Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wo ist die Christliche westliche Welt?
Dillerjohann
17.09.2008, 17:26
Deutschlands Kirchen sind leer, der Klerus ist überalterte, es gibt anscheinend keine Christlichen Werte mehr in diesem Land.
In der Wiege des Protestantismus laufen aus steuerlichen Gründen die Mitglieder davon.
Was ist aus dem Urchristlichen Abendland geworden , in dem Moral und Sitte, keinen Raum mehr hat.
Wo das Sonntägliche Kirchengeläut, als Ruhestörung empfunden wird!
:rolleyes2:
hm ... will ja nix sagen, aber das was ich so ringsrum an Nächstenliebe diverser Christen sehe, überzeugt mich doch eher, daß der Angelverein von vor zweitausend Jahren, sich ziemlich deplaziert entwickelt hat ... sozusagen ziemlich deplaziert.
Gruß
Peter
Dillerjohann
17.09.2008, 18:37
Seltsamer Vergleich!
immer dann wenn gegen den Islam gewettert wird und das Urchristliche Europa auf den Plan gerufen wird, wird es was wirkliche Glaubensfragen betrifft eng.
Dann wird Gebet udn Moral und Ethik zum Unthema
naja Dillerjohann
Moral und Ethik sind sicherlich kein Unthema, es bleibt aber die Frage, was beides mit dem Christentum zu tun haben soll? Nichts gegen die überlieferte Person Jesus, ob er nun nen Gott ist oder nicht, laß ich mal dahin gestellt. Leider hat sich aber der Verein, der sich Jesus als Vorbild genommen hat, simpelst als unfähig herausgestellt, dieser Vorbildfunktion auch nur ansatzweise zu folgen, stattdessen war die Moral und Ethik der Kirche Mord, Totschlag, Macht und Kohle. Von diesen Werten haben wir genug auch jetzt noch und genau diese "Werte" können wir gerne abschaffen.
sorry to say.
Gruß
Peter
Bliebe noch zu sagen, dass das von der Kirche geschaffene Jesusbild bei Jesus selbst Ekel höchsten Grades erzeugt hätte.
Die Kirche hat diesen Glauben so zusammengebastelt, dass von der ursprünglichen Lehre Jesus nicht mehr viel übrig blieb, da seine Lehre Priester und Kirche absolut überflüssig gemacht hätte.
Und aus Sicht der Priester darf das natürlich nicht passieren, also hat man einfach die Lehre gekapert und verdreht.
Jeder, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, ist dazu fähig das zu erkennen.
munichangelika
18.09.2008, 19:09
Was ist genau das Problem das Du damit ansprichst?
In Wiki: an die 31% der Deutschen die sich zu einer der christlichen Konfessionen bekennen, ist das das Problem?
Und was ist genau daran nicht so gut?
Was denkst Du könnte sich ändern, damit das Problem besser wird?
Wie sich an den 69 % Nichtchristen vielleicht erkennen lässt, könnte ein interreligiöser Dialog die Lösung sein?
Ich denke, es ist nicht sinnvoll sich in die mittelalterliche Zeit zurückzuversetzen, sondern sich die Umstände genauer anzusehen: Was wird gebraucht und über was wird es nötig zu reden, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Was sind Deiner Meinung nach die Anforderungen? (und was ist ein interreligiöser Dialog?)
nach meiner Vorstellung ist ein interreligiöser Dialog, sich einmal: Mit den positiven Aspekten der andern Religionen vertraut zu machen, sich also zu interessieren und gute Aspekte ins eigene Leben zu integrieren, solange sie nicht dem eigenen Glauben widerstreben. D. h. man öffnet sich, was machen die anderen besonders gut?...
Und dann muss man sich den Vorteilen und guten Seiten seiner eigenen Religion bewusst werden, die auch für die anderen Religionen sinnvoll und interessant sein könnten. Denke ich. Somit gibt man einen Anlass, sich füreinander zu interessieren und einen gemeinsamen Werteschaffenden Weg einzuschlagen...
Immerhin ist es nicht so nett so zu tun als wäre man allein auf der Welt.
Dillerjohann
18.09.2008, 20:00
Was ist aus dieser Welt geworden in der nur noch Mord und Totschlag herrscht?
Wo Christliche Werte und Verlass Hoffnung zuversicht und Hoffnung, wo Leid und Not Linderung findet, wo Gier und Selbstsucht, wo Unmoral und Boshaftigkeit keinen Wiederhall findet. Wo Menschlichkeit und Zwischenmenschlichkeit.
Leben und Leben lassen in den grenzen die das Christentum uns vorgibt müsste doch möglich sein ?
munichangelika
18.09.2008, 21:08
Was ist aus dieser Welt geworden in der nur noch Mord und Totschlag (abschaffen) herrscht?
Wo Christliche Werte und Verlass Hoffnung Zuversicht und Hoffnung, wo Leid und Not Linderung findet, wo Gier und Selbstsucht, wo Unmoral und Boshaftigkeit keinen Widerhall findet. Wo Menschlichkeit und Zwischenmenschlichkeit.
Leben und Leben lassen in den Grenzen die das Christentum uns vorgibt müsste doch möglich sein?
Das sind die Ziele? (Das Blaue?, und wie kann man sie erreichen, was schlägst Du vor. Fällt Dir was ein?)
Nach meinen Informationen müssen Werte von innen kommen. Sie müssen nicht von oben kommen (auch wenn man sie von denen "oben" erwarten sollte). Die Menschheit hat bisher nicht bei von oben kommenden Werten Erfolg verzeichnen können, oder immer nur kurzfristig. Für eine langfristige Lösung, auf die nicht wieder neues Leid folgt, wie gewaltvolle Auseinandersetzungen etc., muss diese von innen kommen. Wie kann man Menschen zu diesen Werten ermutigen, ermahnen, wie sie anregen.
Was Werte sind, kommt auch nicht nur von einer Person. Dazu muss man es erst mal erleben, erfahren, dann sieht man ob man unter einem "tollen" Wert eigentlich nur leidet und andren nur Leid zufügt. Dann war er eben nicht so toll. Dann muss man ihn aber bitte auch nicht mitschleppen, sondern sich von ihm trennen. Es geht also um echte "Werte".
Ich habe in Deinem Text mal angeblaut. Um das geht es Dir wohl und das sind dann die Ziele. Dann kann man definieren, welche Wege jeder denkt dass man zu diesen Zielen - dauerhafte Lösung inklusive - finden könnte. Welche Werte - welche Ziele. Und dann kann man sich einigen. Oder? Bei 32 oder 31 % die in christlich orientierten Schulen angemeldet sind, kann es aber nicht allein um das Christentum gehen. Denke ich, da muss man sich mit allen anderen mit-einigen.
Finde ich. Da hilft erst mal der Glaube. Daran, dass Werte und Fähigkeiten in den Menschen stecken, und den Herausforderungen gewachsen zu sein, selbst und an andere. Ohne den Glauben dass man es schaffen kann, schafft man eigentlich auch nichts. Dazu muss man sich eigentlich nur mit dem Thema beschäftigen (selber). Um erst mal zu sehen, wie schwer es einem selber fällt sich zu ändern und dann zu erkennen, dass jeder dementsprechend seine eigene Zeit hat etwas zu erkennen und dann auch noch umsetzen zu können. Wir können nur nachhelfen (Pioniere). Das ist also keine Frage, sondern eine Herausforderung und eine Aufgabe. Der man sich stellen kann, oder nicht, was wieder jedem überlassen bleibt. Durch das Beispiel und die Erfolge, die man damit hat, mit dieser Aufgabe, kann man aber allerdings auch andere ermutigen und überzeugen, (Praxis) dass es sich rentiert den (Arsch in die Höhe, oder den) Schweinehund zu überwinden.
Das schlimmste Problem ist eigentlich wie bekommt man denn den Glauben an die Sache. Ich sage Dir was:
Es ist ganz einfach diese Ziele zu erreichen!
Gib nicht auf, und mach Dir immer wieder Mut. Es ist Beharrlichkeit, die ans Ziel führt. Und pass immer gut auf dich auf, und auf Deine Gesundheit. Es gibt auch gute Literatur zu der Sache, da kommt es immer darauf an wo jeder steht, von dort an kann er sofort anfangen. (Und muss es auch erst mal jeden morgen lernen wieder aufzustehen. Heute ist der erste Tag von meinem neuen Leben...)
hm ... will ja nix sagen, aber das was ich so ringsrum an Nächstenliebe diverser Christen sehe, überzeugt mich doch eher, daß der Angelverein von vor zweitausend Jahren, sich ziemlich deplaziert entwickelt hat ... sozusagen ziemlich deplaziert.
Gruß
PeterGrundsätzlich hast Du recht. Aber es ist wie in der Politik, wer nichts mehr dafür tun muss, um seine Anhänger zu begeistern wird übersättigt und muss sich nicht mehr investieren. Werft mal einen Blick in die Freikirchen, die sich noch an den Grundsätzen der etablierten Konfessionen orientieren, dort findet noch Gemeinde statt.:happy:
Bliebe noch zu sagen, dass das von der Kirche geschaffene Jesusbild bei Jesus selbst Ekel höchsten Grades erzeugt hätte.
Die Kirche hat diesen Glauben so zusammengebastelt, dass von der ursprünglichen Lehre Jesus nicht mehr viel übrig blieb, da seine Lehre Priester und Kirche absolut überflüssig gemacht hätte.
Und aus Sicht der Priester darf das natürlich nicht passieren, also hat man einfach die Lehre gekapert und verdreht.
Jeder, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, ist dazu fähig das zu erkennen.Eben, Gemeinde heiß einfach nur Gemeinschaft der Gläubigen und nicht eine kommerzialisierte Konfession.
Was ist genau das Problem das Du damit ansprichst?
In Wiki: an die 31% der Deutschen die sich zu einer der christlichen Konfessionen bekennen, ist das das Problem?
Und was ist genau daran nicht so gut?
Was denkst Du könnte sich ändern, damit das Problem besser wird?
Wie sich an den 69 % Nichtchristen vielleicht erkennen lässt, könnte ein interreligiöser Dialog die Lösung sein?
Ich denke, es ist nicht sinnvoll sich in die mittelalterliche Zeit zurückzuversetzen, sondern sich die Umstände genauer anzusehen: Was wird gebraucht und über was wird es nötig zu reden, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Was sind Deiner Meinung nach die Anforderungen? (und was ist ein interreligiöser Dialog?)
nach meiner Vorstellung ist ein interreligiöser Dialog, sich einmal: Mit den positiven Aspekten der andern Religionen vertraut zu machen, sich also zu interessieren und gute Aspekte ins eigene Leben zu integrieren, solange sie nicht dem eigenen Glauben widerstreben. D. h. man öffnet sich, was machen die anderen besonders gut?...
Und dann muss man sich den Vorteilen und guten Seiten seiner eigenen Religion bewusst werden, die auch für die anderen Religionen sinnvoll und interessant sein könnten. Denke ich. Somit gibt man einen Anlass, sich füreinander zu interessieren und einen gemeinsamen Werteschaffenden Weg einzuschlagen...
Immerhin ist es nicht so nett so zu tun als wäre man allein auf der Welt.Christ sein fängt damit an, den anderen so zu behandeln, wie ich selbst gern behandelt werden möchte. Das tragische des momentanen Zeitgeistes liegt doch darin, dass immer mehr Menschen den anderen so behandeln, dass für sich selbst der größte Profit dabei herausspringt.:traurig:
munichangelika
19.09.2008, 23:15
Das erinnert mich an den Part mit den Lebenszuständen, das ist ein wichtiges Prinzip im Buddhismus, das man verstehen sollte, wenn man sich mit dem "warum nur" beschäftigt.
