Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Last seen - Eure letzten Filme


otix_
07.08.2008, 19:23
Last seen:

Der Nebel

och also ich fand ihn nicht schlecht, sagen wir lieber, ich fand ihn recht kurzweilig.

Die Darsteller wirkten ab und an etwas hölzern und die geschauspielerten Reaktionen oft etwas übertrieben.

Die Fede zwischen dem Vermieter des Hauses des Hauptdarstellers und ihm, wollte selbst im Angesicht des Todes nicht aufhören. Leichte paranoide Schizophrenie könnt man soetwas nennen. (Wer's gesehen hat wird verstehen was ich meine...)

Gut, auch die eine oder andere Splatterscene hat man schon realistischer gesehen und auch die "Monster" waren nicht der Burner aber,
so im Großen und Ganzen ging die Laufzeit recht flott herum.
Das Ende ist wirklich gut gemacht....ohne Ironie : )

Wertung: 6/10

http://www.kfs1.de/dateien/14595.c.jpg

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Ignaz
07.08.2008, 19:36
Zusammenfassung der letzten, vorletzten und vorvorletzten Filme:

Ex Drummer.
Eindrucksvolle Bilder einer Gesellschaft voller Gewalt, mit Humor aufgelockert und seltsamem Hauptcharakter.

"Beowulf", ein Schandfleck der Filmgeschichte, grottenschlechter Animationsfilm mit einer Storry wie sie abgedroschener nicht sein könnte, keine Details, absolut null Charakter. Nach 40 Minuten kam die Entscheidung die Vorstellung abzubrechen.

Ein sehr guter Film namens "Fallen Angels" aus Hongkong. Porträtiert ganz unterschiedliche und ungewöhnliche Charaktere und erzählt Geschichten aus deren Leben. Sehr gut arrangiert und tolle Bilder, spielt glaube ich alles nur Nachts, spannend! Kann ich nur empfehlen!

otix_
14.09.2008, 21:35
Anne Will, 14. September, 21.45 Uhr, Thema heute:

Reformwut in der Schule - Klassen-Kampf statt klasse Bildung?

Thread in das Forum "Gesellschaft" kopiert: http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?t=191

otix_
16.11.2008, 07:38
looool :irre:

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:giggle:

Cheops
16.11.2008, 22:50
Last seen:

30 Days of Night

Eigentlich denkt man dabei zuerst an "Das Ding aus einer anderen Welt" von John Carpenter, mit Kurt Russel von 1982, aber Regisseur David Slade legt das Ganze etwas größer und blutiger an.

Der Film spielt in der verschneiten Kleinstadt Barrow in Alaska, einer Siedlung jenseits des Polarkreises, in der während des Winters alljährlich 30 Tage lang ununterbrochen Dunkelheit herrscht. In dieser Zeit verliert Barrow eine beträchtliche Anzahl an Einwohnern, also ist es mehr und größer als die Polarstation bei Carpenter, in der ein Alien wütet. Diesmal gibt Josh Hartnett den Helden, einen Sheriff, der sich gleich mit einer ganzen Bande von Vampiren prügeln muss, die darauf aus sind, die Bewohner seiner Stadt auszuweiden. Offenbar hat das Ozonloch wohl doch größere Folgen, als bisher vermutet.

Das machen sie dann auch sehr blutig und weniger subtil als das Alien von Carpenter und wie es bei Vampiren so Brauch ist, werden die Gebissenen dann auch zu Monstern mit spitzen Zähnen, egal in welchem Alter. Da hat es der Sheriff dann auch mal mit ausgeflippten kleinen Mädchen zu tun, die wild um sich rum beißen. Dabei ist sogar ein Josh Hartnett nicht unterfordert und kann überzeugen.

Alles in allem eine schaurig schöne Unterhaltung, wenn man auf solche Filme steht und ich stehe drauf. Ein Film, eine etwas andere Variante über Vampire, bei dem man froh ist, nur einen Film zu sehen, der hat seine Wirkung getan und hat sich auf meiner persönlichen Wertung 10/10 Punkten verdient.;)

Wertung: 10/10

http://funkhundd.files.wordpress.com/2008/03/30-days-of-night-poster-2-1.jpg

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Cheops
16.11.2008, 23:01
Last seen:

Das wilde Leben

Ende eines Mythos

Nichts ist Mythen und Legenden abträglicher als wenn mittelmäßige Regisseure versuchen, sie mit mittelmäßigen Schauspielern besetzt, zu verfilmen. So geschehen, als ein gewisser Regisseur Achim Bornhak 2007 versuchte unter dem anspruchsvollen Titel: „Das wilde Leben“ das Lebensgefühl der heute oft zitierten, verruchten und im Westen von heute sogar gefürchteten 68er Bewegung rund um die Studentenrevolten und der Kommunarde 1 von 1968 in Westdeutschland so einzufangen. Das Ergebnis hätte tragischer nicht sein können. Angesetzt ist der Film bei Uschi Obermeier, dem Sexsymbol dieser Zeit. Dazu zitiere ich aus der Rezension aus der taz:

Eines kann man diesem Film zugute halten: Für Uschi Obermaier interessiert man sich danach eigentlich nicht mehr. Wer vorher noch voller Faszination war für das Phänomen Obermaier und über die "Pop-Ikone" oder das "68-Pin-up-Girl" hochgeistige Reflexionen anstellte, sieht sich nach dem "Wilden Leben" von solchen Anwandlungen abrupt geheilt. Das ist eine Leistung.

Besagte Uschi Obermaier war ein Landei aus Bayern, was aus ihrem bürgerlichen Mief raus und ins wilde Leben wollte. Das sollten dann eben Berlin und die Revoluzzer sein. Nur da fängt der Film bei der Auswahl der Schauspieler für die dort agierenden Protagonisten so richtig peinlich zu werden. So soll Matthias Schweighöfer den Rainer Langhans geben, kommt aber bestenfalls von weitem wie ein Foto von Langhans rüber und sieht ansonsten so aus wie Matthias Schweighöfer mit den dunkel gefärbten Schamhaaren eines Lamas auf dem Kopf.

Da Nacktheit wohl der Ausdruck größten Protestes gewesen sein muss, bekommt man dann auch massig primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale zu sehen, die den Film dann auch gleich auf recht alberne FSK 16 schrauben. Uschi Obermaier machte natürlich dass, was Frauen nach jedem männlichen Klischee so machen, sie ließ sich von fast jedem nageln, der im Film vorkam.
Das muss dann wohl auch der Ausdruck größten Protestes 1968 gewesen sein, denn der Film dreht sich dann nur noch darum, wer wen und mit welchen Hintergedanken ins nächste Lager schleift. Da auch die Rolling Stones entsprechend mit Frau Obermaier zugange waren und da wurden auch zwei Laiendarsteller als Mick Jagger und Keith Richards gecastet, die dem Film ziemlich würdig sind denn sie spielen einfach grottig.
Der Soundtrack des Films hat ja auch nicht einen echten Song dieser Megaband aufzuweisen und ist damit der nächste Flop.
Dann wechselt der Film völlig die Kulisse und es geht darum, was Uschi Obermaier mit einem gewissen Dieter Bockhorn, eine Hamburger Kiezgröße der siebziger Jahre alles so erlebt hat, als ob das 2007 noch eine Sau interessieren würde, zumal Bockhorn seit 1983 auch schon ziemlich verblichen ist.

Das ist kein Film über die Revoluzzer von 1968, sondern über die Kleinbürger von 1968, die ihre Hüllen fallen ließen und deshalb von noch größeren Spießern zu Revoluzzer verklärt wurden. Die eigentlichen Revoluzzer von 1968 um Fritz Teufel und Rudi Dutschke kamen erst gar nicht oder nur am Rande vor und das der echte Rainer Langhans sich gleich 2007 von diesem Machwerk distanziert hat, spricht Bände, aber bei dem pseudointerlektuellen Geschwafel, was seinen Figur im Film so von sich gibt, ist das mehr als verständlich. Sowas mag 1968 noch alles neu und aufregend gewesen sein, aber heute wird das von jeder Doku Soap auf RTL überboten.

Meine Wertung liegt da bei 2/10 und die Rechten, die vor und mit solchen 68ern Angst haben, die haben vor allem Angst.
Regisseur Achim Bornhak hätte bei seinen Musikvideos für MTV und VIVA bleiben sollen, denn mit einem Film hat er sich kräftig übernommen. Der Mythos Uschi Obermaier, Kommune 1 und der betreffenden 68er wurde mit diesem Film jedenfalls nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar zerstört. Ich selbst habe dieses Machwerk nur auf Premiere gesehen und dabei wird es auch bleiben.

Nicht zu empfehlen und dem deutschen Kino eher abträglich.

Wertung: 2/10

http://data5.blog.de/media/849/2969849_4fdf2c6cd7_l.jpeg

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Cheops
16.11.2008, 23:08
Last seen:

Idiocracy

Der schlicht gestrickte Soldat Joe Bauer wird für ein Experiment eingefroren, vergessen und wacht erst 500 Jahre später im Jahr 2505 auf und schlägt sich durch eine Welt der ausgewachsenen Dummheit.

Inhaltlich und schauspielerisch sicher kein großer Wurf, aber unterhaltend. Sehr viel und sehr derber Klamauk, mit dem die Zukunft der Menschheit da beschrieben wird. Aus der Erkenntnis, wie es mit den Menschen auf der Welt mental abwärts geht einen Film zu machen, beweist mal wieder, wie flexibel Hollywood doch reagieren kann wenn es will. Das Stilmittel der Übertreibung mag etwas maßlos verwendet vorkommen, aber die Entwicklung der Menschheit in den letzten 500 Jahren zeigt ja auch, wie wenig sie gelernt hat und ein ehemaliger Wrestler als Präsident kann nicht so utopisch sein, denn Kalifornien hat jetzt schon einen ehemaligen Bodybuilder und Roboterdarsteller als Gouverneur.

Ich will hier keinen Zeigefinger heben, aber der Film passt einfach in die Welt. In meiner Wertung bekommt er tapfere 8/10 und ich habe ihn auf dem Wunschzettel, bis ich das Geld über habe oder er billiger wird.

Die 85 Minuten leidliche Unterhaltung ohne Anklage werde ich mir auch als DVD gelegentlich geben wollen.

Wertung: 8/10

http://data5.blog.de/media/742/2858742_18a42b4bde_m.jpeg

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Das soll für einen Tag mal reichen...:giggle:

otix_
17.11.2008, 07:39
Eigentlich denkt man dabei zuerst an "Das Ding aus einer anderen Welt" von John Carpenter, mit Kurt Russel von 1982, aber Regisseur David Slade legt das Ganze etwas größer und blutiger an. Der Film spielt in der verschneiten Kleinstadt Barrow in Alaska, einer Siedlung jenseits des Polarkreises, in der während des Winters alljährlich 30 Tage lang ununterbrochen Dunkelheit herrscht. [...]

jo, den hab ich auch gesehen, fand den gut. : )

Turandot
22.11.2008, 13:58
Ganz kurz: das hier ist wahrlich nicht jedermanns Sache, aber der Typ ist mein Lieblingsregisseur und daher ist es einfach mene Pflicht darauf hinzuweisen. :o

Er hat heute (einen runden!) Geburtstag, deswegen kommen Filme von ihm und eine Doku über ihn. Wen's interessiert - empfehlen würde ich einem Anfänger :giggle: Pardon, aber er ist wirklich nicht immer sehr zugänglich:



SA 22.Nov
23:15
Bayer. Fernsehen
Das Andechser Gefühl
von Herbert Achternbusch
Groteske, BRD 1974


SA 22.Nov
21:45
Bayer. Fernsehen
Achternbusch
Porträt, D 2008
„Diese Gegend hat mich kaputt gemacht. Und ich bleibe, bis man ihr das anmerkt.“ Poet, Maler, Schauspieler, Kameramann, Produzent und Regisseur Herbert Achternbusch nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um sein Lieblingsthema Bayern geht. In seinen Filmen seziert der Universalkünstler häufig auf groteske Art das bajuwarische Selbstbild.Regisseur Andreas Niessner nähert sich dem umstrittenen Genie mit Filmausschnitten und lässt Weggefährten wie Sepp Bierbichler und Margarethe von Trotta zu Wort kommen. Achternbusch selbst spricht wunderbar offen über sein Elternhaus, das Filmemachen als lebensrettendes Vehikel und das, was ihn geprägt hat.Im Anschluss folgen die Filme: „Das Andechser Gefühl“ (23.15 Uhr), „Servus Bayern“ (0.15 Uhr) und „I Know the Way to the Hofbräuhaus“ (1.20 Uhr).

Myron
24.11.2008, 13:29
Nieder sollst du glücklich sein. Du hast überhaupt nichts an dir, was mich zum Menschen macht. Dir ist es gleich, ob nur ein Blatt fällt oder eine Bombe. Ich bin kein Mensch, ich bin kein Tier, ich bin eine Rolle Klopapier. Das heisst, du bist das Arschloch Nummer Vier. Dann fahren wir nach Italien und sehen und den schiefen Turm von Rom an und fahren durch Neapel mit der Gondel. Weder bin ich stets noch Stein noch Tropfen.

otix_
19.01.2009, 15:46
Last seen:

WANTED

Mehr ein Actionspektakel als ein tiefgründiger und handlungsstarker Film; obwohl er doch so manchen Twist beinhaltet der für AHA - Momente sorgte.
In manchen Scenen fühlte ich mich an MATRIX erinnert...ein (gewisser) "Auserwählter" wird von irgendetwas immer mal gebraucht, in diesem Fall halt von der "Bruderschaft".
Diese Konstallation ist schon recht bekannt und wohl immer für die eine oder andere Story gut.
Auch die Häufigkeit des Einsatzes computergenerierten Effekte ist ein Attribut, an welches wir alle, uns in Zukunft wohl gewöhnen werden(müssen).

Angelina Jolie, kam etwas arg knöchern daher, sah also schon mal besser aus, hat aber ansonsten ganz cool und brav ihren Part gespielt.
Ebenso Morgan Freeman, charismatisch wie immer.

Zuviel sollte man von dem Film nicht erwarten, dann kommt auch das Ende recht gut, obwohl ich es besser gefunden hätte - auch in Anbetracht eines 2. Teils, wenn nach der Szenen am Bankautomaten einfach Schluss gewesen wäre.

Also mir hats gefallen. : )

Wertung: 6/10


http://img514.imageshack.us/img514/2373/wanted0yv2.jpg

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Cheops
19.01.2009, 18:38
Ich bin auch für Action ohne tieferen Sinn zu haben, denn Gewalt im Film ist gestellt und man kann sie jederzeit abschalten...:)

Britta
22.01.2009, 12:21
Heute bei Globalresearch.ca gefunden:

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=11921
"Lights, Camera… Covert Action: The Deep Politics of Hollywood"

Wie die CIA und das Verteidigungsministerium Einfluss auf Filme und schon auf Drehbücher nimmt und Washington sogar innerhalb von 10 Tagen Filme produzieren läßt, damit sie der gewünschen Meinung dienlich sind.

Interessant welche Filme so betroffen sind von der Manipulation:

Black Hawk Down (2001)
Tomorrow Never Dies (1997)
Windtalkers (2002)
Top Gun (1986),
True Lies (1994),
Executive Decision (1996),
Air Force One (1997),
The Sum of All Fears (2002),
Transformers (2007),
Iron Man (2008)
JAG (1995-2005)
Das Boot
Jagdt auf roter Oktober
The Agency
In the Company of Spies (1999)
Patriot Games (1992),
The Sum of All Fears (2002)
Bad Company (2002)
Enemy of the State (2001)
Charlie Wilsons War (2007)
The Good Shepherd (2006)
Flags of Our Fathers (2006)
ER
The Practice
Sabrina the Teenage Witch
Chicago Hope
She Spies (2002-2004)
Threat Matrix (2003)
Third Watch
The West Wing (1999-2006)
Alias
24

Klar, der Zuschauer findet die Helden immer gut und verinnerlicht deren Lebenseinstellung und damit die Ansichten der CIA....

otix_
30.01.2009, 09:23
Last seen:

Wall-E

Ja, zugegeben, niedlich war er, die kleine Romanze zwischen den beiden Robotern eingerahmt in ein eigentlich apokalyptisches Erden-Szenario.
Die Menschheit degradiert zu immobilen, inaktiven, biologischen Zellhaufen konditioniert auf völligen Konsum. :o
Vorsätzlich kontrastreicher dagegen die Protagonisten, Roboter eben, die das nachspielen was ihrem menschlichen Pendant in diesem Film verwährt bleibt.
Der kleine Müllroboter und die schicke Besucherin aus den All auf der Suche nach Flora und Fauna.

Technisch 1A, kurzweilig gemacht und natürlich mit erhöhtem Niedlichkeitsfaktor - ein FamilienFilm der Weihnachtszeit.
Wäre ich allein auf die Idee gekommen mir die DVD auszuleihen? Nein, aber diesem Wunsch nachzugeben hat mir letztendlich einen ausgesprochen angenehmen Abend beschert. :)

Wertung: 7/10

http://www.firstshowing.net/img/wall-e-tsrposter-big.jpg

p1HX9RFvwXc

Cheops
30.01.2009, 09:28
Last seen:

The Dark Knight

Seit sich Christopher Nolan mit Christian Bale des Themas Batman im Film angenommen hat, ist dieser Comic, zumindest im Film, erwachsener geworden.
Anders als zu den Zeiten von Tim Burton mit Michael Keaton und Val Kilmer oder auch Joel Schumacher mit George Clooney ist Nolans Batman Christian Bale ernster, weniger bonbonfarben und nun mit The Dark Knight auch voller Action, die aus den besseren Tagen des Michael Mann kommen könnte.

Die Handlung von Nolans zweitem Batman ist auch auf mehr Schultern guter Schauspieler verteilt, von denen Heath Ledger wohl der bekannteste ist, weil es einfach und leider sein letzter Film war. Außerdem gibt es Aaron Eckart als neuen und engagierten Staatsanwalt Harvey Dent, Gary Oldman wieder als Polizeichef, Morgan Freeman ist als Lucius Fox wieder der Q des Bonds aus der Comicwelt, der diesmal sogar eigene Einsätze in China hat und natürlich Michael Caine als ziemlich aktiver Butler.
Nur Rachel Dawes wird diesmal von Maggie Gyllenhaal gespielt, weil Tom Cruise seine Katie Holmes wohl in die Küche eingesperrt hat, damit sie ihm als Schauspieler nicht noch den Rang abläuft.

So ist die auch sehr vielschichtig und spielt an vielen Orten und damit Batman auch überall sein kann, hat er von Lucius Fox ein Batpod gebastelt bekommen, ein Motorrad was optisch zum futuristischen Batmobil passt.
Der Milliardär Bruce Wayne darf in diesem Film als Batman so richtig die Sau rauslassen und so gibt es jede Menge Action, Romanze, Komödie, Sci Fi , Fantasy, Drama und jede Menge Comic wirklich alles gibt. So ist Christopher Nolan mit Batman - The Dark Knight eine weitere brillante Comicverfilmung gelungen, die eigentlich keine Wünsche offen lässt.
Heath Ledger gab den Joker mit einer atemberaubenden Bösartigkeit, besser als dereinst Jack Nicholson, der eher clownesk spielte. Ledger ist dafür posthum für einen Oscar nominiert und jedes Gramm davon ist verdient, denn er hat sich damit ein cineastisches Denkmal gesetzt.

Mich hat der Film wirklich jede Sekunde gut unterhalten und ist damit wohl einer der wenigen Filme aus dem etwas mageren Kinojahr 2008. So kommt er auch locker auf 10/10 Punkten auf meiner persönlichen Wertung und selbstverständlich auch eine Kaufempfehlung.

Wertung 10/10

http://blogs.setonhill.edu/Batman/The%20Dark%20Knight.jpg

k49L8UQUBzw

Hydarnes_VI
03.02.2009, 17:13
Fernseh-Tipp für heute (na ja, eigentlich für morgen):

0:30 - SWR:

>>Attentat auf Richard Nixon<<, Drama, USA 2003 - mit Sean Penn in der Hauptrolle.

http://www.prisma.de/fernsehen/tip.html?day=20090203&sid=2003_attentat_auf_richard_nixon

otix_
08.02.2009, 07:21
Seit sich Christopher Nolan mit Christian Bale des Themas Batman im Film angenommen hat, ist dieser Comic, zumindest im Film, erwachsener geworden. Anders als zu den Zeiten von Tim Burton mit Michael Keaton und Val Kilmer oder auch Joel Schumacher mit George Clooney ist Nolans Batman Christian Bale ernster, weniger bonbonfarben und nun mit The Dark Knight auch voller Action, die aus den besseren Tagen des Michael Mann kommen könnte.

Last seen:

Batman The Dark Night - Weniger bunt als den letzten den ich gesehen habe (weiss garnicht mehr welcher das war, ist auf jedenfall schon eine Weile her).

Von der Storyline verwirrend und mit Sprüngen als ob Teile herausgeschnitten wurden.
Bsp.: Polizist (Officer) mit Joker allein im Verhörraum, kurzes verbales Geplänkel - nächste Szene Joker hat Officer als Geisel, mit Glasscherbe an der Kehle...hä? :kopfkratz: oder:
Oberstaatsanwalt Harvey Dent lässt sich feiern dass Joker geschnappt ist, in einer folgenden Szene ist er plötzlich in Gefangenschaft (mit seiner Partnerin).

Der Film ist gottseidank nicht überladen mit Special Effects. Er bringt stimmungsvoll eine düstere Atmosphäre rüber. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut.

Das Ende lässt er weit offen. Im Grunde könnt der Film nahtlos nochmal über 2 h an den Handlungsstrang anknüpfen, mit fast allen Hauptdarstellern, keiner würde fehlen.

Alles in allem ein recht guter Film, den man sehr Aufmerksam verfolgen sollte um nicht allzu stark den Faden der einzelnen Handlungen zu verlieren, denn es passiert viel, aber nicht an Actionscenen. Und das ist keine Nachteil.

Cheops
08.02.2009, 07:30
Last seen:

Batman The Dark Night - Weniger bunt als den letzten den ich gesehen habe (weiss garnicht mehr welcher das war, ist auf jedenfall schon eine Weile her).

Von der Storyline verwirrend und mit Sprüngen als ob Teile herausgeschnitten wurden.
Bsp.: Polizist (Officer) mit Joker allein im Verhörraum, kurzes verbales Geplänkel - nächste Szene Joker hat Officer als Geisel, mit Glasscherbe an der Kehle...hä? :kopfkratz: oder:
Staatsanwalt lässt sich feiern dass Joker geschnappt ist, in einer folgenden Szene ist er plötzlich in Gefangenschaft (mit seiner Partnerin).

Der Film ist gottseidank nicht überladen mit Special Effects. Er bringt stimmungsvoll eine düstere Atmosphäre rüber. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut.

Das Ende lässt er weit offen. Im Grunde könnt der Film nahtlos nochmal über 2 h an den Handlungsstrang anknüpfen, mit fast allen Hauptdarstellern, keiner würde fehlen.

Alles in allem ein recht guter Film, den man sehr Aufmerksam verfolgen sollte um nicht allzu stark den Faden der einzelnen Handlungen zu verlieren, denn es passiert viel, aber nicht an Actionscenen. Und das ist keine Nachteil. Es sind ja auch nicht nur Actionszenen, sondern es bleibt genug Platz für das Schauspiel von Bale, Ledger, Eckart und Co und vor allem für Comic und gute Texte. Nur hat mir, wie bei Batman Begins der Ausblick auf den kommenden Bösewicht des dritten Films gefehlt, aber sonst war der Film perfekt und sollte bei den Oscars nicht unerwähnt bleiben...

otix_
08.02.2009, 07:45
Es sind ja auch nicht nur Actionszenen, sondern es bleibt genug Platz für das Schauspiel von Bale, Ledger, Eckart und Co und vor allem für Comic und gute Texte. Nur hat mir, wie bei Batman Begins der Ausblick auf den kommenden Bösewicht des dritten Films gefehlt, aber sonst war der Film perfekt und sollte bei den Oscars nicht unerwähnt bleiben...

also Ledger als Joker ist auf jedenfall ein Highlight, wirklich gut und überzeugend. Christian Bale als Batman ist symphatisch. 2-Face (Aaron Eckhart) ist Batmans Widersacher in folgenden Filmen, wenn ich mich an den Comic erinnere.

Cheops
08.02.2009, 07:49
also Ledger als Joker ist auf jedenfall ein Highlight, wirklich gut und überzeugend. Christian Bale als Batman ist sympatisch. 2-Face (Aaron Eckhart) ist Batmans Widersacher in folgenden Filmen, wenn ich mich an den Comic erinnere. Wenn es überhaupt einen Ausblick auf weitere Filme gab, dann nur den, dass Batman in Zukunft der Gejagte sein wird.
Da war es im ersten Batman mit Bale und dem Joker schon um Einiges klarer.

Hydarnes_VI
11.02.2009, 19:22
11.02.09, ARTE, 21:00 - 22:30

"IRAN - Der Wille zur Großmacht"
(Dokumentation zum Themen-Tag IRAN aus Anlass des 30jährigen Jubiläums der Revolution von 1979).

otix_
15.02.2009, 11:44
Last seen:

No Country for Old Men

Oh yes, wer diesen Film schaut wird wissen warum er 4 Oscars bekommen hat. Ich habe selten einen so stimmigen, kultigen Film gesehen. Eine packende, dichte Story, erstklassige Schauspieler und zwar durchweg, - Tom Lee Jones, ein symphatischer Josh Brolin und natürlich Javier Bardem als psychopathischer Serienkiller, dem man seine Rolle ohne weiteres abkaufen kann, allein schon durch sein Äusseres/Auftreten.
Erfrischend anders der Erzählstil und das Ende.
Eigentlich gut so, wenn auch ungewohnt. Stellenweise Brutal ohne sich aber selbst in der Storyline zu Ernst zu nehmen.

Absolute Empfehlung! : )

Wertung: 9/10

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51U1qJ70-ML.jpg

http://thumbs.filmstarts.de/wallpaper/NoCountryForOldMen_scene05.jpg

WokmOi6dYwo

Cheops
15.02.2009, 11:55
Ich habe zu diesem Film keine Rezension, aber ich kann die Empfehlung von otix da nur unterstützen.
Es ist ein weiteres Meisterwerk der Coen Brüder.
http://smiliestation.de/smileys/Gluecklich/120.gif (http://www.prepaid-umts-flatrate.de/)

wafi
15.02.2009, 13:58
Also wir waren gestern Abend in The International ... dachte ok, nen Film über ne bad-bank kann ja ganz lustig sein.

tscha ... spart euch die Kohle. Ein mieser, langweiliger plot. Unzusammenhängende, nicht gerade logische Handlung ... zuviel Schießereien, nebst nem total zerschossenen Guggenheim Museum.

Alles in allem ... vergleicht man das mit dem TV Angebot ... noch erträglich. Zieht man in Betracht, daß es zusätzlich Kohle kostet und mind. 2x 500m Fußweg sind ... nö, laßt es :D

Gruß
Peter

Cheops
15.02.2009, 14:03
Also wir waren gestern Abend in The International ... dachte ok, nen Film über ne bad-bank kann ja ganz lustig sein.

tscha ... spart euch die Kohle. Ein mieser, langweiliger plot. Unzusammenhängende, nicht gerade logische Handlung ... zuviel Schießereien, nebst nem total zerschossenen Guggenheim Museum.

Alles in allem ... vergleicht man das mit dem TV Angebot ... noch erträglich. Zieht man in Betracht, daß es zusätzlich Kohle kostet und mind. 2x 500m Fußweg sind ... nö, laßt es :D

Gruß
Peter Danke, aber ich warte ohnehin auf die DVD und ein Film mit Clive Owen ist schon wegen ihm ein muss.
Außerdem mag ich so Filmchen mit etwas sinnfreiem Geballere...:irre:

otix_
19.03.2009, 09:12
Last seen:

Gran Torino

Nein, es geht nicht um Weltherrschaft, um auftragerteilende Webstühle oder dem menschheitsgefährdenden, allesumfassenden Katastrophen-Showdown, Gran Torino ist eher eine Episode gesellschaftlichem Lebens wie sie überall stattfinden könnte.
Rassistische Ressantiments werden bedient, sie brauchen sich in diesem Film aber auch nicht hinter einer heuchlerischen Fassade eines Gutmenschentums zu verstecken, denn sie machen ihn gerade aus.

Gran Torino ist kein pompöser, lauter Film. Das muss er auch nicht sein, denn der Film lebt durch Clint Eastwood, der als grantiger alter Mann überzeugend die Klischees bedient. Meiner Ansicht nach hätte er in seiner Rolle noch einen Tick kautziger sein können. : ). Die Dialoge wizig, die etwas durch die zum Teil hölzern wirkende, deutsche Synchronisation das letzte Quentchen "Coolnes" vermissen lassen.

Die Handlung zeigt erfrischenderWeise nicht die zweifelhaften "Heroen" einer Gang in Michigan, sondern das Äquivalent, also den Blick auf die Opfer, Clint Eastwood mittendrin, der sich nur zögerlich einer Seite anschliesst. Mit genug Dreck am Stecken, in seiner Vergangenheit, um ihn im Handlungsverlauf nicht unnötig auf ein Podest zu heben.

Ein angenemes Tempo im Handlungsverlauf ohne Spezialeffekte und Aktioneinlagen, ein ordentlicher Beweis dass es auch ohne geht. Spannend, unterhaltsam, kurz: gepflegtes Kino.

Wertung: 7/10

http://i40.tinypic.com/2v3klly.jpg

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Cheops
19.03.2009, 09:35
Last seen:

The Wrestler

Für meinen letzten Film hab ich noch keinen fertigen Text, aber der war ganz einfach großartig.
Eine gelungene Hommage an die achtziger Jahre. Ein Film über das Comeback eines Wrestlers und das Comeback des Mickey Rourke und alles zusammen sehr gelungen.
Die Handlung ist schlicht wie Wrestling selbst, aber unheimlich gut gemacht und sehr gut gespielt. Der Wrestler versucht seine größten Erfolge zu wiederholen und prügelt sich mit vielen Tricks und für FSK 12 ziemlich blutig durchs Land. Er hat sowas wie eine Beziehung mit einer Stripperin (Marisa Tomei) und so gut wie keine zu seiner Tochter (Evan Rachel Wood) und hätte gerne eine Familie und den alten Erfolg zurück.
Ein Drama, was trotzdem Spaß macht, nicht zuletzt wegen der überdurchschnittlichen Leistung der Hauptdarsteller.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin daher bei 10/10 auf meiner Wertung und wenn die DVD rauskommt, ist sie für mich ein muss!

Wertung: 10/10

http://img.cineclub.com/images/2009/02/the-wrestler-p.jpg

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Schnurzelchen_B
20.03.2009, 17:53
Last seen:

Gran Torino

Nein, es geht nicht um Weltherrschaft, [...] Spannend, unterhaltsam, kurz: gepflegtes Kino.



Bitte schön :) Ich überrede dich bei Gelegenheit gern wieder ins Kino zu gehen :D

Cheops
20.03.2009, 17:58
Bitte schön :) Ich überrede dich bei Gelegenheit gern wieder ins Kino zu gehen :D Überrede ihn zu "The Wrestler", denn das hat meine Freundin bei mir getan und nicht bereut...:p

Schnurzelchen_B
20.03.2009, 18:42
Hmm.... Hätte ja schon beinahe geschrieben, dass der Film wohl eher nicht mein Genre ist, OHNE mir den Trailer anzusehen.. Aber er Trailer sah ganz interessant aus...

