Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dokumentationsthread: Weltwirtschaftskrise - politisch/gesellschaftlicher Niedergang
Um nicht für jede Nachricht, die mit der Weltwirtschaftskrise einhergeht einen neues Thema zu starten, mach ich mal einen übersichtlichen, chronologischen Thread, der nach und nach den gesellschaftlich-politischen Niedergang dokumentiert.
Experten haben wir nun überall genug, doch muss man keiner sein um diesen schrittweise Abwärtstrend vorauszusehen.
Auch dient er dazu das politische Taktieren deutlich zu machen und dem was letztendlich dabei herauskam.
Hinhalten, Schönreden, Versprechen, Verschleierung, Prinzip Hoffnung und Hetze sind die Werkzeuge mit denen die Wahlmasse bewegt wird (zunächsteinmal sind es die 6, wer andere benennt, dann nur zu.).
Meistens ist es eine Kombination aus mehreren, doch sollen nur die prägnantesten bei den einzelnen "Etappen" benannt werden.
Interessant ist, wo die Gesellschaft letzendlich landet und wie sie sich formt, wenn sie sich permanent manipulieren lässt, auch, oder gerade dann, wenn diese "Weltwirtschaftskrise" aus den Medien, der Politik und den Köpfen der Menschen langsam wieder verschwindet.
Eine Mischung aus Prinzip Hoffnung & Hinhalten erleben wir derzeit mit Opel:
Opel-Stadt Rüsselsheim hofft auf Angela Merkel >> (http://www.welt.de/wirtschaft/article3475411/Opel-Stadt-Ruesselsheim-hofft-auf-Angela-Merkel.html?page=2#article_readcomments)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die deutsche Opel-Zentrale in Rüsselsheim. Mitarbeiter und ihre Familien hoffen auf eine Hilfszusage der Regierungschefin. Für den Fall der Staatshilfe bietet die Gewerkschaft IG Metall weiteren Lohnverzicht der Beschäftigten an.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00782/opel_kids2_DW_Wirts_782892g.jpg
Schön, Kinder mit Fähnchen. Hat Schäuble nicht heute gerade die HDJ ("Heimattreue Deutsche Jugend") verboten. Quelle >> (http://www.focus.de/politik/deutschland/rechtsextremisten-schaeuble-verbietet-hdj_aid_385687.html)
Aber zurück zu Opel:
Das Ding ist gelaufen, da braucht sich keiner was vorzumachen. Es geht jetzt nur noch um einen sozialverträglichen, besser gesagt: medienwirsamen Abschied.
Hartz4 und Niedriglöhne warten schon und die wurden schon vor dieser Krise eingerichtet und als großer Wurf gefeiert. ;). Danach kam, wir erinnern uns: "Aufschwung".
Eine weitere Etappe im politisch/gesellschaftlichem Niedergang ist der langsame und stetige Verlust von Freiheit.
Denn "Freiheit" bedeutet nunmal Alternativen und (Wahl-)Möglichkeiten zu haben. So ist vor voreiligem Jubeln zu warnen, den der Verlust des Bankgeheimnissen mit sich bringt. Denn damit sind wieder Möglichkeiten aller genommen und damit ein Stück Freiheit mehr.
Doch wer ist da Schuld an dem neuerlichen Verlust?
LohnArbeitsplatzlose, imaginäre Linke oder irgendwelche sozialistischen Geheimbünde?
Nein, ganz profan ist es die ernannte "Elite" und die vielgepriesenen "Leistungsträger" selbst, bzw. Leute aus ihren eignen Reihen, wie Zumwinkel, die den Bogen überspannt haben und nun zusehen müssen wie ihr Handeln ihnen ihrer eigenen Möglichkeiten beraubt. Und es bedarf dafür noch nicht mal einer anderen politische Gruppierung, denen man die Schuld dafür in die Schuhe schieben könnte.
Stolz darauf brauchen sie nicht zu sein und mit Leistung hat das nun wahrlich nichts zu tuen, denn wichtig ist was letztendlich dabei herauskommt und das ist die Beendigung des Bankgeheimnisses:
G 20 erklärt Bankgeheimnis für beendet >> (http://de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDEL110001920090401)
http://www.welt.de/multimedia/archive/00784/g20_DW_Wirtschaft_L_784438g.jpg
Iphigenie 03.04.2009, 11:10 ..........lächeld zeigen uns all ihre Fratzen,
wen sie mit geschickter Hand beherrschen und in tiefer Ohnmacht halten....
Schwere Krawalle in Straßburg. >> (http://www.welt.de/politik/article3503504/Toetet-Sarkozy-Schwere-Krawalle-in-Strassburg.html)
Die gewalttätigen Proteste gegen den Nato-Gipfel sind in Straßburg eskaliert. Militante Gipfelgegner steckten mehrere Gebäude nahe der Europabrücke sowie Barrikaden in Brand, griffen die Polizei mit Molotow-Cocktails an und verwüsteten eine Tankstelle. Über der Stadt stand schwarzer Rauch
http://www.welt.de/multimedia/archive/00786/randale_DW_Politik__786435g.jpg
wirklich nur Randalierer und sogenannte "radikale Linke" oder steckt zugegebenerweise nicht doch mehr dahinter als jeder Mittelschichtler zu tuen bereit und zugeben würde?
Nach erfolgter Wahl, die dieser treue Staatsbürger für seine Pflicht hält, kehrt er nur wieder einmal mehr entäuscht, seinen gewählten Parteien den Rücken, mit dem latenten Gefühl schon wieder den populistischen Wahlversprechen auferlegen zu sein. Seinen Unmut mit leisem Stimmchen in Talkshows, Foren und Telefonbefragungen kundtuend.
"Wir können ja doch nichts tuen" ist das was aus ihm herausstösst wenn gegen seine Interessen regiert wird, resignierend, während er diese "Randalierer" in den Medien aufbereitet serviert bekommt.
"Gewalt ist keine Lösung" ist der Slogan der ihn wieder und wieder den Fehler einer angeblich demokratrischen Wahl begehen lässt.
Sich in der Art mit der Staatsmacht anzulegen ist weit mehr als die Meisten je den Mut dazu aufbringen lässt, dabei wäre sie aber sicherlich schon mal angebracht. Das wissen wir alle.
Iphigenie 04.04.2009, 22:56 "Gewalt ist keine Lösung" ist der Slogan der ihn wieder und wieder den Fehler einer angeblich demokratrischen Wahl begehen lässt.
Ganz genau so ist es!
"Gewalt ist keine Lösung, liebe Leute. Deshalb geht alle zur Wahl und
wählt die Partei eures Herzens in das demokratische Parlament!"
grüße
Iphi:happy:
Josef Ackermann hat Angst vor sozialen Unruhen >> (http://www.welt.de/wirtschaft/article3509603/Josef-Ackermann-hat-Angst-vor-sozialen-Unruhen.html)
Angesichts der Finanzkrise warnt der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, vor sozialen Spannungen. Ackermann wendet sich gegen Millionenboni – und äußert Verständnis für die Kritik an solchen Zahlungen. In der Krise müssten auch Bank-Manager Opfer bringen. "Wir sitzen alle in einem Boot."
Zurückrudern und plötzlich ein WIR- Gefühl verbreiten wollen wenn es eng wird, ist Opportunismus der feinsten Art (Prinzip Verschleierung) und gelingt nur, wenn es wirklich Angst um das bereits Zusammengeraffte gibt.
Herr Ackermann hat sicher nichts dagegen sich nun in einen defensive Rolle zu begeben, wenn er nur sein Kapital über die Runden bringen kann.
Niemand von ihnen krähte jemals als Agenda2010, Zeitarbeitsfirmen mit Niedriglöhnen und ein Klima geschaffen aus Angst und Druck aufgebaut wurde mit Sprachrohren Sinn, Sarrazin, Clement und anderen.
Sobald die Situation sich beruhigen würde, wären sie die ersten die zusehen mit ihrem Kapital weiter ihre Macht zu missbrauchen. Opportunisten eben.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00786/demo_ackermann_DW_W_786799g.jpg
Hetze, Diskreditierung und Manipulation ist in der neuesten "Studie" eines Herrn Franz Walter zu betrachten:
Wieso die kleinen Leute verbittert sind >> (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,617625,00.html)
Wirtschaftskrise, Politikverdruss, Misstrauen gegenüber der Demokratie: Im unteren Drittel der Gesellschaft nistet sich ein tiefer Pessimismus ein, zeigt eine neue Sozialstudie. Die Älteren sind verbittert, Jüngere ergreift Hass und Fatalismus - vor allem Männer sehen sich im Stolz getroffen.
Die Äusserung von Kritik und das Aufzeigen und Aussprechen von Defiziten bezüglich des Geflechtes im Politik-Finanzsystem einer Unterschicht zuzuordenen ist natürlich höchst manipulativ.
Wer möchte schon "klein", "verbittert" und "Unterschicht" sein?
So wird sich doch jeder, der dort nicht dazugehören möchte, nein noch nicht mal in die Nähe einer Schmuddelschicht gebracht werden will, einmal mehr überlegen ob er seinen berechtigten Unmut selbst im nächsten Bekanntenkreis äussert. Von einer breiteren Öffentlichkeit ganz zu schweigen.
2 Fliegen mit einer Klappe. Die Stimmung steigt subjektiv durch eine Reduzierung geäusserter Kritiken, und eine Unterschicht wird weiter abgestempelt als radikal und jammernd.
Die Hetze als nächste Prinzip, ist auf das dreiste Fehlen einer solchen Studie zurückzuführen.
Kurz gesagt: es gibt diese angebliche "Studie" nicht. Der Author selbst, Herr Walter deklariert diesen Artikel als: PUBLIKATIONEN IN TAGES- UND WOCHENZEITUNGEN.
Wie daraus eine "Studie" werden kann bleibt offen. Nur der Sinn ist offensichtlich, und einmal mehr ein Grund schon mit solchen Meldungen höchst kritisch umzugehen. Auch auf die Gefahr hin dann zu einer Unterschicht zu gehören.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1442402,00.jpg
Das Bild des Artikel in SPON (oben) zeigt "Jobsuchende". Wie aus diesen Leuten "Unterschicht", "klein" und "verbittert" gemacht wird ist an Plumpheit und übelster Meinungsmache fast nicht mehr zu überbieten. Imo.
http://www.radio-utopie.de/2009/04/02/G20-Gipfel-Vertrauen-in-Verfall,-Versagen-und-Zusammenbruch
"Dieser G20-Gipfel markiert die grösstmögliche Katastrophe und den Beginn vom Ende der Weltwirtschaft und Weltpolitik insgesamt.
Die sogenannten "Führer" der Welt, die staatlichen Repräsentanten, waren wieder einmal nicht fähig auch nur dem eigenen Selbsterhaltungstrieb zu folgen. Sie standen unterwürfig, feige und inkonsequent wieder einmal vor den raffgierigen Eliten und trauten sich nicht deren Privilegien anzutasten."
"Wer noch glaubt es könne sich irgendetwas ohne sein persönliches Handeln ändern, der wäre wahrscheinlich versucht wieder die Hände in den Schoss legen und darauf warten, dass irgendein Staatsmann oder irgendeine Staatsfrau tatsächlich das macht wofür sie bezahlt wird."
:nono:
Iphigenie 08.04.2009, 13:45 "Wer noch glaubt es könne sich irgendetwas ohne sein persönliches Handeln ändern, der wäre wahrscheinlich versucht wieder die Hände in den Schoss legen und darauf warten, dass irgendein Staatsmann oder irgendeine Staatsfrau tatsächlich das macht wofür sie bezahlt wird."
