Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Ölindustrie
http://www.southernstudies.org/
Die Ölindustrie wird ja subventioniert. In den Jahren von 2000 - 2007 mit insgesamt 61,3 Milliarden US-Dollar. Da sind die Kosten für die Kriege ums Öl aber noch nicht mit drin. Geldgeber Nr. 1 sind die USA. Von denen kamen 15,6 Milliarden, von der Weltbank nochmal 8 Milliarden.
2005 wurde Paul Wolfowitz, Hauptarchitekt des Irakkrieges, Chef der Weltbank. In 2006 stiegen die Subventionen der Weltbank für die Ölindustrie dann drastisch an. 77% der Ausgaben der Weltbank für ihr Energieprogramm gehen in die Ölindustrie. Für erneuerbare Energien sind es läppische 5%.
Um die Ölindustrie militärisch zu schützen geben die USA pro Jahr 19 Milliarden aus. Obama plant, das auf 36,5 Milliarden zu erhöhen.
Der Unfall mit der Deepwater Horizon konnte nur so katastrophal werden, weil ein Absperrventil nicht eingebaut wurde. Es war zu teuer....
20.04.2010 Explosion der Deepwater Horizon
Entfernung: 41 Meilen zur Küste von Louisiana
Besatzung: 126 Mann
Davon vermisst: 11
auslaufendes Öl pro Tag: 5000 Barrel
Größe des Ölteppichs inzwischen: mehr wie 2200 Quadratmeilen
28.04.2010 Start des kontrollierten 'Abbrennens'
30.04.2010 Feststellung, dass der Ölteppich Louisiana erreichen könnte
Anzahl der Fischer, die sich an diesem Tage entschlossen zu helfen: 200
Erwartete Kosten der Katastrophe: 1 Milliarde
Gesamttodesfälle durch Offshore Ölförderung seit 2001: 69
Gesamtzahl der Verletzten seit 2001: 1349
Anzahl der seit 2001 berichteten Unglücksfälle: 150
Profite von BP 2009: 14 Milliarden
Der warme Golfstrom könnte den Ölteppich auf den Atlantik hinaustragen und dann die Strände Floridas verseuchen.
Bisher galt die Exxon Valdez als größte Ölkatastrophe. Nun ist sie von der Deepwater Horizon längst eingeholt worden. Ein Ende ist nicht in Sicht, da der Versuch, eine Stahlhaube über die Stelle zu stülpen und das Öl abzupumpen aufgrund von sich bildenden Kristallen gescheitert ist.
Das Mega-Disaster weitet sich aus. Jetzt wird schon davon gesprochen, dass das Öl aus dem Bohrloch raussprudelt wie bei einem Vulkanausbruch. Die Kosten könnten bis zu 1 Billion betragen und es ist die Rede davon, BP zu verstaatlichen.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=19068
Obama and his senior White House staff, as well as Interior Secretary Ken Salazar, are working with BP's chief executive officer Tony Hayward on legislation that would raise the cap on liability for damage claims from those affected by the oil disaster from $75 million to $10 billion. However, WMR's federal and Gulf state sources are reporting the disaster has the real potential cost of at least $1 trillion. Critics of the deal being worked out between Obama and Hayward point out that $10 billion is a mere drop in the bucket for a trillion dollar disaster but also note that BP, if its assets were nationalized, could fetch almost a trillion dollars for compensation purposes. There is talk in some government circles, including FEMA, of the need to nationalize BP in order to compensate those who will ultimately be affected by the worst oil disaster in the history of the world.
Zur Zeit der Bush Regierung wurden gar keine Inspektionen der Ventile durchgeführt und einfach nur ein i.O. Stempel ohne tatsächliche Kontrolle vergeben.
Das Ventil, dass für die Katastrophe verantwortlich ist, wird noch in weiteren 30.000 Bohrinseln verwendet.
WMR has also learned that inspections of off-shore rigs' shut-off valves by the Minerals Management Service during the Bush administration were merely rubber-stamp operations, resulting from criminal collusion between Halliburton and the Interior Department's service, and that the potential for similar disasters exists with the other 30,000 off-shore rigs that use the same shut-off valves.
:mad:
Jetzt schreibt Robert Kennedy jun. zum Thema:
Acoustic switches are required by law for all offshore rigs off Brazil and in Norway's North Sea operations. BP uses the device voluntarily in Britain's North Sea and elsewhere in the world as do other big players like Holland's Shell and France's Total. In 2000, the Minerals Management Service while weighing a comprehensive rulemaking for drilling safety, deemed the acoustic mechanism "essential" and proposed to mandate the mechanism on all gulf rigs.
D.h., dass diese akustischen Schalter seit dem Jahr 2000 sicherheitstechnisch vorgeschrieben waren. Die zuständige Aufsichtsbehörde in den USA ist das Minerals Management Service. Dessen Belegschaft wurde seit 2001 vom damaligen Vizepräsidenten Cheney nach und nach ausgetauscht. Er hatte sich mit ca. 100 Vertretern der Ölindustrie getroffen und die durften Wünsche äussern. In 2003 beugte sich dann das MMS vor dem Ölkartell und empfahl die Abschaffung der akustischen Schalter. Bei 30.000 Ölplattformen und einem Preis von 500.000 Dollar pro Schalter, war das eine satte Einsparung. Bush hatte 2005 erklärt, diese Schalter seien nicht mehr notwendig und die Sicherheitsmaßnahmen der Plattformen seien "failsafe".
Die Übernahme der MMS-Behörde ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Industrie sich die für ihre Regulierung zuständigen Behörden kapert. In einem Untersuchungsbericht von 2009 wurden die Skandale in der Behörde aufgedeckt:
http://www.nytimes.com/2008/09/11/washington/11royalty.html?_r=4&hp&oref=slogin
As Congress prepares to debate expansion of drilling in taxpayer-owned coastal waters, the Interior Department agency that collects oil and gas royalties has been caught up in a wide-ranging ethics scandal — including allegations of financial self-dealing, accepting gifts from energy companies, cocaine use and sexual misconduct....
...The reports portray a dysfunctional organization that has been riddled with conflicts of interest, unprofessional behavior and a free-for-all atmosphere for much of the Bush administration’s watch.
Ganz schön was los da. :kopfkratz:
Die haben da mit den Leuten der Ölkonzerne richtig Party gehabt.
In one incident reported by the Inspector General, agency employees got so drunk at a Shell sponsored golf event that they could not drive home and had to sleep in hotel rooms paid for by Shell.
Und ausserdem hat BP noch viel tiefer gebohrt, als sie es gedurft hätten:
And second, BP's reported willingness to violate the law by drilling to depths of 22,000-25,000 feet instead of the 18,000 feet maximum depth allowed by its permit may have contributed to this catastrophe.
http://www.huffingtonpost.com/
Unfassbar...
Da sieht man, was dabei rauskommt wenn die Wirtschaft die Regierung in der Welt übernimmt. Sparmaßnahmen, die zwecks Profitmaximierung direkt in die Katastrophe führen. :toben:
Ich muß da die ganze Zeit drüber nachdenken.
Das MMS gehört, sowie ich das verstanden habe, zum Innenministerium. Da wurde erst von Cheney die Belegschaft ausgetauscht und die Angestellten und Chefs waren nur pro Forma da, haben nichts anderes gemacht wie Party und die Ölindustrie konnte aufgrund von gesparten Ausgaben für die Sicherheit Milliardengewinne verbuchen.
US $ 500.000 x 30.000 Bohrinseln = 15.000.000.000 US $
Und das ist nur die Katastrophe, die uns eine Abteilung des US-Innenministeriums beschert hat. Was kommt da noch? :kopfkratz:
Das Gesundheitsministerium ist bestimmt mit Party-Feierern aus der Pharmabranche besetzt.
Das Agrarministerium mit Monsanto-Leuten.
Das Kriegs.. äh Verteidigungsministerium logischerweise mit den größten Abzockern unter den Waffen- und Waffensysteme Herstellern.
Und das Finanzministerium erst... :eek:
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Na toll. Wir durften mit George W. Bush die erste Konzernregierung der Welt erleben. Mal sehen, ob Obama die zweite ist.
Und für solche Leute veranstaltet dann unsere Regierung Grillpartys und schenkt ihnen ein Sahnestückchen der deutschen Bankenwelt.
Wie sieht es eigentlich bei uns aus?
Hab mal geschaut, was ich so auf deutsch finde und einfach angeklickt:
http://medienwatch.wordpress.com/author/medienwatch/
Es zeigt sich ein Hineinschliddern in die Dynamik des Unheils, während von irgendeiner Seite Unmengen von Watte verteilt werden, um das durch die Reflektion der Katastrophe verursachte Geräusch stark gedämpft zu halten.
