Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Saysche Theorem und die geldpolitische Verursachung von Wirtschaftskrisen
Hellmann 08.07.2009, 08:55 Mein erstes kleines Büchlein ist soeben in den Druck gegangen und kann bestellt werden, falls es jemand interessiert. :D
Vor etwa 200 Jahren musste die Bank von England eine Absatzkrise erzeugen, um Preise und Löhne nach dem Krieg gegen Napoleon und dem davon ausgelösten Boom wieder zu senken. Das Büchlein beginnt mit dem Trugschluss von Say, wonach es keine Absatzkrisen geben könne, und führt mit dessen Kritik in das makroökonomische Denken und die Methoden der Geldpolitik ein, die mit Absatzkrisen Preise und Löhne senkt. Dies wird mit den wichtigsten, absichtlich verursachten Krisen und deflationären Depressionen der Wirtschaftsgeschichte erläutert. Das seit Say, Mill und Ricardo gelehrte Theorem erweist sich so als ein dreister Humbug der Professoren vor ihren Studenten und als eine gezielte Irreführung des Publikums. Es ist noch nicht vorbei und das Büchlein soll davor warnen.
Books on Demand
ISBN 978-3-8391-0839-0, Booklet, 48 Seiten
http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=224937
Es ist ganz zufällig entstanden, während ich an einem größeren Buch gearbeitet habe, das immer umfangreicher wurde, bis ich mich dazu entschlossen habe, diesen Themenbereich eigens als kleines Booklet (geheftet) herauszubringen und vorzuziehen.
Würde mich über positive Leserrezensionen freuen. Müsste bald auch bei Amazon und sonstwo gelistet sein, dauert aber noch einige Tage.
Wer von den Usern dieses Forums ein Autorenexemplar umsonst haben möchte, muss mir nur mit einer PN seine Postanschrift senden. Dauert aber auch noch, weil ich auf die Autorenexemplare erst noch selber warten muss.
Lieber ist es mir natürlich, Ihr bestellt es im Buchhandel. :winken:
Mein erstes kleines Büchlein ist soeben in den Druck gegangen und kann bestellt werden, falls es jemand interessiert. :D
http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=224937
Es ist ganz zufällig entstanden, während ich an einem größeren Buch gearbeitet habe, das immer umfangreicher wurde, bis ich mich dazu entschlossen habe, diesen Themenbereich eigens als kleines Booklet (geheftet) herauszubringen und vorzuziehen.
Würde mich über positive Leserrezensionen freuen. Müsste bald auch bei Amazon und sonstwo gelistet sein, dauert aber noch einige Tage.
Wer von den Usern dieses Forums ein Autorenexemplar umsonst haben möchte, muss mir nur mit einer PN seine Postanschrift senden. Dauert aber auch noch, weil ich auf die Autorenexemplare erst noch selber warten muss.
Lieber ist es mir natürlich, Ihr bestellt es im Buchhandel. :winken:
da bin ich ja schon mal gespannt!
Hellmann 08.07.2009, 12:46 Das Angebot, ein Autorenexemplar umsonst zu erhalten, gilt natürlich nur für die heutigen User des Forums und für Bestellungen innerhalb dieses Monats.
Nicht dass ich nächstes Jahr zu Ostern plötzlich wieder was versenden muss. :D
Ich hab jetzt bald Urlaub und Zeit, mir das Heftchen in der Bücherei zu bestellen. Aber sollte es mal zu einem Usertreffen kommen, dann kriege ich schon eine persönliche Widmung - hoffe ich. :winken:
Eine gute Idee eine kleine, handliche, 48 Seiten Version rauszubringen um sich einen Überblick zu verschaffen. Da gelingt mir - eher lesefaul, sogar das Durchschmökern.
So, 's Buch ist unterwegs. Dann wollenwa mal sehen was Hellman da so zu Stande gebracht hat ;)
Rezension gibts dann im Blog und hier.
Hellmann 10.07.2009, 07:31 So, 's Buch ist unterwegs. Dann wollenwa mal sehen was Hellman da so zu Stande gebracht hat ;)
Rezension gibts dann im Blog und hier.
Falls Du das Büchlein vor mir zu sehen kriegst, wäre ich um eine kurze Info dankbar, ob drucktechnisch alles geklappt hat. :)
Geht ja alles elektronisch und man macht sich halt seine Sorgen, ob man die Seitenumbrüche und Schriften alle richtig eingebunden hat, ob alle Seiten gedruckt wurden und in der richtigen Reihenfolge... :o
Hellmann 10.07.2009, 13:07 Das Büchlein ist bei mir gerade eingetroffen.
Es hat alles geklappt mit der Druckerei, die Seiten sind vollzählig, der Text wie vorgesehen.
Jetzt hoffe ich auf begeisterte Leser. :happy:
Hellmann 10.07.2009, 13:16 Ein großes Lob noch an Books on Demand in Norderstedt. So schnell und problemlos hatte ich mir das gar nicht vorgestellt. Am 1. Juli hatte ich die Daten hochgeladen und am 8. Juli haben die das schon rausgeschickt.
Einwandfrei, kann ich jedem empfehlen. Man muss halt alles selber gestalten, hat dafür aber keinen Ärger mit dem Verlag. Technisch war alles einfach, aber sehr zügig, man kann nichts vorher ausprobieren.
Man sollte also erst anfangen, wenn man seinen Text vollständig fertig hat, den Titel weiß und auch die Kurzbeschreibung. Dann geht alles ganz flott, kaum dass man den Titel angegeben hat, bekommt man schon die ISBN-Nummer. Dann den Text hochladen, das Cover eingeben und den Vertrag mit "Klick" abschließen.
Schon klingelt der Postbote an der Tür... :winken:
Ein großes Lob noch an Books on Demand in Norderstedt. So schnell und problemlos hatte ich mir das gar nicht vorgestellt. Am 1. Juli hatte ich die Daten hochgeladen und am 8. Juli haben die das schon rausgeschickt.
Einwandfrei, kann ich jedem empfehlen. Man muss halt alles selber gestalten, hat dafür aber keinen Ärger mit dem Verlag. Technisch war alles einfach, aber sehr zügig, man kann nichts vorher ausprobieren.
Man sollte also erst anfangen, wenn man seinen Text vollständig fertig hat, den Titel weiß und auch die Kurzbeschreibung. Dann geht alles ganz flott, kaum dass man den Titel angegeben hat, bekommt man schon die ISBN-Nummer. Dann den Text hochladen, das Cover eingeben und den Vertrag mit "Klick" abschließen.
Schon klingelt der Postbote an der Tür... :winken:
Herzlichen Glückwunsch !
Das klingt mal interessant.
Darf ich mal nachfragen:
- Kostet dich das Geld - oder verdienen die nur am Verkauf, du musst doch bestimmt was zahlen - oder wenigstens einen Teil der Auflage finanzieren ?
- Machen die eine "Qualitätsprüfung" (Referenzen/Rechtschreibung/"Inhalts-Schwachsinn" etc)?
Hellmann 10.07.2009, 16:30 - Kostet dich das Geld - oder verdienen die nur am Verkauf, du musst doch bestimmt was zahlen - oder wenigstens einen Teil der Auflage finanzieren ?
- Machen die eine "Qualitätsprüfung" (Referenzen/Rechtschreibung/"Inhalts-Schwachsinn" etc)?
Die Drucklegung kostet mich 40,- Euro, dafür liefern die das Buch über ihren Shop oder den Buchhandel aus.
