Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Neue Weltordnung


Britta
22.08.2009, 00:46
frei übersetzt von:http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14839
by Andrew Gavin Marshall

Transnationaler Totalitarismus

Globale Trends in der Politischen Ökonomie deuten darauf hin, dass Demokratie so wie wir sie kennen ein aussterbendes Konzept ist. Selbst in der westlichen Welt der industrialisierten Nationen ist die Demokratie auf dem Rückzug. Durch Parteienpolitik und Finanzkonzern-Interessen ist Demokratie nur noch eine Fassade geworden. Wir treten in ein Zeitalter ein, in welchem auch die demokratischen Institutionen und das Image der Demokratie schwinden und das Abrutschen in den Totalitarismus unausweichlich erscheint.

Regierungen werden ihre innländischen Sicherheitsdienste, Überwachung und Spezialkräfte ausbauen. Sie werden Barrikaden und Zäune um ihre Einrichtungen aufbauen und den Zugang dazu beschränken. Abgeschlossene Gemeinden des Mittelstandes werden entstehen, Reiche werden Mauern um ihren Besitz bauen und sozial Schwache werden draussen bleiben müssen. Auf der ganzen Welt werden sich Polizeistaat-Methoden ausbreiten um die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten.

Totalitarismus ist ein globales Projet dass man nicht nur in einer Gemeinde oder in einem Land erreichen kann. Es darf keine Alternative oder Ideen dazu geben, es gibt keine natürlichen Grenzen und er beherrscht Alles und Jeden. Es gibt keinen Ausgang über geschlossene Grenzen in ein anderes Land, wie es noch in der DDR möglich war. Ist also die Abschaffung von Grenzen gut, weil sie Barrieren symbolisieren die Menschen ein- oder ausschließen oder sind sie potentielle Linien des Widerstandes, der Flucht und des Unterschiedes, der uns vor dem totalitären Abgrund retten kann? Wenn Globalisierung das getestete Model der staatlich basierten Demokratie untergräbt, ist die Welt anfällig für Totalitarismus.

Die gegenwärtige Krise wird für gravierende soziale Umwälzungen benutzt, die die Menschheit in Chaos, Angst und Gewalt stürzen werden und sie bereitmacht, einen übernationalen Diktator anzuerkennen, der die Weltgeschicke lenken soll, so wie es zu Zeiten der großen Depression 1929-33 schon mal passierte. Dieser wird einen Krieg anzetteln, damit Macht und Geld sich in den Händen eines kleinen, ausgewählten Kreises konzentrieren können. Worin sich heute von damals unterscheidet ist, dass es die Endphase im Strategiespiel um globale Kontrolle ist. In dieser Endphase geht es gegen die Souveränität der Nationalstaaten, die in ein System privater Macht der transnationalen Eliten umgewandelt werden sollen.

Ein globaler Polizeistaat formiert sich und Geheimdienstaktivitäten, Kriegsgeschäft, Gefängnissystem und Informationskontrolle wechseln in private Hände. Das nennt man dann Outsourcing. Ein neues Phänomen, dass man zuverlässigen Privatfirmen ausserhalb der Organisation bestimmte Funktionen zukommen läßt, um interne Dinge zu regeln.

Die größten Errungenschaften der letzten paar Jahre bei der Einführung elektronischer Identitätskontrolle wurde unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung betrieben. Zur Zeit legt das FBI eine der weltgrößten biometrischen Datenbanken an, mit Fingerabdrücken, Augenscans, Gesichtsschatten, Narben, Typeneinteilung, Sprache, Gesten ect. - mit bisher erfassten 55 Millionen.

Globaler Krieg

Die Kriegsgefahr wird von Tag zu Tag größer, je tiefer die Wirtschaftskrise sich auswirkt. Historisch gesehen steigt die Gewalt, wenn Imperien untergehen, international an. Die Aussichten auf eine globale Depression und die Umstrukturierung der globalen politischen Ökonomie erbrodern einen globalen Krieg, der Katalysator für die Formation der Neuen Weltordnung sein wird.