...Das wahre Ziel jeder religiösen Erziehung ist nach der buddhistischen Tradition daher die Förderung und Vervollkommnung des menschlichen Charakters zu sehen. Vorschriften, die nicht im Inneren entstehen und nicht zur Entwicklung des individuellen Charakters beitragen (Machtausübung über andere), sind letztlich kraftlos und unwirksam. nur wenn sich Vorschriften von außen und innere Werte gegenseitig stützen und zusammenwirken, kann der Mensch das Negative überwinden und als aufrichtiger Vertreter und Verfechter der Menschenrechte leben.
Je nach Lebenszustand kann ich schon wenn ich einen Text immer wieder lese, immer wieder etwas anderes darin verstehen, oder lesen. Je nach Lebenszustand ist es dann ziemlich sicher, verstehe ich dann auch Alltagssituationen einmal so oder ein anderes Mal anders, was ich denken, fühlen oder tun will. Angeblich gibt es pro Lebensaugenblick 3000 Möglichkeiten sich zu entscheiden, was man denken tun oder handeln soll. Deshalb kann man sich gut vorstellen, kommt es auf einen so genannten Lebenszustand an. (Was man alles nebenher bedenken kann, wie viel Mitgefühl dem eigenen Denken zugrunde liegt, ob man ärgerlich ist oder voller Freude, ob man immer einen Weg finden will, oder auf der Flucht ist, weil man an die Lösung nicht mehr glauben kann, man handelt immer verschieden.)
Grundlegend wichtig sind also der Wunsch und dann der immer wieder neu hervorgeholte Glaube daran, etwas verändern zu können. Das hängt auch vom Lebenszustand ab, ob man das kann und ob man das immer öfter kann. Aber da hilft keine Psycho-Tante oder so. Da hilft wirklich nur ein echtes tiefes Verstehen - Wie Martin Luther King, z. B. es beweist, dass das geht.
Also ist entscheidend, was man für einen Lebenszustand hat. Ich denke nicht dass man dazu Buddhist sein muss um sich das vorstellen zu können. Genauso kann man sich gut vorstellen, dass man selbst als gutes Beispiel vorangehen will, aber gar nicht weiß, wie das geht,... denke ich mal. Demnach muss einer primären Veränderung erst einmal ein eindeutig Großer Wunsch nach Veränderung zugrunde liegen. Also, welche Religion da einer hat ist wirklich eher nebensächlich, entscheidend ist da eher, wie jemand lebt. (Also das Ergebnis sozusagen). Und ein gutes bis sehr gutes Ergebnis kann ja bekanntlich aus allen Religionen heraus kommen, da geht es ja um andere Sachen als nur um die Religion, um Selbstverständnis, Reflexionsbewusstsein, Mut, Hoffnungsfähigkeit, innere Stärke (ob man anderen Mut geben kann etc...)
Ein Beispiel wäre da interessant. Wenn etwas in Deiner Umgebung passiert, wie gehst Du dann damit um. kannst Du Dich darum kümmern, oder sagst Du eher, ach lass mich, ich kann nicht etc... .
Da kann man etwas ändern. Wenn man sich z. B. eine gute Nachbarschaft wünscht, kann man sich das vornehmen, und dann sieht man auch seine Chancen, wo man dann auch etwas tun will. Man sollte auf keinen Fall Sachen machen, nur weil niemand anderer es tut und wenn man es selbst gar nicht tun will. Das finde ich wichtig. Man sollte auch lernen sich nicht zu beklagen. Glücklich zu sein, hilft der gesamten Umwelt schon eine Menge und dann hat man auch mehr Kraft etwas zu ändern (Mit glücklich sein meine ich zufriedener, aber nicht blind oder doof-gutmütig, oder kindisch). Und dann noch: man sollte daran arbeiten, sich seiner Freiheit zu tun was man will bewusst werden und einfach mal machen und Entscheidungen treffen. Da kann man sich dann auch beobachten, wie weit man eigentlich selber ist, und nicht nur immer die anderen.
Der Punkt ist doch der, solange ich mich immer nur mit der Reife der anderen auseinandersetze, und der "Gesellschaft" kann es mir leicht passieren, dass ich vergesse, das die Gesellschaft aus Leuten wie mir besteht.
Der Witz ist ja, dass der größtmögliche "Profit" rausspringt, wenn man etwas für sein Umfeld und seine Umwelt tut! Das wissen die meisten, selbst Betrüger wissen das sehr gut, und richten sich danach.
Deswegen ist zuzüglich ziemlich wichtig, dass man einerseits Lob, Komplimente und auch Wohltaten annehmen lernt, andererseits, niemals eine Art Geschäft daraus zu machen versucht, sondern wirklich lernt uneigennützig zu handeln, und nicht zu denken "was ich alles schon für Dich gemacht habe.. etc.. und Du!.., und auch sehr starkes Vertrauen darin lernt, dass man sich auf dem richtigen Weg für sich befindet, um kommende Hindernisse bewältigen zu können. Denn wenn man sich auf dem richtigen Wege befindet, kommen extreme Hindernisse, die es zu überwinden gilt (...)
Ich glaube schon, das sind Prinzipien des gesunden Menschenverstandes und der Vernunft, nicht des Glaubens an eine spezifische Religion alleine. Der jeweilige Glaube sollte fähig sein einem dazu zu verhelfen. Aber die Voraussetzung ist es die Herausforderung der "Eine Welt"-Gesellschaft anzunehmen, d. h. auch zu bedenken, das sind 32 % also muss ich mit den anderen % auch irgendwie Dialog führen können, und nicht nur mit meinesgleichen. Ich bin auch der Überzeugung, dass dies die Aufgabe einer Religion sein müsste, die sich in der Zukunft als eine der Institutionen und Gemeinschaften sehen lassen will, die sich um die Zukunft der Menschheit wirklich und ernsthaft Gedanken macht. Da wird es entscheidend sein, was eine solche Religion wirklich an Wissen vermittelt und weiterhilft, zum friedlichen Zusammenleben beitragen kann, und "Überleben". Kann eine katholische oder ev. Kirche oder andere Religion das Innere der Menschen inspirieren, und es sich mit den von außen erfahrenen Eindrücken und Erfahrungen deckt, so ist sie sicherlich auch in der Zukunft bei den Menschen willkommen. Das ist vielleicht eine entscheidende Frage.
Sollte es stimmen was Du da sagst, sollte man nicht unbedingt nur bei den Menschen und deren Ungläubigkeit suchen, sondern auch ob die von "oben" kommende Stimme sich mit der inneren Stimme der Menschen deckt?! Und ob eine Inspiration des Einzelnen noch möglich ist, oder eher Unglauben hervorruft, als Glauben. Das kann an beiden liegen an der Entwicklungsfähigkeit des Einzelnen aber auch an der Entwicklungsfähigkeit der Religiösen Gemeinschaft. (Des Meisters) Diese Beziehung ist eine Einheit. Vielleicht wäre es auch ein Anzeichen für eine bessere Entwicklung, wenn sich die Spaltung zwischen Leitung in der Kirche und Basis nicht so verdeutlichen würde. (Kann schon sein oder?)
Aber jetzt fängt morgen um 11:00 Uhr sowieso erst einmal die Wies'n an und da vergisst man den Kirchgang eh leicht.
Apropos Profit: Ein gewisses Anrecht auf Leben gibt es schon, aber blöd wird es wenn man vergisst, dass das "unersättliche" Begierden sind, mit denen man geplagt ist als Mensch und noch dazu vergisst, sich zu überlegen wie man leben will (sein) anstatt immer nur was man haben will (Haben).
Also meine Quintessenz: Wo die christliche Welt geblieben ist (eventuell hinter selbst errichteten Mauern). Mangels Lebensechtheit und Bürgernähe. Mangels Interesse an den Menschen (vielleicht). Aber das kann man sicher in den Griff kriegen (die Frage ist nur, wie).
Dillerjohann
30.09.2008, 19:42
Wer den Glauben nicht braucht die Christliche Gemeinschaft ablehnt wird ohne die Gemeinschaft untergehn, es ist nicht die Institution Kirche, mit ihrem Kriminellen Hintergrund, sondern der Glaube an die Gemeinschaft schlecht hin. Denn das was Jahrtausende auf den Schlachtfeldern der Welt verteidigt wurde, hat nichts mit christlichem Glauben zu tun es zieht sich wie ein roter Faden bis in die heutige Zeit. Einzelkämpfer waren immer unterlegen, in der heutigen Zeit werden Heros gekürt die visuell über die Bildschirme flimmern.
die großen Heros der wirtschaft du nu zusammenklappen wie ein Stuhl, Wirtschaften brechen zusammen weil, es keine Gemeinschaft mehr gibt! Menschen reden aufeinander ein und verstehen sich nicht, ist das der Beginn:
Einer:nono: Welt in Auflösung?
Dillerjohann
30.09.2008, 19:45
Eben, Gemeinde heiß einfach nur Gemeinschaft der Gläubigen und nicht eine kommerzialisierte Konfession.
Genau das ist der Kasus Knaxus
Wer heut in unserer Gesellschaft sich tatsächlich noch Christ nennt, muss untergetauchen.
Christenverfolgung im Jahr 2008. Längst realer Alltag.
Die einen wollen dich "richtig" katholisch machen, die anderen wollen deinen Kopf.
Ob hier im Forum oder sonst wo. Auf allen Kanälen.
Offene Menschen sind meist viel weniger offen, als sie sich geben, als Kind dachte ich noch naiv, offen sein bedeutet, nach allen Seiten offen sein.
Dillerjohann
02.10.2008, 14:29
[QUOTE=Myron;4079]Wer heut in unserer Gesellschaft sich tatsächlich noch Christ nennt, muss untergetauchen.
Christenverfolgung im Jahr 2008. Längst realer Alltag.
Die einen wollen dich "richtig" katholisch machen, die anderen wollen deinen Kopf.
Ganz so schlimm ist es nun auch nicht, mit Christ sein, ist eher ein Lebensweise gemeint die weniger , mit der Institution Kirche oder dem Klerus etwas gemein hat!
Es geht mir um die Humanität, die ein Christlicher Glaube gebietet, und die nichts mit den Institutionen zu tun hat, es geht nicht darum,:willst du nicht mein Bruder sein......usw. Sondern es geht um die wahre Bekämpfung des Hungers in der Welt,:nono:nicht die Pseudo christliche Verwerflichkeit die nur denen dient die schon ausreichend haben.
der Gesund bedarf des Arztes nicht !
Iphigenie
02.10.2008, 15:07
Was könnte eine wahre Bekämpfung des Hungers
denn sein?
Daß man von Jahr zu Jahr, von Jahrhundert zu
Jahrhundert den Hungernden Brosamen reicht, um
sein schlechtes Gewissen zu beruhigen?
Ist es nicht vielmehr so, daß die herrschenden Machthaber
der Welt ihre Daseinsberechtigung, ihr Reichsein, gerade
damit rechtfertigen, mit ihrem Reichtum die Armut besser
bekämpfen können?
Was könnte eine wahre Bekämpfung des Hungers also
sein?
Antwort: Die Macht des Menschen über den Menschen zu
beenden, um eine Aufhebung des Gegensatzes Armut-Reichtum
zu erwirken. Denn so lange dieser Gegensatz nicht aufgehoben
ist, so lange wird es Menschen geben, die ihr schlechtes
Gewissen mit Brosamen an die Hungernden beruhigen, um
gleichzeitig ihre Wänste mit kulinarischen Genüssen zu mästen.
Hi Iphigenie :winken:,
die Aufhebung des Gesetzes Armut-Reichtum....
