Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Obama wird's ... und dann?
Turandot 24.10.2008, 20:06 Okay, hier gibt es ganz seltsame Prophezeiungen aus dem Obama-Lager. Joe Biden:
»Dieser Kerl hat’s in sich. Aber er wird Ihre Hilfe brauchen. Denn ich verspreche Ihnen, Sie alle werden in einem Jahr dasitzen und sich fragen: ›O Gott, warum steht die Regierung in den Umfragen so weit unten? Warum steht sie so schlecht da? Warum ist das alles so schwer?‹ Wir werden in den ersten zwei [Regierungs-]Jahren einige unglaublich harte Entscheidungen fällen müssen. Also bitte ich Sie schon jetzt – ich bitte sie schon jetzt: halten Sie zu uns. Vergessen Sie nicht, dass Sie jetzt an uns glauben, denn Sie werden uns stärken müssen. Viele von Ihnen werden dann nämlich eher geneigt sein zu sagen: ›Hey Mann, halt mal die Luft an, hey, hey, also diese Entscheidung – ich weiß nicht.‹«
Der neue Unterstützer von Obama, Colin Powell:
Colin Powell sagt in einem Interview (ab ca. 2:40min):
"Theres going to be a crisis which will come along on the 21st, 22nd of January which we don't even know about right now!"
_LDBOPcHpeo
...und dann?
Dann ist er gewählt. US-amerikanischer Präsident.
Glänzende Rede anlässlich der Grundsteinlegung für eine neue US-amerikanische Waffenfabrik im Freien vor drei Millionen Obdachlosen. 200.000 Obdachlose in Berlin jubeln ihm simultan zugeschaltet zu.
Er verzaubert alle mit seinem Lächeln.
Er ist nicht zu beneiden. Der farbige Roosevelt des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Der große Reformer der postamerikanischen Gesellschaft.
Turandot 25.10.2008, 10:15 Glänzende Rede anlässlich der Grundsteinlegung für eine neue US-amerikanische Waffenfabrik im Freien vor drei Millionen Obdachlosen. 200.000 Obdachlose in Berlin jubeln ihm simultan zugeschaltet zu.
Gut gesagt. :)
Aber das:
Er verzaubert alle mit seinem Lächeln.
Glaube ich nicht mal. Hast du übrigens obigen Text gelesen (Link)?
LG
Turandot 25.10.2008, 10:17 Kann es sein, dass ich den Link vergaß? :rolleyes2:
http://info.kopp-verlag.de/news/joe-bidens-aufschlussreiche-warnung-vor-der-zukunft.html
Die Rede Powells hab ich mir nicht angehört.
Den englischsprachigen Zitaten und "Videos" kann ich leider nicht folgen, es ist die Sprachbarriere, die schließt mich davon aus, da ist schon vor dreissig Jahren bei mir was schiefgelaufen.
Dem `meiste` hier in diesem Forum kann ich nicht folgen, so kommt es mir vor.
Entweder ich kanns nicht lesen oder ich weiss nicht, wovon ihr sprecht.
Ich kenn kein computertechnisches Übersetzungsprogramm, falls so was überhaupt helfen würde und nicht bloß Quatschübersetzungen dabei rauskommen.
Ich bin ja schon froh, dass mir mittlerweile der Wert einer guten Übersetzung bewusst ist. Das hab ich nur anhand von Vergleichen rausgefunden.
Die fremdsprachlichen Originialquellen sind für mir nicht zugänglich.
Den Link hab ich jetzt gelesen. :winken:
Das, was ich da heute nacht hingeschrieben hat, geht mir schon seit August
durch den Kopf, ich stell mir die USA seit Wochen als verwundetes Tier vor, einen Tiger, vielleicht mit Totenkopf.
Wenn sie die wirtschaftliche Kontrolle über andere verlieren, was bleibt ihnen dann, ihre militärische Macht.
Das ist der Trumpf, den sie noch haben. Ein verwundeter Tiger ist gefährlich.
Die wortwörtliche direkte Übersetzung des Reporters am Anfang des Links wirkte auf mich ehrlicher als die ausführlichen Ausführungen.
Dank diesem Forum weiss ich immerhin, was das Bilderberger-Treffen in Chantilly bedeutet.
Wenn ich hier einen Alptraum hinschreiben würde.
Ich geh durch die Straßen und seh, wie die Menschen ihre Fernsehgeräte aus dem Fenster schmeissen, am Himmel kreisen stählerne Adler, Dieter Bohlen wird vor mir auf offener Straße hingerichtet, was tut der in Amerika, denk ich mir.
Die Menschen in den Straßen haben alle faulen Zähne und keiner weiss mehr, wo ein Doktor wohnt. Aber es ist ruhig und friedlich, alles geht seinen geregelten Gang, eine zahnlose greise Frau zieht mich am Ärmel und sagt mir lächelnd, sie fühle sich wieder als Kind.
LG
Turandot 26.10.2008, 15:16 Der neue amerikanische Finanzminister?
:nono:
http://www.zeit.de/2008/44/P-Buffett
Hellmann 26.10.2008, 17:33 Da wird von der ZEIT gleich zum nächsten Hauptthema verlinkt:
Geld, Klima, Hunger
Üben für die Weltregierung
http://www.zeit.de/2008/44/Wunschwelt-nach-der-Krise
Was sich wie eine Kritik des Marktliberalismus liest, soll den Lesern das wirkliche Ziel hinter der Finanzmarktkrise unterjubeln:
In der Finanzkrise haben die USA nun vor aller Augen gegen diesen Washingtoner Konsens verstoßen, ihn damit womöglich politisch begraben und, wenn auch unfreiwillig, den Weg geebnet für eine neue Debatte über globales Gemeinwohl und globales Regieren.
Das gibt zusammen dann die Weltherrschaft der "guten Kapitalisten" und "Starinvestoren" und selbstredend Philantropen und Großspender wie Warren Buffet oder George Soros.
:mad:
Turandot 26.10.2008, 18:11 Was man momentan in der Zeitung liest, ist kaum zu glauben! :giggle: Die FAZ berichtet über die "Neue Einsamkeit Ackermanns" (http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E5DBD4045F8E647ACADA8C023DB447AAA~ATpl~Ecommon ~Scontent.html). Zum Totlachen. Nur mal der erste Absatz:
25. Oktober 2008
Er ist jetzt wieder ganz allein. Alle dreschen auf ihn ein: härter, grausamer als jemals zuvor. Josef Ackermann, der Schweizer, hat alle Hochs und Tiefs in Deutschland erlebt. Aber so hoch oben wie in den vergangenen Monaten war er noch nie. So tief gefallen wie in der letzten Woche ist er ebenfalls noch nie. Ob er sich davon je wieder erholen wird, ist ziemlich ungewiss.