Cheops
20.03.2009, 18:49
Hmm.... Hätte ja schon beinahe geschrieben, dass der Film wohl eher nicht mein Genre ist, OHNE mir den Trailer anzusehen.. Aber er Trailer sah ganz interessant aus... Ich kann Wrestling auch nicht leiden, wenn du das meinst. Wrestling ist aber nur der Aufhänger für eine gute Geschichte, die excellent gespielt ist. Es hätte auch um Rodeln oder Schattenboxen gehen können, aber Mickey Rourke kommt als alternder Wrestler ganz einfach besser an. :D

Schnurzelchen_B
23.03.2009, 19:48
Mein (zugegeben) vorletzter Film:

Der Vorleser

http://www.new-video.de/co/vorleser08.jpg

Ich war "damals" schon von dem Buch begeistert (nachdem ich meine anfängliche innere Abneigung überwunden habe. Immerhin war es Pflichtlektüre in der 12. Klasse....) und habe so dem Kinostart des Films entgegengefiebert. Und pünktlich am 26. Februar saß ich dann auch im Kino und war nach wie vor gespannt.
Der Film hat mich in keinster Weise enttäuscht.
Die Kulissen sind sehr, sehr realistisch und auch die Schauspieler überzeugen.
Ich habe von Kommolitonen, die den Film auch gesehen haben, gehört dass sie die Behandlung der Schuldfrage vermisst haben und dass ihnen im Film zu sehr der Fokus auf die Liebesgeschichte gesetzt wurde.

http://www.film-autos.com/rampenlicht/media/0709_the_reader_der_vorleser_01.jpg

Beidem muß ich widersprechen.
Die Schuldfrage wurde in meinen Augen ausreichend behandelt und auch wenn das Buch eindeutig seinen Schwerpunkt auf die Schuldfrage gelegt hat, fand ich die filmische Umsetzung dennoch gut.
Zum zweiten Punkt:
Im Buch habe ich nie wirklich den Charakteren abgenommen, dass sie sich lieben und war im dritten Teil des Buches überrascht, als er noch einmal Kontakt zu ihr aufgenommen hat.
Im Film war diese Handlungsweise viel verständlicher. Ich habe den beiden im Film abgenommen, dass sie sich lieben.

Was mich noch so an dem Film begeistert ist, dass ein Teil davon in meiner alten Heimat gedreht wurde. Man stelle sich nur mal vor! Kate Winslet in Luckau!!!

Ein Fehler habe ich jedoch begangen: ich hätte mir eine Packung Taschentücher mitnehmen sollen, denn der Vorleser hat mich emotional zutiefst berührt (wie noch kein Film zuvor.)

In meinen Augen ist dies eine gelungene Umsetzung eines sehr berührenden Buches.

JuZWPpVuVYY

Im Trailer ist Luckau auch gaaaaaannnnzzzz kurz zu sehen :D

Cheops
23.03.2009, 20:33
Der Vorleser, da kenne ich weder das Buch, noch wird mir sicher der Film zusagen, denn schon der Titel "Der Vorleser" verrät mir, es muss eine bahnbrechender High Tech Horror und CGI Actionthriller sein, der die Grenzen menschlicher Wahrnehmung auslotet. Mit anderen Worten, eine Schmonzette und Frauenfilm...:irre:
Wie man in der Szene sieht, eindeutig Action: :)
http://3.bp.blogspot.com/_Tkh6vrOuJcA/SXyehjeiJdI/AAAAAAAAT5A/g6AHWWrOs8A/s1600-h/david-kross-nude.jpg

otix_
23.03.2009, 21:38
http://3.bp.blogspot.com/_Tkh6vrOuJcA/SXyehjeiJdI/AAAAAAAAT5A/g6AHWWrOs8A/s1600-h/david-kross-nude.jpg

Schnurzelchen_B!? :toben:

Cheops
23.03.2009, 21:45
Ich hab mal bei Google nur Bilder zum gepriesenen Vorleser gesucht und was ich da fand, machte mir den Film nicht unbedingt schmackhafter...;)

Schnurzelchen_B
26.03.2009, 15:07
Na ja, es ist schon wahr, dass der Film ziemlich offenherzig ist (was SEHR erstaunlich für eine Hollywood Verfilmung ist...) aber die Story wird damit meines Erachtens nach nur unterstützt. Ich fand die Szenen in keinem Moment als unangebracht.
Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich es gut fand, dass man im Film den beiden die Liebesbeziehung wirklich auch abgenehmen konnte. Und ich finde, dass dies auch durch die Nacktszenen erreicht wurde.

Geh einfach in den Film und überzeug dich selbst ;)

-------

Ach und "The Wrestler" werden wir uns ansehen, sobald er auf DVD raus ist. Im Kino kommt er leider nur noch zu unpassenden Zeiten :rolleyes2:

Cheops
26.03.2009, 15:19
Na ja, es ist schon wahr, dass der Film ziemlich offenherzig ist (was SEHR erstaunlich für eine Hollywood Verfilmung ist...) aber die Story wird damit meines Erachtens nach nur unterstützt. Ich fand die Szenen in keinem Moment als unangebracht.
Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich es gut fand, dass man im Film den beiden die Liebesbeziehung wirklich auch abgenehmen konnte. Und ich finde, dass dies auch durch die Nacktszenen erreicht wurde.

Geh einfach in den Film und überzeug dich selbst ;)

-------

Ach und "The Wrestler" werden wir uns ansehen, sobald er auf DVD raus ist. Im Kino kommt er leider nur noch zu unpassenden Zeiten :rolleyes2:
Wenn mich irgendetwas noch weniger interessiert als Schmonzetten aus deutscher Feder, dann sind es mit ziemlicher Sicherheit nackte Kerle.
Ganz egal, warum die sich ausziehen. Jedesmal, wenn in meinem Altenheim der wöchentliche Stripper kommt, lass ich mich auf mein Zimmer schieben und warte da am Fernseher, bis Barbara Salesch sich zu sanfter Musik entblättert...:p

Schnurzelchen_B
27.03.2009, 11:36
:giggle: Ok, ok. Das ist ein schlagendes Argument ;)

otix_
07.04.2009, 15:35
Last seen:

Krabat

Ich fühlte mich schon an meine Jugend erinnert, an "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" , "Die Schneekönigin" und "Schneewittchen" =) .
Es mag daran gelegen haben das die Karpaten der Drehort für Krabat war, auf jeden Fall aber ist es seine Story: märchenhaft.

Ohne jetzt lang auf den Inhalt einzugehen und etwas vorwegzunehmen, fiel mir doch etwas sehr arg auf:
Zu kurz angeschnitten - leider, wirkte die wichtige Liebesgeschichte. Nur sehr oberflächlich und schnell zusammenkonstruiert.
Dabei ist die für den ganzern Verlauf essentiel, hat der Regiesseur da einfach gepennt?! Da wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen.

Auch andere Handlungsstränge in der Story bleiben im Dunkeln, unaufgeklärt und enden im Nichts. Das schadet der Logik zwar nicht, wäre aber reichlich Stoff um die Spannung noch zu heben.
Ordentliche Effekte und gute Schauspieler kaschieren gekonnt die eigentlich recht dünne Story (Schneewittchen halt ; ) ). Nichts desto Trotz, wer dürstere Spannung mag, die der Film durchaus hat, und interessiert an Preußlers Erstausgabe ist, wird die Verfilmung mögen. So richtig falsch macht man mit der DVD jedenfalls nichts.

Wertung: 6/10

http://forbiddenplanet.co.uk/blog/wp-content/uploads/2008/12/Krabat%20movie%20poster.jpg

jAdeIbq9vTM

Cheops
07.04.2009, 17:59
Ist das die finnische Version der DVD von Krabat?
Nach einem ziemlich sinnlosen Beschluss der Bande um Merkel, sieht die deutsche DVD nämlich so aus:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BvZNba7XL._SS500_.jpg
Der grüne Fladen ist keine Vogelkacke, sondern eine sehr subtile FSK, mit dem Merkel Amokläufe verhindert..:toben:

otix_
13.04.2009, 15:39
Last seen:

The Fountain

Etwas verworren kommt er schon daher. Just wenn man denkt man haben seine Logik erfasst, wartet dieser Film irgendwann erneut mit einer erzählerischen Wendung auf, die einem den leisen Ansatz von Zusammenhang erschwert.
Drei Zeitepochen sind so miteineander verwoben, dass sie einerseits schon Sinn machen, ihn aber in seiner Gänze nie ganz preisgeben.
Mit einer Portion Philosophie aber kann man sich dem annähern.
Die Spannung baut er gerade durch diese nicht leicht zu durschauende Storyline auf. Die Bilder, die Beleuchtung und Farben: ein Augenschmauss, die Musik excelent und passend.
Man kann ihn lieben oder hassen, an ihn erinnern wird man sich aber noch einige lange Zeit.

Wertung: 7/10

http://www.untote.cc/wp-content/uploads/2008/10/thefountain.jpg

d5ra6w8T0RE

Cheops
13.04.2009, 20:37
Danke Otix. Ich mag Jackman, ich mag Weisz und ich mag verworrene Geschichten...:winken:
Nur fürchte ich mich vor den 12m² Logo...

otix_
14.04.2009, 08:04
Nur fürchte ich mich vor den 12m² Logo...

watn fürn Logo? :kopfkratz:

oder meinst du die hier: http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?t=2270 :giggle:

Cheops
14.04.2009, 13:23
watn fürn Logo? :kopfkratz:

oder meinst du die hier: http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?t=2270 :giggle: Ja natürlich. Diese subtile Wahnsinnserfindung , mit der Merkel Amokläufe in Zukunft verhindern wird:



http://data5.blog.de/media/838/3401838_4da91642ef_m.jpeg

:D

otix_
14.04.2009, 20:53
Ja natürlich. Diese subtile Wahnsinnserfindung , mit der Merkel Amokläufe in Zukunft verhindern wird:



na er dürfte ab 12 sein, darfst ihn also auch schon sehen. :giggle:

Cheops
14.04.2009, 21:07
na er dürfte ab 12 sein, darfst ihn also auch schon sehen. :giggle: Das Este, was ich von dieser DVD dann sehe, ist dieses bekackte Logo!
Die Merkel hat doch ganz ungepflegt was an der Waffel. Als ob sich Menschen von Schildchen beeindrucken lassen...
Auf den Demos gegen die Party der Superreichen 2007 in Heiligendamm gab es ja auch Schilder und Plakate dagegen und Merkel feierte mit Bush und Co ja auch weiter.
Deutsche Raucher werden auf jeder Packung informiert, wie tot sie eigentlich schon sind und auf den Wahlplakaten der CDU gibt es sogar das Gesicht von Merkel und trotzdem hat die Partei noch Wähler! :kopfkratz:

otix_
15.04.2009, 08:27
... und auf den Wahlplakaten der CDU gibt es sogar das Gesicht von Merkel und trotzdem hat die Partei noch Wähler! :kopfkratz:

na das ist mit ohnenhin ein Rätsel. :nono:

Cheops
15.04.2009, 08:34
na das ist mit ohnenhin ein Rätsel. :nono:
Das ist nur mit der Magie von sehr dunklen Kräften erklären, die bei den "Christen" am Werk sind. Ich tippe da auf Merkel selbst...
http://smilie-land.de/t/e-h/hexe/hexe0007.gif

otix_
15.04.2009, 08:36
Das ist nur mit der Magie von sehr dunklen Kräften erklären, die bei den "Christen" am Werk sind. Ich tippe da auf Merkel selbst...
http://smilie-land.de/t/e-h/hexe/hexe0007.gif

das sind gewachsene Strukturen. Gehirnwäsche :mad:

muss jetzt los, cu all :winken:

Cheops
15.04.2009, 08:38
das sind gewachsene Strukturen. Gehirnwäsche :mad:

muss jetzt los, cu all :winken:
Hab einen schönen Tag des Wotans...:giggle:

otix_
15.04.2009, 19:23
Hab einen schönen Tag des Wotans...:giggle:

In der Tat wir sind bei den Germanen!

http://www.niederwalddenkmal.de/pics/niederwalddenkmal/foto_niederwalddenkmal_links_mit_greun_ruedesheim. jpg

Cheops
15.04.2009, 19:28
Ich habe gerade einen Text über einen Film am Wickel, aber das sieht nach einem Verriss aus, wenn ich so weiter schreibe..:p

otix_
15.04.2009, 19:45
Ich habe gerade einen Text über einen Film am Wickel, aber das sieht nach einem Verriss aus, wenn ich so weiter schreibe..:p

mach doch, brauchts doch auch :)

Schnurzelchen_B
24.04.2009, 17:57
Hab ich zwar noch nicht gesehen, aber vor lauter Vorfreude mal ein

"Will be seen"

Star Trek 11

Auch wenn ich die Serie, die vor Kirk gespielt hat, nicht recht leiden konnte, so werde ich mir den Film dennoch auf jeden Fall ansehen. Vielleicht kann ich otix ja sogar zur Vorpremiere am 06.05. um 20:30 Uhr im Cubix überreden :winken: ;)


Für einen kleinen Vorgeschmack, hier der Trailer.


CPGlA2pFNpI



Das "Last seen" wird dann natürlich noch folgen.

http://www.politik-sind-wir.de/picture.php?albumid=20&pictureid=132

Cheops
24.04.2009, 18:25
Ich hab Raumschiff Enterprise seit 1972 gesehen. Alle 79 Folgen, in denen William Shatner den Bauch einzog und danach noch 25 Jahre Star Trek TNG und hab alle Filme und da will ich jetzt nicht Kirk und Spock mit der Schultüte sehen.
Als Christopher Nolan Batman neu begann, hatte er mit Christian Bale den derzeit besten und wandlungsfähigsten Schauspieler unter Vertrag genommen und ins Gold gefasst. "Actionprofi" J.J. Abrahms, der mit "Mission Impossible III" den schlechtesten Teil dieser Reihe abgeliefert hat, holt sich Schauspieler für Kirk und Spock, die man vielleicht aus der Werbung für Hundefutter kennt. Für so alte Trekkies wie mich kann der Star Trek 11 nur ein Flop werden.:nono:

Cheops
24.04.2009, 18:29
Last seen:

Ein Quantum Trost

Der einzige Trost für die vielen Fans des smarten Superagenten ihrer Majestät ist wohl jetzt der, dass es vor dem Werk „Ein Quantum Trost“ von Marc Forster noch eine Menge echter Bondfilme gegeben hat.

Allerdings ließ seit Pierce Brosnan die Qualität der Drehbücher und der Gegenspieler von Bond sehr zu wünschen übrig. War es damals in „Stirb an einem anderen Tag“ ein Gesichtsoperierter Koreaner (!!!), der ihm und Großbritannien das Leben schwer machte, bekam es Daniel Craig in seinem zweiten Film mit einem französischen Umweltkriminellen zu tun, der eigentlich nur farblos wirkte und keine Sekunde lang bedrohlich.

Wo von Klaus Maria Brandauer als Maximilian Largo in „Sag niemals nie“ bis zu Telly Savalas und andere als Erzschurke Ernst Stavro Blofeld in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ hatte man sich früher auch immer um große Schauspieler bemüht, die gegen Bond antraten. Daran scheint man nun genauso zu sparen wie an einem guten Drehbuch.
In „Ein Quantum Trost“ war dieses Drehbuch jedenfalls ziemlich wirr. Es gab zwar eine Menge Action, aber es fehlte einfach der rote Faden. Ein James Bond war eigentlich immer ein Garant für Kontinuität bei Ablauf und handelnden Personen, aber damit ist es wohl nun endgültig vorbei.
Schon, als auf den cleveren „Q“ verzichtet wurde, der Bond immer mit durchdachten Gadgets und smarten Tools versorgte, die seinen Gegnern das Fürchten lehrte, fehlte der Reihe etwas Entscheidendes.

Auch die zu große Hast, die nach „Casino Royale“ mit dem Dreh des nächsten Bonds zum Tragen kam, hat dem Film offensichtlich nicht gut getan. Man hat früher nicht umsonst mindestens zwei Jahre ins Land gehen lassen, bevor der nächste Bond in die Kinos kam. Das ist nun seit „Casino Royale“ alles ganz anders, aber machte es nicht besser, denn die Kontinuität, die Bond verkörperte, ist ganz einfach weg.
Daniel Craig ist sicher ein sehr guter Schauspieler, aber ein echter James Bond ist er nicht. Alle Schauspieler vor ihm in dieser Rolle hatten das Charisma von Aristokraten und lösten anfallende Probleme mit dem Kopf und den vielseitigen Tools von „Q“.

Der neue Bond ist da anders konzipiert und für eine ganz neue Generation gedacht, von denen aber auch nicht alle zufrieden sind, wie ich so hörte, beim neuen Bond setzt man auf viel brachiale Gewalt, vulgo, auf Action.
Sowas geht bei Vin Diesel, Sylvester Stallone, wenn der in "Rambo 19" im Central Park Penner jagt und früher mal bei Will Smith, aber bei James Bond passt das einfach nicht. Selbst der zu Unrecht gescholtene Pierce Brosnan hatte seine überzeugenden Momente, wie bspw. in „Golden Eye“. Für meinen Teil nimmt sich dieser Bond auch einfach zu ernst. Er lacht nicht und der lässige Witz, mit dem ein Roger Moore in „Moonraker“ sogar im Weltall herumsprang, ist wohl endgültig ein Relikt der Filmgeschichte.
Kein „Q“ mehr, keiner „Miss Moneypenny“ mehr, die Bond heimlich anschmachtet, keine flapsigen Sprüche mehr, wenig Witz, Ironie und Sarkasmus, aber dafür mehr Action und das tut dem Film nicht gut, denn das gehörte bisher einfach zu James Bond.

Fast alle Filme dis zu Pierce Brosnan waren auf FSK 16 und seitdem sie dann für FSK 12 geschrieben wurden, ging es abwärts, was Story und Anspruch angeht.
Nur „Golden Eye“ war besser und auch gleich FSK 16.
„Ein Quantum Trost“ ist ein Zugeständnis an eine Jugend, die in den entsprechenden Foren des Internets einen James Bond forderten, der eine wilde Mischung der Film und Fernsehhelden Matt Damon als Jason Bourne, das Steingesicht Vin Diesel als Agent XXX und den mimisch Minimalisten Kiefer Sutherland als Jack Bauer aus einer unechten „Echtzeitserie“ ist.
Im letzten Bond scheint das nun gelungen, aber das macht ihn für mich eher weniger interessant und daher geht meine persönliche Wertung auch nicht über gutherzige 5/10 hinaus. Was mit „Casino Royale“ wie ein Tiger als Neuauflage der Bond Reihe sprang, ist für mich schon mit dem zweiten Film als Bettvorleger gelandet, denn ich habe mich diese 100 Minuten einfach nicht so gut unterhalten, wie bei früheren Filmen.

Reine Actionstars in entsprechenden Rollen gibt es in Hollywood genug und da muss man nicht noch James Bond zu einem machen.

Eine Filmfigur wie James Bond braucht sowas wie eine gewisse Beständigkeit, denn man will sich auf den nächsten Bond wieder freuen können. Für reine Action gibt es Jason Statham, Vin Diesel, Bruce Willis und nicht zuletzt auch Matt Damon. Wenn James Bond wieder unterhaltend sein soll, dann braucht er seine Standards wieder und vor allem Leute, die gute und spannende Drehbücher schreiben, denen auch der britische Humor nicht so völlig fehlt.
Als bei „Casino Royale“ völlig auf das Intro und das Bond Thema verzichtet wurde, hielt ich das für eine einmalige Abweichung, aber offenbar gehört das zum neuen Konzept und das geht vor allem für die älteren Fans von James Bond nicht auf. James Bond ist Agent ihrer Majestät und kein Versuchskaninchen für Autoren.

Auch ein James Bond wird nicht besser oder spannender, wenn man dessen psychologisches Problem im Film zu sehen bekommt. Er wird nur langweiliger.
Die neue deutsche Verpackung, mit der eine überforderte deutsche Regierung die Kinder vor was auch immer schützen will, rundet den schlechten Eindruck vom Film nur noch ab und es erübrigt sich jede Empfehlung. Das ist für mich kein James Bond, sondern eher der humorlose Pförtner des BND, der sich zu wichtig nimmt und Frust schiebt!

Wertung 5/10

http://www.kinofilmer.de/wp-content/uploads/007_ein-quantum-trost.jpg

wb4M5kR1lZk

Cheops
25.04.2009, 01:35
Last seen:

Im Angesicht des Todes


Nein, es ist kein neuer Bond, sondern ein sehr gelungener Film über Krankheit, Sterben und vor allem das Leben, wie man es genießen sollte.

Zwei sehr aufgeräumte Megastars aus Hollywood, Jack Nicholson als der kranke Milliardär Edward Cole und Morgan Freeman als der ebenso kranke Automechaniker Carter Chambers spielen zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die sich auf dem Krankenbett näher kommen. Beides echte Arbeitstiere und beide todkrank.
Ein sehr textlastiger Film und kein Thema, was junge Mensche zu fesseln vermag, denn Krankheit und Tod sind im Normalfall nun mal was für die Alten.

Eine echte Tragikomödie voller Witz und Ironie.

Ich bin nun schon älter und auch nicht gesund und die Seitenhiebe gegen Gesundheitssystem im Allgemeinen und Krankenhäuser im Besonderen kamen bei mir an.
Auch die Idee, dass der Mensch vor seinem Tod ein möglichst erfülltes Leben haben sollte, wird mit viel Witz und Charme an den Zuschauer gebracht. Der Automechaniker hat vor seinem Tod noch eine Liste mit dingen, die er im Leben noch abarbeiten will, der Milliardär die Begeisterung und das Geld, um diese Dinge noch zu erledigen und so ziehen beide los, veranstalten Rennen mit Ford Mustangs, springen aus dem Flugzeug und bereisen die Welt.
So kommen der arrogante Milliardär, der Ärzte mit dem Finger befehligen kann und der kluge Mechaniker, der so ziemlich jedes Rätsel löst, sich näher und vertiefen sich in Gespräche voller schwarzem Humor und viel Tiefgründigkeit.

Ein kleiner Film mit zwei großen Schauspielern, der zumindest meine volle Zustimmung bekommt und mit 10/10 den Platz verlässt. Inwieweit andere Menschen sich angesprochen fühlen, kann ich nicht beurteilen, aber ich kann den Film nur Menschen ans Herz legen, die gutes Schauspiel mögen.


Wertung: 10/10

http://images.buch.de/images-adb/d1/12/d112e4f7-be61-44ac-92c2-590c3238c39b.jpg


lDWa2nVPrQ0

Hellmann
25.04.2009, 08:16
Seid´s mir nicht bös, aber ich klönnte mir weder den Stardreck noch das Bondgeprügle und Geseiere auch nur im Trailer bis zum Ende ansehen.

Wobei der Stardreck noch am meisten nervt.

:traurig:

Cheops
25.04.2009, 08:21
Seid´s mir nicht bös, aber ich klönnte mir weder den Stardreck noch das Bondgeprügle und Geseiere auch nur im Trailer bis zum Ende ansehen.

Wobei der Stardreck noch am meisten nervt.

:traurig: Für eingefleischte Trekkies, die das, wie ich, schon Jahrzehnte sind, wird Star Trek XI genauso ein Flop, wie der Bond 22, mit dem Trost für Fans der Reihe des Superagenten ihrer Majestät...:toben:

Hellmann
25.04.2009, 08:36
Der letzte Film, den ich gesehen habe, war glaube ich "Der Leopard" von Visconti.

txbyvaOJkzo&feature=related

Kennt jemand Visconti?

Hellmann
25.04.2009, 08:53
Der Leopard war mir wieder eingefallen, wie ich am enstprechenden Kapitel über die Mazzini-Leute in Sizilien und Neapel bei meinem Marx war.

Der Film ist ziemlich reich an Handlung, während ich sonst Filme fast ohne Handlung bevorzuge.

Der Film beginnt aber fast ohne Handlung, zeigt eine erstarrte Gesellschaft, und man hat in den ersten Minuten schon verstanden, warum Garibaldi das alles gleich so leicht umstürzen wird.

Das ist eben Visconti. :)

Cheops
25.04.2009, 09:04
Klar kenne ich Visconti, eine italienische Filmikone der siebziger Jahre und auch Burt Lancaster ist schon 14 Jahre tot. Das Einzige, was ich aus der Zeit habe, ist der Pate, das kaputte "120 Tage von Sodom"
lT8ko1ENiiw
und das witzige "Casino Royale" von 1967 mit Starbesetzung:
xEnoKqiGJFI
Aber ich lebe in der Gegenwart und mit den Filmen...:)

otix_
05.05.2009, 07:30
Last seen:

Apocalypto

Aussergewöhnlich, nicht hollywoodlike, intensiv und brutal.
So würde ich diesen Film ad hoc beschreiben. Authentisch durch seine Untertitelung, intensiv in den Bildern.

Es hätte so schön werden können: Das kleine idyllische Eingeborenendorf in den Dschungeln Mittelamerikas. Wenn nicht wieder der grösste Feind des Menschen einmal mehr der Mensch selbst wäre.
Und so beginnt eine Achterbahnfahrt, oder besser gesagt eine Odyssee quer durch den grünen Regenwald.
Mitfiebernd mit den symphatischen, Hauptdarstellern wartet man vergeblich auf den beginnenden Rachefeldzug, den man von Hollywoodfilmen gewohnt ist. Viel eher stellt sich das Gefühl der wohlverdienten Genugtuung auf leisen Sohlen ein.
Bis zum Ende, das in Anbetracht der vorausgegangenen Geschehnisse keine schönes sein kann. Die Geschichte Mittelamerikas selbst schreibt letztendlich die Fortsetzung.

Ein sehr gelungener, durchweg spannender Film. Aber kein Spaziergang, denn dafür sind die Gewaltszenen zu üppig, ohne unangebracht zu wirken.

Wertung: 8/10

http://songphon.files.wordpress.com/2007/09/movie_apocalypto.jpg

d56HvpPmg8o

Cheops
05.05.2009, 08:55
Kann ich nicht teilen, deine Begeisterung, denn seit Mel Gibson in die Regie gewechselt hat, kam nichts Unterhaltendes mehr von ihm, denn : "Die Passion Christi" und "Apocalypto" sind Filme mit viel Botschaft aber wenig Unterhaltung...:nono:

deserd
06.05.2009, 23:47
Gefunden on YT: Time Tunnel, das ist glaub schon ein uralter Film - oder eine Serie - ich kenn die leider nur vom Hörensagen.

Da sind 5 Teile eines Filmes zu sehen, in Englisch ....

Dies ist der zweite Teil mit der schönen aufregenden Time Tunnel-Scene


YouTube- Time Tunnel 2/5


Echt Lecker, finde ich, diese Scene .....

Ist Time Tunnel nicht aus den 70ern ? - Dafür zumindest sehr modern gedreht, finde ich .... diese Szene könnte auch von heutigen Filmen sein ...


Viel Spaß, deserd

otix_
07.05.2009, 06:54
Ist Time Tunnel nicht aus den 70ern ? - Dafür zumindest sehr modern gedreht, finde ich .... diese Szene könnte auch von heutigen Filmen sein ...


das ist definitiv ein Remake :giggle: .
eine kleine Zusammenstellung aus den 70ern hab ich hier gefunden.

1975. Erstverfilmung. In Stepford werden Frauen zu willenlosen Hausfrauen perfektioniert, die jeden Wunsch ihrer Ehemänner erfüllen. Klassiker aus der Blütezeit des Feminismus."

goil :D

otix_
07.05.2009, 07:49
Seid´s mir nicht bös, aber ich klönnte mir weder den Stardreck noch das Bondgeprügle und Geseiere auch nur im Trailer bis zum Ende ansehen.

Wobei der Stardreck noch am meisten nervt.

:traurig:

no Problem, so geht's mir wenn ich den Fernseher anmache :irre:.

Cheops
07.05.2009, 07:55
Ich hab jetzt sogar einen richtig guten Fernseher (http://cheopsnet.de/img/186d128391a801d8ba14dfdc58a4c3af.jpg), aber das Programm wird dadurch kein Deut besser. Nur meine egenen DVD sind etwas schärfer...:)

otix_
07.05.2009, 07:59
Ich hab jetzt sogar einen richtig guten Fernseher (http://cheopsnet.de/img/186d128391a801d8ba14dfdc58a4c3af.jpg), aber das Programm wird dadurch kein Deut besser. Nur meine egenen DVD sind etwas schärfer...:)


ui, hast ja ne ordentliche DVD Sammlung. Dann kannst ja loslegen mit deinen Rezesionen, die jetzt auch über die Galerie >> (http://www.politik-sind-wir.de/photoplog/index.php?c=9) aufrufbar sind =)

Cheops
07.05.2009, 08:03
ui, hast ja ne ordentliche DVD Sammlung. Dann kannst ja loslegen mit deinen Rezesionen, die jetzt auch über die Galerie >> (http://www.politik-sind-wir.de/photoplog/index.php?c=9) aufrufbar sind =) Eine Galerie ist nicht übel, aber mir fehlt die Möglichkeit, die Filme da zu werten, oder ich sehe die nicht. Wie auch immer, hilf mir bitte und ich werde auch meine Mail an Zensursula hier reinstellen...:winken:

otix_
07.05.2009, 08:08
Eine Galerie ist nicht übel, aber mir fehlt die Möglichkeit, die Filme da zu werten, oder ich sehe die nicht. Wie auch immer, hilf mir bitte und ich werde auch meine Mail an Zensursula hier reinstellen...:winken:

Stimmt, hat ich auch schon daran gedacht mit der Wertung. Bewertet aber können dort nur die Bilder/Fotos, in 6 Abstufungen (gehe dafür in die Kommentarfunktion).

Bsp.: http://www.politik-sind-wir.de/photoplog/comment.php?n=14

Die könnte man natürlich nehmen und sie als Wertung für den Film deklarieren.
Müssten wir uns natürlich darauf einigen und alle wissen lassen.

Cheops
07.05.2009, 08:18
Stimmt, hat ich auch schon daran gedacht mit der Wertung. Bewertet aber können dort nur die Bilder/Fotos, in 6 Abstufungen (gehe dafür in die Kommentarfunktion).

Bsp.: http://www.politik-sind-wir.de/photoplog/comment.php?n=14

Die könnte man natürlich nehmen und sie als Wertung für den Film deklarieren.
Müssten wir uns natürlich darauf einigen und alle wissen lassen. Fotos sind sicher wichtig, aber bei Filmen sind doch die Filme das Wichtigste.
Vielleicht sollte die Wertung für das Filmplakat als Wertung für den Film genutzt werden. Nur ne Idee von mir und dann bitte ohne Text dazu. Einfach nur die Wertung geben und speichern scheint mir optimal.:o

otix_
07.05.2009, 08:29
Fotos sind sicher wichtig, aber bei Filmen sind doch die Filme das Wichtigste.
Vielleicht sollte die Wertung für das Filmplakat als Wertung für den Film genutzt werden. Nur ne Idee von mir und dann bitte ohne Text dazu. Einfach nur die Wertung geben und speichern scheint mir optimal.:o

ok, so machern wir das : )

Cheops
07.05.2009, 08:34
ok, so machern wir das : )
BTW: http://www.direktzu.de/vonderleyen/messages/20767

otix_
10.05.2009, 18:01
Last seen:

Star Trek - The Future Begins

Noch ganz frisch sind die Eindrücke die ich aus dem heutigen Kinobesuch mitbringen kann. Der neuen Star Trek Film ist es, der auf mich wirkte,
und ich kann sagen: "es funktioniert".
Seltsam und ungewohnt die Vorstellung über die Geschehnisse vor der 1.Staffel Raumschiff Enterprise zu erfahren, adaptiert mit der Technik der heutige Zeit.
Vorausgesetzt, man kennt die Originalserie aus den 70ern.

Kennt man sie nicht, bekommt man ein Aktionspektakel der Neuzeit, welches nicht durch eine besonders tiefe und originelle Geschichte brilliert, sondern Filmkost, die man irgenwie schon immer irgendwo anders mal gesehen hat.

Aber wie gesagt, es funktioniert, denn die Charaktere passen sich recht gut an ihre Vorbilder an:
Spok nimmt man ab, so ausgesehen zu haben, Kirk ist betont draufgängerisch, Pille passt mit am Besten wenn er einmal mehr "Jim" ausruft, um ihn seine Einwände vorzutragen. Aber, Uhura ist mir einen Tick zu sexy. So hatte ich sie nicht in Erinnerung!
Nicht zuletzt wurden wohl an Gestig und Mimik recht fleissig geübt.

Etwas fremd war die allzu moderne Innen-Ausstattung der Enterprise, die zwar hübsch ist, aber nicht so recht passen wollte, erinnert man sich mal an die schlichte Aufmachung der Originalserie.

Auf die Sory möcht ich gar nicht groß eingehen: Vermeindlicher Bösewicht, den das Schicksal schwer zusetzte, ist auf dem Irrweg und muss gestoppt werden sonst ist die Menschheit...blablubb..usw. usf.

Alles gut spannend gemacht. Aber der Film lebt haptsächlich vom Kredit einer großen Serie. Humorvolle Moment lockern das ganze Geschehen noch zusätzlich auf, und am Ende kann ich mit vorstellen mit dieser neuen/alten Crew, sympathisch, ins nächste Jahrzehnt zu fliegen.

