Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundespräsidentschaft 2010
Was sagt Ihr? Wer soll die Moderation übernehmen und die Makrele mit Senfsoße (Merkel+Westerwelle) kaltmachen?
Meine Favoriten:
Hans-Jürgen Papier
http://www.jura.uni-muenchen.de/personen/papier_hans-juergen/publikationen/index.html
Margot Käßmann
Frau Käßmann gefiele mir auch.
Noch besser aber gefällt mir Heiner Geissler.
Die Kässmann fänd ich nicht schlecht, neigt sie vllt. noch an ehesten dazu menschliche Schwäche nicht als Tugend verkaufen zu wollen, so wie unsere neoliberalen Brüder und Schwestern, die die Gier zum Leitmotiv von Politik und Wirtschaft erhoben haben.
Die Kässmann fänd ich nicht schlecht, neigt sie vllt. noch an ehesten dazu menschliche Schwäche nicht als Tugend verkaufen zu wollen, so wie unsere neoliberalen Brüder und Schwestern, die die Gier zum Leitmotiv von Politik und Wirtschaft erhoben haben.
Das ist doch nicht Schwäche,- das ist Gewalt.
280.000,- €/Anno - ich machs und Schluß mit den Diskussionen. Ihr könnt schon mal ein paar Wünsche an mich richten, damit ich mir Gedanken machen kann (wie ich mich davor drücken kann) :D
Hellmann 04.06.2010, 18:45 280.000,- €/Anno - ich machs und Schluß mit den Diskussionen. Ihr könnt schon mal ein paar Wünsche an mich richten, damit ich mir Gedanken machen kann (wie ich mich davor drücken kann) :D
Das ist ein schwieriger Job, weil Du es da ständig mit Leuten zu tun bekommst, die man sofort in den Knast stecken sollte. Das darf man sich dann aber nicht anmerken lassen, sondern muss denen noch seine Frau vorstellen. :o
Das ist ein schwieriger Job, weil Du es da ständig mit Leuten zu tun bekommst, die man sofort in den Knast stecken sollte. Das darf man sich dann aber nicht anmerken lassen, sondern muss denen noch seine Frau vorstellen. :o
Dann würden sich für mich nur zwei Dinge ändern. Ich muss meine Frau mitbringen und bekomme für alles noch ´ne Stange mehr Kohle. Ansosnten ist alles beim Alten, Klasse. :happy::happy::happy:
Hellmann 04.06.2010, 19:08 Richtig, Du hast Erfahrung im Umgang mit solchen Brüdern. Das braucht man auch in dem Amt, wenn man den Botschafter von Georgien, den Außenminister von Israel oder den Präsidenten vom Kongo empfangen muss.
Also meine Stimme hast Du. :winken:
Hellmann 07.06.2010, 19:01 Von der Frankfurter Rundschau war es ja nicht anders zu erwarten.
Jetzt hat auch noch so eine Hartz-Initiative zur Wahl von Gauck aufgerufen. Zum Glück kann man sich soweit wenigstens auf die Nachdenkseiten verlassen:
Die politischen Kräfte, denen Gauck seine Dienste anbietet, haben verstanden:
„Zumindest die FDP hätte sich, wenn sie schon nicht einen eigenen Kandidaten durchsetzen konnte, für Joachim Gauck entscheiden können; für einen Mann, den man, sofern man ihn einer politischen Richtung zuordnen möchte, einen Liberalen wird nennen dürfen.
Wenn Sie Zeit haben, hören Sie einmal diese Rede und diese Rede von Gauck an; beide gehalten auf Veranstaltungen der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Besser kann man liberale Grundsätze kaum formulieren. “
Dass die LINKE Joachim Gauck trotz des zu erwartenden Medienechos nicht wählen will, verdient Respekt.
Die Hartz IV-Plattform steht mit ihrer Fehleinschätzung allerdings nicht allein. Auch die Frankfurter Rundschau trommelt kräftig für Gauck.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=5806
Wobei auf mich diese "HartzIV-Plattform" so einen komischen Eindruck macht, als wäre die irgendwie ganz bewusst irgendwie nicht richtig funktionsfähig. Der Webauftritt ist zumindest schon sehr verbesserungsfähig, aber das gilt ja für einige linke Projekte bis hin zum Freitag und zur Junge Welt, bei denen man immer das Gefühl hat, als seien sie extra sparsam designed, als müssten sie auf meinem Monitor Pixelgeld zahlen und könnten sich etwas größere und breitere Auftritte nicht leisten.
http://www.hartz4-plattform.de/
Die Linken haben sich natürlich gegen Gauck ausgesprochen und halten SPD und Grünen vor, dass sie Gauck nur aus dem Grund zum Kandidaten gemacht haben.
Ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Allerdings beweisen sie wieder einmal, dass sie zu jeder Zeit mit Bewältigung der eigenen Vergangenheit überfordert waren und sind.
Selten hat in Deutschland jemand so hartnäckig am eigenen Unrecht festgehalten, wie PDS/Linke. Nicht wählbare Ignoranten.
Die Linken haben sich natürlich gegen Gauck ausgesprochen und halten SPD und Grünen vor, dass sie Gauck nur aus dem Grund zum Kandidaten gemacht haben.
Ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Allerdings beweisen sie wieder einmal, dass sie zu jeder Zeit mit Bewältigung der eigenen Vergangenheit überfordert waren und sind.