Erneut geht es um einen Fall, der drastisch die Konsequenzen der neoliberalen Korruption und Deregulierung belegt: wie schon anhand der Finanzindustrie erkennbar war, wo Auflagen Schritt für Schritt abgebaut wurden und abenteuerlich und letztlich desastreuse Praktiken mit finanziellem Giftmüll ermöglichten, wie im US-Kohlebergbau, wo Verletzungen der Arbeitsvorschriften eher die Regel, als die Ausnahme war (und zuletzt über 20 Bergleute mit dem Leben für diese Nachlässigkeiten bezahlen mussten), nun wieder einmal ein Ölkonzern:
Wenn die dafür nicht verurteilt werden - dann ist wohl unsere Welt nicht mehr zu retten.
:eek:
Zu den Verantwortlichen für das Desaster ist insbesondere der frühere Vizepräsident Cheney zu rechnen: er sorgte dafür, dass das Anliegen der Ölkonzerne durchgesetzt wurde und der Einbau des Sicherheitsventils, das vermutlich die Leckage hätte verhindern können, nicht zur Auflage gemacht wurde, wie etwa in Brasilien.
Darüberhinaus war seine Firma, der Ölkonzern Halliburton, mit Auftragsarbeiten beteiligt an den Arbeiten, die zum Unglück führten: von ihm wurden Zementarbeiten am Bohrloch durchgeführt.
Nach Untersuchungen der US-Aufsichtsbehörde MMS waren bei 18 von 35 vergleichbaren Unfällen, bei denen es zu einem „blowout“ kam, die Durchführung der Zementierungsarbeiten hierfür auslösend.
Gegen den Halliburton-Konzern ist derzeit noch eine Klage anhängig, nach einem Blowout bei einer australischen Plattform.
Unter den 3 Google-Seiten die existieren ist kein einziger Main-Streamler dabei. Nur der Standard.at und der übt Kritik an der Obama-Regierung :nono:
Zu den Schäden im Golf von Mexiko kommt noch dieses Vorgehen der Verantwortlichen:
"Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert"
Konkret bedeutet das: wenn es um Macht, Einfluss und Geld geht, behält das ein Konzern wie BP natürlich für sich. Aber wenn BP und Konsorten Mist bauen, wie im Golf von Mexiko, sind wir plötzlich alle BP. Es sind nicht Dummheit und Gier der Kohlenwasserstoff-Mafia sondern eine "Industriegesellschaft", die das verursacht hat. Dass die "Industriegesellschaft" ohne BP und Konsorten, ohne Schrottautos und Kerosinjets viel besser funktionieren würde, wird verschwiegen.
"Das Leben geht weiter ..."
Der Zynismus dieses Spruchs ist IMHO selbsterklärend. Es ist die Parole der großen Verbrecher und kleinen Duckmäuser an diejenigen ihrer Opfer, die überlebt haben.
"... bis zum nächsten Mal"
Mit keinem Wort ist die Rede davon, wie man die Abhängigkeit von Öl und anderen Kohlenwasserstoffen (Erdgas) reduzieren könnte. Auch kein Wort über die Rolle der Mineralölkonzerne und anderer "Versorger", die wenig bis gar nichts tun, um die Energieprobleme der Menschheit zu lösen. Katastrophen sind da IMHO vorprogrammiert und die Endlösung der Menschheitsfrage schreitet munter voran. Irgendwann kippen die Meere um und ihre Algen erzeugen keinen Sauerstoff mehr. Der Amazonasdschungel kann dann auch nicht mehr aushelfen, weil schon abgeholzt und zur Disko in der Gaskammer müssen wir nicht nach Auschwitz fahren. Weil dann wie vor 251 Millionen Jahren der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre von 21 auf 16 bis12 Prozent oder noch weniger sackt und die ganze Welt zu einer "Gaskammer" geworden ist.
Zu den Schäden im Golf von Mexiko kommt noch dieses Vorgehen der Verantwortlichen:
"Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert"
Wenn es ja nur das wäre, aber das Problem sitzt viel tiefer. In einer Gesellschaft wie der neoliberalen, in der das wichtigste und einzige Ziel die Rendite ist, wo Verantwortung delegiert wird und jeder seine Vorgaben hat, die vorgegebenen Ziele erreichen muß, sonst ist er seinen tollen Posten los, da greifen die Manager auch zu kriminellen Methoden, um diese Ziele zu erreichen. Hauptsache sie kassieren am Geschäftsjahresende ihre Boni.
Zu diesen kriminellen Methoden gehört schon lange das Unterwandern der Politik und das Bestimmen, wer in welcher verantwortungstragenden Position sitzen darf.
Da werden dann mit ganz legalen Mitteln Gesetze beschlossen oder Sicherheitsvorschriften abgeschafft. Auf Kosten der Natur und des Menschen. Hauptsache, der Konzern macht mehr Profit und kann seine Aktionäre bereichern.
Das alles ist zum selbstzerstörerischen Wahnsinn geworden.
Konkret bedeutet das: wenn es um Macht, Einfluss und Geld geht, behält das ein Konzern wie BP natürlich für sich. Aber wenn BP und Konsorten Mist bauen, wie im Golf von Mexiko, sind wir plötzlich alle BP. Es sind nicht Dummheit und Gier der Kohlenwasserstoff-Mafia sondern eine "Industriegesellschaft", die das verursacht hat. Dass die "Industriegesellschaft" ohne BP und Konsorten, ohne Schrottautos und Kerosinjets viel besser funktionieren würde, wird verschwiegen.
Es funktioniert ja bald gar nichts mehr. Die Katastrophe der Deepwater Horizon passierte aufgrund vieler kleiner Fehler und Nachlässigkeiten, die sich summierten.
Konzerne wollen heute keine ordentlichen Löhne mehr bezahlen oder beschäftigen Subunternehmer, die noch viel niedrigere Löhne zahlen und ihre Belegschaft jederzeit austauschen können. Das sich die unterbezahlten Arbeitskräfte dann nicht unbedingt groß ins Zeug legen oder nachlässig werden, kann man überall beobachten. Auch der Zusammenbruch des Kölner Stadtarchives in Zusammenhang mit dem U-Bahn Bau ist so ein Zeichen. Warum großartig anstrengen, wenn es eh nicht gut genug bezahlt wird, netto immer weniger übrigbleibt und es einem auch keiner dankt? Und für was noch?
"Das Leben geht weiter ..."
Der Zynismus dieses Spruchs ist IMHO selbsterklärend. Es ist die Parole der großen Verbrecher und kleinen Duckmäuser an diejenigen ihrer Opfer, die überlebt haben.
"... bis zum nächsten Mal"
Die nächste Katastrophe wartet schon und es werden immer mehr werden.
Mit keinem Wort ist die Rede davon, wie man die Abhängigkeit von Öl und anderen Kohlenwasserstoffen (Erdgas) reduzieren könnte. Auch kein Wort über die Rolle der Mineralölkonzerne und anderer "Versorger", die wenig bis gar nichts tun, um die Energieprobleme der Menschheit zu lösen. Katastrophen sind da IMHO vorprogrammiert und die Endlösung der Menschheitsfrage schreitet munter voran. Irgendwann kippen die Meere um und ihre Algen erzeugen keinen Sauerstoff mehr. Der Amazonasdschungel kann dann auch nicht mehr aushelfen, weil schon abgeholzt und zur Disko in der Gaskammer müssen wir nicht nach Auschwitz fahren. Weil dann wie vor 251 Millionen Jahren der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre von 21 auf 16 bis12 Prozent oder noch weniger sackt und die ganze Welt zu einer "Gaskammer" geworden ist.
Wir haben genug Alternativen, die umweltschonend wären. Aber die Abzocker haben es auch hier verstanden die Gelder für notwendige Forschung und Weiterentwicklung in ihre Taschen umzuleiten.
Es ist schon lange Zeit zum Umdenken. Mal sehen, wie lange die Regierungen noch brauchen, um diese Verbrecher endlich kaltzustellen.
Nach neuesten Berechnungen entweicht aus dem Leck doch mehr Öl wie angenommen. 70.000 Faß - das ist wie alle 4 Tage ein Unglück von der Größe der Exxon Valdez.
http://seminal.firedoglake.com/diary/47534
The broken oil pipes of the sunken Deepwater Horizon are pouring 70,000 barrels of oil into the waters of the Gulf of Mexico daily, according to a scientist who analyzed the video of the pipe released by BP. At 42 gallons per barrel, that’s 2.9 million gallons of oil every day, or the equivalent of the Exxon Valdez every four days.