Auch steigt das Risiko eines atomaren Krieges und des Gebrauchs von Atomwaffen stark an, z.B. wegen der fortgesetzen Streitigkeiten zwischen den Atommächten Indien und Pakistan, die eskalieren können, während sich die Streiterein der Großmächte um die Resourcen des Planeten zuspitzen, z.B. im Energiebereich, der unentbehrlich für die Beständigkeit ihres Regimes ist. So ist Zentralasien eine der wichtigsten umkämpften Regionen für den Zugang zu Energie.

Sub-Sahara-Afrika wird die für wirtschaftliche Herausforderungen, Überbevölkerung, Bürgerkrieg und politische Instabilität anfälligste Region der Erde bleiben, während Südafrika das stabilste Land in der Region bleiben wird.

Es wird viele Fälle geben, in denen UN-Blauhelme mit ihrer Eingreiftruppe 'menschenfreundlich' zu Hilfe eilen, um die Resourcen zu sichern.

2007 veröffentlichte das britische Verteidigungsministerium eine Studie über zukünftige Trends in der Welt. Für die nächsten 30 Jahre sagt diese Studie unter anderem voraus, dass Informationschips ins Gehirn gepflanzt werden; elektromagnetische Puls Waffen; eine revolutionäre Mittelschicht die due Rolle von Marx's Proletariat übernimmt; wachsende Bevölkerung im Mittleren Osten 132%; schrumpfende Bevölkerung in Europa aufgrund von Unfruchtbarkeit; Fashmobs - Gruppen die sich schnell organisieren, kriminelle Banden und Terroristengruppen entstehen.

Weiterhin werden Neutronenwaffen entwickelt, die lebende Organismen zerstören und die Gebäude stehen lassen. Ihr Einsatz eignet sich zur ethnischen Säuberung in einer immer dichter besiedelten Welt. Unbemannte Waffenplattformen ermöglichen den Einsatz tötlicher Waffen ohne menschliches Dazutun und werfen Fragen nach Legalität und ethischen Folgen auf; übermäßiger Gebrauch von chemischen, biologischen und radioaktiven Waffen durch unbemannte Fahrzeuge oder Raketen; ein eingepflanzter Informationschip, der direkt mit dem Gehirn verbunden ist; die wachsende Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologie ermöglicht Staaten, Terroristen und Kriminellen, Flashmobs zu mobilisieren und fordert die Sicherheitskräfte heraus, behende zu reagieren und schnellstens Kräfte auf kleinstem Gelände zu konzentrieren.

In Bezug auf soziale Probleme könnte der Mittelstand eine revolutionäre Klasse werden. Der Abstand zwischen Superreichen und Mittelstand auf der einen Seite und Unterschicht auf der anderen Seite wächst und gefährdet die soziale Ordnung. Die Mittelklasse könnte sich vereinigen und ihren Zugriff auf Wissen, Resourcen und Können nutzen um transnationale Prozesse für ihre eigenen Interessen zu manipulieren. Auch könnte der Marxismus wegen der wachsenden Ungleichheit wiederbelegt werden. Der Wunsch nach Moral und inneren Werten steigt an und die Menschen suchen ihr Heil in Glaubenssystem, einschließlich der Religion und politischen Ideologien wie Popularismus und Marxismus.

Die Globalisierung könnte auch zur internationalen Integration führen und die Kriege zwischen den Ländern beenden. Dafür gäbe es dann inner-kommunale Konflikte - Gemeinden mit unterschiedlichen Interessen, die mit Gewalt ausgetragen werden.

Die RAND-Corporation, ein mit dem Pentagon zusammenhängender Machtapparat, der auch mit den Bilderbergern, der Trilateralen Kommission und dem CFR verbunden ist, schlug als Lösung der Finanzkrise im Oktober 2008 vor, dass die USA einen großen Krieg beginnen solle. Chinesische Medien berichteten dazu, dass RAND einen schockierenden Vorschlag machte, in dem dafür geworben wurde mit einer fremden Macht Krieg zu führen und damit zu versuchen, die amerikanische Wirtschaft anzukurbeln um eine Rezession zu verhindern. Weiterhin sollte die Zielmacht eine Großmacht sein und die chinesischen Medien spekulierten, dass das Ziel des neuen Krieges Russland oder China heissen sollte, ebensogut aber auch Iran oder ein anderes Land im Mittleren Osten sein könne.