Selten hat in Deutschland jemand so hartnäckig am eigenen Unrecht festgehalten, wie PDS/Linke. Nicht wählbare Ignoranten.
naja
bei "griechenlandhilfe" haben sie ins schwarze getroffen, dem spiros latzis, der ehe milliarden hat nooch mehr zuzuschanzen ist einfach unverantwortlich(dazu kommen noch die deutschen banken doch mehr die französischen und schweizerischen). die abstimmung über den afghanistaneinsatz auch ein voller erfolg.
gegen die linke habe ich noch kein politisches gegenargument gehört. alles nur höherensagen sed-stasi-unddaswars. in 5 jahren sind alle sed-tüpen ausgestorben ... dann haben die anderen parteien keine gegenargumente mehr.
das mit gauck kann ich verstehen. er ist nicht nur antistasi sondern auch "freiheit-mit-freiwilliger-verantwortung" knödel. bei ihm jubelt sogar die fdp. um was geht es eigentlich in der politik? sed-hasser (nur weil er kapitalismus liebt und es nicht in der ddr ausleben konnte) in die positionen bringen oder menschen auswehlen, die die mehrheit vertreten. fragt euch selber welche ansichten der gauck verfolgt.
naja
bei "griechenlandhilfe" haben sie ins schwarze getroffen, dem spiros latzis, der ehe milliarden hat nooch mehr zuzuschanzen ist einfach unverantwortlich(dazu kommen noch die deutschen banken doch mehr die französischen und schweizerischen). die abstimmung über den afghanistaneinsatz auch ein voller erfolg.
gegen die linke habe ich noch kein politisches gegenargument gehört. alles nur höherensagen sed-stasi-unddaswars. in 5 jahren sind alle sed-tüpen ausgestorben ... dann haben die anderen parteien keine gegenargumente mehr.
das mit gauck kann ich verstehen. er ist nicht nur antistasi sondern auch "freiheit-mit-freiwilliger-verantwortung" knödel. bei ihm jubelt sogar die fdp. um was geht es eigentlich in der politik? sed-hasser (nur weil er kapitalismus liebt und es nicht in der ddr ausleben konnte) in die positionen bringen oder menschen auswehlen, die die mehrheit vertreten. fragt euch selber welche ansichten der gauck verfolgt.
Das mit Gauck empfinde ich von Seiten der Linken eher als pauschale Ablehnung eines Behördenleiters, der sich auch mit der Parteienvergangeheit auseinandergesetzt hat.
Was ich an den Linken nicht akzeptieren kann, habe ich dargestellt. Da geht es nicht mehr um politische Programme. Da kann man ja sogar Konsenz finden.
Die Art mit der eigenen Vergangenheit umzugehen. Die Art, wie sie aus der Vergangenheit nicht gelernt haben. Die Art, wie sie heute noch gezielt die Teilung des Landes voran treiben. Die Art, wie sie mit den übrig gebliebenen, menschenverachtenden Strömungen innerhalb der Partei umgehen.
Für mich ist es ausreichend, um den Linken eine Demokratie-Fähigkeit abzusprechen.
das mit der eigenen vergangenheit ist auch so eine sache. eigene-persönliche fehler der vergangenheit, ok. aber von den fehlern der anderen lernen können alle, nicht nur die linke.
gauck kann aufarbeiten soviel er möchte, dazu muss man kein president sein ... und jemanden auszuwählen, damit er was randmäßiges aufarbeiten soll- dafür gibt es schon den verfassungsschutz.
Die Art, wie sie heute noch gezielt die Teilung des Landes voran treiben. Die Art, wie sie mit den übrig gebliebenen, menschenverachtenden Strömungen innerhalb der Partei umgehen.
außer genosse west & genosse ost - aber seit lafontain weck vom amt ist, hat sich die sache erledigt.
"menschenverachtenden Strämungen" das kannst du nochmal genauer erklähren, ich war noch nie bei ener linken versammlung, kann mir darunter ehrlichgesagt nichts vorstellen.
und was muss die partei machen um den sed- schleier abzulegen, aber konkret nicht so ein wischiwaschi, wen soll sie rausschmeißen?
Meschenverachtend sind für mich Strömungen, die wieder einem Trugbild nach dem Muster der DDR anhängen und gleichzeitig den Wählern glauben machen wollen, man habe demokratische Wurzel.
Die Linke hat versucht einen Wandel vorzunehmen, als sie ihren Namen wechselte und als sie SPD Politikern aufnahmen.
So lange die Partei nicht mit großer Empörung und den notwendigen Konsequenzen wahrnimmt, z.B. gegen Äußerungen über das Gute der Mauer und damit auf Distanz zu einem Unrechtsstaat zu gehen (was übrigens Lafontaine gerade bei Anne Will sehr klar gesagt hat), widersprche ich ihr eine demokratische Basis. Dies wird verstärkt, wenn man einen Ost- und einen West-Vorstand wählt, weil dies klar eine Trennung dokumentiert. Ich kann mit einem paritätischen Vorstand besser dokumentieren, für das gesamte Land einzutreten.
Der Verfassungsschutz hat allerdings nichts mit der Aufarbeitung der Vergangenheit zu tun. Eine Behörde dafür einzurichten, die grundsätzlich die Akten vom Verfassungsschutz und anderen Behörden fern hält, ist ein demokratischer Akt.
Hellmann 07.06.2010, 21:25 Die Art mit der eigenen Vergangenheit umzugehen. Die Art, wie sie aus der Vergangenheit nicht gelernt haben. Die Art, wie sie heute noch gezielt die Teilung des Landes voran treiben. Die Art, wie sie mit den übrig gebliebenen, menschenverachtenden Strömungen innerhalb der Partei umgehen.
Für mich ist es ausreichend, um den Linken eine Demokratie-Fähigkeit abzusprechen.
Deine profunden Kenntnisse über die Linkspartei hast Du sicher aus der Systempresse. :)
Komisch, ich kriege immer nur die guten Reden von Gysi und Lafo im Bundestag mit, allerhöchstens, weil sonst fehlt mir die Zeit.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=5820
http://www.youtube.com/user/linksfraktion#p/a/u/0/Sv1kw02Dvb4
Deine profunden Kenntnisse über die Linkspartei hast Du sicher aus der Systempresse. :)
Komisch, ich kriege immer nur die guten Reden von Gysi und Lafo im Bundestag mit, allerhöchstens, weil sonst fehlt mir die Zeit.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=5820
http://www.youtube.com/user/linksfraktion#p/a/u/0/Sv1kw02Dvb4
Greggo ist sicher ein guter Redner, Hellmann.