....würde nach hundert Jahren alle Schlösser zu Staub verfallen lassen, in meiner Garage würde ein Esel parken, wenn ich Glück hab, ein Pferd :), das könnt ich sogar bedienen, ich würde wieder mehr Dreck essen, Dreck essen ist gesund, da gibts viel weniger Allergien, wenn ich heute noch oft Fernsehen schauen würde, vor drei, vier Jahren, hätt ich mir das nicht mal vorstellen können, dass ich fast nicht mehr fernsehe, heutzutage ist es ein ganz komisches Gefühl, wenn ich mir nach Monaten mal wieder ein Film ansehe, fast so, wie wenn ich im Kino bin,, also wenn ich heute noch oft Fernsehen schauen würde, würde der sich verwandeln in eine Pfütze, der Baum draußen im Garten mit der Bank wär der neue Fernseher, da gäbs jeden Tag Livekonferenztreffen mit den Nachbarn, die Werbung, die subtil gierig macht, wär endlich abgeschafft, ich würde auf einmal wieder alle Kräuter und Blumen kennen und könnte mir einen größeren Reichtum irgendwann gar nicht vorstellen,
...nur so dahingeträumt.
munichangelika
02.10.2008, 22:43
Wer heut in unserer Gesellschaft sich tatsächlich noch Christ nennt, muss untergetauchen.
Christenverfolgung im Jahr 2008. Längst realer Alltag.
Die einen wollen dich "richtig" katholisch machen, die anderen wollen deinen Kopf.
Ob hier im Forum oder sonst wo. Auf allen Kanälen.
Offene Menschen sind meist viel weniger offen, als sie sich geben, als Kind dachte ich noch naiv, offen sein bedeutet, nach allen Seiten offen sein.
Hier sollte eine Gedenkminute für alle Opfer der Christenverfolgung einzulegen möglich sein.
Ich kann Dir beipflichten, habe ich selbst schon gesehen. Die Verfolgungsmöglichkeiten sind auf jedenfall vorhanden, das muss jeder zugeben.
Dillerjohann
14.10.2008, 13:16
Wennwas aus dem Innern kommen soll, muss es erst wachsen können.
Ethik und Moral könne nur dort wachsen wo sie Gpflegt werden!
Dillerjohann
14.10.2008, 13:24
"Was könnte eine wahre Bekämpfung des Hungers
denn sein? "
"Dass man von Jahr zu Jahr, von Jahrhundert zu
Jahrhundert den Hungernden Brosamen reicht, um
sein schlechtes Gewissen zu beruhigen? "
Hilfe kann nur in Verbindung mit Selbsthilfe, geschehen, das was zur zeit und seit ewigen Zeiten geschieht ist lediglich, ein zusätzliche Abhängigkeit. Und wir werden es noch erleben da Afrika schon vor unseren Toren steht, und teilhaben will, an dem was wir ihnen seit Jahrhunderten Vorgaukeln.
Es geht nicht um das Gewissen, es geht um uns selbst!
Das was wir jetzt noch friedlich Regulieren könnten, wird dann mit Gewalt genommen werden, denn nichts ist so fordernd, wie der Hunger!
Dillerjohann
14.10.2008, 13:35
natürlich werden Fehler auf Fehler begangen, und der Klerus ist daran beteiligt, und viele andere auch.
Und es wird immer wieder dazu kommen. Nur wann beginnen wir wirklich aus diese Fehlverhalten zu lernen,?
Es ist uns nichts Nütze, wenn wir weiterhin wissentlich, diese Fehler begehen und sie immer wieder anprangern, und nichts,absolut nichts dagegen Tun!
Wir nenne uns Christen ! Und sind in Wirklichkeit Scharlatane im Engelsgewand!
Wenn wir jetzt nicht beginnen, den werten der Moral und Ethik mehr raum in unserem Persönlichen leben zu geben, können wir sicher sein, das der Untergang der Humanität nicht mehr auf zuhalten ist. solange wir nicht bereit sind, mehr Demut gegen über der Schöpfung, der Natur und nicht uns zuletzt selbst aus zu üben, werden wir sicherlich noch eine Party beim eigenen Untergang feiern.:traurig:
munichangelika
14.10.2008, 14:21
Hallo Dillerj.,
ich denke mir dazu was Du da sagst ist ein enorm wichtiger Bestandteil des menschlichen Wesens. Die Pflege oder wie man es nennen mag, des spirituellen Anteils, das tägliche Brot für den Geist und das Herz, oder wenn man an die Seele glaubt, für die Seele.
Für so viele geht es aber wirlich schon nur um das tägliche Brot.
Ich bin ausgetreten. Aber erst, als ich wirklich wusste warum, nicht gegen etwas zu sein sondern ich war einfach für etwas anderes, das tut mir gut sagen zu können, dass ich nicht aufgrund desssen gegen etwas zu sein ausgetreten bin sondern aufgrund eines wirklichen Entschlusses, anders leben zu wollen. Das kann ich nur jedem wünschen. Sich für sein Leben zu entschließen, also zu überlegen, wie er es leben will.
Können Menschen denn ohne eine sprituelle Nahrungsaufnahme überhaupt leben?Ich denke wenn es um das Überleben geht, dann kann das schon sein, oder nicht einmal dann, denn der menschliche Wert hängt einfach nicht davon ab wieviel man hat. Aber wenn man über das reine Überleben hinaus denken will, also ans glücklich leben z. B. muss man versuchen, Spiritualität zu entwickeln. (Meine lieben Leser, das ist nicht mit der Aufforderung zu verwechseln, sich einer Religion anzuschließen, jedenfalls nicht zwingend!)
Ich denke wir haben eine sehr gefährliche Kultur entwickelt, in der wir versuchen darzustellen, dass wir stolz darauf sind, nicht nach Glück zu streben, sondern behaupten stolz auf unsere Leiden zu sein. Das ist deswegen so gefährlich, weil dadurch die Leiden als als etwas Heiliges, als etwas das man den anderen nicht nehmen muss, als etwas, auf dass man stolz sein kann, selbst wenn man es anderen zufügt, vermittelt und vorgelebt werden, auch an unsere Nachwelt.
Die Kultur, das ist doch wie man für das eigene Überleben sorgen will. z. B., Kultur als die Art und Weise, wie man etwas macht, Rituale, Verknüpfungen mit Symbolen, Musik, Rhythmus. Dass man dem harmonsichen Gefüge der Umwelt nicht schaden will. Danach strebt, ihm zu nützen und es zu schützen oder sogar wieder herstellen zu können. Zumindest den Wunsch, solch ein Mensch werden zu können zu entwickeln. Das ist doch Kultur.
Wenn wir etwas hören riechen schmecken, werden wir manchmal an etwas erinnert, eigentlich zieht sich so ein Faden durch das ganze Leben. Sogar in unsere Traumwelten hinein, die wir in der Phase durchmachen, wenn wir schlafen.
Also ist das ganze Leben ein Prozess. Ob wir ihn wahrnehmen, oder nicht und auch egal, ob wir ihn bewusst gestalten, es bleibt ein Prozess. Daher ist es eigentlich umso erfreulicher, wenn Menschen sich bewusst entscheiden, sich innerlich zu pflegen, und zu welchem Sinn sie sich hin wenden, welchen Sinn sie im Leben erkennen können.
Es ist traurig, wenn man am Ende des Lebens merkt, dass es umsonst gewesen ist, oder man glaubt es wenigstens, weil man sich gar nicht bewusst genug über sich selber ist, wie wertvoll man eigentlich ist, und dass man überall und jederzeit auf Sachen hätte Einfluss nehmen können, wenn man sich nur die Zeit (Kultur) genommen hätte.
Die Frage ist wie man leben will. Und dass man alles dafür aufbringt, das zu verwirklichen. dazu muss man sich öffnen. Die Welt in sich aufnehmen.
Die Frauen der Gesellschaft denke ich, können ein Lied davon singen Gerade weil weltweit fast alle Frauen eines gemeinsam haben. Trotz der zeitraubenden Sorge und Aufopferung, teilweise Selbstaufgabe an Familie und oft Kinder, ist es doch so geblieben, dass jede Frau sich schrittweise eine nur ihr eigene Entwicklung und ein nur ihr eigenes Seelenheil erkämpfen. Oft werden solche Schritte den Angehörigen direkt "vom Munde abgespart" und stoßen dadurch auf heftige Kritik, deshalb muss man da ziemlich aufpassen, dass man genug Selbstbewusstsein dabei entwickelt, es den anderen zu erklären, wie wichtig das ist.
Dabei geht es noch nicht einmal um eine konkretisierte Religion. Das ist schon Spiritualität, wie will ICH leben, - können - erst mal!
Ich halte es deswegen für direkt unerlässlich dass deswegen die Menschen sich füreinander in gewisser Art verantwortlich erklären, dem andern Raum zu lassen für seine Spiritualität, für seine individuellen Entwicklungen und sie zu schätzen indem man den Mitmenschen behilflich ist, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Das kann man aber erst wenn man sich seiner eigenen Spiritualität und deren lebensnotwendiger Wichtigkeit bewusst wird.
Erst dadurch können wir eine Kultur der Menschlichkeit entwickeln.
Welchen Stand jemand in dieser Entwicklung einnimmt, ist jedoch nicht unsere Sache. Diese Wahl, wo sie stehen wollen, müssen wir den Anderen lassen, wir sollten die individuelle Entscheidung frei lassen und dem anderen höchstens dabei helfen, aus sich heraus zu gehen, und selbstbewusst mit seiner (spirituellen) Entwicklung umzugehen, sich auch Kritik zu stellen (Grenzen) und darüber in den Dialog mit anderen zu treten, um die Entwicklung zu verbessern und zu festigen, jedenfalls nicht um aufeinander rumzutrampeln und nur dazu uns gegenseitig zu beschuldigen.
Ich denke überhaupt, dass Frauen im Prozess hin zu einem friedlichen Miteinander eine wichtige Rolle spielen werden.
Es muss klar sein (werden), dass die Umwelt und das Universum nicht auf uns gewartet haben, sie brauchen uns nicht (überlebensnotwendig). Wir allerdings brauchen unsere Umwelt, ohne die können wir nicht existieren. Entsprechend muss sich eine Dankbarkeit entwickeln lassen, und dazu eine Verantwortung entstehen, wo aber kein Wille zum Handeln ist, wird das alleine nichts nützen.
Dazu müssen wir erst einmal die Umwelt die Welt und einige Menschen mehr als das heute ist, in unser Herz mitaufnehmen können und dazu müssen wir uns entschließen können, unser leben nicht als etwas getrenntes, vom Rest der Welt abgespaltenes wahrzunehmen. Das ist glaube ich einer der knackpunkte, wenn man zum handeln übergehen will. Sich nicht getrennt wahrzunehmen.
(Auch nicht von einem Menschen mit anderer Spriritualität?).
Wenn ich ehrlich bin, liegt der Verfall der Werte eigentlich logischerweise darin dass man etwas Falsches glaubt, sich nicht im Dialog befindet, mitaussen, also als abgespaltenes Indivieuum, das es nicht gibt, oder der Glaube von aussen heraungetragen wird, und nicht von innen heraus. Demnach kann sich dann aber eine Wandlung in den Werten in der Gesellschaft nur von jedem Einzelnen aus vollziehen. Das geht nur durch Vorbild. Nicht durch Worte.
Man kann sich sehr gut wehren, wenn wieder mal die "Gutgläubigen" unterwegs sind, und andere mit Ihren Ansichten unterdrücken indem sie ihnen falsche ansichten (weil sie anders sind!) unterstellen und dann zu unterdrücken versuchen, was sie nicht sehen wollen. "Sie haben wohl keine Fehler"!? Also nocheinmal: Ein Wohl! auf alle Suchenden.