Das ist elektronischer Buchdruck, es wird also keine fixe Auflage gedruckt, sondern je nach den laufenden Bestellungen. Dem entsprechend ist BoD eigentlich kein Verleger, sondern ein Dienstleister für den Autor.
In dem Fall verdiene ich an jedem Büchlein 1,30 Euro, weil ich den Preis so festgelegt habe. Kann ja jeder online bei BoD leicht nachrechnen.
Eine "Qualitätsprüfung" wird nicht gemacht. Für Rechtschreibung, Lektorat und inhaltliche Fragen ist man als Autor selber zuständig. Natürlich kann man gegen Aufpreis auch Lektorieren lassen. Das wird aber sehr teuer, dauert und man hat in Verlagen ja eh keinen Fachmann für meine Themen. Die müssten mich engagieren, wenn sie sowas lektorieren wollten.
Man kann sich ja mal die völlig verhunzte "Verbesserung" der Übersetzung der "Allgemeinen Theorie" von Keynes von 2006 bei Duncker & Humblot anschauen. :nono:
Lektorat kann ich also keines brauchen und bei BoD muss ich mir das nicht antun. Man bleibt auch selber der Rechteinhaber seiner Bücher, während "richtige" Verlage darauf bestehen, dass man ihnen sämtliche Rechte bis 70 Jahre nach seinem Tod für ein Linsengericht abtritt.
Hellmann 11.07.2009, 09:46 Jetzt ist das Büchlein auch bei Amazon gelistet:
Das Saysche Theorem und die geldpolitische Verursachung von Wirtschaftskrisen: Amazon.de: Wolfgang Waldner: Bücher
Allerdings haben die es aus irgendwelchen Gründen nicht geschafft, bei der Produktbeschreibung auch den Klappentext zum Inhalt anzufügen. :kopfkratz:
Werde mich darum wohl noch selber kümmern müssen, nächste Woche, denn ohne Klappentext ist das ja nur der Titel.
Hellmann 12.07.2009, 10:49 Das Büchlein ist jetzt auch bei Libri gelistet und kann dort bestellt und in der heimischen Buchhandlung bezahlt und abgeholt werden: :)
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8668604/wolfgang_waldner_das_saysche_theorem_und_die_geldp olitische_verursachung_von_wirtschaftskrisen_38391 0839X.html
Für diejenigen, die ihrem Buchhändler treu bleiben wollen.
@Hellmann,
Glückwunsch auch von mir :) allerdings muss ich dich vor allzu großen Erwartungen warnen. Schließlich bin ich selbst Autorin :rolleyes2:
Das Buch sollte eigentlich schon da sein....ich hab noch nix bekommen..:(
Hellmann 13.07.2009, 17:33 Das Buch sollte eigentlich schon da sein....ich hab noch nix bekommen..:(
Habe meine Lieferung auch erst am Freitag erhalten, heute ist Montag. Als Autor haben die mir meine Bestellung vermutlich vorrangig ausgeliefert, kann also bei Dir noch dauern. Meine Bücher wurden am Mittwoch spätabends an DHL geliefert und haben bis Freitag gebraucht, wofür BoD nichts kann.
Hellmann 13.07.2009, 17:37 @Hellmann,
Glückwunsch auch von mir :) allerdings muss ich dich vor allzu großen Erwartungen warnen. Schließlich bin ich selbst Autorin :rolleyes2:
Das Saysche Theorem ist ein ganz zentraler Begriff in der Volkswirtschaftslehre.
Habe mich auch darüber gewundert, wie ich zu dem Thema gesucht hatte.
Wenn Du nun bei Amazon "Saysche Theorem" in der Artikelsuche eingibst, dann erhältst Du genau einen Treffer. :):):)
Probiere es aus. :D
Das Saysche Theorem ist ein ganz zentraler Begriff in der Volkswirtschaftslehre.
Habe mich auch darüber gewundert, wie ich zu dem Thema gesucht hatte.
Wenn Du nun bei Amazon "Saysche Theorem" in der Artikelsuche eingibst, dann erhältst Du genau einen Treffer. :):):)
Probiere es aus. :D
Habe ich :)
Ich habe aber auch auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Saysches_Theorem) nachgesehen und da steht zum Sayschen Theorem:
Die Grundaussage des sayschen Theorems lautet:
Geplantes Angebot und geplante Nachfrage müssen in einer geschlossenen Volkswirtschaft übereinstimmen. Wer am Markt ein Gut (etwa auch die eigene Arbeitskraft) anbietet, tut dies, um Einkommen zu erzielen, damit er selbst Güter kaufen kann. Er schafft durch sein Angebot von Gütern eine Nachfrage nach Gütern.[1]
Manchmal wird das saysche Theorem auch vereinfacht folgendermaßen formuliert:
Jedes Angebot schafft sich seine Nachfrage selbst.
Ein erhöhtes geplantes Güterangebot generiert daher automatisch eine entsprechend höhere geplante Nachfrage. Ein unzureichendes Nachfrageniveau kann daher - von kurzfristigen Schwankungen abgesehen - gesamtwirtschaftlich gar nicht existieren.
Demnach könne es auch keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit (...) geben, solange der Staat nicht wirtschaftspolitisch, z. B. durch Mindestlöhne oder Steuerregulierungen, in das Marktgeschehen eingreift und dadurch die Nachfrage nach Arbeitskräften einschränkt
Ich habe die Absätze, wo ich darauf eingehen wollten, wieder gelöscht, weil man mit Unsinn als Diskussionsgrundlage nicht arbeiten kann. Ein Mathematiker erörtert auch keine Formel, wenn er darin Fehler entdeckt. Sind es zu viele Fehler, wischt er die Formel weg und beginnt von vorne. So ist es auch mit diesem "Theorem". Beim Versuch, das als Diskussionsgrundlage zu nehmen, verheddert man sich selbst in Widersprüche. Mir fällt dazu nur folgender Satz ein:
"Es gibt keine unfreiwilligen Insolvenzen, solange der Staat nicht durch Stützungskredite, Bürgschaften oder Insolvenzverwalter in den Markt eingreift."
Der Satz taugt aber eher für das Kabarett :)
Hellmann 13.07.2009, 21:18 "Es gibt keine unfreiwilligen Insolvenzen, solange der Staat nicht durch Stützungskredite, Bürgschaften oder Insolvenzverwalter in den Markt eingreift."
Ja, das ist ein gutes Beispiel, um den Unsinn derartiger Thesen deutlich werden zu lassen.
Das Saysche Theorem ist eine Beleidigung der menschlichen Intelligenz und ich habe es so zu benutzen versucht, damit die Absicht hinter den Krisen nachzuweisen. Das Saysche Theorem also als dreiste Täuschung des Publikums und der Studenten, die leider tatsächlich so blöde sind, sich das von den Professoren auftischen zu lassen.
Und die Studenten sind alle so blöde oder so feige, weil ein Einziger da mit guten Argumenten die Vorlesung sprengen könnte.
Ja, das ist ein gutes Beispiel, um den Unsinn derartiger Thesen deutlich werden zu lassen.
Das Saysche Theorem ist eine Beleidigung der menschlichen Intelligenz und ich habe es so zu benutzen versucht, damit die Absicht hinter den Krisen nachzuweisen. Das Saysche Theorem also als dreiste Täuschung des Publikums und der Studenten, die leider tatsächlich so blöde sind, sich das von den Professoren auftischen zu lassen.
Und die Studenten sind alle so blöde oder so feige, weil ein Einziger da mit guten Argumenten die Vorlesung sprengen könnte.