:nono:
.........und was tust Du ?
(diesbezügliche Beiträge sind heiß ersehnt im Trööt: Schwärmt aus in die Welt, um eine andere zu schaffen!
http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?p=13552#post13552
liebe grüße
Iphi:happy:
Iphigenie 08.04.2009, 13:51 Josef Ackermann hat Angst vor sozialen Unruhen >> (http://www.welt.de/wirtschaft/article3509603/Josef-Ackermann-hat-Angst-vor-sozialen-Unruhen.html)
Zurückrudern und plötzlich ein WIR- Gefühl verbreiten wollen wenn es eng wird, ist Opportunismus der feinsten Art (Prinzip Verschleierung) und gelingt nur, wenn es wirklich Angst um das bereits Zusammengeraffte gibt.
Herr Ackermann hat sicher nichts dagegen sich nun in einen defensive Rolle zu begeben, wenn er nur sein Kapital über die Runden bringen kann.
Niemand von ihnen krähte jemals als Agenda2010, Zeitarbeitsfirmen mit Niedriglöhnen und ein Klima geschaffen aus Angst und Druck aufgebaut wurde mit Sprachrohren Sinn, Sarrazin, Clement und anderen.
Sobald die Situation sich beruhigen würde, wären sie die ersten die zusehen mit ihrem Kapital weiter ihre Macht zu missbrauchen. Opportunisten eben.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00786/demo_ackermann_DW_W_786799g.jpg
tja..... (aus dem Reflexionströööt Nr. 896)
Das schlechte Gewissen der Unterdrücker....rührt sich erst,
wenn ihre Macht nicht mehr gesichert ist.
~ Bertrand Russel (1872-1970) englischer Philosoph
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1442402,00.jpg
Das Bild des Artikel in SPON (oben) zeigt "Jobsuchende". Wie aus diesen Leuten "Unterschicht", "klein" und "verbittert" gemacht wird ist an Plumpheit und übelster Meinungsmache fast nicht mehr zu überbieten. Imo.
Die zukünftigen "Jobsuchenden" von Karmann (http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Cabrio-Spezialist-Karmann-Insolvenz/660432.html) und Daimler (http://www.tagesschau.de/wirtschaft/daimler168.html) z.B. dürften sich freuen ab dem Tage ihrer Entlassung als "kleine, verbitterte Unterschichtler" wahrgenommen zu werden...
..erkennen wir da evtl. ein System, also quasi einen Vorsatz der Medien und Politik in der Berichterstattung liebe Leser? Hmm..? ;) Wohin mag das wohl führen? (kleiner Tipp: dieser Thread heisst nicht umsonst: "Dokumentationsthread: Weltwirtschaftskrise - politisch/gesellschaftlicher Niedergang")
.........und was tust Du ?
(diesbezügliche Beiträge sind heiß ersehnt im Trööt: Schwärmt aus in die Welt, um eine andere zu schaffen!
http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?p=13552#post13552
liebe grüße
Iphi:happy:
Wählen gehen, und zwar gültig. Links natürlich :D
Und versuchen, Leute darauf hinzuweisen dass der IWF Teil des Problems ist, und nicht die Lösung :winken:
Und auch ansonsten viel im Internet schreiben, mit Leuten sprechen, versuchen Netzwerke zu knüpfen, aufklären wo es nur geht, denn die große Masse hat es immer noch nicht kapiert.
und privat habe ich auch schon vorgesorgt.
Prinzip Verschleierung
Die Finanzkrise hat heute einen neuen Schuldigen bekommen: derzeit ist es "der Staat" selbst, der sie, für den "Wirtschaftsethiker" Karl Homann, auf Grund von "Kontrollfehlern" zu verantworten hat.
Deklariert wird er als "Wirtschaftsexperte". Kritisch sollte bereits diese Bezeichnung aufgenommen werden:
Der Staat hat in der Wirtschaftskrise zu viele Fehler gemacht. Zu diesem Schluss kommt Wirtschaftsethiker Karl Homann, der die Weltwirtschaftskrise auf "Kontrollfehler des Staates" zurückführt. Die Politik habe nicht mit der Entwicklung der Finanzmärkte Schritt gehalten, sondern habe sich von ihr treiben lassen.
Staatliches Versagen hat zur Finanzkrise geführt >> (http://www.welt.de/politik/article3536274/Staatliches-Versagen-hat-zur-Finanzkrise-gefuehrt.html)
Ich höre noch das Gerede von "freien Märkten" wenn nur genug Zugeständnisse seitens des Staates gemacht werden, bei z.B.: Kündigungsschutz, bei Steuererleichterungen, bei Subventionen und Öffnungszeiten.
Und das Geschrei und Gegreine wenn "der Staat" nicht sofort parierte im Sinne von Unternehmen. Von Abwanderung wurde gesprochen und lautstarken Drohungen der Arbeitsplatzverlagerung.
Die Schuld nun dem willigen Vollstrecker dieser Forderungen in die Schuhe schieben zu wollen, ist einmal mehr der Opportunismus, der dem Neoliberalismus mit dieser Finanzkrise das Genick bricht.
Doch wollen wir eins nicht vergessen: Dieser Staat, ist mit seinen Vertretern aus der Politik, die gleichzeitig Aufsichtratposten inne haben, selbst der maximalen Gewinnerzielung erlegen, so dass eine klare Grenze von "Staat" und dem Finanzmarkt/Unternehmertum überhaupt nicht mehr gegeben war und ist.
Dieser Schuss läuft also schlicht ins Leere. Denn so schuster Karl Homann die Schuld wieder Managern/Unternehmern und Politikern selbst zu und nicht "dem Staat", der nun retten muss was noch zu retten ist.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00790/fsl_reichstag_bunde_790135g.jpg
Iphigenie 10.04.2009, 14:35 DEM DEUTSCHEN VOLKE
heißt es so schön im Architrav des Reichtagsgebäudes. Es könnte genau so gut heißen:
DER DEUTSCHE FOLGT
Die Schlinge zieht sich zu.
Langsam, sicher, stetig.
Auf Berufung des "heiligen Marktes", "Arbeitsplätze" und zugegebener Maßen "eigener Bequemlichkeit".
Denn wer würde eine, seine, sofortige Bedürfnissbefriedigung als etwas Negatives auffassen, wenn sein Gesicht zukünftig, bei einer Gesichtserfassung , mit den Produkten seiner Wahl, aus einer Datenbank abgeglichen würde, und flugs zur Verfügung stünde?
Gläsern, kontrolliert? Aber nicht doch, denn im Markt bin ich Kunde und nicht Bürger!
Telekom, Lidl und Deutsche Bahn. Noch sind es Negativschlagzeilen die diese "Datenbanken" prägen.
Bald werden aber Anwendungen für den "Homo Ökonomicus" sein, die ihn versöhnen. Kein Warten an der Kasse am Supermarkt - kein Suchen mehr nach dem billigsten Schnäppchen.
Dass sie ihn durchschaubar machen, wie er in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen vermochte ist ein Nebeneffekt, den er in Kauf nimmt, solange nur seine Konsummöglichkeiten nicht eingeschränkt werden, besser noch: sie beschleunigen!
Eine gehörige Portion Vernunft und Weitsicht kann sich ausmalen wie eine Zukunft aussehen wird:
Wollen wir menschliche Vielfältigkeit, durch Nichtangepasstheit, oder einen menschlich durchkalkulierten, standarisierten Kostenfaktor bzw. Konsumfaktor.
Leise nur die Stimmen einer Opposition:
Forderung nach mehr Datenschutz >> (http://www.gulli.com/news/peter-schaar-forderung-nach-2009-04-21/)
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) Peter Schaar wird heute Mittag seinen Tätigkeitsbericht veröffentlichen. Er sagte heute früh, dass der Staat so nicht gut dastehen würde. Er rief die Politiker zu einer Umkehr der Maßnahmen auf, die seit dem 11. September 2001 beschlossen wurden.
http://www.deafvision.de/files/imagecache/artikel_picture/article_pictures/a2009040417470290961.jpg
Die Schlinge zieht sich zu.
Langsam, sicher, stetig.
Eine gehörige Portion Vernunft und Weitsicht kann sich ausmalen wie eine Zukunft aussehen wird:
Das habe ich mir ausgemalt. Danach werden wir zur absolut kontrollierten Sklavenrasse, beherrscht von ein paar Menschenhassern.
Zumindest die, die den nächsten Massenmord überleben.
Eigentlich ist es Krieg, nur keiner merkt es.
was ich "verwunderlich" finde ist, daß aus den Nachbarländern kaum berichtet wird. In Frankreich sind die Proteste der Arbeiter wesentlich weiter. Kaum eine Zeitung hier schreibt was dazu ... Komischerweise findet man Nachrichten nur entweder in der ganz linken Ecke (also alles linker als taz, die schreibseln ja auch nix) oder ... man staune, in der FTD, z.B. hier: http://www.ftd.de/politik/europa/:Fabrikblockaden-in-Frankreich-Arbeiter-k%E4mpfen-mit-Gewalt-um-Jobs/503989.html
Nascha, bin mal gespannt, was die französischen Kollegas heute in Hangover auf die Beine stellen. :D
Gruß
Peter
@wafi
Es gibt erste zögerliche Meldungen.
Muss Deutschland erst langsam darauf vorbereitet werden?
Tiefe Rezession schürt die Angst vor Konflikten >> (http://www.welt.de/wirtschaft/article3606861/Tiefe-Rezession-schuert-die-Angst-vor-Konflikten.html)
Bankchefs, Politiker und Gewerkschafter sind sich einig: Die Wirtschaftskrise kann schwere soziale Unruhen auslösen. Gesine Schwan, Bewerberin für das Bundespräsidentenamt, fürchtet, dass die Wut der Menschen in den kommenden Monaten deutlich anschwillt. Der prognostizierte Wirtschaftsabsturz von sechs Prozent sorgt für eine explosive Stimmung.
Was haben diese "etablierten" Parteien, Bankchefs und Gewerkschafter eigentlich dafür getan, dass es nicht zu gesellschaftlichen Konflikten kommt?
"Schmarotzerdebatten", ein von "Obenherab", und die Verhöhnung des Präkariats, sind, und waren denkbar ungeeignet den Status Quo von selbsternannten Eliten zu halten.
Soziologie ist hier das gefragte Fach von "Experten".
Ist nicht wenigstens das das Versagen, welches Sie sich endlich eingestehen könnten. Einerseits das Marktversagen nicht zu erkennen, und zusätzlich das Versagen, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Weder das eine noch das andere haben sie und ihre hochbezahlten "Experten" kommen sehen.
Teilen wäre das Gebot der Stunde, und nicht mit "Neid" (und "Links") argumentieren wollen, wo nichts davon vorhanden ist, nur um blos nichts abgeben zu müssen.
Genauso wenig ratsam ist es, weiter zu versuchen den Nutzen aus dieser Krise zu ziehen, und die Mehrheit der Leute wieder übers Ohr hauen zu wollen, nur um weiter machen zu können wie bisher.
http://www.politik-sind-wir.de/psw_pics/burning_demo.jpg
kleines Geplänkel unter Geistesbrüdern...
Aachen (ddp) Die FDP wirft Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) geschönte Zahlen bei der Neuverschuldung vor und fordert einen Kassensturz.
