Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Das Kabinett des Dr. Cagliari"-wie vielen Ärzte sind unfähig, ihren Beruf auszuüben?


Beverly
26.07.2009, 01:03
Heute (Samstag) Abend hatte ich ein Gespräch mit einem angehenden Psychologen über die Ursache von Depressionen. Das Ergebnis dieser Unterhaltung waren mehr Depressionen und ein verdorbener Abend!

Der angehende Dottore wich all meinen Fragen auf exogene Faktoren (stressiger Alltag, Lichtmangel) als Faktor für Depressionen aus und erklärte sie allein aus dem Denken der Patienten. "Mit positiven Denken kann man viel machen blah blah blah." Ich konnte mir die Frage nicht verkneifen, ob man mit positiven Denken auch wie Jesus übers Wasser wandeln kann bzw. Wasser in Wein verwandeln.

Das Erklärungsmuster des Psychologen lief darauf hinaus, dass er als Arzt immer Recht hat und alles richtig macht. Wird der Patient gesund, ist es das Verdienst des Arztes, der ihn zum positiven Denken führt :) Bleibt der Patient krank, ist er selbst schuld, weil er weiterhin "negativ" denkt :rolleyes2:

Fazit: Kranke sind an ihrer Krankheit selbst schuld. Demzufolge füttern wir unsre Ärzte nur durch, damit die uns erklären, dass sie als Ärzte überflüssig, weil Patienten, die an ihrer Krankheit selbst schuld sind, sich eigentlich auch ohne Ärzte heilen können. Und ich hätte vielleicht einen schöneren Abend verlebt, wenn mir nicht ein angehender Psychologe mit seinen "Weisheiten" diesen Abend verdorben hätte :rolleyes2:

Wobei der Psychologe keine Einzelfall ist, sondern eher ein Neuzugang in meiner "Sammlung" von Ärzten, die entweder zu arrogant oder zu überfordert für ihren Beruf sind. Da habe ich

- den Arzt, der drogensüchtig war
- x Ärzte, die eine schwere Akne in meiner Jugend allesamt nicht richtig behandeln konnten
- die Pfeifen, die meine Großmutter zu Tode behandelt haben, weil eine 80jähirge doch entbehrlich war
- ein egomanisches Ekel, das ich zum Glück nur aus dem Internet kenne
- 2 ehemalige Arbeitskollegen, die ich beide als Soziopathen einschätze und die zum Glück berufsfremd gearbeitet haben. Ach ja, die "gesunde Ernährung" eines von ihnen bestand vornehmlich in Kaffee und Zigaretten und er war mit Zähnen und Klauen gegen eine gesetzliche Krankenversicherung!
- den Augenarzt aus meiner Heimatstadt, der mich schon als Jugendlicher als quasi blind abschrieb
- einen anderen Augenarzt aus derselben Stadt, der nach erfolgreicher und sauberer Augenoperation plötzlich den Trip hatte, mich 3 Monate auf einen Termin warten zu lassen, so dass ich für eine Nachbehandlung den Arzt wechseln musste
- "Gutachter", wo ich als Laiin nicht weiß, wie seriös ihre Gutachten sind. Verdienen die sich alle nur auf Kosten der Allgemeinheit was dazu?
- mehrere Psychologen, denen meines Erachtens die Zulassung entzogen werden bzw. verweigert werden sollten, weil sie grob fahrlässig handelten und ihre Launen bzw. ihre persönliche Ideologie zum Maßstab des Umgangs mit Patienten machten. Darunter einen "Obergutachter", der sein Gutachten fällte, ohne den Brief, auf den es basierte, überhaupt geöffnet zu haben!
- die Brut, die bei der Blinddarmoperation eines Verwandten von mir lebensgefährlichen Pfusch machte
- die Brut, welche die Blinddarmoperation einer Freundin von mir verpfuschte
- den Dottore, der für eine Pilzinfektion ein Präparat verschrieb, das sich als Kraftfutter für die Pilze erwies!

Diese Sammlung wirft die Frage auf:

Wie viele Ärtze sind nicht in der Lage, ihren Beruf im Interesse ihrer Patienten auszuüben?

Sind o. g. Fälle nur Einzelfälle oder eher typisch?
Sind Arroganz und Standesdünkel Ursache für das Versagen oder liegt es schlicht am zu komplexen System "Mensch"?
Liegt der Ärger daran, dass Patient und Arzt nicht zu einander passen? D. h. wenn der Patient sich den richtigen Arzt sucht bzw. den richtigen Medizinstudenten seine Fragen stellt ist alles gut.

Beverly
26.07.2009, 01:20
Ich habe mich dafür entschieden, eine gewichtige Minderheit der Ärzte als unfähig anzusehen. Einserseits gibt es nicht zu leugnende Erfolge der Medizin, wie ich sie selbst und von anderen Patienten kenne. Wären die meisten Ärzte unfähig, kämen wir nicht in den Genuss dieser Erfolge. Zudem kenne ich auch sehr engagierte und fähige Ärzte.