Amerika wird zu einer unterentwickelten Nation werden und es wird Hungeraufstände, Hausbesetzer-Rebellionen, Steuerrevolten und Märsche für Arbeit geben und an Feiertagen wird es nicht mehr um Geschenke gehen, sondern um Essen. Es wird schlimmer sein wie in den Zeiten der großen Depression und es wird eine Revolution geben, sobald die Situation sich verschlimmert. Eine dritte Partei wird entstehen, deren Ursache in der Übernahme des weissen Hauses in Washington durch die Wallstreet-Bankster zu finden ist.

Als erstes wird es eine Steuerrevolte geben. Dies wird die größte Auseinandersetzung weil die Menschen es sich nicht mehr leisten können, Schulsteuern, Eigentumssteuern oder irgendeine andere Art von Steuern zu zahlen. Wir werden solche Proteste bald entstehen sehen können.

Die Maßnahmen, die von der Regierung gegen die Krise unternommen wurden um die politisch korrupte, moralisch bankrotte und verbrecherische Banksterelite vor dem Zusammenbruch zu retten, haben nur dazu beigetragen den Untergang zu beschleunigen. Während der Verfall seit Dekaden in der Mache war, ist gelangt sie durch die Beschleunigung unter der ruinösen Politik der derzeitigen amerikanischen Regierung und des Rests der Welt an den Point of no return. Die Katastrophe wird die größte Weltwirtschaftskrise, die die Welt jemals gesehen hat. Der Hauptgrund dafür ist die Bailout-Blase, die größer ist wie die dot.com Blase oder die Immobilienblase, die der Krise vorausging. Sie ist 12,8 Billionen Dollar schwer. Nach dem Platzen dieser Blase wird der Faschismus in den USA entstehen, gefolgt vom nächsten Weltkrieg. Das sind historische Erkenntnisse und so wurde das immer und immer wieder gemacht. Der Dollar wird nicht überleben, vielleicht werden wir alle nicht überleben. Das Chaos in Deutschland nach dem 1. WK lies den Faschismus und den 2. WK entstehen. Der nächste WK wird mit Massenvernichtungswaffen ausgetragen.

Das Imperiale Projekt

Krieg sollte, im Hinblick auf den beschleunigten Kapitalismus durch Expansion und Übergang, nicht als neues Phänomen verstanden werden. Er ist dauerhaftes Thema in der Geschichte des Kapitalismus. Krieg und Militarismus haben ihre Rolle und Funktion im Kaptalismus. Das kapitalistische Konzept baut auf die Funktion des konstanten Krieges. Nach Ellen Wood ist es der Begriff des 'Überschüssigen Imperialismus', in dem 'grenzenlose Dominierung einer globalen Wirtschaft und der vielen Staaten, die ihn verwalten, militärische Aktionen ohne Ende in Ziel und Zeit' erfordern.

Imperiale Vorherschaft in einer globalen kapitalistischen Wirtschaft erfordert eine heikle und widersprüchliche Balance zwischen Unterdrückung des Wettbewerbes und der Aufrechterhaltung der Konditionen in konkurriernden Wirtschaften, die Märkte und Profite generieren. Das ist eine der fundamentalsten Widersprüche der Neuen Weltordnung.

1991, kurz nachdem Bush sr. erklärt hatte, dass eine Neue Weltordnung in Sicht wäre, begann die strategische Gemeinschaft mit der Umsetzung ihrer Pläne für die neue Welt. Zuerst in 1992 mit den Richtlinien zur Verteidigungsplanung. Dass Verteidigungsministerium behauptete, es sei Amerikas politische und militärische Mission in der Zeit nach dem kalten Krieg, dafür zu sorgen dass in West-Europa, Asien und den Gebieten der früheren Sovjet-Union keine rivalisierende Supermacht entstehen dürfe und das "das geheime Dokument den Weg ebnet für eine von einer einzigen Supermacht beherrschten Welt, deren Position durch konstruktives Verhalten und ausreichende militärische Macht gefestigt wird und jede Nation oder Gruppe von Nationen davor abschreckt, Amerikas Vorherschaft herauszufordern."

