Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Staat im Würgegriff der Bankrotteure
Iphigenie 12.02.2009, 03:10 Deutschland: Staat im Wuergegriff der Bankrotteure
Politik auf dem Weg in den Staatsbankrott
Nachdem die Finanzindustrie laengst im eigenen Sumpf der Spekulation, der Spielsucht und des Bankrotts versunken ist, bemuehen sie sich nun, den Staat in Mithaftung zu ziehen: offenbar mit Erfolg, waehrend das Publikum wenig begreift und den ungehemmten Zugriff der Bankenlobby auf die Sparstruempfe des Gemeinwesens widerstandslos geschehen laesst.
Nun werden auch finanzielle Mittel, die dringend fuer oeffentliche Aufgaben, fuer Klimaschutz, Bildung, die Bekaempfung des Hungers usw. gebraucht wuerden, fuer die Aufrechterhaltung der globalen Spielhoelle der Banken geopfert.
In einem Artikel des "Tagesspiegel" beschreibt Harald Schumann die laufenden Vorgaenge, insbesondere des sogenannten "Bankenrettungspakets".
Er stellt fest, dass riesige Summen hiermit offenbar nun eingesetzt werden, um die systemischen Probleme, die zur Finanzkrise fuehrten, weiter zu verschaerfen, anstatt sie zu loesen.
Anstatt etwa die Groeße der Banken auf ein Mass zu reduzieren, bei dem ein Versagen nicht mehr zur Bedrohung des gesamten Systems werden kann, wird mit Mitteln aus dem Bankenrettungspaket ihre Vergoeßerung gefoerdert.
Keine einzige der erforderlichen Kontroll- und Regulierungsmassnahmen gegenueber der ungehemmten Spekulation wurde bisher ausgearbeitet und als Gesetzentwurf vorgelegt.
Anstatt die Verbrennung oeffentlicher Mittel durch Spekulation im globalen Finanzcasino einzudaemmen, werden die Voraussetzungen geschaffen, um sie zu intensivieren.
Durch die gesetzlichen Massnahmen wurde inzwischen praktisch jedes Risiko der Finanzindustrie an den Staat , auf Kosten des Steuerbuergers uebertragen, waehrend der so gut wie keine Kontrolle ueber die Verwendung der hunderten von Milliarden erhaelt, die angeblich zur Stabilisierung des Systems dienen, in Wahrheit jedoch den Weg in den Staatsbankrott ebnen, der in Großbrittannien offenbar unmittelbar bevorsteht.
Hoffnungslos ist offensichtlich das Verhalten der deutschen Politik: anstatt den Worten, in denen etwa Merkel und Steinbrueck vorgeben, die Probleme der Krise erkannt zu haben, Deregulierung und Gier nun bekaempfen zu wollen, Taten folgen zu lassen, verbergen sie hinter der Fassade ihrer Rhetorik eine fast unbegrenzte Willfaehrigkeit gegenueber denselben Bankern, die ihre Institute in den Bankrott fuehrten. Wer sich nicht vom Schein der finanzpolitischen PR blenden laesst, erkennt, dass von der Politik keine Rettung zu erwarten ist, sondern im Gegenteil eine drastische Verschlimmerung des globalen Finanzdesasters, der Weg in den Staatsbankrott zu erwarten ist.
Zum Hintergrund und zur Motivation der Beteiligten erschien nun von dem Schweizer Autor und Kommunikationsberater der Finanzbranche Rene Zeyer, der als Journalist unter anderem fuer die Neue Zuercher Zeitung schrieb, das Buch "Bank, Banker, Bankrott".
Er beschreibt hier die nahezu undurchdringliche Vernetzung zwischen Finanzindustrie und Politik, die ueber die Jahre hinweg ein Biotop der Gier generierte.
Die Entwicklungen der Finanzkrise bezeichnet er als den "groeßten Bankraub aller Zeiten". (Buchbesprechung in der "Zeit")
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,
http://www.zeit.de/online/2009/05/bank-banker-bankrott?page=all
http://www.zeit.de/online/2009/05/grossbritannien-bankrott-iwf-siland
http://www.zeit.de/online/2009/05/banken-verstaatlichung
Link zum Beitrag / Hintergrundinfo, Quellen oder Pressehinweis:
www.meta-info.de?site=metainfo&lid=32921
Redaktionspool - metainfo hamburg - www.meta-info.de
wenigstens kommt das Wort systemischer Fehler drin vor ... ansonsten liest es sich für mich eher wie das altbekannte und oft wiederholte ... und scheinbar nicht begriffene ... von wg. Spekulation Zocken usw ...