Andererseits habe ich selbst zu viele Ärzte erlebt, die sich als Soziopathen erwiesen und denen ihre Rolle des Halbgottes in Weiß zu Kopf gestiegen ist. Selbst wenn die ihre Patienten nicht zu Tode therapieren, so fügen sie ihnen IMHO viel unnötiges Leid zu und mögen mehr auf ihren Status als das Wohl der Patienten bedacht sein.

Last but not least hat meine heutige Diskussion über die Ursachen von Depressionen mal wieder Zweifel am wissenschaftlichen Hintergrund der Humanmedizin geweckt. Tut mir Leid, aber unter einer anregenden (und vom Alltagsfrust ablenkenden) Diskussion habe ich mir etwas Anderes vorgestellt. Es ist by the way nicht die erste Diskussion, wo sich ein Dottore als intellektueller Flächling erwiesen hat. Vor Jahren hatte ich eine Arbeitskollegin, deren Kind wegen einer Operation ins Krankenhaus musste und die deswegen massiven Frust schob. Einem Kollegen von ihr, der Mediziner war, klagte sie ihr Leid und brachte einen Fall, wo ein Arzt eine wegen unerkannter Schwangerschaft vergrößerte Brust fälschlich als Brustkrebs diagnostiziert und unnötig hat amputieren lassen. Der Dottore "argumentierte" mit dem geringen Einkommen von Krankenhausärzten. Ich dachte mir im Stillen: auch ein noch so schlechter Arzt ist immer ein guter Buchhalter :)

Britta
26.07.2009, 01:38
Wie viele Ärtze sind nicht in der Lage, ihren Beruf im Interesse ihrer Patienten auszuüben?

Sind o. g. Fälle nur Einzelfälle oder eher typisch?
Sind Arroganz und Standesdünkel Ursache für das Versagen oder liegt es schlicht am zu komplexen System "Mensch"?
Liegt der Ärger daran, dass Patient und Arzt nicht zu einander passen? D. h. wenn der Patient sich den richtigen Arzt sucht bzw. den richtigen Medizinstudenten seine Fragen stellt ist alles gut.
Die meisten Ärzte sind unfähig, ihren Beruf im Interesse ihrer Patienten auszuüben. Das habe ich angekreuzt.

Erstmal üben sie ihren Beruf im eigenen Interesse aus - die Kasse muß stimmen.

Dann kommt die Pharmabranche, deren Medikamente sie verkaufen, wofür es von manchem Konzern auch noch Prämien gibt.

Das Medizinstudium an Universitäten, die auf die Gelder von Stiftungen angewiesen sind, die von Großaktionären finanziert werden die Eigentümer von Pharmariesen sind, kann nur darauf ausgerichtet sein, die Produkte der Pharmaindustrie zu verkaufen. Es gibt kaum eine Universität, die nicht auf die Gelder dieser Stiftungen angewiesen sind. D.h. dass unsere Ärzte schlecht ausgebildet sind und nur noch als etwas bessere Verkäufer funktionieren.

Jetzt hat man diese Ärzte auch im Visier. Als Selbstständige will man sie nicht mehr haben. Bald wird es Gesundheitszentren geben, wo Ärzte nur noch Angestellte sind. Das zieht sich durch alle Branchen und in ein paar Jahren wird es nur noch abhängig Beschäftigte geben. Dazu werden dann auch die Ärzte gehören, die ihren zukünftigen Arbeitgebern beste Geschäfte ermöglicht haben, sodass diese die komplette Branche unter sich aufteilen können.

Wer will denn schon die Menschen heilen, wo sichs an Kranken doch so gut verdient?

Beverly
26.07.2009, 10:54
Das Medizinstudium an Universitäten, die auf die Gelder von Stiftungen angewiesen sind, die von Großaktionären finanziert werden die Eigentümer von Pharmariesen sind, kann nur darauf ausgerichtet sein, die Produkte der Pharmaindustrie zu verkaufen. Es gibt kaum eine Universität, die nicht auf die Gelder dieser Stiftungen angewiesen sind. D.h. dass unsere Ärzte schlecht ausgebildet sind und nur noch als etwas bessere Verkäufer funktionieren.

Ich habe gerhört, dass das Medizinstudium zu großen Teilen im Auswendiglernen von Körperteilen und ihren lateinischen Bezeichnungen besteht. Der Mensch wird also in seine Bestandteile zerlegt und weder selbst als Ganzes gesehen noch als Teil seiner Umwelt. O. g. Sichtweise, die eher zu einem Automechaniker passt, muss ja zu Murks führen.

Jetzt hat man diese Ärzte auch im Visier. Als Selbstständige will man sie nicht mehr haben. Bald wird es Gesundheitszentren geben, wo Ärzte nur noch Angestellte sind. Das zieht sich durch alle Branchen und in ein paar Jahren wird es nur noch abhängig Beschäftigte geben. Dazu werden dann auch die Ärzte gehören, die ihren zukünftigen Arbeitgebern beste Geschäfte ermöglicht haben, sodass diese die komplette Branche unter sich aufteilen können.