Aber auch er bläst lieber "Rückzug!" und zieht den Kopf ein.
Ich kann gar nicht glauben, muss es wohl aber, dass in der FDP tatsächlich nur noch Kurzsichtige an Mikrophone gelangen.
Die Meldung vom Arbeitgeberverband zur "Gesundheitsreform" eines Rüssels sind ja wohl Note 7. Der Hass der daraus produziert wird, berechtigt, trifft jedoch nur die Geringsten "Arbeitgeber" – und die sind keine Unternehmer, die haben nicht mal eine leise Ahnung von Wirtschaft und Markt.
Das ist so traurig. Da wünscht man doch gern diesen dummen Leuten, dass ihr Egoismus sie totkrank machen möge. Krepieren soll das Arschkriecherpack! Leidvoll, nicht minder leidvoll als die Spacken, die für sie in Kriege ziehen.
Mit freundlichen Grüßen, wie immer. :winken:
Deine profunden Kenntnisse über die Linkspartei hast Du sicher aus der Systempresse. :)
Komisch, ich kriege immer nur die guten Reden von Gysi und Lafo im Bundestag mit, allerhöchstens, weil sonst fehlt mir die Zeit.
Och Hellmann, unterstelle eigener bei Ahnungslosigkeit doch nicht immer, der andere würde sich nur dort informieren.
Schrieb ich nicht gerade, dass Lafontaine etwas gesagt hat? Na, da müssen ihm die SystemMEDIEN die Dinge entweder in den Mund gelegt oder vielleicht auch den Beitrag manipuliert haben.
Wenn Du nur die guten Reden mitbekommst, kann das natürlich auch andere Gründe haben.
Ach, Rhetorik war noch nie ein Garant für politische Qualität, s. Goebbels, Hitler :-) (mir würden auch einige pseudo-sozia-kommu-marxi-oder-sonst-wie-geströmte Politiker einfallen)
OK:
Wenn die Linke (die Partei) Margot Käßmann nominiert, dann wähle mit einem Bonus von 60% die Linke, sobald ich darf: Und sie (Frau Käsmann wird BP[in]) wird gewinnen. Ansonsten hau ich hier wirklich ab. Schade fände ich es schon: Aber was soll ich mit dem Einen (oder anderen) messianistischen Apocalyptiker als Referenz noch erreichen können, wäre ja den Nazis nicht ungleich?!
*zaubern*
Hellmann 07.06.2010, 23:17 Wenn Du nur die guten Reden mitbekommst, kann das natürlich auch andere Gründe haben.
Ach, Rhetorik war noch nie ein Garant für politische Qualität, s. Goebbels, Hitler :-) (mir würden auch einige pseudo-sozia-kommu-marxi-oder-sonst-wie-geströmte Politiker einfallen)
Es ist nicht nur Rhetorik, sondern die gesamte Logik. Du kannst doch die Reden von Gysi und Lafo nicht mit dem Geschrei von Adolf und dem Doktor vergleichen.
Vor allem bin ich mir immer einer ganz wichtigen Tatsache bewusst: Dass wir im Westen bis zum Beginn der 80er Jahre die Vollbeschäftigung und unseren breiten Wohlstand einzig und allein der DDR zu verdanken hatten!
Sebastian Hauk 07.06.2010, 23:42 Hallo,
Für die Kosten der Deutschen Einheit gibt es nur ungenaue Schätzungen. Für die Gesamtkosten (bis 2009) einschließlich der Sozialtransfers liegen die Schätzungen zwischen 1,3 und 1,6 Billionen Euro, jährlich um etwa 100 Milliarden Euro steigend.[1]. Ein
http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_der_Deutschen_Einheit
Die Vollbeschäftigung wurde schon viel früher abgeschafft.
Wobei die Mauer Ende der 80iger Jahre und nicht zu Beginn gefallen ist. Aus diesem Grund könnte Hellmann vielleicht doch recht haben.
Gruß
Sebastian
Hallo,
http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_der_Deutschen_Einheit
Die Vollbeschäftigung wurde schon viel früher abgeschafft.
Wobei die Mauer Ende der 80iger Jahre und nicht zu Beginn gefallen ist. Aus diesem Grund könnte Hellmann vielleicht doch recht haben.
Gruß
Sebastian
Dann suche ich mir eben ein Hüttchen in der Pfalz und die
deutsche Einheit samt Kosten/Schulden erklärt PSW für obsolet:
Mathematisch wäre das eine perfekte Lösung, richtig?
PSW hat zwar noch nicht ganz 80 Mio Teilnehmer, aber eine Petition kann man ja auch online einbringen...
Mal ehrlich, das Geschnalze um "Kosten der Einheit" hat mir niemals so richtig einleuchten wollen, es sei denn, es sind politische Kosten oder die Pensionen für die Stasi (Version 1.0), die man selbst engagiert hatte.
;)
Hellmann 08.06.2010, 07:13 Mal ehrlich, das Geschnalze um "Kosten der Einheit" hat mir niemals so richtig einleuchten wollen...
Da wurde ein ganzes Land ausverkauft in kapitalistischer Manier, also betrügerisch privatisiert und geplündert über die "Treuhand", so dass zum Schluss noch ein Riesenverlust als Ergebnis für die Bürger übrig blieb. Die Chefin der Treuhand entstammte einem berüchtigten Bankhaus, dessen Partner schon in den 30er Jahren in der internationalen Politik verheerend mitgemischt hat. Davon liest und hört man aber nur andeutungsweise in den kapitalistischen Medien.
Die Gewinne in den Taschen der Gauner und Gangster.
Es ist nicht nur Rhetorik, sondern die gesamte Logik. Du kannst doch die Reden von Gysi und Lafo nicht mit dem Geschrei von Adolf und dem Doktor vergleichen.
Inhaltlich nicht. Es ging darum, dass Rhetorik keine Maßstab für inahltliche Qualität ist.
