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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Franzosen wollen Rente mit 62 kippen



Sebastian Hauk
07.09.2010, 21:10
Hallo,

während wir in Deutschland diskutieren, ob wir mit 67 oder doch schon mit 65 oder vielleicht erst mit 70 in Rente gehen sollen, protestieren die Franzosen gegen die Rente mit 62. Daraus können wir erstens lernen, dass Europa immer noch nicht richtig zusammenwächst und dass es hier doch noch diskussionsbedarf gibt

http://www.focus.de/politik/deutschland/massenproteste-franzosen-wollen-rente-mit-62-kippen_aid_549506.html


Wichtig finde ich erstmal festzustellen, dass die Deutschen tatsächlich durchschnittlich gesehen schon mit 61 Jahren in Rente gehen. Der Rentenbeginn mit 67 Jahren scheint irgendwie unrealistisch zu sein. Da sind die Franzosen schon ehrlicher.

http://www.dia-vorsorge.de/downloads/df010313.pdf


Wobei wer länger arbeiten möchte, darf dieses vielmals nicht. Es steht z.B. in vielen Arbeitsverträgen, dass mit dem gesetzlichen Rentenbeginn der Arbeitsvertrag endet. Und das würde dann mit der Rente mit 70 Jahren verschoben werden. Es hätte also auch sein gutes.


Bei einer weiteren Quelle die ich gefunden habe, gehen die Deutschen erst mit durchschnittlich 62 Jahren in Rente. Die Südkoreaner sollen erst mit 72 Jahren in Rente gehen. Da haben wir wohl noch was vor uns, wenn das als Maßstab genommen wird. Wobei so richtig glauben kann ich es immer noch nicht. Das gesetzliche Renteineintrittsalter liegt doch in Südkorea bei 60 Jahren. Die müssen dort irgendwie anders die Daten ermitteln. Bei den Japanern kann ich es mir hingegen gut vorstellen.

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8B1BBA0145524D96B0F6FDDA9A9C0B0E~ATpl~Ecommon ~Scontent.html


Gruß

Sebastian

Burkhard
08.09.2010, 07:52
Hallo,

während wir in Deutschland diskutieren, ob wir mit 67 oder doch schon mit 65 oder vielleicht erst mit 70 in Rente gehen sollen, protestieren die Franzosen gegen die Rente mit 62. Daraus können wir erstens lernen, dass Europa immer noch nicht richtig zusammenwächst und dass es hier doch noch diskussionsbedarf gibt

http://www.focus.de/politik/deutschland/massenproteste-franzosen-wollen-rente-mit-62-kippen_aid_549506.html


Wichtig finde ich erstmal festzustellen, dass die Deutschen tatsächlich durchschnittlich gesehen schon mit 61 Jahren in Rente gehen. Der Rentenbeginn mit 67 Jahren scheint irgendwie unrealistisch zu sein. Da sind die Franzosen schon ehrlicher.

http://www.dia-vorsorge.de/downloads/df010313.pdf


Wobei wer länger arbeiten möchte, darf dieses vielmals nicht. Es steht z.B. in vielen Arbeitsverträgen, dass mit dem gesetzlichen Rentenbeginn der Arbeitsvertrag endet. Und das würde dann mit der Rente mit 70 Jahren verschoben werden. Es hätte also auch sein gutes.


Bei einer weiteren Quelle die ich gefunden habe, gehen die Deutschen erst mit durchschnittlich 62 Jahren in Rente. Die Südkoreaner sollen erst mit 72 Jahren in Rente gehen. Da haben wir wohl noch was vor uns, wenn das als Maßstab genommen wird. Wobei so richtig glauben kann ich es immer noch nicht. Das gesetzliche Renteineintrittsalter liegt doch in Südkorea bei 60 Jahren. Die müssen dort irgendwie anders die Daten ermitteln. Bei den Japanern kann ich es mir hingegen gut vorstellen.

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8B1BBA0145524D96B0F6FDDA9A9C0B0E~ATpl~Ecommon ~Scontent.html


Gruß

Sebastian

Eins muss man den Franzosen schon anrechnen: ihr Solidarität ist beachtlich. Ob das Pochen auf die Rente mit 61 vernünftig ist, ist eine andere Frage. Ich denke aber eher nicht.

Hellmann
08.09.2010, 08:48
Eins muss man den Franzosen schon anrechnen: ihr Solidarität ist beachtlich. Ob das Pochen auf die Rente mit 61 vernünftig ist, ist eine andere Frage. Ich denke aber eher nicht.
Aber klar ist das vernünftig, oder sollen die Leute alle bis 67 oder 70 von HartzIV leben oder als working poor?

Es sind kaum 20% im Alter über 60 noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt, der angebliche Beschäftigungsanstieg der letzten Jahre seit der Agenda sind Teilzeitjobber und kleine Selbständige.

Man darf sich von der kapitalistischen Medienpropagand nur nicht beeinflussen lassen. Hunderte Milliarden zur Bankenrettung sind auch da, wieso sollte es für die Rentner nicht reichen?

Burkhard
08.09.2010, 12:15
Aber klar ist das vernünftig, oder sollen die Leute alle bis 67 oder 70 von HartzIV leben oder als working poor?

Es sind kaum 20% im Alter über 60 noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt, der angebliche Beschäftigungsanstieg der letzten Jahre seit der Agenda sind Teilzeitjobber und kleine Selbständige.

Man darf sich von der kapitalistischen Medienpropagand nur nicht beeinflussen lassen. Hunderte Milliarden zur Bankenrettung sind auch da, wieso sollte es für die Rentner nicht reichen?

Hallo Hellmann,
Einverstanden, dann soll diese Personengruppen (>61) aber auch möglichst viel Vernünftiges treiben. Denn viel Geld zum Verjuchteln werden sie in Zukunft nicht haben. Sport, aktive Freizeitgestaltung, lesen, schreiben, ein gesunder Lebenswandel, etc. pp. sollte ihre Zukunft sein. Es gibt also Schlimmeres. ;)