FDP fordert von Steinbrück Kassensturz >> (http://www.ad-hoc-news.de/fdp-fordert-von-steinbrueck-kassensturz--/de/Politik/20200193)
... soll mögliche Unterschiede der Parteien akzentuieren.
Aber die sind mit der Lupe zu suchen...
Denn was gibts da zu stürtzen!?
Milliarden für Banken, und "leidende" Unternehmen, reisst riesige Löcher in einen leeren Sack voll mit warmer Luft, der von kommenden Generationen als "Schuld" eingestanden und getragen werden soll, um andere Blasen, nämlich die von Finanzmärkten weiter mit lauwarmer Luft zu versorgen.
Die halten doch die Wähler nur wieder für beschränkt.
http://4.bp.blogspot.com/_ELzM_S573r8/SV88k0Cfy3I/AAAAAAAAKHg/BgXxFPWRRAs/s400/fdp+-+f%C3%BCr+alle+die+mehr+wollen.jpg
Sehr passend: "Für alle die mehr wollen".
Was Sarrazin für die Hartz4-Gruppen, ist Steinbrück für eine "Mittelschicht".
Steinbrück – Steuersünder gefährden Gesellschaft >> (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,622580,00.html)
Er ist für seine deutlichen Worte bekannt und nie um markige Sprüche verlegen: Jetzt hat Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) beklagt, dass die Zeiten der „Bagatellisierung von Steuerhinterziehung" vorbei sein müssen. Es handle sich nicht um ein Kavaliersdelikt, denn "wer Steuern hinterzieht, schadet seinen Mitbürgern".
Die Empörung die seine jüngsten Äusserungen in gerade dieser Schicht auslöst, ist von heuchlerischer Opportunismus und blendet den Wahrheitsgehalt der Aussage aus.
Sie ist wesentlich interessanter als das was Steinbrück sagte: Da ist vom "hart erarbeitetem Geld" die Rede, von "Legalität der Steurhinterziehung" bis "Brandstifterei" usw. usf.
Aber liebe Leute es muss gesagt werden: genau so verwerflich (nach unseren gesellschaftlichen Massstäben) wie das Handaufhalten für angebliche Leistungsverweigerer ist auch, - wenn man die gleichen Massstäbe ansetzt -, das Hinterziehen dergleichen.
Beides kommt letztendlich auf das selbe heraus.
sehen wir uns ein Umfrageergebnis an:
Gefährden Steuerhinterzieher unsere Gesellschaft?
Ja, in enormer Weise: 34%
Nein, tun sie nicht: 66%
So kann man, wenn man möchte, erkennen, dass eine "Finanzkrise" weit mehr ist, als nur auf Kapitalmärkte beschränkt. Es ist eine Gesellschaftskrise, die lange nocht nicht vorüber ist und die Ursachen bei den Menschen im Kopf noch nicht angekommen sind. Denn die sehen sie, wenn sie in den Spiegel schauen.
Nehmen wir mal Argumente einer westlichen, leistungsorientierten Mittelschicht, erübrigt sich jede ihrer Empörung denn:
Hart arbeiten tuen die Leute in Bangladesh oder China. Hier kriegt jeder akademische Hirni für den Spaziergang eines 9 h Tages soviel Kohle, dass er seinen fetten Arsch im Auto durch die Gegend schaukeln kann.
Jammern auf höchstem Niveau eben. :).
Steinbrücks Aussage muss man nicht gut finden, empört darf man auch sein, aber ein Portion Selbstreflektion und das Eingestehen eigener Defizite würden der eigenen Glaubhaftigkeit, ein echter [geistiger] Leistungsträger zu sein, wahrlich gut stehen.
Brüskiert nur eine andere Klientel: Peer Steinbrück....
http://www.welt.de/multimedia/archive/00803/STEINBRUECK_STEUER__803918g.jpg
...Sarrazin mit seinem Hartz4-Bashing, spricht im Grunde das selbe an....
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1131686,00.jpg
...Nur die gesellschaftliche Wahrnehmung ist eine andere...
auch ganz lustig ...
die FTD berichtet über massive Krawalle in Luxembourg von Arbeitern des Stahlkonzerns ArcelorMittal. Arbeiter versuchten die Konzernzentrale zu stürmen, es regnete Pflastersteine, aber auch Molotowcoctails und Rauchbomben, während drinnen die Hauptversammlung der Aktionäre tagte, die btw. 1.1 Mrd Dividendenausschüttungen 2008 bekommen hatten, jetzt aber 9000 Menschen auf die Straße setzen wollen. Mit der Dividende könnten die 9000 Menschen bei nem Schnitt von 3000 Tacken /Monat, 3,3 Jahre weiter beschäftigen ...
Wie dem auch sei. Die Wut der Arbeiter ist verständlich, daß vor der Hauptversammlung die Konzernzentrale mit extra Absperrgittern gegen die eigenen Arbeiter versehen wurde ... gewissermaßen auch. Auch verständlich, daß die luxembourger Polizei der Lage nicht Herr wurde ....
hier der Ftd link: http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Krawalle-wegen-Stellenabbau-Arbeiter-st%FCrmen-ArcelorMittal-Zentrale/512857.html
was ich nicht verstehe ...
die Medien wie Spiegel, Süddeutsche usw. berichten NICHT
was ich nicht verstehe ...
die Medien wie Spiegel, Süddeutsche usw. berichten NICHT
Ein paar leben gut mit dieser Verschleierung. Die Löhne sinken auch dort, die Arbeitszeiten steigen in den Redaktionen, die Lohnangestellten sind mürbe gemacht mit drohenden Jobverlust und Hartz4, willig und formbar,
Da wollen sie keine Unruhen.
Brüskiert nur eine andere Klientel: Peer Steinbrück....
http://www.welt.de/multimedia/archive/00803/STEINBRUECK_STEUER__803918g.jpg
...Sarrazin mit seinem Hartz4-Bashing, spricht im Grunde das selbe an....
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1131686,00.jpg
...Nur die gesellschaftliche Wahrnehmung ist eine andere...
Jetzt ist Sarrazin wieder dran ;)
Sarrazin hält Hartz-IV-Empfänger für Verschwender >> (http://www.welt.de/politik/article3728696/Sarrazin-haelt-Hartz-IV-Empfaenger-fuer-Verschwender.html)
Thilo Sarrazin kann seine derben Sprüche auch in seiner neuen Position nicht lassen. Der neue Bundesbankvorstand hat davor gewarnt, Bankberatern zu trauen. Eine Rentenerhöhung sei "völlig unsinnig". Hartz-IV-Empfängern wirft Sarrazin vor, Energie zu verschwenden. Sie hätten es eben "gerne warm".
Ehrlich sind die beiden schon: Schmarotzertum lässt sich beiden angesprochenen Gruppen vorwerfen.
Und das Gefühl ertappt worden zu sein ist das rote Tuch, welches für die Empörung in beiden Lagern sorgt.
...
Hellmann 15.05.2009, 11:43 Die aktuelle Werbung einer Zeitarbeitsfirma:
"15 Prozent Rabatt auf alle Hilfs- und Fachkräfte"
-> http://pressetext.de/news/090514030/zeitarbeiter-wie-billigware-angepriesen/
Dabei geht das jetzt erst los, da darf man sich auf einiges an Menschenverachtung in den nächsten Jahren gefasst machen.
Die wahnsinnige Erkenntnis des Präsidenten eines IFO - Institutes.
Ifo-Chef erwartet hohe Steuern und Sozialabbau >>. (http://www.welt.de/wirtschaft/article3758048/Ifo-Chef-erwartet-hohe-Steuern-und-Sozialabbau.html?page=1#article_readcomments)
Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, rechnet wegen der Wirtschaftskrise mit Steuererhöhungen und Kürzungen im Sozialbereich. Steuersenkungen, wie sie Union und FDP den Bürgern in Aussicht stellen, hält er für unrealistisch.
Ich erinnere mich an Zeiten in einem anderen Forum, da wurde gebashed, gemobbed und "Links" als Schimpfwort benutzt, wenn schon vor Jahren auf diese Entwicklung hingewiesen wurde.
Die Anhänger der neoliberalen Doktrin scheinen aber weniger Probleme damit zu haben, wenn eine ihrer Leitfiguren sich als Experte ausgibt, und ihnen die schon lange bekannten Wahrheiten aufbereitet...eine erbärmliche Leistung von selbsterklärten Leistungsträgern!
Eliten sehen anders aus, erkennen im Vorfeld was sich anbahnt und steuern mit Vernunft dagegen.
Da wäre der erste Schritt die Entsolidarisierung zu stoppen um die Leute nicht mit Verteilungskämpfe zu beschäftigen sondern darauf, den Weg aus der Krise zu beschreiten.
Aber lieber hingen und hängen sie an den Lippen eines Sarrazins, während ihnen hinterum das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Die Besteuerung von "Reichen" beschäftigt die Gesellschaft, wobei jeder Verkäuverazubi im 1. Halbjahr weiss, dass mit Bezeichnungen wie "Reiche & Millionäre sollen zahlen" keiner aus Vernunft abgeben und teilen würde, sondern nur die Gräben noch weiter und tiefer werden.
Medial ausgestrahlt wird daraus, schon fast verständlicher Weise eine "Neiddebatte".
Da merkt man, wie nicht wirklich Interesse besteht am Status Quo etwas ändern zu wollen. Jede mittelmässige Werbeklitsche weiss, dass mit solchen Slogans niemand vom Ofen hervorgelockt wird.
Das Kind ist schon lange in den Brunnen gefallen. Oh Wunder!
http://www.welt.de/multimedia/archive/00813/Sinn_DW_Wirtschaft__813491k.jpg
Bild: Welt online
Die wahnsinnige Erkenntnis des Präsidenten eines IFO - Institutes.
Ifo-Chef erwartet hohe Steuern und Sozialabbau >>. (http://www.welt.de/wirtschaft/article3758048/Ifo-Chef-erwartet-hohe-Steuern-und-Sozialabbau.html?page=1#article_readcomments)
Ich erinnere mich an Zeiten in einem anderen Forum, da wurde gebashed, gemobbed und "Links" als Schimpfwort benutzt, wenn schon vor Jahren auf diese Entwicklung hingewiesen wurde.
Die Anhänger der neoliberalen Doktrin scheinen aber weniger Probleme damit zu haben, wenn eine ihrer Leitfiguren sich als Experte ausgibt, und ihnen die schon lange bekannten Wahrheiten aufbereitet...eine erbärmliche Leistung von selbsterklärten Leistungsträgern!
Eliten sehen anders aus, erkennen im Vorfeld was sich anbahnt und steuern mit Vernunft dagegen.
Da wäre der erste Schritt die Entsolidarisierung zu stoppen um die Leute nicht mit Verteilungskämpfe zu beschäftigen sondern darauf, den Weg aus der Krise zu beschreiten.
Aber lieber hingen und hängen sie an den Lippen eines Sarrazins, während ihnen hinterum das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Die Besteuerung von "Reichen" beschäftigt die Gesellschaft, wobei jeder Verkäuverazubi im 1. Halbjahr weiss, dass mit Bezeichnungen wie "Reiche & Millionäre sollen zahlen" keiner aus Vernunft abgeben und teilen würde, sondern nur die Gräben noch weiter und tiefer werden.
Medial ausgestrahlt wird daraus, schon fast verständlicher Weise eine "Neiddebatte".
Da merkt man, wie nicht wirklich Interesse besteht am Status Quo etwas ändern zu wollen. Jede mittelmässige Werbeklitsche weiss, dass mit solchen Slogans niemand vom Ofen hervorgelockt wird.
