Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Roundup and die! Monsantoterror


Eifelphilosoph
13.06.2009, 12:12
Viel zu lange liegt diese Meldung schon bei mir herum und harrt der Weiterleitung. Und nun ... mache ich das einfach mal.

http://womblog.de/2009/06/10/partnernetzwerk-extra-dringende-weiterleitung-zu-roundup-von-monsanto/

Um den vielfältigen Horror dieser Genspinnerei aufzudecken, bräuchte man eigentlich einen eigenen Blog.
Und angemessen des Umfangs der Bedrohung, die sich dort für die Menschheit auftut, bräuchte man noch tausend Tageszeitungen und zehn Fernsehsender, die nichts anderes als Aufklärung über diesen ekelhaften Mist verbreiten.

Nicht mehr als das Schicksal der gesamten Menschheit steht dort auf dem Spiel ... und wir hier zanken uns um Opel und Karstadt, sorgen uns um die SPD und fragen uns, ob wir überhaupt noch Rente kriegen oder ob man uns mit 70 in der Sahara als Entwicklungshilfe aussetzt.

Ich gestehe, das auch ich mich mit diesem Thema nicht sonderlich auseinandergesetzt habe - meine Zeit ist knapp, ich kann mich nicht um alles gleichzeitig kümmern und ich dachte ... wahrscheinlich wieder so eine Sauerei in Indien oder Afrika. Da geschehen täglich so viele häßliche Dinge, das man sie sowieso nur noch ab einer Million Tote aufwärts wahrnehmen kann - wie damals in Ruanda. Ruanda übertrifft an Grausamkeit wahrscheinlich sogar die deutschen Konzentrationslager .... hatte aber nicht so mediale Folgen wie diese.
Bei Gelegenheit ... werde ich mal was dazu schreiben. Nun aber ab in den Gartenmarkt:

http://www.hausgarten.net/gartenpflege/pflanzen-pflegen/roundup-gegen-unkraut-entfernen-vernichten.html

Das ist jetzt keine Satireseite, das ist eine ganz normale deutsche ... Haus und Gartenseite.

Das Mittel RoundUp gehört zu den Vollherbiziden und ist somit ein Universal-Unkrautvernichter. Jetzt bitte nicht denken: Toll ein Mittel gegen ALLES! Denn so ist es leider nicht. Auch wenn man RoundUp in jedem Gartencenter bekommt, sollte man doch beachten, dass der Einsatz unter bestimmten Umständen verboten ist.

Wir halten fest (und wir halten uns erstmal fest, ich vor allem mich): das Zeug bekommt jeder Gimpel in Deutschland. Und wie viele davon jetzt die Gebrauchsanweisung lesen, verstehen ... und befolgen, will ich jetzt hier nicht mutmaßen.

Nicht Indien, nicht Afrika ... der Nachbar im supergepflegten Einheitsvorgarten kommt ins Visier.

Nun gut. Das ist jetzt aber mal ein Grund für viele (Gott sei Dank nicht für mich, habe keine Nachbarn, nur Pferde, Schafe, Kühe, Dachse, Wiesel, Rehe, Füchse und seit einigen Wochen einen herrlichen roten Milan, der eigentlich als ausgestorben galt) mal ganz genau hinzuschauen, was denn dieses Zeug eigentlich so alles kann ... außer "Unkraut" zu vernichten. (Den Begriff UNKRAUT finde ich an sich schon bestialisch - wie Unmenschen, nur mit Kraut).

Es rottet Frösche und Amphibien aus:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20660/1.html

Das überraschendste Ergebnis aus den Experimenten ist, dass eine Chemikalie, die entwickelt wurde, um Pflanzen zu abzutöten, innerhalb von drei Wochen 98 Prozent aller Kaulquappen und innerhalb von einem Tag 79 Prozent aller Frösche tötete.

Frösche und Amphibien mag ich. Konzerne nicht. Monsanto erst recht nicht.

Was kann es noch?

Babys verstümmeln.

http://blogs.taz.de/saveourseeds/2009/06/03/roundup_daemmerung/

Eine Klage in Argentinien, dessen Soja-Anbau vollständig auf Roundup eingestellt ist, könnte nun den Anfang vom Ende des Mittels markieren. Dort stellte der führende Embryologe des Landes fest, dass Glyphosat Embryonen schädigt.

Seit Professor Andres Carrasco seine Studie über die embryonenschädigende Wirkung von Glyphosat veröffentlicht hat, bekommt er Drohanrufe und auch mal ungebetenen Besuch von Anwälten. Denn auf Basis seiner Untersuchungen hat ein Konsortium von Umwelt-Anwälten jetzt einen sofortigen Stop des Einsatzes von Roundup beantragt, wie die Financial Times berichtet und die argentinische Regierung hat eine Untersuchung angeordnet.

Die Studie von Professor Carrasco, der für die argentinische Armee arbeitet, das Institut für molekulare Embryologie der Universität von Buenos Aires leitet und zudem Präsident des argentinischen Nationalrats für wissenschaftliche und technische Forschung (CONICET) war, läßt befürchten, dass Glyphosat nicht nur bei Amphibien, mit denen die Experimente durchgeführt wurden, sondern auch bei Menschen zu schweren Embryonalschäden führt.

Aha.

Kann´s noch mehr?

Klar. Menschen töten.

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=746848

Wie eine Studie von Wissenschaftlern der französichen Universität Caen belegt, schädigen Rückstände des Totalherbizids "Roundup" menschliche Zellen und dies bereits in niedriger Konzentration. Rückstände diese Herbizids können in allen genmanipulierten Lebens- und Futtermitteln entdeckt werden.

Bei Versuchen an unterschiedlichen menschlichen Zellgruppen mit einer 100.000-fachen Verdünnung des Totalherbizids "Roundup" trat innerhalb von 24 Stunden ein vollständiges Zellsterben ein.

Die heutige EU-Verordnung verbietet Rückstände in dieser Konzentrationshöhe in allen Futter- und Lebensmitteln nicht.

So so.

Und das kann jeder Gimpel unbedenklich in jedem Gartenmarkt kaufen und über den Acker verteilen?
Aber Handgranaten und Maschinenpistolen bleiben verboten?

Wie soll ich mich dann wehren? Ich meine ... mir würde ein Scharfschützengewehr reichen. Für den Anfang.
Falls ich doch mal Nachbarn kriegen sollte.

War´s das jetzt mit Roundup?

Nö. Es kann noch viel mehr.

http://www.france24.com/en/20090418-superweed-explosion-threatens-monsanto-heartlands-genetically-modified-US-crops

Tja, die Natur schlägt zurück ... mit unvorstellbaren Folgen. Da gibt´s jetzt Superunkraut, dagegen ist kein Kraut gewachsen. Man könnte sich drüber freuen ... tue ich aber nicht. Erst wurden die Bauern vergiftet ... und dann ruiniert. Superweed gibt´s übrigens auch schon in England....und man kann es sogar
als Waffe verwenden:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/3/3334/1.html

Cultural Terrorist Agency vertreibt SuperWeed Kit 1.0

Welche Folgen das für die Landwirtschaft hat? Verheerende:

http://www.radio-utopie.de/2009/04/22/Monsantos-Gentechnik-ausser-Kontrolle,-laeuft-nicht-mehr-Roundup,-gewaltige-Superweed-Explosion-herbizidresistentes-Riesenunkraut-im-Anflug

Es drohen "Unkrautschlachtfelder" ... und dann war´s das mit Sojabohnen und Baumwolle. Und wer denkt, das
war´s jetzt mit Horror ... nö.

Einen habe ich noch. Trotz aller Erfahrungen mit dem giftigen Mist, den wir in der Nahrung Tag für Tag aufnehmen (das Zeug wird an Tiere verfüttert, die dann von wem gegessen werden? Naaaa?), trotz der eigentlich weisen Erkenntnis, das Natur schon irgendwie in Ordnung ist so wie sie ist und das man nicht einfach leichtfertig und gedankenlos in ein funktionierendes System eingreifen sollte, werden an den Schulen schon mal die Massenmörder von Morgen ausgebildet:

http://www.hannovergen.de/

Wir brauchen gar keine Gaskammern mehr. Unser Konzentrationslager ... ist der Alltag. Dort werden wir als Arbeitssklaven gehalten und vergiftet. Und in den Schulen wird dafür gesorgt, das das auch so bleibt.

Wunderbar.

Ist das jetzt schon ein Verbrechen, wenn ich denen Roundup in den Vorgarten kippe? Oder gleich ins Essen?
Oder Superunkraut pflanze?

Eigentlich nicht.

Denn Monsanto selbst, der liebe nette Konzern ... hält das alles für unbedenklich.

Kommentare (http://Eifelphilosoph.blog.de/2009/06/12/roundup-and-6291282/#comments)



zum Blog >> (http://Eifelphilosoph.blog.de/2009/06/12/roundup-and-6291282/)

Spökes
14.06.2009, 13:07
Dieses Thema finde ich ganz schön spannend. Fragt man doch, ob die Natur zurückschlägt. Ja, so ein Superkraut kann schon Stress machen. Interessant bleibt auch die Tatsache der sagen wir mal ca. zweiwöchigen Besprühung der hiesigen Felder. Diese Monokulturen sind bei genauerer Betrachtung sehr wenig mit anderen Pflanzen durchsetzt. Auch ist es so, dass das Krautvernichtungsmittel in einem stetig wachsenden Abstand zum Boden, dort wo der Stoff wirken soll, aufgetragen wird. Roggen, Weizen, Jerste, Dinkel,... z. B. weisen aktuell eine geschlossene Decke in ca 60 cm Höhe auf. So denke ich hat bei manueller Krautung so ein Superweed keine Chance.

Britta
14.06.2009, 20:29
Es ist die Summe all der Dinge, die durch Genfood verursacht werden.

Konzerne wie Monsanto gehören zerschlagen bevor sie für die gesamte Menschheit tödlich werden können. Ist leider nicht passiert. Statt dessen werden sie jedes Jahr größer und mächtiger.

Die Menschheit braucht kein Genfood. Aber Genfood-abhängige Menschen sind notwendig für diejenigen, die sie beherrschen wollen und der Meinung sind, dass es zuviele Menschen auf der Erde gibt.

Cheops
15.06.2009, 07:28
Es ist die Summe all der Dinge, die durch Genfood verursacht werden.

Konzerne wie Monsanto gehören zerschlagen bevor sie für die gesamte Menschheit tödlich werden können. Ist leider nicht passiert. Statt dessen werden sie jedes Jahr größer und mächtiger.

Die Menschheit braucht kein Genfood. Aber Genfood-abhängige Menschen sind notwendig für diejenigen, die sie beherrschen wollen und der Meinung sind, dass es zuviele Menschen auf der Erde gibt. Hat es denn bis jetzt auch nur einen Krankheits oder gar Todesfall durch gentechnisch veränderte Lebensmittel gegeben? Das Gammelfleisch, was noch immer in Deutschland kursiert, halte ich da für wesentlich bedenklicher! Außerdem gibt es eine wachsende Überbevölkerung auf diesem Planeten, aber die Anbauflächen für Getreide werden nicht mehr. Gentechnik ist nur ein modisches Thema, was von den echten Problemen ablenkt und mit dem das Volk beschäftigt wird.

Spökes
15.06.2009, 08:42
Hat es denn bis jetzt auch nur einen Krankheits oder gar Todesfall durch gentechnisch veränderte Lebensmittel gegeben? Das Gammelfleisch, was noch immer in Deutschland kursiert, halte ich da für wesentlich bedenklicher! Außerdem gibt es eine wachsende Überbevölkerung auf diesem Planeten, aber die Anbauflächen für Getreide werden nicht mehr. Gentechnik ist nur ein modisches Thema, was von den echten Problemen ablenkt und mit dem das Volk beschäftigt wird.Die Nordamerikaner haben gewaltig unter Übergewicht zu leiden. So mag ich vermuten, dass dieses Problem einen Bezug zum dortigen Genfood hat. Wieviel Tote es bedingt, wenn dieses angesprochenen Superweed nicht nur 10000ende Hektar aus der Pflanzenproduktion nimmt sondern z. B. den ganzen nordamerikanischen Bereich, vermag ich nicht zu beurteilen. Das könnten eine ganze Menge werden. Da Du ja selber von Überbevölkerung redest kann man sich schon vorstellen, dass andere Leute, die auch davon sprechen, etwas dagegen tun. Was meinst Du denn: Ist das Entstehen und Verbreiten des Superweeds gewollt oder doch nur eine Laune der Natur gegen riesige Monokulturen?