Mit ihrem Abstieg vom niedergelassenen Arzt zum Angestellten bekommen viele Dottores die wohl verdiente Strafe. Nur leiden darunter auch Unschuldige - die fähigen und engagierten Ärzte und die Patienten.

oloool
26.07.2009, 11:11
Ist natürlich subjektiv einzuschätzen.
Bei mir sind es "fast alle".

Beverly
26.07.2009, 11:28
Zur Erklärung des so genannten "Hexenwahns", der Verfolgung und Ermordung von Frauen als Hexen im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit, gibt es folgende Erklärung: Ehe die Ärzte das wurden, was sie heute sind, waren in Mitteleuropa so genannte "weise Frauen" für die Heilkunde zuständig. Ihre Tätigkeit basierte im Wesentlichen auf weiter gegebenen Erfahrungen, zu denen ab und zu neue Erkenntnisse dazu kamen.

Zumindest in Mitteleuropa hatten damals Ärzte keinen besonders guten Ruf. Im 12. Jahrhundert machte sich der arabische Ritter Osama bin Munqidh, der in der Burg Schaizar unweit des "Königreichs Jerusalem" lebte, über die Medizin der "Franken" lustig. Frei übersetzt: da waren Pfuscher am Werk!
Noch in späteren Jahrhunderten waren Frauen aus anderen Kulturkreisen darüber entsetzt, wie viele Schwangerschaften die Europäerinnen hatten und wobei viele Kinder starben, die Mütter entkräftet waren oder auch bei einer Geburt umkamen. Woanders auf der Welt gab es nämlich Verhütungsmittel und es gibt die Theorie, dass in Europa die "Hexen" verfolgt wurden, um das inopportune Wissen über Empfängnisverhütung und Geburtenkontrolle auszulöschen.

Zum Bedeutung der weisen Frauen und dem Konflikt mit ihren männlichen Kollegen steht hier:

In der mittelalterlichen Heilkunde waren Frauen Wundärzte und Heilkundige. Sie waren vor allem in der Geburtshilfe und in der Frauenheilkunde tätig.
Das Heilwissen bestand aus der überlieferten Volksmedizin, die durch Erfahrung und Experiment weiterentwickelt wurde und dem natürlichen Umgang mit
magischen Kräften in der Natur. Dieses Wissen umfaßte Körperbau, Kräuter und Drogen, Herstellung von Arzneien und schließlich die Magie.
Diese Frauen kannten sich in der Geburtshilfe aus, einschließlich der Schmerzmittel, der Abtreibungs- und Verhütungsmittel, der Beobachtungen von
Muttermundveränderungen und Zyklusstörungen, der Diagnose schwieriger Kindslagen im Mutterleib und deren Behebung durch verschiedene kleine
Operationen wie den Dammschnitt. Aber auch der Kaiserschnitt fand zu Zeiten der Wundärztinnen und heilkundigen Frauen seine Anwendung.
Heilkundige Frauen, "weise Frauen" und Hebammen standen bei der Bevölkerung in hohem Ansehen. Die damaligen "Ärzte" dagegen hatten ein sehr
geringes Ansehen beim Volk. Ihr Wissen über den Körper der Frau war um Vieles geringer, als das der weisen Frauen, weil die Kirche den Männern die allzu
intensive Beschäftigung mit dem Körper der Frau strikt untersagte.
Im 13. Jahrhundert, ein Jahrhundert vor Beginn des "Hexenwahns" setzte sich die europäische Heilkunde als Beruf durch. Nachdem dieser jetzt ein
Universitätsstudium voraussetzte, konnten Frauen aus dem öffentlichen-gesellschaftlichen Leben verdrängt werden, z.B. durch Verweigerung der Zulassung
zu den Universitäten. Außerdem wurden Lizenzgesetze geschaffen, die nur den männlichen Ärzten die Praxis gestatteten. Diese Gesetze konnten aber nicht
konsequent eingehalten werden, aber sie genügten, um die heilkundigen Frauen zu verfolgen.

Bei den so genannten "Hexenprozessen", die heute mit Recht als Schandfleck der europäischen Geschichte gelten, spielten Ärzte eine wichtige Rolle:

Ärzte wirkten in den Prozessen als medizinische Gutachter mit, weil sie von der geistlichen und weltlichen Oberschicht die Macht bekamen, zu beurteilen, was
Hexenwerk und was Krankheit war. Es wurde gerichtet nach dem Motto: Was ein Arzt nicht heilen kann, muß Hexenwerk sein.
Im 14. Jahrhundert erklärte die Kirche, daß eine Frau, die sich anmaße, zu heilen, ohne studiert zu haben, eine Hexe sei und darum sterben müsse. Die
damalige Kirchendoktrin besagte, daß Heilen generell von Übel sei und also nur vom Teufel kommen könne, es sei denn, die Kirche heile selbst, oder die
männlichen Ärzte heilten unter den wachsamen Augen der Kirche. Die Frauen wurden, falls sie denn heilten, der Ketzerei angeklagt, weil sie sich der Magie
bedienten, doch benutzte die Kirche selbst Magie in ihren Gottesdiensten, z.B. geweihtes Salz gegen Dämonen, oder Ablaßzettel, ihr gelang es aber, ihre
Magie als Religion darzustellen.