Dillerjohann
14.10.2008, 15:13
Wenn man sich mit der Historie auseinandersetzt , sind es in Regel sehr oft Frauen , die zu Friedfertigkeit mahnen. Natürlich haben sie aufgrund ihrer, biologischen Eigenschaften andere Interessen als Männer.
Es steht auch eindeutig fest, das Frauen sich nicht ausreichend, an der Politik und auch Religiosität beteiligen, es liegt offenbar, immer noch an den eingefahrenen Perspektiven, die immer noch Usus sind. Hier gibt es auch noch reichlich Aufholbedarf.
Das Entwickeln von Moral und Ethik sowie einer religiösen Spiritualität, kann nur durch das von einander Lernen gelingen. Ethische Werte fallen nicht wie ein Apfel vom Baum, sondern die Erkenntnis ist erlernbar!
Ich kann mir Vorstellen wie es war als Mose vom Berg Sinai kam und sah wie das Volk um das golden Kalb tanzte, und welche Gefühle ihn dazu Bewogen die tafeln mit den zehn geboten zu zerschmettern. Und sich dennoch wieder aufraffte , den Berg der Erkenntnis neu zu besteigen, die Qual des Lebens erneut auf sich zu nehmen, um wieder den Menschen zu dienen, obwohl sie ihn so sehr enttäuscht hatten.
Dieses Beispiel dient dazu, unseren Mut nicht sinken zu lassen, und immer wieder auf neue, einen Anlauf zu starten, wieder neu zu beginnen.
Das in sich hinein Hören und Fühlen, die Traumwelt, nicht als gespienst zu erleben sondern als Teil unseres Lebens wahr zu nehmen.
Ist viel wichtiger für die eigene Seele, für uns und die nach uns kommen. Denn sie sind ein Teil von uns,und wir von ihnen. wir müssen lernen das unser Vorfahren die von 500 und 1000 Jahren vor uns Lebten liebten und lebten , auch heute noch Einflüsse auf uns ausüben, denen wir uns nicht wiedersetzen können.
Diese Erkenntnis, gepaart mit der, dem Lebensraum nahe stehenden Spiritualität, und auch der Religionen, so mannigfaltig sie auch sind, machen den wahren Menschen aus, geben ihm ein Zukunft. Denn nur so sind wir der Gewissheit sicher das unser Leben nicht vertan war und ist. Die Akzeptanz unseres gegenüber ist der erste Schritt in diese Richtung, und wir werden sehr schnell feststellen, das wir auf einem richtigen weg sind.
Viele Menschen nehmen Jahr für Jahr beschwerliche Wege auf sich um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, sie gehen den Jakobs weg, für Muslime ist die Hadsch, der Weg zu den heiligen Stätten des Islams die wichtigsten Ziele um zu dieser Erkenntnis zu Kommen. Und andere die nicht dazu in der Lage sind gehen diesen weg im Geiste, sie gehen in sich sich selbst um die nähe zu sich und zu Gott zu finden.
Es zählt nicht der Reichtum und die Macht, die man als Mensch auf Erden ausgeübt hat sondern wie gehen wir, mit uns selbst und den Unseren um.
Unsere Lebenszeit ist viel zu kurz, um hier einer Statue gleich, oder in den Geschichtsbüchern verewigt zu sein.
Wir werden daran Gemessen, wie geben wir das Mensch sein weiter, wie beteiligen wir und daran, was geben wir an gutem und schlechten weiter?
Unsere Seele unser innerstes,welches die Zeiten überlebt und nach den Überlieferungen irgend wann in der Ewigkeit einen festen Platz findet, ist doch für einen Menschen, das wichtigste welches wir im Leben erfahren dürfen. Hier sehe ich einen der Hauptwege die durch die Spiritualität sowie durch die Religionen Unterstützung finden.
Das geistige Brot, welches wir zum Leben und Erleben brauchen finden wir nur, wenn wir dieses alles zulassen,und uns in die Hand des Glaubens an eine göttliche Welt begeben. :)
munichangelika
14.10.2008, 21:32
Ich will nicht das Gegenteil behaupten, aber dass Frauen sich nicht an der Religiosität beteiligen, halte ich für ein Gerücht. Wobei ich Dir beipflichteist, dass ich es für wertvoll halte, jede Frau in der Entwicklung ihrer Spiritualität zu unterstützen, soweit ich kann, jedenfalls sie zu ermutigen, das würde ich aber eigentlich eh auch bei Kindern und Männern, Bäumen (:giggle:), um einfach eine Entwicklung des Geistes anzuregen. Aber wirklich - besonders bei Frauen, weil - ich bin halt auch eine.
Das mit den Vorfahren, das hat mir besonders gefallen. Wenn wir uns akzeptieren, akzeptieren wir auch unser Erbe. Und dass wir unser Leben den Menschen vor uns verdanken, und damit eigentlich alles. Das ist es eigentlich wert einen Schwur zu machen, dass wir alles wieder gut machen werden.
Dillerjohann
16.10.2008, 10:03
Zuneigung und Tatsächlicher Wille hingegen, sind Offen und Ehrlich, das Dazu gehören und eine Gemeinschaft bilden sind doch die Ziele, denn nur die Gemeinschaft ist stark und kann überleben.
Einzelkämpfertum hingegen kann nicht zum Ziel führen , da nur die Gemeinschaft sich über Höhen und Tiefen gegenseitig stützen kann.
So wie die Vorfahren es uns Vorgelebt und über Jahrhunderte hinweg Bestand hatte. es liegt an jedem selbst sich Individuell einzubringen um ein teil ds ganzen zu sein.:):):):)
munichangelika
30.10.2008, 00:34
Grundsätzlich hast Du recht. Aber es ist wie in der Politik, wer nichts mehr dafür tun muss, um seine Anhänger zu begeistern wird übersättigt und muss sich nicht mehr investieren. Werft mal einen Blick in die Freikirchen, die sich noch an den Grundsätzen der etablierten Konfessionen orientieren, dort findet noch Gemeinde statt.:happy:
na ja. Ich bitte Dich. Wenn man Geschleime als etwas empfindet, das Werte ausstrahlt, das kommt bei mir nicht so an, ich bin da vielleicht ein bisschen verwöhnt. Ich habe es gerne Original. Nicht aufgesetzt. Und das ist leider auch in einer Freikirche so, dass es aufgesetzt wirkt, wenn man das in Person echt kennt. Aber SGI heißt ja auch übersetzt "Werteschaffende Gesellschaft", da ist die Ausrichtung eigentlich schon im Namen geklärt.
(Das klingt jetzt vielleicht wirklich gemein, ist aber so nicht gemeint. Ich wäre sicherlich höchst glücklich und zufrieden, wenn ich Dir einfach nur Recht geben könnte, denke aber (wiess!) dass viele! so empfinden und deshalb sage ich mahnend an dieser Stelle was ich an Erfahrung mitbringe.)
Ich frage mich dann, ob etwas das sich nach oben ausrichtet, an etwas Höheres, sich überhaupt im Innenleben eines Menschen manifestiert und wenn wie konkret, durch welche Einsicht. Denke, dass Werte eigentlich von innen vom Einzelnen her kommen und wachsen, können und müssen und dann auch "echt" sind und sich ernsthaft verwurzeln lassen.
Ich stelle mir vor, dass wir z.B. von nichts getrennt sind, und dadurch egal was wir tun oder andere tun, das sich immer an die gesamte Welt richtet, weil das alles in einem sensiblen Gefüge besteht, das durch bereits homöopathische Dosen ins Gleichgewicht gebracht werden kann oder aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann und muss. Diese Einsicht bringt mich auf Dauer zum eigenen Verständnis, dass ich Klarheit haben muss! - bei dem was ich tue - und was meine Welt ist, entsprechend wer ich bin. Eine weitere Folge ist, dass ich merke dass ich mich weniger auf die Wirkungen konzentrieren muss, die bereits bestehen, als auf die Ursachen zu achten, die ich weiterhin setze und die andre setzen.
Also entsteht da schon ein eigenes Verantwortungsverständnis, das sich unterscheidet vom bisherigen (christl.) Wertesystem. Was nicht heißen soll, dass, wenn das christl. Wertesystem sich auf eine konkretere Setzung von Ursachen konzentrieren würde, aus der hier: buddhistischen Weltsicht stammende Anregungen (interreligiöserDialog) übernehmen oder überdenken würde, nicht ebenso das Potenzial bieten könnte, Veränderungen im großen Stil herbeizuführen, die ja auch dort als notwendig erachtet werden. Letztlich geht es also dabei darum, von anderen Kulturen und Philosophien Weisheiten annehmen zu können die sich in der eigenen Religion widerspiegeln ohne sie zu diffamieren oder zu verletzen, um Großes zu erreichen, was sich die Menschen heute wirklich wünschen würden.
Gruß nochmal munich...
munichangelika
03.11.2008, 13:36
Das ist doch mitunter das Problem, dass Menschlichkeit nicht als etwas Selbstverständliches - das von innen heraus kommt- betrachtet wird, das man sich zwar erarbeiten muß, aber dann eigentlich als eine eigene persönliche Aufgabe, die man sich wählt, um das Leben nicht völlig umsonst und sinnfrei zu leben.:p
Dillerjohann
06.11.2008, 19:41
Vermutungen ohne sich damit tatsächlich zu befassen, Christentum zu verstehen heißt, sich damit Befassen zu müssen. Von irgend einem schleimigen Geseire und Halbherzigen Tun zu fantasieren ist der falsche weg, und führt nicht zum Ziel.
Wer nicht verstehen kann und will, das in dieser Leher die gante Menschheitsgeschichte verpackt ist, eine Lebenslehre dahinter steckt, Lebensform und Lebensweisheiten beschrieben und verdeutlicht werden. Gemeinschaftssinn verdeutlicht und als die Lebensfreundlichste Form erklärt wird.
Das gerade in der Offenbarung des Johannes, die auch Apokalypse, genannt wird, eine direkter zusammenhang zu unserer heutigen Lebensform, und Wirtschaftsformen hergestellt werden kann. Die gelehrten die über Jahrhunderte das Niedergeschrieben haben, um den Menschen ein Leitbild, zu bieten, in dem sie nicht nur dem Glauben, sondern auch ihr eigene Irdische Dasein so ausrichten können , um ein sich selbst und Gott gefälliges Lebe führen zu können.
gerade in der der heutige zeit wo die Heroen, von Wirtschaft und Politik, heftige Risse in der Fassade bekommen, wir es immer deutlicher, und sichtbar, das die menschliche Endzeit, unmittelbar bevor steht.
Wir sind Hyper modern, fliegen in 24 stunden um den Erdball, Spalten den Atomkern, um unvorstellbare Energien zu entfesseln, Verpflanzen Herzen von einem Menschen zum anderen, schicken Menschen in das All, um die erde zu erforschen.Heilen Krankheiten bei den Menschen die es sich leisten können.
Und was geschieht mit dem Rest der Welt?
Afrika flieht vor dem Hunger der die Menschen im Würgegriff hat, sie sind auf dem Weg nach Europa um dem zu entgehen, Terror wütete in den Länder wo Ausbeutung und Gewalt herrschen, Terror wird durch die Welt getragen wie ein Fanal, ohne das die Menschen merken und Wissen worum es geht. den dären Ursache , die Zügellosigkeit und Ziellosigkeit der Reichen Kümmern sich nicht darum. Christen tum sieht hier vieles anders, versteht viele genauer und sieht Handlungsbedarf. das es selbst in den Organisationen der Christen zu Auswüchsen kommt, mach deutlich, das selbst die Führer, sich nicht dem unchristlichen Tun entziehen könne weil sie verblendet sind von der Gier und der Macht.