Was allerdings die von Dir behauptete Logik angeht, so sieht man weltweit, wohin diese geführt hat. Der sog. Sozialismus oder Kommunismus oder Sonstwieismus ist der größte Verlierer des letzten Jahrhunderts.
Vor allem bin ich mir immer einer ganz wichtigen Tatsache bewusst: Dass wir im Westen bis zum Beginn der 80er Jahre die Vollbeschäftigung und unseren breiten Wohlstand einzig und allein der DDR zu verdanken hatten!
Da gehörst Du zum Glück zu den wenigen, die diesem Irrglauben anhängen. Vielleicht noch so ein paar verblendete in der Linken.
Wir hatten zu keiner Zeit eine Vollbeshäftigung, zumindest nicht seit den 1970er Jahren.
Ansosnten ist diese Lüge unerträglich oder meinst Du vielleicht, dass wir im Westen gearbeitet haben, damit genug Güter und Geld da waren, um die marode DDR mit durchzufüttern? Vielleicht hast Du ja doch einmal Recht.
Inhaltlich nicht. Es ging darum, dass Rhetorik keine Maßstab für inahltliche Qualität ist.
Was allerdings die von Dir behauptete Logik angeht, so sieht man weltweit, wohin diese geführt hat. Der sog. Sozialismus oder Kommunismus oder Sonstwieismus ist der größte Verlierer des letzten Jahrhunderts.
Da gehörst Du zum Glück zu den wenigen, die diesem Irrglauben anhängen. Vielleicht noch so ein paar verblendete in der Linken.
Wir hatten zu keiner Zeit eine Vollbeshäftigung, zumindest nicht seit den 1970er Jahren.
Ansosnten ist diese Lüge unerträglich oder meinst Du vielleicht, dass wir im Westen gearbeitet haben, damit genug Güter und Geld da waren, um die marode DDR mit durchzufüttern? Vielleicht hast Du ja doch einmal Recht.
Zu jener Zeit hat das, was Kapitalismus genannt wird die Leute mit Heilsversprechungen einer besseren Zukunft geködert. Nun, nach Wegfall dessen, was Sozialismus genannt wird, heißt es lapidar: "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt".
Dabei war ein wachsender Wohlstand damals völlig alternativlos, um die Leute nicht überlaufen zu lassen, bzw. um einen Gegenpol zu schaffen...das ist jetzt nicht mehr nötig. Das Schreckgespenst das mit den Begriffen "Sozialismus/Kommunismus" bei den Leuten aufgerufen wird, ist einer "erfolgreichen" und zweifelhaften Kampagne geschuldet. Viele Leute könne nicht mehr recht frei denken, sondern zucken nur noch ängstlich zusammen, allein schon wenn ihnen so etwas ähnliches in den Sinn kommt...
Sebastian Hauk 08.06.2010, 19:42 Hallo,
Wir hatten zu keiner Zeit eine Vollbeshäftigung, zumindest nicht seit den 1970er Jahren.
So gut wie eine Vollgeschäftigung gab es in der sechziger Jahren.
Vollbeschäftigung ist immer noch erklärtes Ziel
"Eine Vollbeschäftigung in der Perfektion der 60er Jahre werden wir wohl nicht mehr bekommen", sagt der Direktor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Deutschland, Wolfgang Heller. In den 60er Jahren gab es fast keine Arbeitslosen und selbst noch 1970 lag die Zahl der Menschen ohne Job in der Bundesrepublik bei 150.000. Seit den siebziger Jahren wuchs das Heer der Arbeitslosen jedes Jahrzehnt um knapp eine Million auf heute über 4 Millionen. Trotzdem herrscht weitgehend ein parteiübergreifender Konsens, dass die Vollbeschäftigung als Ziel nicht aufgeben werden darf. "Das wäre tragisch", sagt der Unions-Wirtschaftsexperte Ronald Pofalla.
http://www.stern.de/wirtschaft/job/arbeitsmarkt-deutschland-traeumt-von-der-vollbeschaeftigung-534040.html
Das Ende der Wiederaufbauphase, die Ölkrise sowie neue Technologien wie der Computer beendeten die Vollbeschäftigung, die Arbeitslosenqoute stieg von 2,6 % im Jahr 1974 auf 9,3 % 1985. Obwohl die Arbeitslosigkeit danach wieder sank, erreichte sie nie wieder die Werte von 1974. Durch das Zusammenspiel von Bundesbank, die die Stabilität der Währung schützte, und der Nachfrageorientierten Politik der Regierung bewältigte Deutschland die Krise im Gegensatz zu einigen anderen Ländern noch relativ gut, aber die Programme zur Senkung der Arbeitslosigkeit und Stärkung der Konjunkur kosteten Milliarden, die schliesslich zu einem starken Anstieg der Verschuldung auf 309 Milliarden führte. Als die FDP 1982 aus diesen Gründen die Koalition aufkündigte, stürzte die neue Mehrheit aus CDU und FDP den Bundeskanzler Helmut Schmidt. Nachfolger wurde Helmut Kohl.
http://www.schlaubi.de/geschichte/deutschland/deutschland.html
Seit Mitte der siebziger Jahre gibt es in Deutschland also keine Vollbeschäftigung mehr.
Gruß
Sebastian
Hellmann 08.06.2010, 20:28 Die Rezession 1973/74 wurde mit Hochzinspolitik absichtlich verursacht. Danach sank die Arbeitslosigkeit wieder bis 1979. Dann kam die von Paul Volcker verurschte Rezession von 1979-83. Der hatte die FED-Zinsen auf 20% hochgetrieben, angeblich um die Inflation zu bekämpfen, in Wirklichkeit aber um Reaganomics und Thatcherismus durchzusetzen, also Lohn- und Sozialabbau durch absichtlich verursachte Massenarbeitslosigkeit.
Du kannst Dich natürlich dumm stellen und von alledem nichts wissen wollen und die Rentner verantwortlich zu machen versuchen, wie es die Systempresse vorgibt.