Quelle: http://www.alrun.de

In welchem dunklem Zeitalter die Menschen nicht so sehr im Hochmittelalter, sondern am Ende des Mittelalters und in der frühen Neuzeit lebten, illustriert auch die Geschichte des Hexenhammers (http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenhammer).

Beverly
26.07.2009, 11:30
Ist natürlich subjektiv einzuschätzen.
Bei mir sind es "fast alle".

Ich habe mich mit meinem Frust noch beherrscht und deshalb nur für eine gewichtige Minderheit gestimmt. Aber irgendwie erstaunt es mich nicht mehr, dass ich mit meinem Frust über die Welt und einige ihrer überflüssigen Bewohner nicht allein bin.

Cheops
26.07.2009, 15:27
Wer ist hier eigentlich aus gesundheitlichen Gründen so regelmäßig auf Ärzte angewiesen, wie ich es seit 35 Jahren bin? Ich glaube und hoffe doch wohl, hier sind alle gesünder. Aber zur Frage: Ich hatte mit 15 einen hervorragenden Arzt, der mir sogar Schlaganfall und Lähmung voraussagte. Mit den Mitteln der DDR schon eine Leistung. Leider ist der ausgereist und leitet seit 20 Jahren eine Klinik in Bon. Es war schwer, echten Ersatz zu finden, aber ich habe einen Neurologen in Westberlin gefunden, der sich auch den Arm ausreißt, wenn es um meine Bedürfnisse geht und das kann man nicht alles über einen Kamm scheren und nun von nur schlechten Ärzten reden. Viele von ihnen sind schlecht und grauenhaft, aber eben nicht alle und auch nicht viele.
Man muss nur einen Draht zu seinem Doktor finden!

Beverly
26.07.2009, 18:42
Wer ist hier eigentlich aus gesundheitlichen Gründen so regelmäßig auf Ärzte angewiesen, wie ich es seit 35 Jahren bin? Ich glaube und hoffe doch wohl, hier sind alle gesünder. Aber zur Frage: Ich hatte mit 15 einen hervorragenden Arzt, der mir sogar Schlaganfall und Lähmung voraussagte. Mit den Mitteln der DDR schon eine Leistung. Leider ist der ausgereist und leitet seit 20 Jahren eine Klinik in Bon. Es war schwer, echten Ersatz zu finden, aber ich habe einen Neurologen in Westberlin gefunden, der sich auch den Arm ausreißt, wenn es um meine Bedürfnisse geht und das kann man nicht alles über einen Kamm scheren und nun von nur schlechten Ärzten reden. Viele von ihnen sind schlecht und grauenhaft, aber eben nicht alle und auch nicht viele.
Man muss nur einen Draht zu seinem Doktor finden!

Aus meinen Erfahrungen - vererbte Sehbehinderung und Augenoperation - und Berichten Anderer weiß ich Folgendes:

Wenn es ernst wird und einfache Handlungsmöglichkeiten da sind, geben sich die Ärzte oft große Mühe und haben Erfolg. Was durch eine Operation behoben werden kann, das wird auch oft behoben. Ebenso, wenn das Leben von Patienten mit Handlungsanweisungen etwa im Bezug auf Ernährung oder regelmäßiger Medikation verlängert werden kann.

Wenn es nicht ernst ist und / oder einfache Handlungsmöglichkeiten fehlen, fragt man sich oft, wozu die Weißkittel überhaupt taugen? Um im Internet Stränge über sie zu eröffnen? Das ist z. B. das Problem der Psychologen.

Cheops
26.07.2009, 18:49
Aus meinen Erfahrungen - vererbte Sehbehinderung und Augenoperation - und Berichten Anderer weiß ich Folgendes:

Wenn es ernst wird und einfache Handlungsmöglichkeiten da sind, geben sich die Ärzte oft große Mühe und haben Erfolg. Was durch eine Operation behoben werden kann, das wird auch oft behoben. Ebenso, wenn das Leben von Patienten mit Handlungsanweisungen etwa im Bezug auf Ernährung oder regelmäßiger Medikation verlängert werden kann.

Wenn es nicht ernst ist und / oder einfache Handlungsmöglichkeiten fehlen, fragt man sich oft, wozu die Weißkittel überhaupt taugen? Um im Internet Stränge über sie zu eröffnen? Das ist z. B. das Problem der Psychologen. Das ist etwas dürftig an echter Erfahrung, denn ich werde seit ich 15 bin, von Ärzten lebensfähig gehalten und hätte keine Sekunde überlebt, wenn die Ärzte nur schlecht wären und ich hab so ziemlich alle Ärzte durch, die es so gibt. Aus einzelnen negativen Erlebnissen gleich ein negatives Urteil über alle zu fällen, ist ziemlich neben der Realität und geht auch nur im Internet!