@Hellmann,
"Theorem" klingt so gelehrt und zwingend, da traut man sich nicht, das zu hinterfragen. Vor allem, wenn eine formalisiert daherkommende "Wirtschaftswissenschaft" keinerlei Methoden bietet, um die eigenen Aussagen zu überprüfen. Wenn die Studenten und das übrige "Publikum" dann nichts verstehen, führen sie es auf das eigene Unvermögen zurück und trauen sich nicht, etwas zu sagen, um nicht als Dummköpfe da zu stehen. Auch wenn es da überhaupt nichts zu verstehen gibt :rolleyes2:
Hellmann 18.07.2009, 09:10 In einem anderen Forum hat ein User den "Hamburger Appell" sogenannter Wirtschaftswissenschaftler zitiert, in dem zentrale Passagen nach dem Sayschen Theorem formuliert sind.
Statt dessen erliegen maßgebliche Politiker der Versuchung, wissenschaftlich nicht fundierte Konzepte zu propagieren, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden sollen: Durch geeignete Maßnahmen, so wird suggeriert, könne eine Erhöhung der Binnennachfrage erreicht werden, die eine Überwindung der strukturellen Wachstumsschwäche nach sich ziehen würde.
http://www1.uni-hamburg.de/IWK/appell.pdf
Diese sogenannten "Wirtschaftswissenschaftler" erwecken dagegen den Eindruck, als könne die Nachfrage gar nicht stimuliert werden. Natürlich wird das Saysche Theorem nicht direkt erwähnt und auch sonst wird vorsichtig formuliert, aber lest selbst:
Dazu kommt, dass alle erwirtschafteten Einkommen, Lohneinkommen genauso wie Gewinneinkommen, Nachfragewirkungen entfalten; selbst Ersparnisse finanzieren stets die Nachfrage eines Kreditnehmers.
Es ist natürlich genau umgekehrt: alle tatsächliche Nachfrage in einer Ökonomie erzeugt die Einkommen, so dass es natürlich auch niemals eine Krise deshalb geben kann, weil die Einkommen niedriger als die Produktion wären, was die Propagandisten des Sayschen Theorems immer als ihre Gegenposition hinstellen, die sie dann großspurig widerlegen.
Sondern die Nachfrage ist in einer Krise geringer als das Produktionspotential und daher sind Produktion und Einkommen in der Ökonomie niedriger als es möglich und wünschenswert wäre: weil die Nachfrage zu gering ist!
Die niedrigen Einkommen sind dann die Folge der sinkenden Nachfrage, nicht umgekehrt.
Dass die Ersparnisse die Nachfrage eines Kreditnehmers finanzieren würden, diese Behauptung stellt auch die Realität auf den Kopf. Jeder Kredit wird aus dem Nichts geschöpft, dazu brauch es keine Ersparnisse. In einer Krise ist es sogar so, dass der Versuch, durch Konsumeinschränkung zu sparen (mikroökonomisch!), dann zu der fallenden Güternachfrage führt, wegen der auch die Investitionen eingeschränkt werden und damit die makroökonomische Ersparnis.
Individuelles "Sparen" durch Konsumverzicht führt also makroökonomisch zu sinkenden Ersparnissen.
Das wird den Studenten an der Uni verschwiegen, weil man da das "Sparen" nur aus mikroökonomischer Sicht behandelt und unzulässige makroökonomische Thesen damit begründet.
Hier sind noch die 100 teils berühmten Professoren, die den albernen Seich unterzeichnet haben:
http://www1.uni-hamburg.de/IWK/appell.htm
Das ist "Wissenschaft" im Kapitalismus! Die gehörten alle von der Uni gejagt!
Das Buch sollte eigentlich schon da sein....ich hab noch nix bekommen..:(
Ich kann es heute in der Buchhandlung abholen. Bin echt mal gespannt.
Ich kann es heute in der Buchhandlung abholen. Bin echt mal gespannt.
bei mir ist's auch da.
Hab den Anfang gelesen: Hellmann kommt gleich zur Sache. :)
Da hätt ich ein kurze Einführung nicht schlecht gefunden.
Hellmann 18.07.2009, 10:38 Der eigentliche Text besteht aus nur 42 Seiten. Ich wollte das möglichst kurz halten, weil ich davon überzeugt bin, dass eine längere Darstellung wieder dem Verständnis schaden würde.
Hätte ohne Probleme auch den doppelten oder dreifachen Umfang schreiben können, aber damit wäre das Büchlein nicht nur teurer, sondern noch schwieriger geworden. Meine Ansicht jedenfalls, dass man möglichst kurz und knapp und ohne Umschweife einen logischen Zusammenhang darstellen soll.
Für den Leser heißt das, dass er den Text womöglich erst beim zweiten und dritten Lesen richtig erfasst. Also zuerst einfach über alles hinweglesen, was noch unverständlich ist, das klärt sich später von selbst, beziehungsweise das Gehirn muss erst die passenden Strukturen aufbauen. Ist leider beim logischen Denken so, dass die Strukturen erst entstehen müssen. Das wird durch umfangreiche Darstellungen meist gerade verhindert, weil alle Hinführungen und begleitenden Abschweifungen von der Logik der Sache ablenken.
Bin mal gespannt, ob jemand später die Argumentation von mir hier kurz wiedergeben kann. :)
Dann wüsste ich, dass ich es richtig gemacht habe.
Hier sind noch die 100 teils berühmten Professoren, die den albernen Seich unterzeichnet haben:
http://www1.uni-hamburg.de/IWK/appell.htm
Das ist "Wissenschaft" im Kapitalismus! Die gehörten alle von der Uni gejagt!
Das System führt sich schon durch den Wachstumszwang ad absurdum und alle hartnäckigen Apologeten des Kapitalismus haben sich noch immer als in der Wolle gefärbte Sozialdarwinisten erwiesen.
Was kann man da anderes erwarten als Unfug?
Hab den Anfang gelesen: Hellmann kommt gleich zur Sache. :)
Da hätt ich ein kurze Einführung nicht schlecht gefunden.
Ich muß wohl noch 2 Wochen drauf warten. Ist noch nicht geliefert worden. :(
Hellmann 18.07.2009, 22:05 Ich muß wohl noch 2 Wochen drauf warten. Ist noch nicht geliefert worden. :(
Sollte aber schon schneller gehen, wenn der Buchhändler die Bestellung nicht vergessen hat. Anfangs drucken die immer etwas auf Vorrat und können gleich liefern, erst später kann es dann vorkommen, dass einmal erst nachgedruckt werden muss.
Die Spatzseite ist gerade auch interessant, auch zum Thema Wirtschaftskrise und Machtausübung:
Macht ist, im Unterschied zu Führung, die den besseren Weg zum gemeinsamen angestrebten Ziel weisen würde, das Vermögen, das Verhalten anderer Menschen zu beeinflussen, sie "zu führen, wohin sie nicht wollen". Zum Beispiel in eine Wirtschaftskrise (die ja wohl nicht vom Himmel fällt - oder glauben Sie das immer noch?).
Im Grunde läuft Macht immer darauf hinaus, andere Menschen in einer Mangelsituation, in Not und Elend zu halten und ihnen glaubhaft zu versichern, man könne einzelne von ihnen, bei Wohlverhalten etwas besser als die anderen stellen. Die Not braucht nicht nur die materielle zu sein, es funktioniert auch mit anderen Nöten, psychischen, sexuellen, mit Minderwertigkeitskomplexen etc. Aber die materielle Not, drohender Hunger, Kälte etc. ist die verläßlichste, die massenwirksamste und die preiswerteste. Ohne Not und die Angst davor ist Machtausübung unmöglich. Ohne sie gibt es Zusammenarbeit, gibt es Führung, aber keine Herrschaft. Macht ist immer die Möglichkeit, andere nach Belieben in Not halten und Einzelne bei entsprechender Gegenleistung etwas darüber hinaus heben zu können.
http://www.spatzseite.de/
Daher werden die Herrschenden alles versuchen, um existenzielle Sicherheit für die Bürger zu verhindern. Wirtschaftskrisen sind das beste Mittel zum Machterhalt jeder herrschenden Klasse.