Deshalb ist es wichtig für jeden sein leben so aus zu richten wie die christliche Werte, die werte des Islam, des Buddhismus, des Hinduismus es vor sehen um jedem, der auf dem Teil der Erde lebt, dort wo seine Wurzeln liegen, sein Leben zu führen.Denn jede Kultur, hat ihre Darseinsberechtigung.
Und wer sich darüber stellt, jegliches in Abrede stellt, sieht gerade in der jetzigen Zeit, das der eingeschlagene Weg, nicht unbededingt der richtige ist.
Deshalb ist es wichtig diese Werte die in Moral und Ethik begründet sind, eine höherem Maßstab an zulegen wie bisher. Denn wir sehen tagtäglich, das einige wenige in der Lage sind die Welt aus den Angeln zu heben und den Menschen Leid zu gefügt wird .:kopfkratz:
Dillerjohann
ich hab`s ja nicht so mit dem Christentum o.ä. denke wir sind uns in einem Punkt einig, daß derzeit keine wirklich greifbaren Werte vorhanden sind, sondern ein muteres losgehüpfe um das goldene Kalb, sprich dem Götzen Mammon alles geopfert wird.
Ok, wenn Leute ihre Werte aus dem Chrustentum, dem Islam, dem Buddhismus oder was weiß ich ziehen, alles nicht so ganz mein Ding.
Für mich ist die Frage, wieso konnte das so passieren, wie es jetzt ist. Um es flapsig zu sagen (was anneres ist man eh nicht von mir gewohnt ... hm) ich denke wir haben uns eine feine saubere und weichgespülte Welt geschaffen. Krankheit ... ins Krankenhaus, Tod ... selbiges, Kinder, mein Gott doch keine Kita im Wohngebiet, die machen ja Krach, ab ins Gewerbegebiet ... Schule selbiges usw usw .. im Endeffekt wird alles das, was eben Ecken und Kanten hat, was Schmerz, Trauer beinhaltet, an den Rand und am besten aus dem Gesichtsfeld gerückt.
Das Problem dabei ist nur, daß die Erfahrungen mit Kindern, mit Alten, mit Krankheit, mit Tod wichtig sind um ein Korrektiv zu haben um mal zu schauen, was ist eigentlich wirklich wichtig. Diese Dinge ausgegrenzt ... und schon kann man den Traum von 12 Cyl unter der Haube träumen. Sieht man Leid, fragt man sich, ob es wirklich so wichtig ist nen 12 Zyl. Auto zu fahren oder ob man nicht besser mehr Zeit gehabt hätte ...
Ich denke die Werte kommen wieder, wenn denn nicht mehr weichgespült wird, wenn Leben in seiner ganzen Fülle da ist, mit Spaß, mit Freude, aber halt auch Schmerz und Wut, halt so wie im richtigen Leben. Ob man an irgendeinen Gott o.ä. glaubt ist dabei zweitrangig. Kropotkin und Gandhi würden sich scheckig lachen, wenn ich mir deren Bilder in die Bude hängen würde und wahrscheinlich zu mir sagen, hey Alter, nix kapiert? Du sollst nicht irgendwas anhimmeln, leb einfach so.
Gruß
Peter
munichangelika
06.11.2008, 23:22
Da ich glaube, dass Du da was Wichtiges gesagt hast, von wegen anhimmeln, muss ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Daran könnten sich viele ein Beispiel nehmen.
Oder auch jemanden anderen warnen, der sich irgendeiner Sache hingibt, und den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
Der Zusammenbruch ist ja vorprogrammiert, wie wenn man ein Haus auf Sand baut, man muss dann wenigstens ganz von vorne anfangen können! Das sollte man eh, denke ich können und mit MUT leben.
ich habe so viele Menschen, die ihre Fähigkeiten vergeuden gehört, gesehen, gelesen, weil sie sie letztlich nur zu einem Zweck entwickeln. Sich selbst zu "erhöhen". Sie sind nicht bessere Menschen und haben nichts gelernt. Z. B. Leute die sich engagieren um anderen zu helfen - eine arrogante Truppe, die sich da irgendwie ihren Lebensberechtigungs- und arrogant daher Pöbel -Schein abholen.
Dabei sollte doch jeder jeden Tag mindestens eine gute Tat tun, und wenn sie für sich selbst ist. Und anderen zu helfen ist doch etwas völlig selbstverständliches, das einem klar wird, wenn man überhaupt selbst fähig ist, Hilfe anzunehmen. Aber solche Leute können meist selber keine Hilfe annehmen, was sie allerdings gut können, ist sich in eine Art Rausch - Ich - Bin - Ein - Guter -Mensch -Weil - Ich - Tue - Gutes feiern. denn das ist es sie feiern sich selbst. Und das rund um die Uhr 24 Stunden lang, mehr können sie nicht. Mehr erreicht man so nicht. Denn wenn man was erreichen will, dann muss die Vernunft - die Menschlichkeit, das Mitgefühl und das Herz und der Verstand mitspielen und kein "Schein", den man sich durch irgendein Verhalten glaubt verdient zu haben. WIR haben nie genug "verdient". Arroganz ist ein Fehler, da hat man oft schnell den "Feind" (den damit ernannten) unterschätzt und dann sieht jeder wer man wirklich ist, da nützt einem die schönste "Schein"-Maske nicht.
Ich denke dass das am Ende immer so ausgeht, die Wahrheit kommt am Ende immer raus, auch wenn es nicht so aussieht, ich glaube das, ich weiß das. Deshalb kommt es auch auf die Aufrichtigkeit an und wie ein Mensch lebt.
Sich auf eben erlangten Lorbeeren auszuruhen, ist nämlich bereits ein Rückschritt. (Man muss so leben, nicht so daherreden!)
Komisch, dass sich manche "Guten" Leute, am Ende des Lebens so leer fühlen.
Daran hätten sie meinetwegen schon zur Zeit denken sollen.
Ich hatte einen sehr guten, schon verstorbenen Freund, der hat das folgende geprägt. "Wo warst Du gewesen, wann war gewesen Zeit!?"
Somit schließe ich auch mit seinen Worten: "Danke fürs Gespräch".
Dillerjohann
08.11.2008, 12:48
In dieser Kurzlebigen Zeit ist das nicht Zeit haben Modell. Welches über den Charakter eines Menschen sehr viel aussagt! Wer keine Zeit für den Menschen hat, lehnt in ab, ist ihm nicht Wohl gesonnen!
Als es Zeit war, den weg des menschlichen zu Ebnen, lehnten wir ihn ab!
So war es vor 2000 Jahren, so ist es heute,obwohl wir darum Wissen, es Lernen und erleben könnten Lehen wir ihn ab.Und wenn wir ihn Erleben wollen und Müssen, weil unsere Uhr des Lebens kurz vor dem Stillstand steht,sehne wir uns nach der Zeit, die wir vorgaben nicht zu haben, weil wir ihn Ablehnten!
Der Mann der auf Golgatha, vor mehr als 200 Jahren starb, hat uns ein Testament hinterlassen, ein Lehre die wir nur annehmen brauchen unm sie zu Leben,um wieder Zeit für einander zu haben, und unser Gegenüber, nicht damit ab zu Lehnen, ich habe keine Zeit!
munichangelika
09.11.2008, 00:31
Dillerjohann.
Ich würde es gerne wie folgt beschreiben:
Meistens wenn wir tot sind, fällt uns wieder ein wie leicht es doch ist, so sehr ist der Tod uns eine Erholung! von dem oft stressgeplagten und leidvollen Leben. Und geben erneut das Versprechen um ein enttsprechend neues Leben zu erhalten, und so geht es vielleicht seit Anbeginn der Zeit mit uns. Das heißt aber auch:
Wir wissen, wie es geht.
Gruß munich...
Dillerjohann
09.11.2008, 11:50
Wir Wissen es, bevor wir sterben, wir Wissen es wenn wir es Tun, wir Wissen es Tag täglich ,und dennoch wollen wir es Verschieben, bis zur letzten Sekunde unseres Lebens, und hoffen das uns eine neue Chance gegeben wird!
Aber wir wissen wenn wir uns Umkehren , den Weg beschreiten, wie er uns Vorgegeben ist! Das ist die Sicherheit des Glaubens, egal in welcher Couleur. Glauben heißt Vertrauen haben und geben, ist ein Weg den ich beschreiten kann, ohne in einer Enttäuschung Leben zu müssen, um das Abladen zu Können was mich belastet. Der Tot hingegen ist endgültig, denn nur der kleinste Teil, des Menschen, welches in der Zeit überdauert, ist es welches uns noch einmal die Chance einer Wiedergeburt geben kann. jedoch ist diese Unsicherheit viel zu Groß und stellt ein Brücke dar die Schwach und Brüchig ist.
Sondern die Ewigkeit, die uns leben lässt, nach der Gefälligkeit der Allmächtigkeit ist das Ziel. Hier wird uns ein Türe aufgetan die wir Durchschreiten könne ohne dem Zufall dienlich zu sein, sondern es biete Sicherheit und Schutz , wir müssen sie nur für uns jeden in seine eigen Persönlichkeit Annehmen Können.
Der Mensch ist oft zu schwach um hier ein endgültige Entscheidung zu Treffen und hier wird uns Hilfestellung geboten die wir nutzen sollten, es steht einem Jedem Frei sich seiner Kultur entsprechend zu binden. nur ohen ein Bindung sehe ich hier das Problem der eigen Standfestigkeit, denn Gemeinschaften sind dazu da zu schützen, zu Unter stützen Hilfestellungen zu geben. Eine Gemeinschaft die allen ein Tür Öffnet, und jedem den Weg eröffnet, den ein Jeder gehen muss.
Denn der Weg ist das Ziel!:)
König Karl
13.11.2008, 22:04
Der Mensch ist oft zu schwach, um hier ein endgültige Entscheidung zu treffen und hier wird uns Hilfestellung geboten, die wir nutzen sollten
"Nichts ist dem unmöglich, der da glaubt an mich" hat Gott Jehova von Menschen in die Bibel schreiben lassen.
Auch Jesus Christus hat den Menschen die freie Wahl zwischen ihm und seinem Bruder gelassen. Wählen dürfen wir also, haben aber auch die Folgen zu tragen:
Wer den Satan anbetet, hat den Himmel auf Erden und echte Probleme am jüngsten Tag, wenn Jesus und sein Vater richten die Lebendigen und die Toten. So steht es in der Bibel und das ist die einzige Wahrheit, Amen.
munichangelika
15.11.2008, 15:22
Ja dann wäre ja alles gesagt, oder?
Zumindest kann man sagen, wir sind alle aufeinander angewiesen. Da würde ich meinen kommt es dringendst darauf an, dass man miteinander klar kommt.
Man kann aber nicht miteinander klarkommen, solange eine/r meint sie/er steht über den anderen und die anderen meinen sie stehen drunter. Kein Mensch hat weniger Rechte verdient, als ein anderer. Solange also wirklich Menschen glauben, sie wären frei, die anderen aber nicht, egalaus welchem Grunde, unterliegen sie einem folgenschweren Irrthum, der darin gipfelt, dass alles so bleibt wie es ist und sich nichts ändert.
Dillerjohann
15.11.2008, 16:05
Eine nicht endende Diskussion um Nonsens bringt es nicht auf den Punkt sonder verschleiert und mach nur noch Undurchsichtiger wie es ist!
es geht im Prinzip um das miteinander selbstverständlich,und das man auch immer wieder auch bei einer großen Aussichtslosigkeit, darauf vertrauen kann und soll, das es zu einem Konsens kommt.
und es nie zu Spät, für einen Neubeginn, denn ein Jeder ist es Wert, am wirklichen Leben Teil zu nehmen.
munichangelika
15.11.2008, 17:27
Mahatma Gandhi (1869–1948) sagte, dass kein Mensch ohne Religion leben kann: „Wer sagt, dass Religion nichts mit Politik zu tun hat, weiß nicht, was Religion bedeutet.“
Wenn jemand glaubt, dass Religion nichts mit Politik zu tun hat, kennt er die wahre Bedeutung der Religion nicht, und er versteht auch nicht die Gesellschaft, die Politik
oder die Geschichte, selbst wenn er ein Gelehrter ist. Mit anderen Worten, der große Weise Gandhi erklärt, dass eine Person, die die Bedeutung der Religion nicht kennt, die Bedeutung des Lebens nicht kennt. Das ist eine weise Erkenntnis und eine weithin anerkannte Tatsache.
