Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die zukünftige Legendenbildung einer sozialen Marktwirtschaft


otix_
17.08.2009, 17:07
Ich nehme an, das folgende Generationen den Erzählungen von der sozialen Marktwirtschaft schon recht gespannt lauschen werden, und sich fragen wie das möglich sein konnte.

Sie werden sich kaum vorstellen können, daß einem Bevölkerungsdurchschnitt, finanzielle Mittel mit einem 40 h (Lohn)Arbeitsplatz erwirtschaftet werden konnte, von dem z.B. Wohneigentum, und Grund und Boden erworben werden konnte, eine Familie ernährt und auf einen Ruhestand hin, genannt Rente, hingearbeitet wurde.
Der Mehrheit in der Zukunft wird es aber nicht so vorkommen, als ob ihnen an etwas mangelt, nur der Weg dorthin kommt uns in der Gegenwart als Abstieg vor. Im Ergebnis wird der Mensch seine Zufriedenheit im Arrangemant mit den Gegebenheiten finden. Politik spekuliert darauf, und ihre primäre Aufgabe ist den Niedergang nett zu verpacken, und die Menschen sanft nach unten zu begleiten.

Daß das kein Leistung ist, im Sinne von: "wir haben ein System (geschaffen) daß tatsächlich Wachstum und Wohlstand (durch *LohnArbeit) generiert" muß natürlich auch verschleiert werden, weswegen dem Bürger Politik mit seinen Worthülsen immer so verlogen vorkommt. Denn das Wachstum kommt ja nur durch ständig steigende Einschränkungen, wie wir an den kommenden Generationen sehen (werden)...wo ist dann aber das Wachstum welches den Namen verdient und von welcher Leistung ist die Rede wenn sie nicht LohnArbeit ist?

Britta
17.08.2009, 20:52
Ich nehme an, das folgende Generationen den Erzählungen von der sozialen Marktwirtschaft schon recht gespannt lauschen werden, und sich fragen wie das möglich sein konnte.

Sie werden sich kaum vorstellen können, daß einem Bevölkerungsdurchschnitt, finanzielle Mittel mit einem 40 h (Lohn)Arbeitsplatz erwirtschaftet werden konnte, von dem z.B. Wohneigentum, und Grund und Boden erworben werden konnte, eine Familie ernährt und auf einen Ruhestand hin, genannt Rente, hingearbeitet wurde.
Der Mehrheit in der Zukunft wird es aber nicht so vorkommen, als ob ihnen an etwas mangelt, nur der Weg dorthin kommt uns in der Gegenwart als Abstieg vor. Im Ergebnis wird der Mensch seine Zufriedenheit im Arrangemant mit den Gegebenheiten finden. Politik spekuliert darauf, und ihre primäre Aufgabe ist den Niedergang nett zu verpacken, und die Menschen sanft nach unten zu begleiten.

Daß das kein Leistung ist, im Sinne von: "wir haben ein System (geschaffen) daß tatsächlich Wachstum und Wohlstand (durch *LohnArbeit) generiert" muß natürlich auch verschleiert werden, weswegen dem Bürger Politik mit seinen Worthülsen immer so verlogen vorkommt. Denn das Wachstum kommt ja nur durch ständig steigende Einschränkungen, wie wir an den kommenden Generationen sehen (werden)...wo ist dann aber das Wachstum welches den Namen verdient und von welcher Leistung ist die Rede wenn sie nicht LohnArbeit ist?
Ich denke wir stehen vor einer drastischen Wende. Wurde bisher immer auf Konsum gesetzt, ist Konsum jetzt nicht mehr erwünscht.

Wenn Einnahmen und Ausgaben sich stets die Waage halten, dann reduziert man durch Lohndumping auch die Ausgaben und schmälert dadurch die Profite. Warum sollte man dies tun, wenn man Wirtschaftswachstum möchte? Das ist unlogisch.

Da wir auch noch ständig mit Klimalügen, Waldsterben und Umweltverschmutzung medial bombardiert werden, soll uns wohl klar werden, dass Konsum Resourcen verbraucht. Wir sollen also den Gürtel enger schnallen. Weniger Einkommen = weniger Konsum. Wozu soll das gut sein?

Alles was man langsam einführt - also über 2-3 Generationen hinweg - kommt uns nicht so drastisch vor, das ist richtig. Ich jedenfalls kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, wo es noch DM 600,00 vom Weihnachtsgeld steuerfrei gab, wo es für Schichtarbeit, Wochenendarbeit und Überstunden noch richtig Geld gab, die MWST noch viel geringer war und es Allen gut ging.

Wenn man jetzt immer weniger verdient und immer mehr Steuern zahlen muß, brauchen wir auch weniger Arbeitsplätze um all die Güter zu produzieren, die wir eh nicht mehr kaufen können.