Hellmann 08.06.2010, 20:32 In Deutschland waren es vor allem Pöhl, Schlesinger und INSM-Tietmeyer, die in der Bundesbank seit 1980 für die restriktive Geldpolitik und damit für die Massenarbeitslosigkeit verantwortlich waren. Besonders 1989 hat die Bundesbank die Zinsen im Vorgriff auf den Fall der Mauer schon wieder hochgetrieben und hat damit bis 1993 eine schwere Rezession bewirkt, unter der auch unsere Nachbarstaaten litten.
Hellmann 08.06.2010, 20:41 Die Systempresse hetzt natürlich schon wieder gegen die Linkspartei, weil diese den neoliberalen FDP-Freund Gauck nicht wählen will.
Die Linkspartei hätte Joachim Gauck mittragen können, den bürgerlichen Gegenkandidaten von SPD und Grünen zum CDU-Favoriten Christian Wulff. Sie hätte damit eine Läuterung, eine Katharsis im Sinne des griechischen Dramas auf offener Bühne zelebrieren können. Denn Gauck steht mit seinem Namen für die unerbittliche Verfolgung von Stasi-Verbrechern.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699392,00.html
Was hat denn bitte die Bundespräsidentenwahl heute mit der Stasi zu tun?
Wir können heute keinen Sympathisanten neoliberalen Sozialabbaus als Bundespräsidenten brauchen. Also ist es zu begrüßen, dass die Linke den Kandidaten der Hartz-Parteien und Agendakoalitionäre SPD/Grüne nicht unterstützt.
Hellmann 08.06.2010, 20:55 Im Freitag findet man einen guten Artikel zu den Machenschaften von Gauck und seiner Behörde:
Der Autor von Fünf Tage im Juni – des Schüsselromans über den 17. Juni 1953, der in der DDR nicht erscheinen durfte und dem heute kolportierten DDR-Bild doch in so vielem widerspricht – konnte sich prompt vom Leistungswillen der Gauck-Behörde überzeugen. Keine 48 Stunden, bevor er im November 1994 als Alterspräsident und mit PDS-Mandat den 13. Deutschen Bundestag eröffnen wollte, sah sich Heym in den Geruch der Kollaboration mit dem DDR-Sicherheitsapparat gebracht. Die Nachricht, er habe 1958 im Fall des Gewerkschafters Heinz Brandt der Stasi zugearbeitet, kam aus Gaucks Behörde, war windig von Anfang an und bald erledigt, aber reichte aus, einen Schatten auf die Person und ihren Auftritt zu werfen. Der Herbst-Revolutionär Heym durfte kein Nachwende-Revolutionär, schon gar kein Sozialist sein.
http://www.freitag.de/politik/1022-kalter-krieg-wird-praesidiabel
Da soll sich die Linke auch in der Stichwahl enthalten und auf keinen Fall dem Gauck irgendeine Legitimation verschaffen, hier wieder den kalten Krieg neu anzufangen.
Zu jener Zeit hat das, was Kapitalismus genannt wird die Leute mit Heilsversprechungen einer besseren Zukunft geködert. Nun, nach Wegfall dessen, was Sozialismus genannt wird, heißt es lapidar: "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt".
Dabei war ein wachsender Wohlstand damals völlig alternativlos, um die Leute nicht überlaufen zu lassen, bzw. um einen Gegenpol zu schaffen...das ist jetzt nicht mehr nötig. Das Schreckgespenst das mit den Begriffen "Sozialismus/Kommunismus" bei den Leuten aufgerufen wird, ist einer "erfolgreichen" und zweifelhaften Kampagne geschuldet. Viele Leute könne nicht mehr recht frei denken, sondern zucken nur noch ängstlich zusammen, allein schon wenn ihnen so etwas ähnliches in den Sinn kommt...
Nö, dass stimmt ja schon mal gar nicht. Eben zu dieser Zeit gab es etwas wie die soziale Marktwirtschaft, die zugegeben immer mehr zum Kapitalismus mutiert.
Die Menschen in Westdeutschalnd musste man nciht ködern. spätestens nach dem Mauerbau und mit der Blocakde Berlins wurde ihnen das Grauen einer sozialsiten Diktatur vor Augen geführt. Die Menschen hatten gerade einen graussamen Krieg, für den sie nun berechtigt oder nicht, pauschal büßen mussten. Es war eine Zeit der großen Solidarität und gleichzeit des großen Widerstands. Ein Widerstand, der zugegeben zu nicht unerheblichen Teilen vom Osten durch V-Männer und gekaufte Provokateure am Leben gehalten wurde. Es gab aber auch einen Widerstand außerhalb sozialistischer Provokation, der den Menschen hier viel gebracht hat, mehr als die RAF-Spielplätze, deren Enkel wir heute noch auf den Straß0en erleben müssen.
Eine Kampagne gegen den Sozialismus/Kommunismus ist gar nicht nötig. Beide waren und sind die besten Gegenkampagnen.
Wer in diesem Land nicht frei denken udn sich äußern kann, hat ein anderes und komplexeres Problem.
Hallo,
So gut wie eine Vollgeschäftigung gab es in der sechziger Jahren.
http://www.stern.de/wirtschaft/job/arbeitsmarkt-deutschland-traeumt-von-der-vollbeschaeftigung-534040.html
http://www.schlaubi.de/geschichte/deutschland/deutschland.html
Seit Mitte der siebziger Jahre gibt es in Deutschland also keine Vollbeschäftigung mehr.
Gruß
Sebastian
Man kann sich über die Zahlen streiten und vor allem über die Definition von Vollbeschäftigung.
Unabhängig davon haben die Gründe nicht in einer irgendwie gearteten DDR-Beteiligung gelegen.
Hellmann 08.06.2010, 21:19 Unabhängig davon haben die Gründe nicht in einer irgendwie gearteten DDR-Beteiligung gelegen.
Die Kapitalisten hatten in den 60er und 70er Jahren Angst vor wachsenden Sympathien für den Sozialismus/Kommunismus. Das war der Beitrag der DDR zur Vollbeschäftigung und zum breiten Wohlstand im Westen.