Das Kind ist schon lange in den Brunnen gefallen. Oh Wunder!
http://www.welt.de/multimedia/archive/00813/Sinn_DW_Wirtschaft__813491k.jpg
Bild: Welt online Eigentlich wissen wir das doch alle und schon länger, aber es gibt eben Leute von rechts, die jede Realität tapfer verdrängen, wenn sie nicht ins rechte Weltbild passt.
Das Kind ist schon lange in den Brunnen gefallen. Oh Wunder!
Wenn die Leute nicht endlich kapieren, dass das Empören und das Anfüttern der Empörung zum simplen Konzept für Ohnmacht gehört, dass es ganz und gar nicht sinnvoll ist, sich an vorgelegten Vorurteilen und dämlichen Klischees abzuarbeiten, muss man es so sehen.
Wer zweimal hinsieht, kann leicht erkennen, meine ich, dass die hinterlegte Agenda gegen die Freiheit aller, mit Werkzeugen gemeißelt wird, die stumpf und hohl sind. Wenn man aber das erkannt hat, warum meißeln sogar die mit, die es erkannt zu glauben haben und sich daran stören?
An jeder zweiten Ecke wird gemeckert, so aufopferungsvoll wird gemeckert,
dass der Meckerer wirklich keine Kraft für konstruktive Dinge mehr aufbringen kann. Nur wer den Weg aus den Problemen wirklich sucht, kann ihn überhaupt finden, kann sie für sich lösen. Freiheit gibt es nicht gratis. Keiner der in die "Legislative" gewählt wurde und jemals wird, wird sich um die Freiheit anderer scheren, keiner.
Die simple Antwort ist: Verstehen was politisch-mediale Kampagnen sind. Zu wissen, ihre Inhalte und ihre Werkzeuge sortieren zu können und daraus den eigenen Kompass zu basteln.
Ich habe die Hoffnung noch nicht verloren. :p
Eigentlich wissen wir das doch alle und schon länger, aber es gibt eben Leute von rechts, die jede Realität tapfer verdrängen, wenn sie nicht ins rechte Weltbild passt.
Nein Cheops,
es sind nicht immer nur die Anderen.
Das ist ja der Witz an der Sache.
;)
Nein Cheops,
es sind nicht immer nur die Anderen.
Das ist ja der Witz an der Sache.
;) In dem Fall aber schon, denn ich hab meinen Kampf ja 20 Jahre hinter mir. Hätte ich gewusst, dass wir 2005 bei einem "Kreisleitungsmitglied und Sekretärin für Agitation und Propaganda bei der FDJ" als erste Kanzlerin landen, hätte ich es damals sicher gelassen. Ich bin auch da nur entsetzt über meine alten, damals noch idealistischen Mitstreiter aus der, von mir 1989 mitgegründeten "SPD der DDR", wie willig die sich wieder vor einen Karren spannen lassen.. Ich hab mir nichts vorzuwerfen, denn ich hab sowas geahnt und der Partei 1994 den Rücken gekehrt..
Wenn die Leute nicht endlich kapieren, dass das Empören und das Anfüttern der Empörung zum simplen Konzept für Ohnmacht gehört, dass es ganz und gar nicht sinnvoll ist, sich an vorgelegten Vorurteilen und dämlichen Klischees abzuarbeiten, muss man es so sehen.
Wer zweimal hinsieht, kann leicht erkennen, meine ich, dass die hinterlegte Agenda gegen die Freiheit aller, mit Werkzeugen gemeißelt wird, die stumpf und hohl sind. Wenn man aber das erkannt hat, warum meißeln sogar die mit, die es erkannt zu glauben haben und sich daran stören?
An jeder zweiten Ecke wird gemeckert, so aufopferungsvoll wird gemeckert,
dass der Meckerer wirklich keine Kraft für konstruktive Dinge mehr aufbringen kann. Nur wer den Weg aus den Problemen wirklich sucht, kann ihn überhaupt finden, kann sie für sich lösen. Freiheit gibt es nicht gratis. Keiner der in die "Legislative" gewählt wurde und jemals wird, wird sich um die Freiheit anderer scheren, keiner.
Die simple Antwort ist: Verstehen was politisch-mediale Kampagnen sind. Zu wissen, ihre Inhalte und ihre Werkzeuge sortieren zu können und daraus den eigenen Kompass zu basteln.
Ich habe die Hoffnung noch nicht verloren. :p
Meine Hoffnung ist schon seit 2005 verschwunden, denn dieses Land ist so gespalten, es wird die nächsten Jahre von einer unfähigen großen Koalition zur nächsten torkeln. ohne dass auch nur ein Problem gelöst wird, denn dazu fehlt es an kompetentem Personal in der Politik.
Meine Hoffnung ist schon seit 2005 verschwunden, denn dieses Land ist so gespalten, es wird die nächsten Jahre von einer unfähigen großen Koalition zur nächsten torkeln. ohne dass auch nur ein Problem gelöst wird, denn dazu fehlt es an kompetentem Personal in der Politik.
Cheops,
ich rede nicht von politischen Parteien.
Die sind nahezu irrelevant.
Ich rede von brauchbaren, umsetzbaren und unabhängigen Ideen.
;)
Hellmann 18.05.2009, 10:15 Nein Cheops,
es sind nicht immer nur die Anderen.
Das ist ja der Witz an der Sache.
;)
Was schlägst Du vor?
Raus mit der Sprache, noch haben wir Zeit, in aller Ruhe Strategiedebatten zu führen. :)
Selber kann man nicht so viel machen, außer sich für die nächsten zwei bis drei Jahre abzusichern, was mir hoffentlich gelungen ist. Habe die Entwicklung ja schon einmal erlebt.
Jetzt geht es schon langsam los, dass nicht mehr Konjunkturankurbelung das Thema ist, sondern wieder das Sparen, Kürzen, Streichen vor allem im Sozialbereich und die Erhöhung von Steuern ausgerechnet auf den Konsum.
Spätestens nach der Europa- und Bundestagswahl beginnt die massive Hetze gegen Arbeitslose und andere Sozialleistungsempfänger und Rentner. Kenne das alles schon aus den 80er Jahren und empfehle jedem, sich von Presse, Rundfunk und Fernsehen rechtzeitig zu verabschieden. Die werden wieder lügen, dass sich die Balken biegen, und man wird es nicht hindern können, weil alle, die mitlügen, gut dafür honoriert werden.
Der Höhepunkt der Krise ist erst in zwei Jahren...
Mein Rat ist, sich irgendwo gut einzugraben und zu verschanzen. Leider ändert das nichts an den gesellschaftlichen Verhältnissen, die mit jeder Krise wieder noch unerträglicher werden.
Die Repression nimmt wieder zu, der Opportunismus ebenso, auf den Straßen keine Blumenkinder, sondern Kurzgeschorene in Militärstiefeln...
Cheops,
ich rede nicht von politischen Parteien.
Die sind nahezu irrelevant.
Ich rede von brauchbaren, umsetzbaren und unabhängigen Ideen.
;) Das fragst du ausgerechnet mich?
Ich bin alt und ausgebrannt und meine Ideen versiegten, als ich miterleben musste, wie das neue, westliche Deutschland selbst kastrierte und den ideologischen Abfall einer überwunden geglaubten Zeit zu seinem Leitschaf machte...
Raus mit der Sprache, noch haben wir Zeit, in aller Ruhe Strategiedebatten zu führen. :)
(...)
Die Repression nimmt wieder zu, der Opportunismus ebenso, auf den Straßen keine Blumenkinder, sondern Kurzgeschorene in Militärstiefeln...
Meine einzige Strategie ist die Hoffnung, verhindern zu können,
dass die Masse sich dirigieren lässt und dieser Wahnsinn tatsächlich auch noch seine Opfer zu Tätern werden lässt.
Es gibt tatsächlich nur den einen Ausweg:
Die Megaphone unschädlich zu machen und die Massen so zur konstruktiven und freien Eigeninitiative zu drängen. Gute Lockstoffe sind rar.
:winken:
Wir wissen alle, dass das Kapital ungünstig verteilt ist. Die Frage ist, wie ändert man das. Auch wenn es äussertst unpopolär ist was jetzt ausgesprochen wird: Man muss an das Geld, dort, wo es vorhanden ist und leistungsloses Einkommen generiert.
Wie macht man das? Kampagnen wie "Reiche zur Kasse bitten" oder "Millionäre müssen zahlen" sind lächerlich.
Ich frage mich wer sich soetwas ausdenkt. Der führt sicher nichts gutes im Schilde.
Du musst sie also überzeugen, dass es Vorteile hat, Kapital besser zu verteilen und ihnen die Notwendigkeit vor Augen halten warum in diesen Zeiten mehr abverlangt wird.
Die gesellschaftliche Schieflage ist eine solche Notwendigkeit und sie wird um so dringlicher je mehr sie Schlagseite bekommt. Denn der Wohlstandsverlust einer Mittelschicht ist die echte Armut und Existenzkämpfe einer Unterschicht, die in die gesamte Gesellschaft strahlen und in wachsender Gewaltbereitschaft münden.
Für jeden Scheiss gibt es Werbeagenturen, Psychologen und Soziologen, die sich permanent Gedanken darüber machen wie sie das Geld der Konsumenten für einen Becher Joghurt bekommen.
Da kommt aber keine mal auf die Idee eine Kampagne zu machen wie sie eine Verteilungsgerechtigkeit hinbekommen und vermitteln. Dabei käme ihnen das selbst zu Gute.
Hellmann 18.05.2009, 12:09 Die werden ganz im Gegenteil eine sehr gut organisierte und finanzierte Kampagne hochziehen, die das Ziel hat, die Armen noch ärmer und die Reichen noch reicher zu machen.
Es geht schon los in der Springerpresse mit unserem allseits beliebten Prof. Unsinn:
Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, rechnet wegen der Wirtschaftskrise mit Steuererhöhungen und Kürzungen im Sozialbereich. Steuersenkungen, wie sie Union und FDP in Aussicht stellen, hält er für unrealistisch. Um zu wachsen, müsse Deutschland mehr investieren.
Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article3758048/Ifo-Chef-erwartet-hohe-Steuern-und-Sozialabbau.html?page=12#article_readcomments
Das kenne ich alles aus den 80er Jahren, genau dieselben Lügen und genau derselbe Unsinn. Die gekauften Professoren fordern krisenverschärfende Sparmaßnahmen im Sozialbereich und faseln von mehr Wachstum durch höhere Investitionen, was dann gleich zur Forderung nach höheren Profiten und Subventionen für das Kapital dienen wird.
Nein otix, die kommen zu keiner Vernunft, da wartest ewig drauf.
Um die Staatsschulden bezahlen zu können, „werden wir die Steuern erhöhen und die Staatsausgaben im Sozialbereich reduzieren müssen“, sagte der Ökonom. „Auf jeden Fall werden die Deutschen den Gürtel enger schnallen müssen.“
Es glaube ja niemand, die Professoren, die jetzt in den Medien auftreten, hätten nur keine Ahnung. Diese Figuren wissen genau, dass sie dreckige Lügner sind und dafür von interessierter Seite äußerst gut honoriert werden.
Nein, Du kriegst keinen Nobelpreis für Wirtschaft, wenn Du den dummen Dreck widerlegst! :toben:
Im Gegenteil, die lassen Dich dafür noch den Park fegen, wenn sie einen kriegen können.