Cheops
15.06.2009, 09:01
Die Nordamerikaner haben gewaltig unter Übergewicht zu leiden. So mag ich vermuten, dass dieses Problem einen Bezug zum dortigen Genfood hat. Wieviel Tote es bedingt, wenn dieses angesprochenen Superweed nicht nur 10000ende Hektar aus der Pflanzenproduktion nimmt sondern z. B. den ganzen nordamerikanischen Bereich, vermag ich nicht zu beurteilen. Das könnten eine ganze Menge werden. Da Du ja selber von Überbevölkerung redest kann man sich schon vorstellen, dass andere Leute, die auch davon sprechen, etwas dagegen tun. Was meinst Du denn: Ist das Entstehen und Verbreiten des Superweeds gewollt oder doch nur eine Laune der Natur gegen riesige Monokulturen?Man kann auch völlig ohne Genfood fett werden und wer sich an Fastfood wie Burger und Co überfrisst, der muss ja nicht zwangsläufig krank sein. Mit Genfood hat das außerdem gar nichts zu tun, sondern mit der Maßlosigkeit beim essen, denn wo der Mensch, der früher viel Kalorien für die Jagd brauchte, noch immer soviel isst, als würde er im Wald eine Sau erwürgen und nicht ihre Teile im Supermarkt kaufen.
Der Tanz um das Genfood soll das Volk beschäftigen und von den anderen Giften in der Nahrung ablenken.
Was ist den gentechnisch verändertes Getreide? Getreide, dessen Erbgut verändert wird, damit es andere Eigenschaften bekommt. Länger hält usw. usf. Genau das machen die Bauern auf der Erde ja seit Jahrtausenden schon durch die Kreuzung verschiedener Sorten.Das Ergebnis ist frühere Reife, längere Haltbarkeit und vielleicht auch besserer Geschmack. Man muss nicht nach jedem Brocken schnappen, den einem die Medien als Nachricht vorhalten. :)

Britta
15.06.2009, 09:05
Hat es denn bis jetzt auch nur einen Krankheits oder gar Todesfall durch gentechnisch veränderte Lebensmittel gegeben? Das Gammelfleisch, was noch immer in Deutschland kursiert, halte ich da für wesentlich bedenklicher! Außerdem gibt es eine wachsende Überbevölkerung auf diesem Planeten, aber die Anbauflächen für Getreide werden nicht mehr. Gentechnik ist nur ein modisches Thema, was von den echten Problemen ablenkt und mit dem das Volk beschäftigt wird.
Krankheiten sind auf dem Vormarsch. Da gibt es z.B. Morgellons. Und wenn die Vögel, die in Südamerika genmanipuliertes Saatgut aufgepickt haben im Frühling nach Norden ziehen und dann vom Himmel fallen, dann ist das natürlich wegen der Vogelgrippe...

Oder das Bienensterben. Da wurden eindeutig Pollen von genmanipulierten Pflanzen gefunden.

Wir können auch ohne Gentechnik genug Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen herstellen. Es ist ein Irrglaube zu denken, wir würden die Gentechnik deswegen benötigen. Es wird uns halt in der Konzernpresse so verkauft.

Und nur weil Gentechnik die Menschen nicht sofort tötet, heißt das noch lange nicht dass sie gesund ist.

Cheops
15.06.2009, 09:23
Krankheiten sind auf dem Vormarsch. Da gibt es z.B. Morgellons. Und wenn die Vögel, die in Südamerika genmanipuliertes Saatgut aufgepickt haben im Frühling nach Norden ziehen und dann vom Himmel fallen, dann ist das natürlich wegen der Vogelgrippe...

Oder das Bienensterben. Da wurden eindeutig Pollen von genmanipulierten Pflanzen gefunden.

Wir können auch ohne Gentechnik genug Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen herstellen. Es ist ein Irrglaube zu denken, wir würden die Gentechnik deswegen benötigen. Es wird uns halt in der Konzernpresse so verkauft.

Und nur weil Gentechnik die Menschen nicht sofort tötet, heißt das noch lange nicht dass sie gesund ist. Mir ist nicht eine Krankheit bekannt, deren Ursache direkt mit der Gentechnik zu tun hat. Vögel sind ganz allgemein ein dreckiges Volk, was Krankheitserreger überträgt, dazu braucht es keine Gentechnik.

Spökes
15.06.2009, 10:32
Cheops, dann wünsche ich dir "Guten Appetit". Offensichtlich ist es in dem angesprochenen Fall so, dass die Agrarier das Superweed nicht klein halten können und es so zum Brachliegen ehemaliger Produktionsflächen kommt. Dies geschieht vorwiegend auf Flächen, auf denen diese gentechnisch veränderten Planzen angebaut wurden.

Cheops
15.06.2009, 10:37
Cheops, dann wünsche ich dir "Guten Appetit". Offensichtlich ist es in dem angesprochenen Fall so, dass die Agrarier das Superweed nicht klein halten können und es so zum Brachliegen ehemaliger Produktionsflächen kommt. Dies geschieht vorwiegend auf Flächen, auf denen diese gentechnisch veränderten Planzen angebaut wurden. Ich lass mich doch nicht von der Gentechnik irre machen. Da sind jetzt schon sehr bedenkliche Zutaten drin...

Britta
15.06.2009, 12:11
Ich lass mich doch nicht von der Gentechnik irre machen. Da sind jetzt schon sehr bedenkliche Zutaten drin...

Sag mal Cheops, findest du Genfood tatsächlich gut?

Cheops
15.06.2009, 12:17
Sag mal Cheops, findest du Genfood tatsächlich gut? Ich hab damit nur keine solchen Probleme und lasse mir auch keine einreden. Seit den Skandalen um das Gammelfleisch haben einige Leute ein verstärktes Interesse, davon abzulenken und da kommt das böse Genfood gerade richtig, Ich hab es doch gesagt, das Erbgut von Pflanzen wird seit Jahrtausenden durch Kreuzung verändert und selbst ein geklontes Schaf ist am Ende nur ein Schaf, was ich als Döner ganz gerne esse.

Britta
15.06.2009, 12:26
Ich hab damit nur keine solchen Probleme und lasse mir auch keine einreden. Seit den Skandalen um das Gammelfleisch haben einige Leute ein verstärktes Interesse, davon abzulenken und da kommt das böse Genfood gerade richtig, Ich hab es doch gesagt, das Erbgut von Pflanzen wird seit Jahrtausenden durch Kreuzung verändert und selbst ein geklontes Schaf ist am Ende nur ein Schaf, was ich als Döner ganz gerne esse.

Mir kommt es eher so vor, als wenn du hier mit Gammelfleisch (gegen das wir was tun können, da wir es am Geruch erkennen) von den Gefahren des Genfood ablenken möchtest.

Klonen und durch Kreuzungen das Erbgut verändern ist definitiv etwas anderes, wie mit Hilfe eines Agrobakteriums fremde Erbinformationen einzuschleusen.

Cheops
15.06.2009, 12:32
Mir kommt es eher so vor, als wenn du hier mit Gammelfleisch (gegen das wir was tun können, da wir es am Geruch erkennen) von den Gefahren des Genfood ablenken möchtest.

Klonen und durch Kreuzungen das Erbgut verändern ist definitiv etwas anderes, wie mit Hilfe eines Agrobakteriums fremde Erbinformationen einzuschleusen. Welche konkreten Gefahren denn bitte? Dein Ausflug in die Fettleibigkeit ist ein allgemeines Phänomen und hat mit Gentechnik herzlich wenig zu tun!

opppa
15.06.2009, 12:50
Hat es denn bis jetzt auch nur einen Krankheits oder gar Todesfall durch gentechnisch veränderte Lebensmittel gegeben? Das Gammelfleisch, was noch immer in Deutschland kursiert, halte ich da für wesentlich bedenklicher! Außerdem gibt es eine wachsende Überbevölkerung auf diesem Planeten, aber die Anbauflächen für Getreide werden nicht mehr. Gentechnik ist nur ein modisches Thema, was von den echten Problemen ablenkt und mit dem das Volk beschäftigt wird.

Das mag ja stimmen; ich bin aber nicht bereit, bei dem augenblicklich anlaufenden und wahrscheinlich irreversiblen Großversuch als Proband meinen Kopf hin zu halten!

Spökes
15.06.2009, 13:05
Welche konkreten Gefahren denn bitte? Dein Ausflug in die Fettleibigkeit ist ein allgemeines Phänomen und hat mit Gentechnik herzlich wenig zu tun!Die Fettleibigkeit wurde von mir ins Spiel gebracht. Meine kanadischen Gastgeber waren am weight-watchen wie verrückt, d. h. die aßen nicht viel, wurden aber auch nicht magerer.
Die für mich konkrete Gefahr sehe ich nicht in der Gefahr für das Individuum sondern in der vorgetragenen Reaktion der Natur. Felder, auf denen etwas wächst, was man unter agrarindustrieller Fertigung nicht bekämpfen kann entziehen zwangsläufig vor allem Städtern den Agrarboden. Der "Depp" aufm Land wird sich schon zu helfen wissen.

Cheops
15.06.2009, 14:20
Die Fettleibigkeit wurde von mir ins Spiel gebracht. Meine kanadischen Gastgeber waren am weight-watchen wie verrückt, d. h. die aßen nicht viel, wurden aber auch nicht magerer.
Die für mich konkrete Gefahr sehe ich nicht in der Gefahr für das Individuum sondern in der vorgetragenen Reaktion der Natur. Felder, auf denen etwas wächst, was man unter agrarindustrieller Fertigung nicht bekämpfen kann entziehen zwangsläufig vor allem Städtern den Agrarboden. Der "Depp" aufm Land wird sich schon zu helfen wissen.

Wenn ich mich in Deutschland umsehe, hat man offensichtlich keine Probleme (http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Welt;art118,2155213), auch ohne Genfood fett zu werden.

Das mag ja stimmen; ich bin aber nicht bereit, bei dem augenblicklich anlaufenden und wahrscheinlich irreversiblen Großversuch als Proband meinen Kopf hin zu halten! Wenn es danach geht, solltest du gar nichts essen, denn so manche Zutat bei den gentechnisch nicht behandeltem Lebensmitteln auch nicht unumstritten ist. Wie gesagt, ich halte das für Panikmache und Ablenkung von so leckeren Sachen wie dem Gammelfleisch, was ja immer wieder im Essen entdeckt wird. Außerdem macht mich alles hart, was mich nicht umbringt. ;)

opppa
15.06.2009, 14:56
Wenn es danach geht, solltest du gar nichts essen, denn so manche Zutat bei den gentechnisch nicht behandeltem Lebensmitteln auch nicht unumstritten ist. Wie gesagt, ich halte das für Panikmache und Ablenkung von so leckeren Sachen wie dem Gammelfleisch, was ja immer wieder im Essen entdeckt wird. Außerdem macht mich alles hart, was mich nicht umbringt. ;)

Das liegt wohl daran, daß die Zusammenarbeit zwischen ReGIERung und der einschlägigen Lobby wie geschmiert läuft!

Britta
15.06.2009, 22:48
Welche konkreten Gefahren denn bitte? Dein Ausflug in die Fettleibigkeit ist ein allgemeines Phänomen und hat mit Gentechnik herzlich wenig zu tun!

Cheops, wer sich nur aus der Tagesschau über dieses Thema informiert, der ist eben ziemlich desinformiert.

Es gibt genug Infomaterial. Selbst der Eingangsbeitrag ist inFORMativ genug um dir ein Bild über die Gefahren von Genfood zu machen, so du ihn denn gelesen hättest.

Gammelfleisch riecht unangenehm. Genfood ist nicht so leicht zu identifizieren.

Und übrigens: Ich habe zur Zeit 55 kg - von wegen der Fettleibigkeit. :irre:

Cheops
16.06.2009, 08:55
Cheops, wer sich nur aus der Tagesschau über dieses Thema informiert, der ist eben ziemlich desinformiert.

Es gibt genug Infomaterial. Selbst der Eingangsbeitrag ist inFORMativ genug um dir ein Bild über die Gefahren von Genfood zu machen, so du ihn denn gelesen hättest.

Gammelfleisch riecht unangenehm. Genfood ist nicht so leicht zu identifizieren.

Und übrigens: Ich habe zur Zeit 55 kg - von wegen der Fettleibigkeit. :irre: Na dann benenne doch mal eine nachgewiesene Krankheit, deren Ursache Genfood ist. Bis jetzt gibt es kein Genfood und trotzdem gibt es Übergewicht, also kannst du das nicht auf das Genfood schieben!

Britta
16.06.2009, 09:09
Na dann benenne doch mal eine nachgewiesene Krankheit, deren Ursache Genfood ist. Bis jetzt gibt es kein Genfood und trotzdem gibt es Übergewicht, also kannst du das nicht auf das Genfood schieben!

Dann frag mal die Bauern in Indien, was die so alles an Beschwerden durch den Anbau von Genpflanzen haben. Oder frag die ca. 10.000 Menschen, die jetzt schon an Morgellons erkrankt sind.

Ausserdem ist bewiesen, dass das Terminatorgen nicht nur die Pflanze unfruchtbar macht, sondern auch die Menschen die die Früchte dieser Pflanze essen.

Du bist was du isst - schon vergessen?

Und nachgewiesen ist das alles schon. Nur weil die Tagesschau nichts darüber bringt, heißt das noch lange nicht, dass es das nicht gibt.

Wem gehören denn Firmen wie Monsanto? Wie lange willst du noch blind den Mainstream-Medien vertrauen?

Cheops
16.06.2009, 09:22
Dann frag mal die Bauern in Indien, was die so alles an Beschwerden durch den Anbau von Genpflanzen haben. Oder frag die ca. 10.000 Menschen, die jetzt schon an Morgellons erkrankt sind.

Ausserdem ist bewiesen, dass das Terminatorgen nicht nur die Pflanze unfruchtbar macht, sondern auch die Menschen die die Früchte dieser Pflanze essen.

Du bist was du isst - schon vergessen?

Und nachgewiesen ist das alles schon. Nur weil die Tagesschau nichts darüber bringt, heißt das noch lange nicht, dass es das nicht gibt.

Wem gehören denn Firmen wie Monsanto? Wie lange willst du noch blind den Mainstream-Medien vertrauen? Du solltest mir eine Krankheit nennen und nicht deine ideologischen Satzbausteine anbieten. Mainstream ist keine Krankheit, sondern nur ein dummer und auf Dauer nervender Argumentationsversuch ohne Inhalt!