Als der Ostblock zu wanken begann, schon zu Beginn der 80er Jahre, haben dann die Neoliberalen wieder voll aufgedreht.
Heute ist es unsere wichtigste Aufgabe, der Angst der Ausbeuter vor dem Kommunismus neue Gründe und fette Nahrung zu verschaffen. Damit allein wäre schon für den Sozialstaat und die Lebensbedingungen der lohnabhängigen Menschen viel erreicht.
Du kannst Dich natürlich dumm stellen und von alledem nichts wissen wollen und die Rentner verantwortlich zu machen versuchen, wie es die Systempresse vorgibt.
Du kannst natürlich wild behaupten. Wen ich aber wofür verantwortlich mache, solltest Du mir nicht in den Mund legen wollen, dazu sind Deine Beiträge und wilden Theorien doch eher zu haltlos.
Vielleicht schaffst Du es ohne eine so unverschämte ständige persönöliche Ansprache mal etwas sinnvolles zu produzieren. Mir zu unterstellen, ich würde mich dumm stellen, entspricht aber durchaus Deinem Argumentaionsniveau, das Du in anderen Bereichen schon beeindruckend unter Beweis gestellt hast.
Du solltest niemals den falschen Vorbildern nacheifern und Deinen eigenen Weg finden. Das macht frei.
Die von Dir behauptete Vollbeschäftigung und nur darum ging es, gab es nicht.
Sebastian Hauk 08.06.2010, 21:24 Hallo,
In der politischen Diskussion wird Vollbeschäftigung meist im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gesehen. Sie wird hier definiert als Nichtüberschreitung eines bestimmten Prozentsatzes der Arbeitslosenquote, z. B. weniger als 2 %. In Regionen mit einem extrem hohen Beschäftigungsgrad können jedoch tatsächlich Arbeitslosenquoten von unter 2 % beobachtet werden (z. B. Südtirol mit einer Arbeitslosenquote von 1,9 %).
Vollbeschäftigung gibt es also bei einer Arbeitslosenquote von weniger als 2%
http://de.wikipedia.org/wiki/Vollbesch%C3%A4ftigung
Oder man kann es auch so sehen:
William Henry Beveridge definierte 1945 in seinem Werk Vollbeschäftigung in einer freien Gesellschaft Vollbeschäftigung als einen Zustand, in dem die Zahl der offenen Stellen die der Arbeitslosen übersteigt, wobei er dies bei einem Satz von drei Prozent (friktioneller) Arbeitslosigkeit als gegeben ansah. [2]
oder so:
Die Vollbeschäftigung ist die komplette Auslastung aller Produktionsfaktoren in der Volkswirtschaftslehre in einem allgemeinen Sinn. Im engeren Sinn, auf den Produktionsfaktor Arbeit bezogen, steht sie für die Beschäftigung aller arbeitswilligen Erwerbspersonen und ein Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt.[1]
oder auch so:
Im Jahr 2004 meinte der sozialdemokratische Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement, man müsse sich in Deutschland dauerhaft auf eine Arbeitslosenquote zwischen drei und fünf Prozent einstellen, was unter den heutigen Bedingungen praktisch Vollbeschäftigung bedeute
wobei einige mit Prozentzahlen hantieren und andere nicht.
Gruß
Sebastian
Im Freitag findet man einen guten Artikel zu den Machenschaften von Gauck und seiner Behörde:
http://www.freitag.de/politik/1022-kalter-krieg-wird-praesidiabel
Da soll sich die Linke auch in der Stichwahl enthalten und auf keinen Fall dem Gauck irgendeine Legitimation verschaffen, hier wieder den kalten Krieg neu anzufangen.
Wie verlogen muss jemand sein, dessen freie Meinung von einer Einheitspartei unterdrückt wurde, mit einem Mandat der natürlichen und erklärten Nachfolgepartei Politik machen zu wollen. Allein das wirft schon ein anderes Bild auf den angeblichen SED-Kritiker. Trotz eines Publikationsverbots, durfte er ins Ausland reisen. Der Amerikaner, der ins sozialistische Vaterland zurück kehrte.
Nach Deinen Theorien, die Du hier immer verbreitest, dürfte es aureichen, um ihn als V-Mann der DDR zu enttarnen.
Ich kann mir kein Urteil darüber bilden, weder über das eine noch das andere. Aber so wie Du es darzustellen versuchst ist es vollkommen unvorstellbar.
Die Kapitalisten hatten in den 60er und 70er Jahren Angst vor wachsenden Sympathien für den Sozialismus/Kommunismus. Das war der Beitrag der DDR zur Vollbeschäftigung und zum breiten Wohlstand im Westen.
Als der Ostblock zu wanken begann, schon zu Beginn der 80er Jahre, haben dann die Neoliberalen wieder voll aufgedreht.
Heute ist es unsere wichtigste Aufgabe, der Angst der Ausbeuter vor dem Kommunismus neue Gründe und fette Nahrung zu verschaffen. Damit allein wäre schon für den Sozialstaat und die Lebensbedingungen der lohnabhängigen Menschen viel erreicht.
Es gab lediglich Sympathien mit den Freunden und Bekannten, die von einem Unrechtsregime eingesperrt und gefoltert wurden. Es gab die Vollbeschäftigung icht, egal wie lange Du sie behauptest und sie hätte nichts mit der DDR zu tun gehabt. Hätte es sie gegeben, wäre sie eine echte und eigene gewesen, nicht eine, die durch Zwangsarbeit begründet und mit dem finaziert wurde, was man dem Volk vorenthalten hat.
Sehe doch endlich ein, dass sich die Systeme, die Menschen in allen Bereichen gequält und wie Tiere gehalten hat, sich dann noch wirtschaftlich selber die Karten gelegt hat. Die unterstellten Anstrengungen hat der "Osten" selber unternommen. Das war der einzige Dienst, den er der Freiheit getan hat, man musste nicht noch in den Niedergang investieren, es reichte die Unfähigkeit der Staatsführung.