Die Hauptfigur die diese Politik entwickelte war der Untersekretär des Pentagon, Paul Wolfowitz der später Deputy Secretary of Defense in der Bush-Regierung wurde und später Präsident der Weltbank. Wolfowitz ist auch Mitglied der Bilderberger, der Trilateralen Kommission und zur Zeit Gelehrter am American Enterprise Institute, einer Neoliberalen Denkfabrik.

Das Dokument betont den Gebrauch militärischer Macht, wenn nötig, um die Verbreitung von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen in Ländern wie Nordkorea, Irak und einigen Republiken der Sovjetunion und Europa, zu verhindern und das, als Wichtigstes, die Weltordnung ultimativ von den USA unterstützt wird und die Vereinigten Staaten unabhängig und alleine handeln, wenn im Falle einer Krise die schnelles Handeln erfordert, eine kollektive Handlung nicht erzielt werden kann. Ausserdem beschreibt das Dokument, dass in der Welt wo es nur eine dominante militärische Macht gibt, die Führer den Mechanismus der Abschreckung potentieller Mitbewerber aufrecht erhalten müssen, damit diese keine größere regionale oder globale Rolle spielen können. Neben den notwendigen Herausforderungen zur amerikanischen Vorherrschaft postuliert das Dokument regionale Kriege gegen Irak und Nordkorea und identifiziert China und Russland als Hauptgefahren. Es schlägt weiter vor, dass die USA sich entschließen könnten, sich weiter nach Ost- und Zentraleuropa auszudehnen mit Sicherheitsabkommen ähnlich denen, die mit Saudi-Arabien, Kuwait und anderen arabischen Staaten am Persischen Golf abgeschlossen wurden. Der Verteidigungsminister war damals kein andere als Dick Cheney.

Als Bush sr. 1993 durch Bill Clinten ersetzt wurde, gründeten die Neokonservativen das Projekt für ein neues Amerikanisches Jahrhundert (PNAC). Im Jahr 2000 veröffentlichten sie einen Bericht 'Rebuilding Americas Defenses: Strategy, Forces and Resources for a New Century'. Auf dem Dokument zur Neuen Weltordnung aufbauend, erklärten sie, dass die USA sich ausreichend Streitkräfte bewahren müssen, um in der Lage zu sein, schnell mehrfach gleichzeitige Großkriegsszenarien zu gewinnen und dass das Pentagon schonmal die Kräfte kalkulieren solle, die notwendig sind um unabhängig US-Interessen in Europa, Ostasien und am Gulf zu schützen. Weiterhin haben die USA seit Jahrzehnten versucht, eine mehr permanente Rolle in der Sicherheit der Golfregion zu spielen. Der ungelöste Konflikt im Irak stellt die Berechtigung für massive amerikanische Präsenz im Golf dar. Sie erklären es ein langer Prozess ist mit Bedarf für massive Steigerungen der militärischen Ausgaben, schnelle Ausdehnung der Streitkräfte und Bedrohungen wie Irak, Nordkorea und Iran, der Prozess der Umformung, auch wenn er revolutionären Wechsel bringt, abgesehen von einigen katastrophalen Ereignissen - wie etwa ein neues Pearl Harbor.

Zbigniew Brzezinski, Mitbegründer der Trilateralen Kommission zusammen mit David Rockefeller, früherer National Security Adviser und Schlüsselfigur als Architect der Aussenpolitk von Jimmy Carter's Regierung, schrieb ein Buch über amerikanische Geostrategy. Brzezinski ist ebenfalls Mitglied des Council on Foreign Relations und der Bilderberger und auch ein Mitglied des Vorstandes von Amnesty International, dem Atlantic Council und der National Endowment for Democracy (NED) einer Unterorganisation des CIA. Im Moment ist er Trustee und Berater im Center for Strategic and International Studies (CSIS), einer der Haupt- US-Denkfabriken.