Das Öl ist nun auf dem Weg in die Florida Keys und wird diese in ca. 1 Woche erreichen. :traurig:
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=19213
hier nochmal, die schöne öl-welt
http://www.tagesschau.de/ausland/skandalinnenministerium100.html
mit "Kokain, Sex und Geschenken"
hier nochmal, die schöne öl-welt
http://www.tagesschau.de/ausland/skandalinnenministerium100.html
mit "Kokain, Sex und Geschenken"
Interessant ist, dass der Artikel der Tagesschau BP gar nicht erwähnt, sondern nur Chevron. In US-Artikeln wird Chevron nicht erwähnt aber dafür BP und Shell. :kopfkratz:
Die Menge von 700 t Öl, die dort austreten sollen, halte ich für gänzlich unrealistisch. Zum Umfüllen von knapp 25 t (28000 l) zähes Öl benötigen wir knapp eine halbe Stunde, ohne dass dabei im Tankzug ein Druck erzeugt würde. Das ganze wird über eine 100er Leitung abgewickelt. Die dortige Leitung hat bestimmt einen größeren Querschnitt und der Druck, der dort dahinter steckt, scheint gewaltig zu sein. Jedenfalls wird es ein Vielfaches der angegebenen Menge sein, was dort austritt.
Lieber wäre mir ja, die würden das Zeugs anlanden lassen. Zum einen geschieht dies trotz aller Gegenwehr sowieso und zum anderen läßt sich das Zeugs dort leichter abschöpfen. Der Schaden auf dem offenen Meer bleibt leider unkontrollierbar.
Die Menge von 700 t Öl, die dort austreten sollen, halte ich für gänzlich unrealistisch. Zum Umfüllen von knapp 25 t (28000 l) zähes Öl benötigen wir knapp eine halbe Stunde, ohne dass dabei im Tankzug ein Druck erzeugt würde. Das ganze wird über eine 100er Leitung abgewickelt. Die dortige Leitung hat bestimmt einen größeren Querschnitt und der Druck, der dort dahinter steckt, scheint gewaltig zu sein. Jedenfalls wird es ein Vielfaches der angegebenen Menge sein, was dort austritt.
Lieber wäre mir ja, die würden das Zeugs anlanden lassen. Zum einen geschieht dies trotz aller Gegenwehr sowieso und zum anderen läßt sich das Zeugs dort leichter abschöpfen. Der Schaden auf dem offenen Meer bleibt leider unkontrollierbar.
Man könnte das Bohrloch sprengen oder mit einem größeren Stein&Schotter verschließen. Das Rumgeeiere verstehe ich überhaupt nicht. Wegen den Ölmassen wird es auch hungrige Bürger geben ... und zu welchem Blödsinn man fähig sein wird, wenn man nichts zu verlieren hat ...
Man könnte das Bohrloch sprengen oder mit einem größeren Stein&Schotter verschließen. Das Rumgeeiere verstehe ich überhaupt nicht. Wegen den Ölmassen wird es auch hungrige Bürger geben ... und zu welchem Blödsinn man fähig sein wird, wenn man nichts zu verlieren hat ... So eine Sprengung scheint das Einfachste zu sein. Dass dies bisher nicht durchgeführt wurde kann aber durchaus an einer mangelnden Standfestigkeit des Deckgebirges über dem Öl-Reservoir liegen, da die Verschüttungssprengung vermutlich am Beginn des Austrittskanals stattfinden muss, da vermutlich ansonsten durch den vorhandenen Druck die losen Gesteinsschichten hinausgespült würden, oder? Leider habe ich keine Infos gefunden, wie stark dieses Deckgebirge ist.
Die Menge von 700 t Öl, die dort austreten sollen, halte ich für gänzlich unrealistisch. Zum Umfüllen von knapp 25 t (28000 l) zähes Öl benötigen wir knapp eine halbe Stunde, ohne dass dabei im Tankzug ein Druck erzeugt würde. Das ganze wird über eine 100er Leitung abgewickelt. Die dortige Leitung hat bestimmt einen größeren Querschnitt und der Druck, der dort dahinter steckt, scheint gewaltig zu sein. Jedenfalls wird es ein Vielfaches der angegebenen Menge sein, was dort austritt.
Lieber wäre mir ja, die würden das Zeugs anlanden lassen. Zum einen geschieht dies trotz aller Gegenwehr sowieso und zum anderen läßt sich das Zeugs dort leichter abschöpfen. Der Schaden auf dem offenen Meer bleibt leider unkontrollierbar.
Mit Sicherheit tritt mehr Öl aus, wie in den Medien behauptet. Das Einsetzen von Chemiekalien bindet das Öl schon unter Wasser. Es verklumpt und bleibt unter der Oberfläche unsichtbar. Das was in Strandnähe kommt, soll abgebrannt werden und Bewohner mit Atembeschwerden werden evakuiert.
Ich denke, es wird sich mit nichts anderem stoppen lassen, wie mit der Entlastungsbohrung. Die soll aber erst in 3-4 Monaten fertig sein. Bis dahin dürfte der ganze Golf von Mexico vollgelaufen sein und die riesigen Klumpen an Öl, die man mit den Chemiekalien gebunden hat, treiben aufs offene Meer hinaus und verseuchen den Rest der Welt.
Heute morgen im Frühstücksfernsehen hieß es, die Menge an Öl die autritt ist 20 mal größer wie anfangs zugegeben.
Das Öl hat jetzt die Küste Louisianas erreicht, in 1 Woche Florida. Die Loop-Strömung bringt die Ölklumpen, die sich unter Wasser befinden, dann raus auf's offene Meer. Innerhalb von 15-20 Wochen könnte das Öl dann die Küste Irlands und Frankreichs erreichen, danach Spanien.
:mad:
Heute morgen im Frühstücksfernsehen hieß es, die Menge an Öl die autritt ist 20 mal größer wie anfangs zugegeben.
Das Öl hat jetzt die Küste Louisianas erreicht, in 1 Woche Florida. Die Loop-Strömung bringt die Ölklumpen, die sich unter Wasser befinden, dann raus auf's offene Meer. Innerhalb von 15-20 Wochen könnte das Öl dann die Küste Irlands und Frankreichs erreichen, danach Spanien.
:mad:
Bei der "Quelle" geht es um ein 500er Rohr, plus dem Druck, der vermutlich von keinem Tankwagen erzeugt werden kann. Da wollte ich wirklich nicht so tief stappeln.
Bei der "Quelle" geht es um ein 500er Rohr, plus dem Druck, der vermutlich von keinem Tankwagen erzeugt werden kann. Da wollte ich wirklich nicht so tief stappeln.
Bei dem verklumpten Öl unter der Wasseroberfläche handelt es sich um einen 'kleinen Klumpen', der 10 Meilen lang, 5 Meilen breit und 100 Meter tief ist. Es soll 3 oder 5 dieser Klumpen geben.
Die Wissenschaftler von der University of Southern Mississippi haben das laut eigener Aussage von der Regierung verboten bekommen.
Pensacola television station WEAR filed a report (video at the link) on the oil plume and broke the news about the scientists being muzzled by the government:
Over the weekend, a research crew from the University of Southern Mississippi found evidence that there are 3 to 5 plumes… About 5 miles wide, 10 miles long and 3 hundred feet in depth.
But after giving that information to the press, the lead researcher now says he has been asked by the federal government… Which funds his research… To quit giving interviews until further testing is done.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=19250
Ein anderes Schiff von der Universität von Louisiana, die Pelican, kommt am Sonntag zurück.
Hier kann man den Verlauf der Strömungen schön sehen, die diese 'Klumpen' auch zu uns bringen könnte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Golfstrom
Nun befürchten auch Wissenschaftler, dass die riesigen Ölklumpen Europa erreichen können. Bisher soll die Menge das 25-fache der Exxon Valdez erreicht haben.
With up to 70,000 barrels of oil spewing into the Caribbean every day, there are well-founded fears that the Gulf Loop will pass on its contamination load to the Gulf Stream which, in turn, pours into the North Atlantic. If this happens then the countries of Western Europe that are bathed by this giant oceanic current will also suffer the hydrocarbon toxic fallout from the Deepwater Horizon, scientists say. The multibillion-dollar damage to communities, industries and the incalculable ecological cost might then be multiplied to trillions.