Ja, die Kandidatin der Linken, ein Kind des Krieges, der sie so nachhaltig geprägt hat. Wie alt war sie bei Kriegsende, 9?
Für die Systempresse gearbeitet.
Nun wirft die Linke Spitze Gauck auf noch eine Verharmlosung des Hitler Faschismus vor.
Langsam muss man sich für diese Partei und ihre Verlogenheit schämen.
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EFC533243561A4B27AF45FDAE6A1E6B7A~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Hellmann 11.06.2010, 18:56 Ja, die Kandidatin der Linken, ein Kind des Krieges, der sie so nachhaltig geprägt hat. Wie alt war sie bei Kriegsende, 9?
Für die Systempresse gearbeitet.
Es war wohl eher die gnadenlose "Umerziehung" der Angloamerikaner, die sie geprägt hat. Heißt also, dass sie in den Medien nur Karriere machen konnte, als deren fügsame Kreatur.
Sie studierte Soziologie (bei Helmut Schelsky und Heinz Kluth), Politikwissenschaft (bei Siegfried Landshut) und Philosophie an der Universität Hamburg. 1961 folgte ihre Promotion zum Dr. phil. bei Schelsky...
...1988–1991 war sie Verantwortliche für die Abteilung Feature/Auslandsdokumentation des NDR und 1991–1993 Leiterin des ARD-Fernsehstudios in London. 1994 bis 2001 war sie Chefredakteurin Fernsehen des Hessischen Rundfunks...
http://de.wikipedia.org/wiki/Luc_Jochimsen
Das konnte man alles nicht werden, ohne sehr gute Beziehungen zur angloamerikanischen Intelligence. Trotzdem gibt es da auch gewaltige charakterliche Unterschiede, ob jemand noch irgendwo Mensch bleibt oder wie Gauck ein verbissener kalter Krieger.
Die Luc Jochimsen kann bei mir auch keine Begeisterung auslösen und näher kenne ich ihr Vorleben nicht und will es auch gar nicht wissen. Was mich aber wundert oder auch wieder nicht, dass die üblichen sturen Feinde der Linkspartei nun sogar an der noch was zu kritisieren finden. :rolleyes2:
Gauck wäre ein neoliberaler Präsident, ein kalter Krieger gegen alles Linke, ein bedingungsloses Werkzeug unserer angloamerikanischen Freunde. Da wäre selbst mir der Christian Wulff ja noch lieber.
Nö, dass stimmt ja schon mal gar nicht. Eben zu dieser Zeit gab es etwas wie die soziale Marktwirtschaft, die zugegeben immer mehr zum Kapitalismus mutiert.
Kapitalismus erfordert nicht zwangsläufig Marktwirtschaft, im Gegenteil, dessen Ziel entspricht eher dem DDR-Konzept: 2 Klassen: "Intelligenz & Arbeiter/Bauern (neudeutsch: Prekariat)"
Kapitalismus war es immer: Auch in der DDR. Nur, in der DDR gab es auch nicht annähernd eine Marktwirtschaft. Historisch betrachtet, hat sich die DDR der BRD unterworfen. Das stimmt so aber nicht: Wir leben schon wieder in der DDR. Wie das passieren konnte?: Die Leute lassen sich regieren und glauben sehr gern an diktierte Bedürfnisse.
Inzwischen beruft man sich nicht mehr auf überlieferte Erfahrungen. Inzwischen strebt man wieder nach einem Mega-Super-Hyper-Orgasmus: Dieses Mal ein globaler Orgasmus, klar das Westerwelle da gern dabei wäre. Wird er aber nicht sein, der Penner verschluckt sich vorher beim Grinsen.
Eine soziale Marktwirtschaft bedeutet, politisch zu verhindern, dass der Arm/Reich-Kontrast nicht dazu führen kann, dass Menschen unter ihrer Würde, mit hohem Verlust ihrer Freiheit leben müssen. Das bedeutet nicht, dass jetzt reale Waren umverteilt werden müssen, sondern das bedeutet, dass die Weichen behutsam gestellt werden, um den Kontrast entweder erst gar nicht zu überziehen oder anschließend klug zu kompensieren.
Da muss die versaute Judikative heute genau so überdacht werden (Stichwort: Abmahnwelle, Gerichtskosten und die Regelungen darüber, was der Staat als zu geringwertig einschätzt, wenn dies immerhin weit über 1,5 Monate Existenzminimum eines Erwachsenen liegt, und die Regelungen, falls sich in jenen Fällen eine Richterin "geirrt" habe.) Das gesamte Patent und Urheberrecht muss wieder bereinigt werden und zwar so, dass es für Jungunternehmer nicht notwendig wird, ganze Rechtsabteilungen zu finanzieren. ...
Es gibt Hunderttausend Dinge, die die Politik hätte tun können: In einem "historischen Konjunkturpaket".
Hat sie aber nicht, wird sie auch nicht, weil sie obsolet ist. So, wie die Bürokraten der EU.
Die DDR war ein Bürokratismus. Die BRD heute ist dasselbe.
Da gibt es keine wirklich wesentlichen Unterschiede mehr: Achja Maueropfer,... Ich sach nur Israel: Wie viele Zivilisten sind durch deutsche Geschenke umgekommen? Wie viele Soldaten und Zivilisten allein in Afghanistan umgekommen? Und im Irak?! Die BRD ist auch hier effizienter/ "produktiver" schwurbelte mein alter Freund, der Dr. Wirtschaftsberater aus XING. ;)
Wir leben schon wieder in der DDR. Wie das passieren konnte?: Die Leute lassen sich regieren und glauben sehr gern an diktierte Bedürfnisse.
Mag sein, nur leben die Leute hier selbst in der Krise besser, als der Großteil der Menschen in der realen und ehemaligen DDR.
Dazu kommt, dass die Menschen in diesem Land nicht willkürlich für ihre Meinungsäußerung eingesperrt werden.