Wertung: 8/10

http://jk-netzwelt.de/wp-content/uploads/2009/03/startrek-ukposter-blue-fullsize.jpg

rROvwAoqLZc

Schnurzelchen_B
10.05.2009, 18:15
Last seen:

Star Trek

(und zwar vor... na ja rund vier Stunden hatte der Film angefangen ;) )

Also.....
Auch wenn ich hier in diesem Thread mich recht euphorisch dem neuen Star Trek Film gegenüber präsentiert habe, so muß ich doch zugeben, dass ich im tiefsten Innern doch eine gewisse Skepsis gegenüber den Film hatte.
Trotz Skepsis bin ich doch gegangen, weil meine Neugierde letztendlich überwiegte.
Und ich bin froh darüber, denn der Film kommt am Anfang zwar etwas lahm und hölzern daher, nimmt aber im Laufe der Story immer mehr an Action und Spannung zu. (sogar so sehr, dass ich dem Rufen meines Körpers nicht gefolgt bin und mit dem Toilettengang bis nach dem Film gewartet habe ;) )
Auch legten die Schauspieler an Leistung und darstellerischen Fähigkeiten zu, sodass der Film am Ende gar nicht mehr hölzern wirkte.

So und nun das interessante...
Ja, es war ein Star Trek Film und nein ich glaube nicht, dass sich wahre Fans der Classic Serie dafür erwärmen können.
Dafür war die Technik auf der Enterprise zu "modern" und auch die Storyline an sich zu weit von dem entfernt, was man in der Classic Serie (und auch in den späteren) über das Star Trek Universum gelernt hat.
Ich habe das, was ich vorher im Inet gelesen habe (dass Paramount versucht, eine neue Star Trek Fan Gemeinde zu schaffen), in dem Film bestätigt gefunden. Und doch muß ich sagen, dass Zuschauer, die noch nie im Leben etwas oder nur sehr wenig mit Star Trek zu tun hatten, mit dem Film wahrscheinlich überfordert gewesen wären. Dazu wurde wiederum zuviel Star Trek Wissen vorausgesetzt.
Es ist eine merkwürdige Mischung aus altem und neuen und dieses Konzept, lässt meine Begeisterung für den Film ein wenig schrumpfen.

Abgesehen davon jedoch, waren die Effekte gut und die Story gerade zum Ende hin packend und auch teilweise überraschend (ich denke da nur mal so an Spock und Uhura... :kopfkratz:).
Was ich auch schön fand, war der Humor des Filmes, der in meinen Augen auch nicht unangebracht war (Spock und Pille's kleine Auseinandersetzungen und Kirks Eigensinn sorgten für einige Schmunzler).
Klasse, geradezu genial jedoch, fand ich die Außenaufnahmen der "alten" Enterprise. Dieses Schiff ist ein Augenschmaus :)

Fazit: ein neugieriger und möglichst unvoreingenommener Gang ins Kino lohnt sich bei dem Film allemal. Ich zumindest, finde mein Geld für die Kinokarte nicht vergeudet :D

Wertung: 8/10

Cheops
10.05.2009, 21:22
Ich hab das Werk zwar noch nicht gesehen und es auch nicht wirklich vor, aber schon beim Titel "Star Trek - The Future Begins" nagen in mir die Zweifel. Denn diese Zukunft hat bei mir vor genau 40 Jahren auf dem ZDF jeden Samstag begonnen und ich hab alle 79 Folgen mehr als einmal gesehen, dann gab es eine große Pause und ab 1987 auch schon mehrmals alle 178 Folgen TNG und die 10 Filme noch dazu, von denen Star Trek 10 "Nemesis" der schlechteste war. Ich hatte gehofft, in einem Star Trek XI Schiff und Mannschaft von TNG würdig beerdigt, aber "Actionprofi" JJ Abrahms, der mich schon mit LOST, "Cloverfield", dem Godzilla für Arme und einer sehr schlechten "Mission Impossible III" genervt hat, macht aus der guten alten Enterprise ein Actionspektakel im Weltraum, was mit einem Kapitän Kirk mit der Schultüte beginnt. An mir altem Trekkie geht das nun völlig vorbei, denn als "Star Trek Begins" gab es schon Kapitän Archer und seine Enterprise mit den Anfängen der Föderation und ein Film darüber wäre mir auch noch logisch erschienen. Aber der Erfolg an der Kinokasse wird mich Lügen strafen, aber als Trekkie stehe ich zumindest nicht alleine da

http://www.videoregister.de/2009/05/06/star-trek-spaltet-die-fans-der-serie.html

Also eine Entwicklung, die an mir vorbei geht, zumal ich Abrahms für mäßig begabt halte, denn seine Filme strotzen vor Hektik und schnellem Bildwechsel, aber das ist eben keine Action und sein LOST ist ein Vehikel, was auf der Welle schwimmt, die Chris Carter mit der wirklich guten Akte X ausgelöst hat, wobei mich mechanische Inseln nun nicht überzeugen können.
Aber freut ihr euch am neuen Star Trek, meines ist zu Ende und ich genieße die Wiederholungen der alten Serien auf Sci Fi.:p

otix_
11.05.2009, 08:14
Ich hatte gehofft, in einem Star Trek XI Schiff und Mannschaft von TNG würdig beerdigt, aber "Actionprofi" JJ Abrahms, der mich schon mit LOST, "Cloverfield", dem Godzilla für Arme und einer sehr schlechten "Mission Impossible III" genervt hat, macht aus der guten alten Enterprise ein Actionspektakel im Weltraum, was mit einem Kapitän Kirk mit der Schultüte beginnt.

Die Sorge, - die ich auch hatte -, kann ich zerstreuen. Kirk und Spock als Schüler sind nur kurze Momente. : )

Aber hättest du gedacht, dass Spock und Uhura was miteinender hatten :D.

http://daisydownunder.com/images/M-spockA.jpg http://sci-fi.lovetoknow.com/wiki/images/Sci-Fi/1/1d/Uhura.jpg

Obwohl, sexy siehst die Uhura da ja schon aus :P

Cheops
11.05.2009, 08:21
Die Sorge, - die ich auch hatte -, kann ich zerstreuen. Kirk und Spock als Schüler sind nur kurze Momente. : ) Trotzdem hab ich jetzt 40 Jahre TOS, 25 Jahre TNG, Voyager, DS9 und Startrek Enterprise mit Scott Baluka nicht Jahrzehnte gegeben, um mit Abrahms von vorne und im Urschleim und der Pubertät von Kirk zu beginnen. :nono:
Es reicht ja völlig, mit Merkel eine klingonische Kanzlerin zu ertragen..

otix_
11.05.2009, 08:24
Trotzdem hab ich jetzt 40 Jahre TOS, 25 Jahre TNG, Voyager, DS9 und Startrek Enterprise mit Scott Baluka nicht Jahrzehnte gegeben, um mit Abrahms von vorne und im Urschleim und der Pubertät von Kirk zu beginnen. :nono:

Cheops, alles wird gut :).

http://1.bp.blogspot.com/_9vJDQnQBvC4/SE8v807odqI/AAAAAAAAABw/fk9ikbwDoMw/s320/spock.jpg

Schaust ihn dir halt an wenn er auf DVD rauskommt. :)

Cheops
11.05.2009, 08:29
Cheops, alles wird gut :).

http://1.bp.blogspot.com/_9vJDQnQBvC4/SE8v807odqI/AAAAAAAAABw/fk9ikbwDoMw/s320/spock.jpg

Schaust ihn dir halt an wenn er auf DVD rauskommt. :) Vorher kommt er ja mit Sicherheit auf Premiere und dann werde ich sehen, ob ich mir das antue. Bis dahin reicht mir unsere klingonische Merkel hier...

http://www.stupidedia.org/images/thumb/7/7d/Klingonin.jpg/250px-Klingonin.jpg

Cheops
16.05.2009, 23:02
Gibt es den Fernsehtipp nicht unter TV? Hier ist doch Kino...
:spam:

Paladin1988
16.05.2009, 23:03
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NXC8HKCVL._SL500_AA240_.jpg

der Tag an dem die Erde stillstand.

An sich eine Filmkategorie die ich liebe und mich oft widme: Weltuntergangsszenarien.....allmögliche Schicksale um Erde und oder die Menschheit.


Der Film ist an sich gut, nur gegen Ende wirkt es fast schon wie das ewige actiongeladene übercomputeranimierte Gemetzel wie aus dem Film "Transformers".

Ein bisschen übertrieben das Ganze und wenig mit Realität verbunden.

Aber dennoch hats mir gefallen, weil nicht zuletzt: Ist es ein Film mit Weltuntergangsszenario :o



:winken:

otix_
17.05.2009, 08:12
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NXC8HKCVL._SL500_AA240_.jpg

der Tag an dem die Erde stillstand.

An sich eine Filmkategorie die ich liebe und mich oft widme: Weltuntergangsszenarien.....allmögliche Schicksale um Erde und oder die Menschheit.


Der Film ist an sich gut, nur gegen Ende wirkt es fast schon wie das ewige actiongeladene übercomputeranimierte Gemetzel wie aus dem Film "Transformers".

Ein bisschen übertrieben das Ganze und wenig mit Realität verbunden.

Aber dennoch hats mir gefallen, weil nicht zuletzt: Ist es ein Film mit Weltuntergangsszenario :o



:winken:

Ohne jetzt zu googeln, meine ich diesen Film einmal gesehen zu haben. Ein kleiner Teil der Menschheit wurde mit einer Art Auswahlverfahren für die Umsiedlung auf einen andernen Planeten mittels "Rakete" ausgelost...
Ein spannend gemachter Klassiker, ich schätze so aus den 1950ern.

Da fällt mir natürlich "Die Zeitmaschine" ein. Die sollte eigentlich auch nicht fehlen hier. :).
...

Schnurzelchen_B
17.05.2009, 09:08
Da fällt mir natürlich "Die Zeitmaschine" ein. Die sollte eigentlich auch nicht fehlen hier. :).
...

Wobei du wahrscheinlich den Klassiker meinst. Es gibt ja auch noch eine neuere Verfilmung. Ich hoffe, dass ich irgendwann einmal, den "alten" Film sehen werde. Würde mich stark interessieren. Das Buch von H.G. Wells (auf Englisch wohlgemerkt :o) war auf jeden Fall jeden Euro wert, den ich dafür ausgegeben habe :)

Cheops
17.05.2009, 09:57
Ohne jetzt zu googeln, meine ich diesen Film einmal gesehen zu haben. Ein kleiner Teil der Menschheit wurde mit einer Art Auswahlverfahren für die Umsiedlung auf einen andernen Planeten mittels "Rakete" ausgelost...
Ein spannend gemachter Klassiker, ich schätze so aus den 1950ern.

Da fällt mir natürlich "Die Zeitmaschine" ein. Die sollte eigentlich auch nicht fehlen hier. :).
... Google ist da zu kurzsichtig, aber hier greift die Wiki:


http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tag,_an_dem_die_Erde_stillstand_(1951)

Und was die Time Machine angeht, gefiel mir die neue Version mit Mark Wahlberg besser..:winken:

Schnurzelchen_B
17.05.2009, 19:19
Google ist da zu kurzsichtig, aber hier greift die Wiki:


http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tag,_an_dem_die_Erde_stillstand_(1951)

Und was die Time Machine angeht, gefiel mir die neue Version mit Mark Wahlberg besser..:winken:

:D Cheops, da glaub ich mal verstanden zu haben, was für einen Geschmack du hast und dann überraschst du mich doch wieder :winken:

Cheops
17.05.2009, 19:28
:D Cheops, da glaub ich mal verstanden zu haben, was für einen Geschmack du hast und dann überraschst du mich doch wieder :winken: Warum eigentlich? Ich finde Mark Wahlberg mit seiner Time Machine von 2002 nun mal besser als Rod Taylor aus der Zeitmaschine von 1960, denn das ist mir einfach zu lange her, obwohl die Morlocks von 1960 etwas bedrohlicher und kultiger sind. :)

otix_
17.05.2009, 19:32
... obwohl die Morlocks von 1960 etwas bedrohlicher und kultiger sind. :)

oh yes..

http://giovanniworld.files.wordpress.com/2008/09/morlocks-2.jpg

:irre:

Cheops
17.05.2009, 19:35
oh yes..

http://giovanniworld.files.wordpress.com/2008/09/morlocks-2.jpg

:irre: Ist das Bild nun aus dem alten Film oder vom Parteitag der FDP? :)

otix_
17.05.2009, 19:43
Ist das Bild nun aus dem alten Film oder vom Parteitag der FDP? :)


Parteitag der Grünen : )

Cheops
17.05.2009, 19:52
Parteitag der Grünen : ) Aso den hab ich anders (http://www.mandelbrot.ch/chaos/chaos_pic/Chaos.JPG) in Erinnerung.
Also dann ist das doch die FDP....:rolleyes2:

oloool
19.05.2009, 00:26
Die Welt der Werbung und Verarsche: ab 39,90!


http://www.kino-zeit.de/image/xl/xl13672.jpg

Sehenswert


Für Dich billiger: 39,90!
(http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/39-90)

Cheops
19.05.2009, 10:08
Last seen:

Gottes Werk und Teufels Beitrag

Ein sehr gelungener und feinfühliger Film über menschliche Schicksale und eben über Gutes und Böses aus der Zeit, wo sich der junge Tobey Maguire noch nicht auf die Darstellung von Spinnen beschränkte.

Vor Allem aber über Menschen, die Gutes tun, ohne viel Wind oder Aufhebens darum machen.
Ihr Altruismus ist ein Echter, denn sie machen das, was sie machen, absolut selbstlos und ohne jede Berechnung. In dieser Rolle ist hier Dr. Larch (Michael Caine), der dafür zu Recht einen Oskar bekam. Er verkörpert einen Arzt im Amerika, der sich mit Hingebung um die Menschen kümmert, die auf dieser Welt zu kurz gekommen sind, um die Waisenkinder und die ungewollt Schwangeren.
Caine macht durch sein Schauspiel auch dem letzten religiösen Trottel klar, das der Abbruch einer Schwangerschaft in den Augen Gottes vielleicht eine Sünde ist, aber in den Augen der Betroffenen dann doch eher ein Segen.
Wenn ein guter Arzt das nicht machen würde, lauert sofort ein Schlechter, der dann auf qualvolle Weise nichtnur das Kind, sondern gleich die Mutter mit umbringt. Die Kinder, die trotzdem auf die Welt kommen, finden eine Unterkunft in Caines Waisenhaus, wo er sich mit Liebe und Hingabe und einem sehr bescheidenem Etat um sie kümmert. Einer dieser Wasenjungen, Homer Wells (Tobay Maguire), erzieht er sich mit viel Liebe und väterlichen Güte zu einem Assistenten, der ihm bei seinem selbstlosem Werk dann mit der gleichen Selbstlosigkeit zur Hand geht.

Der Film spielt am Anfang des letzten Jahrhunderts, aber in einigen Teilen der Welt, wo es den Menschen nicht so gut geht, wie den so gerne jammernden Deutschen ist dieses Thema leider immer noch sehr aktuell. Homer verlässt dann das Waisenhaus und wird dann auf seine Weise bei Wanderarbeitern aktiv, wie er es bei Dr. Larch gelernt hat. Homer will allerdings kein Arzt sein, nur sein Mentor Larch ist da weitblickender. Er befreit ihn durch allerlei falsche Atteste erstmal von der Armee, was insofern recht vorteilhaft war, da damals in Europa und Asien ein heftiger Krieg tobte. Weitblickend, wie er ist, schickt er Homer auch Arzttasche samt Arztbesteck.
Dieses kommt auch zum Einsatz, als eine der Wanderarbeiterinnen, bei denen Homer grade lebt, von ihrem Vater, der sie missbraucht, ziemlich ungewollt schwanger wird.

Homer kann die Frucht dieses Inzest bravourös und recht Folgenlos beseitigen. In der Zwischenzeit geht es Dr. Larch, der von allen Seiten wegen seinem sehr menschlichem Tun recht misstrauisch beobachtet und bespitzelt wird, ziemlich dreckig. Als ihm dann noch das finanzielle Aus droht, zögert er nicht lange und nimmt sich durch eine Überdosis Äther das Leben.

Es kommt, wie es kommen musste, Homer Larch ist zwar kein habilitierter Doktor für Kinder, aber Larch hat an Fäden gezogen und solange Urkunden gefälscht, bis Homer einer war. Homer wurde logischerweise dann auch der Nachfolger von Dr. Larch im Waisenhaus und nun war er es, der die Kinder mit Larchs ergreifendem "Gute Nacht, Ihr Prinzen von Maine, Ihr Könige von Neuengland." jede Nacht zu den, jetzt seinen Schützlingen in den Schlaf mitgab.

Alles Andere an Handlung ist ziemlich unwichtig und sei hier auch unerwähnt. Erwähnt sei nur noch die Botschaft dieses Filmes, die da lautet: Tu Gutes und rede nicht darüber. Ein gelungener Film aus besseren Zeiten, wo auch tiefere Themen aus Hollywood kamen. Von mir 9/10 und eine Kaufempfehlung für einen Tobey Maguire aus einer Zeit, in der er sich noch nicht auf Arachniden beschränkt hat.

Wertung: 9/10

http://www.lovefilm.de/lovefilm-de/images/products/5/33085-large.jpg


<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/C9NM8lhBZZc&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/C9NM8lhBZZc&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>

otix_
20.05.2009, 11:43
Der Mensch war schon immer ein Meister des Abschlachtens den er bis heute auch grenzenlos nachgegangen ist mit Keule und Beil.....bis man nun jetzt anfing diesen Rang uns streitig zu machen.

Wenn der Meister des Abschlachtens eine Konkurrenz bekommt....so ist der Meister dem Untergang geweiht!


aus dem Film Mutant Chronicles

omg, so ein mieser Film, da hab ich mir eine Rezension schreiben schon gespart :o :nono:

Paladin1988
20.05.2009, 11:48
omg, so ein mieser Film, da hab ich mir eine Rezension schreiben schon gespart :o :nono:

mir gefiel der Film :giggle: zumal ich eh ein Megafan von Weltuntergansszenario Filmen bin :o

otix_
20.05.2009, 12:12
Ok, The Vanguard war schlimmer

http://www.dreadcentral.com/img/news/apr08/vanguardpost.jpg

nach 30 min. hab ich abgeschaltet...immerhin! :irre:

Bin auf das Cover hereingefallen :traurig:.

Wertung: 1/10, unterirdisch

Cheops
22.05.2009, 00:10
Ok, The Vanguard war schlimmer

http://www.dreadcentral.com/img/news/apr08/vanguardpost.jpg

nach 30 min. hab ich abgeschaltet...immerhin! :irre:

Bin auf das Cover hereingefallen :traurig:.

Wertung: 1/10, unterirdisch Immer, wenn ich Mutant Chronicles höre oder lese, muss ich automatisch an die verstorbene oder langsam sterbende Community GIGA denken, denn was sich da an Mutanten rumtreibt, dazu braucht es keine Maschine aus dem All und es passt auch in keinen Film. Menschen, die sich zu ihren eigenen Vorfahren machen, nur weil sie wertvolle virtuelle Titel besitzen, die sie nun bei den Lehman Brothers in Aktien tauschen können. Nur wurde GIGA 1999 von zwei studierten Erfindern des Klingeltons für Linkshänder annektiert, die nur 10 Jahre brauchten, um aus mehreren Stunden unterhaltsame Sendung täglich auf NBC-Europe langweilige 10 Minuten Häppchen über alberne Games auf Youtube zu machen, die Lehman Brothers des Internet versuchen nun als „Das Omen 1“ und „Das Omen 2“ krampfhaft diese Häppchen zu moderieren…

wcqC3DNR5Go

Das angesprochene Forum ist so flink wie flüssiger Teer, aber das sieht man vom Elfenbeinturm aus nicht...

Cheops
22.05.2009, 00:12
Last seen:

Das Streben nach Glück

Eine, etwas hart klingende Überschrift zu diesem Film, aber es war genau der Eindruck, der mich dabei bewegte.
Derzeit, also seit 2007, schießen Filme der Marke "Based on a True Story" ja wie Raubkopierer mit der Kamera ins Kino. Also Filme, die nach einem realen Hintergrund gedreht wurden. Ein, meiner Meinung nach, recht übles Werk dieser Sorte Film ist das (Mach) werk „Streben nach Glück“ mit dem eigentlich recht begabten Will Smith in der Hauptrolle.

Er stellt den Vertreter für sehe sperrige und sehr unnötige Knochendichtemessmaschinen Chris Gardner dar, der in den achtziger Jahren des Ronald Reagan auf eine sehr kriechende Art Karriere gemacht haben soll.

Will Smith, der ja schon in der Schmonzette *Hitch der Date Doktor* nicht sonderlich geglänzt hat, ist mit der Darstellung des Chris Gardner nicht sehr gut beraten gewesen, denn es mag ja sein, das Smith seine Palette dessen, was er darstellen kann, mal so zeigen wollte, aber für cineastisch simple Leute wie mich ist das auf Dauer einfach nur langweilig.
Wenn es unter Reagan noch geklappt haben mag, durch unterwürfiges Schleimen und Kriechen einen gut bezahlten Job zu bekommen, so ist das im Amerika des George Bush, denn noch regiert der ja, schlichte Fantasy. Würde heute ein Farbiger sich der Limousine eines Millionärs so nähern würde, wie Chris Gardner zu seiner Zeit, würde er von den Leibwächtern erstmal über den Haufen geschossen werden, bevor er den Millionär mit Fragen zu dessen persönlicher Laufbahn belästigen kann.

Nur im Film klappt das noch und Will Smith als Chris Gardner schleimt nicht nur nach Kräften recht widerlich, sondern verlässt sogar seine Frau, wird obdachlos und schleppt seinen Sohn Christopher, im Film von Smiths realem Sohn Jaden Smith dargestellt nicht nur zum Übernachten auf die Straße, auf Bahnhöfe und sogar in zweifelhafte Hotels für Obdachlose, während er selbst ein unbezahltes (!) Praktikum macht und nebenbei zur Schule geht.

Das Ende ist absehbar und historisch belegt, denn Chris Gardner bekommt natürlich den begehrten Job als Investmentbanker. Ich habe dieses Werk nur auf Premiere gesehen, war sauer über die vergeudete Zeit und auf Will Smith, der mich mit seinen Schmonzetten langsam etwas nervt.

Der Film kommt bei mir nur auf magere 4/10 und die 4 gibt es bei mir auch nur für Jaden Smith, der seinen berühmten Vater durch seine Natürlichkeit auch schon mal an die Wand spielt. Der devote Familienvater Will Smith geht mir einfach auf den Kranz, ich hätte gerne den Actionhelden Will Smith zurück, der sich bei Bedarf auch mit Aliens prügeln kann und diese Lobhudelei auf den American Way of Life geht mir ganz besonders vorbei, schon weil ihr jeder aktuelle Bezug fehlt.

Menschen, die ihre Ziele im Leben nur im devoten Kriechgang erreichen, widerstreben völlig meiner Natur. Auch als Film. Will Smith, den kriechenden Softie will ich für meinen Teil nicht sehen, ich mochte den unterhaltsamen Will Smith.

Dem Thema Arbeitslosigkeit ist auch im Film nicht mit devoter Unterwürfigkeit nicht zu begegnen. Softe Frauenversteher im beruflichen Kriechgang, kein Wunder, dass Männer und Frauen heute das Internet und Speed Datings brauchen, um zueinander zu finden. Arbeitslosigkeit ist auch im Film nicht mit devoter Unterwürfigkeit nicht zu begegnen, zumal ja heute die Arbeit der Globalisierung zum Opfer fällt, die es so 1980 noch gar nicht gab.

Wertung: 4/10

http://www.schaffhausen.net/film/uploaded_images/streben-754508.jpg

T81HTdeRsA0

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 08:44
Dead Snow & Storm Warning. :giggle:

Wer sich aber richtig gruseln möchte sollte lieber Wolf Creek anschauen.

Cheops
22.05.2009, 09:52
Dead Snow & Storm Warning. :giggle:

Wer sich aber richtig gruseln möchte sollte lieber Wolf Creek anschauen. Nein, wer sich gruseln will, sieht sich eine Haushaltsdebatte im Bundestag an. Im Kino will ich mich unterhalten und hol mir daher Horrorfilme nur auf DVD. Nur bei Planet Terror hab ich mich grob verschätzt und die beste Freundin von allen hätte beinahe gekotzt.:nono:

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 09:56
Planet Terror ? :kopfkratz:

Die Kreuzung aus Muppet Show & Bully Parade ?
Das muß dann wohl am Essen gelegen haben.
Was hast Du der Schnecke denn mal wieder gekocht ?

P.T. ist ja kaum der Bezeichnung Splatter-Film wert.
Selbst in der Lindenstraße fließt mehr Blut. :giggle:

Cheops
22.05.2009, 10:21
Planet Terror ? :kopfkratz:

Die Kreuzung aus Muppet Show & Bully Parade ?
Das muß dann wohl am Essen gelegen haben.
Was hast Du der Schnecke denn mal wieder gekocht ?

P.T. ist ja kaum der Bezeichnung Splatter-Film wert.
Selbst in der Lindenstraße fließt mehr Blut. :giggle: Es ist auch kein Splatter im üblichen Sinn, aber ein typischer Film von Robert Rodriguez, der gelungen auf Ekel und Schockmomente setzt...:p

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 10:22
Ekel = OK aber Schock ? :kopfkratz:

Cheops
22.05.2009, 10:33
Ekel = OK aber Schock ? :kopfkratz: Die beste Freundin von allen war ziemlich schockiert.
Obwohl sie Mutter und geschieden ist, also eigentlich jeden Schock des Lebens kennt...:p

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 10:41
Eben. Wenn ich manchmal Reportagen im TV schaue die wirkliche Ereignisse zeigen
trifft mich das Härte als solche Fiktionen aus Film.

Cheops
22.05.2009, 10:45
Eben. Wenn ich manchmal Reportagen im TV schaue die wirkliche Ereignisse zeigen
trifft mich das Härte als solche Fiktionen aus Film. Wobei das dann wieder nicht nin den Bereich Kino gehört. :winken:

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 11:11
Kennst Du Wag the Dog ?

Da ist Beides das Selbe. :traurig:

Cheops
22.05.2009, 11:25
Kennst Du Wag the Dog ?

Da ist Beides das Selbe. :traurig: Ist aber trotzdem nicht die Tagesschau mit ihren realen Toten denn gegen die kommt auch kein noch so bizarrer Robert Rodriguez ran. Wir leben ja in einer Welt, wo die Fiction täglich von der Realität überholt wird, oder hätte vor 25 Jahren einer an eine Agitprop-Sekretärin der FDJ als erste deutsche Bundeskanzlerin geglaubt? Das hätte dann auch nach Horror von Rodriguez geklungen und ist heute bittere Realität...

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 11:53
Eine Filmempfehlung für Deine Freundin: Angel Heart.

YouTube- Broadcast Yourself.

Der Film ist einfach GENIAL.

Cheops
22.05.2009, 11:58
Eine Filmempfehlung für Deine Freundin: Angel Heart.

http://www.youtube.com/watch?v=yt-kKRu5NNY&hl=de

Der Film ist einfach GENIAL.

Sie hat inzwischen etwas Besseres gefunden, nur hab ich noch keinen Text dafür:

YouTube- Broadcast Yourself.

Das Comeback eines Wrestlers, das Comeback des Mickey Rourke und eine Hommage an die achtziger Jahre. Geht ab, wie Schmidts Katze...:irre:

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 13:21
SIN City wäre da wenn man Rourkes Comback anschneidet
auch nicht zu vergessen.

Wobei man danach das Wort "Splatter" nochmals neu definieren sollte. :eek:

Cheops
22.05.2009, 13:24
SIN City wäre da wenn man Rourkes Comback anschneidet
auch nicht zu vergessen.

Wobei man danach das Wort "Splatter" nochmals neu definieren sollte. :eek: In Sin City war er kein Hauptdarsteller und auch sonst kaum zu erkennen. In "The Wrestler" überzeugt er mit Schauspielkunst und trainiertem Körper. Sehr zu empfehlen.

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 13:27
Einspruch Euer Hochwohgealtert.

Als Marv war er sehr wohl ein Hauptdarsteller
und nahe daran Bruce Willis die Schau zu stehlen.

Nicht immer nur auf die Mädels schauen. ;)

Cheops
22.05.2009, 13:30
Einspruch Euer Hochwohgealtert.

Als Marv war er sehr wohl ein Hauptdarsteller
und nahe daran Bruce Willis die Schau zu stehlen.

Nicht immer nur auf die Mädels schauen. ;) Trotzdem war er in Millers Schwarzweißorgie eines Film Noir kaum zu erkennen...:p

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 13:33
Nun wer erkennt M.R. Heute überhaupt noch ? :D

Cheops
22.05.2009, 13:36
Nun wer erkennt M.R. Heute überhaupt noch ? :D
Nach seinem Comeback mit The Wrestler werden es wieder mehr sein:


http://img.cineclub.com/images/2009/02/the-wrestler-p.jpg

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 13:46
Für was hat der eigentlich seine 2 Oskars bekommen ?
Für die Maske um Rourke halbwegs menschlich erscheinen zu lassen ?

http://mollysurno.files.wordpress.com/2009/01/mickey-rourke-bad.jpg

Cheops
22.05.2009, 13:50
Für was hat der eigentlich seine 2 Oskars bekommen ?
Für die Maske um Rourke halbwegs menschlich erscheinen zu lassen ?

http://mollysurno.files.wordpress.com/2009/01/mickey-rourke-bad.jpg Der Film ist einfach großartig und ergreifend gespielt. Ein Drama, was sogar Spaß machte, weil die Grundaussage positiv ist. Gib nie auf...

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 13:54
Nun so gesehen könnte es Roukes Lebensgeschichte sein.

OK Dickerchen Du hast mich überzeugt ich werde mir den Streifen
mal ansehen. :winken:

Cheops
22.05.2009, 13:58
Nun so gesehen könnte es Roukes Lebensgeschichte sein.

OK Dickerchen Du hast mich überzeugt ich werde mir den Streifen
mal ansehen. :winken: Kann ich auf jeden Fall zu raten, denn der ist nicht langweilig, hat seine eigene Art von Action und man erfährt viele Geheimnisse des Wrestling, obwohl man das ohnehin nicht ernst nimmt.
Nach meiner Meinung kam der Film sogar noch zu schlecht bei den Oscars weg...:rolleyes2:

Randle P. McMurphy
22.05.2009, 14:49
Naja ich mag Wrestling eigentlich nicht. Kommt irgendwie schwul wenn da übergewichtige Männer in SM-Kostümchen eine Show abziehen bei der man
sich in Realität nach 5 Minuten alle Knochen gebrochen hätte. :kopfkratz:

Cheops
22.05.2009, 17:52
Naja ich mag Wrestling eigentlich nicht. Kommt irgendwie schwul wenn da übergewichtige Männer in SM-Kostümchen eine Show abziehen bei der man
sich in Realität nach 5 Minuten alle Knochen gebrochen hätte. :kopfkratz: Ohne jetzt zu spoilern, aber soviel Wrestling wird gar nicht gezeigt. Der Showsport ist nur der Aufhänger, weil der eben in den Achtzigern große Mode war und "Randy The Ram“, wie Rourke im Film heißt, will noch mal an alte Erfolge aus den Achtzigern anknüpfen und darin besteht ja das Drama. Ich mag ganz sicher auch kein Wrestling, aber ich mag gute Filme und das ist einer. ;)

Spökes
23.05.2009, 21:48
Zur Zeit: Fritz & Hermann mit einer Sondersendung zum 60. :giggle:

WDR

Cheops
23.05.2009, 21:54
Zur Zeit: Fritz & Hermann mit einer Sondersendung zum 60. :giggle:

WDR Guter Tipp, aber etwas spät. Nur habe ich gerade nachgesehen, dass kommende Programm ist zum Flüchten...:o

otix_
24.05.2009, 06:09
Guter Tipp, aber etwas spät. Nur habe ich gerade nachgesehen, dass kommende Programm ist zum Flüchten...:o


Mein Kabel ist seit einem Umzug nicht mehr verfügbar. Ich denke nicht es nochmal anschalten zu lassen. Was ich an "Nachrichten" anderswo aufschnappe reicht mir völlig um jedesmal aufs neue die Verlogenheit und Manipulation zu erkennen. :)

Cheops
24.05.2009, 06:15
Mein Kabel ist seit einem Umzug nicht mehr verfügbar. Ich denke nicht es nochmal anschalten zu lassen. Was ich an "Nachrichten" anderswo aufschnappe reicht mir völlig um jedesmal aufs neue die Verlogenheit und Manipulation zu erkennen. :) Das war auch eher eine Notiz an mich, denn ich hab zwei Fernsehzeitschriften, also für analog und digital, deren Programm reicht 14 Tage im voraus...;)

Spökes
24.05.2009, 08:03
Kabel kann ich eh nicht empfehlen ob der begrenzten Bandbreite und den laufenden monatlichen Kosten. Daher verfüge ich auch über keine Programmzeitschrift, außer den kostenlosen respektive Anhängsel an meine Tageszeitung. Fritz & Hermann Schwaderlapp (Schwadlappen = Einer, der gerne viel Unsinn redet) hatten mal die Aufgabe, den Bundesweinkeller zu verwalten. Nee, was habe ich gelacht!