In seinem 1997 erschienenen Buch, The Grand Chessboard, legt er die Strategie Amerikas offen. Er schreibt, "Für Amerika ist der Haupt- geopolitische Preis Eurasien. Ein halbes Jahrhundert lang wurden Weltaffairen von eurasischen Mächten bestimmt und die Menschen kämpften miteinander für regionale Vorherschaft und streckten ihre Hände nach der Weltherrschaft. Wie Amerika Eurasien managed ist kritisch. Eurasien ist der größte Kontinent der Welt und seine geopolitische Achse. Die Macht, die Eurasien beherrscht, beherrscht zwei Drittel der fortgeschrittendsten und wirtschaftlich produktivsten Regionen der Welt. Ein blosser Blick auf die Landkarte sagt aus, dass die Kontrolle über Eurasien automatisch die Kontrolle über Afrika zur Folge hat."

Lt. Brzezinski ist Demokratie der Feind der imperialen Mobilisierung. Russland und China im Zusammenhang mit Iran und möglicherweise Pakisten sind die entscheidende Koalition, die US-Vorherrschaft herausfordern könnten.
Mit der G.W. Bush-Regierung wurde der Plan der neokonservativen Falken umgesetzt, wie sie ihn in ihren Strategiepapieren erarbeitet hatten. Das wurde zur Bush-Doktrin, zu einem unilateralen und exklusiven Recht Angriffskriege zu jeder Zeit, überall und ohne Zustimmung der internationalen Gemeinschaft zu führen und um sicherzustellen dass die Streitkräfte stark genug sind und potentielle Gegner gleich davon abschrecken, Streitkräfte aufzubauen in der Hoffnung die Macht der Vereinigten Staaten zu erreichen oder zu übertreffen.

Britta
22.08.2009, 00:46
Im Jahr 2000, veröffentlichte das Pentagon ein Dokument mit dem Titel 'Joint Vision 2020', in dem ein Projekt dargestellt wurde mit dem man "Full Spectrum Dominance," erreichen wollte. Es war eine Empfehlung für das Verteidigungministerium für die Zukunkft. "Full-spectrum dominance ist die Möglichkeit der U.S.-Streitkräfte, alleine oder mit Verbündeten jeden Gegner abzuwehren und jede Situation im Bereich militärischer Operationen zu kontrollieren. Das Dokument beschreibt Full-Spectrum Dominance über die ganze Bandbreite von Konflikten, angefangen beim Atomkrieg bis hin zu kleinen Gefechten. Auch Situationen der Friedenstruppen und humanitäre Hilfe und ein globales Informationsnetzwerk zur Unterstützung von Entscheidungen.

Der Krieg gegen den Terror als Krieg gegen unsichtbare Feinde und ohne Grenzen ein wirklich globaler Krieg, zeigt den Beginn der Phase der Entwicklung eines konstanten Krieges zum erreichen des Überschuss-Imperialismus des US-Imperiums. Das US-Militär wurde zur Erreichung des Zieles genauso benutzt, wie die Expandierung der NATO. Auch die NATO dehnt ihre Rolle in der Welt aus. Die Kriege in Jugoslawien folgten dem Zusammenbruch der Sovjetunion und beides wurde dazu benutzt um die fortwährende Existenz NATO zu legitimieren, die eigentlich ein Verteidigungsbündnis gegen die UDSSR sein sollte. Als die UDSSR sich auflöste, hatte die NATO keine Existenzberechtigung mehr, bis sie eine neue Aufgabe fand: Globaler Polizist. Die NATO hatte ihren ersten großen Krieg in Afghanistan und expandiert nurn nach Osteuropa und umschließt Russland und China.


Wie George Orwell 1984 schrieb, ist der Krieg nicht dazu da um gewonnen zu werden, es ist dazu da um immer zu existieren. Hierarchische Strukturen sind nur möglich auf der Basis von Armut und Ignoranz. Die neue Version ist die alte und keine andere Vergangenheit hätte existieren können. Im Prinzip sind alle Kriegsanstrengungen geplant, um die Gemeinschaft an der Schwelle des Hungers zu halten. Krieg wird gemacht von der Herrschaftselite gegen die eigenen Leute und das Ziel ist nicht der Sieg über Eurasien oder Ostasien, sondern um die Struktur der Gemeinschaft intakt zu halten.