Zum Glück gibt es diesmal Internet und einige Leserkommentare lassen hoffen:
Gargamel sagt:
Ist das die Rückkehr zum Planet der Affen?
Hellmann 18.05.2009, 12:31 Der nächste "Wirtschaftsforscher" hat auch schon tolle Ideen:
Wirtschaftsforscher rät zum Kinderkriegen
Babypause in der Krise: Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts in Halle will Arbeitslosigkeit und Jobverlust mit einer ungewöhnlichen Maßnahme begegnen. Junge Leute sollten einfach Kinder kriegen - und so den Abschwung überbrücken.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,625422,00.html
Das ist alles nur Müll, den man unter das Publikum streut, damit die Leute sich damit gegenseitig fertig machen:
"Was braucht das junge Ding einen Arbeitsplatz, die soll doch Kinder kriegen und ab in Kindsbett, Küche, Kirche!"
In so was sind die Profes... Dre... toll, man könnte meinen, die hätten die Propagandatricks alle studiert, statt Ökonomie.
Leute, macht Euch doch nicht unnütz Hoffnung, von dem was wir kennen und lieb gewonnen haben, allzuviel über den Bruch retten zu können. Alle Überlegungen diesbezüglich bassieren doch auf unserem jetzigen Erkenntnis- und Handlungsstand. Wenn dieser Bruch dann deutlich wird, steht uns von Unserer Basis vermutlich nicht mehr viel zu Verfügung. Dann erst werden wir uns passende Gedanken machen können, wie es weiter gehen könnte. Könnte deshalb weil ja viele sich vermutlich mit der neuen Situation überhaupt nicht anfreunden können und versuchen werden, ihre Pfründe wieder zu erlangen, was einerseits kaum gelingen kann und zu einer gewaltigen Ressourcenverschwendung und damit zu einem entsprechenden Allokationsproblem führt. Damit sind wir ja aktuell bereits konfrontiert.
Damit komme ich zum "hohlen Meißel" oder der Formulierung "total destruction is the only solution". Weshalb sollte man diejenigen, die offensichtlich in eine Sackgasse hineinlaufen möchten nicht dabei bekräftigen? Die "Schlaumeier" laufen doch bekanntlich als erste und müssten doch erwartungsgemäß von den nachrückenden Massen gegen die Mauer oder über den Abgrund gedrückt werden. Es werden in erster Linie die sein, die in Gott ein höheres Wesen sehen und mit solchen Leuten kann ich nicht viel erreichen, eigentlich sind sie mir lästig zumal sie durch die Bank nach dem ewigen Leben streben obwohl man genau dieses nicht soll. Wie sang schon Hannes Wader im Tankerkönig? Diese Leute sind unbelehrbar wie im Besonderen viele der Leute, denen Religion respektive Glaube völlig fremd sind. Die Fußen doch alle in ihren Ideologien auf Technokratie, deren globales Zusammenspiel auseinanderzubrechen droht, sich hoffentlich im Nichts auflöst.
Randle P. McMurphy 18.05.2009, 13:11 Noch ein weitere Untergangs-Prophet: http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut/700669.html
Mal ehrlich Ihr Hühnchen welche Syteme haben schon die Jahrhunderte überdauert ?
Ist die Geschichte nicht dazu da uns das zu lehren ?
Noch ein weitere Untergangs-Prophet: http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut/700669.html
Mal ehrlich Ihr Hühnchen welche Syteme haben schon die Jahrhunderte überdauert ?
Ist die Geschichte nicht dazu da uns das zu lehren ?
lesenswert.
Zunächst mal: Mir, der ich die Große Depression miterlebt habe, fällt es immer noch unfassbar schwer zu verstehen, wieso die Ideologen der entfesselten Marktwirtschaft, deren Vorgänger schon einmal so eine fürchterliche Katastrophe, also Armut, Elend, Arbeitslosigkeit, letztendlich auch den Weltkrieg mitverursacht haben, in den späten Siebzigern, den 80er, 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder das Sagen haben konnten.
Noch ein weitere Untergangs-Prophet: http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut/700669.html
Mal ehrlich Ihr Hühnchen welche Syteme haben schon die Jahrhunderte überdauert ?
Ist die Geschichte nicht dazu da uns das zu lehren ? Dieses dauert auch nicht mehr lange und ohne ein Prophet zu sein, wenn Deutschland weiter eine so unfähige Regierung hat, wird die dunkle Realität jede noch so düstere Prophezeiung überholen.:rolleyes2:
Mal ehrlich Ihr (...) welche Syteme haben schon die Jahrhunderte überdauert ?
Ist die Geschichte nicht dazu da uns das zu lehren ?
All die Naturvölker, solange sie nicht "entdeckt" und global eingebunden wurden. Deren Systeme hielten gar über Tausende von Jahren.
All die Naturvölker, solange sie nicht "entdeckt" und global eingebunden wurden. Deren Systeme hielten gar über Tausende von Jahren.
Die haben eben eine Definition für Wohlstand,
derer man hier spottet oder "bedauert"...
Tja. :winken:
Die haben eben eine Definition für Wohlstand,
derer man hier spottet oder "bedauert"...
Tja. :winken: Stimmt, denn mit Pfeilspitzen, Hühnern und Perlenketten aus Plastik kommt man in Europa nicht weit...:)
Die haben eben eine Definition für Wohlstand,
derer man hier spottet oder "bedauert"...
Tja. :winken:Was ein Glück, dass Spott und Bedauern nicht weiterhelfen. Der Unterschied ist halt der: Man kann auf die Definition schnell hingebombt werden - Planet der Affen wurde schon erwähnt - oder nimmt eben den Bomben den Wind aus den Segeln, indem man sich freiwillig dorthin, back to the roots, begibt. Da rechnet nämlich Niemand, schon gar nicht das "System", mit. Frage mich aber bitte nicht, was diese "Freiwilligkeit" auslösen könnte - ich schätze mal: Nichts.
- ich schätze mal: Nichts.
Irgendwie geht es trotzdem weiter. :)
Irgendwie geht es trotzdem weiter. :) Mit derselben Sprechblase gehen Merkel und ihre Bande von Raubrittern an dieses Problem. Nur im Gegensatz zu dir bekommen die jeden Monat eine Menge Geld dafür, solche Probleme zu lösen und Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Allerdings ist eine Weltwirtschaftskrise kein Naturereignis, sondern ein Phänomen was durch die Gier der Menschen verursacht wurde und sich ganz sicher nicht von selbst erledigt.:(
Mit derselben Sprechblase gehen Merkel und ihre Bande von Raubrittern an dieses Problem. Nur im Gegensatz zu dir bekommen die jeden Monat eine Menge Geld dafür, solche Probleme zu lösen und Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Allerdings ist eine Weltwirtschaftskrise kein Naturereignis, sondern ein Phänomen was durch die Gier der Menschen verursacht wurde und sich ganz sicher nicht von selbst erledigt.:(
Oh, bin ich einem Klischee auf die Füße getreten?
:kopfkratz:
Oh, bin ich einem Klischee auf die Füße getreten?
:kopfkratz: Nein, ich hab deine Aussage nur ins rechte Licht gerückt. :)
Nein, ich hab deine Aussage nur ins rechte Licht gerückt. :)
:nono:
Das kannst Du nicht Cheops.
Wir können gern diskutieren, aber meine Aussagen
kann nur ich ins rechte Licht rücken.
:nono:
Das kannst Du nicht Cheops.
Wir können gern diskutieren, aber meine Aussagen
kann nur ich ins rechte Licht rücken. Na dann sage, was du meinst und rede nicht über Klischees.
Na dann sage, was du meinst und rede nicht über Klischees.
Meine Antwort war für Spökes Beitrag.
Daraus erkennt man doch den Zusammenhang, wenn nicht halb so schlimm.
Ich werde mich hier keinem themenfremden Duell liefern.
:)
Meine Antwort war für Spökes Beitrag.
Daraus erkennt man doch den Zusammenhang, wenn nicht halb so schlimm.
Ich werde mich hier keinem themenfremden Duell liefern.
:) Na dann.
Missverständnisse gehören zum täglich Brot eines Internetforums...:o
Der nächste Schritt in den politisch/gesellschaftlichen Niedergang ist die Verabschiedung der Behandlungen aus dem Solidaritätsprinzip.
Sie weichen dem einfach Gegeifere nach Kosteneffizients, eines schnöden Mammons. Die Durchdringung eines Marktbegriffes in den Handlungsspielraum jedem Individuums, bis in den aufopferungsvollen Tod hinein.
Scheibchenweise, so, das es immer noch in der breiten Meinung für Zustimmung und Beifall sorgt, wird der Abbau von Leistungen vonstatten gehen. Behandlung nach Kassenlage ist Sozial- Darwinismus und Auslese.
Noch gibt es Widerstand - "in aller Schärfe", aber bald wird er mit einem allgemeinen: "Wer soll das bezahlen?" und "wir müssen den Gürtel enger schnallen" sturmreif geschossen sein:
In aller Schärfe hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) auf den Ärztewunsch nach einer Prioritätenliste für zu behandelnde Krankheiten reagiert. Die Forderung von Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe nach einer Rangliste habe "wenig mit unseren humanitären Ansprüchen zu tun". Mit ihrer Kritik steht Schmidt nicht allein.
Sturm der Entrüstung über Prioritätenliste der Ärzte >> (http://www.welt.de/politik/article3771773/Sturm-der-Entruestung-ueber-Prioritaetenliste-der-Aerzte.html#vote_3771986)
Es brauchen dafür nur ein paar Prozentpunkte eines Daxes oder Gewinnerwartungen "systemischer" Unternehmen und Institutionen zu sinken, und der Aufschrei nach Kostenreduzierung in diesem Bereich wird unüberhörbar sein.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00815/SCHMIDT_LISTE_DW_Ba_815064g.jpg
Bild: Welt online
Der nächste Schritt in den politisch/gesellschaftlichen Niedergang ist die Verabschiedung der Behandlung aus dem Solidaritätsprinzip.
So weicht es dem einfach Gegegeifere nach Kosteneffizients, eines schnöden Mammons. Die Durchdringung eines Marktbegriffes in den Handlungsspielraum jedem Individuums, bis in den aufopferungsvollen Tod hinein.
Scheibchenweise, so, dass es immer noch in der breiten Meinung für Zustimmung und Beifall sorgt wird der Abbau von Leistungen von statten gehen. Behandlung nach Kassenlage ist Sozial Darwinismus und Auslese.
Noch gibt es Widerstand - "in aller Schärfe", aber bald wird er mit einem allgemeinen: "Wer soll das bezahlen?" und "wir müssen den Gürtel enger schnallen" sturmreif geschossen:
Sturm der Entrüstung über Prioritätenliste der Ärzte >> (http://www.welt.de/politik/article3771773/Sturm-der-Entruestung-ueber-Prioritaetenliste-der-Aerzte.html#vote_3771986)
Es brauchen dafür nur ein paar Prozentpunkte eines Daxes oder Gewinnerwartungen "systemischer" Unternehmen und Institutionen zu sinken, und der Aufschrei nach Kostenreduzierung in diesem Bereich wird unüberhörbar sein.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00815/SCHMIDT_LISTE_DW_Ba_815064g.jpg
Bild: Welt online Nur eine kleine Anmerkung dazu. Ich kenne persönlich ein paar HNO und Zahnärzte, die den Wunsch äußerten, diese Ulla Schmidt auf ihrem Behandlungsstuhl zu haben, um ihr die Begeisterung über ihre Machenschaften ganz persönlich zukommen zu lassen. :happy:
Hellmann 22.05.2009, 17:52 Jedesmal, wenn man meint, es geht nicht mehr dümmer in der Presse, dann kommt sowas:
Der Bürgerkönig
Von Markus Feldenkirchen
Bundespräsident Horst Köhler lässt sich von seinem Volk wie ein Ersatzmonarch feiern. Einst angetreten als Reformer, verlangt er den Bürgern längst keine Zumutungen mehr ab, er hat sich mit ihnen verbündet. Opfer dieses Paktes ist die Politik.
Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,625483,00.html
Eigentlich erwartet man, dass die Buchstaben in so einem Artikel völlig durcheinander verwechselt sind, weil einer sowas doch nur im Vollsuff schreiben kann.
War der SPIEGEL schon immer so und wir haben es früher aus Naivität blos nicht bemerkt? :confused:
Jedesmal, wenn man meint, es geht nicht mehr dümmer in der Presse, dann kommt sowas:
Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,625483,00.html
Eigentlich erwartet man, dass die Buchstaben in so einem Artikel völlig durcheinander verwechselt sind, weil einer sowas doch nur im Vollsuff schreiben kann.
War der SPIEGEL schon immer so und wir haben es früher aus Naivität bloß nicht bemerkt? :confused: DER SPIEGEL hat sich verändert und ist wie jede andere Zeitung geworden, der es nur noch um den Verkauf geht.. Ich hab daher mein Abo vor Jahren auch gekündigt, denn solche 08/15 Grütze kann man überall zu lesen bekommen. Rudolf Augstein dürfte im Grab rotieren und 2008 wollte ja nicht einmal Klaus Esser vom ZDF mehr beim SPIEGEL anfangen. Die einstige Perle des deutschen Journalismus, das Franz Josef Strauß als Innenminister sogar mal überwachen ließ, ist zu einem beliebigen Blättchen verkommen.
Als ein weiteres Indiz eines politisch/gesellschaftlichen Niedergangs ist der permanente Versuch abgehalfterte und unehrenhaft entlassene "Politiker" eine Stimme und Plattform zu geben.
Jünstes Beispiel: Laurenz Meyer. Immer mal wieder aus einem dunklen Loch kriechend, wohin es ihn verbannte nach seiner RWE Affäre (RWE vergoldet Laurenz Meyer den Abschied), sucht er dann und wann seine Daseinsberechtigung im Aufstellen populistischer Forderungen und das Tingeln durch Talkshows.
Politiker fordert Urlaubssperre für Bundestag >> (http://www.freenet.de/freenet/boulevard/artikel/200905_laurenz_meyer_urlaubssperre_politiker/index.html)
Die Sommerpause ist politische Tradition, nicht nur in Deutschland. Jedes Jahr schließt der Bundestag für 60 bis 70 Tage seine Pforten und die politische Arbeit bleibt der Regierung überlassen. Einzig für Sondersitzungen können die Abgeordneten während der "Politikerferien" einberufen werden. Der CDU-Spitzenpolitiker Laurenz Meyer fordert im Krisenjahr jedoch eine andere Regelung.
Laurenz Meyer, "Spitzen-Politiker"? :D
Wer braucht das!?
Sicherlich die Journallie, die mit eben diesen abgehalfterten Personen den Bekanntheitsgrad ausnutzt um das Kürzel CDU (kann aber auch SPD oder FDP sein, o. ä.) hinter seine Bilder zu positionieren um eine Omnipräsenz von Partein zu erwirken.
http://suboptimales.files.wordpress.com/2009/02/meyerla0.png?w=120&h=169
Bild: Suboptimales
Kürzlich noch wurden sie von höchster Stelle als Panikmacher gegeißelt: DGB-Chef Michael Sommer, Gesine Schwan, Huber und noch ein paar andere:
Angesichts der erwarteten tiefen Rezession warnen Politiker und Arbeitgeber eindringlich vor Panikmache. Gerade in der gegenwärtigen Krise sei eine negative Stimmungsmache “äußerst schädlich”, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Zeitung “Die Welt”. Gesellschaftliche Verantwortungsträger sollten sich nicht “an wilden Spekulationen und wahltaktischen Manövern” beteiligen.
Scharfe Kritik an Propheten sozialer Unruhen (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/scharfe-kritik-an-propheten-sozialer-unruhen;2251146)
Die Kanzlerin fordert “konstruktive Antworten” statt Panikmache: Angela Merkel kritisiert scharf die wiederholten Warnungen der Gewerkschaften vor sozialen Unruhen in Deutschland. Der CDU-Chefin zufolge ist das Schlimmste der Krise bald überstanden – DGB-Chef Sommer sieht das anders.
Heute sieht die Sache nun bereits anders aus, und “soziale Unruhen” werden auf die Stufe von Terror und Terroristen gestellt:
Leipzig (ots) – Die Bundesregierung stellt sich auf den möglichen Ausbruch sozialer Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise ein. Das ist das Ergebnis der Recherchen des Terrorismusexperten Udo Ulfkotte, die der “Leipziger Volkszeitung” (Montag-Ausgabe) vorliegen. Ulfkotte will seine Ergebnisse im morgen (Dienstag) erscheinenden Buch “Vorsicht Bürgerkrieg!” vorstellen.
Terrorismusexperte Ulfkotte: Bundesregierung rechnet mit sozialen Unruhen (http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-06/14285674-lvz-terrorismusexperte-ulfkotte-bundesregierung-rechnet-mit-sozialen-unruhen-007.htm)
Was aber haben “soziale Unruhen” mit Terrorismus zu tun!? Genau soviel, daß bei den geneigten Lesern und den allzu unbefangenen Konsumenten der Systemmedien die Verbindung “soziale Unruhen” = “Terrorismus” verankert werden soll. Für das politische Vorgehen gegen unzufriedene Bürger scheint das zukünftig nötig zu werden.
Nur müssen wir uns klar sein, daß, wer diesen Kapitalismus haben möchte, und vom “funktionieren” dessen spricht, ohne soziale Unruhen nicht auskommt, weil sie immer wieder für das nötige Gleichgewicht sorgen, damit er überhaupt funktioniert.
Denn was passiert denn wenn nicht das ständige Tauziehen zwischen Links – Rechts und Mitte stattfinden würde, welches nach ganz normalen Marktgesetzen funktioniert und auch Konkurrenzsituationen beinhaltet? Genau das was die eigentliche Gefahr des Kapitalismus ist: Eine uneingeschränkte Angepasstheit, die Märkte nicht mehr braucht, weil die Wenigen, die dann noch übrigbleiben, keine mehr benötigen, und damit den Kapitalismus obsolet werden lassen.
bolschowski 03.07.2009, 07:06 Leider muß ich dir in dem, was du sagst vollkommen recht geben. Das, was sich da abzeichnet geht über die perfiden Manipulationsmethoden, die wir bis dato erlebt haben noch ein gutes Stückchen hinaus. Die latente Gleichsetzung von Terrorismus und sozialen Unruhen ist ein direkter Angriff auf den Nerv einer Demokratie. Und wir sollten es, wenn möglich nicht dulden jede Form des Ungehorsams oder Widerstands in das Vokabular des Angriffes auf unseren Staat abrutschen zu lassen. Ganz im Gegenteil werden wir im Falle eines Anschlages (möge er noch so klein sein) jede Menge Ungehorsam brauchen, um unseren Rechtsstaat zu verteidigen.
"Die Staatsform muß ein durchsichtiges Gewand sein, das sich dicht an den Leib des Volkes schmiegt. Jedes Schwellen der Adern, jedes Spannen der Muskeln, jedes Zucken der Sehnen muß sich darin abdrücken. Die Gestalt mag nun schön oder häßlich sein, sie hat einmal das Recht zu sein wie sie ist, wir sind nicht berechtigt, ihr ein Röcklein nach Belieben zuzuschneiden."
Georg Büchner, Dantons Tod
Wohin ideologisierte Verblendung führt, lässt sich derzeit am Beispiel der Berliner S-Bahn absehen. Im Privatisierungswahn, der den Besitz des Gemeinwesen von Schlüsselstrukturen als sozialistisch, gar kommunistisch oder DDR-like betrachtet, wird natürlich alles, was Renditezielen unterworfen ist, unter der Prämisse "Einsparungen" geopfert.
Service- und Qualitätsabbau wird hierbei zu "Eigenverantwortung" gemacht.
Unter dem Begriff der "Eigenverantwortung" wird dann auch im Falle eines Unglückes, die Schuld auf die Nutzer abgewälzt:
Wer damit fährt ist selber Schuld, denn im Kapitalismus hat jeder die Freiheit Auto zu fahren, dorthin zu ziehen wo es keine S-Bahnen braucht, oder mit dem Fahrrad zu fahren.
Im Falle der S-Bahn werden Fahrgäste übrigens "Beförderungsfälle" genannt.
Dabei ist die S-Bahn Problematik dabei noch eine recht harmlose: Man stelle sich vor "Einsparungen" träfen drastisch z.B. Atomkraftwerke.
Warum da noch nichts passiert ist?
Einfach deswegen, weil die Betreiber bei einem Unglück derzeit noch selbst, oder der nähere Verwandschaft/Bekanntschaft direkt betroffen wären. Gleichzeitig wäre das Risiko, der gesellschaftlichen Ächtung auch noch zu groß.
Möglich werden dort sicherheitsgefährdende Einsparung aber dann, wenn die Betreiber, und ihr gesellschaftliches Umfeld, geographisch so weit entfernt und/oder abgeschottet sind, daß weder die physische Gefahr durch z.B. Strahlung ihnen gefährlich werden könnte, noch gesellschaftliche Unmut sie in irgend einer Weise anficht.
Ist es aber erst einmal so weit gekommen, in vielleicht 50 oder 100 Jahren, würden, unabhängig davon, welche technische Errungenschaften in der Energiegewinnung noch gemacht werden, die Sicherheitsstandards soweit heruntergefahren, daß das Risiko eines "Reaktorzwischenfalls" sich deutlich erhöht.
Ist es dann zum Gau gekommen, lässt sich wieder mit Eigenverantwortung" argumentieren. Natürlich von denjenigen, die das nicht betrifft und ihre Renditeziele erreicht haben möchten.
Das Beispiel der Berliner S-Bahn zeigt also, die Funktionen und Mechanismen einer renditeunterworfenen Vorgehensweise, die es im Zuge von Privatisierungen gibt. Sie machen aber dort nicht halt!
Das Beispiel der Berliner S-Bahn zeigt also, die Funktionen und Mechanismen einer renditeunterworfenen Vorgehensweise, die es im Zuge von Privatisierungen gibt. Sie machen aber dort nicht halt!
Wie viele Beispiele brauchen wir eigentlich noch? Vor Jahren die Londoner Thameswater, letztes Jahr die American Airlines, nun die Berliner S-Bahn und viele viele andere Beispiele, die noch nicht durch die Medien gingen.
Einsparen für Profitzwecke verbunden mit Gefährdung der Sicherheit ist inzwischen Alltag geworden.
Weiter gehts mit der ofiziellen Heuchelei und Blendung:
Auf der einen Seite soll die Mittelschicht Mittelschicht bleiben, auf der anderen Seite regen sich, reichlich viele, quer durch die Gellschaft auf, wenn über Streiks versucht wird den Status Quo zu halten, um ein Abrutschen zu verhinden.