Das ist ein echter Schenkelklopfer. :irre:
Und in SPON traut sich der H.-W. Sinn ("Kapitalismus funktioniert") doch original wieder was zu sagen. An seiner Stelle hätte ich noch einige Jahre geschwiegen, damit mich jeder vergisst! Und dann gleich so was:
Ifo-Chef vergleicht Kritik an Managern mit Antisemitismus (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,586614,00.html)
Turandot 26.10.2008, 19:45 Nur mal so zur Erinnerung, der gleiche Herr Sinn vor so ziemlich genau einem Jahr. (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/600/139310/)
Turandot 30.10.2008, 18:40 Neues von den Propheten:
FOX News
Columnist Stu Bykofsky: We need another 9/11
Broadcast on Fox News (August 2007), Columnist Stu Bykofsky claims that America needs a new 9/11 to unite the American people, because they have "forgotten" who the enemy is.
He also claims that "there will be another 9/11", and Fox News Anchorman concurs:
"Does this columnist have a valid point?"
"its going to take a lot of dead people to wake people up."
"Another attack on America is inevitable"
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=10758
Turandot 02.11.2008, 21:58 Albern, aber auch wieder witzig :o
wzyT9-9lUyE&feature=bz302
LOL ... sach`s ja immer, die Mädelz ziehen die Männers ab, no chance :D
Gruß
Peter
Cool :D
die erste US-amerikanische Wahlwerbesendung, die ich gesehen hab :irre:
Wen wähl ich jetzt :rolleyes2::giggle:?
Turandot 02.11.2008, 23:54 LOL :giggle: Amerika wird sekündlich seltsamer ...
Qq8Uc5BFogE&feature=bz301
Turandot 03.11.2008, 00:10 Und damit McCain/ Palin auch wirklich nicht gewählt werden, haben sie sich die Mühe gegeben schon vor der Wahl aufzugeben :winken:
klick (http://www.nbc.com/?vty%20=%20fromWidget_Video?dst=nbc|widget|NBC%20V ideo&__source=nbc|widget|NBC%20Video)
Turandot 03.11.2008, 00:14 Und damit McCain/ Palin auch wirklich nicht gewählt werden, haben sie sich die Mühe gegeben schon vor der Wahl aufzugeben :winken:
klick (http://www.nbc.com/?vty%20=%20fromWidget_Video?dst=nbc|widget|NBC%20V ideo&__source=nbc|widget|NBC%20Video)
Nur für den Fall, dass der Link nicht geht:
http://thesuperficial.com/2008/11/john_mccain_meets_tina_feys_sa.php
Hellmann 03.11.2008, 12:35 LOL :giggle: Amerika wird sekündlich seltsamer ...
Das Video ist wirklich witzig und gut gemacht und zeigt, wie es den Amis als Soldaten im Irak besser ergeht als mit den ganzen ökonomischen und sozialen Problemen daheim in den USA.
Chefberater Obamas ist ein David Axelrod, laut SPIEGEL ein "Linker" jüdischer Herkunft. Wer muß da nicht sofort an die jüdischen "Trotzkisten" denken, die sich zu bösartigen US-Imperialisten gewandelt haben.
Das Duo bildet eher den Ausgangspunkt eine Koalition von liberalen, weißen Oberschichten mit den schwarzen Politikern und Wählern. Wie Obama ist Axelrod ein politischer Kämpfer der Extraklasse, postideologisch, postethnisch, aber Axelrod ist durchaus mit der Gosse vertraut, wenn es sein muss. Denn ihre gemeinsame Politik wurzelt in der Politik der großstädtischen Parteimaschinerie, es geht ihnen um das Schmieden von Koalitionen und ethnischen Bündnissen. Karl Rove hat mit George W. Bush die ländliche Kultur Amerikas gegen die Großstadt in Stellung gebracht. Jetzt schlägt die Großstadt wieder zurück.
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,587783,00.html
Wir dürfen also gespannt auf das Bündnis zwischen den obersten "liberalen" Drahtziehern des Finanzkapitals mit dem von Marx so genannten "Lumpenproletariat" unter einem schwarzen Präsidenten warten.
Wer zwischen den Zeilen lesen kann:
Die Geschichte von Axelrod und Obama ist aber nicht nur die Geschichte eines erfolgreichen schwarzen Politikers und eines idealistischen Juden. Eigentlich ist es die Geschichte von zwei ungewöhnlichen Söhnen zweier ungewöhnlicher Väter. Wer ein Foto des kenianischen Politikers Barack Obama Sr. betrachtet, der ahnt, dass der Sohn das Charisma von ihm geerbt haben muss - ohne dass Vater und Sohn sich wirklich gekannt haben. Denn Obama Sr. verließ Frau und Kind für ein Stipendium in Harvard und ging zurück nach Kenia und wurde Politiker. In den USA sah er als Afrikaner keine Zukunft.
Der Vater hat also in Harvard seinen Schliff erhalten und ist dann in Kenia als Politiker der US-Intelligence erfolgreich gewesen. Sein Sohn ist zwar in den USA geblieben, dient dort aber im Prinzip denselben Kreisen:
Dennoch trat Obama Jr. nicht nur in Harvard in die Fußstapfen seines Vaters. Auch er wurde zum Politiker und Menschenfischer.
Der Vater von Axelrod hat nicht erst mit zwölf in der Synagoge gelehrt, nein, schon mit 9 Jahren war er ein Messias und Menschenführer:
Axelrod hat sich dagegen eher zu einem Menschenlotsen entwickelt. Die Neigung, Menschen den Weg zu weisen, ihnen auf die Sprünge zu helfen, stammt zweifelsohne auch von seinem Vater. Denn Joseph Axelrod hat bereits mit neun Jahren (!) im Jahre 1920 einer Gruppe von Waisenkindern den Weg durch die russischen Revolutionswirren aus der Ukraine gebahnt. Das geschah zu einer Zeit, als etwa 50.000 Juden bei Pogromen ermordet wurden. Axelrods Vater, damals selbst nur ein kleiner Junge, der seine Eltern in den Wirren verloren und sie erst in Odessa wieder gefunden hat, brachte eine Gruppe jüdischer Kinder unversehrt in die ukrainische Hafenstadt. Von dort aus flohen sie ins amerikanische Exil.
Da verblassen doch alle orientalischen Geschichten. Wie gut, dass wir den SPIEGEL für solche Stories haben.
Sein politisches Erweckungserlebnis hatte Axelrod nach eigenem Bekunden bereits im zarten Alter von fünf, als John F. Kennedy 1960 in New York eine Rede hielt: Er war mit seiner schwarzen Kinderfrau Jessie Berry unterwegs, die ihn auf einen Briefkasten hievte, damit der kleine David dem großen Kennedy beim Reden zusehen konnte. Als Kind staunte Axelrod darüber, dass ein einziger Mensch Abertausende anderer Menschen so in den Bann ziehen konnte...