Cheops
24.05.2009, 09:03
Kabel kann ich eh nicht empfehlen ob der begrenzten Bandbreite und den laufenden monatlichen Kosten. Daher verfüge ich auch über keine Programmzeitschrift, außer den kostenlosen respektive Anhängsel an meine Tageszeitung. Fritz & Hermann Schwaderlapp (Schwadlappen = Einer, der gerne viel Unsinn redet) hatten mal die Aufgabe, den Bundesweinkeller zu verwalten. Nee, was habe ich gelacht! Mein Haus ist Baujahr 1995 und da war Kabel gleich dabei. Es wäre hirnrissig, da noch was bauen zu wollen. ;)

Randle P. McMurphy
25.05.2009, 08:54
Fernsehen ob Satellit oder Kabel wird im allgemeinen sowieso etwas überbewertet.
Heute schaut man 5000 Sender über Internet auf dem PC an. Umsonst. :giggle:

Cheops
25.05.2009, 08:59
Fernsehen ob Satellit oder Kabel wird im allgemeinen sowieso etwas überbewertet.
Heute schaut man 5000 Sender über Internet auf dem PC an. Umsonst. :giggle: Und dann wie gehabt, es läuft nur Müll auf vielen Kanälen...:nono:

Randle P. McMurphy
25.05.2009, 10:04
Und dann wie gehabt, es läuft nur Müll auf vielen Kanälen...:nono:

Das stimmt allerdings. Egal ob Heute 50 oder früher nur 5.
Geändert hat sich nichts. :irre:

Randle P. McMurphy
27.05.2009, 14:50
Rocky (Teil1) fand ich gut obwohl ich Stallone Kacke finde.
Der Titel hatte eine Botschaft. Die restlichen Teile waren so
als hätte sie Stallone selbst geschrieben - wobei es dafür keinen
Nachweis gibt - das er überhaupt diese Fähigkeit besitzt. :irre:

otix_
31.05.2009, 16:53
Last seen:

Der Da Vinci Code – Sakrileg

Gestern, tat ich ihn mir erneut an: 110 min. "Der Da Vinci Code – Sakrileg" (das 2. mal) mit Tom Hanks, Jean Reno, Jürgen Prochnow, dessen kleine Rolle aber so farblos war, das er es beinah nicht in diese kleine Aufzählung geschafft hätte, und einigen anderen namhaften Schauspielern. Die aber machen noch keinen guten Film.

Irgendwie wirkt dieser Film als ob alles was im Buch passierte, hier unbedingt mit rein musste. Selbstgeisselung, Verfolgungsjagten, ein paar Schusswechsel, alles hecktisch erzählt, ohne Tiefe und ohne auf Details einzugehen. Dabei wären ein paar mehr Informationen nicht verkehrt gewesen, die zahlreichen interessanten Charaktere hätten genug Potential gehabt.
Der mordende Möch, der Geistliche aus dem Vatikan, der Butler von Sir Leigh Teabing (gespielt von Ian McKellen), Jürgen Prochnov in seiner Rolle.
Ja, viele jagen nach dem heiligen Gral und so verwundert es fast nicht, dass es reichlich Twists und Wendungen bis zum aufklärenden Ende gibt. Und das lässt einen wenigstens nicht im Dunkeln tappen, schafft man es durch die stellenweise langatmige Handlung.

Nicht falsch verstehen, der Film ist beileibe nicht schlecht, recht spannend, wirkt aber etwas hölzern und wenig elegant aneinander gereiht. So wird der Zuschauer mehr durch die Handlung gescheucht als das er sich unterhaltsam darauf einlassen könnte.

Wertung: 5/10

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4030521408623.jpg

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Cheops
31.05.2009, 17:11
Gegen „The Da Vinci Code – Sakrileg“ ist das neue "Illuminati" geradezu ein klerikaler Thriller, obwohl es das erste Buch dieser Reihe ist und nur als erstes verfilmt wurde. Ich hab dazu mal eine alte Rezension rausgewühlt:

Last seen:

Der Da Vinci Code – Sakrileg

Gestern war nun der Tag, wo meine Freundin endlich zurück war und die Zeit fand, sich mit mir „The Da Vinci Code – Sakrileg“ im Kino anzusehen, um den ja in den Medien gerade ein fürchterliches Gewese und ein riesiger Hipe veranstaltet wird und vor dem sich die katholische Kirche so gefürchtet hat.
Nach wildem Geknutsche den üblichen, kurzen Streit, ob wir uns nun hinten hinsetzen oder doch den Film sehen wollen, gewann diesmal der Film.
Endlich, nach gefühlten acht Stunden Werbung für Zigaretten, Autos, Lockenwickler für Nasen und Schamhaare und ähnlich unverzichtbare Dinge für das tägliche Leben ging es dann auch ganz überraschend los und der Film fing an.
Der kommt nach einem Mord durch einen Killermönch von Opus Dei zum Warm werden und dem Einbinden von Tom Hanks als Symbolologe Robert Langdon in die Handlung nach einer guten Stunde in die Gänge, als der Tempelritter Sir Leigh Teabing aka Gandalf aka Ian McKellen die Szene betrat.
Da zumindest hat mich Bine geweckt und ich blieb auch wach. Dann wurde es sogar recht spannend und mir wurde klar, warum die katholische Kirche weder Buch noch Film so richtig leiden mochte.
Es ging ja auch in der Hauptsache um den heiligen Gral und darum, ob dieser Jesus den es vor über 2000 Jahren gegeben haben soll, was ja an sich noch relativ unbewiesen ist, da es ja erstaunlicherweise keinen greifbaren Beleg oder Beweis dafür gibt, nun der Sohn eines Gottes war oder der eines Menschen und ob es ihn überhaupt gab.
Das ist dann auch das große Manko dieses Films, denn man redet über Jesus wie über einen letztens verstorbenen Erbonkel und nicht über das, was er ist, einen Mythos der katholischen Kirche.
Man sollte also schon fromm und schlichten Gemütes sein, um diesen Film und dieses Thema entsprechend ernst zu nehmen. Damit kann ich nun gar nicht dienen und daher konzentrierte ich mich auf den unterhaltenden Teil. Unterhaltend war der kurze Einblick in Brauchtum, Sitten und Hobbys der verschärften Katholiken von Opus Dei allemal. Wie sie sich auf den Knien liegend selbst Schmerzen zufügen und mit Peitsche und blutigem „Schmerzband“ um die Waden selbst geißeln, als müssten sie Werbung für einen SM-Club machen, um selig zu werden.
Ansonsten geht es sehr lange zweieinhalb Stunden um Lüge zum Zweck des Machterhalts der katholische Kirche, über die Rätsel der einen Fantasy gegen die Rätsel der anderen Fantasy, denn bewiesen ist von den wilden Thesen ja nun rein gar nichts, denn es gibt ja noch immer keinen glaubwürdigen Beweis für die Existenz von Jesus Christus, denn allein die vier Evangelien würde jeder Richter, der bei Verstand ist und sein Amt ernst nimmt, als Hörensagen abschmettern.
Tom Hanks brauchte erst etwas, um schauspielerisch in die Gänge zu kommen, aber dann wirkte er glaubwürdig. Man merkt ihm an, dass er mit so flachen Filmen, wie Ladykillers und Terminal deutlich unterfordert war und sich nun echte Mühe geben musste, um dem schweren Thema gerecht zu werden. Ian McKellen, Alfred Molina und Jean Reno gelang es einfach sehr viel besser, in ihren Rollen aufzugehen und sie waren auch der Gewinn des Films. Im Grunde genommen geht es nur um die Verfechter zwei grundverschiedener Thesen, für die Tempelritter auf der einen und Opus Dei auf der anderen Seite der katholische Kirche stehen. Würde allerdings an der These der Tempelritter etwas dran sein, müsste sich die katholische Kirche warm anziehen und tatsächlich um ihre Existenz fürchten. Wer Näheres darüber wissen will, sollte sich mit Film und Buch beschäftigen. Nur soviel sei gesagt, der heiligen Gral ist nach deren These zwar ein Gefäß, aber keines, das sich ein Ritter ins Regal hätte stellen wollen, wenn er auch nur halbwegs bei Verstand ist und da wären einige sinnlose Feldzüge im Mittelalter vermieden worden. Der Film an sich war nette Unterhaltung, aber zum ganz großen Kino hat es dann doch nicht gereicht.
Dafür wird der Zuschauer ganz einfach mit zu vielen religiösen Daten gefüttert, die er am Ende des Films samt und sonders wieder vergessen hat. Das drückt dann auch meine persönliche Wertung auf 7/10, liegt aber noch immer im Bereich der guten Filme, die dann auch auf der Liste der anzuschaffenden DVDs stehen. Ich habe sehr viel bessere Filme mit Tom Hanks, aber auch sehr viel schlechtere.

Wertung: 7/10

Im Gegensatz zu Illuminati ist der Schauplatz ganz Westeuropa und da verliert man auch schon mal den Durchblick.

http://img1.abload.de/img/cover_600dpil0ec.jpg

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otix_
31.05.2009, 17:17
Gegen „The Da Vinci Code – Sakrileg“ ist das neue "Illuminati" geradezu ein klerikaler Thriller, obwohl es das erste Buch dieser Reihe ist und nur als erstes verfilmt wurde. Ich hab dazu mal eine alte Rezension rausgewühlt:

[...]

Im Gegensatz zu Illuminati ist der Schauplatz ganz Westeuropa und da verliert man auch schon mal den Durchblick.



lo, gut geschrieben : ),
darf ich den Text etwas aufbereiten für die Datenbank?

Cheops
31.05.2009, 17:20
lo, gut geschrieben : ),
darf ich den Text etwas aufbereiten für die Datenbank? Es ist hier dein Text, mir ist er für meine HP so gut genug gewesen, also bereite auf, zu, unter oder über. :)

oloool
01.06.2009, 02:27
Achtung!
Der folgende Beitrag passt nicht in diese Kategorie.
Doch es gibt noch nicht "Last browsed".


Hier also was ich zuletzt gesehen habe:

Machs Dir nett mit dem Pabba! (Gratis) (http://www.pope2you.net/)


(Sogar iPhone-compatibbel!) :irre:

Cheops
01.06.2009, 05:39
Achtung!
Der folgende Beitrag passt nicht in diese Kategorie.
Doch es gibt noch nicht "Last browsed".


Hier also was ich zuletzt gesehen habe:

Machs Dir nett mit dem Pabba! (Gratis) (http://www.pope2you.net/)


(Sogar iPhone-compatibbel!) :irre: Also auch du ein Fan von Splatterfilmen mit möglichst Untoten...:p

Randle P. McMurphy
03.06.2009, 08:29
Ihr Schweine - ich hab mir vor Angst fast in die Hose geschissen.
Das ist ja schon nicht mehr Jugendfrei - auch frei ab 18 reicht da
nicht mehr. Da muß die FSK/USK schnell nachlegen.

Frei ab 60 würde ich empfehlen. :kopfkratz:

Cheops
03.06.2009, 08:43
Ihr Schweine - ich hab mir vor Angst fast in die Hose geschissen.
Das ist ja schon nicht mehr Jugendfrei - auch frei ab 18 reicht da
nicht mehr. Da muß die FSK/USK schnell nachlegen.

Frei ab 60 würde ich empfehlen. :kopfkratz: FSK 80 wäre die angemessene Empfehlung. ;)

Randle P. McMurphy
03.06.2009, 11:36
Ja, ab 80 lindert der graue Star die auf der Retina eintreffenden Lichtstrahlen.
Zudem wird die Weiterleitung bzw. Verarbeitung der eingehenden Informationen
durch alterbedingte Verkalkung teilweise gelindert oder vermindert.

Das Alter hat also doch manchmal etwas Gutes. :winken:

Cheops
03.06.2009, 11:42
Ja, ab 80 lindert der graue Star die auf der Retina eintreffenden Lichtstrahlen.
Zudem wird die Weiterleitung bzw. Verarbeitung der eingehenden Informationen
durch alterbedingte Verkalkung teilweise gelindert oder vermindert.

Das Alter hat also doch manchmal etwas Gutes. :winken: Mir hat sich da mit gefühlten 190 noch nichts Gutes erschlossen. Altern ist ein einziger Verlust. Aber ging es hier nicht um Filme? Was hast du so zuletzt gesehen, Randle?

Randle P. McMurphy
03.06.2009, 11:49
Mir hat sich da mit gefühlten 190 noch nichts Gutes erschlossen. Altern ist ein einziger Verlust. Aber ging es hier nicht um Filme? Was hast du so zuletzt gesehen, Randle?

Doom - gestern zu Hause auf DVD. :rolleyes2:

Der Film ist der mit Abstand langweiligste Haufen
zusammengeschusterter unlogischer Pferdemist
den ich seit längerer Zeit angeschaut habe.

Ich liebe das Game (Doom 3) und war dabei schon
oft ganz knapp vor einem Herzinfarkt aber bei dieser
Verfilmung hatte ich es nicht leicht bis zum Abspann
die Augen offen zu halten. :traurig:

Cheops
03.06.2009, 11:54
Doom - gestern zu Hause auf DVD. :rolleyes2:

Der Film ist der mit Abstand langweiligste Haufen
zusammengeschusterter unlogischer Pferdemist
den ich seit längerer Zeit angeschaut habe.

Ich liebe das Game (Doom 3) und war dabei schon
oft ganz knapp vor einem Herzinfarkt aber bei dieser
Verfilmung hatte ich es nicht leicht bis zum Abspann
die Augen offen zu halten. :traurig: Ein verfilmtes Game, aber schlechter als Resident Evil. Ich kenne das (Mach) Werk seit 2005:

http://cheopsnet.de/index.php?zeig=Schubi&sek=Mit+Bine+im+Autorenkino+&dd=Verfasstes :p

Randle P. McMurphy
03.06.2009, 12:04
Alone in the Dark mit Christian Slater ist genauso grottenschlecht.

Es gibt kaum Verfilmungen von Games welche etwas taugen.
Tomb Raider ausgenommen. Wenn Angelina Jolie da was hüpfen
läßt wird die Story zur Nebensache (*träum* - *hechel* - *sabber*).


Ansonsten zieh ich mir auch manchmal einen Kriegsfilm rein.

Der schmale Grat zum Beispiel.
Ich liebe diesen Film. Er ist wie ein Kaleidoskop.
Je öfters man durchschaut desdo unterschiedlicher
nimmt man es war. Immer entdeckt man etwas Neues.
Für mich ist er einer der besten Filme die je gedreht wurden.

Cheops
03.06.2009, 12:14
Alone in the Dark mit Christian Slater ist genauso grottenschlecht.

Es gibt kaum Verfilmungen von Games welche etwas taugen.
Tomb Raider ausgenommen. Wenn Angelina Jolie da was hüpfen
läßt wird die Story zur Nebensache (*träum* - *hechel* - *sabber*).


Ansonsten zieh ich mir auch manchmal einen Kriegsfilm rein.

Der schmale Grat zum Beispiel.
Ich liebe diesen Film. Er ist wie ein Kaleidoskop.
Je öfters man durchschaut desdo unterschiedlicher
nimmt man es war. Immer entdeckt man etwas Neues.
Für mich ist er einer der besten Filme die je gedreht wurden.Alone in the Dark ist auch von Uwe Boll, was schon mal ein eigener Grad von miesem Film ist, wobei "Seed" von ihm noch einiges mieser war. "Postal" ist ganz annehmbar und Angelina Jolie ist dafür in "Wanted" wieder ganz groß und voller Action...

Randle P. McMurphy
03.06.2009, 12:58
Heheh Boll war ja mal so angepisst das er den Kritikern Gelegenheit
geben wollte gegen ihn zu boxen. :irre:


Im Spätsommer 2006 lud Boll fünf seiner größten Kritiker (Richard Kyanka, Jeff Sneider, Chris Alexander, Carlos Palencia Jimenez-Arguello und Nelson Chance Minter) nach Vancouver zu einem Boxkampf gegen ihn ein. Boll begründete die Aktion: „Wenn die mich fertig machen wollen, sollen sie es doch versuchen!“ Boll gewann alle fünf Kämpfe, verfügte allerdings bereits zuvor über Boxerfahrung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Boll

Cheops
03.06.2009, 13:02
Heheh Boll war ja mal so angepisst das er den Kritikern Gelegenheit
geben wollte gegen ihn zu boxen. :irre:


Im Spätsommer 2006 lud Boll fünf seiner größten Kritiker (Richard Kyanka, Jeff Sneider, Chris Alexander, Carlos Palencia Jimenez-Arguello und Nelson Chance Minter) nach Vancouver zu einem Boxkampf gegen ihn ein. Boll begründete die Aktion: „Wenn die mich fertig machen wollen, sollen sie es doch versuchen!“ Boll gewann alle fünf Kämpfe, verfügte allerdings bereits zuvor über Boxerfahrung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Boll Ist das so lange her? Mir ist, als wäre das erst letztens auf Premiere gelaufen. Ich werde eben stündlich um Monate älter...:(

Randle P. McMurphy
04.06.2009, 09:33
Scheint so Väterchen.

Nur der Boxkampf Raab vs. Halmich war sehenwerter.
Kloppy 1 & 2 :irre:

Cheops
04.06.2009, 09:45
Scheint so Väterchen.

Nur der Boxkampf Raab vs. Halmich war sehenwerter.
Kloppy 1 & 2 :irre: Wäre die Halmich nicht gerade Boxerin, hätte ich die auch zu was anderem eingeladen.:p
Apropos Boxerin, ich muss vor einem Film warnen:

Last seen:

Hannibal Begins

Schon, als ich zum ersten Mal hörte und las, es solle zur Trilogie um den bösen, aber sympathischen Kannibalen und Feinschmeckers Hannibal Lecter, der jedem Filmfan in der Person des Anthony Hopkins in „Das Schweigen der Lämmer“ bekannt wurde, nun ein vierter Teil hinzugefügt werden, der „Hannibal Rising“ heißen solle, war mir irgendwie klar, wie heftig das in die Hose gehen muss.
Antony Hopkins wollte keinen weiteren Film drehen und da mussten Regisseur Peter Webber und Autor Thomas Harris in die Kiste mit der Vorgeschichte greifen und damit beginnen, wie Hannibal Lecter zu dem wurde, was er in „Das Schweigen der Lämmer“ war.

Erst einmal eine Idee, die nur nach Geldmacherei roch, was es am Ende auch war, aber man hätte etwas daraus machen können.
Nur hat Autor Harris es dabei belassen, nur das Trauma zu zeigen, was Hannibal Lecter in seiner Kindheit im Weltkrieg hatte, als Deutsche, dann Russen und dann Marodeure seine Eltern überfielen, umbrachten und die Marodeure zum Schluss noch die kleine Schwester verspeisten und der junge Hannibal als Kind dabei zusehen musste.
Etwas Krieg, Kannibalismus und ein Trauma mit anschließendem Rachefeldzug sind an sich schon etwas mager als Erklärung des Lebens des Dr. Hannibal Lecter.
Nur richtig dürftig wurde es dann bei der Besetzung des Films.
Als den jugendlichen Rächer hatte mal die Rolle des jugendlichen Hannibal Lecter mit einem gewissen Gaspard Ulliel besetzt, der mit schauspielerischem Talent nicht unbedingt überfüttert, eigentlich auch das größte Manko des Films ist.
Da, wo bei Anthony Hopkins energisch funkelnde und eloquente blaue Augen blitzen und beeindrucken, stiert Gaspard Ulliel mit dunklen bis schwarzen Löchern von Augen vor sich hin, wie eine tiefgefrorene Ratte. Das beeindruckt nicht und macht auch keine Angst, sondern fängt nach einer halben Stunde sogar an zu langweilen und der Film streckt sich dann so, optisch eher dürftig, auf fast zwei Stunden.
Der junge Lecter zog und mordet sich durch halb Europa und zum Schluss auch in der neuen Welt, in Kanada. Die gebotenen Todesarten sind ganz leidlich, aber immer noch sehr viel schlechter als in „Das Schweigen der Lämmer“, dem ersten und wahren Film über Hannibal Lecter.

Auf meiner persönlichen Skala erreicht „Hannibal Rising“ dann auch nur magere 3/10 Punkten und gewiss auch keine Kaufempfehlung.
Ich habe ihn auch nur der Vollständigkeit halber und das Thema ist damit für mich durch.

Der Film ist mein großer Favorit beim diesjährigen "Festival des unnötigen Films" in der Slowakei.

Wertung: 3/10

http://i14.tinypic.com/2ef5ox3.jpg

<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/303SXPPyqHU&hl=de&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/303SXPPyqHU&hl=de&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>

So kann man die Legende Hannibal Lecter sehr effizient zerstören...

Randle P. McMurphy
04.06.2009, 10:58
Das heißt man kann einen Film auch ohne Boll zu Grunde richten ?

Mal ehrlich - der Großteil aller Hit´s bekamen doch Fortsetzungen spendiert
die mehr oder weniger nur dazu dienten noch ein paar Kröten rauszupressen.

Rocky
Rambo
Der weiße Hai
Alien
Indiana Jones
Star Wars

Dazu kommen noch diese amerikanisierten Remakes genialer ausländischer Filme.

7 Samurai = Die glorreichen 7
Drei Männer und ein Baby
Nightwatch
Außer Atem = Atemlos
Die Wiederkehr des Martin Guerre = Sommersby

Ein zweiter Aufguss bleibt ein zweiter Aufguss.

Wobei es auch Ausnahmen gibt.

Cape Fear zum Beispiel als grandioses Remake von Ein Köder für die Bestie.

Cheops
04.06.2009, 15:05
Die Amis brauchen keinen Boll, die haben B bis F Movies und zu den schlechtesten holen die sich auch Deutsche:
Deuce Bigalow - European Gigolo (http://www.sonypictures.de/landing/deuce-bigalow/[/url) von und mit Rob Scheider (http://us.movies1.yimg.com/movies.yahoo.com/images/hv/photo/movie_pix/columbia_pictures/deuce_bigalow__european_gigolo/_group_photos/rob_schneider5.jpg)

Till Schweiger mit Salami in der Hose als Stricher "Hans, das Frankfurter Riesenwürstchen" Drei Worte Sprechrolle und ansonsten präsentiert er 90 Minuten nur die Beule in der Hose.
Ich hab das Machwerk mal auf Premiere gesehen...

Randle P. McMurphy
04.06.2009, 16:24
Nun die Rolle schien Till Schweiger wie auf den Leib gepinselt.

Das der Heini die Hauptrolle bei der Ver(murks)filmung des Shooter-Krachers
Far Cry gespielt hat, hat mich bisher davon abgehalten mir diesen Steifen ähh
Streifen reinzuziehen. :)

Cheops
04.06.2009, 16:30
Nun die Rolle schien Till Schweiger wie auf den Leib gepinselt.

Das der Heini die Hauptrolle bei der Ver(murks)filmung des Shooter-Krachers
Far Cry gespielt hat, hat mich bisher davon abgehalten mir diesen Steifen ähh
Streifen reinzuziehen. :) Der soll auch nicht dolle sein, habe ich gelesen. Ein Boll eben...;)

Randle P. McMurphy
04.06.2009, 16:36
Nun die Story des Games ist auch mehr als seicht.
Was damals reinzischte war die geile Grafik und die
künstliche Intelligenz der Gegner. Da hätte man für
Schweiger ein Scheibchen abschneiden sollen. :happy:

Wie man aber Doom verkacken kann ist mir schleierhaft.
Hätte man einfach nur das Spiel 1:1 verfilmt hätte man
den Begriff "Splatter" neu definieren müßen. :toben:

Cheops
04.06.2009, 16:42
Nun die Story des Games ist auch mehr als seicht.
Was damals reinzischte war die geile Grafik und die
künstliche Intelligenz der Gegner. Da hätte man für
Schweiger ein Scheibchen abschneiden sollen. :happy:

Wie man aber Doom verkacken kann ist mir schleierhaft.
Hätte man einfach nur das Spiel 1:1 verfilmt hätte man
den Begriff "Splatter" neu definieren müssen. :toben: Der Ex Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson wollte seine Filmkarriere ankurbeln und als Zombiejäger ohne Mimik hat das wohl gereicht...:)

otix_
04.06.2009, 17:25
So, hab hier die neue Fassung von: "Der Tag an dem die Erde stillstand" rumliegen.

Die Rezension, und ob sich die Ausleihgebühr gelohnt hat: morgen wisst ihr mehr :winken:.

Cheops
04.06.2009, 17:36
So, hab hier die neue Fassung von: "Der Tag an dem die Erde stillstand" rumliegen.

Die Rezension, und ob sich die Ausleihgebühr gelohnt hat: morgen wisst ihr mehr :winken:. Mich hat bis jetzt das 20 Meter FSK-Logo von der Anschaffung abgehalten, also bin ich gespannt auf deine Rezension...

Randle P. McMurphy
05.06.2009, 08:57
Der Ex Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson wollte seine Filmkarriere ankurbeln und als Zombiejäger ohne Mimik hat das wohl gereicht...:)

Hätte er einen Zombie gespielt............schon. :happy:

Cheops
05.06.2009, 09:04
Hätte er einen Zombie gespielt............schon. :happy: Das wäre wohl eine zu ehrliche Selbsteinschätzung gewesen...:)

Randle P. McMurphy
05.06.2009, 11:05
Was hälst Du von "Storm Warning" ?
Kommt zwar an "Eden Lake" nicht ran
aber für so kurz mal kotzen - nicht schlecht.

Cheops
05.06.2009, 11:08
Was hälst Du von "Storm Warning" ?
Kommt zwar an "Eden Lake" nicht ran
aber für so kurz mal kotzen - nicht schlecht. Ich kenne weder Edens See noch die Sturmwarnung...:o

Randle P. McMurphy
05.06.2009, 11:18
Ist ab 60 auch nicht mehr wirklich empfehlenswert. :)
Ich möchte ja nicht das Du vor Schreck an Deinen
dritten Zähnen erstickst.
Geht alles so Richtung "Wolf Creek".
Also nicht ganz an der Realität vorbei wie der andere Mist
und somit mir persönlich etwas mehr unter die Haut.

Cheops
05.06.2009, 11:29
Ist ab 60 auch nicht mehr wirklich empfehlenswert. :)
Ich möchte ja nicht das Du vor Schreck an Deinen
dritten Zähnen erstickst.
Geht alles so Richtung "Wolf Creek".
Also nicht ganz an der Realität vorbei wie der andere Mist
und somit mir persönlich etwas mehr unter die Haut. Ach was, ich hab 30 Jahre DDR überlebt und sehe mir Debatten im Bundestag an.
Ich bin Einiges an Horror gewohnt. Wolf Creek habe ich verschenkt, weil der mir zu blöd war...

Randle P. McMurphy
05.06.2009, 11:35
Nu wer freiwillig Bundestagsdebatten anschaut dem kann freilich
Wolf Creek & Co nicht mehr aus dem Nickerchen reißen. :giggle:

Cheops
05.06.2009, 11:39
Nu wer freiwillig Bundestagsdebatten anschaut dem kann freilich
Wolf Creek & Co nicht mehr aus dem Nickerchen reißen. :giggle: Man muss sich ja informieren, nur seitdem ich das mache, ist meine Sensibilität eben eingeschränkt...:)

Randle P. McMurphy
05.06.2009, 14:04
Besser als duch Senilität einbeschränkt zu sein - aber da muß man sich
ja bei Dir keine Sorgen machen - Dein Gedankenfluss wird höchstens
noch durch Deine Tippgeschwindigkeit etwas eingedämmt. :irre:

Cheops
05.06.2009, 14:07
Besser als duch Senilität einbeschränkt zu sein - aber da muß man sich
ja bei Dir keine Sorgen machen - Dein Gedankenfluss wird höchstens
noch durch Deine Tippgeschwindigkeit etwas eingedämmt. :irre: Also Sensibilität und Senilität sind ja zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Schau mal nach..:)

Randle P. McMurphy
05.06.2009, 14:11
Also bei mir hängt alles noch an der richtigen Stelle........... :irre:

Senil ist das was man beim Eintritt in die CSU/CDU automatisch
mit dazu bekommt. Dann sagt man was und weiß Morgen nicht
mehr was das war - so einfach ist das und Sensibel wäre man dann
wenn man sich das zu Herzen nehmen würde. :winken:

Cheops
05.06.2009, 17:08
Also bei mir hängt alles noch an der richtigen Stelle........... :irre:

Senil ist das was man beim Eintritt in die CSU/CDU automatisch
mit dazu bekommt. Dann sagt man was und weiß Morgen nicht
mehr was das war - so einfach ist das und Sensibel wäre man dann
wenn man sich das zu Herzen nehmen würde. :winken: Wie kommst du auf die Idee, deine Anatomie würde mich interessieren? Du bist ja wohl ein Kerl...
Schreib lieber was zu Filmen. Ich habe einen Text zu "Illuminati" begonnen, denn der gefiel mir ganz gut und besser als "Da Vinci Code - Sakrileg".

Cheops
06.06.2009, 19:49
Til Schweiger sucht ab Montag Nachwuchsschauspieler für RTL in Hollywood

http://www.monstersandcritics.de/artikel/200918/article_135823.php/Til-Schweiger-sucht-die-Superstars

Als würde man in Tschernobyl einen Umweltpreis verleihen.:rolleyes2:

Zumal es guten deutsch Nachwuchs ja in Massen gibt, Robert Stadlober und Tom Schilling, um nur mal zwei zu nennen...

Paladin1988
06.06.2009, 21:21
Heute, Samstag 06.06.2009

auf N24

22:05 Uhr


Doku: Istanbuls Hagia Sophia - Kirche, Moschee, Museum

Mehr als ein Jahrtausend lang war sie die größte Kirche der Christenheit. Dann islamische Moschee, heute Museum - die Hagia Sophia in Istanbul. Doch hat dieser kolossale Bau nicht nur eine turbulente spirituelle Geschichte hinter sich: Das gewaltige Bauwerk, das inzwischen seit fast 1.500 Jahren steht, erlebte Erdbeben, Brände und Einstürze. "Hagia Sophia - Istanbuls Weltwunder" beschreibt, warum ein Bauwerk aus dem 6. Jahrhundert heute noch selbst Architekten staunen lässt.

DAT GUCK ISCH

Randle P. McMurphy
08.06.2009, 16:49
Da müßtest Du mich schon mit Gewalt dazu zwingen zumal um diese Uhrzeit
auf anderen Sendern wesentlich interessantere Sportübertragungen stattfinden
bei denen spärlich bekleidete Damen allerhand akrobatisches zu Wege bringen. :winken:

Cheops
08.06.2009, 18:25
Da müßtest Du mich schon mit Gewalt dazu zwingen zumal um diese Uhrzeit
auf anderen Sendern wesentlich interessantere Sportübertragungen stattfinden
bei denen spärlich bekleidete Damen allerhand akrobatisches zu Wege bringen. :winken: Für deine speziellen Bedürfnisse kann ich dir nur den Chinesischen Staatszirkus (http://www.offenbach.de/stepone/data/images/57/2b/00/cnc-artistik.jpg) empfehlen oder gleich bei mir, meine Miss Tschernobyl (http://cheopsnet.de/img/aaaaf82f37f5847f3962b3b88de08d82.jpg), die auch eine Menge freudiger Punkte hat. :)

Randle P. McMurphy
09.06.2009, 09:15
Ist mir eindeutig zu wenig Kultur. Ich liebe diese Ratespiele bei denen man was gewinnen kann. Das kommt man ganz schön ins schwitzen - selbst die Moderatorinnen. Wobei das unter den heißen Scheinwerfern kein Wunder ist.
Da kann einem selbst im Bikini unangenehm warm werden. :kopfkratz:

Cheops
09.06.2009, 09:24
Ist mir eindeutig zu wenig Kultur. Ich liebe diese Ratespiele bei denen man was gewinnen kann. Das kommt man ganz schön ins schwitzen - selbst die Moderatorinnen. Wobei das unter den heißen Scheinwerfern kein Wunder ist.
Da kann einem selbst im Bikini unangenehm warm werden. :kopfkratz: Ich trage zu selten Bikini, um das beurteilen zu können und der Millionärmacher und Quizkönig Jauch macht Sommerpause...;)

Randle P. McMurphy
10.06.2009, 11:09
Nun wenn die Pause bis nächsten Sommer dauert soll´s mir Recht sein.
Der Grasdackel will demnächst so ne Polit-Show machen - schon gehöhrt ?