:kopfkratz:
Dillerjohann
15.11.2008, 18:27
Um es genauer zu definieren, warum hat A.H. die Kirchen gleichgeschaltet, warum werden Religionen in undemokratischen Ländern verboten, weil Religion dem Menschen dient und ihm sein Freiheit gibt und lässt die er sich wünscht.
Um es genauer zu definieren, warum hat A.H. die Kirchen gleichgeschaltet, warum werden Religionen in undemokratischen Ländern verboten, weil Religion dem Menschen dient und ihm sein Freiheit gibt und lässt die er sich wünscht.
Die Frage stellt sich immer wieder fast von selbst.
Was bedeutet "christlich"? Was hat es überhaupt mit der biblischen frohen Botschaft des Jesus von Nazareth gemein und welche Rolle spielt die Kirche heute und historisch?
Ich kann dazu nur vorsichtig anmerken, dass das Kruzifix auf mich wie eine blutige Trophäe wirkt. Ein Symbol für den Sieg der Habgier und des Todes über die frohe Botschaft der Liebe und des Lebens.
Die Rituale der RKK sind IMHO eindeutig. Die Metapher der Aufnahme des Leib Jesus mit der Hostie – tja, das wirkt auf mich ***
Dillerjohann
06.12.2008, 10:19
Und dessen Nachfolger sind genau genau genommen Juden, die einer Reform, des Judentums Nachfolgen! Was bedeutet Christ sein! Christ sein ist mehr als einer Ideologie nach zu Eifern, Christ sein bedeutet, mehr, als nur ein gläubiger >Mensch< zu sein, Moral und Ethik sind Urchristliche Werte, die auch in anderen Religionen zu finden sind.
Selbst die Muslime kenne Christus und sehen ihn als Propheten aus einer vergangene zeit an, für sie ist Mohammed die führende Kraft , die auch ihre Werte verkörpert. Die sich in Nuancen von der Christlichen leere etwas unterscheidet.
Christliche Werte zu verkörpern, ist nicht immer einfach, es ist schwer dies so zu Leben wie sie gelehrt wird und wurde. Was den Klerus betrifft bin ich weit entfernt von dem was er aus der Urchristlichen Lehre gemacht wird und wurde.
Hätte Martin Luther gewusst, was aus seiner Reform im Endeffekt geworden ist, wäre sie niemals entstanden.
Was Menschen aus dem machen können und auch machen wird deutlich, wenn mann die Geschichte des Mose betrachtet, als er auf den Berg Sinai ging um dort die "Zehn Gebote" zu empfangen. Was geschah in der der Zeit der Führerlosigkeit, in der Zeit wo Moral und Ethik mit Füssen getreten und in den Staub getreten wurde.
Das Volk baute sich ein goldenes Kalb, welches auch wiederum ein Symbol ist. Ein Symbol für den Verlust von Werten, so wie wir sie heute vermissen, den Gierigen und Erfolgreichen, der Unglück über viele bringt, die sogenannten Macher, die Heuschrecken, die nur zu ihrem Nutzen Ausbeutung und Hass ausstreuen um sich selbst zu Bereichern.
Die Gier nach Macht und Hab und Gut , die hoch Hofiert wird und dennoch Unglück über die Menschen bringt, die in Abhängigkeit dieser Zeit Leben.
Die sich nicht Frei machen können, weil ihnen das wichtigste fehlt.
Die Hoffnung die Christus zu verbreiten gedachte, sie den Menschen näher zu bringen.
Und sind im vergleich zur heutigen Zeit noch deutlicher zu sehen!
Einige wenige, bringen die ganz Welt in Schieflage, machen Lustig weiter, weil gerade ihnen, die Demut vor ihrem Mitmenschen fehlt, sie sie ablehnen. Es ist nicht anders als zu Christi Zeiten, als sich die Pharisäer, die Gelehrten, die Macht im Lande beugten um den Reformer der nicht für sich selbst sondern für alle, ein besseres Leben wollte, an das Kreuz schlugen.
Um selbst weiterhin ihre Macht ausleben zu können.
Vielen fehlt das Verständnis um die Historie , der viele ablehnend gegenüber stehen, wir die wir Tagtäglich den erneuten Versuch starten, das Rad neu zu erfinden, gelingt es lediglich, es in eine andere, neue Farbe zu tauchen. Wir verändern nichts, wir geben ihm nur ein neues Aussehen.
Es fehlt die Erkenntnis des Glaubens, das Verständnis für die Friedfertigkeit und die Demut vor dem Mitmenschen, der Natur !;)
Vielleicht sollten wir mal ein bisschen zwischen dem christlichen Glauben und der Institution Kirche - egal welcher Couleur - unterscheiden!
Bei mir ist es so, daß ich bereit bin, für meinen Glauben auf den Baum zu gehen! Bei der für mich zuständigen Kirche zahle ich (noch) (mehr nolens als volens) meine Kirchensteuer!
:kopfkratz:
Dillerjohann
06.12.2008, 14:00
Vielleicht sollten wir mal ein bisschen zwischen dem christlichen Glauben und der Institution Kirche - egal welcher Couleur - unterscheiden!
:kopfkratz:
Die Abschaffung der Kirchensteuer, wäre ein weiterer Schritt zur Loslösung vom Klerus, der es bis heute nicht geschafft hat, trennendes zu Beseitigen sondern noch höhere Schranken aufgebaut hat.
Die Abschaffung der Kirchensteuer, wäre ein weiterer Schritt zur Loslösung vom Klerus, der es bis heute nicht geschafft hat, trennendes zu Beseitigen sondern noch höhere Schranken aufgebaut hat.
Dann könnten die doch in Deutschland den ganzen Laden zumachen!
:kopfkratz:
Dillerjohann
06.12.2008, 20:37
Dann könnten die doch in Deutschland den ganzen Laden zumachen!
:kopfkratz:
Da Müssen die Pfaffen Leistung erbringen, und wie man sieht, sind die Kirchen in den USA voll, ohne das Kirchensteuer gezahlt werden muss!:giggle:
munichangelika
06.12.2008, 22:12
Da Müssen die Pfaffen Leistung erbringen, und wie man sieht, sind die Kirchen in den USA voll, ohne das Kirchensteuer gezahlt werden muss!:giggle:
Die Bezahlung von Kirchensteuer, sie macht etwas Wichtiges! Den Menschen klar, dass im Christentum das Samaritertum, nicht ohne das der Steuererhebung denkbar wäre.
Und somit so herrlich das Ave Maria und Klang der Herzen - so gut gemeint, ohne den Zwang der schon im Zuge des Herrn und ohne den Zwang, den schon der Staat dem Menschen noch enger schnallt, zu erwähnen zu vergessen - sie hilft, aber erst schröpfte sie. Und Schall und Rauch (war’s mit dem Guten). Am Ende war’s ehrlich, weil man zugegeben hat, dass mit dem Christentume die wenigsten zu Weisen geworden. Aber wer weiß: Die Steuer für Kirchen, vielleicht könnte man doch letztlich eine gut- gemeinte - Welt -rettungs- -Steuer daraus machen und es rentiert sich???
Oder eine Friedensstifungssteuer. Wer weiß, wofür es gut ist. Als Vorbild irgendwo noch gut zu gebrauchen. Auch wenn es der Kirche nicht gut steht, die doch so voller Mitgefühl für die Leidenden sein sollte, ohne zu schröpfen?!:)
Dillerjohann
07.12.2008, 14:44
Die Bezahlung von Kirchensteuer, sie macht etwas Wichtiges! Den Menschen klar, dass im Christentum das Samaritertum, nicht ohne das der Steuererhebung denkbar wäre.
Samaritertum hat eher etwas mit Freiwilligkeit zu tun! Zwang hingegen fördert die Ablehnung! Wenn eine Kirchengemeinde beim Börsenspiel 40 Millionen € verliert ist dies kein Pappenstiel, und das Geld nicht vom Himmel gefallen, es wurde erarbeitet von denen, die es dringender Brauchen.
Es gibt keine Kontrolle, keine Offenlegung was passiert mit dem Geld.
Deshalb wäre es wichtig das gerade der Klerus , und damit mein ich ich nicht nur die katholische Kirche, mehr Verantwortungsbewusstsein gegen über ihren Mitgliedern hat.
munichangelika
07.12.2008, 15:05
Altruismus
heißt so was. Ich denke - ja, so was kann man keinem einreden von außen, das muss von innen kommen und gewollt und in aller Klarheit verstanden werden. Man sollte tun was man möchte. Das wiederum beruht auf der Erkenntnis, dass man frei ist zu tun. Denke mal, das stimmt - nicht wahr?
Meine kleine Tochter (4) macht gerade Disco-Fever in ihrem Zimmer (selber) - ich muss - (will)- also mal schauen.
Was Du ansprichst ist eine wichtige Frage von Verantwortung - spielen, zocken - Geschäftemacherei mit Glauben, das ist letztlich jedem selbst überlassen, wie er das handhaben will. Aber ich rate davon ab. das geht nach meiner Erfahrung in die Hose.
Die Einstellung muss klar sein, zum Zwecke aller Menschen - nicht Auserwählter - und somit passt da keine Geschäftemacherei weil sie schnell in echte Problemsituationen führen kann - einzelne Menschen oder mehrere, da würde der Sinn der Sache damit nicht erreicht und die Freundschaft und sogar der Glaube steht damit schneller auf dem Prüfstand als einem lieb sein kann. Man sollte auch nicht verleihen.
Man muss so vorgehen, dass den Menschen wirklich geholfen ist. Dazu muss man Dialog führen und sich treffen. (Ein Beispiel: Orte schaffen, an denen sich Menschen gerne treffen und sich stärken und voller Kraft wieder gehen?!) Ich habe nichts gegen die Möglichkeit Spenden zu entrichten, aber diese müssen richtig verstanden werden (altruistisch.) Dann kommt auch wieder etwas an den zurück, der spendet, denke ich. Das ist wirklich nicht leicht zu verstehen.
Dillerjohann
12.12.2008, 19:44
Frei zu denken und zu Handeln ? Oder frei sein für die Offenheit, frei zu meinem gegen über, Frei einen Glauben an zu nehmen. Die Freiheit zu leben, wie es mir gefällt? Oder frei zu sein, einer Lehre Anhänger zu sein?
Dillerjohann
22.12.2008, 12:42
naja Dillerjohann
Person Jesus, ob er nun nen Gott ist oder nicht, laß ich mal dahin gestellt.
Die Unkenntnis der Christlichen Lehre, des Islam, des Judentums, sind mit eines der Hauptprobleme.Wer im Christentum eine Art Angelverein sieht, dem fehlt eindeutig Bildung, und wer Jesus als Gott ansieht, hat wiederum ein Problem damit,diese Lehren zu verstehen und vor allem, sie zu Überdenken.
Ethik und moralische Werte sind die Grundfesten dieser Lehren, die zehn Gebote aus dem Alten Testament, geben die Grundlage dafür, sie sind im Koran so wie im neuen Testament immer wieder zu finden!