Damit kann man wunderschön bashen, aber für ne Analyse taugt das alles nicht. Solange in den Medien nicht klar wird, daß die ganze Sache zwei Äste hat, solange werden das die Leute nicht begreifen. Zwei Äste meint ... auf der einen Seite Kreditvergaben ohne Ende, scheiß egal ob der Kredit jemals zurück gezahlt werden kann ... auf der anderen Seite Kapital was sich irgendwie vermehren muß und Verzinsungen eben dieses Kapitals weit über einem realen Wachstum der tatsächlich produzierenden/dienstleistenden Wirtschaft. Diese Kapitalverzinsung funktioniert natürlich NUR wenn man zockt und bei der Kreditvergabe nicht drauf achtet, wofür eigentlich Kredit vergeben wird und ob dieser überhaupt rückzahlbar ist .... Von dieser Koppelung und systemischen Fehler des jetzigen Systems liest man nichts, nada, nothing ... und weil das nicht dargestellt wird, kann so ne loser Partei wie die FDP davon profitieren ... obwohl diese augenscheinlich genau dieses System weiter ausbauen will ... also kapitalgedeckte VErsicherungen, sei es Alters- oder Krankenversicherung usw. Der Staat befindet sich nicht im Würgegriff der Bankrotteuer ... er ist der Würger :p :D
Gruß
Peter
Iphigenie 12.02.2009, 10:11 Hi Peter,
Du schreibst:
Der Staat befindet sich nicht im Würgegriff der Bankrotteuer ... er ist der Würger
Solange er über große Militär-und Polizeikräfte verfügt, droht ihm
da wohl keine Gefahr von Seiten der Bevölkerung....
Wenn ich Dich richtig verstanden habe: Glaubst Du, daß man
sozusagen als Notbremse nur für einen gewissen Zeitraum
(5 bis 10 Jahre) alle Zinszahlungen streichen müsste, damit das
schlingernde Schiff unserer Machthaber (Regime und Finanzkapital)
wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen könnte?
grüße
Iphi:)
Ne, Iphi
nicht für einen bestimmten Zeitraum. Auch die Negierung von Zinsen muß nicht sein, wesentlich ist, daß Zinsen an die Realwirtschaft gekoppelt werden ... also was weiß ich ... Wirtschaftswachstum 2% ==> Zinsen 2% ... Wirtschaftswachstum - 2% ==> Zinsen -2%. Es kann nicht angehen, daß ein Finanzssystem aus Nichts heraus Gewinne schafft, das führt zu Blasen, die irgendwann kollabieren, siehe jetzige Situation. Koppelt man Zinsentwicklung an Realwirtschaft, dann können diese Zinsen ja tatsächlich in der Realwirtschaft erwirtschaftet werden. Logisch "lohnt" es sich dann in Realwirtschaft zu investieren, damit die mehr wächst, damit eben höhere Zinsen erzielt werden können. In den letzten Jahren war`s aber so, daß Investitionen in Realwirtschaft sich kaum gerechnet haben und man in der Finanzwirtschaft bei deutlich weniger Arbeits- und Risikoeinsatz wesentlich höhere Zinsen (Gewinne) "erwirtschaften" konnte. Nur hat niemand verraten wo die Kohle herkam :toben::D
Gruß
Peter
Iphigenie 12.02.2009, 10:27 ......hmmm und was bedeutet minus 2 Prozent Zinsen, bei
einem Wirtschaftsrückgang von 2% Zinsen? Daß ich mir von
jemanden 1000 Euro leihe und er mir dann 1020 Euro in die
Hand drückt, von denen ich ihm nur 1000 Euro zurückzahlen
muß ? :kopfkratz:
grüße
Iphi :happy:
Alle Maßnahmen der Regierungen diese Welt müssen automatisch in den Staatsbankrott führen. Es sieht so aus als sei dieser für 2010 gewollt.
Danach wird denen nichts anderes übrig bleiben wie die Schulden zu streichen und die Guthaben zu schmälern.
In der Zwischenzeit halten sie den Schein aufrecht und benutzen die Kohle um in Sachwerten anzulegen. Die behalten ihren Wert, während dann das Geld vernichtet wird und von der neuen Währung jeder gleich viel bekommt. Das waren damals bei der DM mal DM 40,00.
Wer Sachwerte hat, hat mit der neuen Währung natürlich einen besseren Start.
im Prinzip richtig Iphi ... oder anders gesagt ... statt 2% Guthabenzins auf dein Sparbuch führt die Bank 2% an die EZB ab und verringert so die Geldmenge, weil die ja an die Realwirtschaft gekoppelt sein muß. D.h. in dem Moment macht es keinen Sinn mehr Sparguthaben zu haben, was passiert? Na du hebst die Kohle lieber ab und kaufst dir was davon, statt weiter zu sparen ... und was passiert wenn du was kaufst? Na logisch, Warenfluß funktioniert wieder, Wirtschaft zieht an ... ==> Zinsen können wieder steigen ... usw. Die Problematik ist simpel die Kopplung Real-Finanzwitschaft hin zu bekommen, sodaß Finanzwirtschaft nicht mehr erwirtschaften kann als Realwirtschaft, also von dieser abhängig ist. Derzeit ist die Abhängigkeit umgekehrt ... mit dem bekannten Ergebnis.