Cheops
10.06.2009, 18:46
Nun wenn die Pause bis nächsten Sommer dauert soll´s mir Recht sein.
Der Grasdackel will demnächst so ne Polit-Show machen - schon gehört ? Die dauert, bis der Sommer im Fernsehen so vorbei ist, wie der Urlaub von Jauch.
Als politischer Journalist dürfte er aber auch eine gute Figur machen..

Randle P. McMurphy
15.06.2009, 14:37
Ja, sein Dackelblick läßt so manches Mütterherz höher schlagen. :)
Auch den Pfarrer wird das freuen wenn Pro-Religions Aktivist
Jauch weiterhin seine Gülle verteilt.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Showdown-%FCber-Pro-Reli-G%FCnther-Jauch-und-die-Gretchenfrage/503222.html

otix_
17.06.2009, 13:27
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Diary of the Dead

Es mag an Filmen wie Blair Whitch Project und Cloverfield liegen, daß immer wieder Filme versuchen mit ähnlichen Stilmittel an deren Erfolgen anzuknüpfen. Wirkten diese Filme durch den Dokumentationscharakter einer wackelnden Kamera, oder eines Handys noch originell, ist es bei Diary of the Dead gepflegt Langeweile, die sich bereits nach kurzer Zeit einstellt.
So muß ich gestehen: Ich habe diesen Film irgendwann nicht mehr aufmerksam verfolgt.
Bei jeder Szene, die doch einmal meine Aufmerksamkeits erhaschte, ermüdete sie so plötzlich wie sie gekommen war, und konnte ich mich interessiert meiner anderen Tätigkeit zuwenden, wissend, dass ich ich nichts, aber auch gar nichts verpasse.

Der Film mag von George A. Romero sein, der Filme wie Day of the Dead herausbrachte, aber das ist wohl auch das einzige, was diesen Film vor der totalen Kritiker-Schmähung bewahrte. Von der Story ohnehin recht dünn angelegt, schaffen es leider auch nicht die farblosen Hauptdarsteller Spannung aufzubauen, die über die Splatterszenen hinausgehen. Bei einem Zombie Film, der ohnehin aus meist dumpf
dahertappsenden Leichnahmen besteht, die Schauspieler nach ähnlichen Gesichtspunkten auszuwählen, ist schon eine Schande.

So ist von dem Ende der zivilisierte Welt, in denen Metropolen zu Geisterstädten werden, wenig zu erfahren, oder zu sehen. Auch sind mir die Verhaltensweisen der Protargonisten zu oft nicht nachvollziehbar und wirken eher unrealistisch in Anbetracht der angeblichen Gefahr der überall lauernden hungrigen Zombies.

Doch genug der Kritik und um es kurz zu machen: Wer seine Zeit nicht verschwenden möchte, greift lieber zu einem anderen Film.

Fazit: Diarrhoe of the Dead

Wertung: 4/10

http://www.theofantastique.com/wp-content/uploads/2009/03/poster_diaryofthedeadposter2.jpg

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Schnurzelchen_B
17.06.2009, 13:58
Also, nachdem du mich gestern gewissermaßen "erpresst" hast (;)) den Film zu gucken, muß ich auch noch meinen Senf in Form einer Wertung dazu geben :D:

Wertung meinerseits: eine glatt 0 von 10 :rolleyes2:

otix_
17.06.2009, 14:01
Also, nachdem du mich gestern gewissermaßen "erpresst" hast (;)) den Film zu gucken, muß ich auch noch meinen Senf in Form einer Wertung dazu geben :D:

Wertung meinerseits: eine glatt 0 von 10 :rolleyes2:

Stimmt Schnurzelchen, du warst "meine andere Tätigkeit" :) :o

otix_
02.07.2009, 08:53
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Shutter

Entgegen der allgemein recht herben Kritik an Shutter, kann ich sagen, daß der Streifen schon einen näheren Blick wert ist. Aber ob, er mich ins Kino gelockt hätte glaube ich nicht.

Das hat aber mehr damit zu tun, daß ich ich 1. nicht der Kinogänger bin und 2. die thailändische Originalversion nicht kenne. Sollter der aber im Stile eines Ju-On – The Grudge sein, dürfte er schon spannungstechnisch um ein paar Längen besser sein, was aber nicht heißt, daß man sich mit dem Remake nicht gut unterhalten könnte.

Worum gehts? Von der Story her ist der Film zunächst nicht wirklich besonders, entwickelt sich aber im weiteren Verlauf zunehmend unerwartet.
Eine junge Frau wird auf dem Weg in eine andere Stadt von einem frisch verheirateten Pärchen des Nächtens überfahren. Sie ist am Unfallort nicht mehr auffindbar, so daß für die beiden das Thema zunächst abgehakt ist. Nun tauchen aber immer wieder Geistererscheinungen auf Fotos auf, und so nimmt bei weiteren Nachforschungen über den Verbleib und die Vergangenheit dieser Frau eine unheilvolle Entwicklung ihren Lauf.

Shutter merkt man an, daß es vom selben Team kommt, die auch “The Ring” kreirten. Dafür sorgt schon allein die “Übeltäterin”, die einem Schema F, der asiatischen Filme der letzten 10 Jahre, folgt: 20 Jahre, dunkle Haare, grauer Taint.

Es gibt einer Reihe guter, und spannender Momente, die von der stimmigen Musik und den pointiert gesetzten Geräuschen ordentlich unterstrichen werden. Gekonnt setzt der Film die unheimliche, dichte Story um, was auch der Verdienst von Joshua Jackson ist, den man nicht unbedingt aus Blockbustern kennt, sowie einer Rachael Taylor (See no Evil, Transformers), die eine gute schauspielerische Leistung abliefert.
Auch die anderen Protargonisten sind passend gewählt und zeigen damit einmal mehr, daß es sich bei “Shutter” nicht um eine billige Produktion handelt. In Deutschland mit 16.000 Zuschauern durchgefallen, spielte der Film in den USA seine Produktionskosten locker rein. Zu recht wie ich meine.

Zum Ende hin kommt der Film noch mal richtig in Fahrt und dreht die Story in eine unerwartete Richtungen. So vorausschaubar wie in den Kritiken oft behauptet wird, ist er dann meiner Meinung nach auch nicht. So ist auch das Ende schön düster und passt sich gut den vorausgegangenen, spannenden 120 Minuten an.

Wertung: 8/10

http://www.shockya.com/news/wp-content/uploads/shutter_movie_poster1.jpg


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Spökes
10.07.2009, 10:05
Morgen, Samstag den 11.07.d.J. werden die "Kölner Lichter" im WDR live übertragen. Dies beinhaltet nicht nur das "musiksynchrone Feuerwerk", nein, auch das gesamte Begleitprogram. Dazu ist für Sportfreunde besonders zu erwähnen, dass ab ca. 21:15 die Übertragung eines der wenigen traditionellen "Stadtachter" auf dem Rhein gibt. Die Creme der Königsklasse im Rudern gibt sich vor Hundertausenden sensationell mitgehender Zuschauer ein Stelldichein in sehr rauhem Fahrwasser. Selbstverständlich sind auch die vielen zu sehenden kölner "Rheinansichten" respektive die in der Dämmerung liegende Stadt durchaus sehenswert. Die Fahrt der 50 größeren und kleineren Fahrgst-Schiffe der "Rheinflotte" hat dabei einen Hauch von "Rüdesheim" oder "Konigswinter".

Cheops
24.07.2009, 13:34
für heute, den 24. Juli 2009

Zwar 10 Jahre alt, aber vielleicht aktuell wie nie:

Das schnelle Geld - Die Nick Leeson Story
mit Ewan McGregor und Anna Friel.

ARD, 01:15 - 02:50 Uhr

Die Überschrift sollte ein FB nur in Fernsehtipp verbessern, denn manche Tipps sind Wochen alt!

Cheops
30.07.2009, 19:22
Heute, Donnerstag, den 30 Juli 2009 kommt nichts, was man empfehlen könnte, aber die Überschrift ist immer noch bindend und nicht durch das ungebundene, weil zeitlose "Fernsehtipp" ersetzt...:o

Spökes
30.07.2009, 20:00
Doch, doch, in Kontraste heute im 1. gibt es "Hintergründe" über die S-Bahnproblematik in Berlin.

Cheops
30.07.2009, 20:04
Doch, doch, in Kontraste heute im 1. gibt es "Hintergründe" über die S-Bahnproblematik in Berlin. Ja gut, ist richtig und für Berliner auch interessant, aber unter Tipps verstehe ich hauptsächlich gute Filme und da hapert es ja etwas...

Spökes
30.07.2009, 21:00
Ja gut, ist richtig und für Berliner auch interessant, aber unter Tipps verstehe ich hauptsächlich gute Filme und da hapert es ja etwas...Du wirst lachen, die Nahverkehrsexperten im ganzen Land schlagen sich zu diesem Thema halbwegs die Köpfe ein. Zudem ist es so, dass wenn eine gewisse Provinzialität in der Metropole einzieht doch viele ihr Späßchen dran haben.;)

Cheops
30.07.2009, 21:09
Du wirst lachen, die Nahverkehrsexperten im ganzen Land schlagen sich zu diesem Thema halbwegs die Köpfe ein. Zudem ist es so, dass wenn eine gewisse Provinzialität in der Metropole einzieht doch viele ihr Späßchen dran haben.;) Es ist eigentlich nur Zufall, dass der Hauptsitz der die Deutsche Bahn AG jetzt in Berlin ist, vor der Einheit war er in Frankfurt/Main. Es ist ja die Gier der Bundesbahn, die anständige Wartung der Berliner S-Bahn verhindert. Die DB hat die Berliner S-Bahn ja übernommen, aber lässt es an der Wartung bei Zügen und Strecken fehlen.
Nur wird das einen Hamburger oder Leipziger kaum interessieren...

Cheops
01.08.2009, 03:18
Es ist schon ziemlich wild und dämonisch, was man heute alles dem Internet andichten will, wenn man dort nur seine Mail holt und sendet, aber sonst nur bedingt Ahnung davon hat. Trotzdem ist der Thriller 'Untraceable - Jeder Klick kann töten' ziemlich gut gemacht, zumal er unbedarften Menschen echte Angst einflößt. Das geht zwar an der Realität völlig vorbei, aber man hat es eben gerne gruselig und dann muss ja da auch nichts stimmen. Die Horrorszenarien schießen zwar gerne über das Ziel hinaus, aber es ist auch nur ein Film. Das Internet hat zwar viel an Charme und Unschuld verloren, seit es vor knapp 10 Jahren zu einem beliebten Medium wurde, aber so grausam wie in dem Film ist es dann doch nicht. So ist der Film bei mir als guter Thriller mit 9/10 auf meiner persönlichen Wertung dabei, steht auf meiner Wunschliste und bekommt auch eine Kaufempfehlung.

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Cheops
11.08.2009, 21:07
Schade, bis eben im ZDF:
20:15 bis 21:00 Uhr
Kanzlerin Merkel
Kritikfreie Hofberichterstattung, die der SED zur Ehre gereicht hätte. Was sie tut und macht und jeder Müll, aber die politischen Erfolge wurden wegen akuten Nichtvorhandenseins ganz einfach ausgeblendet. Ziemlich traurig, zu was sich Medien so hergeben...

otix_
19.08.2009, 10:06
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Mall Cop

Paul Blart alias Kevin James, bekannt aus King of Queens wirft seine gesamte Körperfülle in diesen komödialen Streifen. Schon lange abgenutzt das Thema des dicken Tollpatsches. Klischeebedienend, auf Grund der bekannten, trivialen Nachmittagstalks, die das Thema “Dicksein” immer wieder dankbar als Lückefüller, oder gar zur Hauptsache erklären. Ich empfand Paul Blart in diesem Film eher als eine tragische Figur.

Doch worum gehts: Paul Blart hat noch nicht viel auf die Reihe bekommen in seinem Leben. Seine Freundin ist ihm weggelaufen, aus seiner Anstellung als Polizist ist auf Grund seiner krankhaften Hyperglykemie nichts geworden, und nun fristet er sein Dasein mit seiner Tochter und Mutter. Seine Anstellung als Kaufhaus Cop nimmt er übertrieben Ernst. Ein Großteil der, recht gut gelungenen Komik des Filmes basiert auf dieser Überspitzung. Wenn Paul Blart auf seinem Elektro-Scooter z.B. in bester Highway-Police Manier den rollstuhlfahrenden Kunden festsetzen möchte ist das schon komisch. Und so bleibt er auch den Rest Film über der AntiHeld. Satirisch werden immer wieder Actiongrößen aufs Korn genommen, Addabtionen an “Die Hard” oder “Rambo” z.B.

Eine zarte Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen, sorgt sie doch zusätzlich für den dramaturgischen Zusammenhalt. Doch zuviel ist davon nicht zu erwarten, denn die Persönlichkeiten werden in keinster Weise herausgearbeitet. Sie erfüllen aber ihren Zweck.

Zum Ende hin wird natürlich alles gut, aber das ist bei einem 6+ FSK Film nicht anders zu erwarten. Routiniert und planvoll spult sich der Streifen unterhaltsam bis zum Abspann. Alles in allem eine durchwachsene Komödie, mit wirklich lustigen Szenen (das Wettessen), der immer wieder auch von schwachen Momenten geprägt ist. Die Ähnlichkeit seiner Partnerin Jayma Mays zu Leah Remini wurde mit erst auf den 2. Blick bewusst. Sie ist das ziemlich gute Pandant zu seiner Partnerin aus King of Queens. Warum etwas ändern was gut funktionierte, wird sich auch der Regisseur Steve Carr gedacht haben.

Der Film wurde in den USA gut angenommen, ungefähr $ 140. Mios wurden bis dato eingespielt. Ob er in Deutschland ähnlich gut ankommt hängt besonders von von der hiesigen Kevin James Fangemende ab, die nicht zu unterschätzen sein dürfte.
Alles in allem ist der Film kein Fehlgriff, wen man auf der Suche nach einem unterhaltsamen Movieabend ist.

Wertung 6/10

http://radio-bollwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/der-kaufhaus-cop.jpg

ZlRMBy5k6pI

otix_
24.08.2009, 06:55
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The Broken

The Broken ist einer der Filme, die einen unbefriedigt zurück lässt, weil zum Ende hin einfach zuviele Fragen offen bleiben. Doch es gibt wesentlich schlechtere Vertreter seines Genres. Billig gemacht, im Sinne des Einsatzes seiner stilistischen Mittel und der Auswahl der Schauspieler ist er nicht.

Die Tiefgründigkeit von Spiegeln ist ein Thema, welches sich Regisseure, wohl immer mal wieder recht dankbar annehmen. Ihre Reflextionen lassen viel Platz für geheimnissvolle Illusionen und ihr “was liegt dahinter” hat reichlich Raum für allerlei Fantastereien. Das The Broken an Edgar Allan Poes Kurzgeschichte “William Wilson” angelehnt ist, dürfte zweitrangig sein, denn so frei interpretiert bleibt davon ohnehin nicht viel übrig.
Unbeschwert kommt der Film daher. Geprägt von Arbeit, Alltag und Familienharmonie, schleicht sich langsam der Grusel in die Geschichte ein. Schockmomente, von denen es verhältnismäßig viele gibt, durchbrechen immer wieder die streckenweise lange Stille und bestehen zu großen Teilen aus dem Einsatz schriller Streichinstrumente, Geräuschen von sich öffenende Türen, tropfendem Wasser und Ähnlichem. Der Film lässt sich viel Zeit, und schmückt die spannenden Momente gekonnt mit reichlich Düsterheit aus. Das ist auch gut so, denn die Story gibt zwar schon viel her, ausgebaut wird sie aber nicht. Ob das ein Makel ist, ist schwer zu sagen, denn das tiefere Eindringen in die Sachverhalte könnte auch ebenso gut nach hinten losgehen und in zahlreichen Absurditäten enden. Platz genug ist dafür jedenfalls vorhanden. Zeit aber nicht, denn die junge Radiologin Gina (Lena Headey) kostet jeden spannenden Moment voll aus :), so daß für weitere Einzelheiten kein Platz mehr bleibt und der Film so manchen Zuschauer, inklusive mir, etwas ratlos zurück lassen wird.
Aber gut, gepflegter Grusel ist es allemal, auf die paar Splatterscenen hätte noch verzichtet werden können, wirken sie doch eher aufgesetzt und darum bemüht den Anspruch unterstreichen zu wollen ein Horrorfilm zu sein. Nötig wären sie jedenfalls nicht gewesen.

Wertung: 6/10

http://www.delfin-gmbh.de/online/templatemedia/all_lang/resources/the+broken.jpg

1bWWE-ZbR4Y

otix_
29.08.2009, 10:39
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Franklyn

Ohh nein!, bitte nicht schon wieder einer dieser “Kunstfilme”, in dem der Regisseur sich komplett seinen ganz eigenen Interpretationen einer, für den Zuschauer verschlossenen Handlung hingibt, um ihn dann verwirrt und alleine zu lassen. So ging es mir in den ersten 60 Minuten des Fantasy-Films Franklyn des britischen Regisseurs Gerald McMorrow. Aber, es waren interessante 60 Minuten, getragen eben von dieser Hoffnung, daß das Ganze in einer logischen Auflösung enden möge.
Und ich wurde nicht entäuscht, denn wer bis zum Ende durchhält, bekommt eine coole Story präsentiert.
Fantasy, wie auf dem Cover angegeben, ist dieser Film aber genauso wenig wie Science Fiction. Eine Klassifizierung die für diesen Film manchmal herumgeistert. Eher ist er anzusiedeln im Thrillergenre. Franklyn ist ein Episodenfilm. 4 Handlungsstränge sind miteinander verwoben und stiften gepflegte Verwirrung. Zusätzlich wechseln die Schauplätze zwischen dem London der Neuzeit, und der barocken, düsteren “Meanwhile-City”, einer von Religiösität beherrschten Parallelewelt. Dort kämpft der Atheisten Preest (R. Phillippe) einen einsamen und vermeindlich mutigen Kampf gegen gesetzestreue Schergen, beflügelt von dem Plan den “The Individual” auszuschalten. Ein Rachfeldzug, denn dieser “The Individual” soll nämlich ein kleines Mädchen auf dem Gewisssen haben.
Hier kömmt der 2. Handlungsstrang ins Spiel, in dem ein Vater (B. Hill) in London seinen Sohn sucht, und auf die selben Leute trifft wie der Atheist Preest in Meanwhile-City.
Der 3. Handlungsstrang wird von der schizophrenen Kunststudentin Emilia (E. Green) ausgefüllt, deren Handlung nicht minder interessant ist; sie bekommt aber erst zum Ende des Films ihre Rolle in der ganzen Verflechtung zugeteilt. Last but not least haben wir noch den Milo (S. Riley), im 4. Handlungsstrang, der nach einer geplatzten Hochzeit einer Sandkastenliebe Sally hinterherläuft. Auch hier ist aber nicht alles in Butter und so wie es scheint. ;)
Es gibt Szenen, die auch am Ende nicht komplett aufgeklärt werden, wie die Rolle des Pristers im Obdachlosenheim. Glücklicherweise sind sie für das Verständnis am Ende nicht zwingend erforderlich. Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Überzeugend werden die die interessanten Charaktere dargestellt, und nur manchmal schleicht sich bei mir das Gefühl ein, daß der Plot um “Meanwhile-City” mehr ein schmückendes Beiwerk ist. Aber nur manchmal, denn ob der Film ohne auch funktionieren würde, ist zweifelhaft. Auf jeden Fall würde er einen Teil seiner gelungenen Düsterheit verlieren.

“Franklyn” ist kein Film zum nebenbei schauen. Da ist negative Kritik schon vorauszusehen. Aber wer sich darauf einlässt bekommt einen ungewöhnlichen Film, jenseits vom gängigen Popkorn-Kino. Mir hat er gefallen, deswegen gibt es auch eine 8/10.

Wertung: 8/10

http://www.mediacornerworld.de/resources/franklyn-small.jpg

zHFCZBKfugg

otix_
01.09.2009, 07:49
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Inglourious Basterds

Der neueste Streich Quantin Taratino weist einiges an Genialität aus, ein Spaziergang für den Zuschauer ist er deswegen aber nicht. Dort wird nichts beschönigt und kein Mantel der Dunkelheit dezent über die Gewaltszenen ausgebreitet. Dieser Film lebt von seiner Rohheit. So wie das Thema auch, denn die Nazizeit hat nichts anderes verdient. Die Spitzen jedoch werden immer wieder durch eine kräftige Prise Komik genommen, bewußt eingestreut, und dankbar vom Zuschauer angenommen, denn die Atemlosigkeit, die sich im Verlauf des Films einstellen kann, dürfte anstrengend werden.

Wer glaubt eine gewöhnliche Story rund um die pathetischen Taten einer alliierten Spezialeinheit zu bekommen, liegt genau so falsch wie ich als ich die Vorschau sah. Das ganze Geschehen weitet sich so stark aus, daß nichts Geringeres als ein fiktives Kriegsende möglich werden könnte. Das ist Quantin Taratino, und das ist auch ein Stück weit “From Dusk till Dawn”, an den mich “Inglourias Basterds” erinnert. Ziemlich abgedreht also. Schon der Vorspann ist ungewöhnlich. Die verschiedenen Schriftarten, vom Westernstil bis hin zum EuroTrash, sind als Andeutungen an die Hoch-Zeit des Italo Westerns der 1970er Jahre zu verstehen. So bedient sich “Inglourious Basterds” auch locker angelehnt an Enzo G. Castellaris: “Ein Haufen verwegener Hunde” von 1979.

Extrem dicht die Story, in Kapitel aufgeteilt, lebt sie besonders von den geschliffenen Dialogen die sich Zeit lassen, teilweise mit Untertiteln in der französischen Landessprache. Sie stören aber nicht, machen das Ganze noch etwas authentischer, wenn man davon überhaupt hier sprechen möchte.
Christoph Waltz in seiner Rolle als “Col. Hans Landa”, brillant: schwankt zwischen Komik, Süffisanz, Zynismus, Sympathie und den Zuschauern geht es entsprechend, fiebern mit den Opfern. Sein Auftreten ist Garant für das Gefühl gleich bei etwas Verheimlichten erwischt zu werden. :)

Überhaupt, die Auswahl an deutschen Schauspielern ist ein gelungener Griff wie ich meine. Daniel Brühl als Dieter Hellstrom spielt eine leichte Bräsigkeit die nur wieder zeigt, daß sich der Film, Gott sei Dank, selbst nicht allzu Ernst nimmt. Til Schweiger in der Rolle des Hugo Stiglitz, verdammt dazu den mürrischen Deutschen zu mimen, was ihm anscheinend Spaß macht. Diane Kruger spielt den Filmstar Bridget von Hammersmark, die Agentin, die im Treffpunkt der Kellerkneipe es immer wieder versteht das Ruder herumzureissen, wenn es darum geht die Tarnungen zu wahren. Traumhaft, Spannung pur!
Und so explosionsartig entlädt sich dann auch immer wieder die Anspannung, in brutal hecktischen Handlungen, wie erwartet, aber mit einer Intensität, die einen sprachlos werden lässt.
Und was mach Brat Pitt und die anderen alle? Brat Pitt als Anführer der “Inglourious Basterds” gibt den Gegenpart zu den Deutschen. An Rohheit stehen er und seine Kumpanen den Deutschen in nichts nach. Einzig ein “die haben aber angefangen” könnte sie in einem “etwas” besseren Licht erscheinen lassen und als Rechtfertigung für ihre blutigen Taten dienen.
Darum geht es in dem Film aber nicht, nur 2. rangig die Frage ob etwas gerechtfertigt sein könnte oder etwa angemessen. Denn das ist ein Quantin Taratino, der sich nahtlos einreiht neben Pulp Fiction, Kill Bill, Death Proof, nur mit einem Nazi/Hitler Thema eben.
“Das könnte mein Meisterwerk sein”, ist Brat Pitts letzter Dialog im Film, als er sein blutiges Werk betrachtet, und damit kann er ruhig für alle Akteure sprechen, denn damit hat er recht.

Auch wenn der Film durch sein 2-3 sehr gewalttätigen Szenen schlichte Effekthascherei betreibt, bleibt reichlich genug für einen äußerst unterhaltsamen Kinogang. Allein schon Christoph Waltz dürfte sich mit dem Film ein Denkmal gesetzt haben. Ein anderer “Hauptdarsteller” sind die brillanten Dialoge, die den Zuschauer jede Sekunde an die Lippen fesselt.
Kurz: Ganz großes Kino!

Wertung: 9/10

http://www.fundaciondoctordepando.com/CINE-ESTRENOS%20DE%20CINE%202009/ESTRENOS%20ALEMANIA%20AGOSTO%202009/Inglorious%20Bastards.jpg

Vq1863Yfs7E

Spökes
01.09.2009, 20:10
Die Sendung Quarks & Co. um 21:00 Uhr auf WDR beschäftigt sich rein "technisch" mit der Schweinegrippe.

Britta
02.09.2009, 19:56
Durch Zufall habe ich an einem Tag fast alle Teile der neuen Staffel auf einmal gesehen. Irgendwann bin ich eingeschlafen, so fehlt mir das Ende - aber höchstens 1 oder 2 Folgen.

Worum es geht, das scheint ziemlich aus der derzeitigen Realität gegriffen. Private Sicherheitsunternehmen wollen der US-Regierung klarmachen, dass es ohne sie nicht mehr geht. Um hierbei überzeugend zu sein, planen sie einen Biowaffenanschlag auf mehrere Städte in den USA.

Und nun das hier: http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=15006

Unternehmen wie Blackwater haben bereits die Rolle der US-Armee übernommen. Im Irak sind schon so an die 180.000 von denen im Einsatz - weit mehr wie 'offizielle' US-Armee.

Die Gründer dieser privaten Sicherheitsfirmen sind zum großen Teil ehemalige CIA-Leute. Richtig spaßig, hatten die doch vor ihrer Pensionierung Zugriff auf die obersten Geheimhaltungsstufen. Jetzt verdienen die nicht nur richtig gut dran, sondern sie wären sogar in der Lage, das ganze Land zu kontrollieren und die Regierung abzusetzen.

Also, die neue 24 Serie ist so richtig aus dem Leben gegriffen. Obwohl die Wirklichkeit sogar noch spannender ist.
Black and other Total Intelligence executives have turned their CIA careers, reputations, contacts and connections into business opportunities. What they once did for the US government, they now do for private interests. It is not difficult to imagine clients feeling as though they are essentially hiring the US government to serve their own interests. In 2007 Richer told the Post that now that he is in the private sector, foreign military officials and others are more willing to give him information than they were when he was with the CIA. Richer recalled a conversation with a foreign general during which he was surprised at the potentially “classified” information the general revealed. When Richer asked why the general was giving him the information, he said the general responded, “If I tell it to an embassy official I’ve created espionage. You’re a business partner.”

In der Realität arbeiten die Geheimdienste ja für die Banker. Wäre doch schön, wenn sich die Geheimdienste und ihre Privatarmee gegen die Verschwörer und ihre 'Eine-Welt-Regierung' wenden. Das Potenzial dazu haben sie auf jeden Fall. Würde auf jeden Fall erklären, warum die Privatarmeen in der neuen 24 Staffel die 'Bösen' sind...

:winken:

otix_
03.09.2009, 20:28
Durch Zufall habe ich an einem Tag fast alle Teile der neuen Staffel auf einmal gesehen. Irgendwann bin ich eingeschlafen, so fehlt mir das Ende - aber höchstens 1 oder 2 Folgen.

Worum es geht, das scheint ziemlich aus der derzeitigen Realität gegriffen. Private Sicherheitsunternehmen wollen der US-Regierung klarmachen, dass es ohne sie nicht mehr geht. Um hierbei überzeugend zu sein, planen sie einen Biowaffenanschlag auf mehrere Städte in den USA.

Und nun das hier: http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=15006

Unternehmen wie Blackwater haben bereits die Rolle der US-Armee übernommen. Im Irak sind schon so an die 180.000 von denen im Einsatz - weit mehr wie 'offizielle' US-Armee.

Die Gründer dieser privaten Sicherheitsfirmen sind zum großen Teil ehemalige CIA-Leute. Richtig spaßig, hatten die doch vor ihrer Pensionierung Zugriff auf die obersten Geheimhaltungsstufen. Jetzt verdienen die nicht nur richtig gut dran, sondern sie wären sogar in der Lage, das ganze Land zu kontrollieren und die Regierung abzusetzen.

Also, die neue 24 Serie ist so richtig aus dem Leben gegriffen. Obwohl die Wirklichkeit sogar noch spannender ist.


In der Realität arbeiten die Geheimdienste ja für die Banker. Wäre doch schön, wenn sich die Geheimdienste und ihre Privatarmee gegen die Verschwörer und ihre 'Eine-Welt-Regierung' wenden. Das Potenzial dazu haben sie auf jeden Fall. Würde auf jeden Fall erklären, warum die Privatarmeen in der neuen 24 Staffel die 'Bösen' sind...

:winken:

Hmm, macht es eigentlich einen Unterschied ob man fürs "Vaterland" in den Krieg zieht oder für private Unternehmen? Was meint ihr?

Hellmann
03.09.2009, 20:57
Hmm, macht es eigentlich einen Unterschied ob man fürs "Vaterland" in den Krieg zieht oder für private Unternehmen? Was meint ihr?
Ja, Warlords sind eine besondere Plage.

otix_
03.09.2009, 21:09
Ja, Warlords sind eine besondere Plage.

Im Grunde also ein Schritt zurückt in eine Art Feudalherrschaft mit territorialen Kleinkriegen unter den Begriffen Liberalismus, Kapitalismus und Demokratie. Und ich dachte wir wären schon weiter.

deserd
03.09.2009, 21:53
Im Grunde also ein Schritt zurückt in eine Art Feudalherrschaft mit territorialen Kleinkriegen unter den Begriffen Liberalismus, Kapitalismus und Demokratie. Und ich dachte wir wären schon weiter.

Es gab vor ein paar Jahren einen Artikel zu Warlords auf Wikipedia.de, der scheinbar schon längere Zeit weg ist, oder eben sehr stark gekürzt wurde.

Im diesem Artikel wurde z. B. die Firma Backwater (oder Blackwater) als relativ typische Warlords bezeichnet.

Das war ein interessanter Beitrag, ich krieg den leider nicht mehr so richtig zusammen.

Hevorgehoben wurden in dem Beitrag die unterschiedlichen Vergütungsmodelle, insbesondere in Diktaturen

Soldaten, Generäle stehen in der Regel in einem Lohnverhältnis, während bei Warlords Vergütungen anders ausgehandelt werde, die in etwa so lauten, dass diese einen Anteil an Beute erhalten, bei Plünderungen beispielsweise.

Ob das die USA und Backwater so vereinbart haben, dürfte eigentlich nicht sein, weil USA vorgeblich (wenn auch nur vorgeblich) demokratisch ist.

Britta
04.09.2009, 06:41
Es gab vor ein paar Jahren einen Artikel zu Warlords auf Wikipedia.de, der scheinbar schon längere Zeit weg ist, oder eben sehr stark gekürzt wurde.

Im diesem Artikel wurde z. B. die Firma Backwater (oder Blackwater) als relativ typische Warlords bezeichnet.

Das war ein interessanter Beitrag, ich krieg den leider nicht mehr so richtig zusammen.

Hevorgehoben wurden in dem Beitrag die unterschiedlichen Vergütungsmodelle, insbesondere in Diktaturen

Soldaten, Generäle stehen in der Regel in einem Lohnverhältnis, während bei Warlords Vergütungen anders ausgehandelt werde, die in etwa so lauten, dass diese einen Anteil an Beute erhalten, bei Plünderungen beispielsweise.

Ob das die USA und Backwater so vereinbart haben, dürfte eigentlich nicht sein, weil USA vorgeblich (wenn auch nur vorgeblich) demokratisch ist.
Die Bezahlsoldaten verdienen ein vielfaches dessen, was ein Soldat der US-Army bekommt (ca. 140.000 Dollar). Das Geld dafür dürfte die FED drucken.

Die Motivation in die US-Army zu gehen ist oftmals der Partriotismus. Der US-Army läuft das Personal weg, weil keiner in diesen Angriffskriegen die Verteidigung des Landes sieht. 'Ich kämpf nicht für Geld' ist der Grund vieler, hier nicht mehr mitzumachen. Da braucht es dann Bezahlsoldaten und die Koalition der Willigen. Ohne Bezahlsoldaten wären die Kriege in Irak und Afghanistan schon längst nicht mehr machbar. Das Volk hat abgestimmt - mit den Füßen seiner Soldaten, die nicht mehr mitmachen wollen.