Am Ende der erfolgreichen Propaganda trifft man sie bei der kollektiven Schuldzuweisung auf Geringverdiener und sog. "Unterschichtler":
Diese Wenigverdiener sind es nämlich, die das Gemeinwesen mit ihren Wohlstands- und Versorgungserwartungen in den Bankrott treiben. Mittlerweile sind es so viele, dass keine große Partei mehr an Ihnen vorbei kommt, wenn sie Wahlen gewinnen will. Längst sind die direkten und indirekten Empfänger staatlicher Leistungen (also in Wahrheit des Steueraufkommens) in der Mehrheit. Eine von staatlicher Sozialpolitik selbst geschaffene Mehrheit, gegen die niemand mehr regieren kann.
http://www.welt.de/wirtschaft/article4118272/Der-staatliche-Raubzug-gegen-die-Mittelschicht.html
Aha:
Diese Wenigverdiener sind es nämlich, die das Gemeinwesen mit ihren Wohlstands- und Versorgungserwartungen in den Bankrott treiben.
Es ist wohl eher der geringen Solidarität der sogenannten Mittelschicht geschuldet, sowie einer gewissen geistigen Einfältigkeit, daß sie immer weiter errodiert. Nur sehen tut sie das wieder nicht.
Mittelschicht bleiben, ohne Tariferhöhungen, die aber nur durch knackige Streiks durchzusetzen sind; dagegen aber zu sein, funktioniert gleichzeitig nicht!
Hellmann 28.07.2009, 08:20 Nun ja, das ist die tagtägliche Propaganda der Konzernpresse, eine andere Presse gibt es ja nicht mehr. Die bezahlten Journalisten sollen den "Mittelstand" gegen die "Unterschicht" aufhetzen, damit man über den Abbau von Sozialleistungen die Löhne weiter kürzen kann.
Danach ist dann auch der "Mittelstand" pleite, wenn die Bevölkerung nur noch bei Discountern einkaufen kann und das Geld für sonst nichts mehr reicht.
Bezahlte Interessenpropaganda also, bezahlt und in Auftrag gegeben von den ganz reichen Kapitalisten. Interessant ist, dass sie sogar bei ihren Lesern keine Mehrheit haben. Die Abstimmung über die Frage, ob Sozialleistungen gekürzt werden sollen, haben 63% mit "NEIN" beantwortet, trotz der geballten Medienpropaganda jeden Tag, pausenlos.
Nun ja, das ist die tagtägliche Propaganda der Konzernpresse, eine andere Presse gibt es ja nicht mehr. Die bezahlten Journalisten sollen den "Mittelstand" gegen die "Unterschicht" aufhetzen, damit man über den Abbau von Sozialleistungen die Löhne weiter kürzen kann.
Danach ist dann auch der "Mittelstand" pleite, wenn die Bevölkerung nur noch bei Discountern einkaufen kann und das Geld für sonst nichts mehr reicht.
Bezahlte Interessenpropaganda also, bezahlt und in Auftrag gegeben von den ganz reichen Kapitalisten. Interessant ist, dass sie sogar bei ihren Lesern keine Mehrheit haben. Die Abstimmung über die Frage, ob Sozialleistungen gekürzt werden sollen, haben 63% mit "NEIN" beantwortet, trotz der geballten Medienpropaganda jeden Tag, pausenlos.
Man merkt halt einfach, daß es den Leuten jahrzehnte lang gut ging. Mit freundlichen Anfragen nach Tariferhöhungen und blos keinem Anecken ist hier kein Blumentopf zu gewinnen. Das hat diese Mittelschicht hier alles völlig verlernt. Die quiekt ja schon rum wenn das Wort Streik nur in den Mund genommen wird, diese Heulsusen. Die sind schon auf dem Weg dahin wo sie hingehören, und von da aus dürfen sie sich dann wieder hochberapplen. Besser gesagt ihre Nachkömmlinge....
Den deutschen Michel bewegt zur Zeit eine Dienstwagenaffäre, die mehr zur Posse wird, und im Grunde dabei Michel mit dem Nasenring durch die Arena führt.
Zu vorhersehbar seine Empörung über die pöse U. Schmidt. Dabei blendet er völlig aus, daß ganz andere Personenkreise ihm wesentlich mehr finanziellen und gesellschaftliche Schaden zufügen als die Gesundheitsministerin es könnte.
Die Steuerhinterziehung, die Korruption, die zugeschacherten Aufsichtsratsposten, all das lässt ihn kalt. Sollte diese Themen aber in den Fokus gerückt werden, spricht er in pharisäischer Marnie von "Neiddebatte", "Leistungsträger" und "Notwehr".
Bei dieser "Dienstwagenaffäre" ist noch nicht einmal das Wort "Neid" gefallen, wohl, weil Michel meint, daß Fr. Schmidt von ihm bezahlt würde.
Auf die Idee, daß Steuerhinterziehung, Korruption und zugeschacherte Aufsichtsratsposten von ihm, mittels "Subventionen" und Umverteilung auch bezahlt werden, kommt Michel nicht.
Er echauffiert sich wieder über Peanuts, während ihm hintenrum das Geld richtig aus der Tasche gezogen wird. :p:
Dabei umschwärmt er die FDP mit der Millionenstrafe Möllemanns, Lambsdorf als vorbestrafter Steuerhinterzieher, CDU mit Kohls Versprechen, Schäuble, Koch und Mayer und jüngst Carstensen und wehnt sich damit bei den "Guten".
Deutschlands Michel eben. :rolleyes2:
bolschowski 29.07.2009, 13:28 Ulla war auf Urlaub neulich in Alicante
Sie hat weder Freunde dort noch Verwandte
Aber ein Auto mit Fahrer und Kind
sowie Termine, die wie man hört dienstlich sind
Sie hat einen Anspruch darauf, wie sie uns höflich verspricht
Eine Diebstahlversicherung hingegen hatte sie nicht
Frau Merkel ließ sich nach Sylt fliegen, wie manche Webseiten bekunden
Nur sind diese leider verschwunden
So hat jeder Seins in diesen Sommertagen
vor der Wahl
keine Qual
für uns Wähler, denn es gibt wohl keine wicht´geren Frag
Schaut man sich die deutsche Medienlandschaft an, könnte man glauben die Wahl ist bereits gelaufen. Die vermeindlichen Gewinner sollen schon im Vorfeld fest stehen: Schwarz/Gelb. Präferiert von Presse und Journallie. Sie hängen so fest an ihren Rockzipfeln, wie ein Haufen ängstlicher kleiner Kinder.
Wissen doch die ganzen Spindoktoren um den stabilisierenden Faktor wenn es um (Lohn)Arbeitsplätze in den anhängigen Werbeagenturen, Nachrichtensendern, Börse, und unter den ganzen journalistischen Freiberuflern mit ihren Familien geht. Unvorstellbar für sie eine andere Konstellation. Gefährlich für sie eine Neuorientierung, Eigeninitiative und Eigenverantwortung nur Schlagwörter die für alle anderen gelten, in den Mund gelegt und bezahlt von postensichernden Instituten, die die “Notwendigkeit marktwirtschaftlicher Reformen” unter das Volk mischen sollen. Zu groß ist dort die Angst vor Veränderung. So wird geschrieben was das Zeug hält. Mauern ist angesagt. Schwarz Gelb muß Wirklichkeit werden, wenn dabei auch Objektivität und Ehrlichkeit für das, was diesen Parteien seit langen Jahren geleistete (oder nicht geleistet) haben, auf der Strecke bleiben.
Politik von Beratern der Lobbygruppen, dazwischengeschaltet Personen, gehypte in der Funktion einen Anstrich von Kompetenz und Stärke zu geben.
Gewaltige Statistikblöcke werden den Bürgern präsentiert: 36% Prozent für die Schwarzen, Gelb im Aufwind, das böse Rot niedergeschrieben, aber nur soviel (24%), daß es immer noch als stabilisierender Faktor herhalten kann. Nicht mehr als eine weichgespülte Oppositonsalternative für den systemkonformen deutschen Wähler. Die “Sonstigen”: Parteiengruppierungen ingnorant und bewußt kleingeschrieben. Daran lässt sich aber ablesen, was wirklich eine Veränderung bewirken würde.
Das Ganze wir garniert mit Überschriften wie: Deutschlandtrend, wobei das Wort Deutschland an eine solidarische, verbindende Emotion appeliert, das Wort Trend für Leichtigkeit, Jugendlichkeit und Unbeschwertheit steht. Die Wahlprognosen sind aber weiterhin fern jeglicher Aufbruchsstimmung, wie man es von solch einem Ausdruck vermuten könnte.
Eingelullt und ehrfürchtig lässt es den Wahlberechtigten entweder resignieren, und sein Kreuz gar nicht machen, oder vor lauter Herdentrieb und Gruppenzwang sein Kreuz dort machen, wo es vermeindlich alle tuen.
Der wichtige Grundwert dieser statistischen Auswertungen dabei nur eine Randbemerkung. Dabei ist sie ausschlaggebend für die Legitimation sogenannter Volksparteien. Die wachsende Nichtwählerschaft zwar thematisiert, aber besser nicht weiter nachgehakt. Volksparteien? Nein, nur noch Makulatur.
Hundert Prozent sind ein Ganzes – meint man, ist aber nicht so. Prozente lassen sich hervorragend visualsieren und entsprechend manipulativ einsetzen – siehe Bild. Von Grundgesamtheit ist dort die Rede. Eine Größe die nicht weiter spezifiziert ist. Wie setzt sie sich zusammen, wer gehört ihr an, wie wurde sie erhoben, wo wurde sie erhoben. Ein Einfallstor der Fehlinterpretationen.
Was wieder auf der Strecke bleibt? Veränderungen, ein frischer Wind, neue Ideen. Zu unbequem für die Bequemen. Diese Wahl steht unter dem Motto eines “weiter so”. Weiter mit Staatsverschuldungen und deren Zinsen, die immer schwerer sind zu bedienen sind. Denn zurückgezahlt werden sollen sie nicht.
Aber auch auf eine Gefahr hin, durch die eigenen Teilnahme an der Bundestagswahl 2009 sein “Funktionieren” innerhalb einer zweifelhaften Demokratie unter Beweis zu stellen, und so, evtl. einmal mehr zum stillen Mittäter einer fehlgeleiteten Ideologie zu werden, ist das Nichtwählengehen zwar bis zu einem gewissen Grad verständlich, aber sicher nicht der richtige Weg.
Fortsetzung folgt.
Schaut man sich die deutsche Medienlandschaft an, könnte man glauben die Wahl ist bereits gelaufen. Die vermeindlichen Gewinner sollen schon im Vorfeld fest stehen: Schwarz/Gelb. Präferiert von Presse und Journallie. Sie hängen so fest an ihren Rockzipfeln, wie ein Haufen ängstlicher kleiner Kinder.
Schaut man sich die SPD an, so bekommt man den Eindruck es mache ihnen gar nichts aus, so tief in den Keller zu fallen. Da sind wohl diesesmal auch unter 20% locker drin.
Ob es daran liegt, dass die SPD schon seit Schröder CDU-Politik macht? :kopfkratz:
Jedenfalls scheinen die Wähler die SPD nicht sonderlich zu interessieren, denn der typische SPD-Wähler fühlt sich von dieser Partei nicht mehr vertreten und läuft weg. Die SPD aber tut nichts, um diese Wähler wieder für sich zu gewinnen und macht weiter CDU-Politik.