Irgendwarum kam er dann nach Chicago:
Mit 19 verließ Axelrod New York und ging als Student nach Chicago, wegen all der politischen Legenden, die sich in dieser Stadt der Hoffnung und der Verzweiflung angesammelt hatten. Es war Chicago, wo die ethnische Spannung und rohe Gewalt so intensiv war, dass Martin Luther King einst deklarierte, die Menschen von Mississippi könnten von Chicago lernen, wie man hasst. Und in Chicago lernte Axelrod Barack Obama in den frühen neunziger Jahren kennen.
Von Rockefeller und den gut investierten Geldern seiner "Foundations" keine Rede. Zum Glück findet Axelrod nach dem Selbstmord seines Vaters in der kapitalistischen Systempresse ausgerechnet in Chicago eine Ersatzfamilie.
Nach dem Tod seines Vater ging Axelrod als Journalist zur "Chicago Tribune". Heute sagt er, dass er in der Zeitung damals eine Ersatzfamilie suchte. Er lebte quasi in der Redaktion, mit 27 war er bereits Chef des für das Rathaus zuständigen Ressorts sowie einer von Chicagos wichtigsten politischen Autoren.
Chicago ist die symbolische Hauptstadt des US-Gangsterkapitalismus; wer sich da zu arrangieren weiß, der hat noch eine Zukunft vor sich, als einflussreicher Präsidentenberater zum Beispiel.
Turandot 03.11.2008, 16:37 Sehr interessante Lebensläufe, auch gerade von Obama Sr.:
ein sehr zwiespältiger Charakter ...
http://www.boston.com/news/politics/2008/articles/2008/09/21/a_fathers_charm_absence/?page=1
Snip:
"Although charming, generous and extraordinarily clever, Obama Sr was also imperious, cruel and given to boasting about his brain and his wealth," he said. "He was excessively fond of Scotch. He had fallen into the habit of going home drunk every night. His boasting proved his undoing and left him without a job, plunged him into prolonged poverty and dangerously wounded his ego." Philip Ochieng recalls how, after sitting up all night drinking Black Label whisky at Nairobi's famous Stanley Hotel, Obama Sr would fly into rages if Ruth asked where he had been.
Philip Ochieng remonstrated with his friend, saying: "You bring a woman from far away and you reduce her to pulp. That is not our way." But it was to no avail. Ruth sued for divorce after her husband administered brutal beatings.
`In einer Uni-Turnhalle in Tennessee ziehen freiwillige Ärzte ein Wochenende lang unversicherten Patienten Zähne. Viele standen dafür über Nacht Schlange.`:traurig:
Mit fetten Siegesfeiern tomorrow wird gescheint.
Turandot 04.11.2008, 13:34 Mit fetten Siegesfeiern tomorrow wird gescheint.
Den Satz hab ich jetzt nicht verstanden?
Übrigens: für alle Obama-Hoffer. Eine von Obamas Lieblingstante Zeituni, die in seiner Autobiographie vorkam, lebt illegal im Bostoner Armenviertel.
http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/45164000/jpg/_45164902_-452.jpg
US-Wahlkämpfe find ich spinnig. In wenigen Stunden beginnen wieder einmal seine fetten Siegesfeiern. Selig vor Glück ihre Schildchen haltend, liegt das freie:giggle: Volk dem Kongress zu Füßen. Tommorrow (also das was morgen kommt) wird auf diesen Partys geschönt.
Schwarz und Weiss. Diesmal gewinnt Schwarz. Hoffentlich durchschlagend im Senat und Repräsentantenhaus. Damit er was bewegen kann.
Wie war doch das in Merlins Heimat. Als die eiserne Tante endlich weg war, kam der junge Toni Blair dran, ein w(h)eis(s)blütiger Obama. Und alles wurde schön und neu. :D
Hält unser junger schwarzer Zauberlehrling heut nacht den Zauberstab in der Hand, liegt Europa mit ihrem graublonden Haar ihm zu Füßen, drei Sachen darf er sich von ihr wünschen, mehr Geld, mehr Soldaten und...mehr, ups, Standvermögen :giggle:
Damit will ich sagen, ich weiss nicht, wer er ist, und was er will, wenn er erst mal gewählt ist. Ich bin abwartend skeptisch.
Deswegen find ich auch die Überschrift dieses Threads so gut :).
"Obama wird`s ...und dann?"
Genau das interessiert mich, was danach kommt, die Feiern heute abend überhaupt nicht.
Turandot 04.11.2008, 20:19 Damit will ich sagen, ich weiss nicht, wer er ist, und was er will, wenn er erst mal gewählt ist. Ich bin abwartend skeptisch.
Deswegen find ich auch die Überschrift dieses Threads so gut :).
"Obama wird`s ...und dann?"
Genau das interessiert mich, was danach kommt, die Feiern heute abend überhaupt nicht.
Lies mal das hier:
http://info.kopp-verlag.de/news/mehr-informationen-zu-kommenden-SSschocks-u-und-erber-die-warnungen-von-powell-und-biden.html
Lies mal das hier:
http://info.kopp-verlag.de/news/mehr-informationen-zu-kommenden-SSschocks-u-und-erber-die-warnungen-von-powell-und-biden.html
Engdahl war schon immer gut darin, die Tatsachen zu beschreiben.
Ich persönlich habe die Nase voll von diesen Kriegen und den Lügen. Ständig muß die Menschheit ein Feindbild haben, statt zusammenzuarbeiten. Irgendein Volk muß immer unterdrückt werden, damit man es seiner Rohstoffe einfacher berauben kann und teilen wollen die Gierhälse auch nicht.
Für die gibt es nur Gegner und Verbündete um den Gegner zu bekämpfen. Dabei wäre genug für Alle da.
Turandot 04.11.2008, 22:20 Ich persönlich habe die Nase voll von diesen Kriegen und den Lügen.
Same thing here. I want change! *Hüst* :giggle:
ich habs gelesen. :winken:
Was soll ich dazu sagen. :kopfkratz:
Turandot 04.11.2008, 22:58 Was soll ich dazu sagen. :kopfkratz:
Kratzen wir uns erst in Ruhe am Kopf, nur keine Überhastung. :kopfkratz:
Bis zum 17. November ist noch ein wenig Zeit. (= Termin für mögliche Katastrophe Nr. 1, Börsencrash, sollten die Gespräche der G20 scheitern.)
Wir Menschenkinder heute haben noch nichts schlimmes erlebt.
Ich hab mein Vater neulich gefragt, wie war damals das Leben nach dem Krieg in Deutschland, nach der Stunde `Null` (um die Stunde `Null`war es ein siebenjähriges kleines Kind).