Hellmann 28.07.2009, 08:27 Na was ist? Mich würde schon interessieren, wie die Leser das nun finden.
Ganz abwegig? Ist ja was völlig anderes, als man in Schule und Universität über die Krisen gelernt hat und was man im Fernsehen sieht, im Radio hört und in den Zeitungen liest.
Warum diskutiert der nicht über den technischen Fortschritt und die Rationalisierung, die Marktsättigung, oder wie uns die Chinesen die Arbeit wegnehmen?
Die komische Geschichte mit der Geldpolitik hat der sich doch ausgedacht. :o
Davon wüssten wir doch längst, wenn es sowas geben würde. :winken:
Na was ist? Mich würde schon interessieren, wie die Leser das nun finden.
Ganz abwegig? Ist ja was völlig anderes, als man in Schule und Universität über die Krisen gelernt hat und was man im Fernsehen sieht, im Radio hört und in den Zeitungen liest.
Warum diskutiert der nicht über den technischen Fortschritt und die Rationalisierung, die Marktsättigung, oder wie uns die Chinesen die Arbeit wegnehmen?
Die komische Geschichte mit der Geldpolitik hat der sich doch ausgedacht. :o
Davon wüssten wir doch längst, wenn es sowas geben würde. :winken:
Hellmann, das ist harter Stoff, den muss ich erstmal verdauen...:D :o
Hellmann, das ist harter Stoff, den muss ich erstmal verdauen...:D :o
Ich habe das Büchlein am Samstag bekommen und bereits durchgelesen. Ich glaube aber, dass ich das nochmal lesen muß.
Jetzt habe ich aber das andere Buch, dass ich mir bestellt hatte und das nicht mehr nachgedruckt wird, ausgeliehen bekommen. Und das muß ich bald zurückgeben, also lese ich erstmal weiter über die Verbrechen des Vatikan.
Ich glaube aber, dass ich das nochmal lesen muß.
Ich muss auch noch mal.
Letzt beim Lesen von Globalresearch, hatte ich gedacht ich lese Hellmann - nur auf english. Ich hab echt dann nochmal den Namen des Autors angeschaut, aber er war es nicht.
Manchmal gibt es ja die Parallelität der Ereignisse. Es ist allerdings ein 3-Teiler, von dem heute der 3. Teil erschienen ist.
Im ersten Teil geht es auch um das Saysche Theorem:
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14464
Im 2. Teil um das US-Imperium
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14552
Im 3. Teil um die EU und die Bilderberger
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14614
Ist vielleicht für Hellman auch interessant.
Jetzt ist der 4. Teil erschienen und die Aussichten für die Zukunft gefallen mir gar nicht:
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14712
Nun auch noch der 5. Teil und da sieht die Zukunft gar nicht rosig aus, es sei denn man ist mindestens Milliardär.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14839
Da ist von ins Gehirn implantierten Mikrochips genauso die Rede wie von einem Krieg der USA gegen China und Russland - und das nur um die Wirtschaft anzukurbeln...
n 2007, the British Defense Ministry released a report in which they analyzed future trends in the world. Among many of the things predicted within 30 years are: “Information chips implanted in the brain. Electromagnetic pulse weapons. The middle classes becoming revolutionary, taking on the role of Marx's proletariat. The population of countries in the Middle East increasing by 132%, while Europe's drops as fertility falls. ‘Flashmobs’ - groups rapidly mobilised by criminal gangs or terrorists groups.”
It further reported that, “The development of neutron weapons which destroy living organisms but not buildings ‘might make a weapon of choice for extreme ethnic cleansing in an increasingly populated world’. The use of unmanned weapons platforms would enable the ‘application of lethal force without human intervention, raising consequential legal and ethical issues’. The ‘explicit use’ of chemical, biological, radiological, and nuclear weapons and devices delivered by unmanned vehicles or missiles.” Further, “an implantable ‘information chip’ could be wired directly to the brain. A growing pervasiveness of information communications technology will enable states, terrorists or criminals, to mobilise ‘flashmobs’, challenging security forces to match this potential agility coupled with an ability to concentrate forces quickly in a small area.”
RAND corporation, a Pentagon-linked powerhouse think tank, connected to the Blderberg Group, Trilateral Commission and Council on Foreign Relations, came up with a solution to the financial crisis in October of 2008: for the United States to start a major war. Chinese media reported that RAND “presented a shocking proposal to the Pentagon in which it lobbied for a war to be started with a major foreign power in an attempt to stimulate the American economy and prevent a recession.” Further, “the target country would have to be a major influential power,” and Chinese media “speculated that the target of the new war would probably be China or Russia, but that it could also be Iran or another middle eastern country.”[8]
Gerald Celente, the CEO of Trends Research Institute, the most highly respected trend forecaster in the United States, has been sounding the alarm over the trends to come in the next few years. Having previously predicted the 1987 stock market crash, the fall of the Soviet Union, the dot-com bubble burst, and the 2008 housing bubble burst, these forecasts should not be taken lightly.
Celente told Fox News that, “by 2012 America will become an undeveloped nation, that there will be a revolution marked by food riots, squatter rebellions, tax revolts and job marches, and that holidays will be more about obtaining food, not gifts.”
Ich muss auch noch mal.
Hellmann hätt ruhig ein paar Bilder mit reinsetzen können =)
Hellmann hätt ruhig ein paar Bilder mit reinsetzen können =)
Nönö, diese kleinen Formeln waren schon ausreichend.
So verwöhnt bin ich nicht.
:p
Ich hab das Büchlein schonmal an Studenten ausgeliehen...
Hellmann 07.10.2009, 19:22 Inzwischen ist mein Büchlein auch bei Google-Books schon mit einer umfangreichen Seitenzahl zu lesen. Die Auswahl der Seiten ist gelungen:
Google-Books: http://books.google.de/books?id=9QOa1S8hKSoC&dq=geldpolitische+verursachung&printsec=frontcover&source=bl&ots=lMSOrqGzcF&sig=Op8fpeCZ6-sv861JU1htyAHkOlY&hl=de&ei=L8vMSpG1K9yQsAaYo9DrDg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5
Ist übrigens ein Phänomen, dass die Formulierung "geldpolitische Verursachung" anscheinend bis jetzt ausschließlich von mir verwendet wird, wie man mit Google sehen kann.
Falls also noch jemand sich für das Thema interessiert und einen Blick riskieren will, dann Google, weil die Vorschau bei Amazon doch etwas mager ausgefallen ist mit nur zwei Seiten.
miss dschei 08.10.2009, 00:30 Inzwischen ist mein Büchlein auch bei Google-Books schon mit einer umfangreichen Seitenzahl zu lesen. Die Auswahl der Seiten ist gelungen:
Google-Books: http://books.google.de/books?id=9QOa1S8hKSoC&dq=geldpolitische+verursachung&printsec=frontcover&source=bl&ots=lMSOrqGzcF&sig=Op8fpeCZ6-sv861JU1htyAHkOlY&hl=de&ei=L8vMSpG1K9yQsAaYo9DrDg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5
Ist übrigens ein Phänomen, dass die Formulierung "geldpolitische Verursachung" anscheinend bis jetzt ausschließlich von mir verwendet wird, wie man mit Google sehen kann.