Die Revolution der Neuen Weltordnung

Das neue System basiert nicht auf Wettbewerb oder freien Märkten oder gar sozialer Moral. Stattdessen ist es ein System, dass auf der Konzentration von Macht und Wohlstand basiert und es gilt je weniger je besser, eine Regierung, eine Zentralbank, eine Armee, eine Währung, eine Authorität, ein Führer. Das ist ein effizientes und kontrollierbares System und es erfordert eine um einiges kleinere Bevölkerung oder Klasse, die es betreibt und eine noch kleinere Bevölkerung, die ihm dient. In so einem System mit einer verringerten Weltbevölkerung ist das ideal für den Führer, es limitiert die Risiken in Bezug auf Revolten, Aufständen und Revolution und es schafft eine mehr formbare und lenkbare Bevölkerung. In diesem neuen kapitalistischen System ist das Endziel nicht der Profit, aber Macht. In gewissem Sinn hat so das ganze kapitalistische System funktioniert, weil der Profit stets dazu gedient hat, Macht zu erreichen. Macht selbst war das Ziel, Profit immer nur der Weg zum Ziel.

Folgt man den Ursprüngen des kapitalistischen Systems, gelangt man schnell zu dem Punkt, an dem die Zentralbanken entstanden. Durch das Zentralbankensystem kamen die mächtigsten Firguen und Individuen der Welt in die Position, Macht anzusammeln und beides zu kontrollieren: Die Industrie und die Regierungen. Über die Zentralbanken konnten diese Figuren Wirtschaften kollabieren lassen, Industrien zerstören und damit Pofite, sie konnten ganze Länder bankrott gehen lassen und politische Strukturen zusammenbrechen lassen und während sie das taten, noch mehr Macht und Authorität über diese Regierungen und die Industrie anhäufen, Wettbewerb zerstören und Andersdenkende eliminieren. Es sind diese Induviduen die die größten Rollen in der Gestaltung und Umgestaltung des kapitalistischen Systems spielen und sie sind die Hauptfiguren in der derzeitigen Reorganisation der Weltordnung.

So ist die Natur des Menschen dessen Leben sich um die Anhäufung von Macht dreht. Wie das Sprichwort sagt: 'Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. Diejenigen, die von der Lust nach Macht getrieben werden, eliminieren oft diejenigen, die ihnen dabei geholfen haben eine solche Position zu erreichen. Hitler hatte die Nacht der langen Messer wo er in einer ganzen Reihe von politischen Exekutionen die SA-Führer umbrachte, die ihm bei der Machtergreifung geholfen hatten. Stalin tat ähnliches.

Macht verändert die Psychologie des Individuums das die Macht inne hat. Es ist eine extrem einsame Situation in der wenn die Macht erreicht ist und es nichts mehr zu erreichen gibt, der Besitz der Macht in die Perversion der Macht umschlägt und damit die Paranoia aufkommt, die Macht zu verlieren. Deswegen werden die Helfer der Mächtigen auch als erste umgebracht. Daher ist es fatal sich solchen Leuten anzuschließen oder sich mit ihnen zu verbünden.

Macht ist wie Krebs, sie frist ihren Wirt. Je größer die Macht ist, desto schlimmer der Krebs und desto bösartiger wird er. Je weniger Macht jemand hat, desto geringer ist die Chance das dieser Krebs wächst oder bösartig wird. Macht muß man mit allen Menschen Teilen um das Risiko zu teilen und je größer der Grad der Kooperation und gegenseitiger Unterstützung desto effizienter und effektiver kann jeder Einzelne gegen Machtmissbrauch agieren.

oloool
22.08.2009, 01:15
Etwa von Britta:
"Macht ist eine extrem einsame Situation in der, wenn die Macht erreicht ist und es nichts mehr zu erreichen gibt, der Besitz der Macht in die Perversion umschlägt und damit die Angst aufkommt, die Macht zu verlieren."

Das kann man sehr offenbar in Computer-Simulationen erleben.
Ebenso wenn man sich einer fertigen (Buch-/Film-) Story zu lang hingibt: Ist es zu ende, bekommt man ein Verlustgefühl, weil man nicht zum Selbst-Gestalten angeregt wurde.

Die Welt zu regieren, ist auch für "do Imperatore" eine zutiefst unbefriedigende Aufgabe... Befreit sie! ;)

Britta
22.08.2009, 10:27
Die Welt zu regieren, ist auch für "do Imperatore" eine zutiefst unbefriedigende Aufgabe... Befreit sie! ;)
Ich denke, diese Leute sind krank im Kopf.