Die Gefahr, dass solche Firmen wie Blackwater dann die Herrschaft in den USA übernehmen, ist gegeben und eine echte Bedrohung der nicht vorhandenen Demokratie.

Hellmann
19.09.2009, 11:56
Der Marshmallow-Test:

http://www.chilloutzone.to/video/der-marshmallow-test.html

:D:D:D

otix_
06.10.2009, 16:22
Last seen:

Der Fluch der zwei Schwestern

Das Remake des südkoreanischen Films ‘A Tale of Two Sisters – adaptiert vom regieführenden Brüderpaar Charles und Thomas Guard -, kommt wenig inspiriert daher, gradlinig und etwas trivial. Auch wenn so mancher bemühte Twist einem bis zum Filmende etwas anderes vormachen möchte.

Von Gore Verbinskis The Ring, mit dem er immer mal wieder gerne in Verbindung gesetzt wird – und dessen Spannung und Düsterheit, ist er leider meilenweit entfernt. Die schwache Handlung, ähnelt der bekannten Thematik rund um die “böse Schwiegermutter”. Allein die schauspielerischen Lichtblicke der Protagonistinnen Emily Browning als Anna, Elizabeth Banks als Rachael und Arielle Kebbe als Alex, retten den Zuschauer dieses Streifen vor der totalen geistigen Verdammnis. Und das hat nichts damit zu tun das diese auffallend viel nackte Haut zeigen. Nein, ehrlich nicht!

Zum Inhalt:
Anna kehrt nach einem Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt, in die sie eingeliefert wurde als ihre schwerkranke Mutter bei einem Unfall verstarb, nach Hause zurück. Ihr Vater, ein Schriftsteller (David Strathairn), bandelte zwischenzeitlich mit der ehemaligen Pflegerin Rachael an. Argewöhnisch beäugt die pubertierende Anna nun diese Beziehung, und entwickelt zusammen mit ihrer älteren Schwester so manchen “Schluß”. Bekräftigt werden ihre Annahmen noch zusätzlich durch mehr oder weniger gruselige Geistererscheinung, die ziemlich eindeutig sind. Die intensiven Nachforschungen des Geschwisterpaares führt die beiden auf eine düstere Fährte.

Handwerklich ist der Film gar nicht mal schlecht gemacht, Kameraeinstellungen, Beleuchtung alles wirkt wie ein A-Klasse Movie, wenn er nur nicht an der allzu voraussagbaren Handlung kränkeln würde. Die kleinen Schockmomente wirken immer wieder wie eingestreut um den Zuschauer daran zu erinnern, dass es sich bei “Der Fluch der 2 Schwestern” gefälligst um einen Gruselthriller zu handeln hat. Würde der Film verstärkt die angeschlagene Psyche des Mädchens ausleuchten, könnten wir hier ebenso gut von einem sozialkritischen Krimi und der Problematik des amerikanischen Gesundheitswesens sprechen.

Was bleibt ist ein harmloser Film, der irgendwann achtlos im Abendprogramm auf Tele5 oder Kabel1 sein kurzes Dasein fristen wird. Schade eigentlich, die Damen sind wirklich hübsch : )

Wertung: 5.0/10

http://assets2.moviereporter.net/photos/0010/0445/Der_Fluch_der_zwei_Schwestern_Poster03.jpg

24NBNQjYR-Y

Britta
25.10.2009, 09:34
Läuft im Moment auf History: http://schamanismustv.wandlungen.org/2009/05/21/die-verschollenen-schriften-des-nostradamus/

Ich würde die Prophezeihungen allerdings etwas anders interpretieren. :D

Es ist interessant wenn man von den tatsächlichen Machtverhältnissen ausgeht und nicht von den vorgeschriebenen und von der Mainstreampresse verschleierten. Dann wird das alles etwas klarer. Danach bekommen die Schuldigen das, was sie verdienen.

deserd
25.10.2009, 11:55
Läuft im Moment auf History: http://schamanismustv.wandlungen.org/2009/05/21/die-verschollenen-schriften-des-nostradamus/

Ich würde die Prophezeihungen allerdings etwas anders interpretieren. :D

Es ist interessant wenn man von den tatsächlichen Machtverhältnissen ausgeht und nicht von den vorgeschriebenen und von der Mainstreampresse verschleierten. Dann wird das alles etwas klarer. Danach bekommen die Schuldigen das, was sie verdienen.

Du schreibst manchmal auch so schön verschlüsselt ....

Netter Film. Hab mir den sogar komplett angesehen.

Esoteriker auf Seiten der Christen. Leider schon wieder Islam-Bashing.

Britta
25.10.2009, 14:58
Leider schon wieder Islam-Bashing.
Ja, so kam mir das auch vor. Ich hab mir den Film aber bis zum Ende angesehen, wegen der Prophezeihung und nicht wegen der falschen Interpretation.

Mir sind da ein paar Dinge aufgefallen. So z.B. der Papst mit dem Schwert und dem Bären, der für Russland steht. In der 3. Prophezeihung von Fatima ging es auch um Russland. Es ist ein Land, in dem die kath. Kirche heute noch keine Macht und keine Besitztümer hat.

Dann der brennende Turm und die 7 kahlköpfigen die unter falscher 'Farge' (Flagge) den Turm zerstören. Logisch dass die in dem Film davon ausgehen, dass es böse arabische Terroristen waren (offizielle Version) und nicht erwähnen, dass es nur um einen Kriegsgrund ging.

Auch mußte ich bis zum Schluß warten wegen der Prophezeihung, wann es denn soweit wäre. Hatte die ganze Zeit an 2012 gedacht und so kam es dann am Ende auch.

Warum immer und immer wieder der Papst? Nach meinen Recherchen und einigen Diskussionen im Internet, sind die FED-Bankster die geheimen Herrscher der Welt. Die sind aber wiederum Malteser-Ritter, was bedeuten würde, dass der Vatikan dahintersteckt. Wäre auch meiner Meinung nach logisch.

Und die Frau die sich vom Papst abwendet? Hm, Die Katharer glaubten an Maria als Frau Jesus und an die Lehre der Liebe. Sie wurden vom Papst fast ausgerottet. Die Kirche spricht immer nur von der Muttergottes und konnte die Verehrung der Fau nie ganz verbannen. Nostradamus übersetzt mit 'unsere Frau'... hm - kann man sehen wie man will. Warum sollte er kein Häretiker gewesen sein, der derselben Lehre wie die Katharer anhing? Vielleicht übernehmen ja dann auch einfach nur die Frauen die religiöse Führung. Sie sind es ja, die die Kirche immer bekämpft hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Katharer

otix_
08.11.2009, 08:17
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The Cure - Trilogy

Schmerz ist schön am Ende der Welt. Etwas anderes lässt die 2002 entstandene Cure Konzert DVD an Emotion fast nicht zu. Das Zelebrieren einer inneren Zerrissenheit. Aber ebenso wird es für viele eine Hommage an die 1980er sein.
Damals, als es noch kein Gothic gab, und die eher dunklen Klänge der The Cure als Postpunk oder Wave bezeichnet wurden. ‘A Forest’, ‘Lullaby’, ‘Boys Don’t Cry’ – seinerzeit kommerzielle Erfolge, die aber nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Schaffen von The Cure zeigen.
Wenn man als nicht eingefleischter Cure-Fan von Disintegration, Pornography und Bloodflower hört, wird man nicht mehr viel damit anfangen können. Doch der Einfluss von The Cure reicht lange schon bis in unsere Zeit herein. Robert Smith als Leader, makeuptechnisch immer noch Krisengebiet ist sich treu geblieben. Die Stimme unter den 20 prägnantesten weltweit zeigt auch nach rund 25 Jahre warum Charakter ein langer Erfolgsgarant ist.

2002 ist sie entstanden – passend dazu im dunklen November. An 2 Abenden im Berliner Tempodrom spielen The Cure ihre, nach eigenen Angaben, bandgeschichtlich 3 wichtigsten Alben im in einem Rutsch herunter. Etwas was bei Bands äußerst selten vorkommt. Ein rund 223 Minuten düsteres Gesamtwerk, das einen magischen, fast tranceartigen Klangteppich zaubert. Meiner Meinung nach ist das erste Set “Pornography” (von 1982) nicht allzu leicht zugänglich, besticht hier überwiegend ein instrumentaler Minimalismus. Anschließen, nahtlos reiht sich das Disintegration Set (von 1989) ein. Auf einer mystischen Wave-Wolke reitend wird dort der Zuschauer/Zuhörer durch einen gruftigen grünen Nebel gescheucht, um zum bittersüssen Ende hin, mit “The Same Deep Water as You” und “Homesick”, den Höhepunkt des universellen Weltschmerzes zu erleben....superschön :D..
Fast schon rockig und und in geradezu bester “Gute Laune Musik” – für ‘The Cure’ Verhältnisse natürlich, geht es im Bloodflower Set weiter.

Die Bühneneffekte speziell die Lichtshow ist überwiegend ruhig gehalten und in wird in kühlen Farben präsentiert. Überwiegend blau, etwas rot, sehr stimmig, und unterstreicht nur, so wie es sein soll, die Musik. Bei der Band und besonders R. Smith hat man den Eindruck dass er schon immer da war und da ist wo er hingehört, harmonisch und eingespielt das Ganze.

12 Kameras kamen zum Einsatz, welche professionell die Stimmung vor und auf der Bühne einfangen. Auf Bildeffekte, wie z.B lange Ein- und Überblendungen wurde weitestgehend verzichtet. Interessante Interviews, ausschließlich auf Englisch, runden das Gesamtpaket ab. Während die beiden Zugaben “If Only Tonight We Could Sleep” und das wundervoll schrammende “The Kiss” – irreführenderweise als ‘versteckt’ deklariert, ein weiteres und letztes mal mehr die düstere Vormachtstellung der ‘Meister der theatralischen Melancholie’ unterstreichen.

Die Welt wäre leerer ohne ‘The Cure’. Meine Musiksammlung ebenso. Diese beiden DVDs sollte meiner Meinung nach nicht fehlen, denn für manche werden sie zu einer Zeitreise schon in dem Moment, in dem man die ersten Riffs erhört, für andere öffnet sich unter Umständen ein neues Universum songtechnischer Erfahrungen.

Gute Dolby Digital 5.1 Qualität, nicht ganz so druckvoll wie man sich es vielleicht wünschen würde, aber das stört den Gesamteindruck eher wenig, und sowohl DVD als auch Blu-ray Bildqualität lassen diesen Konzertmitschnitt auch visuell zu dem Besten der letzten Jahre werden.

Wertung: 8.5/10

The Cure - Trilogy: Live in Berlin: Amazon.de: The Cure, Nick Wickham: DVD &amp; Blu-ray

c7nxhUEbpQw

otix_
22.11.2009, 08:54
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Transformers 2 - Die Rache

Schnell und schmerzlos ist der Einstieg, auf eine langwierige Einleitung wird in diesem Streifen weitestgehend verzichtet. Hier geht es ohnehin nur um eins, und das heißt: “Äktschn”. Was soll man sich auch lang rumschlagen mit Story oder dem tiefgründigem Rumgeschürfe in menschlichen Emotionen.
Krachen muss es, die Mädels haben gut auszusehen, und die Effekte, so sie überhaupt noch ein Maßstab sein können, da ohnehin alles täuschend echt dargestellt werden kann was dem menschlichen Geiste entspringt, müssen tadellos sein. In all diesen Punkte macht ‘Transformers – Die Rache’ alles richtig. Langweilig wird es nicht, eher schon gibt es ein Überangebot an Gigantismus – aber auch der kann ermüdend werden.
So stellte sich bei mir nach dem Genuss des Filmes Befindlichkeiten ein, die ähnlich die sind, wie die nach einer Schachtel Pralinen: Voll mit süßem klebrigen Zeug aber nicht wirklich satt.

Dieses 147 minütiges Spektakel, fast komplett aus dem Rechner, zeigt was technisch möglich ist. Keine Frage, beeindruckend sind die Verwandlungen von schnöden Küchenmaschinen zu Kampfrobotern auf jeden Fall, ein Pause während des Filmes ist dann aber dann doch irgendwann anzuraten, weil es permanent an allen Ecken und Ende kracht, scheppert und brennt. Kein Problem aber, der Einstieg zurück in die Story ist wieder ganz einfach und wird mit Sicherheit mit der nächsten Explosion gekennzeichnet. Die Story knüpft an den ersten Teil an. Wer ihn gesehen hat ist etwas im Vorteil, wird doch auf manche vorhergehenden Ereignisse wenig bis gar nicht eingegangen. Die Story ist das alt bewährte “Gut gegen Böse”, und die Vereinigten Staaten lassen, oh Wunder, keine Gelegenheit aus sich wieder einmal militärisch völlig verklärt und schwülstig in Szenen zu setzen.

Doch was ist eigentlich mit den echten Schauspielern? Die machen ihre Sache recht gut. Shia LaBeouf als Sam Witwicky sprintet und hechtet sich fleißig durch den Film und hat dabei auch noch Zeit sich um seine hübsche Freundin Mikaela, gespielt von Megan Fox, zu kümmern. Die hat als schmückendes Beiwerk durchaus ihre Berechtigung und kämpft sich auch tapfer an der Seite ihres Freundes durch die Horden der bösen Decepticons. Verstärkung erhalten die beiden durch das NEST-Team, dessen strategischer Leiter Colonel Sharp, gespielt von Glenn Morshower, bereits im ersten Teil zum Zuge kam, sowie Seymour Simmons (John Turturro), den hochrangigen Agenten der Regierungsorganisation “Sector Seven”, der nach Auflösung seiner Abteilung augenscheinlich in der Metzgerei seiner Mutter tätig wurde. Auch der Humor im Film kommt nicht zu kurz, wenn er auch manches mal etwas arg aufgesetzt und verkrampft wirkt, was sich aber eher der (deutschen) Synchronisation bzw. Übersetzung ankreiden lässt.

Mit ‘Transformers – Die Rache’ hat Paramount Pictures den Rekord der teuersten Produktion hingelegt. Steven Spielberg ist bei der Regie mit von der Partie, wenn er sich auch nur durch eine kleine Beratertätigkeit dezent im Hintergrund hält. Sein Name dürfte allein schon aus marketingtechnischen Gründen für den einen oder anderen Besucher relevant sein, und auch den Erfolg an den Kinokassen erklären, denn der kann sich sehen lassen: mit 590 Millionen Dollar wurde er zum bisher erfolgreichsten Film des Jahres 2010, und daran dürfte sich den Rest des Jahres nichts ändern.

Ganz interessant sind auch noch die Verquickungen zu diesem Streifen:
So wurde die Produktion erneut vom Spielzeughersteller Hasbro unterstützt, den Streitkräften der USA sowie zahlreichen Unternehmen, die im Gegenzug ihre Produkte mittels Product Placement im Film unterbringen konnten, darunter der Fahrzeugfabrikant General Motors.

Was bleibt?
Wer einen unterhaltsames bombastisches Feuerwerk sucht kann bedenkenlos zugreifen. Wer neben Spannung etwas Tiefgang, Thrill, und eine anspruchsvolle Story sucht lässt die Finger davon. Ich habe mich an diesem Abend für das erste entschieden und wurde nicht enttäuscht.

Wertung: 8.0/10

Transformers 2 - Die Rache

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Spökes
15.12.2009, 21:02
Günther W. walraft wieder - Unter Obdachlosen! Jetzt! 2DF

otix_
05.01.2010, 10:10
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Outlander

Geht man durch die langen Regalreihen der Videothek, kann es passieren, dass der Blick auf Outlander haften bleibt, und das Interesse an einem Genre-Mix geweckt wird, der sich selbst zwischen Beouwulf & Predator ansiedelt. So jedenfalls steht es auf dem Cover, unübersehbaren neben der Anpreisung, dass hier kein Geringerer als der Produzent vom Herrn der Ringe seine Finger mit im Spiel hatte.

Nach kurzem Zögern, welches sich auf Grund des Lesens des Covertextes einstellte, wanderte dieser Streifen letztendlich in meiner Tasche. Wikinger, Aliens, Raumschiffe und Heldentum? Kann das funktionieren?

Doch zunächst zum Inhalt: Kainen (James Caviezel), Besatzungsmitglied eines auf der Erde gestrandeten Raumschiffes, wird 709 n. Chr. von Wikingern gefangen genommen. Doch nicht nur er und sein verstorbener Co-Pilot gelangen auf diesem Wege auf die Erde, sondern gleichzeitig auch einige äußerst gewalttätige Alien-Kreaturen. Von nun an beginnt der Kampf gegen die Aliens, der aber nicht unbedingt ein gerechter ist, denn die Vorgeschichte, die erst im 2. Drittel des Filmes erzählt wird, wird von der typischen menschlichen Eigenschaft der gewalttätigen territorialen Ausbreitung getragen.

Schon früh im Film stößt Freya (Sophia Myles), als schwertschwingende Tochter des Clanchefs dazu, die wie immer in ähnlichen Filmen vorhersagbar, den romantischen Part der Lovestory übernimmt. Zum Glück aber wird es nie schwülstig.

Neben den zur damaligen Zeit wohl üblichen Reibereien zwischen verfeindeten Clans, gilt es nun für die tapferen Nordmänner sich auch noch gegen den Alien zu erwehren. Kein leichtes Unterfangen wie sich herausstellt. Das Biest stellt sich doch als recht zäh heraus. Da ist Gruppenarbeit und Einfallsreichtum gefragt. So schließen sich die Clanchefs Gunnar, (gespielt von Ron Perlman, der hier endlich mal wieder in einem besseren Film zu sehen ist) und Rothgar (John Hurt) zusammen, um gemeinsam gegen die Kreatur vorzugehen. So schnetzeln sie sich, neben Kainan und seinem neuen Waffenbruder Wulfric (Jack Huston), Seite an Seite durch den Film. Natürlich mit einigen dramatischen Wendungen. Ganz witzig auch das kurze, thematische Anschneiden eines aufkeimenden Christentums zu jener Zeit. Das trägt zwar nicht zur Story bei, lockert das Ganze aber noch zusätzlich etwas auf.
Nicht aber, dass der Film das unbedingt nötig hätte, denn der spult ganz locker den Fantasy-SciFi Mix herunter, und stört sich nicht im Geringsten an irgendwelchen Konventionen die, wenn man sich die teilweise harschen Kritiken über diesen Film anschaut, anscheinend auferlegt sind.
Wikinger, Aliens & Raumschiffe? Ja warum denn nicht? Sich heutzutage, in Zeiten von Transformers & Konsorten, an Genremischungen zu reiben, und sie als “zu abstrus” oder unpassend abzutun ist doch lächerlich. Erlaubt ist was Spaß macht.

Besonders gut hat mir die Musik gefallen, die zwar unauffällig aber pointenreich das gesamte Geschehen begleitet. Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig der Einfluss von guter Filmmusik ist, und sie noch den eine oder anderen Hänger wettzumachen vermag.

Auch schauspielerisch gibt es gar nicht viel zu meckern. John Hurt nimmt man leicht den Clanchef ab, Jack Huston spielt sympathisch an der Seite von James Caviezel und Sophia Myles macht schöne grüne Augen.
Der Film erfindet ein Genre zwar nicht neu, genauso wie die Story nicht voll von sprühenden Einfallsreichtum ist, aber es gibt da deutlich schlechtere Vertreter, wenn ich da allein an Schwerter des Königs denke.

Was bleibt?
Alles in allem ist Outlander ein gelungener Film, der auch mal mutig eine Genre-Mix über B-Klasse hebt. Allen Kritiken zum Trotz.

Wertung: 8.0/10

Outlander (2 DVDs): Amazon.de: James Caviezel, Sophia Myles, Jack Huston, Geoff Zanelli, Howard McCain: DVD &amp; Blu-ray

ewBIp8uv58I

otix_
07.01.2010, 09:51
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Real Live Roadrunning – Mark Knopfler & Emmylou Harris

Schlechten Tag gehabt? Miese Laune? Alles grau? Nichts läuft? Kennen wir, gar kein Problem, Politik-sind-wir.de sagt Ihnen wie Sie wieder auf den Damm kommen: Im Grunde brauchts da nicht viel, eigentlich nur zwei Sachen – einen DVD Player, und das Live Album von Mark Knopfler and Emmylou Harris: Real Live Roadrunning.

Mark Knopfler, war das nicht….? Doch, der war’s. Aber wir wollen nicht so tun als sei er Jahre oder gar jahrzehntelang in einer Versenkung verschwunden gewesen. Neben einer Vielzahl von Singles und verschieden Alben, tourt er fleißig durch die Weltgeschichte und verzückt seine Hörerschaft und Fangemeinden weiterhin mit seinem brillantem und einzigartigen Gitarrenspiel.
2006 also war es, als Mark Knopfler and Emmylou Harris eines ihrer letzten Konzerte ihrer Tour auf DVD brachten. Herausgekommen ist ein erdiger, lässiger Livemitschnitt geprägt von starkem Countryeinschlag, was nicht verwundert, verstärkt Emmylou Harris den ohnehin vorbelasteten Knopfler noch zusätzlich. Störend? Keineswegs: selbst wer bisher nicht Country als seine Stilrichtung entdeckt hat, wird sich dem Zauber Knopflers Gitarrenspiel nicht entziehen können. Harmonisch ergänzt von Emmylou Harris, der ohnehin nachgesagt wird, jeden Interpreten ordentlich begleiten zu können.

Nur wenige Male wird es bei diesem 2 stündigen Konzert einen Ausflug in alte Dire Straits Zeiten geben: “Romeo and Juliet“, “Why Worry“, u.a. ist wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Doch schnell wendet man sich musikalisch wieder der näheren Vergangenheit zu, und bekommt schnell einen Eindruck, was die beiden die letzten Jahre eigentlich unter anderem so trieben. Sehr angenehm, wenn man, so wie ich, Knopfler/Harris musikalisches Schaffen eventuell nicht immer verfolgte. Zahlreiche Highlights erzeugen einen Spannungsbogen, der das Konzert eingängig und mit hohem Wiederhörwert versieht. Gerade in der 2. Hälfte des Konzerts erzeugen Stücke wie “This Is Us” und dem grandiosen “Speedway At Nazareth” ein emotionales Wohlgefühl. Die Band, in bester Spiellaune, begleitet souverän mit Fidel, Harmonika und erstklassigen Klaviereinlagen.

Visuell passt sich das Konzert der musikalischen Qualität an. Entspannte Kameraführungen mit vereinzelten Unschärfen, die den einen oder anderen stören könnten. Trüben tuen sie aber den positiven Gesamteindruck nicht wirklich. Wer es ohne visuelle Eindrücke mag, kann auch einfach auf die zusätzliche CD zurückgreifen, auf der aber aus Platzgründen nicht alle Title vorhanden sind.
Mit DTS 5.1. kommt auch soundtechnisch dieses Konzert druckvoll und sehr klar herüber.

Fazit:
Klare Kaufempfehlung. Nicht nur Countryfans kommen hier voll auf ihre Kosten, sondern alle, die echte Musiker live bei ihrem Handwerk erleben wollen. Ein Wohltat für alle vom musikalischen Einheitsbrei Geschädigten.

Wertung: 9.5/10

Real Live Roadrunning (DVD + CD): Amazon.de: Mark Knopfler, Emmylou Harris: DVD &amp; Blu-ray

ZUDVHoOkUI8

Spökes
15.01.2010, 20:22
Meine Kindheit am Rhein!WDR!Jetzt!

oloool
15.01.2010, 20:48
Meine Kindheit am Rhein!WDR!Jetzt!

Kannst ja mal auf uTube schicken.
Habe doch kein Westfernsehen... ;)

Spökes
16.01.2010, 06:31
Der Beitrag sollte Hellmann ein wenig bei seinen Überlegungen unterstützen.:);) Mehr als den Trailer finde ich nicht. Der giibt aber schon einige Eindrücke ab.

http://www.wdr.de/tv/wdrdok_af/sendungsbeitraege/2010/1501/Meine_Kindheit_Rhein.jsp?trailer=2861556

Hellmann
16.01.2010, 09:49
Habe mir mal den Trailer angeschaut. :)

Heute muss man zum Glück nicht mehr im Fluss baden. Mir ginge es eher darum, ob es wirklich ein milderes und verträglicheres Klima dort gibt. Am Bodensee zum Beispiel ist es zwar wärmer, aber dafür mehr neblig und sehr nasskalt, was ich schlecht vertrage. Ist ja auch ein großer See, ein Fluss dürfte da weniger Feuchtigkeit abgeben.

Prinzipiell vertrage ich trockene Kälte besser als nasskalten Nebel um die Null Grad. :coffee:

Spökes
16.01.2010, 10:22
Habe mir mal den Trailer angeschaut. :)

Heute muss man zum Glück nicht mehr im Fluss baden. Mir ginge es eher darum, ob es wirklich ein milderes und verträglicheres Klima dort gibt. Am Bodensee zum Beispiel ist es zwar wärmer, aber dafür mehr neblig und sehr nasskalt, was ich schlecht vertrage. Ist ja auch ein großer See, ein Fluss dürfte da weniger Feuchtigkeit abgeben.

Prinzipiell vertrage ich trockene Kälte besser als nasskalten Nebel um die Null Grad. :coffee:Der Fluss hat halt grundsätzlich was angenehmes: Das Baden, Angeln, die "Dampfschiffahrt", Wein, Weib und Gesang sowie die repräsentierende Naturgewalt bei Hochwasser.
Klimatisch werden wir in der Kölner Bucht etwas günstiger dastehen als am Bodensee/Oberrhein. Dafür haben wir ein wenig Nachsehen bei der Jahresdurchschnittstemperatur. Köln hält man nicht wegen den Italienern hier vor Ort oder die geschichtlichen Hintergründe für die nördlichste italienischste Stadt. Weiberfastnacht und besonders Rosenmontag bei 8 Grad und herrlichem Sonnenschein ist immer ein Erlebnis. Solch ein Klima regt das Gemüt an. Bei jüngeren Menschen nicht nur dies. Mittelrhein und Niederrhein unterscheiden sich aber schon vom Oberrhein besonders durch ihre Bevölkerung und ihrem Gehabe. Darüber hinaus gibt es hier selbstverständlich auch unangenehme Wetterlagen. Allerdings sind meine Terassenmöbel nicht gänzlich winterfest gemacht. Gewohnt bin ich es die letzten Jahre, diese auch zur "Winterzeit" gelegentlich zu nutzen. Laue Luft war nichts ungewöhnliches mehr.

In meiner Region, die Bestandteil der Metropolregion Rhein-Rhur (über 11 Millionen Einwohner) ist, brummt es selbstverständlich überall.

otix_
16.01.2010, 15:38
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Das Kabinett des Dr. Parnassus

Zwischen dem Baron v. Münchhausen und Alice im Wunderland ist noch reichlich Platz für den einen oder anderen Fantasy-Film. So z.B. für das Das Kabinett des Dr. Parnassus von Terry Gilliam. Skurril und ziemlich verspielt, ein modernes Märchen möchte man meinen, dabei ist seine Story doch tatsächlich an Goethes Faust angelehnt.

Zum Inhalt: Der alte, klapprige Schaustellerwagen, von Pferden gezogen, der wie aus einer anderen Zeit scheint, ist Dreh und Angelpunkt eines altes Zwistes zwischen Mephisto, respektive dem Teufel, und dem Magier Parnassus (Christopher Plummer), der seine Unsterblichkeit durch einen Pakt von ihm erhielt. Doch der Preis dafür ist hoch, denn das liebreizende Töchterchen Valentina (Lily Cole) ist das Preisgeld, welches mit ihrem 16. Geburtstag zur Auszahlung fällig wird. Die einzige Möglichkeit das drohende Unheil noch abzuwenden ist es, sich auf eine Wette einzulassen: Valentina geht nicht in des Teufels Besitz über, wenn 5 Seelen schneller von der illustren, 4 köpfigen Schaustellertruppe eingefangen werden können, als der Teufel es selbst kann. Verstärkung erhält die kleine Gruppe, im Laufe des Films vom jungen Tony (Heath Ledger), den sie kurzerhand vor dem Tod durch den Strick retten.
Damit bahnt sich auch eine zarte Liebesgeschichte zwischen Valentina und Tony an, natürlich unter den eifersüchtigen Blicken Antons (Andrew Garfield), der dem ganzen Treiben nichts abgewinnen kann.

Leider verläuft auch irgendwann dieser Plot im Sand, und es schleicht sich langsam der Eindruck ein, daß vieles in diesem bunten und durchaus unterhaltsamen Treiben nur schmückendes Beiwerk einer ansonsten dünnen Story ist. Die zahlreichen interessanten Charaktere bleiben diffus und ohne Tiefe.
Ein Manko, denn die zahlreichen Erzählstränge werden meist nur hastig angeschnitten, ohne das dabei unbedingt für Klarheit gesorgt wird, sondern sie eher zur einer allgemeinen Verwirrung beitragen. So wird auf den wichtigen Spiegel, der das Tor in eine phantasievolle Gedankenwelten ist, nicht weiter eingegangen. Ebenso wie auf Parnassus Fähigkeiten selbst. Ein typischer Film zum mindestens 2 x anschauen, wie sich letztendlich herausstellt.
Gerade der Anfang wirkt etwas holprig, so wird der Zuschauer ins kalte Wasser geworfen, und die Spannung durch schlichtes Weglassen aufgebaut. Niemand fragt nach einem Warum oder Wieso. Die Fakten sind geschaffen, und damit hat der Zuschauer, für 122 min. zu leben. Aber Gott sei Dank bleibt nicht alles im Dunklen, und so erschließt sich vieles mit der Zeit dann doch, nur leider ist die Erzählung nicht so elegant gelöst wie bei Franklyn, wo sich das Ganze zum Ende hin, in ein logisch nachvollziehbares Konstrukt zusammenfügt.
Langweilig wird es nicht. Ständig passiert etwas, denn genügend Sets gibt es ja, und mit der Phantasiewelt des Dr. Parnassus hat der Regisseure ein buntes Werkzeug in der Hand, um mit zahlreichen CGI-Effekte dem Zuschauer ein wohlwollendes AHH und Ohh zu entlocken.
Daß es Heath Ledgers letzter Film ist, bleibt auch hier nicht unerwähnt. Der Hype darum ist aber etwas überzogen. Gut, er spielt solide, von Profis sollte aber nichts anderes zu erwarten sein. Völlig unauffällig reihen sich auch sein 3 Stellvertreter (Johnny Depp, Colin Farrell, Jude Law) ein. Der Story tut das ohnehin keinen Abbruch, denn die ist so schräg, dass das “Gesichtwechseln” beim Durchschreiten des Spiegels ebenso gut fester Bestandteil des Drehbuches hätte sein können. Ungewöhnlich, aber eben nicht Aussergewöhnlich.

Tom Waits als der diabolische Mr. Nick, ist neben Christopher Plummer, einer der Highlights des Films. Ironisch-witzig mimt er den (nicht wirklich) bösen Part, und hat mit dem ständig lallende, weil betrunkenen Plummer alias Parnassus das passende Gegenstück.

Fazit:
Das Kabinett des Dr. Parnassus ist ein quietschbuntes Fantasy-Spektakel mit eigenem Charme. Alles in allem ist es aber etwas zu hastig erzählt, und zu sehr auf Effekthascherei fixiert. Dennoch: die Schauspieler kommen allesamt sympathisch rüber, und wie schon gesagt: wer beim ersten Durchlauf manches nicht mitbekommt kann auch noch, ohne das Langeweile aufkommt, mittels der DVD aus der Videothek für Klarheit sorgen.

Wertung: 7/10

http://thumbs.filmstarts.de/image/DasKabinettDesDrParnassus_poster_01.jpg

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otix_
20.01.2010, 19:12
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Gamer

Erzählte uns Running Man mit Schwarzenegger, und Matrix seinerzeit noch wenigstens originell etwas über unsere mögliche HiTech-Zukunft, ist mit Gamer ein cineastischer Tiefpunkt erreicht. Allein die dröhnende Soundkulisse und die hektischen Schnitte, inklusive der verwackelten Kameras, mögen den Zuschauer wach halten.

Gamer greift das aktuelle Thema der Killerspiele auf, ist dabei aber weder gesellschaftskritisch noch in irgendeiner Weise aufklärerisch. So hätte dieser Titel eigentlich korrekterweise Shooter heißen müssen, denn darum geht es vornehmlich.