Für mich macht das keinen Sinn.

oloool
17.08.2009, 22:49
Für mich macht das keinen Sinn.



Stell Dir vor, Deine Visitenkarten nutzt alle Welt um darauf ihre materielle Existenz zu gründen.
Deine Visitenkarten! Du kannst selbst Deine Visitenkarten mit Deinen Visitenkarten drucken lassen.
Soviel Du willst!

Warum solltest Du Dich für Deine Visitenkarten interessieren?


Du bekommst Land. Du bekommst die "gefallenen Engel" zum Untertan.
Und sie erschaffen für Dich, was Du begehrst. Auch ihren eigenen Tod.

Nur für Deine Visitenkarten...
Was kann man noch begehren, wenn man alles Greifbare sein eigen nennt?
Und an nichts anderes denkt?!

Die stehen genauso unter Druck. Nur wissen sie das aus lauter Arroganz nicht.
Sie werden noch größere Fehler machen. Und die Massen werden wieder nicht reagieren...?

Britta
18.08.2009, 06:42
Stell Dir vor, Deine Visitenkarten nutzt alle Welt um darauf ihre materielle Existenz zu gründen.
Deine Visitenkarten! Du kannst selbst Deine Visitenkarten mit Deinen Visitenkarten drucken lassen.
Soviel Du willst!

Warum solltest Du Dich für Deine Visitenkarten interessieren?


Du bekommst Land. Du bekommst die "gefallenen Engel" zum Untertan.
Und sie erschaffen für Dich, was Du begehrst. Auch ihren eigenen Tod.

Nur für Deine Visitenkarten...
Was kann man noch begehren, wenn man alles Greifbare sein eigen nennt?
Und an nichts anderes denkt?!

Die stehen genauso unter Druck. Nur wissen sie das aus lauter Arroganz nicht.
Sie werden noch größere Fehler machen. Und die Massen werden wieder nicht reagieren...?
Wenn du mit Visitenkarten auf Regionalgeld anspielst, so haben sie schon angedeutet dass sie das verbieten würden. Die Gefahr die im Regionalgeld liegt, ist denen bewußt und notfalls würden sie Gewalt anwenden.

Tauschhandel wäre noch eine kleine Möglichkeit.

oloool
18.08.2009, 08:52
Wenn du mit Visitenkarten auf Regionalgeld anspielst, so haben sie schon angedeutet dass sie das verbieten würden. Die Gefahr die im Regionalgeld liegt, ist denen bewußt und notfalls würden sie Gewalt anwenden.



Natürlich würden "sie" RG/FG verbieten wollen.
Sind die Strukturen erstmal etabliert und die regionale Wirtschaft ein zuverlässiges zuhause für die Teilnehmer, wird es aber kompliziert.

Dann wird der Soldat sich fragen müssen,
ob er sich für Gewalt oder die Zukunft entscheidet.

Egal welche Entscheidung er trifft, beide führen zum Ziel.

Britta
18.08.2009, 21:08
Egal welche Entscheidung er trifft, beide führen zum Ziel.
Führen IHN zum Ziel. Allerdings gibt es bei der Entscheidung für Gewalt nur ein kurzfristiges Ziel. Schade das Soldaten jung sind und meist nur kurzfristig denken.

oloool
18.08.2009, 22:05
Führen IHN zum Ziel. Allerdings gibt es bei der Entscheidung für Gewalt nur ein kurzfristiges Ziel. Schade das Soldaten jung sind und meist nur kurzfristig denken.

Das ist richtig, Britta.
Ich habe dafür auch keine Illusionen.
Aber Hoffnung.
:)

Britta
19.08.2009, 09:02
Das ist richtig, Britta.
Ich habe dafür auch keine Illusionen.
Aber Hoffnung.
:)
Heute morgen sagte ein Afghane, als er zu den dortigen Wahlen interviewt wurde, ob er denn Angst hätte wegen der Bombendrohung. Er sagte 'Wir sind Afghanen. Wir haben keine Angst vorm Sterben - wir sind daran gewöhnt'.

Was kann uns also schlimmeres passieren?

oloool
19.08.2009, 09:07
Heute morgen sagte ein Afghane, als er zu den dortigen Wahlen interviewt wurde, ob er denn Angst hätte wegen der Bombendrohung. Er sagte 'Wir sind Afghanen. Wir haben keine Angst vorm Sterben - wir sind daran gewöhnt'.

Was kann uns also schlimmeres passieren?


In einem Käfig dahinzusiechen? :o

Britta
19.08.2009, 09:15
In einem Käfig dahinzusiechen? :o
Selbst in einem Käfig wären deine Gedanken frei.