Falls also noch jemand sich für das Thema interessiert und einen Blick riskieren will, dann Google, weil die Vorschau bei Amazon doch etwas mager ausgefallen ist mit nur zwei Seiten.
ich war auf einer wirtschaftsschule, mich hat das alles seinerzeit gemartert, bis in die letzte synapse - interessiert hat mich davon gar nix, es war mir eine marter, von anfang weg.
jetzt bin ich dermaßen angefixt, dass ich es kaum bis zum erscheinen "deines" marx erwarten kann.
du hast wirklich gute arbeit geleistet, darf ich sehr respektvoll sagen.
endlich kapier ich zusammenhänge - liegt essenz vor einem, ist das auch gar nicht schwer, schwer und holprig machen es nur die lügen, wenn diese ewigen aufbereitungen der sorte "der gaul wird fett, wenn man ihm wasser und heu abgräbt" und lauter solcher müll endlos aufbereitet auf einen wieder und wieder niederprasseln.
du hast mir ein stückweit selbstvertrauen in mein oberstübchen wieder gegeben, darf ich am rande bemerken :D
ohne witz, wenn einem lichter aufgehen, ist das einfach immer eine geile sache...
ich hoffe sehr, dass du nach und nach die früchte für diese art pionierarbeit ernten wirst. wenn ichs einem wünsche, dann dir. und wenn du dann mal die runden im tv aufmischst, dann kann ich voller stolz sagen, den hab ich schon vor 5 (oder 10 jahren) in einem politikforum gelesen :)
(ja ich weiß, ich neige manchesmal zu albernheiten...)
ich war auf einer wirtschaftsschule, mich hat das alles seinerzeit gemartert, bis in die letzte synapse - interessiert hat mich davon gar nix, es war mir eine marter, von anfang weg.
(...)
endlich kapier ich zusammenhänge - liegt essenz vor einem, ist das auch gar nicht schwer, schwer und holprig machen es nur die lügen, wenn diese ewigen aufbereitungen der sorte "der gaul wird fett, wenn man ihm wasser und heu abgräbt" und lauter solcher müll endlos aufbereitet auf einen wieder und wieder niederprasseln.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Gesellschaftswissenschaften zu betreiben:
1. Man lernt aus Erfahrung und zieht daraus seine Schlüsse.
Gewesene, noch bestehende und fiktive Gesellschaftssysteme gibt es ja en masse. Die kann man auf Vorzüge und Nachteile untersuchen und die Faktoren bestimmen, die sie formten. "Woran hat es gelegen?" Da die reale Geschichte von Vergangenheit und Gegenwart sowie die fiktive Geschichte der Zukunft in der SF wie ein "soziales Labor" sind, brauchen Sozialwissenschaftler nicht extra Experimente aufzusetzen. Das Experiment läuft schon, ob wir wollen oder nicht :rolleyes2:
In den Wirtschaftswissenschaften wäre das meines Erachtens die so genannte historische Schule der Nationalökonomie.
Ich erlaube mir mal, das zu erweitern zur historischen Schule der Gesellschaftswissenschaften und "Historie" von der Vergangenheit auf die Gegenwart und die Zukunft auszudehnen :)
2. Man subsumiert alles unter abstrakte Modelle
In den Wirtschaftswissenschaften ist das meines Wissens die so genannte "Klassik". Wobei die Modelle in den Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften alle eines gemeinsam haben: Totalitarismus :mad: Ihre Funktion ist es, den einfachen Menschen zu erklären, warum sie sich unter Tyrannei ducken müssen und daran nichts ändern können. Vermutlich haben sie in der Wirtschaftsschule versucht, dir das beizubringen und es hat nicht geklappt. Weil du ernsthaft versucht hast, ökonomische Zusammenhänge zu verstehen und nicht begriffen hast, dass es um die gar nicht geht :rolleyes2:
wenn du dann mal die runden im tv aufmischst, dann kann ich voller stolz sagen, den hab ich schon vor 5 (oder 10 jahren) in einem politikforum gelesen :)
Für mich begann die Götzendämmerung auch im Internet. Weil da viele User zumindest die richtigen Fragen stellten und mich anregten, weiter zu denken und Dinge in Frage zu stellen, die ich zuvor für selbstverständlich hielt.
miss dschei 08.10.2009, 11:33 Es gibt zwei Möglichkeiten, Gesellschaftswissenschaften zu betreiben:
1. Man lernt aus Erfahrung und zieht daraus seine Schlüsse.
Gewesene, noch bestehende und fiktive Gesellschaftssysteme gibt es ja en masse. Die kann man auf Vorzüge und Nachteile untersuchen und die Faktoren bestimmen, die sie formten. "Woran hat es gelegen?" Da die reale Geschichte von Vergangenheit und Gegenwart sowie die fiktive Geschichte der Zukunft in der SF wie ein "soziales Labor" sind, brauchen Sozialwissenschaftler nicht extra Experimente aufzusetzen. Das Experiment läuft schon, ob wir wollen oder nicht :rolleyes2:
In den Wirtschaftswissenschaften wäre das meines Erachtens die so genannte historische Schule der Nationalökonomie.
Ich erlaube mir mal, das zu erweitern zur historischen Schule der Gesellschaftswissenschaften und "Historie" von der Vergangenheit auf die Gegenwart und die Zukunft auszudehnen :)
2. Man subsumiert alles unter abstrakte Modelle
In den Wirtschaftswissenschaften ist das meines Wissens die so genannte "Klassik". Wobei die Modelle in den Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften alle eines gemeinsam haben: Totalitarismus :mad: Ihre Funktion ist es, den einfachen Menschen zu erklären, warum sie sich unter Tyrannei ducken müssen und daran nichts ändern können. Vermutlich haben sie in der Wirtschaftsschule versucht, dir das beizubringen und es hat nicht geklappt. Weil du ernsthaft versucht hast, ökonomische Zusammenhänge zu verstehen und nicht begriffen hast, dass es um die gar nicht geht :rolleyes2:
Für mich begann die Götzendämmerung auch im Internet. Weil da viele User zumindest die richtigen Fragen stellten und mich anregten, weiter zu denken und Dinge in Frage zu stellen, die ich zuvor für selbstverständlich hielt.
wie du schreibst, die sog. wissenschaft ist eine hure, ich kannte es aus beruflichen erfahrungen primär aus der medizin, der pädagogik, der psychologie - hab da ständig mit den schwätzern meine kämpfe geführt, bis ich umgesattelt hab.
das auch auf anderen ebenen hier und da was nicht stimmte, stimmen konnte, das schwante mir schon vor 2003.
2003 stieg ich ins alte pf ein, hab viel gelesen, wirtschaft, geschichte und dann kam der dominoeffekt, um den bin ich heute noch froh und dankbar, kam praktisch aus dem nichts, klick, alles war da, alles war zu finden, nicht ohne mühe, aber möglich, einfach zu hause bei freier zeiteinteilung, was braucht der geistig hungrige mensch mehr...
und dann ging ich auf die reise und merke auch an mir, die ergebnisse gewisser hirnwäschen, und das war jahrelange arbeit, da auszumisten usw.
leben ist spannend und die wahrheit, wie ambros eins sang, die ist weiß wie schnee, unter allen klimatischen bedingungen. kirre und blöd macht mich nach dieser rosskur nichts und niemand mehr und das läßt einen schon klar und unbeirrbar durchs leben gehen.
wie gesagt: die wahrheit, die gibt es und die ist weiß wie schnee.
wie du schreibst, die sog. wissenschaft ist eine hure, ich kannte es aus beruflichen erfahrungen primär aus der medizin, der pädagogik, der psychologie - hab da ständig mit den schwätzern meine kämpfe geführt, bis ich umgesattelt hab.