Mohammed, Abraham, Jesus, Mose sind die Propheten, die sich immer wider auf den Weg machten die immer versuchten den Menschen die last der Entscheidung ab zu nehmen, die ihnen die würde wiedergaben, die ihnen die Widersacher in form des Bösen abgenommen haben.
Das in Zweifel ziehen kann nur daraus resultieren , wenn man die eigen Historie, in Abrede stellt sich aus der Geschichte auskoppelt sie verneint und das Wissen darum ausschaltet.
Die Religionen dieser Welt, dienen eindeutig dazu, den Menschen die Schuld, des Lebens, abtragen zu könne ohne die eigene Seele zu belasten, ihr den Freiraum zu geben den sie braucht um Leben zu können.
Das Verständnis zwischen Freiheit und Unfreiheit, liegen so dich beieinander, wie zwischen Gut und Böse. was treibt menschen an Gott zu suchen und auch zu finden, es ist die Sehnsucht, nach der Geborgenheit und Sicherheit in der Gemeinschaft. Deshalb sind schon vor mehr als 1500 Jahren Klöster entstanden, in den Menschen Gott suchten und fanden, die Einsamkeit der Eremiten, die Losgelöst vom alltäglichen Gott suchen und finden.
Warum Pilgern tausende und abertausende, Jahr für Jahr zu ihren heiligen Stätten? Sie wollen Gewissheit finden, und sind trotz aller schweren Lasten immer wieder bereit ihren Weg zu gehen!
Weil sie das Ziel, die Erkenntnis der Ewigkeit, des ewigen Lebens vor Augen haben, ihnen die Last, die Not, der Schmerz die sinne schärft um diese Erkenntnis zu erleben. der mensch lebt nicht vom Brot allein, sein Seele will genau so gepflegt werden, sie braucht die geistige Nahrung
Wer ein heruntergekommen Angelverein darin sieht, hat die Sinnhaftigkeit des menschlichen "Darseins" nicht verstanden.
Er sollte sich mehr mit sich und seiner eigene Vergangenheit beschäftigen, um zu erkennen , das der Fortschritt, die Zukunft. mit der Vergangenheit beginnt, die bei Adam und Eva ihren Anfang nimmt!
Bliebe noch zu sagen, dass das von der Kirche geschaffene Jesusbild bei Jesus selbst Ekel höchsten Grades erzeugt hätte.
Die Kirche hat diesen Glauben so zusammengebastelt, dass von der ursprünglichen Lehre Jesus nicht mehr viel übrig blieb, da seine Lehre Priester und Kirche absolut überflüssig gemacht hätte.
Und aus Sicht der Priester darf das natürlich nicht passieren, also hat man einfach die Lehre gekapert und verdreht.
Jeder, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, ist dazu fähig das zu erkennen.
Ich ergänze das jetzt mal auf
"einen UNGETRÜBTEN gesunden Menschenverstand",
sprich UNVOREINGENOMMENHEIT.
Die bei solch brisanten Themen leider immer Mangelware ist.
*achselzuck*
Ich ergänze das jetzt mal auf
"einen UNGETRÜBTEN gesunden Menschenverstand",
sprich UNVOREINGENOMMENHEIT.
Die bei solch brisanten Themen leider immer Mangelware ist.
*achselzuck* Die beruflichen Christen der westlichen Welt verschrecken ihre Anhänger mit Holocaustleugnern und undurchsichtigen Bruderschaften. Der irische Bischof will den Holocaust jetzt nachprüfen. Was hat der jetzt vor, in Auschwitz und in Treblinka die Knochen zählen? Die Banken in der realen Welt haben für eine Bankenkrise gesorgt und diese undurchschaubaren Machenschaften der beruflichen Katholiken sorgen für die Glaubenskrise.
Wobei ich mich immer wieder frage, wenn es einen omnipotenten, mysteriösen Gott gibt, der das Universum geschaffen und dann entschieden hat, keinen Beweis seiner Existenz zu liefern, wozu braucht der religiöses Bodenpersonal und extra Kirchen? Ein echter Gott ist doch allgegenwärtig und braucht keine Häuser...
Die beruflichen Christen der westlichen Welt verschrecken ihre Anhänger mit Holocaustleugnern und undurchsichtigen Bruderschaften. Der irische Bischof will den Holocaust jetzt nachprüfen. Was hat der jetzt vor, in Auschwitz und in Treblinka die Knochen zählen? Die Banken in der realen Welt haben für eine Bankenkrise gesorgt und diese undurchschaubaren Machenschaften der beruflichen Katholiken sorgen für die Glaubenskrise.
Wobei ich mich immer wieder frage, wenn es einen omnipotenten, mysteriösen Gott gibt, der das Universum geschaffen und dann entschieden hat, keinen Beweis seiner Existenz zu liefern, wozu braucht der religiöses Bodenpersonal und extra Kirchen? Ein echter Gott ist doch allgegenwärtig und braucht keine Häuser......und gelegentlich ein Brandopfer. Beißt sich da die Katze in den Schwanz?
Ob dies ein wenig die Undurchsichtigkeit aufklärt?
Adorno-Schüler verteidigt Piusbrüder
Erstellt 11.02.09, 17:59h, aktualisiert 11.02.09, 18:26h
Das Konzil habe katholische Glaubensinhalte „unter dem Vorwand notwendiger, zeitgemäßer »Neuformulierung« bis zur Unkenntlichkeit verwässert“, so der 80-Jährige. „Die Bischöfe haben dieser Umdeutung des Glaubens bis auf wenige Ausnahmen tatenlos zugeschaut, was umso schlimmer ist, als sie schließlich auch die Religionsbücher und die Verkündigung erreichte. Wer das aber kritisiert, wird als »Fundamentalist« beschimpft.
http://www.ksta.de/html/artikel/1233584042992.shtml
...und gelegentlich ein Brandopfer. Beißt sich da die Katze in den Schwanz?
Ob dies ein wenig die Undurchsichtigkeit aufklärt?
Adorno-Schüler verteidigt Piusbrüder
Erstellt 11.02.09, 17:59h, aktualisiert 11.02.09, 18:26h
http://www.ksta.de/html/artikel/1233584042992.shtml Genau da liegt der Kardinalfehler, denn irgendwie haben die alle ihre Bibel nie gelesen, denn da steht wörtlich: Jesus sprach zu Petrus: "Weide meine Schafe und bau mir eine Kirche". Von Bruderschaften steht da nichts. Ich hab das vor 30 Jahren mal gelesen und nicht vergessen...:o
Die beruflichen Christen der westlichen Welt verschrecken ihre Anhänger mit Holocaustleugnern und undurchsichtigen Bruderschaften. Der irische Bischof will den Holocaust jetzt nachprüfen. Was hat der jetzt vor, in Auschwitz und in Treblinka die Knochen zählen? Die Banken in der realen Welt haben für eine Bankenkrise gesorgt und diese undurchschaubaren Machenschaften der beruflichen Katholiken sorgen für die Glaubenskrise.
Wobei ich mich immer wieder frage, wenn es einen omnipotenten, mysteriösen Gott gibt, der das Universum geschaffen und dann entschieden hat, keinen Beweis seiner Existenz zu liefern, wozu braucht der religiöses Bodenpersonal und extra Kirchen? Ein echter Gott ist doch allgegenwärtig und braucht keine Häuser...
;)
Er wird wohl den CEO oder den CFO der Monsanto befragen...
Es gibt schon einen Gott, denke ich manches Mal kühn, aber der hat den Menschen niemals im Programm gehabt. Und falls doch, zeigt er sich natürlich niemals wieder – es ist wird Ihm einfach peinlich sein sein!, so ein selbst-zerstörendes Dasein kreiert zu haben...
Was lernen wir daraus? Es gibt wieder diese Flut. Ertränkt seien die Blauhemden mit dem freiwilligen Fallstrick um ihren Hals. Denn einer der Söhne Noahs muss wohl ein Handicap hierher gebracht haben... ?
;)
Er wird wohl den CEO oder den CFO der Monsanto befragen...
Es gibt schon einen Gott, denke ich manches Mal kühn, aber der hat den Menschen niemals im Programm gehabt. Und falls doch, zeigt er sich natürlich niemals wieder – es ist wird Ihm einfach peinlich sein sein!, so ein selbst-zerstörendes Dasein kreiert zu haben...
Was lernen wir daraus? Es gibt wieder diese Flut. Ertränkt seien die Blauhemden mit dem freiwilligen Fallstrick um ihren Hals. Denn einer der Söhne Noahs muss wohl ein Handicap hierher gebracht haben... ?
Heute hab ich einen Bericht über das Universum im TV angeschaut. Glaub' auf BR alpha.
Da waren die Spiralgalaxien zu sehen und wie sie sich drehen.
Nachdem ich ja jetzt durch Harold Aspden gelernt habe, wie aus negativ und positiv geladenen Teilchen, die sich spiralförmig drehen, die Sterne entstehen, und mir die Spiralgalaxien ansehe, dann frage ich mich was in Milliarden von Jahren daraus geworden sein wird, wenn die Spiralgalaxie sich so eng zusammengedreht hat und nur noch ein einziger, riesiger Ball sein wird, der aus Allem besteht, was unsere Milchstraße einmal war.
In diesem Ball sind so viele Informationen gesammelt und ich habe mir vorgestellt, es wäre wie eine Eizelle, die aus all der gesammelten Information ein neues Universum erschaffen könnte oder eine nächsthöhere Lebensform.
:kopfkratz:
In diesem Ball sind so viele Informationen gesammelt und ich habe mir vorgestellt, es wäre wie eine Eizelle, die aus all der gesammelten Information ein neues Universum erschaffen könnte oder eine nächsthöhere Lebensform.
:kopfkratz:
Marla sagt hierzu:
Men made the cars. Men made the trains. Men made the electricians. Men made this world. You know?
This is a men's world!
She is lost in the wilderness.
We sing about love.
;)
We think about –
love.
?
;)
;)
Er wird wohl den CEO oder den CFO der Monsanto befragen...
Es gibt schon einen Gott, denke ich manches Mal kühn, aber der hat den Menschen niemals im Programm gehabt. Und falls doch, zeigt er sich natürlich niemals wieder – es ist wird Ihm einfach peinlich sein sein!, so ein selbst-zerstörendes Dasein kreiert zu haben...
Was lernen wir daraus? Es gibt wieder diese Flut. Ertränkt seien die Blauhemden mit dem freiwilligen Fallstrick um ihren Hals. Denn einer der Söhne Noahs muss wohl ein Handicap hierher gebracht haben... ? Wenn man bedenkt, dass die seit Adam ohnehin alle verwandt waren, hat der Inzest nach Noah nur eine Steigerung erfahren. Gott kann gar nicht überschaut haben, was er da schuf, wir wissen ja auch nicht, was unsere Figuren in den Egoshootern so alles treiben, wenn wir glauben, der Rechner oder die Konsole ist aus. Ich kann mir gut vorstellen, wie da wilde Kriege zwischen den Figuren um Speicherplatz im Web und auf den Festplatten entbrennen. Der Avatar ist ja auch nur ein Mensch...:rolleyes:
Paladin1988
07.06.2009, 16:18
hmmm viel kann ich dazu nicht sagen, nur:
Wenn manche Comedians das Thema Religion anschneiden und die Sonntagskirche als leer bezeichnen erntet er Applaus dafür = für mich natürlich unverständlich, was es daran zu applaudieren gibt :kopfkratz:, wir lassen die Kirche im Dorf und die Moschee in Istanbul :D wie Edmund Stoiber mal gesagt hatte? :D
Für die Christen ist es Sonntags die Kirche, für die Moslems ist es Freitags die Moschee.
Nur bei Moslems (ausgehend von Türkei): Ist Freitags die Moschee immer voll bzw. gut gefüllt.