And the full extent of this transatlantic catastrophe does not even stop there. In the South Atlantic, the offshore territories off West Africa – including those of Ghana, Ivory Coast and Sierra Leone – have in recent years become major players in global oil exploration.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=19252
ABC hat das auch in den Nachrichten (aber erst mal Werbung)
http://abclocal.go.com/wabc/video?id=7452848
und hier; http://www.liveleak.com/view?i=708_1274534530&c=1
Oil spill to reach Europe, Arctic
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The oil spill in the Gulf of Mexico is gradually finding its way toward Europe and the Arctic to damage, endangering wider ecological basins, scientists say.
Dem Gouvaneur von Louisiana war es nicht möglich, Ölsperren für die Küste zu bekommen. Ihm fehlten die finaziellen Mittel (die doch eigentlich BP zur Verfügung stellen müsste?). Auch die Army hat er um Hilfe gebeten
Today, Louisiana Gov. Bobby Jindal dispensed with his laid-back attitude about the spill and in a local radio interview said that he had made repeated, increasingly desperate pleas to get the Army Corps of Engineers to approve an emergency retaining wall project that would have protected the fragile marshlands of Louisiana from the onslaught of thick oil now oozing out of the Gulf.
...But sadly Jindal's pleas fell on deaf ears, and this morning around 8 a.m., oil washed up onshore.
Leider waren die auf dem Ohr auch taub.
Auch wird versucht, das wahre Ausmaß der Katastophe zu verschleiern, indem man Kameras und Handys konfisziert und Wissenschaftler sowie Reporter nicht an die Küste läßt.
Contacts in Louisiana have given me numerous, unconfirmed reports of cameras and cell phones being confiscated, scientists with monitoring equipment being turned away, and local reporters blocked from access to public lands impacted by the oil spill. But today CBS News got it on video, along with a bone-chilling statement by a Coast Guard official
...CBS Evening News reported they were denied access to oiled shoreline by a civilian vessel that had clean-up workers contracted by BP, as well as Coast Guard personnel on board. CBS News video taped the exchange during which time one of the contractors told them (on tape) that " ... this is BP's rules not ours."
Dort werden alles in Allem gewaltige Mengen Rohöl austreten und noch ist die "Quelle" längstens nicht verschlossen respektive versiegt. Daher halte ich die Überlegung, das Zeugs "onshore" einzusammeln für die ergibigste. Das Öl mit chemischen Mitteln zu bekämpfen oder abzufackeln verschleiert nur das Problem und birgt mehr Gefahren, als wir kalkulieren können.
Das uns dies direkt betrifft ist ja wirklich nicht auszuschließen, dafür gibt es ja den Golfstrom. So wie es aussieht fällt zerklumptes Öl ab und gerät so in die Strömung gen Norden. Wogegen die Oberflächenströmung im Golf von Mecxico offensichtlich auf das amerikansiche Festland zuströmt. Das ist zwar schade für die dortige Flora und Fauna aber immer noch besser als den gesamten Nordatlantik zu vergiften.
Dort werden alles in Allem gewaltige Mengen Rohöl austreten und noch ist die "Quelle" längstens nicht verschlossen respektive versiegt. Daher halte ich die Überlegung, das Zeugs "onshore" einzusammeln für die ergibigste. Das Öl mit chemischen Mitteln zu bekämpfen oder abzufackeln verschleiert nur das Problem und birgt mehr Gefahren, als wir kalkulieren können.
Aufsammeln - anders wird es wohl nicht gehen, denn aus dem Meer fischen ist nicht. Nur, wohin dann mit dem Zeugs? Da müßte man ein ganz schön tiefes Loch buddeln oder wäre das Zeug dazu geeignet, die Heizkraftwerke jahrelang mit betreiben?
Das uns dies direkt betrifft ist ja wirklich nicht auszuschließen, dafür gibt es ja den Golfstrom. So wie es aussieht fällt zerklumptes Öl ab und gerät so in die Strömung gen Norden. Wogegen die Oberflächenströmung im Golf von Mecxico offensichtlich auf das amerikansiche Festland zuströmt. Das ist zwar schade für die dortige Flora und Fauna aber immer noch besser als den gesamten Nordatlantik zu vergiften.
Wenn es sich um die ganze Welt verteilt, dürften die Kosten den Wert von BP um ein vielfaches übersteigen.
Mal ein paar Ölunglücke zum Vergleichen:
1978 Amoco Cadiz, 223.000 Tonnen - Ölteppich von 360 Quadratkilometer
1989 Exxon Valdez, 40.000 Tonnen, 2000 km Küste verseucht.
1999 Erika Malta: 200 Quadradkilometer Ölteppich von Britaniens Küste
2001 P-36 Brasiliens Petrobas: Ölteppich von 400 Quadradkilometern
2009 Bohrinsel Montara, Australien: 4.500 Tonnen
2010 Deepwater Horizon, 10.000 Quadratkilometer Ölteppich (bisher)
So sieht es aus!
http://www.bp.com/liveassets/bp_internet/globalbp/globalbp_uk_english/homepage/STAGING/local_assets/bp_homepage/html/rov_stream.html
Laut "Junge Welt" soll es eine "Wette" auf eine Ölpest im Golf gegeben haben.:confused:. Ausgerechnet einen Tag vor dem Unglück bzw. dem Anschlag.:D
http://www.jungewelt.de/2010/05-07/045.php
Laut "Junge Welt" soll es eine "Wette" auf eine Ölpest im Golf gegeben haben.:confused:. Ausgerechnet einen Tag vor dem Unglück bzw. dem Anschlag.:D
http://www.jungewelt.de/2010/05-07/045.php
»Wenn auch nur eine Ölplattform absäuft, dann schwimmen wir im Geld«, schrieb er. Zynisch fügte Tourre hinzu: »Ihr Fischchen und Vögelchen, ihr könnt mich mal.«
Ich hab noch nichts weiter darüber gefunden. Wundern würde es mich nicht, wenn's wahr wäre. :traurig:
So sieht es aus!
http://www.bp.com/liveassets/bp_internet/globalbp/globalbp_uk_english/homepage/STAGING/local_assets/bp_homepage/html/rov_stream.html
bei mir geht der livestreem nicht
bei mir geht der livestreem nicht
Zur Zeit bei mir schon. Da steht aber drunter, dass gelegentlich auch mal abgeschaltet würde.
Jetzt wurde ein neuer Ölbroken entdeckt. Diesmal ist er 22 Meilen lang und 6 Meilen breit und 2000 Fuß tief.
Entdeckt hat ihn die Weatherbird, ein Forschungsschiff der Universität von Süd-Florida.
http://digitaljournal.com/article/292626
Das Zeug treibt auf die Küste von Alabama zu.
Nebenbei hat BP noch woanders Probleme mit umweltverschmutzendem Öl, nur diesmal in Alaska.
Am Dienstage ging die Pump Station 9, bei Delta Junction an einer 800 Meilen Pipeline kaput und es liefen 100.000 Galonen Öl aus. Auch hier wurde an Sicherheitsvorrichtungen und nötigen Reparaturen gespart. Die Pipeline war verrostet und ausserdem wurde am Personal gespart. Es gab genug BP-Beschäftigte, die rechtzeitig darauf hinwiesen, dass die Pipeline marode ist - was nicht sehr förderlich für deren Karriere war.
Man könnte ja meinen, weil die BP-Tankstellen alle so schön grün sind, BP würde was an der Natur liegen, jedoch ist die grüne Farbe wohl eher die der Dollar-Scheine.
http://blog.buzzflash.com/
Und dann soll es noch ein viel größeres Loch geben, wie das was die Kamera zeigt.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=19379
Matt Simmons was an energy adviser to President George W. Bush, is an adviser to the Oil Depletion Analysis Centre, and is a member of the National Petroleum Council and the Council on Foreign Relations. Simmon is chairman and CEO of Simmons & Company International, an investment bank catering to oil companies.
Simmons told Dylan Ratigan that "there's another leak, much bigger, 5 to 6 miles away" from the leaking riser and blowout preventer which we've all been watching on the underwater cameras:
Na, wenn der Simmons das sagt. :kopfkratz:
In welcher Story färbt sich das Meer schwarz? Soetwas gibt es doch bestimmt, oder?
In welcher Story färbt sich das Meer schwarz? Soetwas gibt es doch bestimmt, oder?
Meinst du jetzt in der Bibel? :kopfkratz:
Meinst du jetzt in der Bibel? :kopfkratz:Dort oder in vergleichbaren Werken.
Dort oder in vergleichbaren Werken.
Da ist die Farbe eher rot wie schwarz.
Da ist die Farbe eher rot wie schwarz.