Seitdem die das Sagen haben (und das ist schon viel zu lange), gibt es nur Krieg, Angst und Unterdrückung auf der Welt, was sich von Jahr zu Jahr steigert. An ein Miteinander ist bei diesen Wahnsinnigen nicht zu denken. Sie scheinen auch unaufhaltbar zu sein.

Auch wenn die Welt die sie sich schaffen wollen so scheußlich ist, dass sie am Ende die Macht verlieren, müssen wir doch deren Welt zu lange ertragen.

Den letzten Abschnitt des Artikels habe ich noch nicht zuende übersetzt.

Currently, the transnational elite are very aware of the increasing social tensions among the worlds majority. As the crisis deepens, tensions will rise, and the chances of revolt and revolution from below greatly increase. Governments everywhere, particularly in the Western industrialized nations are building massive police states to monitor and control populations, and are actively preparing for martial law and military rule in the event of such a situation unfolding.


This is not a war of position on the part of a counter-hegemonic group (grassroots opposition, etc), but is rather a war of position on the part of an embedded international elite, or supra-hegemonic group. Supra is Latin for "above," which implies that this group is above hegemony, just as supra-national institutions (such as the European Union) are above nations. This is the elite of the elite, beyond national elites, and composing the top tier of the hierarchy within the transnational superclass. In terms of composition, this group is the highly concentrated international bankers, the dynastic banking families such as the Rothschilds and Rockefellers, who control the major banking institutions of the world, which in turn, control the international central banking system. Their centralized power is exemplified in the Bank for International Settlements.

I will refer to this group as the Global Cartel.

This Cartel has usurped global authority and power through an incremental, multi-century spanning war of position. The Peace of Westphalia, signed in 1648, constituting two separate treaties, created the notion of the nation state and state sovereignty within Western Europe. Feudalism dominated Europe from the medieval period through the 16th century, and was slowly replaced by the emergence of Capitalism. Major European empires had, since the 15th century, been pursuing empire building, such as with the trans-Atlantic slave trade and expansion into the Americas. This formed the first truly global economy. The empires worked under and in service to the monarchies that oversaw them.

It was with the founding of the Bank of England in 1694 that a European group of bankers overtook one of the major European empires. Great Britain then became the dominant empire, experiencing the Industrial Revolution prior to any other nation, and became a global hegemon. With the French Revolution, these European bankers took over another major empire through the establishment of the Bank of France, and then financed and profited off of all sides of every major war, and expanded imperial reach.

Through the expansion of the central banking system, a highly concentrated group of European bankers were able to overtake the major nations of the world. The entire history of the United States is the story of a Republic's struggle and battle against a central bank. Finally, the bankers usurped monetary authority with the establishment of the Federal Reserve, and built up and created the American empire.

It was in the 20th century that the war of position of the cartel is most apparent. As the world globalized, so too did the war of position. The major banking dynasties founded powerful philanthropies, such as the Carnegie Endowment and the Rockefeller and Ford Foundations. These organizations shaped civil society in the United States and set their sights internationally in scope. Through the establishment of think tanks like the Royal Institute of International Affairs (RIIA) in Britain and the Council on Foreign Relations (CFR) in the United States, this cartel was able to bring in and centralize the intellectual, academic, strategic, military, economic and political establishments under the cartel's influence. This was expanded by the cartel through organizations such as the Bilderberg Group and the Trilateral Commission.

Centralizing and controlling debate and discussion within these vital socio-political-economic realms was a vital component of institutionalizing hegemony, as Gramsci understands it, in that the cartel used their monetary and financial hegemony (controlling the printing and value of currencies) to stimulate an active consent among the socio-political-economic elite. National elites consented to the hegemony of the cartel, whose coercive hegemony was in their ability to destroy a national economy through monetary policy.

This hegemony, both coercive and consenting, based within the elite class themselves, facilitated the war of position of the cartel to advance their interests and proceed with their incremental revolution. The aim of this cartel, like many tyrants and power-hungry people before it, was world domination. Bankers command no army, lead no nation, and motivate no people. Their influence lies in co-opting the commanders, controlling the leaders, and manipulating motivation.