Was bin ich froh, dass ich hier lebe.
Dazu kommt, dass die Menschen in diesem Land nicht willkürlich für ihre Meinungsäußerung eingesperrt werden.
Das ist ja auch gar nicht nötig, dank Web 2.0, kann man die Unbequemen auch wirtschaftlich ganz leise ruinieren. Da brauch man den Knast nur für die harten Fälle... ;)
Siecha :coffee:
Na, komm schon, mehr Feedback! ;)
Mag sein, nur leben die Leute hier selbst in der Krise besser, als der Großteil der Menschen in der realen und ehemaligen DDR.
Muß man sich immer am Schlechteren messen? :kopfkratz:
Muß man sich immer am Schlechteren messen? :kopfkratz:
Nein, muss man nicht und habe ich nicht. Nur hast Du hier ausgesprochen, was ich sagte - es ist schließt die schlechtere Form, nicht um den Status Quo. Eine Retrospektive ....
Na, komm schon, mehr Feedback! ;)
:D würklisch?
Ich hab doch schon gesehen, wie Du an Deinem Monitor gesessen und irre gekichert hast. ;)
Hellmann 12.06.2010, 19:32 Aus einem Leserkommentar der ZEIT:
Dass er keine Kompromisse mit dem "Regime" eingegangen ist, gerade das glaube ich nicht. Wieso sonst hat er die Ausreise seiner drei Kinder in den Westen schadlos überstanden, wieso hatte er das Privileg, zu DDR-Zeiten in die BRD reisen zu dürfen, wieso konnte er ein Fahrzeug aus dem Westen kaufen und viele Fragen mehr. Was sagt eigentlich die Stasi-Akte zur Person Gauck aus? Davon ist noch nie berichtet worden.
http://www.zeit.de/2010/24/01-Wahl-Bundespraesident
So dumm ist also das Volk nicht. :))
Aus einem Leserkommentar der ZEIT
Der Kommentar entspricht meinem Zweifel.
Ich kann dass indirekt Suggerierte nur bestätigen.
Es gab für Keinen eine Bühne, der nicht "verifiziert war".
PS: Das ist aber heute nicht viel anders, dank der "allgemeinen Geschäftsbedingungen der BRD GbR".
Man kann heute wie früher auftauen und mitpaddeln. Wenn man frische Luft atmen will, so muss man das auch.
Was Gauck unter seiner "Freiheit der Erwachsenen" versteht, sollte er nochmals sehr viel deutlicher erklären.
Es freut mich übrigens sehr, dass PSW mehrheitlich Frau Margot Käßmann für das Amt der Bundespräsidentschaft vorschlägt.
Mal ganz nüchtern, Herr Gauck hatte nie - niemals eine Chance Bundespräsident zu werden. Ganz egal, ob ihn die Linke im dritten Wahlgang unterstützt hätte. Das Politik-Theater das uns wieder einmal von der Obrigkeit dargeboten worden ist, ist einer Demokratie unwürdig. Die Wahl von Herrn Wulff war von allen Anfang durch die Mehrheit von Union und FDP sichergestellt. Alles andere war meines Erachtens das Kindergartenspiel, Kampf um die Sandschaufel im politischen Sandkasten. Die Linke hat Rot - Grün klargemacht das sie ohne die Linke nicht Mehrheitsfähig sind. Und das war gut so!
Das Neueste vom Bundespräsidenten:
Der neue Bundespräsident hat seinen Amtseid abgelegt. In seiner Rede forderte er einen größeren Einsatz für Integration.
Christian Wulff macht Integration zum Leitthema (http://www.welt.de/channels-extern/ipad/titelseite_ipad/article8280132/Christian-Wulff-macht-Integration-zum-Leitthema.html)
Das ist ein äußerst dankbares Thema und lässt die Optionen offen, sowohl am rechten wie auch am linken Rand zu fischen. Das soziale Profil, wie es neudeutsch so schön heißt, kann durch die großzügige Geste der Einwanderung "geschärft" werden, andererseits kann immer wieder an einen Integrationswillen appelliert werden der, wenn nicht eingehalten und mit Sanktionen flankiert, dem rechten Rand gefallen dürfte.
Dieses Scheinthema in Zeiten, in denen Banken ganze Volkswirtschaftlichen aussaugen wirkt unangemessen und lässt einen Horst Köhler einmal mehr nostalgisch hinterher blicken.
schnipp-schnapp 03.07.2010, 10:26 Irgend etwas mußte er ja sagen:D
ist jetzt nur die frage zu stellen, macht er wirklich so weiter wie bisher
und stellt nur noch Türkische Minister ein. oder zur abwechslung mal einen
***** sorry Farbigen.
:coffee:
Bettina Wulff will als First Lady Politiker-Bild verbessern
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5g9SP5akCS_b_E3DaLAv3HCAebqOw
Bettina Wulff will als First Lady Politiker-Bild verbessern
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5g9SP5akCS_b_E3DaLAv3HCAebqOw
Sie hat jedenfalls die richtige Figur für so ein Kleid.
Freiheitsliebe 04.07.2010, 15:29 Wulffs Antrittsrede war echt nicht schlecht
schnipp-schnapp 04.07.2010, 15:45 Wulffs Antrittsrede war echt nicht schlecht
Sie war und ist eine sozial politische Katastrophe für die Deutschen, wenn er das durchzieht was er von sich gab. Ich hoffe das er sich eines anderen besinnt.
Um seine Türkin ist es ja etwas ruhiger geworden, weil sie glaubte sie könnte jetzt forderungen ohne ende stellen.:D
Wir müssen jetzt aufpassen, das dies nicht alles im stillen passiert.
:coffee:
Wulffs Antrittsrede war echt nicht schlecht
Ehrlich gesagt, hat die mich überhaupt nicht interessiert. :kopfkratz:
Politiker reden eh viel und sagen mit vielen Worten gar nichts. Und Worte kann man viele machen, es sind die Taten die zählen.
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