Er sagte mir, die Aufbauzeit, die ersten dreissig Jahre, bis Anfang der Achtziger war für die einfachen Menschen hart, ein karges Leben. Es war schlimm, wir können uns das heute nicht mehr vorstellen.
Noch nicht.
Turandot 04.11.2008, 23:25 Noch nicht.
Und 50 Jahre später wieder nicht. Ich habe meine Großeltern ausführlich befragt, ich merke: immer die gleichen, sentimental-verklärten Geschichten, von tausend mal erzählen verwaschen und weg, da ist nichts mehr, kein Haus am Wolgastrand.
Sentimental-verklärte Geschichten könnte mein Vater gar nicht erzählen.
Solche Geschichten könnte er nicht über die Lippen bringen. Meine Mutter erzählt gewaschene Lügen.
Meine Großeltern hab ich kaum gekannt. Immergleiche sentimental-verkehrte Geschichten haben meine Großmütter mir auch erzählt.
Von meinen Großvätern ging einer nach Amerika, später kam er wieder zurück, der andere war, glaub ich, verrückt. Was die mir vom Leben erzählt hätten, weiss ich nicht.
Linkskonservativer 05.11.2008, 08:00 Obama isses...und nun!?
Offenbar ist mit dem Obama ein gewisser Kurs- und Strategiewechsel der reichen US-Oligarchen verbunden.
Dem Empire soll wohl etwas Kosmetik verpasst, die Eiserne Faust wieder mit propagandistischem Samt verhüllt werden. Und wenn der liebe Obama (im Gegensatz zum ach so bösen Bush) Kriege führt, dann haben gleich viel mehr Leute Verständnis dafür...
bei aller Skepsis gegenüber US Regierungspolitik, steht für mich eins fest, die Wahlbeteiligung hat erstmal gezeigt, daß die Leute aufgewacht sind und die Schnauze gestrichen vol hatten. Dabei war, so zumindest mein Eindruck, es garnicht so wichtig, wer auf welcher Seite stand, sondern nen Befreiungsschlag, wer wohl am besten aus der Stagnation neues entwickelt. Da war eben Obama der Mann der Stunde und McCain wurde nur ein "weiter so" zugetraut. Das hat den Wahlsieg gebracht.
Die Nebensache, daß Obama schwarz ist, mag vielleicht einen noch klareren Sieg verhindert haben, aber ich denke nicht, daß dies nen ausschlaggebender Punkt, sei es für Weiße oder für Schwarze war. Die Chance etwas nachhaltig zu ändern, die war es, die die Leute zur Wahlurne brachte. Ob diese Änderung realistisch ist ... wir werden sehen.
Zu neuen Kriegsszenarien ... da bin ich verhalten optimistisch. Der Grund ist nicht Obama selber, dem trau ich durchaus illegale Präventionskriege auch zu, wenn er meint dazu gezwungen zu sein. Mein Optimismus geht eigentlich in die andere Richtung. Sei es A aus T, sei es Chavez, sei es Putin und Co, seien es die Chinesen ... alle werden zunächst versuchen mit diesem neuen Präsidenten ne neue Basis der Zusammenarbeit zu definieren. Wenn sich Obama nur halb so geschickt anstellt, wie ich denke, dann kann dies zu einer positiven Kettenreaktion führen. Damit werden zwar nicht alle Probleme erledigt, die Chancen diese friedlich zu lösen, steigen aber enorm. Erstmal nen guter Tag, wie ich finde.
Gruß
Peter
Turandot 05.11.2008, 09:43 Lust auf Opitmismus hätte ich schon, aber ich sehe einfach keinen Grund dafür und verbleibe daher pessimistisch. :o McCain hat so einen miesen Wahlkampf gemacht, das einzige was gefehlt hätte wäre sein Geständnis "Ich will überhaupt nicht. Bitte wählt den hysterischen Jungen mit dem schauspielerhaften Äußeren und der pathetischen Stimme. Es ist sowieso längst beschlossen."
Obama isses...und nun!?
Offenbar ist mit dem Obama ein gewisser Kurs- und Strategiewechsel der reichen US-Oligarchen verbunden.
Dem Empire soll wohl etwas Kosmetik verpasst, die Eiserne Faust wieder mit propagandistischem Samt verhüllt werden. Und wenn der liebe Obama (im Gegensatz zum ach so bösen Bush) Kriege führt, dann haben gleich viel mehr Leute Verständnis dafür...
Das befürchte ich auch. Am Anfang den Sympathiefaktor ausnutzen und ehe Europa merkt was los ist, kämpft Europa schon für Amerika um die Ressourcen dieser Welt.
Die Show geht einfach nur weiter. 'Change' ist nicht in Sicht.
Waren sich die FED-Banker nicht sicher, dass Obama 'ihre' Politik macht, dann hätte er noch nicht mal Hillary geschafft, geschweige denn McCain. Und wenn er unbequem wird, gibts ein Attentat. Das waren dann natürlich die Rassisten...
nö, wenn Attentat dann Islamisten, die Rassisten haben kein Öl ...
aber ich bin wie gesagt verhalten optimistisch.
Hellmann 05.11.2008, 22:29 Wie in einem schlechten Film:
Obama names Rahm Emanuel, son of former Israelis, chief of staff
...
The 48-year-old Emanuel is a member of the Orthodox Jewish community of Chicago and grew up speaking Hebrew with his father, a pediatrician who was a member of the Jewish resistance in Palestine before the War of Independence in 1948.
Quelle: http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1225910044095&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull
Ein Fund-raiser, aus Chicago, der Vater war bei der Irgun.
Mal schauen, wie es so weiter geht. :(
Turandot 05.11.2008, 23:13 via larouchepac.com:
November 5, 2008 (LPAC)--The morning after, the Financial Times of London, which speaks for the heart of British imperial financial interests, instructed Barack Obama that his job as President was to be "popular but harmless." The FT had earlier delivered a strong editorial endorsement to Obama, precisely because he had responded well to the global financial crisis by listening to the advice of wiser folks--i.e., he had fully backed the Paulson bail-out plan, and strong-armed congressional Democrats into voting for it.
Writing in a column headlined "Dear Mr President" in the policy-setting Lex Column, the London mouthpiece congratulates Obama and instructs him to not try to do much: just make sure the Paulson package goes through smoothly, and avoid any further fiscal packages and other pressures from the enraged U.S. population to actually do something to improve the economy. But "if you have to `act,' make your initiatives popular but harmless," the FT sagely suggests.
The formula seems to have worked so far.
Turandot 06.11.2008, 12:03 Ich wusste gar nicht, dass der Ku-Klux-Klan auch Interviews (http://www.focus.de/panorama/reportage/tid-9713/ku-klux-klan-fuehrer-obama-wird-nicht-lange-praesident-sein_aid_297020.html) gibt :kopfkratz:
FOCUS Online: Es steht ja vielleicht auch eine Frau zur Wahl ...