Britta
16.06.2009, 12:08
Du solltest mir eine Krankheit nennen und nicht deine ideologischen Satzbausteine anbieten. Mainstream ist keine Krankheit, sondern nur ein dummer und auf Dauer nervender Argumentationsversuch ohne Inhalt!

Und Unfruchtbarkeit aufgrund des Verzehrs von Genfood ist natürlich keine Krankheit die von Genfood verursacht wurde, sondern ein absolut erwünschter Haupteffekt? Jaja, schon klar.

opppa
16.06.2009, 14:39
Cheops, wer sich nur aus der Tagesschau über dieses Thema informiert, der ist eben ziemlich desinformiert.

Es gibt genug Infomaterial. Selbst der Eingangsbeitrag ist inFORMativ genug um dir ein Bild über die Gefahren von Genfood zu machen, so du ihn denn gelesen hättest.

Gammelfleisch riecht unangenehm. Genfood ist nicht so leicht zu identifizieren.

Und übrigens: Ich habe zur Zeit 55 kg - von wegen der Fettleibigkeit. :irre:

Bei meinen 110 kg fühle ich mich hier langsam angegriffen! (Ich bin nur zu faul, nachzulesen, von wem!)

Spökes
16.06.2009, 15:55
Bei meinen 110 kg fühle ich mich hier langsam angegriffen! (Ich bin nur zu faul, nachzulesen, von wem!)Mit 190 Koprermass wärest Du ja dann ein passabler "Brecher", ok, bei 180 wird es schon arg mollig:giggle: und bei 170 eher peinlich. Da läge mir Brittas Masse schon eher. Selber bin ich wie jedes Jahr nach dem Winter nur läppische 78 KG. Mein optimales Kampfgewicht von ca. 92 Kg werde ich etwa Ende August wieder erreichen. Mit etwas Glück komme ich Weihnachten auf 95 kg und dann ist langsam Ebbe im "Kühlschrank" und der Kern :winken: meiner Person bildet sich erneut heraus. Tja, mein Kühlschrank ist ja der Acker und wenn ich dann Cheops zu dem Thema lese, frag ich mich ja immer wieder: Warum machst Du das? - mit dem Acker! Nun, vor Jahrzenten als ich hin und wider die ersten Überproduktionen unter die Leute brachte, vertat ich mich Anfangs erheblich in den abgegebenen Mengen. Die waren zu groß! Soviel Salat konnten die Beschenkten gar nicht essen und dass hätten sie theoretisch gemußt, da meine Produkte über eine ausgesprochen kurze Haltbarkeitsdauer verfügen. Das hatte ich nicht berücksichtigt, dass viele meiner Produkte nach Erntung bestenfalls zwei, drei Tage ansehnlich bleiben. Nun vergleicht diese Werte mal mit den üblichen Produkten aus dem Supermarkt. Da liegen Welten zwischen. Ein mir schon damals bekannt gemachter Ansatz, die Feldfrüchte durch Kobald-Bestrahlung zu sterilisieren, wurde dann in folgendem Link:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de...tarius-ia.html

den Britta damals ins Spiel brachte, nochmals vertiefend aufgegriffen. Demnach wird mittlerweile diese Bestrahlungsfunktion soweit verfeinert, dass damit selbst die Nährstoffe reduziert werden. Cheops, dass sind doch andere Probleme in ihrer Gewichtung als die Frage, ob Merkel jut oder schlecht ist.

Am liebsten sind mir die Leute, die bei mir immer "kötten" kommen. Ja, sie würden auch dafür bezahlen!:D Wäre ja schließlich auch viel Arbeit!:giggle: Da war dann ein Angler dabei, der allerdings nicht auf die Idee kam: Spökes, soll ich dir am Freitag wat Fisch vorbei bringen? Der bekommt von mir immer etwas über seine Lebensgefährtin, einer seit vierzig Jahren an Kinderlähmung leidenden Jugendfreundin. Nun, da ich ja nichts verkaufe nutze ich solche Gelegenheiten immer gerne dazu, über die Hintergründe aufzuklären. Dabei kann ich sehr sehr authentisch sein und sehe, die Menschen überlegen weit aus mehr in Bezug auf ihre Nahrung, als Du dies tust.

opppa
16.06.2009, 16:39
Mit 190 Koprermass wärest Du ja dann ein passabler "Brecher", ok, bei 180 wird es schon arg mollig:giggle: und bei 170 eher peinlich. Da läge mir Brittas Masse schon eher. Selber bin ich wie jedes Jahr nach dem Winter nur läppische 78 KG. Mein optimales Kampfgewicht von ca. 92 Kg werde ich etwa Ende August wieder erreichen. Mit etwas Glück komme ich Weihnachten auf 95 kg und dann ist langsam Ebbe im "Kühlschrank" und der Kern :winken: meiner Person bildet sich erneut heraus. Tja, mein Kühlschrank ist ja der Acker und wenn ich dann Cheops zu dem Thema lese, frag ich mich ja immer wieder: Warum machst Du das? - mit dem Acker! Nun, vor Jahrzenten als ich hin und wider die ersten Überproduktionen unter die Leute brachte, vertat ich mich Anfangs erheblich in den abgegebenen Mengen. Die waren zu groß! Soviel Salat konnten die Beschenkten gar nicht essen und dass hätten sie theoretisch gemußt, da meine Produkte über eine ausgesprochen kurze Haltbarkeitsdauer verfügen. Das hatte ich nicht berücksichtigt, dass viele meiner Produkte nach Erntung bestenfalls zwei, drei Tage ansehnlich bleiben. Nun vergleicht diese Werte mal mit den üblichen Produkten aus dem Supermarkt. Da liegen Welten zwischen. Ein mir schon damals bekannt gemachter Ansatz, die Feldfrüchte durch Kobald-Bestrahlung zu sterilisieren, wurde dann in folgendem Link:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de...tarius-ia.html

den Britta damals ins Spiel brachte, nochmals vertiefend aufgegriffen. Demnach wird mittlerweile diese Bestrahlungsfunktion soweit verfeinert, dass damit selbst die Nährstoffe reduziert werden. Cheops, dass sind doch andere Probleme in ihrer Gewichtung als die Frage, ob Merkel jut oder schlecht ist.

Am liebsten sind mir die Leute, die bei mir immer "kötten" kommen. Ja, sie würden auch dafür bezahlen!:D Wäre ja schließlich auch viel Arbeit!:giggle: Da war dann ein Angler dabei, der allerdings nicht auf die Idee kam: Spökes, soll ich dir am Freitag wat Fisch vorbei bringen? Der bekommt von mir immer etwas über seine Lebensgefährtin, einer seit vierzig Jahren an Kinderlähmung leidenden Jugendfreundin. Nun, da ich ja nichts verkaufe nutze ich solche Gelegenheiten immer gerne dazu, über die Hintergründe aufzuklären. Dabei kann ich sehr sehr authentisch sein und sehe, die Menschen überlegen weit aus mehr in Bezug auf ihre Nahrung, als Du dies tust.


Mit 188 früher mal (ich bin inzwischen wohl etwas in der Länge eingelaufen) ist das wohl noch einigermaßen - wenn man mal von der Verteilung absieht - ertragbar.

Und mit Fisch habe ich es eigentlich nur, wenn ich mal in der Nähe der See bin. (Ich weiß, daß auch da der Fisch (wohl) gaaaanz frisch (aufgetaut), aber hoffentlich nicht gentechnisch verseucht, ist!)

Britta
16.06.2009, 22:38
Nun, vor Jahrzenten als ich hin und wider die ersten Überproduktionen unter die Leute brachte, vertat ich mich Anfangs erheblich in den abgegebenen Mengen. Die waren zu groß! Soviel Salat konnten die Beschenkten gar nicht essen und dass hätten sie theoretisch gemußt, da meine Produkte über eine ausgesprochen kurze Haltbarkeitsdauer verfügen. Das hatte ich nicht berücksichtigt, dass viele meiner Produkte nach Erntung bestenfalls zwei, drei Tage ansehnlich bleiben. Nun vergleicht diese Werte mal mit den üblichen Produkten aus dem Supermarkt. Da liegen Welten zwischen. Ein mir schon damals bekannt gemachter Ansatz, die Feldfrüchte durch Kobald-Bestrahlung zu sterilisieren, wurde dann in folgendem Link:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de...tarius-ia.html

den Britta damals ins Spiel brachte, nochmals vertiefend aufgegriffen. Demnach wird mittlerweile diese Bestrahlungsfunktion soweit verfeinert, dass damit selbst die Nährstoffe reduziert werden. Cheops, dass sind doch andere Probleme in ihrer Gewichtung als die Frage, ob Merkel jut oder schlecht ist.

Am liebsten sind mir die Leute, die bei mir immer "kötten" kommen. Ja, sie würden auch dafür bezahlen!:D Wäre ja schließlich auch viel Arbeit!:giggle: Da war dann ein Angler dabei, der allerdings nicht auf die Idee kam: Spökes, soll ich dir am Freitag wat Fisch vorbei bringen? Der bekommt von mir immer etwas über seine Lebensgefährtin, einer seit vierzig Jahren an Kinderlähmung leidenden Jugendfreundin. Nun, da ich ja nichts verkaufe nutze ich solche Gelegenheiten immer gerne dazu, über die Hintergründe aufzuklären. Dabei kann ich sehr sehr authentisch sein und sehe, die Menschen überlegen weit aus mehr in Bezug auf ihre Nahrung, als Du dies tust.
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ein frischer Salat aus dem eigenen Garten schmeckt. :rolleyes2:

Als wir noch Kinder waren mußten wir immer Wasser schleppen, weil unser Garten etwas entfernt vom Haus liegt und wir keinen Wasseranschluß dort haben. Wenn dann Erntezeit war, wurde geschält und entkernt und Mutter hat alles eingekocht oder Marmalade draus gemacht. Es war schon eine ganz schöne Arbeit und ich habe es gehasst. Wie bequem sind doch Supermärkte.

Inzwischen habe ich vergessen wie man einkocht.

Hab da auch noch was interessantes: http://www.rotwang.de/ph/tote.htm

Übrigens ist danach in Fisch Kupfer enthalten. Kupfer ist auch in Schalentieren und Nüssen und gut gegen Altersflecken und graue Haare.

Spökes
17.06.2009, 09:18
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ein frischer Salat aus dem eigenen Garten schmeckt. :rolleyes2:In der Frage stimmen alle Probanten mit mir überein: Besser als aus dem Bio-Laden bis "sahnig". In der Hitze im Garten reisse ich mir schon mal schnell einen kleinen Kopf aus und weg ist er.:D. Sollte Dich der Geschmack solcher Gartenprodukte mehr interessieren und sich keine Möglichkeit in der Nachbarschaft auftun, kann ich mich gerne bereit erklären, dich ein wenig anzufüttern.:giggle:

Als wir noch Kinder waren mußten wir immer Wasser schleppen, weil unser Garten etwas entfernt vom Haus liegt und wir keinen Wasseranschluß dort haben. Wenn dann Erntezeit war, wurde geschält und entkernt und Mutter hat alles eingekocht oder Marmalade draus gemacht. Es war schon eine ganz schöne Arbeit und ich habe es gehasst. Wie bequem sind doch Supermärkte. Ja, Arbeit ist dies auf alle Fälle. Da findet man nicht so leicht eine Partnerin, eigentlich gar nicht. Nun, als Logistiker beschäftige ich mich erheblich mit der Gestaltung von Arbeitsabläufen und mit ein wenig Glück beim Wetter bekommt man auch die Spitzen respektive Engpässe gut geregelt, natürlich nur mit entsprechendem Engagement, man muss also mit Herz und Seele dabei sein. Dafür gibt es natürlich gute Gründe, die sich leider nur jeder selber erschließen kann. Jedenfalls ist mir die Absicht, dieses Jahr den großen Garten ausschließlich im Handbetrieb zu realisieren, gelungen.

Inzwischen habe ich vergessen wie man einkocht.Das zu wissen ist leider eine Minimalanforderung an meine Partnerin. Zum Ernten und verarbeiten habe ich keine Lust. Gott sei Dank kommt meine Schwägerin, so wie sie sagt, aus der "Landwirtschaft" und kann wenigstens dieses.;):D

Britta
17.06.2009, 09:40
In der Frage stimmen alle Probanten mit mir überein: Besser als aus dem Bio-Laden bis "sahnig". In der Hitze im Garten reisse ich mir schon mal schnell einen kleinen Kopf aus und weg ist er.:D. Sollte Dich der Geschmack solcher Gartenprodukte mehr interessieren und sich keine Möglichkeit in der Nachbarschaft auftun, kann ich mich gerne bereit erklären, dich ein wenig anzufüttern.:giggle:
Vielen Dank für das Angebot. Nur wohnst du soweit weg, da wäre der Salat dann welk. Aber im Bekanntenkreis kann ich bestimmt eine Quelle auftun.
:winken:
Ja, Arbeit ist dies auf alle Fälle. Da findet man nicht so leicht eine Partnerin, eigentlich gar nicht. Nun, als Logistiker beschäftige ich mich erheblich mit der Gestaltung von Arbeitsabläufen und mit ein wenig Glück beim Wetter bekommt man auch die Spitzen respektive Engpässe gut geregelt, natürlich nur mit entsprechendem Engagement, man muss also mit Herz und Seele dabei sein. Dafür gibt es natürlich gute Gründe, die sich leider nur jeder selber erschließen kann. Jedenfalls ist mir die Absicht, dieses Jahr den großen Garten ausschließlich im Handbetrieb zu realisieren, gelungen.
Wenn ich die Zeit hätte, würde ich das freiwillig tun - heute. Schon alleine weil die angebotene Nahrung im Supermarkt immer gesundheitsgefährdender wird.