Bei der Farbe wird wohl das Meer mit Blut getränkt sein. Auch ist es sicherlich so, dass Öl auf Wasser vermutlich ein viel breiteres Farbspektrum erzeugt.
Nun gut, warten wir halt bis gewaltige Wirbelstürme die bis dahin ausgetretenen "Unmengen" an Rohöl über das Festland tragen.
Die nahe Landstraße weist in den letzten Tagen, gar schon bald zwei Wochen, lange Phasen ohne MIV-Bewegungen auf. Das habe ich bisher an der Krise festgemacht. Da weiterhin ein Bodensatz Verkehr stattfindet, mag ich mal davon ausgehen, dass die Menschen dieses Problem im Golf als nicht so gravierend ansehen.
Nun gut, warten wir halt bis gewaltige Wirbelstürme die bis dahin ausgetretenen "Unmengen" an Rohöl über das Festland tragen.
Die nahe Landstraße weist in den letzten Tagen, gar schon bald zwei Wochen, lange Phasen ohne MIV-Bewegungen auf. Das habe ich bisher an der Krise festgemacht. Da weiterhin ein Bodensatz Verkehr stattfindet, mag ich mal davon ausgehen, dass die Menschen dieses Problem im Golf als nicht so gravierend ansehen.
Sehe ich auch so. BP ist halt ein mächtiger Konzern, der sich gute Presse kaufen kann. Die Anwohner bekommen die Katastrophe dafür live mit und mal sehen was passiert, wenn der Golfstrom das Öl an Europas Küsten anspült.
Sehe ich auch so. BP ist halt ein mächtiger Konzern, der sich gute Presse kaufen kann. Die Anwohner bekommen die Katastrophe dafür live mit und mal sehen was passiert, wenn der Golfstrom das Öl an Europas Küsten anspült.
Da sind hoffentlich die Wirbelstürme vor. Mag die Saison anhalten so lange die Quelle sprudelt.
Ölunfälle scheinen in Serie zu kommen.
http://www.n-tv.de/panorama/Norwegische-Bohrinsel-in-Gefahr-article884199.html
Innerhalb von 5 Monaten ist das nun der 3. Unfall vor Norwegens Küste mit derselben Plattform.
Der norwegische Ölkonzern Statoil hat seine Bohrplattform Gullfaks C in der Nordsee wegen nicht funktionierender Sicherheitsmechanismen teilweise evakuiert. Wie Unternehmenssprecher Gisle Johanson der Nachrichtenagentur NTB in Oslo mitteilte, mussten 89 Mitarbeiter die Plattform in der vorausgegangenen Nacht verlassen. 140 weitere blieben auf ihrem Arbeitsplatz.
STOCKHOLM taz | Eine Ölkatastrophe wie im Golf von Mexiko ist auch in der Nordsee eine allgegenwärtige Gefahr. Seit einer Woche versucht der norwegische Ölkonzern Statoil Druckprobleme an einem Bohrloch in den Griff zu bekommen, die denen vergleichbar sind, die der Explosion auf der "Deepwater Horizon"-Plattform vorausgegangen waren. Nun plant man eine ähnliche Methode, wie sie 8.500 Kilometer entfernt BP versuchen will: Eine Mischung aus Bohrschlamm und Zement soll das Bohrloch zupfropfen.
Mindestens seit Weihnachten schon hat die staatliche Statoil Druckprobleme mit einem von seiner Plattform "Gullfaks C" aus gebohrten neuen Bohrloch. Am Mittwoch vergangener Woche entstanden zwei Gaslecks. Im Bohrschlamm, der zur Plattform hochdrückte, wurden derart erhöhte Gaskonzentrationen gemessen, dass wegen drohender Explosionsgefahr die Plattform-Besatzung in die Rettungsboote befohlen wurde. Einen Tag später wurde dann auch tatsächlich evakuiert: Eines der beiden Sicherheitssysteme, das den Gasdruck regulieren sollte, war ausgefallen.
Seither verhindert nur noch der - im Golf von Mexiko havarierte - Abdichtkopf des Ventilsystems, dass Öl ausläuft.
http://www.deepwave-blog.de/2010/05/27/nordsee-oelplattform-ausser-kontrolle-8683022/
http://www.bellona.no/nyheter/nyheter_2010/gullfaks_c_lekkasje
Bellona ist eine norwegische Umweltschutzorganisation.
Bereits Mittwoch, gab es zwei Gas-Lecks, die Situation ist nach wie vor ungelöst. Die Produktion wird für mehrere Tage gestoppt. Alle Versuche, auch zur Stabilisierung den Schlamm einzubringen sind gescheitert.
Na dann... :(
Ich hab mir jetzt mal Satellitenaufnahmen angeschaut.
http://www.big-screen.de/deutsch/pages/news/allgemeine-news/2010_06_02_4420_satellitenbilder-zeigen-ausmasse-der-oelkatastrophe.php
Auf der Falschfarbenaufnahme ist die Vegetation an Land rot dargestellt, während es sich bei den silberfarbenen Schlieren um das Öl handelt.
http://www.nasa.gov/topics/earth/features/oilspill/index.html
:eek:
Hier habe ich was interessantes zur Ölquelle im Golf
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=5931
Hier habe ich was interessantes zur Ölquelle im Golf
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=5931
Ähnliches hab ich auch schon gelesen. Allerdings glaube ich, dass "things that were broken in the sub-surface,” irgendwie nicht richtig übersetzt wurde. Kann mir darunter zwar viel vorstellen, bin mir aber nicht sicher was da gemeint ist.
Das Ölvorkommen soll so groß sein, wie der Mount Everest und manche Artikel sprechen davon, dass aus diesem Leck noch über mehrere Jahre Öl ins Meer sprudeln könnte. :eek:
Der Druck am Bohrloch soll so hoch sein, dass sich das Loch vergrößert. Viele sprechen von einem Öl-'Vulkan'.
Hab jetzt noch ein paar Artikel durchgelesen.
Wie es aussieht ist das Rohr das sich in der Erde befindet etwa 1000 Fuß tief geborsten und das Öl, dass aus der Tiefe raufkommt, presst sich durch den Meeresboden hoch.
Es nutzt also gar nichts, das Bohrloch zu verschließen. Auch das mit dem Schlamm reinpumpen war vergebens, weil der Schlamm wegen des geborstenen Rohres gar nicht bis zur Quelle kam.
Was da passiert ist, ist wirklich worst case Szenario, also der schlimmste Fall, der bei Ölbohrungen im Meer überhaupt passieren kann.
Da wird auch die Entlastungsbohrung, die bald fertig sein soll, nichts mehr helfen. Das Öl wird noch monatelang raussprudeln, wenn nicht sogar Jahre, es sei denn jemand hat eine richtig gute Idee.
..., es sei denn jemand hat eine richtig gute Idee.
Atombomben sind schon im Gespräch,... :kopfkratz:
Hiernach kann man dort nichts mehr verschließen. Der dauernde Druck und die Leistung dahinter hat wohl alles rund um das Rohr incl. dem Rohr selber destabilisiert, es bildet sich ein Krater.
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=5933
Hiernach kann man dort nichts mehr verschließen. Der dauernde Druck und die Leistung dahinter hat wohl alles rund um das Rohr incl. dem Rohr selber destabilisiert, es bildet sich ein Krater.
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=5933
Zyniker schreiben schon, das wäre ein tolles Konjunkturpaket der Amies für Mecklenburg-Vorpommi: Öl frei Haus. Vielleicht meinen die auch nur, unsere gewählten Politiker damit schmieren zu können*,...
Machen wir nen Reset?
;)
*PS: dann müssten sie allerdings wissen, dass dafür noch etwas mehr CO-2 vonnöten ist,... bis nach Berlin.
Zyniker schreiben schon, das wäre ein tolles Konjunkturpaket der Amies für Mecklenburg-Vorpommi: Öl frei Haus. Vielleicht meinen die auch nur, unsere gewählten Politiker damit schmieren zu können,...
Machen wir nen Reset?
;)
Sollte das Satelitenbild den tatsächlichen Umfang des Ölkleckses abbilden komme ich zu der Erwartung, dass dies ein regional begrenztes Problem bleiben wird. Die US-amerikanische Küste und das Hinterland sehe ich gefährdet. Soviel zeugs gibt es dort schließlich auch nicht und natürlich bietet sich die Einstellung jeglicher Ölförderung an! Reset?;)
Reset?;)
Kennt sicher jeder, der am Rechner tagtäglich sitzt:
Man malert seine Bude mit einer neuen Farbe und stellt fest: Mist, bei Nacht zu dunkel. Oder man rückt aufwändig die Möbel, merkt: Mist, geht ja gar nicht/sieht doof aus; ... Bei all dem wünscht man sich man hätte ein "Rückgängig" oder noch besser eine Protokollliste, die man Stück um Stück zurückschrauben könne...