Britta
26.07.2009, 20:35
Aus meinen Erfahrungen - vererbte Sehbehinderung und Augenoperation - und Berichten Anderer weiß ich Folgendes:

Wenn es ernst wird und einfache Handlungsmöglichkeiten da sind, geben sich die Ärzte oft große Mühe und haben Erfolg. Was durch eine Operation behoben werden kann, das wird auch oft behoben. Ebenso, wenn das Leben von Patienten mit Handlungsanweisungen etwa im Bezug auf Ernährung oder regelmäßiger Medikation verlängert werden kann.

Wenn es nicht ernst ist und / oder einfache Handlungsmöglichkeiten fehlen, fragt man sich oft, wozu die Weißkittel überhaupt taugen? Um im Internet Stränge über sie zu eröffnen? Das ist z. B. das Problem der Psychologen.
Einen Arzt zu finden, der es wirklich ehrlich meint und weniger an seine Brieftasche denkt, ist wie ein Lottogewinn.

Bei Zahnärzten wird viel Pfusch gemacht und gerne teure Kronen, Brücken und Implantate empfohlen, wobei dabei auch noch genug gepfuscht wird. Kann aber beides, Absicht oder Unvermögen sein.

Richtig mies ist, was in Punkto Bluthochdruck abläuft. Bluthochdruck entsteht, wenn der Körper mehr Sauerstoff braucht. Die Ärzte verordnen Blutdrucksenkende Mittel, dadurch ist der Körper mit Sauerstoff unterversorgt, aber der Blutdruck stimmt. Oftmals würde der Rat, die Ernährung umzustellen, den Blutdruck wieder normalisieren. Aber die Ärzte verschreiben lieber lebenslänglich Quartal für Quartal blutdrucksenkende Medikamente.

http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruck-index.html

Die Frage ist, ist es Unwissenheit oder Absicht?

Auch in ein Krankenhaus möchte ich heute nicht unbedingt müssen, nach dem was Bekannten von mir passiert ist. Pflegenotstand weil am Personal gespart wird. Wer drauf angewiesen ist und nach der Schwester klingeln muß, kann bis die kommt bereits verstorben sein...

Nein, so ein 'Gesundheitssystem' wie wir es haben ist richtig gruselig.

Cheops
26.07.2009, 20:45
Einen Arzt zu finden, der es wirklich ehrlich meint und weniger an seine Brieftasche denkt, ist wie ein Lottogewinn.

Bei Zahnärzten wird viel Pfusch gemacht und gerne teure Kronen, Brücken und Implantate empfohlen, wobei dabei auch noch genug gepfuscht wird. Kann aber beides, Absicht oder Unvermögen sein.

Richtig mies ist, was in Punkto Bluthochdruck abläuft. Bluthochdruck entsteht, wenn der Körper mehr Sauerstoff braucht. Die Ärzte verordnen Blutdrucksenkende Mittel, dadurch ist der Körper mit Sauerstoff unterversorgt, aber der Blutdruck stimmt. Oftmals würde der Rat, die Ernährung umzustellen, den Blutdruck wieder normalisieren. Aber die Ärzte verschreiben lieber lebenslänglich Quartal für Quartal blutdrucksenkende Medikamente.

http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruck-index.html

Die Frage ist, ist es Unwissenheit oder Absicht?

Auch in ein Krankenhaus möchte ich heute nicht unbedingt müssen, nach dem was Bekannten von mir passiert ist. Pflegenotstand weil am Personal gespart wird. Wer drauf angewiesen ist und nach der Schwester klingeln muß, kann bis die kommt bereits verstorben sein...

Nein, so ein 'Gesundheitssystem' wie wir es haben ist richtig gruselig. Hier reden wirklich Gesunde zu einem Thema, denn heute sind Ärzte nur so gut, wie die verordnete Bürokratie es zulässt und die ist nach zwei Reformen der Triebtäterin Schmidt einfach übermächtig.
Nur hatte ich Glück im Unglück, denn als meine Hausärztin, die mich 30 Jahre kannte und begleitete, in die Rente ging, hat sie mir einen neuen kompetenten Arzt empfohlen und meine Freundin hatte einen spitzenmäßigen Neurologen zur Hand, der sogar nachts am Wochenende passende Antidepressiva ohne Nebenwirkungen für mich heraussuchte. Krankenhaus, da traue ich nur dem Universitätsklinikum Steglitz, was heute Benjamin Franklin heißt, denn da bin ich seit 1990 in sehr fähigen Händen.

Britta
27.07.2009, 06:47
Mit ihrem Abstieg vom niedergelassenen Arzt zum Angestellten bekommen viele Dottores die wohl verdiente Strafe. Nur leiden darunter auch Unschuldige - die fähigen und engagierten Ärzte und die Patienten.
Darüber habe ich noch länger nachgedacht.

