finanzkrebs.
:D