Dupre: Hillary? Eine Frau gehört ins Haus. Aber nicht ins Weiße Haus.
FOCUS Online: Was sind die wichtigsten Themen bei der Präsidentenwahl im November?
Johnson: Die Überflutung Amerikas durch illegale mexikanische Einwanderer und der zunehmende Sittenverfall. Nun dürfen schon Schwule in diesem Land heiraten. Wir hier in Amerika machen uns zu viele Sorgen um den Iran und den Irak. Präsident Bush ist ein Idiot, dass er unsere Soldaten dort verheizt. Er sollte die Grenze zu Mexiko sichern, und die Soldaten sollten diese Horden von Mexikanern stoppen.
FOCUS Online: Barack Obama hat realistische Chancen, der erste farbige Präsident der USA zu werden. Das muss für ein Klanmitglied der Albtraum sein, oder?
Dupre: Sollte Obama, dieser muslimische Nigger, Präsident werden – (Dupre schüttelt das Sturmgewehr in seiner Hand) – so wird er das bestimmt nicht lange bleiben.
FOCUS Online: Was meinen Sie damit?
Carl Dupre: Sie werden schon sehen.
Turandot 06.11.2008, 16:21 www.faz.de
Gefahr von Terroranschlägen
Geheimdienstchefs unterrichten Obama
06. November 2008
Gemeinsam mit dem designierten Vizepräsidenten Joseph Biden wird Barack Obama heute von Mike McConnell, dem Direktor der Nationalen Sicherheitsbehörde, über die aktuelle Gefahrenlage unterrichtet werden. So wie sonst nur für den amtierenden Präsidenten stehen künftig außerdem tägliche Unterrichtungen durch die Central Intelligence Agency (CIA) auf dem Programm.
Schon während der Wahlkampagne hatte Obama regelmäßig Geheimdienstbriefings erhalten. Die Sitzungen heute und in den nächsten Tagen aber gleichen denen, die der amtierende Präsident, George W. Bush, erhält.
Heimatschutz-Minister Michael Chertoff hatte am Mittwoch gewarnt, in der Übergangsphase bestehe immer eine erhöhte Gefahr von Terroranschlägen.
Derweil gehen die Vorbereitungen Obamas für seine Amtsübernahme im Weißen Haus weiter. Nach seinem Sieg ernannte er ein Übergangsteam, das den Regierungswechsel vorbereiten soll und in dem auch enge Mitarbeiter des früheren demokratischen Präsidenten Bill Clinton vertreten sind. Der amerikanische Nachrichtensender CNN sprach am Donnerstag von einem „Dream Team“. Der 47 Jahre alte Obama ist der erste Schwarze, der die Vereinigten Staaten regieren wird.
Den Job des Stabschefs im Weißen Haus soll Obama laut „New York Times“ dem Kongressabgeordneten Rahm Emanuel angeboten haben. Emanuel diente schon Clinton als enger Berater. Besondere Bedeutung wird in Zeiten der Finanzkrise die Besetzung von Obamas Wirtschaftsteam haben. „Es ist mit das erste Mal, dass der Wirtschaftsminister fast genauso wichtig sein wird wie der Außenminister“, sagte der Politik-Experte David Gergen dem Sender CNN.
Wer ist der Herr links? Künftig vielleicht einer der wichtigsten Männer in Wa...
Wer ist der Herr links? Künftig vielleicht einer der wichtigsten Männer in Washington: Barack Obama will den früheren Clinton-Berater Rahm Emanuel angeblich zu seinem Stabschef machen
Neue Namen braucht das Land
Nach CNN-Angaben kursieren in Washington die Namen Timothy Geithner, Lawrence Summers und Paul Volcker für die Besetzung dieses wichtigen Amtes. Geithner half beim Umgang mit der Finanzkrise in diesem Jahr, Summers war bereits Finanzminister unter Clinton, und Volcker amtierte zehn Jahre lang als Chef der Notenbank.
Das Übergangsteam wird von dem früheren Clinton-Mitarbeiter John Podesta, der Obama-Beraterin Valerie Jarrett und Pete Rouse, Obamas Stabschef im Senat, geleitet. Obama werde direkt über die Schritte informieren, die er bis zu seiner Amtsübernahme am 20. Januar nehmen wird, sagte Jarrett. Im Team ist auch Susan Rice, die in US-Medien als mögliche nationale Sicherheitsberaterin in einer Regierung Obama gehandelt wird.
EU-Chefdiplomat Javier Solana appellierte nach der Wahl Obamas an die Europäer, mehr Verantwortung bei der internationalen Friedenssicherung zu übernehmen. Man müsse gemeinsam mit den Amerikanern einen Aktionsplan formulieren. „Unsere Botschaft muss sein: Wir bringen unsere Stärken ein und sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, um die globale Sicherheit zu befördern“, sagte er in einem Zeitungsinterview.
Erdrutschsieg im Kongress
Obama führte nach Berechnungen des Senders CNN bei der Zahl der Wahlmänner mit 349 zu 163 Stimmen vor McCain. Für die Wahl zum Präsidenten sind 270 Wahlleute notwendig. Die Wahlmänner stimmen am 15. Dezember ab, der neue Präsident wird schließlich am 20. Januar ins Amt eingeführt.
Die Demokraten konnten auch bei den Kongresswahlen deutlich gewinnen. Allerdings blieb hier der erhoffte Erdrutschsieg aus. Im Senat verloren die Republikaner nach dem Stand der Auszählung vom Mittwochnachmittag MEZ mindestens 5 Sitze und fielen damit auf 40 Senatoren zurück. Als unwahrscheinlich galt aber, dass die Demokraten die Schwelle von 60 Senatorensitzen erreichen, mit der in der ersten Parlamentskammer alle Initiativen durchgesetzt werden können.
Linkskonservativer 06.11.2008, 17:34 Wie in einem schlechten Film:
Quelle: http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1225910044095&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull
Ein Fund-raiser, aus Chicago, der Vater war bei der Irgun.