In den Gesellschaftswissenschaften sind das von Rot über Gelb bis Braun schlicht verschiedene Formen des Sozialdarwinismus. Das geht von "Die Geschichte ist die Geschichte von Klassenkämpfen" bei den Roten bis zu "Leben ist Krampf" pardon "Leben ist Kampf" bei Gelben und Braunen.
Wobei sich alle darin einig sind, dass dieser Kampf keinerlei Ziel und Sinn hat und sie stets zu den Gewinnern gehören. Weil sie ihr Fähnchen nach dem Winde hängen.
2003 stieg ich ins alte pf ein, hab viel gelesen, wirtschaft, geschichte und dann kam der dominoeffekt, um den bin ich heute noch froh und dankbar, kam praktisch aus dem nichts, klick, alles war da, alles war zu finden, nicht ohne mühe, aber möglich, einfach zu hause bei freier zeiteinteilung, was braucht der geistig hungrige mensch mehr...
Diese verhackstückten Artikel und kurzen Texte im Web halte ich zwar für problematisch, weil ihnen die Linie und der Zusammenhang eines guten Buches fehlt und man Gefahr läuft, da mit einem profundem Halbwissen und Viertelbildung heraus zu kommen.
Andererseits gibt es viele Wissensgebiete, in denen sich Bücher nicht lohnen, weil sie zu schnell veralten. Ich denke da vor allem an die Weltraumforschung, es mag aber auch für andere Gebiete gelten.
Aus den Sozialwissenschaften habe ich vor dem Web folgende Erfahrung gemacht: man hat alle greifbare Literatur durchgearbeitet, wenn man merkt, dass die Autoren nur noch voneinander abschreiben. Da erweitert das Web schon das Wissen, weil Informationen viel unmittelbarer verfügbar gemacht werden.
Außerdem glaube ich, dass viele naive, einseitige oder schlicht erstunkene und erlogene Weltsichten nur deshalb so dominant waren, weil sie die Buchregale dominierten und alternative Sichtweisen weitgehend unterdrückt wurden. Wobei IMHO die Kader der Roten, Gelben und Schwarzen bzw. Braunen bei diesen Lügen Hand in Hand gearbeitet haben. So genannte Linke fallen da entweder durch grenzwertige Korruption - "demokratische Linke" - oder abgrundtiefe Menschenverachtung - "Sozialismus" - auf. Die Liberalen lassen keinen Zweifel daran, dass Totalitarismus und nicht Freiheit ihr Projekt ist. Und Konservative stehen seit den Tagen des Franz-Josef Strauß an der Spitze des Fortschritts, weil es sich mit Elektrizität, Auto und Privatflugzeug besser leben lässt als mit Kaminheizung in zugiger Ritterburg und Pferdekutsche :)
miss dschei 08.10.2009, 13:26 In den Gesellschaftswissenschaften sind das von Rot über Gelb bis Braun schlicht verschiedene Formen des Sozialdarwinismus. Das geht von "Die Geschichte ist die Geschichte von Klassenkämpfen" bei den Roten bis zu "Leben ist Krampf" pardon "Leben ist Kampf" bei Gelben und Braunen.
Wobei sich alle darin einig sind, dass dieser Kampf keinerlei Ziel und Sinn hat und sie stets zu den Gewinnern gehören. Weil sie ihr Fähnchen nach dem Winde hängen.
Diese verhackstückten Artikel und kurzen Texte im Web halte ich zwar für problematisch, weil ihnen die Linie und der Zusammenhang eines guten Buches fehlt und man Gefahr läuft, da mit einem profundem Halbwissen und Viertelbildung heraus zu kommen.
Andererseits gibt es viele Wissensgebiete, in denen sich Bücher nicht lohnen, weil sie zu schnell veralten. Ich denke da vor allem an die Weltraumforschung, es mag aber auch für andere Gebiete gelten.
Aus den Sozialwissenschaften habe ich vor dem Web folgende Erfahrung gemacht: man hat alle greifbare Literatur durchgearbeitet, wenn man merkt, dass die Autoren nur noch voneinander abschreiben. Da erweitert das Web schon das Wissen, weil Informationen viel unmittelbarer verfügbar gemacht werden.
Außerdem glaube ich, dass viele naive, einseitige oder schlicht erstunkene und erlogene Weltsichten nur deshalb so dominant waren, weil sie die Buchregale dominierten und alternative Sichtweisen weitgehend unterdrückt wurden. Wobei IMHO die Kader der Roten, Gelben und Schwarzen bzw. Braunen bei diesen Lügen Hand in Hand gearbeitet haben. So genannte Linke fallen da entweder durch grenzwertige Korruption - "demokratische Linke" - oder abgrundtiefe Menschenverachtung - "Sozialismus" - auf. Die Liberalen lassen keinen Zweifel daran, dass Totalitarismus und nicht Freiheit ihr Projekt ist. Und Konservative stehen seit den Tagen des Franz-Josef Strauß an der Spitze des Fortschritts, weil es sich mit Elektrizität, Auto und Privatflugzeug besser leben lässt als mit Kaminheizung in zugiger Ritterburg und Pferdekutsche :)
mir gings damals am punkt "tabula rasa" so, dass ich dies und jenes gelesen hab, weiter gesucht hab, hier ein teil, da ein teil und dann ans kompakte ran gegangen bin. es ist nicht leicht, wirklich gutes, wahres zu finden, der müll kleistert überall schier alles zu.
<<da mit einem profundem Halbwissen und Viertelbildung heraus zu kommen.>>
ich hab an mich nicht den anspruch, überall alles zu überreißen, bin damit zufrieden, wenn ich die grundzüge hab, aus denen sich vieles ableiten läßt. ein menschenleben könnte nicht ausreichen, selbst wenn ich mit 15 damit begonnen hätte, da eins ins andere greift, es ist ein konglomerat, wo jede ecke ihres dazu beigetragen haben, dass heute wahrheitsgebilde als gegeben hin genommen werden, die zum großteil nix als zusammen geschusterte lügen sind.
<<Wobei IMHO die Kader der Roten, Gelben und Schwarzen bzw. Braunen bei diesen Lügen Hand in Hand gearbeitet haben>>
genau DAS ist es und nicht erst seit gestern. es wäre mir noch vor 20 jahren unvorstellbar gewesen und heute?
der alte spruch hat stets gültigkeit:
"sprach der könig zum kardinal, halt du sie dumm ich halt sie arm".
der mensch hat nie gezählt, nirgendwo an keiner ecke, in keinem system, wie fassbinder es mal in einem seiner filme nannte "die ausbeutbarkeit des menschen ist doch enorm" und genau das ist es. mal der umbau, mal der, ob religion oder sonstige ideologie, alles zielt immer genau in diese richtung, dass wenige abschöpfen und viele mit wenig zufrieden sind, am besten mit immer weniger, usw. usw., haben wir alles vor der haustüre.
alles immer nur in neuem anstrich, was für eine bankrotterklärung an die sog. intelligenz der menschen. gibt leute, die stellen sich ein leben lang keine weitergehende fragen, es ist einfach unglaublich...stehen bleiben, satt werden, nicht rundrum schaun usw. "wird schon alles seine richtigkeit haben"..
wie die jellinek mal in einem interview sagte "ich sage nicht, dass es schade ist um die menschen, ich sage, dass es nicht schade ist um sie", so weit komm ich auch noch irgendwann mal (wenngleich ich sie sonst nicht sonderlich mag, ihre schreiberei ist grauenvoll).
naja, noch ist es nicht so weit mit mir :)
Inzwischen ist mein Büchlein auch bei Google-Books schon mit einer umfangreichen Seitenzahl zu lesen. Die Auswahl der Seiten ist gelungen:
Google-Books: http://books.google.de/books?id=9QOa1S8hKSoC&dq=geldpolitische+verursachung&printsec=frontcover&source=bl&ots=lMSOrqGzcF&sig=Op8fpeCZ6-sv861JU1htyAHkOlY&hl=de&ei=L8vMSpG1K9yQsAaYo9DrDg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5
Ist übrigens ein Phänomen, dass die Formulierung "geldpolitische Verursachung" anscheinend bis jetzt ausschließlich von mir verwendet wird, wie man mit Google sehen kann.