Aber, was hätten denn die Ärzte tun können? Beim Medizinstudium sind sie noch jung und unerfahren und können dessen (Nicht-)Qualität nicht recht beurteilen und später sind sie mitten drin in diesem Pharmakartell- und Privatklinik-System, dass Politiker korrumpiert und sich an erste Stelle setzt.

Und andererseits könnte man das über jede Branche sagen: Wir sind alle selbst schuld, bis auf die wenigen Unschuldigen, die versuchen was dagegen zu tun und machtlos sind.

Vom Selbstständigen zum abhängig Beschäftigten zum Diener des Geldes...

Cheops
27.07.2009, 07:48
Darüber habe ich noch länger nachgedacht.

Aber, was hätten denn die Ärzte tun können? Beim Medizinstudium sind sie noch jung und unerfahren und können dessen (Nicht-)Qualität nicht recht beurteilen und später sind sie mitten drin in diesem Pharmakartell- und Privatklinik-System, dass Politiker korrumpiert und sich an erste Stelle setzt.

Und andererseits könnte man das über jede Branche sagen: Wir sind alle selbst schuld, bis auf die wenigen Unschuldigen, die versuchen was dagegen zu tun und machtlos sind.

Vom Selbstständigen zum abhängig Beschäftigten zum Diener des Geldes... Die nicht studierten Scharlatane mit ihren zweifelhaften Alternativmethoden lassen sich wie bezahlen? Ach ja, die nehmen Knöpfe und Glasperlen...:D

Britta
27.07.2009, 09:01
Die nicht studierten Scharlatane mit ihren zweifelhaften Alternativmethoden lassen sich wie bezahlen? Ach ja, die nehmen Knöpfe und Glasperlen...:D

Welche studierten Scharlatane?

Cheops
27.07.2009, 10:11
Welche studierten Scharlatane?Dr. Hamer ist dann auch ein gekaufter akademischer Grad? Passt zu meinem Gesamteindruck...

Britta
27.07.2009, 12:01
Dr. Hamer ist dann auch ein gekaufter akademischer Grad? Passt zu meinem Gesamteindruck...
Wenn du also Dr. Hamer meinst, dann bist du schon wieder im falschen Thema Cheops.

Halte dich da bitte dran. Hier geht es nicht um Dr. Hamer, sondern um Schulmediziner!

:spam:

Cheops
27.07.2009, 12:15
Wenn du also Dr. Hamer meinst, dann bist du schon wieder im falschen Thema Cheops.

Halte dich da bitte dran. Hier geht es nicht um Dr. Hamer, sondern um Schulmediziner!

:spam: Der hatte auch mal Schulmedizin studiert und wurde danach zum Scharlatan und den albernen Spam-Smiley pack unter deine sonst üblichen Verwünschungen von Medizin und Presse, ich habe nur etwas richtig gestellt!

Jocelyne Lopez
27.07.2009, 15:14
Heute (Samstag) Abend hatte ich ein Gespräch mit einem angehenden Psychologen über die Ursache von Depressionen. Das Ergebnis dieser Unterhaltung waren mehr Depressionen und ein verdorbener Abend!

Der angehende Dottore wich all meinen Fragen auf exogene Faktoren (stressiger Alltag, Lichtmangel) als Faktor für Depressionen aus und erklärte sie allein aus dem Denken der Patienten. "Mit positiven Denken kann man viel machen blah blah blah." Ich konnte mir die Frage nicht verkneifen, ob man mit positiven Denken auch wie Jesus übers Wasser wandeln kann bzw. Wasser in Wein verwandeln.

Ich habe mich mein Leben lang über eine sehr robuste Gesundheit erfreuen können, war nie ernsthaft krank, weder physisch noch psychisch, war praktisch nie beim Arzt, habe alle Sorgen und Kummer des Lebens gesund und ausgeglichen überstanden, und auf einmal, mit 54 Jahren, hat es mich voll erwischt: Ich habe unter einer lebensgefährlichen Depression gelitten und musste medikamentös behandelt werden, Psychologen habe ich nicht besucht, wollte ich nicht, weiß doch jeder, was sie erzählen, sagst Du ja auch, blah blah blah, mein Hausarzt war damit einverstanden. Die Medikamente sollten je nach Patient erst nach 8 bis 12 Wochen wirken. Ich habe um mein Leben gerungen, ich wollte eigentlich nicht sterben, es war ein Todeskampf, es war die Hölle. Nach 11 Wochen war ich am Ende, ich konnte nicht mehr, ich wurde ins Krankenhaus von meinem Hausarzt angewiesen. In der 12. Woche haben die Medikamente eingeschlagen. Ich habe zwar selbst um mein Leben gekämpft, aber ich bin heute überzeugt, dass ich ohne die Medikamente den Kampf allein nicht gewonnen hätte, es war zu stark. Diese für mich einmalige Erfahrung, die mein Leben in vielerlei Hinsicht geändert hat, habe ich in meiner Homepage kurz erzählt: http://www.jocelyne-lopez.de/familie/kuckucksnest.html