Gruß
Peter
Hellmann 15.02.2009, 10:45 Hi Iphigenie,
Wenn ich Dich richtig verstanden habe: Glaubst Du, daß man
sozusagen als Notbremse nur für einen gewissen Zeitraum
(5 bis 10 Jahre) alle Zinszahlungen streichen müsste, damit das
schlingernde Schiff unserer Machthaber (Regime und Finanzkapital)
wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen könnte?
das ist wieder die "typisch marxistische" Parole zur Krise.
Es geht nicht darum, das "schlingernde Schiff unserer Machthaber" zu retten, also vor der Weltrevolution und so, sondern es geht darum, rechtzeitig zu erkennen, wer uns, also den kleinen Leuten, mit Hilfe der hier inszenierten Finanzbetrugskrise wieder das Fell über die Ohren ziehen will.
Die Weltrevolution wird sich nämlich auch mit dieser Krise wieder nicht einstellen, auch wenn eine Milliarde Menschen daran krepieren oder verelenden sollte.
Aber die Untersuchung der Frage, wer zu elchem Zweck diese Krise inszeniert, könnte das Schlimmste abwenden, wenn sie erfolgt.
Vor allem wenn die Untersuchung dieser Frage durch die Linke ohne das Störfeuer der für solche Zwecke vielleicht doch vom Finanzkapital bezahlten und ausgehaltenen Marxisten wie etwa der Exit-Gruppe oder der altbekannten MG erfolgt. Denn so blöde können die doch von alleine gar nicht sein.
Ich habe das ja alles schon in den 1980er Jahren mit der von Paul Volcker, dem heutigen Präsidentenberater von Obama, mit Hochzinspolitik inszenierten Krise erlebt und ich werde diesmal auch nicht ehrfürchtig vor dem großen Meister Marx und seinem Anhang schweigen.
Der von Dir gewählte Eingangstext ist allerdings super und damit sind wir auf dem richtigen Weg, Iphigenie. :)
Seit 9/11 gibt es doch das gläserne Bankkonto.
Da kann man nach der Krise schauen, wo die höchsten Beträge sich befinden. Ich würde sagen: da findet man die terroristische Vereinigung.
Gar nicht schwer festzustellen, wer die Verantwortlichen sind. Die kaufen bei Billigstpreise noch dazu alles auf und haben hinterher auch die größten Sachvermögenswerte.
Markenzeichen: Mehrere Billionen/Trillionen schwer.
Hellmann 15.02.2009, 11:13 Das Problem mit den Sachvermögenswerten ist, dass die Kriminellen damit nicht viel anfangen können.
Das kann man in all den Ländern der Dritten Welt studieren, wo durch die ehemalige Kolonialpolitik die Strukturen völlig in der Hand von inzwischen einheimischen kriminellen Familien sind.
Da läuft dann nichts mehr richtig rund und von sich aus können die keine Reichtümer schaffen. Sie sind also darauf angewiesen, Geld aus dem Ausland zu bekommen, wofür es nur zwei Instrumente gibt, nämlich den Export von Rohstoffen und den Tourismus. Selbst das funktioniert unter den kriminellen Strukturen dieser Staaten nicht richtig.
Die müssen also wieder irgendeinen Dreh finden, wie sie bestimmte produktive Strukturen erhalten und länger ausbeuten können. Das ist dann der Punkt, an dem man ansetzen kann.
Das Problem mit den Sachvermögenswerten ist, dass die Kriminellen damit nicht viel anfangen können.
Das ist so nicht richtig. Trifft nur auf die Mittelgroßen zu.
Die Verantwortlichen für die Krise findest du ganz Oben. Die investieren ihre Billionen indem sie die Sahnestückchen unter den Firmen und Immobilien aufkaufen. Wenn sie dann ihr wertloses Geld, dass sie dafür extra gedruckt haben um diese Sahnestückchen zu kaufen, so angelegt haben, lassen sie die Währung crashen und geben eine neue Währung raus, um das Spiel wieder von vorne beginnen zu lassen. Ihre Sachwerte können sie dann wieder in Geld umtauschen und haben so ihr Vermögen vervielfacht.
Hellmann
was mich dran stört, ist, daß ihr scheinbar davon ausgeht, daß diese Krise inszeniert ist. Dem ist m.E. einfach nicht so. Es ist ne Krise die systemimmanent ist, also auftritt egal ob die einer versucht zu inszenieren oder nicht.
Gruß
Peter
Hellmann
was mich dran stört, ist, daß ihr scheinbar davon ausgeht, daß diese Krise inszeniert ist. Dem ist m.E. einfach nicht so. Es ist ne Krise die systemimmanent ist, also auftritt egal ob die einer versucht zu inszenieren oder nicht.
Gruß
Peter
Was wäre denn, wenn die Krise beides wäre: so systemimmanent dass man sie "per Knopfdruck" inszenieren kann?
Hellmann 15.02.2009, 16:13 Wafi,
das ist unangenehm, sich vorzustellen, dass so eine Krise noch absichtlich abgezogen wird, mit allen Folgen für die Opfer der Krise.