Falls also noch jemand sich für das Thema interessiert und einen Blick riskieren will, dann Google, weil die Vorschau bei Amazon doch etwas mager ausgefallen ist mit nur zwei Seiten.Ich muss zugeben, in so theoretische Gedankenmodell, mich hineinzusteigern, -zuschreiben*g, ist überhaupt nicht so mein Ding;-)
Leben u. Wirtschaft (=Teil des Lebens) funktionieren doch viel vielfältiger, als so manche Theorie das aufzuzeigen vermag.. Ich hatte 4 Jahre lang Volkswirtschaftslehre an der Schule und fand das schon immer merkwürdig, welche steifen und abgehobenen Gedankenkonstrukte da in meinen Kopf geschraubt werden sollten..
Es war so wie: Den Teller leer essen müssen, bis man ...**
Dieses komische Theorem.. oder so.. ist ja wirklich.. Also, das glaubt wirklich jemand:confused:
Das kann ich mir gar nicht vorstellen:irre:
Ich würde mir wünschen, dieses ganze Konstrukt von Angebot und Nachfrage verlassen zu können und ganz neu anzufangen;-)
Danke, für deinen Start, diesen ganzen Mist schon einmal vereinfacht darstellen zu können und beim durchlesen der paar Seiten, hatte ich den Eindruck, dass Du herrlich kurz gefasst und auf das Wesentliche begrenzt, klar machen kannst, um was es da geht, für MENSCHEN, die sich für diese Theorien interessieren, sicherlich eine Bereicherung;-)
:winken:
der mensch hat nie gezählt, nirgendwo an keiner ecke, in keinem system, wie fassbinder es mal in einem seiner filme nannte "die ausbeutbarkeit des menschen ist doch enorm" und genau das ist es.
alles immer nur in neuem anstrich, was für eine bankrotterklärung an die sog. intelligenz der menschen. gibt leute, die stellen sich ein leben lang keine weitergehende fragen, es ist einfach unglaublich...stehen bleiben, satt werden, nicht rundrum schaun usw. "wird schon alles seine richtigkeit haben"..
Genau das ist es. Es gibt eine Mehrheit an Menschen, die sich ein Leben lang keine weitergehenden Fragen stellen. Die Zahl derer, die fragen und nach Antworten suchen ist eine Minderheit und noch viel seltener sind diejenigen, die die Antworten gefunden haben. Die sind meist dann auch schon viel älter, denn es dauert seine Zeit bis man begriffen hat, was gespielt wird. Und in der Zwischenzeit wurden schon wieder viele Generationen geboren, die entweder noch oder gar keine Fragen stellen.
Somit ist die Zahl derer, die das System durchschauen immer kleiner wie die Zahl derer, die alles mit sich machen und sich ausbeuten lassen.
So bleibt die Menschheit ein gescheitertes Experiment des Universums. Eine Spezis, die nur kurz existierte und sich dabei selbst das Leben gegenseitig zur Hölle machte. Das Universum wird uns schnell vergessen. :traurig:
miss dschei 15.10.2009, 02:47 Genau das ist es. Es gibt eine Mehrheit an Menschen, die sich ein Leben lang keine weitergehenden Fragen stellen. Die Zahl derer, die fragen und nach Antworten suchen ist eine Minderheit und noch viel seltener sind diejenigen, die die Antworten gefunden haben. Die sind meist dann auch schon viel älter, denn es dauert seine Zeit bis man begriffen hat, was gespielt wird. Und in der Zwischenzeit wurden schon wieder viele Generationen geboren, die entweder noch oder gar keine Fragen stellen.
Somit ist die Zahl derer, die das System durchschauen immer kleiner wie die Zahl derer, die alles mit sich machen und sich ausbeuten lassen.
So bleibt die Menschheit ein gescheitertes Experiment des Universums. Eine Spezis, die nur kurz existierte und sich dabei selbst das Leben gegenseitig zur Hölle machte. Das Universum wird uns schnell vergessen. :traurig:
ich komm auch immer mehr in den geistigen breitengrad, den menschen als abfallprodukt der sog. schöpfung zu sehen.
da ich nicht glaube, sondern weiss, dass der mensch immer wieder lebt, seh ich das als transitvisum der "besonderen" art. wenn man begriffen hat, dass ein anderes gefüge möglich wäre, aber aufgrund pathologischer steuerungsmechanismen nicht zum wirken kommt, dann fragt man sich, was das für ein trip sei soll.
man muss ja gar nicht so weit schaun, wieviele menschen hat man in einem reifen leben erlebt, kennengelernt, wo es über kurz oder lang rauskam, dass die die bekanntschaft nur suchen zur vorteilsnahme? kaschierte sozialkrüppel, die nur das ego spazieren führen gibts zum straßenpflastern.
ich bin so froh, dass ich bewußt keine kinder in diese welt gesetzt hab. wer unter sowas aufwachsen und bestehen muss, na danke...ich seh es an meiner nichte und meinem neffen, 4 und 8 jahre alt, das mädel ist schon von 2 grundschuljahren fix und hin, die lehrerin ein wrack, die psychoschwätzer an der schule fest installiert, das soll leben sein?
die halbe klasse ist mit ritalin sediert...die drogies von morgen werden sicher ran gezüchtet, das ist doch echt zum kotzen. tun mir die kinder leid. was war bei uns die grundschulzeit für ei lockeres leben, wir haben alles gelernt, was nötig war, ohne diese ständige psychoatmosphäre.
krank ist das heute, zutiefst krank - die pharmas und psychoschwätzer leben gut davon und sind unnütz, schädlich wie nochwas. "lassen sie es wirken, spüren sie nach", ich kenn das noch aus meiner ausbildung. hab damals schon gestritten bis aufs blut...
vorne löschen und hinten benzin rein gießen ist einfach nur ein wahnsinn...hab kürzlich wieder einige dieser berufslächler gesehen, ich könnt sie der längs nach mit dem straßenpflaster bekannt machen :)
genug geschimpft, frei nach hans-henny jahnn: "es ist, wie es ist und es ist fürchterlich".
Ich muss auch manchmal denken: GUT, dass ich KEINE Kinder habe*g U. dann muss ich wider denken: WOW.. ein Kind;-) Wie toll:winken: Das käme dann vom Himmel*hust und würde mich anschauen und sagen: Hey, Baby, vergiss mal den ganzen Scheiß, ich sag dir mal, wenn DU mich lässt, was Liebe, was Leben, was Freude, open-hearted und -minded ist;-)
Und noch was, when the whole shit too much ist:
You cannot solve problems with the same level of consciousness that created them.