Cheops
27.07.2009, 15:18
Ich habe mich mein Leben lang über eine sehr robuste Gesundheit erfreuen können, war nie ernsthaft krank, weder physisch noch psychisch, war praktisch nie beim Arzt, habe alle Sorgen und Kummer des Lebens gesund und ausgeglichen überstanden, und auf einmal, mit 54 Jahren, hat es mich voll erwischt: Ich habe unter einer lebensgefährlichen Depression gelitten und musste medikamentös behandelt werden, Psychologen habe ich nicht besucht, wollte ich nicht, weiß doch jeder, was sie erzählen, sagst Du ja auch, blah blah blah, mein Hausarzt war damit einverstanden. Die Medikamente sollten je nach Patient erst nach 8 bis 12 Wochen wirken. Ich habe um mein Leben gerungen, ich wollte eigentlich nicht sterben, es war ein Todeskampf, es war die Hölle. Nach 11 Wochen war ich am Ende, ich konnte nicht mehr, ich wurde ins Krankenhaus von meinem Hausarzt angewiesen. In der 12. Woche haben die Medikamente eingeschlagen. Ich habe zwar selbst um mein Leben gekämpft, aber ich bin heute überzeugt, dass ich ohne die Medikamente den Kampf allein nicht gewonnen hätte, es war zu stark. Diese für mich einmalige Erfahrung, die mein Leben in vielerlei Hinsicht geändert hat, habe ich in meiner Homepage kurz erzählt: http://www.jocelyne-lopez.de/familie/kuckucksnest.html Das ist genau meine Rede. Wer als Gesunder nie auf gute Ärzte und wirksame Medikamente ernsthaft angewiesen war, der sollte sich bei einem Urteil über beides etwas bedeckter halten, denn manchmal geht es eben nicht ohne!

Spökes
27.07.2009, 15:30
Das ist genau meine Rede. Wer als Gesunder nie auf gute Ärzte und wirksame Medikamente ernsthaft angewiesen war, der sollte sich bei einem Urteil über beides etwas bedeckter halten, denn manchmal geht es eben nicht ohne!Ja, ja, alles nett und schön und selbstverständlich geht es auch anders herum. So hatte ich mal wieder einen Hexenschuß und der Hausarzt setzte in die lokalisierte Stelle auf den Punkt genau eine Spritze. Ich dachte ich sterbe. Das war aber nicht alles. In den darauf folgenden Tagen ergab es sich, dass ich in Aktion derartige Stiche bekam, dass ich etliche Sekunden lang in der jeweiligen Haltung verharren musste. Hiermit wurden dann im Laufe eines halben Jahres vier Allgemeinmediziner befaßt. Keiner konnte etwas diagnostizieren und demnach auch nichts behandeln. In meiner damaligen kölner Stadtwohnung wohnte allerdings eine nette Heilpraktikerin, in deren Hände ich mich dann nach einigen unverbindlichen Gesprächen im Hausflur begab. Und siehe da: Während der sechsten Behandlung trifft die mit einer Nadel wohl den wunden Punkt und auch, wenn ich dachte ich müsste schon wieder einmal sterben, blieb das Problem bis heute gelöst, selbstverständlich privat bezahlt.:toben:

Cheops
27.07.2009, 15:36
Ja, ja, alles nett und schön und selbstverständlich geht es auch anders herum. So hatte ich mal wieder einen Hexenschuß und der Hausarzt setzte in die lokalisierte Stelle auf den Punkt genau eine Spritze. Ich dachte ich sterbe. Das war aber nicht alles. In den darauf folgenden Tagen ergab es sich, dass ich in Aktion derartige Stiche bekam, dass ich etliche Sekunden lang in der jeweiligen Haltung verharren musste. Hiermit wurden dann im Laufe eines halben Jahres vier Allgemeinmediziner befaßt. Keiner konnte etwas diagnostizieren und demnach auch nichts behandeln. In meiner damaligen kölner Stadtwohnung wohnte allerdings eine nette Heilpraktikerin, in deren Hände ich mich dann nach einigen unverbindlichen Gesprächen im Hausflur begab. Und siehe da: Während der sechsten Behandlung trifft die mit einer Nadel wohl den wunden Punkt und auch, wenn ich dachte ich müsste schon wieder einmal sterben, blieb das Problem bis heute gelöst, selbstverständlich privat bezahlt.:toben: Welcher Schmerz ist dir lieber, der dauerhafte vom Hexenschuss, oder das kurze Pieken der Spritzen? Also ich hatte sicher einige Tausend Spritzen in meinem Leben und wenn der Arzt nichts taugt, dann gibt es freie Arztwahl und man such sich einen anderen. Ich habe es in der Familie erlebt, wie ein Onkel mit privater Versicherung ganz schlau sein wollte. Nun ist er alt und wird nicht anders behandelt als ich Kassenpatient.