Mal schauen, wie es so weiter geht. :(
Paul Volcker ist auch im Gespräch für einen Posten. :happy: Na, das wird ja ein richtiges, innovatives Team von Barrack Wallstreet Obama, welchess für wahren Wandel steht...:rolleyes2:
Die Herrschenden in den USA haben sich offenbar auf den Obama festgelegt, um politisch-propagandistische Kosmetik zu betreiben, ein schwarzer Präsident soll die Menschen ausserhalb der USA irreführen und Wandel und Liberalität vortäuschen. Doch auch Obama wird Präsident eines Landes sein, in dem der Ku Klux Klan sein Unwesen treibt (gegen das er nix unternehmen wird), dessen Grosskonzerne bzw. -konzernherren die Menschen in Afrika brutal ausbeuten und in Hunger, Kriege und Armut treiben, und das den Irak und Afghanistan illegitim besetzt hält. Mag sein, dass Obama das Scheitern im Irak realisieren und abziehen muss, damit werden aber Truppen frei, um anderswo zu zündeln, die Tatsache, dass sich die Eigentümer der USA einen schwarzen Politiker als den neuen Präsidenten ausgesucht haben, könnte dafür sprechen, dass verstärkte imperialistische Schweinereien in Schwarzafrika geplant sind, um Chinesen (und Europäer) dort zurückzudrängen und sich die Rohstoffe zu sichern. :(
Hellmann 07.11.2008, 17:16 Webster Tarpley:
The men behind Barack Obama part 1
MouUJNG8f2k
The men behind Barack Obama part 2
e-KJCMWcoms
Leude
wartet doch mal ab, ich kann mir schon vorstellen, daß der nen ziemlich eigenen Kopp hat.
Gruß
Peter
Turandot 07.11.2008, 19:24 Leude
wartet doch mal ab, ich kann mir schon vorstellen, daß der nen ziemlich eigenen Kopp hat.
Gruß
Peter
Wir werden schon sehen, was kommt. Aber ich weiß nicht, was sich die Leute erwarten. Obama hat nichts davon gesagt, dass er Roosevelts Methoden anwenden will - ein Zurück in Steuerangelegenheiten in die Clintonzeit reicht einfach nicht. Auch die Clinton-Jahre haben zu dem Ergebnis beigetragen, das wir jetzt sehen. Clinton hat den Glass-Steagall-Act zurück genommen, war NAFTAmäßig unterwegs, die Reichen wurden reicher (wenn auch nicht ganz so schnell wie unter Bush) etc.
Zudem sagt Obama ganz deutlich, dass er nicht gegen den Krieg ist. Au contraire. Er ist auch nicht gegen die Bailouts. Noch hat er etwas Intelligentes zur Finanzkrise gesagt.
Ich bin echt nicht gegen Hoffnung, aber schon dafür, dass man Gründe dafür haben sollte. Eine Fata Morgana steigert am Ende nur den Durst von dem, der dachte einer Oase nahe zu sein.
Für die Amerikaner freue ich mich schon mal nicht:
http://infokrieg.tv/obama_stasi_2008_07_19.html
Und für uns eh nicht. Was hat er denn in Berlin gesagt? Deutsche, werdet demokratischer, werdet sozialer, wacht mal auf? Nö, er sagte: Leut, wir brauchen eure jungen Männer und eure Knete. Yes we can! Schönen Dank auch.
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Turandot
das Obama nicht jemand ist, der das Establishment über den Haufen schmeißt ... schon klar, aber vielleicht jemand mit Hirn und vielleicht hat der nen paar Ideen, auf dich ich auch noch nicht gekommen bin. Für mich ganz einfach, kenn ihn nicht, hab kein Bier mit ihm gelenzt, werde das aller Voraussicht nach auch nicht tun, aber der Gutste ist nen Zweibeiner mit nem Kopp zum Denken und das kann durchaus dazu führen, daß er zu Einsichten/Ansichten kommt, die vielleicht in eine Richtung gehen, die vernünftig ist. Aus dem Wahlkampfgetöse und selbst aus seinen Mitarbeitern läßt sich kein Schluß ziehen. Nen Bekannter als Bleistift war Oberst in der IDF und hat jetzt seit einigen Jahren nen Schulprojekt in Palästina ... schnack ihn nicht auf Zionisten an, wenn du ihn nicht unglaublich wütend machen willst. Er versucht im Westjordanland mit den Palästinensern zusammen zu leben. Soll heißen, vergiß die GEschichte der Leute ... schau drauf was sie jetzt machen. Klar ist das ne Folge ihrer Geschichte, aber ich weigere mich bei einem "Rambo" nur weil sein Vater Irgun war und er im 6 Tagekrieg bei den Israelis freiwillig mitgemacht hat, darauf zu schließen, daß der Gutste zu blöde wäre aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und jetzt evt. eine völlig andere Perspektive zu haben. David ... der Lehrer aus der Westbank ... hat es seine Schlüsse aus seiner GEschichte gezogen, warum dann nicht nen "Rambo" Ich halte es für fatal daneben jemanden nur aufgrund einer mutmaßlichen Geschichte zu beurteilen, deshalb erstmal abwarten.
Zu Krieg was grundsätzliches. Ich bin Pazifist. ABER es gibt ganz viele, auch in der linken Ecke, die eben keine klare Abgrenzung zu Gewalt haben. Ich bin eben genau aus dem Grunde nicht Mitglied der FAU .... obwohl ich es gerne wäre, aber für mich ist Krieg, Revolution ... keine Option. Es gibt ... auch in der Linken und hier wieder Beispiel FAU durchaus Leute die sich diese Option frei halten wollen. Soll ich deshalb nicht mehr mit denen reden? Nö.
Gruß
Peter
Turandot 07.11.2008, 22:42 schon klar, aber vielleicht jemand mit Hirn und vielleicht hat der nen paar Ideen, auf dich ich auch noch nicht gekommen bin.
Aber warum verrät er sie nicht? :kopfkratz: Ich sehe keinen Grund, dem Mann zuzujubeln, nach dem was er sagt. Aber noch viel weniger Grund habe ich, dem Mann eine Chance zu geben, in dem Glauben, dass er innerlich gut und intelligent ist, es aber nicht zeigt (damit er vom Establishment nicht aufgehalten wird? oder warum?), es aber an den Tag legen wird, wenn Präsident ist. Alle Zeitungen, Fernsehsender, Radiosender haben ihn so gehyped, dass ich nicht umhin komme zu denken, dass er der Mann des Establishment ist, dass es die amerikanische Color Revolution (Ukraine, Georgien etc.) ist.
Abwarten, hoffen ... nichts lieber als das! Aber nur, wo man einen wenigstens minimalen Anlass dafür hat. Sonst nicht. Das Bailout-Schema wird und kann nicht klappen, es ist gerade das Gegenteil von dem, was wir brauchen. Es gibt Lösungen, aber dafür müssten die USA sich mit China und Russland zusammensetzen und sagen: Reichtum steht nicht unbedingt großer Armut gegenüber. Lasst uns die Welt neu definieren.
Pazifistin bin ich auch. Völlig.
Hellmann 08.11.2008, 07:45 Was mir den Obama verdächtig macht, ist der Medienrummel, mit dem er dem Publikum als neuer Menschheitsretter vorgestellt wird.
Das sind ja dieselben Massenmedien, die sonst gegen Arbeitslose und immer noch gegen "Islamisten" hetzen und den Neoliberalismus als Heilslehre predigen.