Was mich betrifft und meine Erfahrungen: ich habe die zur Zeit des Paul Volcker in der FED absichtlich mit Hochzinspolitik inszenierte Krise zu Beginn der 80er Jahre aktiv in der politischen Auseinandersetzung erlebt. Daher glaube ich heute keinem mehr, dass da irgendetwas geschieht, was nicht genau geplant ist.
Die haben damals auch so getan, als ob sie zu blöd wären, irgendwelche makroökonomischen Zusammenhänge zu begreifen, wie etwa, dass man die Zinsen senken sollte, um die Rezession zu beenden. Die waren aber nicht so blöd.
Die haben damals sogar die SPD und die Gewerkschaften über "die Gefahren des technischen Fortschritts und der Rationalisierung" diskutieren lassen, dass also die Arbeitslosigkeit durch technischen Fortschritt wie die Mikroelektronik verschuldet wäre. Währenddessen haben sie weiter mit Hochzinspolitik Rezession und Massenarbeitslodigkeit verschärft.
Unser amtierender Bundespräsident hat schon 1977 zum Thema "Freisetzung von Arbeit durch technischen Fortschritt“ promoviert. Im Jahr 1973/74 gab es erstmals eine schwere, mit Hochzinspolitik ausgelöste Rezession, die angebliche "erste Ölkrise".
Nein das ist alles kein Zufall und lasst Euch um Himmels Willen nicht einreden, dass es Zufall oder Versehen wären, sonst können und werden die diese Krise brutalstmöglich durchziehen.
Spökes hat es auf den Punkt gebracht: die Krise ist so systemimmanent, dass man sie "per Knopfdruck" immer wieder inszenieren kann.
Selbstverständlich weiß man in Finanzkreisen darüber seit jeher genau Bescheid und kann das alles bis in die letzten Details handeln. Die sind doch nicht dümmer als wir hier, wenn es um die Funktionsweise ihres kapitalistischen Finanzsystems geht.
Hellmann
was mich dran stört, ist, daß ihr scheinbar davon ausgeht, daß diese Krise inszeniert ist. Dem ist m.E. einfach nicht so. Es ist ne Krise die systemimmanent ist, also auftritt egal ob die einer versucht zu inszenieren oder nicht.
Gruß
Peter
Im Zuge um die Affäre des Elliot Spitzer sind einige pickante Details ans Licht gekommen. Die Anordnungen Kredite an jedermann zu geben, kam direkt von der Bush-Administration.
Banker, die darauf hinwiesen dass das zur Katastrophe führt, wurden entlassen oder sonstwie mundtot gemacht.
Die dann an jeden Arbeits- und Wohnsitzlosen vergebenen Kredite und Kredite mit Bedingungen wie z.B. die ersten 3 Jahre ohne Rückzahlung etc., wurden zum Paket geschnürt und als Derivate verkauft. Das sind die Dinger die jetzt weltweit die Banken sprengen.
Und da kann man schon von 'absichtlich inzeniert' sprechen.
Auch wer sich die Beziehungen der involvierten Banker untereinander anschaut - z.B. Deutsche Bank und Citigroup - wird feststellen dass die zum großen Teil nur 'Alibischäden' davon getragen haben. Das Spiel ist leicht durchschaubar. Man muß nur wissen WER mit WEM.
Jetzt forden Alle öffentlich Sicherheitsmaßnahmen, damit sowas nicht nochmal passiert. Diese Sicherheitsmaßnahmen wurden 1999 erst abgeschafft. Oskar Lafontaine war einer der Wenigen, die damals schon warnten - aber keiner hat's gehört.
Ein paar dem Volk loyale Banker gab es aber doch. Das sind die, deren Banken diese Derivate nicht gekauft haben. Es war offen sichtlich, was das für Produkte sind und Banker, die ihren Job gelernt haben und beobachteten, wie sich die Kreditvergabe in den USA änderte, mußten es genauso wissen, wie sie wissen mußten was die Abschaffung der Sicherheitsgesetze 1999 bewirkt.
ihr macht m.E. den Fehler nicht zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Ursächlich ist das Geldsystem. Damit ist das ne Systemfrage ...
Daß diese Fehler im System von einigen genutzt werden, ist völlig unstrittig. Britta, ob Bush per order de Mufti die Kreditvergabe angeheizt hat oder nicht, ist nebensächlich. Klar brauchte der für seine Eroberungspläne ein möglichst ruhiges und "zufriedenes" Volk. Sicherlich hat die USA Politik die Krise schneller kommen lassen, als sonst zu erwarten gewesen wäre. Ändert aber nichts daran, daß die sowieso gekommen wäre.
Spökes ... nochmal, du brauchst mindestens ein Geldsystem was sich mind. 50 Jahre verzinst bevor du nen Knopf drücken kannst um ne Krise auszulösen. Sonst sind die Blasen nicht groß genug um ne Katastrophe auszulösen. Aber irgend einem Punkt braucht es aber keinen, der auf nen Knopf drückt. Ob jetzt einer auf nen Knopf gedrückt hat ... keine Ahnung, fest steht, wenn es jemand beschleunigt hat, dann hat der den Termin vielleicht 5 Jahre vorgezogen, mehr aber nicht.