Von wem? Na, das wisst ihr doch*g
Von Albi Einstone;-)
Ach ja, noch etwas: (Änderungsschneiderei*g)
Was ich ein schönes Beispiel fand:
Ein Prisma in der Mitte wird von einer Seite von einem Lichtstrahl getroffen. Dieser Lichtstrahl ist weiß und geht durch das Prisma? Welche Farbe hat das Licht, nachdem es durch das Prisma ging? (resp. lief, flog, wanderte*g)
Na ja.. Regenbogen.
Jetzt stellt euch vor, ihr nehmt EINE Farbe des Regenbogens HERAUS. Was passiert auf der anderen Seite? Ist das Licht noch weiß? Nein;-) Wenn es 'Alles ist EINS gibt, dann ist wirklich ALLES eins*g:winken:
Ich glaube ja auch daran, dass wir immer und immer wieder hierher
kommen, in die Welt, die wir selbst nicht mitgestaltet haben. Ist doch die gerechte Strafe - oder?
Vielleicht war uns das ewige Leben und die Unsterblichkeit ja auch zu langweilig und wir haben uns diese Illusion selbst erschaffen, damit wir wissen wie Sterben geht und was Qualen sind.
Oder wir Menschen sind tatsächlich einfach nur zu blöd. Wir haben einen paradiesischen Planeten und machen ihn für 99% aller Menschen zur Hölle.
So bleibt die Menschheit ein gescheitertes Experiment des Universums. Eine Spezis, die nur kurz existierte und sich dabei selbst das Leben gegenseitig zur Hölle machte. Das Universum wird uns schnell vergessen. :traurig:
Welche Konsequenz ziehst du aus diesen Worten?
Eine mögliche Antwort wäre kollektiver Selbstmord.
Die Menschheit hat erkannt, dass sie ein Fehlschlag ist und bringt sich um. Aber ist das durchführbar und wünschenswert? Ich halte es für undurchführbar, weil es immer Überlebende gibt und für nicht wünschenswert bzw. moralisch nicht vertretbar, weil es auch Unschuldige betrifft.
Damit wären wir dabei, nicht die Menschheit per se zu beenden, sondern das laufende "Experimenmt". Das ist IMHO gescheitert, so gescheitert wie die "Experimente" der Geschichte davor.
Es müssen andere Experimente her, am besten mehrerere und mit Wahlfreiheit für die Teilnehmer.
Welche Konsequenz ziehst du aus diesen Worten?
Eine mögliche Antwort wäre kollektiver Selbstmord.
Das hilft ja nicht weiter und kostet zuviel Überwindung. Laßt uns doch einfach das "jüngste Gericht" abwarten. Ihr wisst doch: Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich in Gottes Hand und wer weiß, wie die "Gott" eintscheidet?
Das hilft ja nicht weiter und kostet zuviel Überwindung. Laßt uns doch einfach das "jüngste Gericht" abwarten. Ihr wisst doch: Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich in Gottes Hand und wer weiß, wie die "Gott" eintscheidet?
Demzufolge muss man die Epoche, in der wir seit 250 Jahren leben, wirklich beenden und zwar mit all ihren ideologischen Bestandteilen: nicht nur den 08/15-Fortschrittsgläubigen, sondern auch den "Fortschrittskritikern". Keinen Systemwechsel anstreben, weil so etwas dem System immanent ist und nichts bringt, wie 1917ff. in Russland gezeigt hat. Auf das genze ideologische Getöse, das wir seit 1776 und 1789 haben verzichten, und den ganzen Scheiß beenden. Ratzinger und Westerwelle, Ahmedinejad und Netanjahu und all das, wofür sie stehen. Von der katholischen Kirche bis zum Kommunismus war da alles immer nur ein besoderer Aspekt des Gleichen und Schlechten. Die einen bauten AKW's, die anderen wollen zurück ins Mittelalter - beide gleich schlimm.
Demzufolge muss man die Epoche, in der wir seit 250 Jahren leben, wirklich beenden und zwar mit all ihren ideologischen Bestandteilen: nicht nur den 08/15-Fortschrittsgläubigen, sondern auch den "Fortschrittskritikern". Keinen Systemwechsel anstreben, weil so etwas dem System immanent ist und nichts bringt, wie 1917ff. in Russland gezeigt hat. Auf das genze ideologische Getöse, das wir seit 1776 und 1789 haben verzichten, und den ganzen Scheiß beenden. Ratzinger und Westerwelle, Ahmedinejad und Netanjahu und all das, wofür sie stehen. Von der katholischen Kirche bis zum Kommunismus war da alles immer nur ein besoderer Aspekt des Gleichen und Schlechten. Die einen bauten AKW's, die anderen wollen zurück ins Mittelalter - beide gleich schlimm.
nunja, ich bin ja mehr für weiterentwickeln als beenden. Vllt. schaffen wir so etwas wie eine globale Gerechtigkeit. Ich habe heute gelesen, dass derzeit ca. 1.2 Mld. Menschen hungern. Die beißen die Hunde, und sie dürften die Kolateralschäden sein, auf dem Weg dorthin.
Beim Beenden geht oft immer zu viel kaputt :(
nunja, ich bin ja mehr für weiterentwickeln als beenden. Vllt. schaffen wir so etwas wie eine globale Gerechtigkeit. Ich habe heute gelesen, dass derzeit ca. 1.2 Mld. Menschen hungern. Die beißen die Hunde, und sie dürften die Kolateralschäden sein, auf dem Weg dorthin.
Beim Beenden geht oft immer zu viel kaputt :(
Wir geraten da in terminologisches Kuddelmuddel.
So bin ich auch für Weiterentwicklung, glaube aber nicht, dass das mit den Rahmenbedingungen unserer jetzigen Epoche möglich ist. Weil sie zu sehr eine Mischung aus technologischer Gier mit fundamentalistischem Retro-Wahn ist.
Kaputt geht es IMHO immer und immer wieder beim "weiter machen": mit Menschen, die hungern, Kriegen und Tyranneien mit Millionen Toten, Umstürzen, die nichts ändern. "Es gibt keine schlimmere Utopie als die Beibehaltung des Kapitalismus", sagte ein Professor von mir 1983. "Denn der Kapitalismus braucht Krisen, um sich zu erhalten." Wobei "Krise" ein Synonym für massenhafte Zerstörung ist, um dann am Neuaufbau zu verdienen.
Nicht zu vergessen, dass das kapitalistische System wie ein Wanderzirkus um die Welt zieht: vor 100 Jahren war Argentinien das siebtreichste Land der Erde, jetzt ist da nur noch Krise und Elend. Auch Europa ist abgegessen und der Wanderzirkus zieht nach China. Wo er IMHO auch nicht immer bleiben wird, ich tippe auf den Zusammenbruch Chinas und Afrika als nächste Boomregion.
Das Beenden mag sich dadurch auszeichnen, dass es gerade nicht kracht, selbst wenn ich mir das im Moment nicht vorstellen kann.
Das Beenden mag sich dadurch auszeichnen, dass es gerade nicht kracht, selbst wenn ich mir das im Moment nicht vorstellen kann.
Das Beenden wird sich dadurch auszeichnen, dass plötzlich alle Menschen eine andere Sprache sprechen.
Der Kapitalismus braucht Angst, Hass, Bedrohung, ein Jeder gegen Jeden, Konkurrenz.
Wenn auf einmal alle von Liebe sprechen, keine Angst mehr haben, sich nicht mehr bedroht fühlen und zusammen anpacken um die Probleme der Menschheit zu lösen, dann ist das Ende des Kapitalismus in Sicht.
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