Kable, gespielt von Gerard Butler, bekannt aus 300, steht mit 27 von 30 gewonnen Turnierspielen kurz vor seiner Entlassung, oder besser gesagt Begnadigung. Als neuzeitlicher Gladiator kämpft er, fremdgesteuert durch einen jugendlichen Online-Spieler mittels in das Gehirn injizierter Nanotechnologie, gegen andere Mitstreiter. In extra angelegten, abgegrenzten Territorien, ähnlich Arenen, kämpfen sie in Gruppen gegeneinander. Granaten, Mg’s und diverse andere Schießprügel stehen ihnen dabei als Ausrüstung zur Verfügung.
Der Level der Gewaltdarstellung ist im gesamten Filmverlauf relativ hoch, wobei ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass es dabei eher darum geht dem jüngeren, ausgeschlossenen Publikum den Film schmackhaft machen zu wollen, als das es wirklich dramaturgisch notwendig gewesen wäre.

Aber zurück zum Inhalt:
Veranstalter des ganzen Spektakels ist der Milliardär Ken Castle (Michael C.Hall), der damit auch die Rolle des Fieslings im Streifen übernimmt. Erfolgreich wurde der mit einer Art Sims der nächsten Generation: In Society generieren nicht mehr Bits und Pixel den Avatar, sondern echte Menschen lassen sich zu Marionetten manchen. Gesteuert von echten Personen kommt es dabei natürlich zu allerlei Perversionen, was aber nur am Rande thematisiert wird. In dieser zerfallenden Gesellschaft trachtet die Opposition “Humanz” in Form von Hackern danach, dem ganzen Treiben rund um Ken Castle Einhalt zu gebieten. Der lässt sich das natürlich nicht ohne weiteres gefallen, und schmiedet so den einen und anderen perfiden Plan. Kables Frau (Amber Valletta) wird dabei ebenso involviert, wie dessen kleine Tochter.

Die Schauspieler sind durchweg etwas fad, keine Persönlichkeiten mit denen man mitfiebern könnte und die länger im Gedächtnis bleiben. Verstärkt wird diese Seelenlosigkeit durch steril wirkende Settings überwiegend in Grau. Die Kampfszenen sind durch die hecktischen Kamerawackler und schnellen Schnitte nervtötend. Und auch so manche Szene übt eher eine ungewollte Komik aus, als das sie eine drohende Gefahr beschreibt. Wenn z.B. ein stark motorisiertes Vehikel mit ein paar Spritzern eines hochprotzentigen Mageninahltes zur Höchstleistung aufläuft, dann ist das soweit von jeglicher Realität entfernt, dass damit schon im Ansatz jede Ernsthaftigkeit zerstört wird. Der Rapper Ludacris als Anführer der Rebellen rettet da auch nichts mehr.

Was bleibt?
Ein Film für den Pausenhof, auf dem so manche gezeigte “Frag”-Szenen als “cool” oder “krass” gilt. Die Zielgruppe dürfte dementsprechend zwischen 16 und 25 anzusiedeln sein, aber nur, wenn die wirklich nichts besseres zu tun haben, wie eine ordentliche Runde Counter Strike mit Freunden z.B.. Die Anderen machen doch lieber einen Bogen um den Film.

Wertung: 5/10

Gamer (Blu-ray) (2009): Amazon.de: DVD &amp; Blu-ray

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otix_
25.01.2010, 08:18
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G.I. JOE – Geheimauftrag Cobra

2009 wird ein teures Jahr für Hasbro gewesen sein: Neben Transformers 2 ging die Comicverfilmung G.I. JOE an den Start, die schon vorab viel Kritik einstecken musste. Ungerechtfertigter Weise wie wir meinen, so hat uns das temporeiche 175 Millionen Dollar Aktion-Spektakel sogar noch einen Deut besser gefallen als Transformers 2.
Gelegen hat das vor allem an der Heldentruppe, in der jeder Einzelne noch eine, seine, Hintergrundstory erhält. Zugegeben die sind zwar nicht allzu komplex, doch für den Flair des Filmes sind sie eine Bereicherung. Die Fehde zwischen Snake Eyes und Storm Shadow z.B., die sich schon seit ihren Jugendzeiten hinzieht, und die durch sporadisch auftretenden Rückblenden erzählt wird, lässt deren Motivation noch etwas glaubwürdiger erscheinen. Ebenso die familiären und partnerschaftlichen Verstrickungen der einzelnen Kontrahenten, in denen es einmal mehr um Liebe und Enttäuschung und den Dingen dazwischen geht. Schon klar das mal wieder die Welt von ihrer drohenden Zerstörung durch machthungrige Agitatoren gesäubert werden muss, von daher wurde von Regisseur Stephen Sommers nichts neu erfunden, und so fackelt auch dieser Film nicht lange, und bietet dem Zuschauer das was er erwarte: Bombast-Aktion und kurzweilige Unterhaltung.

Doch zunächst zum Inhalt:
Captain „Duke“ Hauser (Channing Tatum) und seine Einheit haben die Aufgabe neu entwickelte Sprengköpfe – dank neuester Nanotechnologie mit alles vernichtender Zerstörungskraft aus einem Lager in Kirgistan zu eskortieren. Das dieses Unterfangen nicht reibungslos vonstatten geht, dürfte fast schon klar sein, denn solcherlei Kriegsgerät weckt doch hin und wieder Begehrlichkeiten. An dieser Stelle nun betritt The Baroness (Sienna Miller) das Geschehen, um für ein heilloses Durcheinander in den Reihen der sonst so disziplinierten Soldaten zu sorgen. Natürlich haben sie und ihre Leute es auf die Sprengköpfe abgesehen. Nebenbei bemerkt weist diese Dame eine starke Ähnlichkeit mit Segas Bayonetta auf, so daß wir uns schon fragen, wer da von wem abgeschaut haben mag?
Aber nun gut, während diese Überfalls bekommt Captain „Duke“ Hauser Unterstützung einer bis dato unbekannten Einheit, die trotz allerlei HiTech-Kriegsgerät und beeindruckenden Kampftechniken den Raub nicht verhindern kann. Angeführt wird diese kleine schlagkräftige Stoßtruppe von Shana ‘Scarlett’ O’Hara (Rachel Nichols), die mit Snake Eyes einen kampferprobten Kompagnon an ihrer Seite hat. Doch alles Metzeln hilft nichts, die Sprengköpfe kommen in den Besitz der Organisation COBRA.
Um die Sprengköpfe wiederzuerlangen machen sich Captain „Duke“ Hauser und sein Partner Ripcord (Marlon Wayans) kurzerhand auf dem Weg sich dem Eliteteam G.I. JOE anzuschließen, dessen Stützpunkt in der ägyptischen Wüste liegt, und von General Hawk (Dennis Quaid) angeführt wird. Nach ihrer Ausbildung werden die Beiden zunächst unter Vorbehalt in das Team aufgenommen, und bekommen somit Zugang zu den neuesten technische Spielereien – Gadgets, die die USA zu bieten hat.
Die sind auch bitter nötig, weil das Zurückholen der Sprengköpfe kein leichtes Unterfangen ist, wie allein die opulent in Szene gesetzte Verfolgungsjagd, durch Paris, in der Mitte des Films zeigt, bei der die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt wird. So traurig das auch klingen mag, so unterhaltsam ist sie dem Regisseure und seinem Team an Rechnern und Sets doch gelungen. Die zahlreichen und teilweise überdrehten Gerätschaften bieten einiges an interessanten Möglichkeiten der Inszenierung.
Das ganze Tohuwabohu, das sich von Europa, bis zu den Polarmeeren zieht, zu Land, zu Wasser und in der Luft, entgeht natürlich auch nicht dem amerikanischen Präsidenten, der mal wieder von Jonathan Pryce gespielt wird – der Rolle seines Lebens :D. Ihm ist in seinem Plot auch die Rolle zugedacht auf den 2.Teil hinzuweisen.
Bis zum Showdown jedoch, der sogar einer der leiseren Töne ist, vergehen äußerst lebhafte Kinostunden, denn wie zu erwarten ist der Erzählstil durchweg rasant, größenwahnsinnig in der technischen Umsetzung, sowie farbenfroh und bildgewaltig in den Effekten. :D Besonders nett anzusehen sind die Kampfszenen im asiatischen Stil. Wie schon erwähnt lebt G.I. JOE gerade von den kleinen Nebenstorys, die sogar ein recht feines Netz um die Hauptstory herumspinnen, und immer noch eins drauf setzen in dem Gerangel zwischen den Guten und den Bösen.

Fazit:
Star Wars meets James Bond, meets The Avengers (Mit Schirm, Charme und Melone) ist es, was G.I. JOE vielleicht am ehesten umschreibt. Von allem etwas und anschließend kräftig geschüttelt und gerührt. Die teilweise recht spaßigen, trockenen Dialoge und die überzogenen Charaktere zeigen einmal mehr, dass sich dieser Film nicht allzu ernst nimmt. Bemängeln kann man natürlich die flache Hauptstory, aber falsche Erwartungen sind wie immer der Zement im Rückgrat einer geschmeidigen Zufriedenheit :). In diesem Sinne:

Wertung: 8.0/10

G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra inkl. Wendecover Blu-ray: Amazon.de: Dennis Quaid, Sienna Miller, Joseph Gordon-Levitt, Rachel Nichols, Ray Park, Stephen Sommers: DVD &amp; Blu-ray

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otix_
31.01.2010, 09:43
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Paranormal Activity

Wer mal einen eher unkonventionellen Vertreter des Grusel-Thriller Genres sucht, sollte einen Blick auf Paranormal Activity werfen. Es ist einer der Filme, die zeigen, dass Spannung und Gänsehaut nicht etwas mit Blut und Gemetzel zu tun haben muss, und schon gar nicht mit einem großen finanziellen Budget. Ganze 15.000 Dollar hat dieser Streifen nur gekostet, aber die wurden vom israelischen Regisseuren Oren Peli ordentlich eingesetzt. So blieben wohl auch die Kosten für die Schauspieler in überschaubaren Rahmen, denn um die abzuzählen, braucht man noch nicht mal alle Finger einer Hand.
Ähnlich wie bei Blair Witch Project kommt hier wieder eine wackelnde Kamera zum Einsatz, die so dem gesamte Film einen authentischen, amateurhaften Charakter nach Art einer Dokumentation verleiht. Das kann man von den beiden Hautdarstellern nicht behaupten, denn die spielen ihre Rolle durchaus überzeugend.

Die Studentin Katie (Katie Featherstone) und ihr Freund Micah (Micah Sloat) wohnen zusammen in San Diego, und werden laut Katies Überzeugung von einer Art Poltergeist heimgesucht. Ihr Freund ist davon weniger überzeugt, und startet eine Videodokumentation der Geschehnisse im ihrem Haus. Doch damit tut er den beiden keinen Gefallen, sondern verstärkt die paranormalen Aktivitäten nur noch. Mehr an Story braucht es nun auch nicht mehr, um den Zuschauer erwartungsvoll die nächsten spannungsvollen Nächte des sympathischen Pärchens herbeizusehnen. Denn die werden, durch immer stärke Übergriffe eines mysteriösen “Etwas”, zu einer wachsenden Bedrohung. Und so steigert sich der Film auch langsam aber sicher. Spärlich eingesetzt sind die Schockmomente, die zum Ende hin aber in ihrer Intensität massiv zunehmen.
Der Reiz des Films ist seine Atmosphäre. Die vermeintlich harmlose Normalität ist es, was Paranormal Activity auszeichnet. Das Bett, der Flur, die Dunkelheit sind die Zutaten aus dem der gepflegte Grusel entsteht. Banale Sachen, die jedem normalen Menschen zum Abend hin zur Verfügung stehen, und somit auch ein “Könnte …” vor dem eigenen geistigen Auge entstehen lassen, und die Frage aufwirft: Was passiert eigentlich um mich herum, wenn ich schlafe?

Für den Film gibt es 3 verschiedene Enden. Steven Spielberg hatte seine ganz eigene Vorstellungen, und lies diese kurzerhand in seiner eigene Fassung mit einfließen. Ebenso eine Screenerfassung, die Journalisten und Kritikern gezeigt wurde, und die original Kinofassung. Alle 3 hinterlassen jedenfalls einen bleibenden Eindruck. Der Erfolg des Films, der auch auf kräftiges Marketing zurückzuführen ist, ist Garant für einen 2. Teil. der bereits in Arbeit ist. Voraussichtlich übernimmt Kevin Greutert, verantwortlich für Saw VI, diesmal die Regie. Der US-Kinostart ist mit dem 22. Oktober 2010 sinnigerweise auf kurz vor Halloween gelegt worden.
Ob das Sequel das bekannte Schicksal des undankbaren “2.Teils” erleidet, weil es einfach nicht an die Qualität des 1.Teils anknüpfen kann, werden die deutschen Kinogänger vielleicht noch dieses Jahr in Erfahrung bringen können.
Das Budget für Paranormal Activity 2 wurde jedenfalls bereits kräftig erhöht. Fast schon abzusehen ist dabei, dass darunter die bisherige Atmosphäre leidet, und die Gefahr wächst, dass die einfachen aber wirkungsvollen Zutaten des Films in einer überkandidelten Pompösität untergehen.
Aber wir wollen das Beste hoffen!

Fazit:
Paranormal Activity spaltet die Gemüter. Für manche ist er in seiner Einfachheit zu schlicht, andere werden ihn gerade deswegen lieben. Zumindest aber sticht er wohltuend aus der Masse hervor. Sehenswert ist er aber auf jeden Fall, und bekommt somit eine ordentliche 7+ .

Wertung: 7.0/10

Paranormal Activity [Blu-ray] [UK Import]: Amazon.de: Amber Armstrong, Ashley Palmer, Mark Fredrichs, Katie Featherston, Micah Sloat, Oren Peli: DVD &amp; Blu-ray

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Spökes
11.02.2010, 13:03
Selbstverständlich gibt es aus der Fastelovendsecke auch etwas zu empfehlen. Ab 22:00 Uhr gibt es im WDR Ausschnitte der

"Stunksitzung"

und anschließend

"Pink Punk Pantheon".

Letztere Sendung wird die interessantere sein.

otix_
03.03.2010, 17:38
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The Book of Eli

Denzel Washington wandelt als Racheengel im neuesten Streifen von Albert und Allen Hughes. The Book of Eli ist stilistisch gut gemacht, doch an Tiefe fehlt es etwas.
In der postapokalyptischen Welt des Jahres 2044 hat man es als einsamer Wanderer wahrlich nicht leicht. Ist man dann zusätzlich noch mit einer total wichtigen Mission beschäftigt ist aber richtig Schluss mit lustig!

Um so verständlicher ist es, dass der Held der Geschichte Eli absolut keinen Spaß versteht und das andere auch ungeniert am eigenen Leibe spüren lässt. Er hat nämlich nichts Geringeres als die Heilige Schrift im Rucksack und die gilt es nun mal vor den zahlreichen, grimmigen Zeitgenossen zu schützen.
An einen sicheren Ort möchte sie gebracht werden, was gar nicht so einfach ist, denn in der zerstörten Welt herrschen Anarchie und Gesetzlosigkeit. Speziell eine Gang trachtet nach Elis wertvollem Besitz: die, um den Schurken Carnegie (Gary Oldman).
Doch bevor das ganze Ungemach zwischen Eli und Carnegie richtig anfängt seinen Lauf zu nehmen, befreit Eli auf seinem Weg nach Westen die Welt von so manch bösen Buben und überzeugt den Zuschauer, dass er eins gelernt hat: das Überleben in Amerika, 30 Jahre nach dem 3.Weltkrieg.

Ein bisschen wirkt er schon schon als Heiliger wenn er schier unverletzlich und in bester Nahkampftradition nur mit einer Machete bewaffnet, Horden von Widersachern niederstreckt. Die Kampfszenen sind dabei recht ordentlich ausgestattet. Sie lassen nicht alles weg, halten aber auch nicht auf Alles voll drauf. So entsteht eine ausgewogene Mischung zwischen der Notwendigkeit der Gewaltdarstellung und der glaubhaften Vermittlung, dass ein anderes Vorgehen in dieser bösen Welt nicht möglich wäre. Oder anders gesagt: sie sind nicht allzu überdreht.

Klar, dass auch die Damen der Schöpfung ihren Platz bekommen. Und so ist es einmal mehr die Versuchung der fleischlichen Lust, die Mila Kunis als Solara im weiteren Verlauf in den Plot bringt. Als Tochter der unter der Knute Carnegies gehaltenen Claudia (Jannifer Beals) soll sie Eli zur Herausgabe des Buches bringen. Dass Eli als treues Lamm Gottes dabei nicht so leicht umzustimmen ist, dürfte klar sein. Ärger ist also schon vorprogrammiert. So manche Szene wirkt dabei wie aus einem Western. Saloon, wilde Schießerei und das obligatorische Treffen High Noon, auf der Hauptstraße inklusive.

Die Damen sind es auch, die dann auch für den nötigen Stoff sorgen um die Geschichte voranzutreiben. Wer mag es schon geknechtet und gedemütigt dahinvegetieren? Richtig, niemand und so sorgt die Flucht mit dem weiterziehenden Eli folglich für den einen oder anderen Aufreger.

Das ist auch nötig, denn die Story, so wie sie erzählt wird, wirkt ein wenig banal. Dabei geht es doch um eine wahrhaft große Geschichte! Die Charaktere werden nicht entwickelt, ihr Hintergrund bleibt verborgen. Schade, denn es wäre interessant zu erfahren wie es zu dem ganzen Desaster gekommen ist, zumal die zerstörte Umwelt wirklich ordentlich düster und atmosphärisch dargestellt wird. Nun, zumindest die christliche Religion hat diese Welt nicht vor ihrem Untergang bewahren können. Weswegen deshalb ein so großes Aufsehen darum gemacht wird, sollte nicht allzu kritisch hinterfragt werden (und auch nicht wo Solana eigentlich Autofahren gelernt hat). ;-)

Fast schon surreal wirken, dank der exzessiven Einsätze von Farbfiltern, so manche Einstellungen und wer sich dabei an das Rollenspiel Fallout 3 (PC/PS3/XBox) erinnert fühlt liegt da eindeutig richtig. Auch Tom Waits ist wieder mit von der Partie: gerade erst zu sehen in der großen Rolle des diabolischen Mr. Nick im Kabinett des Dr. Parnassus liefert er hier seine schauspielerischen Fähigkeiten in einer Nebenrolle ab. Der Mann scheint gut im Geschäft.

Denzel Washington mag etwas ungewohnt in seiner Rolle als Eli erscheinen, doch er spielt souverän und ergänzt sich gut mit seinem Widersacher Gary Oldman. Das Ende des Films, welches in einer eher unerwarteten Überraschung mündet, kann man durchaus als gelungen bezeichnen, wenn auch hier wieder etwas mehr Hintergrundinformation als schmückendes Beiwerk gut getan hätte.

Fazit:
The Book of Eli hat zwar eine interessante Story driftet meiner Meinung nach aber streckenweise zu sehr ins Action-Genre ab. Das ist zwar spannend und unterhaltsam gemacht aber, bei der Fülle von Möglichkeiten die die Story liefert, eigentlich nicht nötig gewesen. Etwas mehr Mystik und dafür weniger Haudrauf hätte den Film gut getan und ihm noch eine höhere Wertung gebracht. So bleibt es bei einer guten 7.

Wertung: 7.0/10

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otix_
11.03.2010, 07:30
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Zombieland

Ein weiteres Mal müssen abgewrackte Zombies herhalten um den Zuschauern kalte Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Gepaart mit einer Prise Roadmovie und einer Teenagerkomödie kommt dabei so etwas wie Zombieland heraus. Ob sich das Ganze lohnt? Na, lesen Sie weiter.

Zombies sind ein dankbares Thema: strunzdumm, wortkarg und ständig hungrig geben sie das perfektes Feindbild ab und dabei sind sie zahlreich und effektvoll zu “töten”. Einen Film kann man da schon drumherum bauen mag Ruben Fleischer bei dem Dreh zu Zombieland gedacht haben und schickt so Jesse Eisenberg alias Columbus als Hauptdarsteller ins Rennen.

In der Highschool ein eher schüchtern und ängstlicher Einzelgänger hat sich für ihn, auch nach Ausbruch einer Epidemie die alle Bewohner der USA in Zombies verwandelte, nicht viel verändert. Immer noch schüchtern und ängstlich, aber nun mit Schrotflinte bewaffnet erwehrt er sich (erfolgreich) seinen ehemaligen Mitbürgern. Nach Westen möchte er sich durchschlagen, dort hin, wo seine Eltern gewohnt haben. Das Risiko, dass diese nicht mehr am Leben sind ist zwar hoch, hält ihn aber nicht von seinem Vorhaben ab. Das klingt zwar hart, ist aber nicht weiter tragisch, denn das Ganze ist verpackt in teilweise recht alberne Comedy.

Bereits nach einer kurzen Einleitung betritt Woody Harrelson als Tallahassee die Bühne und sorgt von da an für die eine und andere haarsträubende Situation. Gemeinsam ziehen die Beiden nun gen Westen und es ist Tallahassees Appetit auf Twinkie-Kuchen der sie immer wieder dazu bringt Orte aufzusuchen,die verstärkt von Zombies heimgesucht werden.

Dass das nicht immer reibungslos abläuft dürfte klar sein: zwar machen sie sich einen Spaß aus den wilden Exekution der Zombies, doch ganz ungefährlich ist das trotz alledem nicht, wie sich spätestens beim ersten Treffen mit dem Schwesterpärchen Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) feststellen lässt. Eine der besten Szenen überhaupt im Film, birgt sie doch einen überraschenden Twist und so etwas wie einen Hauch Spannung in einem ansonsten ziemlich langweilig dahinplätschernden Film.
Das Treffen mit den jungen Damen ändert auch die Pläne von Columbus und Tallahassee, denn ab diesem Zeitpunkt sind sie zu viert unterwegs und ihr neues Ziel ist eine zombiefreie Zone in einem Vergnügungspark.

In diesem leider völlig überbewerteten und gehypten Film ist allein Woody Harrelson mit seiner draufgängerischen Art ein Lichtblick. Lässig und cool nimmt man ihm den durchgeknallten Typen ab. Jesse Eisenberg als Columbus langweilt den Zuschauer dafür aber um so mehr mit seinen uninteressanten Problemen eines pubertären Sexuallebens. Die beiden Nervensägen Wichita und Little Rock fügen sich schauspielerisch dabei ebenso nahtlos in die dünne Story wie der Rest und können somit letztendlich auch nichts mehr reißen.

Machen wirs kurz: Zombieland ist abgebrannt.. :|

Wertung: 5.0/10

Zombieland: Amazon.de: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone, Abigail Breslin, Amber Heard, Ruben Fleischer, Jack Giarraputo: DVD &amp; Blu-ray

M-cIjPOJdFM

Beverly
15.03.2010, 22:03
Ich möchte hier ein paar Worte über DIE GRENZE auf Sat 1 verlieren. Infos dazu auf sat1.de hier:

http://www.sat1.de/filme_serien/die-grenze/

Die Handlung: Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Wirtschaftskrise erstarkt eine rechte Partei. Rostock wird zum Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremen und Linksextremen.

Meine Meinung zum Film: eine üble Angsmache so nach dem Motto "wenn ihr euch nicht unter das Joch einer bigotten Demokratie beugt, kommen die pösen Rechten und machen Terror". Der Dreck reiht sich nahtlos in ein System ein, dass hinter der Fassade eines heuchlerischen und falschen Humanismus ständig Ängst schafft und schürt.

Meine Meinung zu den Rechten: Im Film kann ein Unternehmer satte 13 Milliarden Euro anhäufen und dann Führer einer rechtsextremen Bewegung werden, die das Land ins Chaos stürzt. IMHO ist das für die so genannte "wehrhafte Demokratie" entlarvend - denn in einem wirklich demokratischen System gäbe es die Anhäufung wirtschaftlicher Macht, aus der dann politische Macht wird, nicht. Das Erbärmliche an den Rechten ist, dass sie sich wissentlich oder unwissentlich für solche Angsmache hergeben. Sie haben in der FDGO Narrenfreiheit und tragen als Gegenleistung dazu bei, die Menschen im Dienste des Systems in Angst zu halten. Gerade für das Pack bei den Rechten lohnt sich die Symbiose mit dem liberaldemokratischem System. Gäbe es stattdessen eine nationalrevolutionäre Ordnung, würde gerade die die schlimmsten Peinlichkeiten "neutralisieren" und unter unerträgliche Diskurse einen dicken Schlusstrich ziehen.

Meine Meinung zu den Linken: Im Film treten sie in Rostock als Widerpart der Rechten auf, welche zusammen mit den Rechten die Stadt ins Chaos stürzen. Ich frage mich nun, warum ich als Linke mich mit den Rechten prügeln soll. Wenn dann IMHO aus den gleichen Gründen, wie mit Nicht-Rechten: weil sie mein Leben bedrohen, weil sie andere Menschen bedrohen ... wenn es danach geht, wären Rechtsextreme aber nur eine von vielen Gruppen, die eins auf die Omme kriegen müssten. Sie sind ein Übel, aber nicht der Hauptfeind. Wenn ich zu dem Punkt linke Krawallos das Drehbuch geschrieben hätte, dann hätten die Genossen die nächste Party von Klaus Wowereit aufgemischt, bei der Berlinale-Gala randaliert, im einen oder anderem Parteibüro aufgeräumt und wären bei den Rechten nur am 20. April "zum Gratulieren" vorbei gekommen. Genossen, die nichts Anderes zu tun haben als sich mit den Rechten zu prügeln, mögen zwar netter sein als die Rechten, aber eines haben sie mit ihnen gemeinsam: wissentlich oder unwissentlich sind sie Darsteller in einer Schmierenkomödie, die in der Realität wie im Film als "Politik" ausgegeben wird.

Fazit: Wenn die Macher des Films "gegen Rechts" mobilisieren wollten, ist der Schuss sogar bei mir nach hinten losgegangen. Ich frage mich nur, ob solche Lerneffekte Dummheit oder Vorsatz sind.

Elfer
15.03.2010, 22:11
Es ist zu einfach die links oder rechts Verblendeten als Instrument der wirklich Herrschenden zu klassifizieren. Nicht nur das, es wäre auch gefährlich.

Der linke Terror unterscheidet sich nicht vom rechten Terror. Die Inhalte bestimmt nicht die Macht, sondern die Verblendeten selber.

Die Rechten werden nicht von den Mächtigen in den Fokus gesetzt, sondern von den Armeen der Weltverbesserer.

Ja, diese Filme sind intellektueller Schrott.

otix_
15.03.2010, 22:21
Fazit: Wenn die Macher des Films "gegen Rechts" mobilisieren wollten, ist der Schuss sogar bei mir nach hinten losgegangen. Ich frage mich nur, ob solche Lerneffekte Dummheit oder Vorsatz sind.

Beverly, ich nehme an das ist Vorsatz. Ich muß es sagen: ich denke solche Produktionen sind für eine tumbe Masse, denen das Schreckgespenst: Links und Rechts mal wieder vorgeführt werden soll.

Morgen gibt es dann die neuesten "Nachrichte" über die Linkspartei auf WeltOnline zu lesen, mit der Überschrift:

Das Stasi-Problem der künftigen Linkspartei-Chefin (http://www.welt.de/politik/deutschland/article6787544/Das-Stasi-Problem-der-kuenftigen-Linkspartei-Chefin.html)

um eine thematische Fortsetzung in den Köpfen zu halten.

Hellmann
16.03.2010, 11:09
Meine Meinung zu den Linken: Im Film treten sie in Rostock als Widerpart der Rechten auf, welche zusammen mit den Rechten die Stadt ins Chaos stürzen. Ich frage mich nun, warum ich als Linke mich mit den Rechten prügeln soll. Wenn dann IMHO aus den gleichen Gründen, wie mit Nicht-Rechten: weil sie mein Leben bedrohen, weil sie andere Menschen bedrohen ... wenn es danach geht, wären Rechtsextreme aber nur eine von vielen Gruppen, die eins auf die Omme kriegen müssten. Sie sind ein Übel, aber nicht der Hauptfeind. Wenn ich zu dem Punkt linke Krawallos das Drehbuch geschrieben hätte, dann hätten die Genossen die nächste Party von Klaus Wowereit aufgemischt, bei der Berlinale-Gala randaliert, im einen oder anderem Parteibüro aufgeräumt und wären bei den Rechten nur am 20. April "zum Gratulieren" vorbei gekommen. Genossen, die nichts Anderes zu tun haben als sich mit den Rechten zu prügeln, mögen zwar netter sein als die Rechten, aber eines haben sie mit ihnen gemeinsam: wissentlich oder unwissentlich sind sie Darsteller in einer Schmierenkomödie, die in der Realität wie im Film als "Politik" ausgegeben wird.
Es ist auch eine Inszenierung.

Was die Herrschenden fürchten, ist ein Unten gegen Oben, also werden die Linken gegen die Rechten und die Rechten gegen die Linken gehetzt. Das ist so blöde, dass es eigentlich jedem Beteiligten und Zuschauer auffallen müsste, aber solange die Herrschenden die Massenmedien kontrollieren, meint natürlich jeder, er ist der Einzige, der das durchschaut. Und ohne Internet blieb auch jeder der Einzige, isoliert von allen anderen.

Also Schluss mit dem Quatsch und alle machen jetzt Unten gegen Oben. :)

Hellmann
16.03.2010, 12:23
Ist ja nicht anders zu erwarten. Es gibt also eine Wirtschaftskrise, keiner fragt warum und durch wen und in wessen Interesse und was machen wir gegen Krise und steigende Armut und Verzweiflung.

Stattdessen Kampf gegen Rechts. Denn wo die Linke zu blöde ist, die Krise abzuwenden und den Leuten in ihrer Not zu helfen, ist Ablenkung von den wirklichen Problemen nötig.
Was wäre, wenn das Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich in Deutschland zu sozialen Unruhen führt?
http://www.sat1.de/filme_serien/die-grenze/was-waere-wenn/content/43307/

Dann macht die Linke nichts gegen HartzIV, nichts gegen die Reichen und das "Auseinandertriften" der Gesellschaft mit Hilfe des von den Reichen betriebenen Neoliberalismus. Sondern man demonstriert vermutlich gegen Thor Steinar Läden, weil die bösen "Neonazis" dort ihre Klamotten kaufen.

Im Film hat man dazu einenExtrabösewicht, der zwar reich ist, aber nicht zu den guten Reichen gehört, gegen die man nichts machen darf, sondern der gehört zu den wenigen bösen Reichen. An dem darf man sich dann abreagieren und hat die Sympathie der Herrschenden auf seiner Seite. Solange es nur gegen Rechts geht und nicht gegen die Reichen an sich.

Durchschaubar.

Beverly
16.03.2010, 18:12
Beverly, ich nehme an das ist Vorsatz. Ich muß es sagen: ich denke solche Produktionen sind für eine tumbe Masse, denen das Schreckgespenst: Links und Rechts mal wieder vorgeführt werden soll.

Mit solchen Machwerken ist der deutsche Film auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Hinter der geleckten Hochglanzfassade gähnende Leere und abgrundtiefer Zynismus. Fazit: bewegtes Wachsfigurenkabinett :)

Morgen gibt es dann die neuesten "Nachrichte" über die Linkspartei auf WeltOnline zu lesen, mit der Überschrift:

Das Stasi-Problem der künftigen Linkspartei-Chefin (http://www.welt.de/politik/deutschland/article6787544/Das-Stasi-Problem-der-kuenftigen-Linkspartei-Chefin.html)

um eine thematische Fortsetzung in den Köpfen zu halten.