Hellmann ... ne, es hat nix mit Dummheit zu tun, es hat was mit Scheuklappen zu tun. Nein die Finanzjongleure haben die Gefahr nicht wirklich gesehen und wenn sie nen Schimmer hatten, dann haben die sich damit beruhigt, daß bislang ja immer alles irgendwie gut gegangen ist und das ihnen schon was einfallen würde, wenn es mal kracht. Die Möglichkeit, daß das Geldsystem so nicht auf Dauer funktioniert wurde NICHT in betracht gezogen ... jeder GEdanke, daß das nicht funktionieren könnte wurde aus den Hirnen verbannt. Dummheit? Mag sein ... eine kollektive jedenfalls.
Gruß
Peter
ihr macht m.E. den Fehler nicht zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Ursächlich ist das Geldsystem. Damit ist das ne Systemfrage ...
Daß diese Fehler im System von einigen genutzt werden, ist völlig unstrittig. Britta, ob Bush per order de Mufti die Kreditvergabe angeheizt hat oder nicht, ist nebensächlich. Klar brauchte der für seine Eroberungspläne ein möglichst ruhiges und "zufriedenes" Volk. Sicherlich hat die USA Politik die Krise schneller kommen lassen, als sonst zu erwarten gewesen wäre. Ändert aber nichts daran, daß die sowieso gekommen wäre.
Spökes ... nochmal, du brauchst mindestens ein Geldsystem was sich mind. 50 Jahre verzinst bevor du nen Knopf drücken kannst um ne Krise auszulösen. Sonst sind die Blasen nicht groß genug um ne Katastrophe auszulösen. Aber irgend einem Punkt braucht es aber keinen, der auf nen Knopf drückt. Ob jetzt einer auf nen Knopf gedrückt hat ... keine Ahnung, fest steht, wenn es jemand beschleunigt hat, dann hat der den Termin vielleicht 5 Jahre vorgezogen, mehr aber nicht.
Hellmann ... ne, es hat nix mit Dummheit zu tun, es hat was mit Scheuklappen zu tun. Nein die Finanzjongleure haben die Gefahr nicht wirklich gesehen und wenn sie nen Schimmer hatten, dann haben die sich damit beruhigt, daß bislang ja immer alles irgendwie gut gegangen ist und das ihnen schon was einfallen würde, wenn es mal kracht. Die Möglichkeit, daß das Geldsystem so nicht auf Dauer funktioniert wurde NICHT in betracht gezogen ... jeder GEdanke, daß das nicht funktionieren könnte wurde aus den Hirnen verbannt. Dummheit? Mag sein ... eine kollektive jedenfalls.
Gruß
Peter
Wafi,
die Finanzkrise wurde nicht vorgezogen - sie wurde nach hinten verschoben.
Diese Kredite wurden ja schon vor Jahren vergeben. Sie waren nur bis heute nicht zur Rückzahlung fällig.
Es wäre auch theoretisch eine rein amerikanische Krise gewesen. Man hat aber die Zeit genutzt, diese Kredite jedem Land dieser Erde unterzuschieben, sodass man wirklich alle in der Falle hat.
Durch die Terminisierung der Fälligkeit haben die den Zeitpunkt genau steuern können und wie das bei Insider-Geschäften so ist, sind genau diese Leute diejenigen, die jetzt in großem Stil vom Monopoly profitieren.
Britta
tschuldigung, aber das ist einfach falsch. Der Witz ist doch, daß auch die deutschen Anleger ihre "investierte" Kohle gewinnbringend anlegen wollten. Es ist fürchterlich egal ob der Einschlag erst in den USA oder wo auch immer passierte. Wenn Weltwirtschaft wie in den letzten Jahren um 4% steigt, dann ist es unmöglich für die 40 - 500 fache Geldmenge des Weltsozialproduktes (je nach dem wem man nun glaubt) mit nem Zins von 5 - 10% zu bedienen (bitte nicht vergessen, daß die Banken usw ja auch mitverdienen wollen am Zins, also nicht nur auf den Zins im Sparbuch/Lebensversicherung o.ä. schauen).
Die Fixierung auf "einen Schuldigen" ist eben völlig daneben, weil damit ja unterstellt würde, daß das System funktionieren würde, wenn es den bösen Schuldigen nicht gäbe. Dem ist aber einfach nicht so. Deshalb ist die Diskussion wer sich am bescheuertsten angestellt hat ziemlich unproduktiv.
Gruß
Peter
Hellmann 15.02.2009, 18:42 Wenn Weltwirtschaft wie in den letzten Jahren um 4% steigt, dann ist es unmöglich für die 40 - 500 fache Geldmenge des Weltsozialproduktes (je nach dem wem man nun glaubt) mit nem Zins von 5 - 10% zu bedienen (bitte nicht vergessen, daß die Banken usw ja auch mitverdienen wollen am Zins, also nicht nur auf den Zins im Sparbuch/Lebensversicherung o.ä. schauen).