Das sind noch krisensichere Jobs drüben :D den Imam spielen, die Moscheen werden eh regelmäßig renoviert und erneuert, erst recht mit der jetzigen Erdogan Regierung werden die Moscheen unnütz als weiter renoviert und noch weitere aufgebaut und er fragt sich gar net, wieviel dat alles kostet! Man tuts einfach :toben:
Dass die Moschee Freitags leer bleibt wäre keine Selbstverständlichkeit! Man würde sogar Maßnahmen steuern, die Leuts Freitags in die Moschee zu kriegen, zumindest die willigen und die, die im hastigem Morgenland des Handelns noch Zeit dafür finden!
Weil wenn man sich das Freitagsgebet anschaut sind 70% nur die drin, die nicht arbeiten oder nicht mehr arbeiten müssen.
Fazit = im Abendland sollte man doch eher Zeit für die Kirche finden als im hastigem Morgenland? Aber im Abendland sind die Kirchen sogar leerer.
Paladin1988
08.06.2009, 08:36
wobei....wenn ich mir den Threadtitel näher anschaue....dann gibts Grenzen nur für menschliche Augen
denn
"the people who think, the east (Asia) starts with istanbul and ends in china and the west begins in greece...that is bullshit!" :)
wenn Istanbul richtung Weihnachten ähnlich beschmückt aussieht wie ein Berlin....so kriege ich allein dadurch schon starke Zweifel, dass Grenzen wie Grenzen sein sollen:kopfkratz:
Randle P. McMurphy
08.06.2009, 09:11
Grenzen gehen manchmal nur durch gewisse Köpfe - mein Guter. ;)
Paladin1988
08.06.2009, 09:47
Grenzen gehen manchmal nur durch gewisse Köpfe - mein Guter. ;)
Grenzen gibts nur für menschliche Augen :)!
Randle P. McMurphy
08.06.2009, 16:46
Nun meine Sichtweite reicht bis zum Horizont.
Die mancher Anderer oft nur bis zu ihrem Brett vorm Kopf.
Nun meine Sichtweite reicht bis zum Horizont.
Die mancher Anderer oft nur bis zu ihrem Brett vorm Kopf. Ja und sehr viele, zu viele Leute in deinem Alter haben einen Horizont, der über den Stammtisch nicht hinausreicht...
Grenzen gibts nur für menschliche Augen :)!Bei der aktuellen Tier-Doku im ARD gab es eine Begebenheit mit Hirschen im Bayrischen und im Böhmerwald. Auf beiden Seiten machten sie jeweil an der Grenze kehrt.:winken:
Bei der aktuellen Tier-Doku im ARD gab es eine Begebenheit mit Hirschen im Bayrischen und im Böhmerwald. Auf beiden Seiten machten sie jeweil an der Grenze kehrt.:winken:
In welches Land wollten sie denn nicht?
:kopfkratz:
In welches Land wollten sie denn nicht?
:kopfkratz:
Die tscheschichen Hirsche wollten nicht nach Bayern und die bayrischen nicht nach Tscheschien.
Die tscheschichen Hirsche wollten nicht nach Bayern und die bayrischen nicht nach Tscheschien.
Für die tschechischen habe ich ja Verständnis; aber die baierischen sind wohl von der einheimischen Ureinwohnern (mit Rinderwahn?) infiziert, wenn sie da nicht weg wollen!
;-))
Für die tschechischen habe ich ja Verständnis; aber die baierischen sind wohl von der einheimischen Ureinwohnern (mit Rinderwahn?) infiziert, wenn sie da nicht weg wollen!
;-))Also die, die es vortrugen konnten es sich nicht unbedingt erklären. Allerdings Wärmebildkameras lieferten die Ansicht. Deutlich wurde auch der ehemalige Grenzstreifen, der sich heute als "Grünes Band" vom Umfeld absetzt. Gezeigt wurde es, da es so immer festzustellen ist. Mein Hund kennt darüber hinaus ebenfalls seine Grenzen, auf alle Fälle die Grundstücksgrenzen! Also Palladin, die Türkei gehört für mich zu Asien. ;)
Paladin1988
10.06.2009, 09:28
Bei der aktuellen Tier-Doku im ARD gab es eine Begebenheit mit Hirschen im Bayrischen und im Böhmerwald. Auf beiden Seiten machten sie jeweil an der Grenze kehrt.:winken:
:D okaaaaay ich korrigiere hiermit meine Aussage:
Tiere definieren auch für sich Grenzen, man kennt das ja, ihr wildes Territorium, wenn ein fremdes Tier es betritt, kanns angegriffen werden, es entsteht ein Territorium Kampf :o bei Löwen zum Beispiel ^^
Kai-Uwe Mischo
23.12.2011, 16:01
Deutschlands Kirchen sind leer, der Klerus ist überalterte, es gibt anscheinend keine Christlichen Werte mehr in diesem Land.
In der Wiege des Protestantismus laufen aus steuerlichen Gründen die Mitglieder davon.
Was ist aus dem Urchristlichen Abendland geworden , in dem Moral und Sitte, keinen Raum mehr hat.
Wo das Sonntägliche Kirchengeläut, als Ruhestörung empfunden wird!
:rolleyes2:
Alles Soziale was du siehst ist das Christliche,nattürrlich werden die Politiker immer Unchrsitlicher Moderner gesagt Unsozialer.
Was du damit wohl eigendlich sagen willst ist wo die Werte der Menschen geblieben sind die uns erst Menschlich machen.
Du darfts nicht vergessen das nicht die Kirche sondern die Politik die endscheidungen Fällen,die dir Unchristlich vorkommen.
Du scheinst wohl zu glauben die Kirche Kontrolliere den Staat,das stimmt nicht ganz, wäre dem so wäre es viel Sozialer bei uns.
Wie du mitverfolgen kannst wird gegen die Kirche vorgegenagen Seitens des Staates und dessen Medien.
Wenn wie du annimst die Kirche hat die Schuld für das übel in der Gesellschaft, wieso wird dann die Kirche selbst zum Opfer des unsozialen und wird Angegriffen Medial und erleidet Finanziellen schaden wie Prestige schaden?
Der Kirche istes siogar darann gelegen das Assoziale zu bekämpfen und versucght auch sich in der Interreligösen verständigunmg mit anderen Religionen Friedlich ausseinander zu setzen auf einer Civilisierten ebene.
Glaubst du wirklich die Kirche tut böses obwohl sie weiss das bösesl nur böses bewirkt wie sie ja auch lehrt.Warum sollte die Kirche sich selbst schaden und böses tun in der Welt?
Da frag ich dich ma wie will die Kirche uns den Himmle auf Erden schaffen wenn sie nichts zu melden hat.Mit Abendland meinst du doch einen Himmel doer sowas ähnliches ein Paradis eben.Tja alles was Politiker tun ist uns die Hölle zu geben und die Wirtschaftskriese ist der anfang der Arbeit an der Hölle die viele Menschen im Osten bereist erleben glaub mit nur das die Kirche genau weiss das dies nicht Gottes wille sein kann.Der Gott der Politker scheint der Teufel zu sein denn sie schaffen die Hölle und nicht den Himmel für die Menschen sie schaffen Kriege statt frieden das wiederspricht Gott und der Kirchlichen Lehre.
Das höhrt sich etwas komisch an aber böses ist nun mal Teuflisch.
Solltes dich mal mit den Konflikten ausseinader setzen also mit Himmel hat das nichts zu tun, wenn Amerika Millionen Iraker und Afgahnen ermordet hat, und bald Iraner ermordet und Humanitäre Katastrophen- gebiete zurücklässt.
Das hat mit weissen Lichtwesen nichts zu tun.
So Leer sind die Kirchen auch wider nicht,willst du mit solchen aussagen der Kirche ihre Hooffnung nehmen?Also wirklich es gibt auch Randvolle Kirchen die Medalie hat zwei seiten
Westpoint
30.06.2012, 17:07
Wenn wie du annimst die Kirche hat die Schuld für das übel in der Gesellschaft, wieso wird dann die Kirche selbst zum Opfer des unsozialen und wird Angegriffen Medial und erleidet Finanziellen schaden wie Prestige schaden?
Der Kirche istes siogar darann gelegen das Assoziale zu bekämpfen und versucght auch sich in der Interreligösen verständigunmg mit anderen Religionen Friedlich ausseinander zu setzen auf einer Civilisierten ebene.
Glaubst du wirklich die Kirche tut böses obwohl sie weiss das bösesl nur böses bewirkt wie sie ja auch lehrt.Warum sollte die Kirche sich selbst schaden und böses tun in der Welt?
Wie kann etwa z. Bsp. die lutherische Kirche wirklich einen Beitrag zu einem humanen Zusammenleben leisten, wenn die heilige Schrift und die lutherischen Bekenntnisschriften die humanen Werte der Toleranz und des gleichen Rechtes für alle gar nicht kennen?
Wie können Lutheraner in einem demokratischen Gemeinwesen wirklich mitarbeiten, wenn der christliche Gott Gehorsam verlangt und wechselnde Mehrheiten nie akzeptieren wird?
Zusätzlich sei gefragt:
Wie kann der neuerdings propagierte Dialog zwischen Protestantismus und Kultur gelingen, wenn die zutiefst ablehnende Haltung der frühen Christen zur weltlichen Bildung erkannt ist?
Mit anderen Worten:
Der Beitrag der Kirche zur humanen Gesellschaft und zur Kultur, wird nur stattfinden, wenn die Kirche auf weite Teile der biblischen Inhalte verzichtet.
Das tun ihre Vertreter zwar auch, aber wiederum eben nur auf doppelbödige Weise.
Sie lassen oft stillschweigend die dunklen, grausamen, drohenden Seiten der frohen Botschaft aus.
Die positiven Seiten werden dann beispielsweise so beschrieben, als ob die Bibel aus lauter Liebesgeschichten Gottes mit den Menschen bestände oder Kultur einen positiven Bezug in der heiligen Schrift hätte.
Auch das ist angesichts des Inhalts der Bibel unwahrhaftig.
Die Kirche muss damit zwangsläufig die Wahrheit unterdrücken, um in der Gesellschaft hoffähig zu bleiben.
Wie das funktioniert, sei abschließend am Beispiel des Umgangs der Kirche mit den Juden gezeigt.
Angesichts von antisemitischen Erscheinungen in unserer Gesellschaft hat die Kirche zum Kampf gegen rechts und zur Solidarität mit den jüdischen Gemeinden aufgerufen.
Das ist gut so.
Nicht so gut ist es aber, wenn nun schon seit längerem behauptet wird, dass das Neue Testament und besonders der Apostel Paulus niemals dem nicht-christusgläubigen Israel die Erwählung Gottes abgesprochen habe.
So stellte kürzlich die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen (1999) fest:
"Juden und Christen bezeugen je für sich und füreinander die Treue Gottes, von der sie beide leben. Deshalb achten Christinnen und Christen jüdische Menschen als Schwestern und Brüder im Glauben an den Einen Gott. Der offene Dialog über Gottes Gnade und Wahrheit gehört zum Wesensmerkmal der Begegnung von Christen mit Juden. Diese Einsichten lassen nicht zu, dass Christen Juden auf den christlichen Glauben verpflichten wollen. Deshalb distanziert sich die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen von jeglicher Judenmission."
Damit verharmlost die Kirche die Rolle, die das Neue Testament in der Entstehung des Antisemitismus gespielt hat, und man fragt sich, warum die heilige Schrift fast 2000 Jahre lang im Sinne einer Alternative zwischen Kirche und ungläubigem Israel gelesen werden konnte.
Wie gesagt, die Botschaft zur Versöhnung zwischen Juden und Christen ist gut.
Sie kann aber nur vom Neuen Testament her gewonnen werden, weil die Kirche sich über ihre eigene Vergangenheit belügt.
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