Geht mir immer öfter so.
Kennt sicher jeder, der am Rechner tagtäglich sitzt:
Man malert seine Bude mit einer neuen Farbe und stellt fest: Mist, bei Nacht zu dunkel. Oder man rückt aufwändig die Möbel, merkt: Mist, geht ja gar nicht/sieht doof aus; ... Bei all dem wünscht man sich man hätte ein "Rückgängig" oder noch besser eine Protokollliste, die man Stück um Stück zurückschrauben könne...
Geht mir immer öfter so.Nun ja, die Risiken, mit denen wir uns umgeben sind schon imens. Der sich daraus ergebende Vorteil ebenfalls. Der Abwägungsprozess läßt sich offensichtlich nicht aus dem Nichts heraus bewerkstelligen. Anschauungsunterricht ist immer wieder von Nöten. Natürlich sollten wir, bevor wir den Rückwärtsgang einlegen, stoppen. Schade dass die Bremsen nicht mehr funktionieren.
JP Morgan als einer der großen Anteilseigner an BP ist der Meinung, dass die Ölkatastrophe gut für die US-Wirtschaft wäre. Irgendwie muß man ja den Menschen verkaufen, dass es ja alles gar nicht so schlimm ist und doch für alles mögliche gut.
http://allgov.com/Top_Stories/ViewNews/Who_Owns_BP__Biggest_Shareholder_is_JPMorgan_Chase _100612
Oddly enough, some media outlets have failed to identify the largest BP shareholder: the U.S. investment firm JPMorgan Chase.
According to the European financial database Amadeus, JPMorgan Chase is the No. 1 holder of stock in BP. That distinction also has earned the Wall Street bank the title of “Global Ultimate Owner” of the oil giant, as it owns 28.34% of BP.
http://blogs.wsj.com/economics/2010/06/15/oil-spill-may-end-up-lifting-gdp-slightly/
The continuing oil spill in the Gulf of Mexico could end up adding a bit of growth to the U.S. economy as the huge cleanup efforts in some ways outweigh negative factors, analysts at J.P. Morgan Chase said.
Associated Press
President Barack Obama watches cleanup efforts for the oil spill. Underlining that gross domestic product measures are often not a good guide to an economy’s well being, the bank said in a research note its best guess is that the impact on the U.S. economy of BP’s Gulf Coast spill would be minimal.
“The spill clearly implies a lot of economic hardship in some locations, but given what we know today, the magnitude of these setbacks looks dwarfed by the scale of the US macroeconomy,” said chief U.S. economist Michael Feroli. If anything, he added, U.S. GDP could gain slightly from it.
Übler kann man das eigentlich gar nicht herunterspielen. Gehört wohl zur Sympathiekampagne, die BP gestartet hat. :kopfkratz:
The six-month moratorium on deep-water drilling may cut U.S. oil production by around 3% in 2011 and cost more than 3,000 jobs, according to J.P. Morgan’s energy analysts.
Commercial fishing in the Gulf is also likely to suffer, but that’s only about 0.005% of U.S. GDP. The impact on tourism is the hardest to measure, although it’s fair to expect that many hotel workers who lose their jobs will find it hard to get new ones.
Still, cleaning up the spill will likely be enough to slightly offset the negative impact of all this on GDP, J.P. Morgan said. The bank cites estimates of 4,000 unemployed people hired for the cleanup efforts, which some reports have said could be worth between $3 and $6 billion.
Alles schön verharmlosen. Da sollen sogar die Leute, die mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sind keine Schutzkleidung tragen, weil das bei TV-Berichten so dramatisch aussieht.
So eine Sprengung scheint das Einfachste zu sein.
Das Bohrloch in 12 km tiefes Gestein wirkt wie ein riesiger Gewehrlauf.
Wie soll eine Sprengung oben ein wirkungsvolles Zuschütten ermöglichen?
Man kann vielleicht das Gestein mit Schwingungen in Resonanz bringen, damit sich die Gesteinsschicht selbst "heilt". Aber das ist wohl eher Fantasie.
So bleibt zu hoffen, dass dort bald "Alle" ist. Daran glaube ich aber nicht. So wird man nur mit weiträumigen Barrieren das Öl von oben abschöpfen können. Da haben die Arbeitslosen in London City mal einen nützlichen Job.
Das Bohrloch in 12 km tiefes Gestein wirkt wie ein riesiger Gewehrlauf.
Wie soll eine Sprengung oben ein wirkungsvolles Zuschütten ermöglichen?
Man kann vielleicht das Gestein mit Schwingungen in Resonanz bringen, damit sich die Gesteinsschicht selbst "heilt". Aber das ist wohl eher Fantasie.
So bleibt zu hoffen, dass dort bald "Alle" ist. Daran glaube ich aber nicht. So wird man nur mit weiträumigen Barrieren das Öl von oben abschöpfen können. Da haben die Arbeitslosen in London City mal einen nützlichen Job.
pampers ins loch ... danach saugen sie sich mit flüssigkeit auf, dehnen sich aus und verstopfen das leck. bp hütchen drüber problem erledigt.
us militär mit ihrem astronomischen udget tut auch zapfenstreichen, anstatt die bürger zu verteidigen.
dritte möglichkeit wäre eine öffentliche ausschreibung ... wie in einer freien marktwirtschaft, der schnellste, kundenorientierteste, beste siegt ... bp zahlt. aber nicht mal die daten zum loch werden veröffentlicht.
..............
so, jetzt die theorie:
wo ölkonzerne sind, da ist auch die chemieindustrie nicht weit. wer macht noch chemie? - richtig, monsanto&co. was passiert da? nahrung wird knapper, da das öl diese massig zerstört(fische, fögel, meeresfrüchte, landfrüchte in küstennähe) ihr werdet sehen bald wird das genfraß auf dem parkett als "alternativlos" präsentiert. :toben:
Präsident Obama hat ja jetzt seine Rede zur Ölkatastrophe gehalten.
Man kann diese Rede höfliche Empörung nennen und am Kern der Sache vorbei. Es ging mehr über Energieunabhängigkeit und saubere Energien und er hat es vermieden, die Katastrophe als Katastrophe zu benennen und erst recht hat er es vermieden darauf hinzweisen, dass die Ursache der Ölkatastrophe genau da zu suchen ist, wo auch die Ursache der Finanzkrise zu finden ist.
http://www.newsweek.com/spectrum/2010/06/16/obama-s-oil-spill-speech.html
In einer Welt in der es nur noch um Profit geht, brauchen sich die ganz Großen an keinerlei Regeln mehr halten. Weder Gesetz, Moral, Ethik ja sogar finanzielle Regeln zählen für diese nicht. Alle Regeln sind nichtig und es gibt nur noch den Profit - das ist alles was zählt. Für Konzerne herrscht Anarchie. Je größer der Konzern, desto größer ist die absolute Freiheit, zu tun was gefällt, selbst wenn es die gesamte Erde verpestet.
BP wird wohl mit der Zahlung von ein paar Milliarden Dollar davonkommen, den Rest der Rechnung zahlt der Steuerzahler. Dabei gibt es Dinge, die unbezahlbar sind. Den höchsten Preis bezahlt die Natur. Viele Arten werden aussterben und wer weiß wie lange die Natur brauchen wird, um sich von den riesigen Mengen an Öl zu erholen.
Die einzige Maßnahme gegen den Verursacher ist die Zahlung von 20 Milliarden. Das die so billig davon kommen, hätte ich nicht erwartet. Eine Zerschlagung des Konzerns und der Verkauf an andere Ölgesellschaften, die sich für ihre Sicherheitsvorkehrungen auszeichnen, die Gewinne aus dem Verkauf für die Säuberung der Natur verwenden, oder BP verstaatlichen fände ich angemessen.
2008 hatte BP noch einen Gewinn von 25,6 Milliarden US Dollar
http://www.shortnews.de/id/749119/BP-Gewinn-kletterte-um-fast-40-Prozent-auf-25-6-Milliarden-US-Dollar
BP: Gewinn kletterte um fast 40 Prozent auf 25,6 Milliarden US-Dollar
Das Ölunternehmen BP hat am heutigen Dienstag bekannt gegeben, dass sein Gewinn im Jahr 2008 stark angestiegen ist.
Der Gewinn der zweitgrößten europäischen Ölfirma kletterte auf 25,6 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 19,9 Milliarden Euro). Das sind 39 Prozent mehr als im Vorjahr.