Ich habe das Gefühl, dass alles an Ostdeutschland und den Ostdeutschen, was nicht total spießig und prokapitalistisch ist, auf die eine oder andere Weise gnadenlos diffamiert wird. Die zynische Parole "es wird Gewinner und Verlierer geben", zeigt sich an den Ostdeutschen auf drastische Weise:

Die "Gewinner"

- so Viertel in Ostberlin, wo das Einkommen höher ist als im Westteil der Stadt
- diejenigen Ossis, die jetzt die 150%igen Bürgerlichen geben und selbstverständlich schon im Mutterleib Widerstand gegen die SED-Tyrannei geleistet haben
- diejenigen Ossis, die schon immer besser als die Westdeutschen gewusst haben, wie der eklige Spießerklüngel namens "Deutschland" zu handeln ist
- Nazis, die jetzt wieder lautstark beweisen können, dass sie seit 1945 gar nichts, aber auch gar nichts gelernt haben und die zudem gegenüber der BRD eine beklagenswerte Undankbarkeit dafür beweisen, dass die ihnen so ein Forum bietet

Die "Verlierer"

- Ossis, die vielleicht genauso gut oder mit so miesen Mitteln wie Wessis Karriere machen können, aber die man mit "Stasi-Vorwürfen" rausmobbt. Schließlich waren alle 17 Millionen DDR-Bürger in der Stasi und da kann das System gegen jeden, der nicht passt, "Vorwürfe" generieren
- Ossis, die trotz Kritik sagen "Die DDR war der bessere Staat" und die ich manchmal sogar verstehen kann
- Ossis, die vom System nicht gebraucht werden und deswegen als Prolls, Nazis oder Stalinisten diffamiert werden

Ausgerechnet das ostdeutsche Bundesland Mecklenburg zum Schauplatz separatistischer Bestrebungen zu machen (die in Bayern viel extremer waren bis die Finanzkrise den bayrischen Größenwahn platzen ließ) passt ins Schema des Ossi-Bashing. Das Bundesland scheint wirtschaftlich nicht interessant zu sein und da gibt es zu viele "Extremisten". Nur werden die Mecklenburger auch das Machwerk von SAT1 sehen und müssen sich da eigentlich verarscht vorkommen. Als Teil 3 von "Die Grenze" wünschte ich mir im RL den "Marsch auf SAT1" durch wütende Mecklenburger vor laufenden Kameras. Schon damit es mal wieder gute Abendunterhaltung gibt und der deutsche Film neue Impulse erhält :D

Beverly
16.03.2010, 18:15
Es ist auch eine Inszenierung.

Was die Herrschenden fürchten, ist ein Unten gegen Oben, also werden die Linken gegen die Rechten und die Rechten gegen die Linken gehetzt. Das ist so blöde, dass es eigentlich jedem Beteiligten und Zuschauer auffallen müsste, aber solange die Herrschenden die Massenmedien kontrollieren, meint natürlich jeder, er ist der Einzige, der das durchschaut. Und ohne Internet blieb auch jeder der Einzige, isoliert von allen anderen.

Ich glaube, dass es intelligenten Menschen aller Richtungen schon auffällt. Nur bleiben die dann zu Hause und stehen Abseits und treten eben nicht in Erscheinung.

otix_
16.03.2010, 20:09
Mit solchen Machwerken ist der deutsche Film auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Hinter der geleckten Hochglanzfassade gähnende Leere und abgrundtiefer Zynismus. Fazit: bewegtes Wachsfigurenkabinett :)



Ich habe das Gefühl, dass alles an Ostdeutschland und den Ostdeutschen, was nicht total spießig und prokapitalistisch ist, auf die eine oder andere Weise gnadenlos diffamiert wird. Die zynische Parole "es wird Gewinner und Verlierer geben", zeigt sich an den Ostdeutschen auf drastische Weise:

Die "Gewinner"

- so Viertel in Ostberlin, wo das Einkommen höher ist als im Westteil der Stadt
- diejenigen Ossis, die jetzt die 150%igen Bürgerlichen geben und selbstverständlich schon im Mutterleib Widerstand gegen die SED-Tyrannei geleistet haben
- diejenigen Ossis, die schon immer besser als die Westdeutschen gewusst haben, wie der eklige Spießerklüngel namens "Deutschland" zu handeln ist
- Nazis, die jetzt wieder lautstark beweisen können, dass sie seit 1945 gar nichts, aber auch gar nichts gelernt haben und die zudem gegenüber der BRD eine beklagenswerte Undankbarkeit dafür beweisen, dass die ihnen so ein Forum bietet

Die "Verlierer"

- Ossis, die vielleicht genauso gut oder mit so miesen Mitteln wie Wessis Karriere machen können, aber die man mit "Stasi-Vorwürfen" rausmobbt. Schließlich waren alle 17 Millionen DDR-Bürger in der Stasi und da kann das System gegen jeden, der nicht passt, "Vorwürfe" generieren
- Ossis, die trotz Kritik sagen "Die DDR war der bessere Staat" und die ich manchmal sogar verstehen kann
- Ossis, die vom System nicht gebraucht werden und deswegen als Prolls, Nazis oder Stalinisten diffamiert werden

Ausgerechnet das ostdeutsche Bundesland Mecklenburg zum Schauplatz separatistischer Bestrebungen zu machen (die in Bayern viel extremer waren bis die Finanzkrise den bayrischen Größenwahn platzen ließ) passt ins Schema des Ossi-Bashing. Das Bundesland scheint wirtschaftlich nicht interessant zu sein und da gibt es zu viele "Extremisten". Nur werden die Mecklenburger auch das Machwerk von SAT1 sehen und müssen sich da eigentlich verarscht vorkommen. Als Teil 3 von "Die Grenze" wünschte ich mir im RL den "Marsch auf SAT1" durch wütende Mecklenburger vor laufenden Kameras. Schon damit es mal wieder gute Abendunterhaltung gibt und der deutsche Film neue Impulse erhält :D

Das Fernsehen an sich durchdringt die Lebensrealität des Zuschauers und verstärkt das was die Leute glauben, was ein "normales" Leben wäre. Soaps und Talkshows. Da bei ist das niemals der Fall. Es ist nicht mehr als eine völlig flache, 2 dimensionale und überspitze Darstellung von Vorstellungen anderer - Geschichtenerzähler, und wurde wohl erst neuzeitlich, sagen wir 20 - 30 Jahre, zum Werkzeug der Manipulation. Die Werbeagenturen mit ihren Psychologen haben soviel Entwicklung reingesteckt, über die Jahrzehnte, so dass aus der Information Manipulation geworden ist. Ein Nebenprodukt verkaufsfördender Massnahmen quasi. Kapitalismus ist Verkauf! :D Verkauf aber, ist marktwirtschaftliches Handeln...

otix_
24.03.2010, 08:43
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Shutter Island

Mit Shutter Island nimmt Martin Scorsese den Zuschauer mit auf eine schaurig-düstere Reise in das Ashecliffe Hospital. Abgelegen und stark bewacht wie eine Festung, liegt es inmitten des Atlantiks und bietet, da es nur mit der Fähre zu erreichen ist, den idealen Platz, um die Außenwelt vor geisteskranken Schwerverbrecher zu schützen.

Allein das Thema ist schon Garant für spannende Unterhaltung und so legt der Film auch ohne Umschweife los. Wenn sich in der ersten Szene die Fähre durch den dichten Nebel schiebt und ihr dumpfes Horn erklingen lässt, dürfte auch dem letzte Zuschauer klar werden, dass in diesem Thriller alle Register gezogen werden um ihn schaurig 138 Minuten zu unterhalten (eine Hörprobe ist am Ende der Rezension).

Wir schreiben das Jahr 1954 als U.S.-Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und sein Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) sich aufmachen, um die mysteriösen Geschehnisse rund um das Hospital aufzuklären.

Wenig herzlich werden sie empfangen und schnell scheint klar wer die bösen Buben sind. Der zwielichtige Dr. John Cawley z.B. (Sir Ben Kingsley) erfüllt wunderbar jene Klischees die Charaktere wie ihn, in solchen Filmen, immer wieder zum diabolischen Professor werden lassen: Eine vermeintlich intelligente Durchtriebenheit gepaart mit stechendem Blick und einem übertrieben freundlichen Zuvorkommen lassen keinen Zweifel daran: Mit dem stimmt etwas nicht!
Und so ziehen sich die Ermittlungen zunächst auch ohne nennenswerte Ergebnisse hin. Neben den Schwierigkeiten die dieser Fall mit sich bringt wird Teddy Daniels Leben zusätzlich von tragischen Vorgeschichte belastet: Zum einen verlor er seine Frau bei einem Wohnungsbrand und zum anderen hat ihn die Befreiung des KZs Dachau im 2. Weltkrieg psychisch arg mitgenommen. Immer wiederkehrende Albträume und Flashbacks kennzeichnen deshalb seinen Alltag. Im Film werden sie immer wieder eingestreut und an manchen Stellen, besonders am Anfang, könnte man glatt meinen, dass man sich in einem Mystik-Thriller befindet.

Nach und nach verdichten sich die Hinweise worum es tatsächlich geht und dem Zuschauer ist spätestens in der Mitte des Films klar, dass nicht alles die eine Realität ist, die er erzählt bekommt.

Die relativ frühe Auflösung tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Der Film schafft es sich innerhalb der 2 Stunden, dank der Thematik der bedrohlichen und damals verbreiteten Behandlungsmethode: der Lobotomie, vom Noir Krimi zum Survival-Thriller zu drehen. Im zweiten Drittel geht ihm jedoch kurzzeitig etwas die Puste aus, denn die Flashbacks ermüden den Zuschauer der recht konzentriert folgen muss, will er bei den Zusammenhängen nichts verpassen.

Shutter Island ist voller Metapher, beginnend mit der sich durch den Nebel schiebenden Fähre ganz am Anfang, bis hin zum Ende: dem Leuchtturm. So wird einem vieles auch erst später klar. Ein Film der nachwirkt, der auch noch beschäftigt nachdem man das Kino verlassen hat und es versteht durch seine düstere Atmosphäre bestens zu unterhalten. Gibt es einen besseren Indikator für hochwertiges Kino?
Leonardo DiCaprio spielt seine Rolle souverän, sein Partner Mark Ruffalo hält sich dezent im Hintergrund. Er ist mehr der Begleiter durch den Wahnsinn und spielt damit genauso wie es seine Funktion, in der selben Rolle, auch im realen Leben erfordern würde. Aber auch das ist eines jener Dinge die man erst im Nachhinein feststellt. Sir Ben Kingsleys zwielichtige Rolle als Professor ist mitverantwortliche für den Großteil der Spannung. Im Gespann mit Max von Sydow schaffen es die beiden, den Zuschauer bis zum Ende über ihre wahren Motive im Unklaren zu lassen.

Wertung: 8.0/10

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deserd
20.04.2010, 18:29
Habe z. Z. das Glück, ab und an mal Star Trek (Voyager) zu sehen via Inet, und so im Nachhinein finde ich den, bzw die auch politisch sehr interessant, vor allem das Verhältnis Terra-Foundation vs Borg.

Relativ deutlich scheinen die Borg dem irdischen Ostblock zu entsprechen, und die Foundation mehr dem liberalistischen Kapitalismus, in dem allerdings Geld 2400 nicht mehr so die große Rolle spielen soll.

Es ist erfreulich, dies zu registrieren, und nach einer Weile vergleiche ich das mit der Realität auf unserer Erde.

Ja, und es ist somit durchaus lehrreich, eine gutes Beobachtungstalent vorausgesetzt. - Zum Beispiel die gegenseitige Durchdringung der Systeme - geil!

Beverly
01.05.2010, 23:12
Relativ deutlich scheinen die Borg dem irdischen Ostblock zu entsprechen, und die Foundation mehr dem liberalistischen Kapitalismus, in dem allerdings Geld 2400 nicht mehr so die große Rolle spielen soll.

Meines Erachtens entspricht das sich selbst ohne Sinn und Ziel außer der eigenen Ausbreitung organisierende Kollektiv der Borg der westliche, liberalkapitalistischen Gesellschaft. Von Sätzen wie "Das System [das uns unterjocht] sind wir" bis zu "Sie werden assimiliert werden! Widerstand ist zwecklos!" ist es nicht weit. Die "Marktöffnung" der Realwelt entspricht der "Assimilierung" durch die Borg und "Markt" ist nichts anderes als sich selbst organisierende Repression wie im Kollektiv der Borg.

Die Föderation ist so eine Mischung aus Technokratismus (= Sozialismus ohne ideologisches Geschwurbel) und Organisationsformen analog denen des Militärs. Sie kann schon deswegen nicht kapitalistisch sein, weil sie das Geld abgeschafft und Geld DAS Herrschaftsmittel der kapitalistischen Wirtschaftsoligarchie ist.
Im Star Trek-Universum sind die Ferengi kapitalistisch, wenn auch mit satirischen Zügen, siehe Erwerbsregeln.

So ein richtiges Gegenstück zum Sowjetkommunismus gibt es in Star Trek nicht. Die Klingonen werden als Entsprechungen der Russen gehandelt, doch ihr Gesellschaftssystem entspricht eher dem von Wikingern als der UdSSR.
Während die Föderation in ihren Machtstrukturen auch verdeckt militaristische Züge trägt, stehen die Cardassianer für eine zentral organisierte Gesellschaft mit offenem Militarismus, wo die Kader vor lauter Eisen kaum gehen können und Gefahr laufen, Rost anzusetzen (siehe Gul Dukats famoses Bündnis mit dem Dominion, dass damit endet, dass das Dominion 800 Millionen Cardassianer abschlachtet).
Die Romulaner sind auch so ein Fall. In der Abschottung gibt es Parallelen zu China unter den Kaisern und Mao sowie Japan unter den Shogunen von 1600 bis 1868. Aber sonst ...

Elfer
01.05.2010, 23:37
Natürlich ist Star Trek politisch. So wie jede Produktion etwas von der Weltanschauung der Produktionsbeteiligten in sich trägt.

deserd
02.05.2010, 00:45
Ha! Obwohl die Förderation das Geld abgeschafft hat, bleibt sie meinem Gefühl nach dem westlichen (Hollywood-)Kapitalismus verschrieben.
Es gibt einfach zu viele Überschneidungen damit:
1. Das Lächeln fast immer wenns irgendwie geht.
2. Die Lobhudelei der eigenen erfundenen Technik z. B. in Form der Voyager-Enterprise, die aber fast immer, diese angeblich fast unmöglich zu unübertreffende Space-Nußschale, ziemlich schnell in die Bredouille fällt. Das ist die typische West-Kapitalismus-Manager-Lächeln-Manie.
Und Zwischendurch sind sie immer dabei, sch woanders Technik abbzugucken - vor allem dies ist eben west kapitalistisch.
Und auch das passt, die Terra-Förderation schafft es nicht, jede Technik zu entwickeln, wie z. B. die Tarnung von Raumschiffen - allerdings passt das zu ihrer selbstgewählten Rolle als oberster freundlicher Weltraumpolizist, zusammen mit der Weltraum-UNO.
Lustig, die Tarntechnik: das dümmste und rauheste Volk, das heißt das eigentlich am leichtesten zu besiegende Volk, verfügt über die best wirkende Tarntechnik, wodurch sie genau so gefährlich sind wie die Intelligentesten
3. Verdeckter Militarismus stimmt und das ist ja auch real so.
4. Insgesamt fühlt sich die Enterprise-Besetzung im Prinzip nach gesundem, glücklichem gutem Mittelständlern an, die zwar das Geld abgeschafft haben, aber sonst dabei geblieben sind, except das Frauen besser befördert werden und das auf "angenehm kapitalistisch"
5. Rassismus ist immer wieder ein Problem auf der kapitalistischen Enterprise, wie es sonst in keiner anderen Dynastie auftaucht. Auch sind die Rassismen vielfältig und werden oft das Begleit-Hauptthema der ganzen Sendung, also das heißt meist zu Beginn eines Films, dann irgendeine Haupthandlung, in deren Verlauf die Rassimus-geschmähte Person sich irgendeinem Moral- und Volkideologien-Wechselbad ausgesetzt sind. Oder eben auch chronisch die immer wiederkehrende Benachteiligung von Neelix bei der Jobvergabe

Das Voyager-Enterprise-Raumschiff ist sozusagen ein Vielvölkerstaat westlicher Prägung. Neid gibt es so gut wie nicht, aber schon eben auch manchmal eine Mischung aus Konkurrenz bzw Profilierungskämpfen

6. Die Ferengi sind Händler, aber eben nicht die Kapitalisten. Dazu sind die Ferengi zu häßlich und haben außerdem bisschen sone art Mafia

Hellmann
02.05.2010, 07:08
Gut gesagt:
"Markt" ist nichts anderes als sich selbst organisierende Repression
:))

Beverly
02.05.2010, 10:00
Ha! Obwohl die Förderation das Geld abgeschafft hat, bleibt sie meinem Gefühl nach dem westlichen (Hollywood-)Kapitalismus verschrieben.

Meines Erachtens bildet "Star Trek" die westliche Zivilisation so ab, wie sie nach dem Willen vieler Menschen sein sollte, aber mit den bestehenden oligarchischen Strukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht sein kann. Folgerichtig werden diese Strukturen ca. 2063 im Dritten Weltkrieg vollständig exterminiert und es erfolgt der Neuaufbau.

Wie bei "Perry Rhodan" entstehen da "militaristische" Strukturen und Denkmuster. Die "Raumschlachten" mit Außerirdischen halte ich dabei für Blödsinn. Am ehesten nachvollziehbar ist noch, dass wie in "Enterprise" geschildert, Konflikte mit der Manipulation der Zeit ausgetragen werden. Das gibt es auch bei "Perry Rhodan", als die Herrscher Andromedas die lästigen Erdlinge loswerden wollen, in diem sie durch einen Eingriff in die Geschichte dafür sorgen, dass aus der Menschheit nichts wird.

Der Militarismus bei Star Trek und Perry Rhodan bezieht sich IMHO v. a. auf die Organisation der eigenen Gesellschaft. Es kommt mir in beiden Systemen so vor wie eine Militärdiktatur mit demokratisch gewähltem "Generalstab" und technokratisch-humanistischer Staatsideologie. Das Volk mag puntuell - etwa bei der Wahl des Präsidenten der Föderation (Star Trek) oder des Großadministrators (in "Perry Rhodan") entscheidenden Einfluss haben, aber dazwischen agiert die Führung im Wesentlichen nach eigenem Gutdünken. Perry Rhodan fragt seine Bürger bei einer schweren Krise zwar um ihre Meinung und lässt über die zu treffenden Maßnahmen abstimmen, aber die Wahlmöglichkeiten sind schon "vorsortiert".

Ich frage mich, ob Machern und Lesern bzw. Zuschauern beider Serien eigentlich bewusst ist, wie sehr sie mit dem Konzept der liberalkapitalistischen Bürgergesellschaft brechen. Bei Star Trek endet die qua WK III in einem Massaker mit 600 Millionen Toten. In "Perry Rhodan" desertiert ein Major der US-Streitkräfte und reißt die Weltherrschaft an sich. Das "Solare Imperium" ist zwar mindestens ebenso demokratisch wie die BRD, EU und USA, aber wer glaubt noch ernsthaft, dass es sich bei den drei Entitäten der Realwelt wirklich um Demokratien handelt.

deserd
02.05.2010, 12:09
Die Oligarchie in Star Trek ist vorhanden, aber eben nur als die der Voyager fernen Spitze der Förderation. Das ist ziemlich ähnlich wie in der Serie Raumschiff Orion, wo die Orion-Besetzung aber auch viel öfter mit der Oligarchie zu tun hatte.
Gemeinsam ist den Besatzungen von Voyager/Orion, dass sie sich dem Zuschauer als eine relativ ideale und erfrischende, nicht in Regeln erstarrte Community präsentieren. Regeln werden sicher gebrochen, wenn sie sich als unsinnig oder gar gefährlich erweisen, aber niemals nach der irdischen Macho-Manie "Ich breche die Regeln (die ich vielleicht sogar auch erfunden habe) wie es mir gerade oder strategisch passt.
Und da gibt es nicht wirklich Widerspruch von der Oligarchie - nach erfolgreichem Abschluss. Aber die oligarchische Führung wird schon sehr deutlich konservativ in Aussehen und Artikulation dargestellt.

Was in Star Trek Voyager noch auffällt, das sind diese zwei Hierarchien:
1 Die Hierarchie 'Schönheit'
2 Die Hierarchie 'Intelligenz'

Klar ist, die Voyager verkörpert diese beide Hierarchien als optimale Kombination.
Die (nicht nur) weis-menschliche Voyager-Besatzung stellt so ziemlich die schönste und die relativ hohe, aber nicht die höchste Intelligenz der bekannten Galaxien und deren Bevölkerungen dar.
- Die allerhöchste Intelligenz wird nicht als angestrebtes Ideal angesehen, obwohl es hilfreich sein *könnte*, das ist ziemlich ähnlich wie zur westlichen Erde
Das mit der allerhöchsten Intelligenz ist also eine mehrspurige Analogie zu Erde, betrachte Intelligenz, bzw Lern- und Wissen-Ideale in Europa, USA, Ostblock, aber auch Genies (z. B. Einstein ?)
Was aber deutlich auffällt ist, das die studierte Besatzung in Krisenfällen
oft zu Genies mutieren, weil sie mal wieder einen der superhäufigen Energie-Deffekte durch Umleitung, Multi-Routing oder durch Fremdnutzung anderer Ressourcen ausgleichen.
>> Das deutet im Prinzip darauf hin, dass rein gelerntes Wissen, Erfindertum, Know How gar nicht so beliebt ist und eher ein Learning by Doing gemocht ist. So gesehen ist die Voyager, dass sich auch als Forschungsschiff sieht, die Forschung hauptsächlich durch Abgucken und Aneignen funktioniert.
(das ist somit auch ein Wink darauf, das das reine Lernen nicht das ergiebigste ist)
Und, wie ist das Bildungssystem im Ostblock ? Zum Teil angeblich besser, aber wo sind die Fortschritte ? - Mir sind jedenfalls keine bekannt, sorry - und Genies erzeugen ist auch nicht unbedingt Prämisse, wie es scheint.
Aber wer auf der Welt will Genies haben ? Sind das die Liberalen ?

- In Sachen Schönheit ist die Enterprise-Besatzung nicht zu übertreffen. Sie sind einsam die Schönsten im Weltraum.
Weitere Schönheiten gibt es natürlich schon, aber die sind gemildert bzw gebogen in diverse Richtungen (alt-weise, kolonial-romantisch, auch etwas exzentrisch erregt wirkend, etc)
Auch auf dem Vielvölker-Raumschiff Voyager ist es so, das Besatungsmitglieder jeweiliger "Rassen" bzw Völker im Prinzip auch gleich so, dass deren "Repräsentanten" auch wiederum die schönsten, also sozusagen eine doppelt durchdrungene Schönheitshierarchie

otix_
28.06.2010, 07:02
Last seen:

The Messenger – Die letzte Nachricht (Movie)

Es gibt Jobs über die man sich eigentlich nie Gedanken macht. Meist sind es die, die von der eigenen, normalen Lebensrealität viel zu weit entfernt sind, als das man ihnen jemals überhaupt Aufmerksamkeit schenken würde. Spannender Filmstoff lässt sich garantiert immer daraus machen, vorausgesetzt aber, Drehbuchautoren und Regisseure gewähren dem Zuschauer dann auch wirklich einen Blick hinter die Kulissen.
Messenger werden die Soldaten genannt, die zum Casualty Notification Team gehören und Angehörigen gefallener Familienmitglieder die schmerzliche Nachricht überbringen. Keine leichte Aufgabe, wie der gleichnamige und neueste Film vom Regisseure Oren Moverman uns schon direkt zu Anfang wissen lässt.

Sergeant Will Montgomery (Ben Foster), ausscheidender Iraksoldat mit Auszeichnung, wird die letzten drei Monate seiner militärischen Laufbahn Captain Tony Stone (Woody Harrelson) unterstellt. An der “Heimatfront” übernimmt er ab jetzt den Dienst am Vaterland in Form eines dieser Todesengel. Nur widerwillig stimmt er ein, doch seine, während eines Kampfeinsatzes erlittenen Verletzungen und ein damit verbundenes seelisches Trauma machen ihn wohl sensibel genug, um diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.
Ausgerüstet, nur mit den hastig angelernten Verhaltenskodizes seines Vorgesetzten und Mentors Captain Tony Stone, macht er sich von da an auf den Weg zu seinen ersten “Kunden”. Klar, dass die Verhaltensmuster mindestens so vielschichtig sind wie die verschiedenen Charaktere mit denen er zu tun haben wird und schnell wird er feststellen, dass Trauer nicht immer die vorherrschende Emotion ist, sondern Unberechenbarkeit eines der Hauptmerkmale seiner neuen Tätigkeit ist.

In gespannter Erwartung verfolgt der Zuschauer von da an jedes Klopfen der beiden Männer an die Türen der Betroffenen und hofft das eine oder andere mal, dass niemand aufmachen möge. Geklingelt wird nicht, soviel wurde dem Zuschauer schon vermittelt, denn das Vogelgezwitscher der Türglocke, oder andere fröhliche Melodien und Geräusche würden der Situation nicht gerecht. Und so vergeht die erste Stunde des Films mit zahlreichen spannenden Momenten.
Jetzt könnte man meinen, dass die Arbeitsweise dieses Teams, der Background und ihr Vorgehen näher beleuchtet würde, denn irgendwo müssten sie ja auch eingebunden sein in ein logistisches Netzwerk das ihnen selbst Beistand und Hilfestellungen bietet, aber Pustekuchen: Die beiden Protagonisten sind und bleiben den ganzen Film über auf sich allein gestellt. Keine typisch militärische Maschinerie im Hintergrund, die die Fäden in der Hand hält. Stattdessen verlieren sich die Beiden in einem Abwärtsstrudel der den trockenen Alkoholiker Tony Stone wieder zur Flasche greifen lässt und Will Montgomery auch nicht viel besser aussehen lässt. Seine zaghaften Annäherungsversuche die er der jungen Witwe Olivia Pitterson (Samantha Morton) in der 2. Hälfte des Films entgegenbringt, werden nur zögerlich von ihr erwidert. Zu schmerzhaft der Tod ihres zwar ungeliebten Mannes, psychisch aber auch noch nicht ganz bereit sich partnerschaftlich neu zu orientiern. Naja, wer könnte ihr das auch verübeln.

Zweifellos ist das alles ganz hervorragend gespielt. Jedoch zieht sich der Film ab der 2. Hälfte etwas arg in die Länge. Der abfallende Spannungsbogen hätte mit 1 oder 2 Nebenplots sicherlich aufrecht erhalten werden können. Allein das Überbringen der Nachrichten gibt soviel her, dass da locker z.B. ein Selbstmord oder ein tätlicher Angriff das Interesse der Zuschauer wieder stärker hätte an sich binden können. So aber wandelt sich der Film zu einem zwar anrührenden Drama mit einem ordentlichem Ende, das Gott sei Dank nicht erpicht darauf ist unbedingt ein Happy End haben zu müssen, dem Zuschauer jedoch wird gerade der erwartungsvolle Blick hinter die Kulissen dieses anspruchsvollen Jobs verwehrt. Schade.

Wertung: 7.0/10

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otix_
05.07.2010, 09:44
http://www.politikbasis.de/wp-content/uploads/2010/07/prince_rave_2000.jpg (http://www.politikbasis.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvZ3A vcHJvZHVjdC9CMDAwRU5WNTdBP2llPVVURjgmIzAzODt0YWc9c G9saXRpa2Jhc2lzLTIxJiMwMzg7bGlua0NvZGU9YXMyJiMwMzg 7Y2FtcD0xNjM4JiMwMzg7Y3JlYXRpdmU9MTk0NTQmIzAzODtjc mVhdGl2ZUFTSU49QjAwMEVOVjU3QQ==)

Am Freitag den 22. Juli 2010 erscheint das neue Album “20Ten” von Prince. Nicht wie man annehmen könnte muss man dafür einen CD-Laden betreten, sondern besser gleich sucht man einen gut sortierten Zeitschriften-Kiosk auf – diese Scheibe liegt der kommenden Rollings Stones Ausgabe bei!
Wir nehmen dieses Ereignis als Anlass noch einmal ein besonderes Konzert Revue passieren zu lassen: Prince – Rave un2 the year 2000. Ausgestrahlt aus dem Paisley Park Studio am Silvesterabend 1999/2000.

Viele werden das Cover eventuell schon gesehen haben, fehlt es doch eigentlich in keiner DVD-Abteilung, doch die peinliche Scham die das alberne Cover auslösen könnte, dürfte schon so manchen daran gehindert haben, es sich näher zu betrachten - oder es gar zu erwerben :D. Ein ganz grober Fehler! So kitschig es auch sein mag, es verbirgt sich eine Perle des Funk, Rock, Blues und Gospel dahinter, die bis ins Kleinste choreographiert ist und ein Feuerwerk an Spielfreude abfackelt. Dabei wird die sonst eher zurückhaltend eingesetzte Darstellung der Gitarrenvirtuosität von Prince über Bord geworfen und zum tragenden Element dieser Konzertaufzeichnung. Krachende Solies prägen seinen Auftritt – oder sprechen wir lieber vom Aufschlag, der noch zusätzlich die mannigfaltige Unterstützung von Saxophon und anderen Bläsern erhält.

Zur Jahrtausendwende darfs alles ein bisschen mehr sein, wird sich Prince gedacht haben und so lud er kurzerhand Musikgrößen wie Lenny Krawitz, die stimmgewaltige Rosie Gaines, das Saxophonistenduo Marceo Parker und Cynthia Robinson sowie eine Reihe weiterer Wegbegleiter seiner langen Karriere zur Jam-Session ein. Dabei hinterlässt das Konzert einen fast schon privaten Eindruck, sicher auch, weil die Zuschaueranzahl auf einen kleinen Kreis begrenzt ist. Gemeinsam stimmen sie das Publikum vor der Bühne und an den Bildschirmen also auf das neue Millennium ein. Interessant interpretiert werden seine älteren Stücke wie Kiss, Let’s Go Crazy und Purple Rain und wirken dabei auch heute noch frisch und äußerst lebendig. Unbekannte Title finden ebenso den Weg in die Ohren wie Gastbeiträge von The Time z.B. Fette Grooves und Beats feuern dem Publikum ordentlich ein, das sicht-und hörbar Spaß hatte. In bester Laune ebenfalls Prince, der immer wieder zum Scherzen aufgelegt war und der ganzen Show nicht allzu ernst entgegen tritt. Der Professionalität jedenfalls tut das keinen Abbruch.

Die Bildqualität ist gut und der Schnitt fängt ordentlich die ausgelassene Stimmung ein. Stop- und Slowmotion akzentuieren dezent die Höhepunkte und Übergänge der einzelnen Stücke. Einzig das Bildformat von 4:3 könnte den einen oder anderen etwas stören.

Wer sich also die Wartezeit zum neuen Album verkürzen möchte und einen nostalgischen Blick in das 20. Jahrhundert werfen möchte, kann hier bedenkenlos zugreifen. Als inspirierende Begleitung für einen fröhlichen Abend im Kreise von Freunden gibt es kaum etwas besseres, zumal der Preis mittlerweile wirklich unschlagbar ist.
Sie werden es nicht bereuen!

Wertung: 8.0/10

Prince – Rave un2 the year 2000
Darsteller: Lenny Kravitz, Rosie Gaines, Maceo Parker, Morris Day & the Time u.a.
Regie: Geoff Wonfor
Studio: Edel Germany GmbH
USA / 2001 – circa 132 Minuten


Preis: EUR 8,99 EUR Neu ab: EUR 4,52 Auf Lager gebraucht ab: EUR 4,51 Auf Lager Erscheinungstermin:10.04.2006 http://www.politikbasis.de/wp-content/plugins/amazon-product-in-a-post-plugin/images/buyamzon-button-plain.png (http://www.politikbasis.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvUHJ pbmNlLUFydGlzdC1SYXZlLVllYXItMjAwMC9kcC9CMDAwRU5WN TdBJTNGU3Vic2NyaXB0aW9uSWQlM0RBS0lBSVIzVVhQVTdZN0d RUVBBUSUyNnRhZyUzRHBvbGl0aWtiYXNpcy0yMSUyNmxpbmtDb 2RlJTNEeG0yJTI2Y2FtcCUzRDIwMjUlMjZjcmVhdGl2ZSUzRDE 2NTk1MyUyNmNyZWF0aXZlQVNJTiUzREIwMDBFTlY1N0E=)

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Real Live Roadrunning – Mark Knopfler & Emmylou Harris (Movie/Konzert) (http://www.politikbasis.de/2010/01/real-live-roadrunning-mark-knopfler-emmylou-harris-moviekonzert/)
The Cure – Trilogy (Movie/Konzert) (http://www.politikbasis.de/2009/11/the-cure-trilogy-moviekonzert/)
Das Kabinett des Dr. Parnassus (Movie) (http://www.politikbasis.de/2010/01/das-kabinett-des-dr-parnassus-movie/)





zum Blog >> (http://www.politikbasis.de/2010/07/prince-rave-un2-the-year-2000-moviekonzert/)

agano
19.10.2010, 17:12
Batman?! Der letzte im Fernsehn. Schrecklich, was für eine Gewalt, was für eine Perversion der Gewalt. Unerträglich. richard

otix_
19.10.2010, 21:44
Bei mir gibts heute "The Road":

hbLgszfXTAY

In Kürze also hier die Rezension dazu. :)

deserd
20.10.2010, 06:41
Oh, der scheint gut zu sein .....

otix_
22.10.2010, 07:54
Oh, der scheint gut zu sein .....

hallo deserd :winken:

http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?p=47347 (http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?p=47347)