Völlig richtig, dass man in einer Ökonomie, die mit 2 bis 4 Prozent in guten Jahren wächst, den Leuten nicht hohe Renditen versprechen kann. Das kapiert eigentlich jedes Kind.
Daher können Banker auch gar nicht so dumm sein. Auch nicht die Politiker, die in den letzten Jahren die "kapitalgedeckte" Rente propagiert und gefördert haben, die angeblich dank hoher Renditen so zukunftssicher wäre.
Jeder echte Keynesianer hat da schon immer gewarnt, dass das "Kapital" dieser privaten Altersvorsorge in der nächsten Krise höchst gefährdet ist, betrügerisch veruntreut zu werden und sich in Nichts aufzulösen, und diese Warnungen wurden nicht deshalb ignoriert, weil die Herrschenden so blöde sind, sondern weil sie so kriminell sind, die Bevölkerung wissentlich in so eine faule Geschichte zu treiben.
Es gab eine jahrelange Medienkampagne mit INSM und Bertelsmann für diese Abzocke. Die sollen so eine gewaltige Kampagne auf die Beine bringen, aber zu blöd sein, die einfachsten Grundlagen der Zinseszinsrechnung zu begreifen?
Nee, wafi, das kannst Du mir nicht erzählen. :kopfkratz:
Doch Hellmann
so blöd sind die. Hab des öfteren mit den "klugen" BWL`ern drüber diskutiert. Die haben das einfach nicht begriffen. Die sind davon ausgegangen, daß der Finanzmarkt ein eigenständiger Markt ist der sich selber regelt. Auf die Idee zu kommen, daß der was mit Realwirtschaft zu tun hat, sind die nicht gekommen. Sorry to say, ist aber so. Ich würd`s ja selber nicht glauben, wenn ich nicht eben diese Diskussionen seit Jahren mit den Typen führen würde. Merkbefreitheit ist noch ein ziemlich harmloser Begriff dafür, aber ist einfach so.
Gruß
Peter
ihr macht m.E. den Fehler nicht zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Ursächlich ist das Geldsystem. Damit ist das ne Systemfrage ...
Spökes ... nochmal, du brauchst mindestens ein Geldsystem was sich mind. 50 Jahre verzinst bevor du nen Knopf drücken kannst um ne Krise auszulösen. Sonst sind die Blasen nicht groß genug um ne Katastrophe auszulösen. Aber irgend einem Punkt braucht es aber keinen, der auf nen Knopf drückt. Ob jetzt einer auf nen Knopf gedrückt hat ... keine Ahnung, fest steht, wenn es jemand beschleunigt hat, dann hat der den Termin vielleicht 5 Jahre vorgezogen, mehr aber nicht.
Hier bin ich zufällig reingeschlidert:
Doku: Wenn die Natur den Menschen überlebt... Teil 2
Was kommt nach uns? Was passiert, wenn der Mensch plötzlich von der Erde verschwinden würde? Die Dokumentation zeigt, wie sich ein plötzliches Verschwinden der Menschheit auf die Zukunft unseres Planeten auswirken könnte. Anhand des Beispiels von New York City wird mittels modernster und verblüffender Computergraphiken sichtbar, wie Pflanzen und Tiere nach Tagen, Wochen, Monaten und Jahren jegliche Spuren unserer Zivilisation verschwinden lassen würden.
Von den amerikanischen Holzhäuschen wäre demnach nach weniger als 100 Jahren nichts mehr wahrzunehmen. Hängebrücken ohne Lack kommen mal 40 Jahre weit. Wenn dies also eine "große Katastrophe" ist sollten wir sie nutzen. Jedenfalls nimmt der Konzentrationsprozess in der Realwirtschaft wie auch sonst stetig fahrt auf. Im Grund sind wir bei einem unkontrolierbaren Tempo. Bei Unkontrolierbarem ist es doch egal, was dessen Ursache ist. Daher mag es gerne einer der vielen Endgesischten der Buchrelligionen sein. Dann war es Gottes Fügung. Was will man da machen?:giggle: Ob gesteuert oder nicht, systemimmanent respektive exponentialfunktionierend...so ne Welt wie in dem Film wäre mir durchaus recht, wenn sie nicht so einsam wäre.
Es ginge auch positiv.
bRFs8JadHPI
Hellmann 15.02.2009, 19:47 Aber wafi, :D
Doch Hellmann
so blöd sind die. Hab des öfteren mit den "klugen" BWL`ern drüber diskutiert. Die haben das einfach nicht begriffen.
da kannst Du auch mit Absolventen der Theologie über Gott oder mit Marxisten über die Werttheorie diskutieren.
Der Student der VWL oder BWL wird an den Universitäten systematisch indoktriniert. Der darf nichts mehr begreifen, weil sonst der ganze Irrsinn, den man ihn gelehrt hat - wie zum Beispiel makroökonomische Modelle ohne richtiges Geld, in sein Bewusstsein käme.