Das zu wissen ist leider eine Minimalanforderung an meine Partnerin. Zum Ernten und verarbeiten habe ich keine Lust. Gott sei Dank kommt meine Schwägerin, so wie sie sagt, aus der "Landwirtschaft" und kann wenigstens dieses.;):D
Wir werden das bald wieder lernen müssen und ich denke ich habe noch die Chance, dass es Menschen gibt die einem zeigen wie es geht. Also, ganz verloren ist dieses Wissen ja noch nicht.

Spökes
19.06.2009, 09:02
Wenn ich die Zeit hätte, würde ich das freiwillig tun - heute. Schon alleine weil die angebotene Nahrung im Supermarkt immer gesundheitsgefährdender wird.Dabei dachte ich immer, wenn man soetwas "freiwillig" machen würde, hätte man auch Zeit dazu!:)


Wir werden das bald wieder lernen müssen und ich denke ich habe noch die Chance, dass es Menschen gibt die einem zeigen wie es geht. Also, ganz verloren ist dieses Wissen ja noch nicht.Ja, mit dem "Lernen" ist das so eine Sache. Die meisten Angelegenheiten, die im Sinne einer "Not-Selbstversorgung" zu bewerkstelligen sind bedürfen eines größeren Vorlaufes. Schon alleine die Beschaffung von Einmachgläser stelle ich mir für den Moment, wo die Leute sich für soetwas Zeit nehmen (müssen) äußerst schwierig vor.

Britta
19.06.2009, 09:13
Dabei dachte ich immer, wenn man soetwas "freiwillig" machen würde, hätte man auch Zeit dazu!:)


Ja, mit dem "Lernen" ist das so eine Sache. Die meisten Angelegenheiten, die im Sinne einer "Not-Selbstversorgung" zu bewerkstelligen sind bedürfen eines größeren Vorlaufes. Schon alleine die Beschaffung von Einmachgläser stelle ich mir für den Moment, wo die Leute sich für soetwas Zeit nehmen (müssen) äußerst schwierig vor.

Einmachgläser sind momentan begehrte Artikel auf dem Flohmarkt, genauso wie die entsprechenden Einkochtöpfe und andere Gerätschaften, die ohne Strom funktionieren. ;)

Hab auch schon eine schöne Sammlung zuhause.

Ein Garten erfordert viel Zeit und die habe ich leider nicht. Sonst würde ich das schon tun. In dem Falle der auf uns zukommt ist es auch eher eine Notwendigkeit denn ein Hobby.

Spökes
19.06.2009, 13:14
Einmachgläser sind momentan begehrte Artikel auf dem Flohmarkt, genauso wie die entsprechenden Einkochtöpfe und andere Gerätschaften, die ohne Strom funktionieren. ;)

Hab auch schon eine schöne Sammlung zuhause.

Ein Garten erfordert viel Zeit und die habe ich leider nicht. Sonst würde ich das schon tun. In dem Falle der auf uns zukommt ist es auch eher eine Notwendigkeit denn ein Hobby.Nein, als "Hobby" kann man das "Gärtnern", so wie ich es angehe, nicht verstehen. Aber auf solch niedrigem Niveau brauche ich den Garten auch garnicht anzusiedeln. Es zählt eben eher zu den Angelegenheiten, die Iphigenie einmal sammelte, also wie der Einzelne etwas tun kann. Oder es hilft gewaltig bei der Fragestellung, wie sich unsere Gesellschaft weiter entwickelt. Mir persönlich dient es als religiöser Rückzugsraum derart, dass ich jederzeit mit dem einzig wahren Gott ins direkte Gespräch kommen kann. Im Kirschbaum zu hängen ersetzt mir die bekannten Typen von "Gotteshäusern" bis einer kommen wird und gibt aus der Synagoge des Satans.:kopfkratz::D:o:)

Zeit ist echt knapp. Draußen liegen noch 72 lfm 50x50x6 nette Betonplatten und gerade angekarrte 50 m 100er Regenwasserleitung. Alles zusammen ist zu einem Viertel ein Aufheben.
Letztlich scheint es ein Propagandatrick zu sein, die Leute glauben zu machen, die eigene Nahrungsmittelproduktion wäre mit besonders viel Mühe verbunden. In der Eifel, jedenfalls in meiner zweiten Heimat dort, machen das noch heute die alten Frauen alleine. Die Pflanzenproduktion benötigt momentan bestenfalls fünf Stunden/Woche. Dem steht ein aktueller Ertragswert von ca. 150 €/Woche für Standardware ohne "Frischezuschlag" mit steigender Tendenz entgegen.

Gleich gibt es hier Regen, daher: Ran an die Wasserleitung!

otix_
19.06.2009, 13:27
Letztlich scheint es ein Propagandatrick zu sein, die Leute glauben zu machen, die eigene Nahrungsmittelproduktion wäre mit besonders viel Mühe verbunden.


ja, in etwa so, wie Banken und Unternehmen systemrelevant wären ohne die ein Leben auf Erden - in Zufriedenheit- nicht möglich wäre. :)

Britta
20.06.2009, 11:15
Mir persönlich dient es als religiöser Rückzugsraum derart, dass ich jederzeit mit dem einzig wahren Gott ins direkte Gespräch kommen kann. Im Kirschbaum zu hängen ersetzt mir die bekannten Typen von "Gotteshäusern" bis einer kommen wird und gibt aus der Synagoge des Satans.:kopfkratz::D:o:)
Ja, das kann ich nachvollziehen. So einen Raum habe ich auch. Ein Garten ist ein schöner Ort dafür. Mir bleibt oftmals nur die Nacht am offenen Fenster dafür, wenn ich den Sternenhimmel betrachte oder eine Kerze auf dem Wohnzimmertisch.


Letztlich scheint es ein Propagandatrick zu sein, die Leute glauben zu machen, die eigene Nahrungsmittelproduktion wäre mit besonders viel Mühe verbunden.
Wenn du das sagst, glaube ich dir das. Selbst habe ich das noch nicht ausprobiert.

Britta
01.07.2009, 21:18
http://juliehamburg.wordpress.com/2009/07/01/us-rzteverband-fordert-stopp-fr-gen-lebensmittel/
Studien belegen: Gentechnik macht krank

Jetzt können sich die Gentechnikbefürworter nicht mehr rausreden. Mehrere Tierstudien beweisen: Gentechnik macht krank. Der US-Ärzteverband für Umweltmedizin fordert nun einen sofortigen Stopp für gentechnisch veränderte Lebensmittel.

Die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (AAEM) fordert ein sofortiges Moratorium – also einen vorläufigen Stopp – für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel. In einer Pressemitteilung vom 19. Mai erklärt die AAEM: “Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel stellen ein ernstes Gesundheitsrisiko dar.” Unter Bezug auf mehrere Tierstudien kommt die AAEM zu dem Schluss, dass “ein mehr als zufälliger Zusammenhang zwischen gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln und Gesundheitsschädigungen besteht” und dass “gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko im Bereich der Toxikologie, Allergie und Immunfunktion, der Fortpflanzung und des Stoffwechsels, der physiologischen und genetischen Gesundheit bedeuten.”
Sofortige Maßnahmen

Die Organisation, die seit 1965 besteht und sich selbst als »internationaler Verband von Ärzten und anderen Experten für die klinischen Aspekte des Zusammenhangs zwischen Mensch und Umwelt« beschreibt, fordert in Ihrer Erklärung aufgrund der Erkenntnisse aus mehreren Tierstudien umgehend die folgenden Maßnahmen bezüglich des menschlichen Konsums von sogenannten GVO-Nahrungsmitteln (GVO steht für “gentechnisch veränderte Organismen”):

Link anklicken und weiterlesen.

Es ist ja nicht so, dass nicht schon lange Studien gefordert werden. Bisher hat Monsanto Genpapst und Finanzkrisen-Verantwortlicher Rockefeller jede Studie erfolgreich verhindert oder aber so manipuliert, dass seine eigenen Leute die Gutachten erstellten.

Unfruchtbarkeit, Schäden des Immunsystems und schnellere Alterung sind die von Eugenikern wie Rockefeller absolut gewünschten Nebenwirkungen von Genfood. Nur dafür wurde die sogenannte 'Grüne Revolution' ins Leben gerufen. Man nennt es auch Bevölkerungspolitik.

Wer bisher darauf hinwies, wurde dafür in deutschen Foren als Verschwörungstheoretiker hingestellt und von Profi-Debunkern lächerlich gemacht. Hoffentlich haben diese Leute jede Menge Genmais und Poppkorn oder Erdnussflips und Cornflakes vertilgt, dann sind wir sie ja hoffentlich bald los. :D

Mehrere Studien an Tieren deuten auf ernsthafte Gesundheitsrisiken beim Verzehr gentechnisch veränderter Nahrungsmittel hin. Dazu zählen Unfruchtbarkeit, Entgleisung des Immunsystems, beschleunigte Alterung, genetisches Entgleisen im Zusammenhang mit der Cholesterinsynthese, der Insulinsteuerung, der Zellkommunikation und der Bildung von Eiweißen sowie Veränderungen in der Leber, den Nieren, der Milz und dem Magen-Darm-System.”

Genau heißt das: “Es hat sich ein präziser Zusammenhang zwischen GVO-Nahrungsmitteln und bestimmten Krankheitsverläufen herausgestellt. Bei zahlreichen Studien an Tieren fand man eine erhebliche Entgleisung des Immunsystems, einschließlich einer Hochregelung von Zytokinen, was zu Asthma, Allergien und zu Entzündungen führen kann.

Und noch eine Nebenwirkung darf nicht vergessen werden, denn der Monsanto-Besitzer Rockefeller ist auch ganz groß im Pharmageschäft. Er liebt es übrigens, immer doppelt bis dreifach an seinen kriminellen Taten zu verdienen. Bei seinen Ölgeschäften ist es kein Wunder, dass GM nur spritfressende Autos baute, die heute keiner mehr haben will.

Auch das Verkaufsargument der Biotech-Industrie und ihrer Befürworter, dass nämlich durch den Einsatz von Gentechnik im Agrarbereich höhere Erträge erzielt würden und somit ein wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung des Hungers in der Welt geleistet werden könnte, wird laut dem Positionspapier durch wissenschaftliche Studien widerlegt.

Diese Aussage wirft dann natürlich auch ein ganz anderes Licht auf die Bemühungen der Rockefeller-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Bill & Melinda Gates Stiftung, den Hunger in Afrika zu besiegen. Dieses Großprojekt schien sich meiner Meinung nach von Anfang an eher der Ausrottung der Afrikaner zu widmen.

Interessanterweise scheinen die Medien die Erklärung der amerikanischen Ärzte nicht zur Kenntnis genommen zu haben.
Wen wundert das dann noch? Die US-Medien gehören allesamt... Na, wem wohl? :D

Britta
25.10.2009, 19:52
Teil I

Eine Buchbeschreibung von Stephen Lendman:
Washington startet die GMO Revolution
Die Wurzeln dieser Geschichte reichen Jahrzehnte zurück, Engdahl erklärt, wie die Wissenschaft vom 'Vorrang der biologischen und genetischen Veränderung von Pflanzen und anderen Lebensformen' in den 1970ern aus US-Forschungslabors kam, als noch Niemand Notiz davon nahm.
Bald würden sie Notiz nehmen, denn die Reagan Regierung war entschlossen, Amerika auf diesem neuen Gebiet führend zu machen. Die biotechnische Landwirtschaftsindustrie wurde speziell gefördert und in den frühen 80ern gab es einen harten Wettbewerb der Firmen im Entwickeln von Genpflanzen, Viehbestand und gentechnisch basierenden Medikameten für Tiere.
Washington machte es ihnen leicht mit einem unregulierten, geschäftsfreundlichen Klima, das unter Republikanern wie Demokraten fortdauerte. Nahrungsmittelsicherheit und Gesundheitsrisiken werden nicht berücksichtigt sobald sie in Konflikt mit den Profiten stehen. So wird die gesamte Bevölkerung als Laborratten für diese neuen, nicht getesteten und potentiell riskanten Produkte benutzt. Führend in der Entwicklung ist eine Firma mit einer 'langen Tradition in Betrug, Vertuschung und Bestechung' mit Täuschung und Verachtung für das öffentliche Interesse - Monsanto.
Deren erstes Produkt war Saccharin, das sich später als Karzinogen erwies. Es gelangte dann in Chemikalien, Plastik und wurde berüchtigt als Agent Orange, bekannt dafür in den 60er und 70er Jahren den Vietnamesischen Dschungel zu entlauben und hundertausende von Zivilisten und die US-Truppen tödlichem Dioxin auszusetzen, eine der giftigsten aller bekannten Substanzen. Zusammen mit anderen in der Industrie ist Monsanto auch einer der schamlosesten Umweltverschmutzer. Die Firma hat eine lange Geschichte im heimlichen Entsorgen einige der meist tödlichen Substanzen die im Wasser und in der Erde festgestellt wurden und ging straflos aus. Heute auf deren Website, wie auch immer, ignoriert die Gesellschaft ihre Rekorde und nennt sich selbst 'eine Landwirtschaftliche Gesellschaft die sich der Innovation und Technologie widmet, um den Bauern rund um die Welt zu helfen, erfolgreich gesündere Nahrung zu produzieren, bessere Futtermittel und mehr Fasern, während die schädlichen Auswirkungen der Landwirtschaft veringert werden'.

