agano
27.10.2009, 10:17
Schwarzgeld war gestern
Hier zeigt sich, wie vetternwirtschaft funktioniert. Deutlicher und peinlicher geht es gar nicht mehr. Eine schwesternwelle, die nach seinen eigenen aussagen vom mossad erpresst wird, eine kanzlerin, vollkommen desolat und desorientiert, und einen neuen bock – schäuble - , den man zum gärtner -finanzminister - gemacht hat. was gibt es dazu noch zu sagen.
So eine politbande soll unser vertrauen haben? Wie konnte man die nur wieder wählen? Das ist meine frage. Richard
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31390/1.html
Harald Neuber 26.10.2009
Wie der niederländische Journalist Rob Savelberg die deutsche Kanzlerin in Bedrängnis brachte
Angela Merkel zuckte zusammen, Guido Westerwelle schloss entsetzt die Augen, Horst Seehofer lachte verlegen auf: Mit einer einfachen Frage hat der niederländische Journalist Rob Savelberg die künftige deutsche Staatsführung sichtlich in Bedrängnis gebracht. Sie rede "ziemlich viel über Geld und über die Finanzen der Bundesrepublik Deutschland", sagte Savelberg zu Merkel während der jüngsten Pressekonferenz ihres neuen Kabinetts. Nun aber wolle sie das Finanzministerium mit Wolfgang Schäuble besetzen, einem Mann also, der "im deutschen Bundestag öffentlich beteuert hat, dass er einen Waffenhändler nur einmal getroffen und dabei vergessen hat, dass er von ihm 100.000 D-Mark angenommen hat."
Savelberg nahm Bezug auf die Schmiergeldaffäre, die einst die Karriere des Exkanzlers und politischen Ziehvaters Merkels, Helmut Kohl, beendete. Anfang Dezember 1999 hatte Schäuble in diesem Zusammenhang im Bundestag erklärt, den Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber nur ein Mal getroffen zu haben. Dabei vergaß er zu erwähnen, dass Schreiber ihm 100.000 D-Mark Schmiergeld übergeben hat. Savelberg wollte wissen: Wie könne Merkel eine solche Person als kompetent bezeichnen, die Finanzen von 82 Millionen Deutschen zu verwalten?
Angela Merkel reagierte auf die ruhig gestellte Frage sichtlich verärgert. "Weil diese Person mein Vertrauen hat", kanzelt sie den Korrespondenten der niederländischen Tageszeitung Telegraaf ab. "Aber kann er mit Geld umgehen, wenn er vergisst, dass er 100.000 D-Mark in bar in seiner Schublade liegen hat?", schiebt Savelberg unter dem Gelächter des Journalisten-Kollegiums nach. "Ich habe wirklich jetzt alles gesagt dazu", entgegnet Merkel. Die Antwort soufflierte ihr der künftige Vizekanzler Guido Westerwelle.
Hier zeigt sich, wie vetternwirtschaft funktioniert. Deutlicher und peinlicher geht es gar nicht mehr. Eine schwesternwelle, die nach seinen eigenen aussagen vom mossad erpresst wird, eine kanzlerin, vollkommen desolat und desorientiert, und einen neuen bock – schäuble - , den man zum gärtner -finanzminister - gemacht hat. was gibt es dazu noch zu sagen.
So eine politbande soll unser vertrauen haben? Wie konnte man die nur wieder wählen? Das ist meine frage. Richard
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31390/1.html
Harald Neuber 26.10.2009
Wie der niederländische Journalist Rob Savelberg die deutsche Kanzlerin in Bedrängnis brachte
Angela Merkel zuckte zusammen, Guido Westerwelle schloss entsetzt die Augen, Horst Seehofer lachte verlegen auf: Mit einer einfachen Frage hat der niederländische Journalist Rob Savelberg die künftige deutsche Staatsführung sichtlich in Bedrängnis gebracht. Sie rede "ziemlich viel über Geld und über die Finanzen der Bundesrepublik Deutschland", sagte Savelberg zu Merkel während der jüngsten Pressekonferenz ihres neuen Kabinetts. Nun aber wolle sie das Finanzministerium mit Wolfgang Schäuble besetzen, einem Mann also, der "im deutschen Bundestag öffentlich beteuert hat, dass er einen Waffenhändler nur einmal getroffen und dabei vergessen hat, dass er von ihm 100.000 D-Mark angenommen hat."
Savelberg nahm Bezug auf die Schmiergeldaffäre, die einst die Karriere des Exkanzlers und politischen Ziehvaters Merkels, Helmut Kohl, beendete. Anfang Dezember 1999 hatte Schäuble in diesem Zusammenhang im Bundestag erklärt, den Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber nur ein Mal getroffen zu haben. Dabei vergaß er zu erwähnen, dass Schreiber ihm 100.000 D-Mark Schmiergeld übergeben hat. Savelberg wollte wissen: Wie könne Merkel eine solche Person als kompetent bezeichnen, die Finanzen von 82 Millionen Deutschen zu verwalten?
Angela Merkel reagierte auf die ruhig gestellte Frage sichtlich verärgert. "Weil diese Person mein Vertrauen hat", kanzelt sie den Korrespondenten der niederländischen Tageszeitung Telegraaf ab. "Aber kann er mit Geld umgehen, wenn er vergisst, dass er 100.000 D-Mark in bar in seiner Schublade liegen hat?", schiebt Savelberg unter dem Gelächter des Journalisten-Kollegiums nach. "Ich habe wirklich jetzt alles gesagt dazu", entgegnet Merkel. Die Antwort soufflierte ihr der künftige Vizekanzler Guido Westerwelle.