Diese Indoktrinierten sind aber nicht typisch für die herrschende Klasse oder für die verantwortlichen Leute des Finanzkapitals.
Da gibt es so Figuren wie Köhler, die sich genau in der Zeit, als mit der Geldpolitik wieder eine Rezession erzeugt worden war, durch ihre Promotion über den technischen Fortschritt als Ursache der Arbeitslosigkeit für höhere Ämter empfohlen haben. Auch solche Karrieren sind kein Zufall und der Titel der Doktorarbeit war berechnend gewählt und seine Förderer haben das genau erkannt und sich gesagt: den können wir brauchen.
Aber wafi, :D
da kannst Du auch mit Absolventen der Theologie über Gott oder mit Marxisten über die Werttheorie diskutieren.
Der Student der VWL oder BWL wird an den Universitäten systematisch indoktriniert. Der darf nichts mehr begreifen, weil sonst der ganze Irrsinn, den man ihn gelehrt hat - wie zum Beispiel makroökonomische Modelle ohne richtiges Geld, in sein Bewusstsein käme.
Diese Indoktrinierten sind aber nicht typisch für die herrschende Klasse oder für die verantwortlichen Leute des Finanzkapitals.
Da gibt es so Figuren wie Köhler, die sich genau in der Zeit, als mit der Geldpolitik wieder eine Rezession erzeugt worden war, durch ihre Promotion über den technischen Fortschritt als Ursache der Arbeitslosigkeit für höhere Ämter empfohlen haben. Auch solche Karrieren sind kein Zufall und der Titel der Doktorarbeit war berechnend gewählt und seine Förderer haben das genau erkannt und sich gesagt: den können wir brauchen.
Stimmt Hellmann.
Wafi hätte nicht mit "klugen" BWL`ern diskutieren sollen. Die sind durch ihr Studium extrem desinformiert und funktionieren wir gewollt. Hätte er statt dessen mit den FED-Bankern oder ihren Gehilfen bei Weltbank und IFW diskutiert, die hätten ihm zugestimmt und ihm gesagt: 'nicht weitersagen'...
hm Britta, Hellmann
ihr macht nen logischen Fehler. Hätte die FED nicht an das geglaubt was die BWL`er und VWL`er so erzählen, hätten die viel früher gegengesteuert. Wenn es so kommt, wie ich befürchte, wird es am Ende eine Währungsreform geben und ob danach noch ne FED, ne BoE oder ne EZB in der Form weiter existieren werden, steht in den Sternen. Diejenigen, die Produktionsmittel und Land besitzen werden den crash "relativ" unbeschadet überstehen ... diejenigen die "nur" Geldvermögen haben, können sich bei sowas in den eigenen Allerwertesten beißen. Die Gefahr, daß es zu massiven gesellschaftlichen Umstürzen kommt, ist relativ hoch. Mithin hätte weder die FED noch sonstige Leute die dahinter stehen etwas davon eine solche Situation überhaupt entstehen zu lassen ... suggsessive mit Unterwanderstiefeln geht sowas viiiiiieeeel einfacher und besser, als so nen hype wie derzeit zu veranstalten. Das Finanzsystem lebt davon Schuldner zu haben. Das dümmste was passieren kann ist den Schuldnern die Schulden zu "erlassen" dann fällt nämlich die "Macht" insich zusammen. Bei ner Währungsreform würde genau dies passieren. Also? Wenn die Jungs von der FED wie ihr meint es begriffen hätten, dann würden sie alles tun um genau diesen Punkt zu vermeiden. Da sie aber augenscheinlich es nicht geschafft haben die Eskalation im Griff zu behalten, geh ich mal davon aus, daß es genauso Idioten sind, wie die sonstigen "Wirtschaftler" und simpel nur "ihr" System zu betrachten, statt die Randbedingungen des Systems in Frage zu stellen. Britta ... erlaube mir hier den kleinen Verweis auf die Kritiker der RT die auch die Randbedingungen nicht in Frage stellen. Selbes Prinzip, selber Denkansatz ... Man meint ein Bezugsystem gefunden zu haben und wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, daß die Randbedingungen des Bezugsystems in Frage gestellt werden. Absolut identisches Verhalten.