Was sind da 20 Milliarden Strafe? :mad:
Im Bereitstellen der 20 Milliarden ist BP natürlich nicht so schnell.
Da gab es jetzt glatt das hier: http://www.op-online.de/nachrichten/stars/spendengala-millionen-oelpestopfer-813689.html
New York - Hollywoodstars machen Telefondienst: Bei einer Spendengala moderiert von Star-Talkmaster Larry King nahmen US-Schauspieler und Sänger die Anrufe von Spendern entgegen. 1,7 Millionen Dollar für die Opfer der Ölpest kamen zusammen.
...Die Spenden sollen drei Wohltätigkeitsorganisationen zukommen, die sich um die Anwohner und die Natur im Golf kümmern. Seit der Explosion der BP-Bohrinsel “Deepwater Horizon“ am 24. April fließen täglich Tausende Tonnen Öl ins Meer. Ein Sprecher des Unternehmens sagte in der Show, BP trage die Verantwortung und werde für die Folgen aufkommen. Mehr als 65 000 Mal seien Ansprüche bereits anerkannt und 32 000 Mal schon bezahlt worden, insgesamt 107 Millionen Dollar.
Die 20 Milliarden werden wohl eh nicht reichen:
http://www.tagesschau.de/ausland/bp120.html
Ölpest-Schäden bis zu 100 Milliarden Dollar?
[Bildunterschrift: Auch das Abfackeln von Öl kann die Katastrophe im Golf von Mexiko nicht mindern. ]
Der von der Ölpest im Golf von Mexiko am stärksten betroffene US-Bundesstaat Louisiana hat den geplanten BP-Entschädigungsfonds als unzureichend kritisiert. Die Umwelt- und Wirtschaftsschäden könnten mit bis zu 100 Milliarden Dollar ein Fünffaches der Fondssumme betragen, sagte Louisianas Finanzminister John Kennedy der Nachrichtenagentur Reuters.
und ich denke, die 100 Milliarden auch nicht. Schließlich strömt das Öl immer noch und ein Ende ist nicht in Sicht.
Eigenartig ist die gelähmte Öffentlichkeit, gerade jene,
die immer ganz laut waren, schon.
Keiner reagiert. Am 11. September 2001 bekundete man schnell "uneingeschränkte" Solidarität, heute wird einer offensichtlich unfähigen Firma BP noch nicht einmal von "Greenpeace" eingeheizt. Obama wird angesichts der Hilflosigkeit im Regen stehen gelassen.
Wo ist ein Rettungsplan? 2 Wochen braucht man für Banken und Zockerschulden auf Billiardenniveau: Für eine tatsächlich problematische Situation ist nach Monaten nur ein Achselzucken zu ernten?
Oder will man "Gott" nicht auf die Füße treten,
weil "wir" haben es ja gelesen?
Wo sind die ganzen Klimahysteriker auf einmal?
Eigenartig ist die gelähmte Öffentlichkeit, gerade jene,
die immer ganz laut waren, schon.
Keiner reagiert. Am 11. September 2001 bekundete man schnell "uneingeschränkte" Solidarität, heute wird einer offensichtlich unfähigen Firma BP noch nicht einmal von "Greenpeace" eingeheizt. Obama wird angesichts der Hilflosigkeit im Regen stehen gelassen.
Wo ist ein Rettungsplan? 2 Wochen braucht man für Banken und Zockerschulden auf Billiardenniveau: Für eine tatsächlich problematische Situation ist nach Monaten nur ein Achselzucken zu ernten?
Oder will man "Gott" nicht auf die Füße treten,
weil "wir" haben es ja gelesen?
Wo sind die ganzen Klimahysteriker auf einmal?
für solidaritätsbekundungen bräuchten wir einen außenminister ... aber wie unser ministerium nunmal zusammengesetzt ist ... wenn wir ein "leseministerium" gehabt hätten, säße da bestimmt ein analphabet
Offenbar handelt es sich gar nicht um eine typische Bohrinsel zur Erdölförderung:
http://www.marum.de/en/Asphalt_volcanoes_discovered.html
Hat man die Schmiede des Gott des Feuers angebohrt: Einen Vulkan? :peitschen::coffee:
Underwater volcanoes that spew asphalt instead of lava: they were discovered in the Gulf of Mexico during an expedition of the research vessel SONNE, led by Prof. Gerhard Bohrmann of the DFG Research Center Ocean Margins. On these volcanoes the multinational team of scientists encountered a previously unknown highly diverse ecosystem at a water depth of 3,000 meters. The prominent scientific journal Science reports the spectacular discovery in its issue of 14 May 2004.
Offenbar handelt es sich gar nicht um eine typische Bohrinsel zur Erdölförderung:
http://www.marum.de/en/Asphalt_volcanoes_discovered.html
Hat man die Schmiede des Gott des Feuers angebohrt: Einen Vulkan? :peitschen::coffee:
würde denn der heiße asphalt nicht binnen kürzester zeit eine kruste bilden?
würde denn der heiße asphalt nicht binnen kürzester zeit eine kruste bilden?
Nach den kargen Informationen liegt das Zeug ja größtenteils auf dem Meeresboden.
Wo sind die ganzen Klimahysteriker auf einmal?
Die sind noch am Ausrechnen, wie viel Emmissions-Zertifikate BP nun für das Deepwater Horizon-Desaster kaufen muß. :mad:
Auch nicht gerade schön: http://rawstory.com/rs/2010/0620/bp-burning-sea-turtles-alive/
A rare and endangered species of sea turtle is being burned alive in BP's controlled burns of the oil swirling around the Gulf of Mexico, and a boat captain tasked with saving them says the company has blocked rescue efforts.
Mike Ellis, a boat captain involved in a three-week effort to rescue as many sea turtles from unfolding disaster as possible, says BP effectively shut down the operation by preventing boats from coming out to rescue the turtles.
Die Überschrift ist etwas reisserisch. Also ob die die Schildkröten ins Feuer werfen. Aber schön ist es auch nicht. :(
So wie es ausschaut, hat der Druck am Bohrloch bisher nicht nachgelassen sondern ist sogar noch gestiegen. BP hat hier wohl die Mutter aller Hochdruck-Ölquellen angebohrt.
Der Geologe Chris Landau hat BP aufgefordert, die Mudlogs zu veröffentlichen. Das sind schematische Zeichnungen der Felsformationen der angebohrten Quelle. BP hält die immer noch zurück.
Es bilden sich wohl immer mehr Spalten und Risse im Meeresboden und dort soll sich eine riesige Gasblase im Ausmaß von 15-20 Meilen befinden. Wenn die hochgeht, wäre das vergleichbar mit dem Ausbruch des Mount St. Helens - nur unter Wasser. Das würde eine toxische Wolke über Louisiana bedeuten, jede Menge Schiffe und Bohrinseln versenken und eine Tsunami auslösen, die mit über 600 km/h über die Küsten zieht. Es wäre die größte je von Menschen verursachte Naturkatastrophe.
BP hat es aufgegeben, das Bohrloch zu verschließen und fängt nun nur noch an Öl auf was geht. Das wird eine zeitlang gehen, aber es ist ein Rennen gegen die Zeit, dass sie verlieren können. Sie warten darauf, dass der Druck nachläßt - statt dessen steigt er. Es ist wohl eine Frage der Zeit, wann sich das Gas seinen Weg nach oben bahnt und die Quelle hochgeht. Da hilft nur noch warten und beten.
The Dwarves dug too greedily and too deep. You know what they awoke in the darkness of Khazad-dum... shadow and flame. — Saruman, The Lord of the Rings
So wie es ausschaut, hat der Druck am Bohrloch bisher nicht nachgelassen sondern ist sogar noch gestiegen. BP hat hier wohl die Mutter aller Hochdruck-Ölquellen angebohrt.
Der Geologe Chris Landau hat BP aufgefordert, die Mudlogs zu veröffentlichen. Das sind schematische Zeichnungen der Felsformationen der angebohrten Quelle. BP hält die immer noch zurück.
Es bilden sich wohl immer mehr Spalten und Risse im Meeresboden und dort soll sich eine riesige Gasblase im Ausmaß von 15-20 Meilen befinden. Wenn die hochgeht, wäre das vergleichbar mit dem Ausbruch des Mount St. Helens - nur unter Wasser. Das würde eine toxische Wolke über Louisiana bedeuten, jede Menge Schiffe und Bohrinseln versenken und eine Tsunami auslösen, die mit über 600 km/h über die Küsten zieht. Es wäre die größte je von Menschen verursachte Naturkatastrophe.