Obama kombiniert mit Soros und im Hintergrund Paul Volcker ergibt eine klare Strategie. Man wird eine globale "orangene" Weltbefreiungsbewegung mit Focus auf die in Afrika und Asien geopolitisch wichtigen Länder starten.
Neben der Rettung der Menschheit vor der "Klimakatastrophe" werden die neoliberalen Deregulierungen fortgesetzt (wir sind doch alle Brüder und wollen unsere Märkte und Finanzströme auch nicht voneinander trennen, oder?). Zum Schluss gehört dann alles den bekannten Finanzhaien, möglichst einschließlich der Fabriken in China und der Rohstoffe in Sibirien.
Wenn dann in Afrika und Asien wieder die Menschen vor Armut krepieren, sind sie halt als Versager vor den Gesetzen des Marktes selber schuld; und warum sollte es den Erwerbslosen in den USA oder Europa besser gehen, als denen in Mexiko, im Kongo oder in Indien?
Das läuft da jetzt an. Und nein, ich bin kein Pazifist. :nono:
Turandot 08.11.2008, 10:56 Das sind ja dieselben Massenmedien, die sonst gegen Arbeitslose und immer noch gegen "Islamisten" hetzen und den Neoliberalismus als Heilslehre predigen.
Selbst Josef Joffe greift zu Feder und rosa Briefpapier:
Der Traum wird wahr
DIE ZEIT, Ausgabe 46, 2008
Von Josef Joffe | © DIE ZEIT, 06.11.2008 Nr. 46
Barack Obama hat es geschafft: Für einen Moment darf die Welt wieder auf ein Amerika hoffen, das seine schlimmsten Vorurteile und Ängste überwinden kann
Das ist die zweite amerikanische Revolution ...
http://www.zeit.de/2008/46/01-Praesident-Obama
Alles klar!
Turandot 08.11.2008, 11:11 Für mich ist das ein richtiger Kontraindikator.
Vielleicht kennt nicht jeder Joffe - der ist ein Herausgeber der ZEIT und steht rechts außen - damit meine ich bei den sog. Libertären.
Hier ein Beispiel für seine Verlautbarungen:
Kapitalismus
Nieder mit dem ...
DIE ZEIT, Ausgabe 40, 2008
Das ist heute noch falscher als zu Marxens Zeiten, meint Josef Joffe
Die Finanzkrise befeuert die Kapitalismuskritik
Das eiserne Gesetz der Kapitalismuskritik besagt: Je weniger einer von diesem System versteht, desto lustvoller geißelt er es. Umgekehrt gilt: Je höher die Kenntnis, desto geringer die Lust, die Marktwirtschaft zu preisen. Welcher Ökonom und Banker hat in diesen Tagen den schrecklichen Vereinfachern widersprochen?
Kleinmut vor dem Feind? Das Problem geht tiefer. Die dismal science, die »trostlose Wissenschaft« im Englischen, erklärt, was ist; die Ökonomie baut keine Luftschlösser der Erlösung, die erst zerbrechen und dann zum Kerker werden (wie im Realsozialismus). Träume von Gleichheit und Gemeinschaft sprießen nicht aus einer Disziplin, die auf dem Egoismus fußt: mehr für mich, und billiger obendrein.
Und doch hat kein anderes System so viele Segnungen gezeugt wie der »Kapitalismus«, der heute längst eine hochregulierte Marktwirtschaft mit etwa hälftigem Staatsanteil ist. Adam Smith und David Ricardo waren die besseren Menschenfreunde als Stalin und Che. Dieses Urteil gilt selbst für den »Manchester-Kapitalismus«: Von 1750 bis 1900 haben sich die Reallöhne in England mehr als verdreifacht.
Der fabelhafte Reichtum der modernen Welt lässt sich vom Kapitalismus ebenso wenig trennen wie die Demokratie. Arme Gesellschaften sind selten demokratisch, und reiche sind selten autoritär (Ausnahmen heute: Russland oder Arabien, wo die Bodenschätze Staatseigentum sind). Welche Rechte hatte denn der Knecht im Feudalismus, der Proletarier im Ständestaat? Was war denn demokratisch am Sowjetsystem, wo nicht der Mensch mit dem Rubel, sondern der Kommissar mit der Knute bestimmte, was zu produzieren sei?
http://www.zeit.de/2008/40/Zeitgeist-40
Hier in Aktion gegen Iran:
5KtdXd6pMuc
Hellmann 08.11.2008, 23:51 Vielleicht kennt nicht jeder Joffe - der ist ein Herausgeber der ZEIT und steht rechts außen - damit meine ich bei den sog. Libertären.
Hier ein Beispiel für seine Verlautbarungen:
Der Joffe ist wie der Obama ein Produkt der US-Intelligence und sitzt hier in Deutschland in den Medien als einer der maßgeblichen Paten der USA.
Wenn man ihn so liest, könnte man ihn für einen bedauerlichen Dummkopf halten:
Die Ursache der Krise ist eine schlichte: Es gibt keine Blasen ohne billiges Geld...
Quelle: http://www.zeit.de/2008/40/Zeitgeist-40?page=2
Er ist aber nicht dumm, sondern dreist und gefährlich.
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Turandot 09.11.2008, 10:42 Dass er dreist und gefährlich ist, das denke ich auch. Aber intelligent ist er deswegen auch nicht. :giggle:
Hellmann 09.11.2008, 14:48 Selbstverständlich macht auch die TAZ (Kinder-FAZ laut Gremliza, den ich sonst auch nicht mag) bei der Obama-Messias-Manie mit.
Barack Obama und seine Wahlkampfstrategen haben Millionen Menschen mobilisiert. Wie macht die Bewegung jetzt weiter? Gerät sie unter die Kontrolle des Weißen Hauses? VON BERND PICKERT
Quelle: http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dossier-praesidentenwahl-in-den-usa-2008/artikel/1/die-bewegung-der-macht/
Da wird dem Leser der TAZ jetzt eingeträufelt, man habe es beim Wahlkampf des Obama nicht mit der höchsten Kunst der Bürgerverarschung durch das US-Kapital zu tun gehabt, sondern ein edler scharzer Ritter sei hier unterstützt von lauter idealistischen Anhängern zum US-Präsidenten gewählt worden und nun gehe es darum, diesen edlen Ritter und seine braven Gefolgsleute...
Die TAZ ist wirklich das Letzte!
Turandot 09.11.2008, 15:38 Toller Artikel. Zeitungen, ey :rolleyes2:
"Our time has come, our movement is real and change is coming to America" - "unsere Zeit ist gekommen, unsere Bewegung ist da, und der Wandel kommt nach Amerika", rief Barack Obama am Abend seines fulminanten Erfolgs bei den Vorwahlen am "Super Tuesday" seinen begeisterten Anhängern zu.