Engdahl beweist das Gegenteil in seiner gründlichen Forschungsarbeit, die nachfolgend im Detail beschrieben wird. Trotz der Vergangenheit von Monsanto und anderen GMO Riesen gab es keine Regelungen bis in die 80er und speziell nachdem George HW Bush Präsident wurde, wurden die Zügel locker gelassen. Seine Regierung öffnete Pandoras Büchse und keine Regel würde sie behindern. Danach gab es nicht ein einziges Gesetz zur Neuregelung für biotechnische oder gentechnische Produkte, trotz all der unbekannten Risiken und der möglichen Gesundheitsgefahren. In einem total entfesselten Markt, bewachen nun Füchse das Hühnerhaus, weil das System auf Selbstregulierung setzt. Eine ältere Executive Order von Bush sichert dies. Die EO sagt aus, Genmanipulierte Pflanzen sind 'wesentlich gleichwertig' zu normalen Pflanzen wie Mais, Korn oder Reis. Dass errichtete das Prinzip von 'wesentlich gleichwertig' als Eckpfeiler der ganzen Gen-Revolution. Es war pseudo-wissenschaftlicher Mumpitz, aber es war nun Gesetz und Engdahl vergleicht es mit der potenziellen biologischen Katastrophe aus 'Andromeda Strain', was nicht mehr länger in die Welt des Science Fiction gehört.

Monsanto wählte Milch als sein erstes GMO Produkt, genetisch manipuliert mit 'recombined Bovine Wachstumshormonen (rBGH) und vertrieb sie unter dem Namen Posilac. 1993 erklärte Clintons FDA sie für sicher und geprüft für den Verkauf, bevor auch nur ein Konsument Gebrauchsinformationen dafür erhalten hatte. Heute wird es in jedem Staat verkauft und dafür geworben das damit die Kühe 30% mehr Milch produzieren können. Probleme tauchten bald auf und die Bauern berichten über ausgebrannte Herden, 2 Jahre früher wie üblich, ernsthafte Infektionen brachen aus und einige Tiere konnten nicht laufen. Andere Probleme waren Euter-Entzündungen und missgebildete Kälber. Diese Informationen wurden unterdrückt und rBGH Milch ist nicht gekennzeichnet, sodass es keine Möglichkeit für den Konsumenten gibt, das zu erkennen. Es wird ihnen auch nicht gesagt, dass diese Hormone bei Ratten Leukämie und Tumore auslösen und eine EU-Kommission stellte fest, dass Menschen die diese Milch trinken Brustkrebs und Prostatakrebs riskieren. Die EU hat dieses Produkt verboten, nicht so die USA. Trotz klarer Sicherheitsbedenken unternahm die FDA nichts und erlaubte unter ihrer Aufsicht den Verkauf der schädlichen Milch. Es war erst der Anfang.

Der Fuchs bewacht das Hühnerhaus
Engdahl überprüfte die Pusztai Affäre, den Preis für die Gesundheit und die bescheidene Wiedergutmachung, die er am Ende bekam. Bereits ausser Dienst, wurde er von der 300 Jahre alten British Royal Society 1999 angegriffen und es wurde behauptet, seine Forschung wäre 'fehlerhaft in vielen Punkten des Designs, der Ausführung und Analyse und das keine Schlußfolgerungen daraus gezogen werden sollten'. Es war ein weiterer Schlag gegen einen angesehenen Mann der besseres verdient hatte wie das, was Engdahl einen 'erkennbaren politischen Fleck' nennt, auf der Weste der Glaubwürdigkeit der Royal Society. Es gab keinen Grund dafür und wurde nur gemacht, weil Pusztais Bombe eine Gefahr war für Britaniens Riesenprofite der GMP Industrie und für ihr Gegenstück in den USA. Und Pusztai, nach fünf Jahren und mehreren Herzattacken, einer ruinierten Karriere, wußte endlich was passiert ist nachdem er seine Ergebnisse bekanntgegeben hat. Monsanto war der Schuldige. Die Firma beklagte sich bei Clinton, der sofort Tony Blair alarmierte. Pusztais Ergebnisse mußten lacherlich gemacht werden und er dafür in Misskredit gebracht zu werden. Er war dennoch in der Lage, mit Hilfe des hochrespektierten britischen Wissenschaftsmagazines, der Lancet, zu antworten. Trotz der Drohungen der Royal Society gegen ihn, veröffentlichte der Redakteur den Artikel, aber für welchen Preis. Nach der Veröffentlichung, attackierte die Society und die Biotech Industrie den Lancet für diese Aktion. Es war ein weiterer, schamloser Akt.
Fußnote: Pusztai hält nun Vorlesungen in der ganzen Welt über seine GMO Forschungen und ist ein Berater für Anfangsstudien über Gesundheitsfolgen dieser Nahrungsmittel. Zusammen mit seiner Frau, seinem Co-Autor Prof. Stanley Ewen, die ebenfalls darunter litten. Er verlor seine Stellung an der Universität von Aberdeen und Engdahl merkt an, das die Praxis der Unterdrückung von unerwünschten Wahrheiten und die Bestrafung von Vorwarnern die Regel ist, nicht die Ausnahme. Die Industrie ist sehr mächtig, speziell wenn es ihre Grundfeste erschüttert. Die Blair Regierung ging noch viel weiter. Sie beauftragten die private Firma Grainseed mit einer 3-Jahres-Studie um die Gennahrungssicherheit zu prüfen. Der Londoner Observer erhielt später Dokumente des britischen Ministeriums für Landwirtschaft, die zeigten das die Tests ungewöhnlich ausstaffiert waren und 'eine merkwürdige Wissenschaft' produzierten. Zum Schluß manipulierte ein Grainseed Wissenschaftler die Daten um 'sicheres Saatgut im Verfahren das besser erscheint als es wirklich ist' zu machen.

Dennoch empfahl das Ministerium die Genmaisart zu genehmigen und die Blair-Regierung beschloss einen neuen Verhaltenskodex mach dem jeder Angestellte eines staatlichen Forschungsinstitutes der sich traut, sich in der Öffentlichkeit über Ergebnisse zu äußern mit seiner Entlassung zu rechnen habe und wegen Vertragsbruch angeklagt oder mit einer gerichtlichen Verfügung bedroht wird. Mit anderen Worten, Warnungen waren nun illegal, selbst wenn die öffentliche Gesundheit in Gefahr ist. Nichts und niemandem ist es erlaubt den Moloch des Agrargeschäftskrieges aufzuhalten.

Der Rockefeller Plan, der Trickreiche Dick Nixon und die Trickreicheren Rockefellers
Richard Nixon übernahm das Büro zu Zeiten einer nationalen Krise. Zeitgleich mit dem Vietnam Sumpf war die Wirtschaft in Schwierigkeiten. Nach dem 'Goldenen Zeitalter des Kapitalismus' der seine Spitze in 1965 erreichte gingen die Firmenprofite zurück. Das Globalisiserungsphänomen begann zu der Zeit, als amerikanische Firmen und die reichsten Familien der Nation es profitabler fanden, im Ausland zu investieren statt zu Hause, weil die Gelegenheiten ausserhalb des Landes günstiger waren.
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Nahrung war eine davon und wurde dann umbenannt in Agrargeschäft. Engdahl nennt es 'eine beispielhafte Bewegung' mit einem Mann in der ausschlaggebenden Rolle - der frühere Gouvaneur Nelson Rockefeller, der so gerne Präsident geworden wäre, aber nur Nummer 2 unter Gerald Ford wurde.
Er und sein Bruder leiteten die familieneigene Rockefeller Stiftung und einige andere steuersparende Einrichtungen wie den Rockefeller Brothers Trust. Nelson und David waren die einflußreichsten Figuren und ihr Machtzentrum war das exklusive New York Council of Foreign Relations. Engdahl erklärt: In den 1960ern waren die Rockefellers das Machtzentrum des amerikanischen Establishments und der Staatssekretär Henry Kissinger war ihr ausgesuchter Protege. Es war eine in der Hölle geschlossene Hochzeit in einer Zeit der 'Krise der Demokratie' oder wie der rechtsorientierte Harvard Professor Samuel Huntington es nennt, 'übermäßige Demokratie' zu einer Zeit als Massen von normalen Bürgern gegen die Politik ihrer Regierung protestierten. Es gab viel Medienaufmerksamkeit, bedeutete eine Gefahr für das Establishment des Landes und mußte ausgesprochen werden. Im Jahre 1973 gab es ein Treffen von 300 einflußreichen, auserlesenen Rockefeller-Freunden aus Nordamerika, Europa und Japan. Sie gründeten eine mächtige neue Organisation die sich die Trilaterale Kommission nennt, mit einfach anerkannten Mitgliedsnamen.

Zbigniew Brzezinski war der erste Executive Director und andere Gründungsmitglieder waren Jimmy Carter (der 1976 der bevorzugte Präsidentschaftskandidat David Rockefellers gegen Gerald Ford wurde), George HW Bush, Paul Volker (Carters FED Chairmann) und Alan Greenspan, der damals ein Wall Street Investmentbanker war.

Die neue Organisation 'bereitete die Basis für eine neue globale Strategie des Netzwerkes von untereinander verbundenen, internationalen Eliten, viele von denen waren Rockefellers Geschäftspartner. Kombiniert waren ihre finanziellen, wirtschaftlichen und politischen Einflüsse unvergleichlich. So war es ihr Ergeiz, was später dann von George HW Bush die 'Neue Welt Ordnung' genannt wurde.Trilateristen legten den Grundstein für die heutige Globalisierung. Sie folgten auch dem Rat von Huntington über die Unbeständigkeit der Demokratie die durch das Desinteresse und das Nichteingebundensein des Volkes, kombiniert mit Verschwiegenheit und Täuschung geprüft werden müsse.

Die Kommission verfolgte auch die Privatisierung staatlicher Unternehmen zusammen mit der Deregulierung der Industrie. Trilateriste Jimmy Carter umarmte das Dogma enthusiastisch als Präsident. Er begann den Prozess den Ronald Reagan in den 80ern fortsetzte, ohne zu registrieren wer der Urheber war oder zu tadeln wo es angebracht war. In 1973 war Nixon im Amt, zusammen mit seinem Svengali (Manipulator des Bösen) Kissinger.
Ein Beobachter beschrieb in zu der Zeit als 'wie Schlamm aus einem Sumpf ohne einen Funken Leben... ohne Seele, schleimig, Ghoul (Mensch mit schaurigen Gelüsten), eine Art Schmiermittel (um das Staatsschiff am Laufen zu halten). So übernahm er die Kontrolle über die US-Aussenpolitik als beides, Staatssekretär und Nationaler Sicherheitsberater. Weiterhin machte er Nahrung neben Öl zum zentralen Thema der Geopolitik.
Im kalten Krieg wurde Nahrung zur strategischen Waffe in Form von 'Nahrungsmittel für Frieden'. Unter der Deckung der US-Agrarwirtschaft wurden Familienbetriebe zerstört und in globale Betriebe umfunktioniert, Nahrung wurde zum Werkzeug, kleine Bauern wurden verdrängt um möglichst effektiv zu arbeiten. Die Landwirtschaft der Welt zu dominieren war "eine der zentralen Säulen der Nachkriegspolitik Washingtons, zusammen mit der Kontrolle der Welt-Ölmärkte und der Verteidigungs-Verkäufe an die nicht-kommunistische Welt." Das erkläre Ziel von 1973 war eine Welt-Nahrungsmittelkrise. Die Knappheit des Hauptnahrungsmittels Korn, zusammen mit den ersten beiden Ölkrisen von 1970 brachten einen bedeutendenFortschritt der neuen Washington-Politik. Öl und Korn stiegen 3-4 fach im Preis mit den USA als der Welt größter Überschußproduzent für Nahrungsmittel und mit der größten Macht über Preise und Versorgung. Es war die ideale Zeit für eine neue Allianz zwischen den US ansässigen Samen-Händlern und der Regierung. Sie legte den Grundstock für die spätere Gen-Revolution.

Merken wir uns, was Engdahl den 'Großen Eisenbahnraub' nennt, mit Kissinger als Täter. Er entschied dass die US-Landwirtschaft zu wichtig war um sie in den Händen des Landwirtschaftsministeriums zu belassen, so übernahm er das kurzerhand selbst. Die Welt brauchte verzweifelt Getreide und Amerika hatte die größten Vorräte und nutzte diese Macht um die Weltmärkte und den Handel radikal zu verändern. Die großen Gewinner waren Händler wie Cargill, Archer Daniels Midland (ADM) und Continental Grain, mit Unterstützung von Kissingers neuer Nahrungs-Diplomatie, die zum ersten Mal einen globalen Markt schuf. Nahrung würde Freunde belohnen und Feinde bestrafen und die Beziehungen zwischen Washington und den Geschäftemachern waren das Herz der Strategie. Der globale Nahrungsmittelmarkt wurde organisiert, Konzerninteressen begünstigt, politische Vorteile wurden ausgenutzt und die Gen-Revolution der 90er Jahre vorbereitet. Rockefellers Interessen und seine Stiftung spielten die entscheidende Rolle wie sich in den nächsten zwei Jahrzehnten herausstellte. Es begann unter Nixon als Eckpfeiler seiner Agrarpolitik, freier Handel war das Mantra, Konzern- Getreidehändler waren die Profiteure und Familienbetriebe mußten weichen damit Agrar-Giganten übernehmen konnten. Sie pleite zu machen war geplant und setzte gleichzeitig einen Überschuß an menschlicher Arbeitskraft frei. Engdahl nennt es einen dünnen 'Schleier des Nahrungs-Imperialismus' als Teil eines Programmes der USA um die Kornkammer der Welt zu werden. Die Familienbetriebe wurden zur Fabrik und Landwirtschaft wurde zur Industrie, die von einigen wenigen Konzern Giganten mit besten Beziehungen zu Washington beherrscht wird.