Spökes
27.07.2009, 15:46
Welcher Schmerz ist dir lieber, der dauerhafte vom Hexenschuss, oder das kurze Pieken der Spritzen? Also ich hatte sicher einige Tausend Spritzen in meinem Leben und wenn der Arzt nichts taugt, dann gibt es freie Arztwahl und man such sich einen anderen. Ich habe es in der Familie erlebt, wie ein Onkel mit privater Versicherung ganz schlau sein wollte. Nun ist er alt und wird nicht anders behandelt als ich Kassenpatient.Nun zügele mal bitte deinen Starksinn. Um den Schmerz wieder los zu werden lag ich derart gespikt mit Nadeln auf der Liege, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Nadeln und Impfen bleiben zwei paar Schuhe. Und was die Arztwahl angeht: Sprach ich nicht von vier Allgemeinmediziner, die in die Sache involviert waren?

Cheops
27.07.2009, 15:54
Nun zügele mal bitte deinen Starksinn. Um den Schmerz wieder los zu werden lag ich derart gespikt mit Nadeln auf der Liege, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Nadeln und Impfen bleiben zwei paar Schuhe. Und was die Arztwahl angeht: Sprach ich nicht von vier Allgemeinmediziner, die in die Sache involviert waren? Ich habe es 2001 ziemlich wirkungslos mit Akkupunktur versucht, nur war ich dann 1500 DM los und nicht die Schmerzen, weil die Kasse damals sowas nicht zahlte. Also ich hab Erfahrungen mit Nadeln, nur eben keine guten. Wer sagt, man würde gute Ärzte schnell finden? Wenn das Leben leicht wäre, würde es die CDU verbieten oder noch mehr Steuern darauf nehmen!

Spökes
27.07.2009, 17:17
Ich habe es 2001 ziemlich wirkungslos mit Akkupunktur versucht, nur war ich dann 1500 DM los und nicht die Schmerzen, weil die Kasse damals sowas nicht zahlte. Also ich hab Erfahrungen mit Nadeln, nur eben keine guten. Wer sagt, man würde gute Ärzte schnell finden? Wenn das Leben leicht wäre, würde es die CDU verbieten oder noch mehr Steuern darauf nehmen!
Siehste, das kommt also bei den Leuten alles unterschiedlich an. Deshalb lohnt es sich auch nicht, sich auf etwas fest zu legen, das eine hochzuhalten und das andere niederzureden. So werde ich auch nie vergessen, als ich mein damaliges DDR-Geld in der Buchhandlung für Bücher über Heilkräuter ausgeben wollte. Die guckten mich vielleicht alle schräg an.

Cheops
27.07.2009, 18:25
Siehste, das kommt also bei den Leuten alles unterschiedlich an. Deshalb lohnt es sich auch nicht, sich auf etwas fest zu legen, das eine hochzuhalten und das andere niederzureden. So werde ich auch nie vergessen, als ich mein damaliges DDR-Geld in der Buchhandlung für Bücher über Heilkräuter ausgeben wollte. Die guckten mich vielleicht alle schräg an. Gerade im Licht der von mir gemachten Erfahrungen mit solchen Quacksalbern und Geldschneidern lohnt es sich, auf die Vorteile der Schulmedizin zu verweisen, denn nur die hat mir am Ende wieder ins Leben geholfen, ohne dass ich mehr zahlen musste. Es dauert zwar, einen Arzt seines Vertrauens zu finden, aber es lohnt sich, denn nun hab ich einen, der sich sogar die Wochenenden und Nächte um die Ohren schlägt, nur um die richtigen Medikamente für mich zu finden!

Spökes
27.07.2009, 19:09
Gerade im Licht der von mir gemachten Erfahrungen mit solchen Quacksalbern und Geldschneidern lohnt es sich, auf die Vorteile der Schulmedizin zu verweisen, denn nur die hat mir am Ende wieder ins Leben geholfen, ohne dass ich mehr zahlen musste. Es dauert zwar, einen Arzt seines Vertrauens zu finden, aber es lohnt sich, denn nun hab ich einen, der sich sogar die Wochenenden und Nächte um die Ohren schlägt, nur um die richtigen Medikamente für mich zu finden!Es hilft uns nicht weiter jeweils der anderen Behandlungsmethode Quacksalberei zu unterstellen. Jedenfalls wäre mir eine "germanische Neue Medizin" lieber als wie erwartungsgemäß nach dem Zusammenbruch keine.

Cheops
27.07.2009, 19:16
Es hilft uns nicht weiter jeweils der anderen Behandlungsmethode Quacksalberei zu unterstellen. Jedenfalls wäre mir eine "germanische Neue Medizin" lieber als wie erwartungsgemäß nach dem Zusammenbruch keine. In dem Augenblick, wo ich die Wirkungslosigkeit derartiger alternativer Medizin am eigenen Leib und in der eigenen Geldbörse verspüre, habe ich jedes Recht, solch Scharlatanerei auch als solche zu benennen! Selbst wenn das deutsche Gesundheitssystem mal am Ende sein sollte, wird es einen Nachfolger geben, denn das haben ja selbst die Nazis und auch die sozialistischen Länder geschafft. Die Versorgung war zwar dünner, aber sie war da.