Was auf Deutsch längst nicht so gut klingt wie im englischen Original, hat als Versprechen, als Idee und zugleich als Aufforderung zum Mitmachen in den vergangenen zwei Jahren Millionen von Amerikanerinnen und Amerikanern elektrisiert. Nachdem Obama im Februar 2007 in Springfield/Illinois seine Kandidatur für die Präsidentschaft bekanntgegeben hatte, wurde aus seinem Wahlkampf eine Bewegung und aus der Bewegung eine unschlagbare Wahlkampfmaschine, wie sie die USA noch nicht gesehen hatten.
Quelle: http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/...ung-der-macht/
Auf Englisch klingt es just genau so blöd. :o
Obama ist wie Shakespeare. Man muss ihn unbedingt im Original lesen ... :irre:
Den Artikel kann man echt nicht lesen, es ist eine reine Aneinanderreihung von Stilblüten:
Die Wahlnacht, die Feiern auf den Straßen der US-amerikanischen Großstädte, die Tränen vor Freude, Rührung und historischer Ergriffenheit ob des ersten schwarzen US-Präsidenten, die glückliche und exorzistische Überwindung des Bush-Albtraumes - das war der Moment, auf den sie alle hingearbeitet haben.
Turandot 09.11.2008, 15:54 unterstützt von lauter idealistischen Anhängern zum US-Präsidenten gewählt worden und nun gehe es darum, diesen edlen Ritter und seine braven Gefolgsleute...
Schau, was aus den braven Gefolgsleuten geworden ist. :(
Obama Win Causes Obsessive Supporters To Realize How Empty Their Lives Are | The Onion - America's Finest News Source
Hellmann 09.11.2008, 18:12 Schau, was aus den braven Gefolgsleuten geworden ist. :(
http://www.theonion.com/content/video/obama_win_causes_obsessive
Gut gemacht und passend. :D:D:D
Das Onion News Network (ONN) war mir bisher unbekannt. :happy:
Turandot 09.11.2008, 18:24 Das Onion News Network (ONN) war mir bisher unbekannt. :happy:
WAS? Du musst dir unbedingt dieses hier anschauen, über Verwörungstheoretiker:
Q_OIXfkXEj0
Hellmann 09.11.2008, 20:54 Dein Link funktioniert nicht, bitte korrigieren, danke. :)
Was mich interessiert, ist das Wirtschaftsprogramm.
Was der Obama-think-tank hier bietet, klingt erst mal nicht schlecht:
-> http://www.americanprogress.org/issues/2008/11/getting_to_growth.html
Aber wen sehen wir hier auf dem Foto gleich neben Obama sitzen?
-> http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,589358,00.html
Paul Volcker, der mit seiner Hochzinspolitik für die Verelendung und den Tod von Millionen Menschen in den 80er Jahren verantwortlich war, zusammen mit den Machenschaften von IMF und Weltbank natürlich, die in den Drittweltstaaten damals eine soziale Katastrophe zur Sicherstellung der Zinszahlungen in der von Volcker zu verantwortenden Schuldenkrise angerichtet haben.
Gleich nach Volcker beunruhigt mich natürlich der Klimaschwindel, der wohl das große Thema für Obamas Wirtschaftspolitik wird.
Aber noch sehe ich da nicht ganz klar. :kopfkratz:
Turandot 09.11.2008, 21:02 Dein Link funktioniert nicht, bitte korrigieren, danke. :):
Komisch? :kopfkratz: Meinst du das Video? Bei mir geht's ganz normal?
YouTube- '9/11 Conspiracy Theories Ridiculous' - Al Qaeda
Turandot 09.11.2008, 21:05 Paul Volcker, der mit seiner Hochzinspolitik für die Verelendung und den Tod von Millionen Menschen in den 80er Jahren verantwortlich war, zusammen mit den Machenschaften von IMF und Weltbank natürlich, die in den Drittweltstaaten damals eine soziale Katastrophe zur Sicherstellung der Zinszahlungen in der von Volcker zu verantwortenden Schuldenkrise angerichtet haben
Ich finde, dass man heute nicht mehr von "Hochzinspolitik" sprechen kann, wenn sich Staaten zu "Kapitalmarktzinsen" verschulden, je nach gefühltem Risiko der Investoren, und dieses Geld zu niedrigen oder NULL Zinsen an Banken geben, die Pleite sind und sich nicht in die Karten schauen lassen. Das ist ein ganz neues Geschäftsmodell. :rolleyes2:
Hellmann 09.11.2008, 21:26 Komisch? :kopfkratz: Meinst du das Video? Bei mir geht's ganz normal?
http://www.youtube.com/watch?v=Q_OIXfkXEj0
Jetzt geht es bei mir auch.
Vielleicht lag es an der Verbindung zu Youtube. :kopfkratz:
Hellmann 09.11.2008, 21:37 Ich finde, dass man heute nicht mehr von "Hochzinspolitik" sprechen kann, wenn sich Staaten zu "Kapitalmarktzinsen" verschulden, je nach gefühltem Risiko der Investoren, und dieses Geld zu niedrigen oder NULL Zinsen an Banken geben, die Pleite sind und sich nicht in die Karten schauen lassen. Das ist ein ganz neues Geschäftsmodell. :rolleyes2:
Ja, richtig.
Darüber hat sich Obama noch nicht ausgelassen, wie er mit dem inzwischen völlig kriminellen Kapitalismus nicht nur in den USA umzugehen gedenkt.
Inzwischen ist es ja so, dass in sämtlichen Entscheidungsgremien nur noch käufliche Kriminelle sitzen, die das Geld ihrer Bank, ihrer Firma oder ihres Landes veruntreuen und sich fürstlich dafür bezahlen lassen.
Vermutlich soll Obama nur die Bürger noch etwas ruhig halten, damit das noch einige Jahre so weiter geht.
Das Elend entsteht heute nicht mehr durch Hochzinspolitik, sondern durch die vollständige Korrumpierung von Wirtschaft und Politik.
Da verschwindet alles Geld egal wofür einfach in den Taschen der Kriminellen. Man kennt das seit jeher aus Süditalien und heute von den Landesbanken in den Schlagzeilen.
Turandot 09.11.2008, 21:50 Vermutlich soll Obama nur die Bürger noch etwas ruhig halten, damit das noch einige Jahre so weiter geht.
Einige Jahre? Nunja, hängt davon ab, was du mit "das" meinst ... Ich denke, das kann nur auf einen Megakrach hinauslaufen, wenn sich die Staaten jetzt verschulden, um den Banken zinsfreie Kohle zu verschaffen. Die Verschiebung der Gelder von A nach B beschleunigt sich gerade in nie dagewesener Weise. Der logische Kollaps ist sehr bald erreicht.
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