Die Dollar Abwertung war ebenfalls Teil des Projektes unter Nixons "New Economic Plan (NEP)' und beinhaltete das Schließen des Goldfensters in 1971 um die Währung freizugeben. Entwicklungsländer sollten vergessen dass sie nahrungsabhängig von Getreide und Fleisch sind, sich auf Amerika verlassen was Schlüssel-Warengruppen angeht und sollten sich stattdessen auf kleine Früchte, Zucker- und Gemüseexport beschränken. Von den Deviseneinnahmen konnten sie dann US-Importe bezahlen, IWF und Weltbankkredite zahlen, die in einen niemals endenden Teufelskreis von Schulden und Sklaverei mündeten. GATT wurde ebenfalls dazu benutzt und später auch konzerngeschriebene Regeln für die eigenen, grundlegenden Interessen.

Ein Geheimpapier der Nationalen Sicherheit
In der Mitte einer weltweiten Trockenheit und eins Börsenzusammenbruches, muß man sich Henry Kissingers geheimes Memo vom April 1974 vor Augen führen. Es ging um ein geheimes Projekt genannt National Security Study Memorandum 200 (NSSM200), dass von Rockefeller Interessen geformt war und womit beabsichtigt wurde, mit diesem 'Weltbevölkerungsplan zur Aktion' eine drastische globale Bevölkerungskontrolle auszuüben - anders ausgedrückt: Die Weltbevölkerung zu reduzieren. Amerika leitete die Bemühungen und arbeitete folgendermaßen - es gab Geburtenkontrolle in den Entwicklungsländern, eine Hauptaufgabe für US-AID. Engdahl fasst es wie folgt stumpf zusammen: Wenn diese untergeordneten Rassen uns im Weg stehen bei billigen Rohmaterialien, dann müssen wir einen Weg finden sie loszuwerden. Kissingers Programm waren einfache, empfängnisverhütende Methoden durch Bio-Medizinische-Forschung, was eher nach dem alten DuPont Slogan 'Bessere Dinge für ein besseres Leben durch Chemie' klingt und bei dem später das 'durch Chemie' weggelassen würde, als Beweise für die giftigen Wirkungen auftauchten und ein sich veränderndes Unternehmen 1999 anfing, die Wunder der Wissenschaft als Werbeslogan zu benutzen.
Die Nazis beabsichtigten auch Großes und suchten Kontrolle. Bevölkerungsauslese war Teil davon, sie nannten es 'Eugenik' und ihr Programm zielte auf die untergeordneten Rassen ab, um die ranghöhere zu erhalten.

Britta
25.10.2009, 20:01
Teil II (viel Text. :rolleyes:)

NSSM 200 ist ungefähr dieselbe Idee und war mit dem Landwirtschaftsprogramm eng verknüpft, das in den 50ern und 60ern mit der 'Grünen Revolution' begann, zur Kontrolle der Nahrungsmittelproduktion im Zielgebiet Lateinamerika, Asien und Afrika. Kissingers plan verfolgte zwei Absichten - den US-Getreidemarkt abzusichern und die Bevölkerungskontrolle von 13 'unglücklichen,' auserwählten Ländern. Unter diesen Ländern waren Indien, Brasilien, Nigeria, Mexiko und Indonesien und die Ausbeutung ihrer Resourcen hing von einer drastischen Bevölkerungsreduzierung ab um deren Eigenbedarf zu verkleinern.

Dieses Projekt war schlimm und pur Kissinger. Es empfahl erzwungene Bevölkerungskontrolle und andere Maßnahmen um die Durchsetzung der US Absichten sicherzustellen. Kissinger wollte die globalen Bevölkerungs-Zahlen bis zum Jahr 2000 um 500 Millionen reduziert sehen. Die jährliche Todesrate sollte 20 Millionen und höher betragen. Engdahl nennt das 'Völkermord' nach der strikten Definition der 1948 verfassten Konvention über die Verhinderung und Bestrafung des Völkermord-Verbrechens, wo Verbrechen dieser Art genau definiert sind. Kissinger war dieses Verbrechens schuldig alleine für die Absicht, Ländern die Nahrungsmittelhilfe zu verweigern, die ihr Bevölkerungswachstum nicht kontrollieren wollten. Mit anderen Worten, wenn sie das nicht tun, werden wir das für sie machen.

Die Strategie beinhaltete auch die Fruchtbarkeitskontrolle, genannt Familienplanung, die mit dem Vorhandensein von Schlüssel-Rohstoffen verknüft war. Die Rockefeller-Familie deckte das, Kissinger war ihre 'gemietete Hand' und wurde gut für seine Bemühungen belohnt. Das beinhaltete den Schutz vor strafrechtlicher Verfolgung wo er als Kriegsverbrecher gesucht wurde und in Übersee verhaftet werden könnte, so wie Pinochet in England als man ihn 2006 unter Arrest stellte.
Neben seinen besser bekannten Verbrechen, wenn man daran denkt was er den armen brasilianischen Frauen antat, durch Massensterilisation unter NSSM 200. Das Projekt lief bereits 14 Jahre, als der braslianische Gesundheitsminister erschreckende Berichte fand, dass 44% aller braslianischen Frauen zwischen 14 und 55 Jahren dauerhaft sterilisiert wurden. Organisationen wie die internationale Elternschafts-Förderung und Family Health International waren darin verstrickt und USAID gab die Anweisungen. Gedeckter US-Imperialismus hat eine lange, beunruhigende Geschichte, während auf den Internetseiten stets mit einer 'helfenden Hand für die Menschen in Übersee da ist, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, sich von einer Katastrophe zu erhohlen oder ihnen hilft in einem freien und demokratischen Land zu leben". Noch beunruhigender war der Anstieg von 90% der sterilisierten brasilianischen Frauen afrikanischer Abstammung, in einer Nation mit einer schwarzen Bevölkerung, ähnlich wie der von Nigeria. Einflußreiche Leute deckten das Projekt, aber keiner hatte mehr Einfluß auf die Bevölkerungspolitik wie die Rockefellers mit John D. dem Dritten. Nixon ernannte ihn 1969 zum Kopf der Kommission für Bevölkerungswachstum und die amerikanische Zukunft. Seine frühere Arbeit war die Grundlage für Kissingers NSSM200 und seine Politik der Ausrottung durch List, basierend auf einer' Jahrzehnte alten Anstrengung menschliche Eigenschaften zu züchten' wie bei den Nazis das "Eugenik-Programm".

Die Bruderschaft des Todes

Lange bevor Kissinger (und sein Assistent Brent Scowcroft) die Bevölkerungskontrolle zur offiziellen Aussenpolitik erklärten, experimentierten die Rockefellers an Menschen. JD der 3. leitete die Bemühungen. In den 50ern, während Nelsen billige Puerto Ricanische Arbeiter auf der Insel und in New York ausbeutete, übte JD der 3. sich in Massensterilisationen an deren Frauen. Mitte der 60er Jahre schätzte das Puerto Ricanische Gesundheitsministerium die Zahl der sterilisierten Frauen auf ca. 1/3 der gebährfähigen Frauen oder mehr (ahnungslose arme Frauen), die dauerhaft sterilisiert wurden. JD der 3. drückte seine Ansichten darüber in einer 1961 veröffentlichten Lektüre der UN Food and Agriculture Organisation folgendermaßen aus: "Meiner Meinung nach ist das Bevölkerungswachstum (und die Dezimierung) das zweitgrößte Problem des Tages, das wir gleich nach den Atomwaffen kontrollieren müssen." Er meinte mit Sicherheit, dass die wertvollen Resourcen der Privilegierten vor ungewünschten Subjekten geschützt werden müssen. Er war auch durch die Eugenik beeinflusst. Rassentheoretiker und Malthusianisten der Rockefellerstiftung glaubten, dass sie das Recht dazu hätten, zu entscheiden wer leben darf oder sterben muß.
Einflußreiche Personen standen hinter diesen Bemühungen genauso, wie führende amerikanische Geschäftsfamilien, genauso wie früher eine beachtliche Anzahl in England wie Winston Churchill, John Maynard Keynes und andere. Alan Gregg war 34 Jahre lang Chef der Medizinischen Abteilung der Rockefeller Stiftung. Man beachte seine Ansichten: Er sagte 'Menschen verschmutzen alles, also beseitigt man Verschmutzung durch die Vernichtung von (unerwünschten) Menschen.' Er verglich Slums mit Krebstumoren und nannte sie das Gegenteil von Anstand und Schönheit. Man sollte sie besser beseitigen und die Landschaft säubern. Das war die Politik und das ist der Schlüssel zum Verständnis für die späteren Bemühungen der Stiftung bezüglich der Revolution der Biotechnologie und der Pflanzengenetik. Ihre Mission war der Beginn die Herde auszuwählen oder systematisch bei der Bevölkerungsdezimierung vorzugehen und mit der minderwertigen Brut anzufangen. Das Problem für Übermenschen ist, dass zu viele niedere Elemente Ärger machen wenn sie etwas davon beanspruchen, was die Privilegierten für sich allein haben wollen. Die Lösung - beseitige sie mit allen möglichen Mitteln, angefangen bei der Geburtenkontrolle zur Sterilisation, laß sie verhungern oder führe Ausrottungskriege.

Diese Ideen sind amerikanisch. Sie haben ihre Wurzeln 100 Jahre zurück. Bekannte Namen wie Rockefeller, Carnegie und Harriman stecken dahinter und später beeinflußten sie auch die Nazis. Hitler lobte ihre Praktiken in seinem Buch 'Mein Kampf' und benutze sie später um seine Herrenrasse zu züchten. Oliver Wendell Holmes vom Obersten Gerichtshof unterstütze das auch und wenn man sich seine Entscheidung 1927 im Verfahren Buck gegen Bell ansieht, wird das deutlich. Er lenkte in Virginia das Zwangssterilisationsprogramm und schrieb: "Es ist besser für alle in der Welt wenn, anstatt darauf zu warten die Nachkommen von Degenerierten irgendwann für kriminelle Taten hinrichten zu müssen, die Geselleschafse bereits im Vorfeld vor diesen geschützt ist, indem wir verhindern dass sie sich fortpflanzen... Drei Generationen von Schwachsinnigen sind genug". Und sowas von einem bekannten Richter des Obersten Gerichtshofes, wäre er heute noch im Dienst, hätte das schreckliche Konsequenzen. Es öffnete die Tür für die Sterilisation von tausenden von Frauen die als untermenschlicher Müll im Weg standen.

JD der 3. war auf diesem Tripp. Er hatte sich in Malthusianische Pseudo-Wissenschaften festgefressen und umarmte dieses Dogma. Her stieg 1931 in die Familienstiftung ein und war von Eugenikern wie Raymond Fosdick und Frederick Osborn beeinflußt. Beide waren Gründungsmitglieder der Amerikan Eugenics Society. 1952 investierte er sein eigenes Vermögen um das in New York ansässige Population Council zu gründen, die Studien zu Gefahren der Überbevölkerung veröffentlichte und die offen rassistisch waren. In den folgenden 25 Jahren gab das Council 173 Millionen US-Dollar für die Reduzierung der Weltbevölkerung aus und war die einflußreichste Organisation die solche Übermensch-Ideen bewarb. Sie vermieden allerdings die Bezeichnung "Eugenik" weil sie das mit den Nazis in Verbindung gebracht hätte und benutzten stattdessen Bezeichnungen wie 'Geburtenkontrolle', 'Familienplanung' oder 'freie Wahl'. Es war alles dasselbe und vor dem Krieg war der Rockefeller Freund und Vorsitzende der Familienstiftung, Frederick Osborn ein begeisterter Unterstützer der Nazi-Experimente die zu den bekannten Massenvernichtungen führten. Zurück aus Deutschland glaubte er, dass das die 'wichtigsten Experimente sind die jemals durchgeführt wurden' und schrieb ein Buch. Es hieß: "Die Zukunft der Menschlichen Rasse" und hatte das wort 'Eugenik' als Untertitel. Darin erklärte er, dass Frauen überzeugt werden müßten die Anzahl ihrer Kinder zu reduzieren und benutze erstmals das Wort Genetik als Ersatz für das ungünstige Wort Eugenik.
Während des kalten Krieges fand die Idee der Bevölkerungsauswahl viele Unterstützer, einschließlich der Creme de la Creme des Corporate Amerika. Sie unterstützten die privaten Bevölkerungs-Reduzierungs Initiativen wie z.B. Margaret Sangers IPPF Interantional Planned Parenthood Federation. Ausch die großen Medien verbreiteten die Vorstellung, dass Überbevölkerung in den Entwicklungsländern zu Hunger und größerer Armut führt und zum fruchtbaren Boden für internationalen Kommunismus wird. Die amerikanische Landwirtschaft sollte später dann auch in diese Politik der globalen Nahrungsmittelkontrolle verstrickt sein. Wenn Nahrungsmittelkontrolle dazu benutzt wird, die Bevölkerung auszuwählen, dann ist das eine Massenvernichtungswaffe.