Gruß
Peter
hm Britta, Hellmann
ihr macht nen logischen Fehler. Hätte die FED nicht an das geglaubt was die BWL`er und VWL`er so erzählen, hätten die viel früher gegengesteuert. Wenn es so kommt, wie ich befürchte, wird es am Ende eine Währungsreform geben und ob danach noch ne FED, ne BoE oder ne EZB in der Form weiter existieren werden, steht in den Sternen. Diejenigen, die Produktionsmittel und Land besitzen werden den crash "relativ" unbeschadet überstehen ... diejenigen die "nur" Geldvermögen haben, können sich bei sowas in den eigenen Allerwertesten beißen. Die Gefahr, daß es zu massiven gesellschaftlichen Umstürzen kommt, ist relativ hoch. Mithin hätte weder die FED noch sonstige Leute die dahinter stehen etwas davon eine solche Situation überhaupt entstehen zu lassen ... suggsessive mit Unterwanderstiefeln geht sowas viiiiiieeeel einfacher und besser, als so nen hype wie derzeit zu veranstalten. Das Finanzsystem lebt davon Schuldner zu haben. Das dümmste was passieren kann ist den Schuldnern die Schulden zu "erlassen" dann fällt nämlich die "Macht" insich zusammen. Bei ner Währungsreform würde genau dies passieren. Also? Wenn die Jungs von der FED wie ihr meint es begriffen hätten, dann würden sie alles tun um genau diesen Punkt zu vermeiden. Da sie aber augenscheinlich es nicht geschafft haben die Eskalation im Griff zu behalten, geh ich mal davon aus, daß es genauso Idioten sind, wie die sonstigen "Wirtschaftler" und simpel nur "ihr" System zu betrachten, statt die Randbedingungen des Systems in Frage zu stellen. Britta ... erlaube mir hier den kleinen Verweis auf die Kritiker der RT die auch die Randbedingungen nicht in Frage stellen. Selbes Prinzip, selber Denkansatz ... Man meint ein Bezugsystem gefunden zu haben und wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, daß die Randbedingungen des Bezugsystems in Frage gestellt werden. Absolut identisches Verhalten.
Gruß
Peter
Die Banker der FED sind für den Bildungsplan der BWLer und VWLer verantwortlich. Sie bestimmen, was an den Unis gelehrt wird, denn sie finanzieren die Universitäten durch ihre Stiftungen um den Studenten genau das einzutrichtern, was diese glauben sollen.
Wer sind denn die FED-Banker? Der einflussreichste ist Rockefeller und der hat die Rockefeller-Stiftung. Die hat ihre Finger überall drin. Sei es Eugenik, Genfood, Bildung oder Politik. Sogar die Rockefeller-Universität gibt's. Wenn dich das interessiert, google mal nach z.B. Ford Foundation + CIA.
Somit glauben die BWLer und die VWLer was die FED-Banker sagen und lehren und nicht umgekehrt.
Und von Einstein ist das gut, was er von seinen Vorgängern übernommen hat. Somit waren die Randbedingungen schon vorher festgelegt. Schlimm ist nur, was er draus gemacht hat. Physik vor Einstein war wirklich Klasse. Leider wurde durch Einstein vieles vergessen und verworfen.
Britta
sorry ... aber deine Entgegnung ist nichts wirklich neues und hat nichts mit meiner Argumentation zu tun. Außerdem hat jeder BWL`er und VWL`er nen eigenen Kopp zum denken, wenn er ihn nicht nutzt, kann ich auch nix für. Nur von einer fergesteuerten Masse auszugehen ist und bleibt unsinnig und negiert die eigentlichen Probleme.
Wenn du meinst vor Einstein hat Physik Spaß gemacht ... sorry to say, es ging nie um Spaß, es geht immer nur um Ergebnisse. Die haben sich u.a. durch Einstein verschoben, ob gut oder schlecht laß ich mal dahin gestellt. Aber weder Einstein, Newton noch Marx oder was weiß ich nicht wer taugen für einfache Erklärungsmodelle. Einfache Erklärungsmodelle sind nur was für denkfaule.
Gruß
Peter
Britta
sorry ... aber deine Entgegnung ist nichts wirklich neues und hat nichts mit meiner Argumentation zu tun. Außerdem hat jeder BWL`er und VWL`er nen eigenen Kopp zum denken, wenn er ihn nicht nutzt, kann ich auch nix für. Nur von einer fergesteuerten Masse auszugehen ist und bleibt unsinnig und negiert die eigentlichen Probleme.
Wenn du meinst vor Einstein hat Physik Spaß gemacht ... sorry to say, es ging nie um Spaß, es geht immer nur um Ergebnisse. Die haben sich u.a. durch Einstein verschoben, ob gut oder schlecht laß ich mal dahin gestellt. Aber weder Einstein, Newton noch Marx oder was weiß ich nicht wer taugen für einfache Erklärungsmodelle. Einfache Erklärungsmodelle sind nur was für denkfaule.
Gruß
Peter
Von Spaß hab ich nichts geschrieben. Nur dass damals die Physik Klasse war, womit ich meinte, sehr gut und hoch entwickelt.
Und was die BWLer und VWLer betrifft, so habe ich solche Kollegen. Deren Ansichten hören sich dann etwa so an, als würde ich mit einem Arbeitnehmervertreter reden, wenns um tarifvertragliche Lohnerhöhungen geht. Was die einem alles vorrechnen wie schlecht das für unsere Wirtschaft ist. Und jetzt können sie die Realität und die Krise nicht begreifen.
Wer von so einem Studium kommt, ist 'voll auf Linie' - wenn du verstehst was ich meine. Das Denken haben die in der Uni abgegeben. Indoktriniert könnte man schon sagen. Ich würde mir bei vielen wünschen, sie würden endlich mal anfangen mit dem selber denken.
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