Thus, it was of absolute necessity for the cartel to undertake their ultimate aim of world domination and world government through a war of position, as no person would fight for, surrender a nation to, or be motivated to help any banker achieve their own selfish goals. Rather, they had to slowly usurp power incrementally; control money, buy politicians, own economies, build empires, engineer wars, mold civil society, control their opposition, overtake educational institutions and ultimately, control thought.
Conclusionwie Geore Orwell schrieb, ist Macht kein Mittel, sie ist das Ende. Niemand etabliert eine Diktatur um eine Revolution zu sichern; man macht die Revolution um die Diktatur zu etablieren. Der Zweck von Drangsalierung ist Drangsalierung, Der Zweck von Folter ist Folter. Der Zweck von Macht ist Macht.
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Je mehr Menschen für sich selber denken; desto schlimmer ist es für das Kartell. Menschen, frei denkende Individuen, sind die größte Gefahr für dieses Kartell und ihren Positionskrieg. Das ist die Antwort und Lösung auf den suprahegemonischen Positionskrieg, um die neue Weltordnung herauszufordern und darüber zu triumphieren - das frei denkende Individuum. Die Herausforderung ist global und globalisiert; die Lösung ist lokal und lokalisiert. Das Problem ist die Gleichförmigkeit und die Gedankenkontrolle; die Antwort darauf ist Individualität und Gedankenfreiheit.

Während die Menschheit mit monumentalen Krisen konfrontiert ist, wie momentan, so hat sie gleichzeitig auch die größten Möglichkeiten für einen ultimativen Richtungswechsel.Während die Menschen kontrolliert und manipuliert durch Krise und Chaos gelenkt werden, so können sie dadurch auch aufwachen und die Notwendigkeit von Wissen und kritischen Gedanken erkennen. Wenn jemandes Leben in Unordnung und Chaos geworfen wird, fängt er plötzlich an zu beobachten und sich zu informieren und Wissen wird wichtig um zu verstehen, wie man in dieses Situation kommen konnte und wie man wieder aus ihr heraus kommt.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf, während wir den größten Kampf erleben, den die Menschheit jemals gesehen hat, so sehen wir auch das größte Potential für neue Erleuchtung oder eine neue Renaissance; ein Zeitalter der neuen Gedanken, des neuen Lebens und neuer Möglichkeiten und Frieden. Es ist egal, wie viele Elite-Denkfabriken all diese Dinge kontrollieren, das Leben findet immer einen Weg der Erkenntnis und diese liegt ausserhalb der Kontrolle dieser Menschen. Mit jeder Aktion erfolgt eine ausgleichende und gegenteilige Reaktion.

Wir werden vielleicht kein neues Zeitalter des Denkens und des Friedens erreichen, bevor wir nicht ein neues Zeitalter der Unterdrückung und des Krieges durchlebt haben. Das eine mag nicht ohne das andere passieren. Die Menschen müssen aus ihrem Schlummer erwachen; aus Ihrer Versunkenheit in der Kosumgesellschaft und der Popkultur-Ablenkung; und sie müssen aufwachen um beides zu erkennen: die Feindseeligkeit des Weltsystems und das Wunder des Lebens und sein Potential. Durch die Krise kommt Kontrolle, durch Kontrolle kommt Macht, durch Macht kommt Widerstand, durch Widerstand kommt Denken, durch Denken komme Möglichkeiten, durch Möglichkeitl kommt Frieden.

Wir werden vielleicht durch die größte Unterdrückung und Zerstörung gehen, die die Welt jemals gesehen hat, aber aus den Ruinen und der Asche, die so unvermeidlich sind wie die Gezeiten und so sicher wie die Sonne aufgeht, werden wir den Aufgang einer wahren, friedvollen Weltordnung sehen, in welcher wir den Triumpf des Individualismus mit den Interessen der Mehrheit verschmelzen sehen werden, eine menschliche Weltordnung und Frieden für Alle. Wir müssen uns, wie Antonio Gramsci einst schrieb, den Pessimismus des Intellekts und den Optimusmus des Willens erhalten."