Man muß sich die jetzige Situation der UN Nahrungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) vorstellen, die über extrem steigende Preise mit extreme Knappheit berichtet und warnt, dass noch nie solche extremen Konditionen vorherrschten und wir Gefahr laufen, das Milliarden von Menschen von Hungersnöten bedroht seien. Die Preise sind dieses Jahr um 40% gestiegen, in 2006 um 9% und Entwicklungsländer sind gezwungen, 25% mehr für importierte Nahrungsmittel zu zahlen, was sie sich nicht leisten können.

Verschiedene Erklärungen für das Problem sind z.B. der wachsende Bedarf, höhere Benzin und Transportkosten, Spekulationen, die Verarbeitung von Getreide zu Ethanol (welche ein Drittel der Ernte beansprucht, was mehr ist wie der Anteil der als Nahrung expotierten Getreides) und extremes Wetter. Der tatsächliche Grund, die die Macht der Landwirtschaftsindustrie die Lieferungen für noch mehr Profite zu beeinflussen und die Bevölkerungsreduzierung der 3. Welt wird ignoriert. Die Betroffenen sind die Armen und die FAO nennt 20 Länder in Afrika, 9 in Asien, 6 in Lateinamerika und 2 in Osteuropa, mit 850 Millionen gefährdeten Menschen die nun unter chronischem Hunger und Armut leiden. Sie sind importabhängig und sind abhängig von dem Typ Getreide, der von der Agrarindustrie kontrolliert wird, Weizen, Mais und Reis, einschließlich Sojabohnen. Wenn die derzeitigen Preise hoch bleiben und das Angebot weiter knapp, werden Millionen sterben - vielleicht gewollt.

Verhängsnisvolle Kriegs- und Friedensstudien

Engdahl betrachtet, wie die amerikanische Elite in den späten 30er Jahren begann, ein amerikanische Jahrhundert in der Nachkriegszeit zu planen - ein 'Pax Americana' als Nachfolger des schwindenden britischen Empire. Die Gruppe für Friedensstudien dess New Yorker Council of Foreign Relations (CFR) leitete die Anstrengungen und die Rockefeller Stiftung finanzierte sie. Wie Engdahl sich ausdrückt: Es wurde ihnen später tausendfach zurückgezahlt. Der erste Gedanke war, dass Amerika die Weltherrschaft militärisch und wirtschaftlich erreichen muß. Die US-Geschäftselite stellte sich eine große Fläche vor, die den größten Teil der Welt ausserhalb des kommunistischen Blockes umfasste. Um das auszubeuten, verbargen sie ihre imperialistischen Pläne hinter einer 'freien und wohltätigen Gewand' und nannten sich selbst 'selbstlose Anwälte des Friedens für koloniale Leute und die Feinde des Imperialismus' oder 'Verfechter des Weltfriedens durch multinationale Kontrolle'. Klingt das bekannt?

Wie heute war das eine List um ihre wahren Absichten hinter der Flagge der Vereinten Nationen zu verstecken, der neue Bretton Woods Rahmen, der IWF, die Weltbank und GATT. All das wurde nur zu einem einzigen Grund eingeführt - um die Entwicklungslander zum US dominierten Norden einzugliedern, damit deren Reichtum den mächtigen Geschäftsinteressen, zum Großteil den USA, zu Gute kommt. Die Rockefeller Familie leitete die Bemühungen, die 4 Brüder waren involviert und Nelson und David waren die Antreiber. Während JD der Dritte Depopulations- und Rassenreinheitsprogrammen nachging, arbeitete Nelson 'auf der anderen Seite des Zaunes'... als ein vörwärts gerichteter internationaler Geschäftsmann in den 50ern und 60er Jahren. Während er größere Effektivität und Produktivität in den Zielländern predigte, plante er tatsächlich die Weltmärkte für uneingeschränkte US-Getreideimporte zu öffnen. Man nannte es die 'grüne Revolution'.

Nelson konzentrierte sich auf Lateinamerika. Während des 2. Weltkrieges koordinierte er US-Geheimdienste und verdeckte Operationen dort und diese Anstrengungen legten den Grundstock für die Familieninteressen nach dem Krieg. Sie hatten Beziehungen zum Militär in der Region weil freundliche, starke Männer sind die Führer, die wir bevorzugen um ein gutes Geschäftsklima zu garantieren.

Von den 30er Jahren an hatte Nelson Rockefeller bedeutenden lateinamerikanische Interessen, speziell im Öl- und Bankgeschäft.In den frühen 40ern suchte er neue Herausforderungen, zusammen mit Laurance kaufte er große Mengen an billigen, hochwertigem Farmland und konnte so in die Agrarwirtschaft einsteigen. Es war natürlich nicht als Familienfarm gedacht. Die Rockefellers wollen globale Monopole und ihr Plan für die Landwirtschaft war derselbe wie der, den das Familienoberhaupt im Ölgeschäft umsetzte, um Nahrung und Agrartechnologie als Waffen im kalten Krieg zu benutzen. 1954 wurde PL480 oder 'Food for Peace' eingerichtet und überschüssige Nahrungsmittel ein Werkzeug der US-Aussenpolitik. Nelson nutzte seinen beträchtlicher Einfluß auf das State Department. Jeder Nachkriegs Department Secretary von 1952 bis 1979 hatte Beziehungen zur Familie durch deren Stiftung. Namentlich waren das John Foster Dulles, Dean Rusk, Henry Kissinger und Cyrus Vance.

Diese Männer unterstüzten die Rockefeller-Ansichten über Privatgeschäfte und wußten dass die Familie die Landwirtschaft als genau so wichtig ansah, wie das Öl - als Warengruppen zum handeln, kontrollieren, verknappen oder Markt überschwemmen, so wie es in die aussenpolitischen Zielen der beherrschenden Konzerne passte, die ihren Handel kontrollierten.
Die Familie stieg 1947 ins Agrargeschäft ein. Nelson gründete den IBEC International Basic Economy Corporation. Dadurch wurde Massenproduktion in der Landwirtschaft in Ländern, wo man mit Dollars großen Einfluss kaufen konnte in den 50ern und 60ern eingeführt.

Britta
25.10.2009, 20:06
Teil III.

Nelson verbündete sich dann mit dem Getreidehandelsgiganten Cargill in Brasilien, wo er mit der Entwicklung von Hybridgetreidesorten begann und wo die großen Pläne die er damit hatte reiften. Sie würden das Land zum weltgrößten Produzenten dieses Saatgutes machen, nach den USA und China. Es war Teil von Rockefellers 'grüner Revolution', die in den späten 50ern, neben Öl und Waffen, schnell zur Strategie der US-Wirtschaft wurde.
Lateinamerika war der Anfang einer Revolution der Nahrungsproduktion mit großen Zielen - die Kontrolle der Grundbedürfnisse der Mehrheit der Weltbevölkerung. Die Landwirtschaft der 90er, war der perfekte Partner für die Einführung genetisch veränderten Saatgutes oder Pflanzen. Diese Hochzeit war die perfekte Maskarade als 'Freie Marktwirtschaft, Modernisierung und Ernährung einer unterernährten Welt'. Tatsächlich war es nicht ein bischen davon. Es verbarg clever den dreistesten Putsch den es jemals gegen das Schicksal aller Nationen dieser Welt gegeben hat.
Die Schöpfung der Agrarwirtschaft - Rockefeller und Harvard erfinden die amerikanische Agrarwirtschaft.

Die grüne Revolution begann in Mexiko und verbreitete sich über ganz Lateinamerika während der 50er und 60er Jahre. Danach wurde sie in Asien eingeführt, speziell in Indien. Das war zu einer Zeit, in der wir behaupteten, es wäre unser Ziel, durch die freie Marktwirtschaft der Welt Gutes tun zu wollen. Es war alles in einem Aufwasch, von ihnen zu uns so das Konzerninvestoren profitieren konnten. Es öfnete amerikanischen Chemieriesen und den Haupthändlern von Getreide neue Märkte für ihre Produkte. Die Landwirtschaft wurde global und Rockefellers Interessen waren auf dem Vormarsch und die industrielle Globalisierung nahm Form an.
Nelson arbeitete mit seinem Bruder JD III, der 1953 seinen eigenen, landwirtschaftlichen Verband gründete. Sie teilten ein gemeinsames Ziel, die Kartellbildung der Weltlandwirtschaft und Nahrungsbelieferung unter ihrer Konzernvorherrschaft. Das Herzstück der Sache war die Einführung moderner Landwirtschaftstechnik um Erträge zu steigern unter der falschen Behauptung den Hunger zu reduzieren. Dieselbe Lüge wurde später benutzt um Werbung für die Genrevolution zu machen, wo die Rockefeller-Interessen von denselben Agrarriesen unterstützt wurden.

In den 60ern benutzte auch Präsident Lyndon Johnson Nahrung als Waffe. Er wollte dass Empfängerländer den Bedingungen der Regierung und Rockefellers zustimmen und Bevölkerungskontrolle und Marktöffnung für die amerikanische Industrie waren Teil dieses Deals. Er sah auch die Ausbildung von 3. Welt-Wissenschaftlern und Landwirtschaftsexperten in den neuesten Produktionskonzepten vor, die sie dann zu Hause anwenden könnten. Dieses vorsichtig konstruierte Netzwerk stellte sich später als entscheidend für die Rockefeller Strategie, genetisch verändertes Saatgut über die ganze Welt zu verteilen, heraus, unterstützt mit Geldmitteln von USAID und CIA-Hilfe. Die Taktik der Grünen Revolution war schmerzhaft und verheerend für die Kleinbauern. Sie zerstörte deren Lebensunterhalt und zwang sie in die Vorstadtslums, die nun die Metropolen der 3. Welt Länder umgeben. Dort stehen sie als billige Arbeitskräfte zum Ausbeuten zur Verfügung und sind so verzweifelt, dass sie jede Arbeit annehmen.

Die 'Revolution' schädigte auch den Boden. Monokulturen ersetzen die Vielfalt, die Fruchtbarkeit des Bodens läßt nach und die Felderträge schwinden über die Zeit und dazu kommt noch der wahllose Einsatz von chemischen Pestiziden der unterschiedliche Krankheiten hervorruft. Engdahl zitiert einen Analysten der die grüne Revolution eine chemische Revolution nennt, die sich die Entwicklungsländer nicht leisten können. Damit fing der Prozess der Schuldsklaverei durch IWF, Weltbank und private Bankkredite an. Großgrundbesitzer sich letzteres leisten, kleine Bauern können das nicht und oftmals ist das Ergebnis ihre Pleite und genau das, ist die ganze Idee.
Die grüne Revolution basierte auf der Etablierung der neuen Hybridsaaten in den Entwicklungsmärkten und hat charakteristisch keine Fortpflanzungskapazität.

Das Zurückgehen der Erträge zwingt die Bauern dazu, jedes Jahr neues Saatgut von den großen multinationalen Produzenten zu kaufen, die die elterlichen Saatlinie kontrollieren. Eine Handvoll Konzerngiganten hält die Patente darauf und benutzte sie als Grundlage für die spätere Genrevolution. Der Plan war schnell offen sichtlich. Traditionelle Landwirtschaft hatte den Hochertragsvarianten (HYV) von Weizen, Mais und Reis mit chemichem Anteil zu weichen.

Anfangs waren die Wachstumsraten eindrucksvoll, aber nicht für lange. In Ländern wie Indian nahmen die Erträge langsam ab und fielen. Sie waren die Verlierer während die Agrargiganten neue große Märkte für ihre chemischen, maschinellen und anderen Produkte erschlossen. Das war der Anfang des Agrargeschäftes und er ging Hand in Hand mit der Strategie der grünen Revolution die später neue Änderungen der Pflanzengenetik hervorbringen sollte.

Zwei Harvard Professoren waren von Anfang an beteiligt - John Davis und Ray Goldber. Sie bildeten eine Arbeitsgruppe mit dem russischen Volkswirt Wassily Leontief, erhielten Gelder von der Rockefeller- und der Fordstiftung und iniziierten eine Revolutionierung der Nahrungsmittelindustrie innerhalb von 40 Jahren. Es war ein Senkrechtstarter von der Art, die der Kongress damals ächtete, als gigantische Konglomerate oder Großkonzerne wie Standard Oil sie dazu benutzten ganze Bereiche von Schlüsselindustrien zu monopolisieren und den Wettbewerb ausschalteten.

Es rief jedenfalls die Erinnerungen daran wach als Jimmy Carter es als Deregulation bezeichnete und als Demontage jahrzehntelanger vorsichtig konstruierter Gesundheits- und Nahrungssicherheit und des Verbraucherschutzgesetz deklarierte. Sie würden nicht nachgeben unter der neuen Welle der industriefreundlichen, senkrechten Integration. Unterstützt von einer Öffentlichkeitskampagne hieß es, die Regierung sei das Problem, sie würde zu sehr in unser Leben eingreifen und müßte zurückstehen für eine größere, persönliche Freiheit.