Egal was die Parteien uns nun vor den Wahlen versprechen - sie werden ihre Versprechen eh nicht halten. Diese Parteien bekommen von den Zentralbanken vorgeschrieben, welche Politik sie zu machen haben. Das Parteiprogramm der Zentralbanken heißt für die nächsten Jahre Krieg, Massenverarmung und Bevölkerungsreduzierung und CDU/FDP/SPD/Grüne & Co. werden das schon irgendwie umsetzen.
Oder glaubt tatsächlich noch einer daran, dass die Demokratie nicht vergewaltigt wurde und die Täter wären unschuldige, ehrenwerte Leute?
Schaut man sich die SPD an, so bekommt man den Eindruck es mache ihnen gar nichts aus, so tief in den Keller zu fallen. Da sind wohl diesesmal auch unter 20% locker drin.
Brüder im Geiste.
CDU & SPD schachern sich die Posten immer nur zu, einmal ist der dran, einmal der andere, beide brauchen sie sich gegenseitig um an der Macht zu bleiben. Da sind sie gewohnt, daß der eine mal schwächelt.
Brüder im Geiste.
CDU & SPD schachern sich die Posten immer nur zu, einmal ist der dran, einmal der andere, beide brauchen sie sich gegenseitig um an der Macht zu bleiben. Da sind sie gewohnt, daß der eine mal schwächelt.
Aber ist es nicht verdächtig, dass die noch nicht mal versuchen dem Wähler was vorzumachen? So als wollten die gar nicht mehr Stimmen und die Regierung freiwillig CDU/FDP überlassen. Scheint ein undankbarer Job zu werden in den nächsten 4 Jahren, da will man wohl nicht dran schuld sein um nicht lebenslänglich beim Wahler verschissen zu haben.
... da will man wohl nicht dran schuld sein um nicht lebenslänglich beim Wahler verschissen zu haben.
Man sagt ja, dass Nichtwähler Dummköpfe wären.
Vielleicht sind sie das, vielleicht auch nicht.
5% Wahlbeteiligung würden nämlich auch was sagen.
Zumindest denen, die etwas ändern wollen, SELBST –
frei aber von Selbstsucht!
Hellmann 24.08.2009, 00:13 Schaut man sich die SPD an, so bekommt man den Eindruck es mache ihnen gar nichts aus, so tief in den Keller zu fallen. Da sind wohl diesesmal auch unter 20% locker drin.
Die hätten die Leute schon gern wieder verarscht mit ihrem Wirtschaftsprogramm und dem Versprechen von Millionen Jobs, die von der SPD jetzt gleich geschaffen werden.
Aber so blöd sind die Wähler auch nicht, nicht mal die (ehemaligen) Anhänger der SPD, und werden sich schon denken, dass es sich um 2 Millionen 1.- Euro-Jobs nach HartzV und HartzVI handeln wird.
Also scheinen die alten Arbeiter- und Volksverräter jetzt etwas resigniert zu haben.
Man sagt ja, dass Nichtwähler Dummköpfe wären.
Vielleicht sind sie das, vielleicht auch nicht.
5% Wahlbeteiligung würden nämlich auch was sagen.
Zumindest denen, die etwas ändern wollen, SELBST –
frei aber von Selbstsucht!Selbst eine Wahlbeteiligung von nur 49 % sagt einiges aus, abgesehen davon, dass dies Demokraten nicht interessiert.
Man sagt ja, dass Nichtwähler Dummköpfe wären.
Vielleicht sind sie das, vielleicht auch nicht.
5% Wahlbeteiligung würden nämlich auch was sagen.
Zumindest denen, die etwas ändern wollen, SELBST –
frei aber von Selbstsucht!
Stimmt, kriegst du aber nicht zusammen. Ein Mix aus Nichtwählern und "Sonstige"-Wähler könnte eher etwas bringen. Wer aufmerksam zuschaut, wird im Fernshen einen besonderen Umgang mit den "Sonstigen" bemerken...
Mittlerweile nimmt auch das Tauziehen um Opel immer groteskere Formen an. Die Regierungsparteien drängen auf eine Entscheidung.</strong> Möglichst positiv soll sie ausfallen, oder wenigstens so klingen, um kurz vor den Wahlen etwas vorweisen zu können was den Wähler dazu animieren könnte, noch einmal seine Stimme alten, abgewrackten Parteien zu geben. Da kommen ihnen die Lippenbekenntnisse, Versprechen und wagen Zusagen des Chefunterhändlers von General Motors John Smith gerade recht, in denen er vollmundig verlauten lässt, daß alle vier deutschen Opelwerke weiter betrieben werden.
Alle deutschen Werke sollen erhalten bleiben » (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/alle-deutschen-opel-werke-sollen-bleiben;2455344)
Wie der Chefunterhändler von General Motors, John Smith, am Donnerstag bei der Pressekonferenz der Opel-Treuhandgesellschaft erklärte, sollen alle vier deutschen Opelwerke sollen weiter betrieben werden: „Das ist derzeit der Plan von Magna“, sagte er. Geschlossen werden solle das Werk in Antwerpen.
Wahnsinn, das ist ja nett, nur was soll der derzeitige Plan von Magna? Ist da irgendetwas wenn Magna seinen Plan plötzlich umstellt und 1 - 4 Werke schließt? Eine Verbindlichkeit, ein Plan B, eine feste Zusage, ein Vertrag?
Nein liebe Leser und Opelaner, da ist nichts. Denn wir sind hier nicht im Kloster der barmherzigen Schwestern, sondern im Kapitalismus, und da kommt kein normal denkender Mensch auf die Idee Zusagen und mündliche Versprechen für bare Münze zu nehmen. Und selbst wenn schriftliche Verträge vorliegen sollten, sind Horden von Juristen nur damit beschäftigt die Verträge, schon löchrig wie ein Schweizer Käse, noch weiter auszuhöhlen. GM stellt Bedingungen die bis zur der Bundestagswahl verhandelt werden. Danach ist Schicht im Schacht und in spätestens 2 Jahren stehen die Opelaner auf der Strasse, wetten!
Sozialverträglich versteht sich, und Merkel wird sich hinstellen, medienwirksam, und behaupten sie bedauere den Verlust der (Lohn)Arbeitsplätze.
Zu verbuchen ist diese ganze Posse unter Wahlkampfgetöse.
Ich kann mich noch erinnern - Wahlkampf 2009, die Springerpresse lies keine Gelgenheit aus besonders auf die exorbitante Verschuldung mit (nicht "von") Peer Steinbrück hinzuweisen, um die CDU/FDP im rechten Licht erscheinen zu lassen und als (von ihr preferierte) Wahlalternative anzubieten.
Wenige Wochen nach der Wahl zeichnet sich nun das ganze Bild:
Eine solche Neuverschuldung hat die Republik noch nicht gesehen: Finanzminister Wolfgang Schäuble hat jetzt zugegeben, dass er im kommenden Jahr neue Kredite in Höhe von rund 100 Milliarden Euro aufnehmen muss. Damit übertrifft er eine alte Rekordmarke von Theo Waigel – um mehr als das Doppelte.
Neuverschuldung explodiert auf 100 Milliarden (http://www.welt.de/wirtschaft/article5491008/Neuverschuldung-explodiert-auf-100-Milliarden.html)
Viele "Wähler" haben sich damals wieder mit den alten, aufgekochten Ressentiments - dem "Kampf gegen Links", Kommunismus und Sozialismus - ködern lassen, um im Endeffekt genauso begossen jetzt dazustehen wie vorher. :rolleyes2:
Wann lernen die das mal? Muß da erst eine ganze Generation nachrücken damit das nicht mehr zieht?
Bezeichnend auch, daß die Kommentarfunktion zu diesem Artikel ausgeschaltet wurde. :D
Zugegeben, nicht ganz ohne Schadenfreude nahm ich die Nachricht auf, nach der ein Informant Schäuble Daten über Steuerbetrug in der Schweiz zukommen lassen möchte, wenn 2,5 Mio EUR gezahlt werden.
Nach der Liechtenstein-Affäre vor zwei Jahren bahnt sich ein neuer Skandal an: Laut Medienberichten sind Finanzminister Wolfgang Schäuble Daten von 1500 Steuersündern angeboten worden. 2,5 Millionen Euro wolle der Informant haben. Die Unterlagen könnten sehr viel mehr Geld in die Staatskasse spülen.
Informant bietet Schäuble Steuersünder-Daten an (http://www.welt.de/wirtschaft/article6033480/Informant-bietet-Schaeuble-Steuersuender-Daten-an.html)
Gift und Galle spucken, ist natürlich die erste Reaktion der vermeintlich Betroffenen. Doch die ist nicht mehr als eine Kurzschlußreaktion, denn zu kurz gedacht und zeigt einmal mehr, wie degeneriert ein Unrechtsbewusstsein sein kann. Würden die Schreihälse so etwas wie Selbstreflektion betreiben, und ihr Handeln kritischer betrachten, kämen sie eventuell zu dem Schluss, dass zunächst ihr Vergehen zu einem Interesse an diesen Daten führt.
"Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" - Klingt gut, aber verwischt nur die Ursache und Wirkung, denn wer A sagt muss nunmal auch B sagen, und so brauchen wir uns auch nichts vor zu machen:
Dass Vorgehen ist frei von jeglicher Moral und Ethik zu bewerten und somit ein ganz normaler Handel an einem Markt.
Angebot (Adressdaten) und Nachfrage (Interesse Schäubles). Wer nicht schlau genug ist, oder über die Verbindungen verfügt selbst so vorzugehen, hat das Nachsehen.
Aber nochmal zurück zur Schadenfreude: Ist es Neid was bei Vielen als Emotion hervortritt oder Rache? Nein eher nichts von beidem. Es ist das Gefühl der Genugtuung, wenn das permanente Geschwafel von selbsternannten Eliten & Leistungsträgern entlarvt wird als das was es ist: Warme Luft. Denn heruntergebrochen auf das Wesentliche ist das Vorgehen, welches so harmlos als "Steuersünde" bezeichnet wird, nicht mehr als die Hinterziehung von Sozialhilfe, oder schlicht: Betrug, denn die Ausfälle muss die gesamte Gesellschaft bis ganz runter zu den Obdachlosen schultern.
Wie seht ihr das? Ist es Denunziantentum?
...welches so harmlos als "Steuersünde" bezeichnet wird, nicht mehr als die Hinterziehung von Sozialhilfe,...
100 Mio Euro "harmlose" Steuersünde? Wohin werden sie fließen?
In die Rüstungsindustrie für den "Kampf gegen den Terror"?
Oder in die Pharmaindustrie für Impfstoffe gegen "Aids" in Afrika?
Wer weiß...
Ein "starker Staat" aus Denunzianten, Heuchlern und Geschäftemachern,
hm, das bringt nicht viel. Zumal die Geschichte eh bizarr erscheint, weil der Herr Schäuble ja nun auch nicht so unbedingt mit Geld umgehen kann...
;)
Natürlich spiegelt sich der politisch/gesellschaftliche Niedergang auch im derzeitigen Außenminister wider.
Mit den Medien im Rücken dürfte er sogar mit seiner Klüngelei durchkommen, was für zukünftige, angehende Postenbesetzer das deutliche Signal ist, ihre Netzwerke und Schachereien weiter auszubauen.
Die Süddeutsche hat gerade eine Grafik erstellt die zeigt, Westerwelles Netzwerk in dieser Affäre aufgebaut ist. Ganz interessant also:
http://www.sueddeutsche.de/politik/637/505825/zoom_0_5/
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