In den frühen 70ern kontrollierten die Produzenten der USA die Nahrungslieferungen. Sie gingen nun global auf einer Skala ohne Präzedenz. Das Ziel: 'umwerfende Profite' durch die Restrukturierung der Art, wie die Amerikaner Nahrung anpflanzen um sich selbst und die Welt zu ernähren.

Ronald Reagan setzte Carters Politik fort und ließ die Top 4 oder 5 Monopoly Spieler die Sache kontrollieren. Es führte zu einer nie dagewesenen Konzentration und Umwandlung der amerikanischen Landwirtschaft, von unabhängigen Bauernfamilien die von ihrem Land vertrieben wurden, zum Verkauf gezwungen und pleite, damit effizientere Landwirtschaftsgiganten Einzug halten konnten, mit Fabrikhöfen. Die verbleibenden Kleinbauern wurden praktische 'Vertragsfarmer'. Amerikas Landschaft verändertes´sich durch Leute, die für Profit darauf herumtrampelten.

Engdahl erklärt einen stufenweisen Prozess der Großhandels-Fusion und des Zusammenschlusses der amerikanischen Nahrungsmittelproduktion zu großen Konzernen mit globaler Konzentration und ähnlichen Namen - Cargill, Archer Daniels Midland (ADM) Smithfield Foods und ConAgra. Je größer sie wurden desto größer wurden ihre Grundlagen mit jährlichen Investitionsrenditen die sich von 13% im Jahre 193 auf 23% in 1999 steigerten. Hunderttausende kleiner Bauern verloren dadurch und ihre Zahl dezimierte sich um alleine 300.000 von 1979 bis 1998. Für die mittleren Betriebe mit Schweinezucht war es ähnlich mit einem Schwund von 600.000 auf 157.000 und so konnten 3% der Produzenten 50% des Marktes kontrollieren.

Die Sozialkosten stiegen und setzen sich fort und ganze landwirtschaftliche Gemeinden brachen zusammen, Dörfer wurden zu Geisterstätten. Man stelle sich die Konsequenzen vor:
- in 2004 kontrollierten die 4 größten Fleischkonservenhersteller 84% der Rinderschlachtung - Tyson, Cargill, Swift und National Beef Packing.
- 4 Giganten controllierten 64% der Schweinezucht - Smithfield Foods, Tyson, Swift und Hormel
- 3 Gesellschaften controllierten 71% der Sojabohnen Zerkleinerung - Cargill, ADM und Bunge
- 3 Giganten controllierten 63% der Mühlen und 5 Firmen controllierten 90% des globalen Getreidehandels
- 4 andere Gesellschaften controllierten 89% des Frühstücks-Cerealienmarktes - Kellogg, General Mills, Kraft und Quaker Oats
1998 erwarb Cargill Continental Grain um 40% der nationalen Samenzucht Kapazität zu kontrollieren
- 4 große Agrochemische/Saat-Giganten controllieren über 75% des Saatkornverkaufes und 60% bei Sojabohnen währen sie auch noch den größten Anteil am agrochemischen Markt besitzen - Monsanto, Novartis, Dow Chemical und DuPont, 6 Gesellschaften kontrollieren 3(4 des globalen Pstizid-Marktes
- Monsanto und DuPont kontrollieren 60% des US Mais und Sojabohnen Saatgutmarktes - alles davon patentiertes Gensaatgut, und
10 große Nahrungsmittelhändler kontrollierten 649 Milliarden Dollar an globalen Verkäufen im Jahre 2002, und die Top 30 der Nahrungsmittelhändler haben 1/3 der globalen Lebensmittelverkäufe.

Zu Beginn eines neuen Jahrhunderts waren Familienbetriebe vom Konzerngeschäft verdrängt, praktisch integrierte Macht, die die Erwartungen der frühen Blütezeit 20er Jahre bei weitem übertrag. Diese Industrie war nun die zweitprofitabelste der Nation und nach der Pharmabranche mit einem Inlands-Umsatz von 400 Milliarden US-Dollar. Der nächste Schritt war, Big Pharma mit Big Food zu verschmelzen und die Nationale Verteidigungsuniversität des Pentagons notierte in einem 2003 ausgestellten Dokument -"Die Agrarindustrie ist jetzt für die Vereinigten Staaten, was das Öl für den mittleren Osten ist". Es ist jetzt eine strategische Waffe im Arsenal der einzig verbliebenen Supermacht, aber zu riesigen Kosten der Verbraucher überall.

Engdahl schildert die Revolution in der industriellen Tierproduktion wie sie John Robbins, der Erbe des Gründers von EarthSave International, Baskin-Robbins, in 2 explosiven Büchern zum Thema rechtschaffen, gründlich und mitleidig beschreibt - als 'Diät für ein neues Amerika' im 1987 erschienenen Buch und in 'Die Nahrungs-Revolution' in 2001. Beide Bücher waren stechende Anklagen gegen die konzernmäßig produzierte Nahrung - entsetzliche Tierquälerei, unsicheres Essen, unhygienische Zustände, übermäßiger Gebrauch von Antibiotika die dann über die Nahrung in den Menschen gelangt, massive Umweltverschmutzung und neue noch unbekannte Gefahren durch Genmanipulation - alles erlaubt durch die angeblich beaufsichtigende Regierungsbehörde und ihre regulierenden Agenturen, die die Gesundheitsbedenken für die Bevölkerung ignorieren.

Die Agrargeschäfte liefen und die Regierung unterstützte sie mit 2-stelligen Milliarden jährlich und mit der Regelung von 1996, durch dem Agrarministerium die Mitsprache über die Balance von Angebot und Nachfrage genommen, von da an war die unbegrenzte Produktion erlaubt.

Gigantische Nahrungsmittelproduzenten nutzten den Vorteil und übernahmen die volle Marktkontrolle. Sie verdrängten Familienbetriebe mit Überproduktionen, die die Preise sinken liessen. Sie drückten ebenfalls die Grundstückspreise für die kleinen Bauern die pleite gingen. Das ergab günstige Gelegenheiten zum billigen Landerwerb für eine noch größere Konzentration und Dominanz. Als nächstes kam die Integration der Genrevolution ins Agrargeschäft wie Harvard Ray Goldberg es vorausgesehen hatte.

Vollständig neue Bereiche wurden von der Gentechnik geschaffen. Es sollte neue Genmedikamente für Genpflanzen in eine neues Agrizeutisches System mit einschließen. Goldberg sagte eine Genetische Revolution durch ein industrielles Zusammenspiel von Nahrung, Gesundheit, Medizin, Fasern und das Energie-Geschäft voraus - in einem total unregulierten Markt.

Ungenannt blieb dabei der drohende Verbraucheralbtraum, gut versteckt.

Britta
18.11.2009, 20:29
Wobei mir zum Thema Monsanto auch noch diese Schweine einfallen:
http://www.stern.de/wissen/natur/europaeisches-patentamt-in-muenchen-protest-gegen-schweine-patent-661030.html
Protest gegen Schweine-Patent

Umweltschützer und Landwirte wollen ein Patent auf eine bestimmte Gen-Variante bei Schweinen stoppen. Rechtzeitig vor Ablauf der Einspruchsfrist überreichten etwa 400 Demonstranten beim Europäischen Patentamt einen Sammeleinspruch.

Die rosa-schwarzen Schweine waren die Hauptattraktion. Glücklich grunzend und erstaunlich unbehelligt von Ordnungskräften wühlten die aus Baden-Württemberg angekarrten Schwäbisch-Hällischen Landschweine in der Wiese vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München. Sie waren Teil des Protests von Bauern, Umweltschützern, Entwicklungshilfe-Organisationen und kirchlichen Gruppen, die am Mittwoch gemeinsam in München gegen das EU-Patent EP 1651777 demonstrierten. Die Gegner fordern ein gesetzliches Verbot von Patenten auf Tiere und Pflanzen. Die EU-Biopatentrichtlinie müsse verschärft werden.

Das von dem umstrittenen Schweinepatent geschützte Verfahren identifiziert ein sogenanntes Leptin-Rezeptor-Gen. Diese Gen-Variante soll für saftigeres Fleisch sorgen, das zudem beim Braten weniger schrumpft. Allerdings haben viele Schweine dieses Gen - die Bauern fürchten, dass nun alle diese Tiere unter das Patent fallen.
Lizenzgebühren für das Schwein?

Rudolf Bühler aus Wolpertshausen von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, der aus Protest seine Schweine vor das EPA gebracht hatte, berichtet, etwa die Hälfte seiner Tiere trage die umstrittene Genvariante. In den 1980er Jahren hätten die Schwäbisch-Hällischen Landschweine fast als ausgestorben gegolten. Der Bauer, dessen Familie seit Jahrhunderten Schweine züchtet, suchte Exemplare der alten Rasse im weiten Umkreis, um die Züchtung wieder aufzunehmen. "Sie sind besonders stressresistent, gut geeignet für Weidehaltung und haben besonders zartes Fleisch mit nussigem Aroma", fasst er die Vorzüge zusammen. "Jetzt laufen wir Gefahr, dass Monsanto eines Tages Lizenzgebühren verlangt - für Tiere, die wir vor dem Aussterben gerettet haben."

Und was ich bisher auch nicht wußte ist, dass das Europäische Patentamt gar keine EU-Behörde ist und auch nicht durch Steuergelder finanziert wird.

http://www.muenchenblogger.de/einrichtungen/europaeisches-patentamt
Finanzierung

Das Europäische Patentamt erhält keine Steuergelder, sondern finanziert sich selbst aus den eingenommenen Verfahrens- und Jahresgebühren, von denen wiederum ein Teil an die EPO-Mitgliedstaaten abgeführt wird. Kritiker sehen darin einen Grund zur Bereitschaft, Trivialpatente für mehr Umsatz zu erteilen. 2004 betrug der Haushalt über 1,1 Mrd. Euro.
Irgendwie Sumpf wohin man schaut. :kopfkratz:

sinus
18.11.2009, 22:13
Planen die eine weltweite Nahrungsverknappung und Hungersnot? ;-)

Britta
18.11.2009, 22:20
Planen die eine weltweite Nahrungsverknappung und Hungersnot? ;-)

Daran arbeitete schon Henry Kissinger mit seinem NSSM200. 'Kontrolliere die Nahrung und du kontrollierst die Menschen.' Hieß damals der Wahlspruch. Da hat sich bis heute nichts dran geändert.

Die Entwicklungsländer wurden damals schon per Vertrag gezwungen, nur noch Gemüse und Kleinfrüchte anzubauen und die Grundnahrungsmittel wie Weizen aus den USA zu kaufen. Dazu war der importierte Weizen oder Reis auch noch billiger, wie der selbst hergestellte, was zuletzt Haiti besonders hart traf, da dort die Bauern das Anpflanzen schon wegen der Billigkonkurrenz aufgegeben hatten und dann die Preise stiegen und Haiti sich keinen Import mehr leisten konnte. Deswegen mußten die dann Dreckkekse essen.

sinus
18.11.2009, 22:24
Verstehe.. Monsanto mit einem Knopfdruck ;-)
Jetzt ahne ich auch, warum NABU - meiner Meinung nach - nicht wirklich was für die Umwelt tut. Nichts, was wirklich revolutionär etwas ändern würde.
Alles nur Kosmektik. Warum auch die Natur wirklich nachhaltig schützen und das Brainwashing der Naturartillerie stoppen, wenn man damit die Entfremdung und Zerstörung von Lebensraum beabsichtigt.

Britta
18.11.2009, 22:48
Verstehe.. Monsanto mit einem Knopfdruck ;-)
Jetzt ahne ich auch, warum NABU - meiner Meinung nach - nicht wirklich was für die Umwelt tut. Nichts, was wirklich revolutionär etwas ändern würde.
Alles nur Kosmektik. Warum auch die Natur wirklich nachhaltig schützen und das Brainwashing der Naturartillerie stoppen, wenn man damit die Entfremdung und Zerstörung von Lebensraum beabsichtigt.
Am schlimmsten ist der WWF - der Geheimdienst ihrer Majestät. Fast Alles was die bisher schützen wollten, ist ausgestorben...

http://freenet-homepage.de/Der-Maulwurf/index.htm

Ist zwar ziemlich viel zu lesen aber witzig geschrieben und sehr aufschlußreich.

sinus
19.11.2009, 00:17
Danke, Britta;-)

Britta
12.05.2010, 13:35
In Haiti wird dringend Saatgut gebraucht.

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1264091543
FAO: Haitis Landwirtschaft braucht dringend Hilfe
Rom - Haiti braucht nach dem schweren Erdbeben auch dringend Unterstützung in der Landwirtschaft.
FAO: Haitis Landwirtschaft braucht dringend Hilfe Darauf hat der Generaldirektor der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO), Jacques Diouf, am Donnerstag in Rom hingewiesen. Im März beginne schon die Zeit, in der gepflanzt werden müsse. «Vorrang muss es darum haben, das Land mit Saatgut, Dünger, Tier-Nahrung und -Impfstoffen sowie mit landwirtschaftlichem Gerät zu versorgen», sagte Diouf. Die nächsten Ernten müssten unbedingt gerettet werden. Haiti braucht jährlich eine Million Tonnen Getreide. Knapp zwei Drittel davon werden eingeführt.

Und wie das so ist, wenn jede Menge Spenden zusammengekommen sind, sind es wieder dieselben, die davon profitieren und ihre Agenda umsetzen.

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=19113
A New Earthquake Hits Haiti -- Monsanto's deadly gift of 475 tonnes of genetically-modified seeds to Haitian farmers