BP hat es aufgegeben, das Bohrloch zu verschließen und fängt nun nur noch an Öl auf was geht. Das wird eine zeitlang gehen, aber es ist ein Rennen gegen die Zeit, dass sie verlieren können. Sie warten darauf, dass der Druck nachläßt - statt dessen steigt er. Es ist wohl eine Frage der Zeit, wann sich das Gas seinen Weg nach oben bahnt und die Quelle hochgeht. Da hilft nur noch warten und beten.
The Dwarves dug too greedily and too deep. You know what they awoke in the darkness of Khazad-dum... shadow and flame. — Saruman, The Lord of the Rings
Es trifft wohl zu, dass der Druck steigt. Hierfür soll es auch nachvollziehbare Gründe geben. Der Boden dort soll sich, wie schon immer bzw. lange weiter absenken und so Druck auf das Ölfeld, welches mit einigen anderen im Golf verbunden ist, entwickeln. Das Bohrloch als solches soll mittlerweile nicht mehr zu stopfen sein da nicht mehr vorhanden. Ein "Vulkan" hat nun die Funktion des Rohres übernommen. Klar, zumal auch die Materialstärke des Rohres längstens nicht den vorhersehbaren Anforderungen genügen konnte. Es ist einfach verschliessen.
Es trifft wohl zu, dass der Druck steigt. Hierfür soll es auch nachvollziehbare Gründe geben. Der Boden dort soll sich, wie schon immer bzw. lange weiter absenken und so Druck auf das Ölfeld, welches mit einigen anderen im Golf verbunden ist, entwickeln. Das Bohrloch als solches soll mittlerweile nicht mehr zu stopfen sein da nicht mehr vorhanden. Ein "Vulkan" hat nun die Funktion des Rohres übernommen. Klar, zumal auch die Materialstärke des Rohres längstens nicht den vorhersehbaren Anforderungen genügen konnte. Es ist einfach verschliessen.
Nein, der Druck von Oben durch Absenken glaube ich nicht. Eher drängt die Gasblase nach oben. Druck von oben würde das Gas eher zurückhalten, aber da wird alles immer poröser.
Und zusätzlich zu dem Ölvulkan kommen auch noch Risse und Spalten, die sich neu bilden.
Ich befürchte wirklich, nach allem was ich jetzt an Artikeln durchgelesen habe, dass das bald explodiert. :mad:
Hier mal was zum Thema, leider in english.
http://www.energyandcapital.com/
Gulf Oil Spill Coverage: Latest Gulf Oil Spill Updates: News, Pictures, Video Feeds | Live Oil Spill Camera Feeds
Energy and Capital
Today's Energy and Capital
Top Silver Stocks for 2010
Top 3 Silver Stocks for 2010
June 28th, 2010 - By Luke Burgess
Real Worst-Case Scenario for BP: 20m barrels, $560b Damages
Alternative Estimates Based on Higher BPD, Modeled On Valdez Spill Size and Costs
June 15th, 2010 - By Adam Sharp
Adam Sharp refutes current "worst case" scenarios as optimistic, and argues that total costs could rise to $560 billion...
Sind auch gute Übersichtsbilder: http://www.energyandcapital.com/global-blackout
Also, da ist das worst-case Szenario noch optimistisch... :mad:
Und denen geht es nur um Geld und Aktien...
Britta, hier habe ich eine nicht gerade gelungene Übersetzung eines Gespräches mit Paul Noel, eines amerikanischen Wissenschaftler, Geologen und Bohrexperten.
Paul Noel: “Wenn der Tiefseeboden kollabiert, haben wir ein Problem”
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=6358
Britta, hier habe ich eine nicht gerade gelungene Übersetzung eines Gespräches mit Paul Noel, eines amerikanischen Wissenschaftler, Geologen und Bohrexperten.
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=6358
Wir hatten heute Nacht Erdbeben im Rhein-Main Gebiet. War zwar nur Stärke 3,7 aber was ist, wenn das im Golf gewesen wäre? :kopfkratz:
Wir hatten heute Nacht Erdbeben im Rhein-Main Gebiet. War zwar nur Stärke 3,7 aber was ist, wenn das im Golf gewesen wäre? :kopfkratz:Dann käme das Zeugs in gewaltigen Mengen an die Oberfläche bevor die Hurricane es aufs Festland treiben können.
Dann käme das Zeugs in gewaltigen Mengen an die Oberfläche bevor die Hurricane es aufs Festland treiben können.
Hab mir den Link mal durchgelesen. Er versucht ja, etwas zu beruhigen aber die Fakten die er so nennt, sind erschreckend.
Die BP-Werbekampagne läuft auch langsam bei uns an.
DMAX bringt jetzt eine Serie "Jäger des schwarzen Goldes"
http://www.dmax.de/video/jaeger-des-schwarzen-goldes-teil-1-1/
:toben:
BP hat bestätigt, dass aus einem Leck ca. 7 Meilen von der Stelle entfernt, an der die Deepwater Horizon sank, Öl und Methangas aus dem Meeresboden austreten.
Während alle auf die Live-Videoübertragung vom Bohrloch fokussiert sind, wurde bisher über dieses Leck nicht groß berichtet und die Medien haben da gar einen Black Out.
Am 5. May wurde von BP bestätigt, das eines von 3 Lecks geschlossen werden konnte. Das zweite Leck ist dass, wo jeder per Life-Feed zuschauen kann und wo jetzt versucht wurde, eine Glocke drüber zu stülpen, was ja auch nicht so recht geklappt hat. Das dritte Leck wird von den Medien ignoriert.
Am Anfang der bisher 90 Tage dauernden Katastrophe erklärte der Ölexperte Matt Simmons der NBC, dass ein Großteil des Ölteppichs aus einem Gebiet ca. 7 Meilen von der Bohrstelle entfernt käme. Er nannte es damals den 'Elefanten hinter der Maus'. Anwohner von Tampa haben sich nun besorgt wegen fehlender Informationen über potentielle Risiken dieses 3. Lecks geäussert. Sollte es sich bei dem nun zugegebenen Leck um dasselbe Leck handeln, von dem bereits Simmons und Senator Nelson berichtet haben, so wußten BP und die amerikanische Regierung schon lange davon und das beweist, dass die Medien absichtlich nicht darüber berichten. BP will wohl seinen Ruf retten, wo gar nichts mehr zu retten ist.
Es ist auch nichts über Bemühungen zu hören, ob denn überhaupt an diesem dritten Leck gearbeitet wird und wie die Aussichten sind, dieses Leck zu schließen. Aber immerhin können wir ja bei dem Versuch das eine Leck zu schließen schließen per Live-Feed zuschauen.
BP hat bestätigt, dass aus einem Leck ca. 7 Meilen von der Stelle entfernt, an der die Deepwater Horizon sank, Öl und Methangas aus dem Meeresboden austreten.
Während alle auf die Live-Videoübertragung vom Bohrloch fokussiert sind, wurde bisher über dieses Leck nicht groß berichtet und die Medien haben da gar einen Black Out.
Am 5. May wurde von BP bestätigt, das eines von 3 Lecks geschlossen werden konnte. Das zweite Leck ist dass, wo jeder per Life-Feed zuschauen kann und wo jetzt versucht wurde, eine Glocke drüber zu stülpen, was ja auch nicht so recht geklappt hat. Das dritte Leck wird von den Medien ignoriert.
Am Anfang der bisher 90 Tage dauernden Katastrophe erklärte der Ölexperte Matt Simmons der NBC, dass ein Großteil des Ölteppichs aus einem Gebiet ca. 7 Meilen von der Bohrstelle entfernt käme. Er nannte es damals den 'Elefanten hinter der Maus'. Anwohner von Tampa haben sich nun besorgt wegen fehlender Informationen über potentielle Risiken dieses 3. Lecks geäussert. Sollte es sich bei dem nun zugegebenen Leck um dasselbe Leck handeln, von dem bereits Simmons und Senator Nelson berichtet haben, so wußten BP und die amerikanische Regierung schon lange davon und das beweist, dass die Medien absichtlich nicht darüber berichten. BP will wohl seinen Ruf retten, wo gar nichts mehr zu retten ist.
Es ist auch nichts über Bemühungen zu hören, ob denn überhaupt an diesem dritten Leck gearbeitet wird und wie die Aussichten sind, dieses Leck zu schließen. Aber immerhin können wir ja bei dem Versuch das eine Leck zu schließen schließen per Live-Feed zuschauen.
Es gab aber mal Bilder zu sehen auf denen man sehen konnte, dass das Öl selbst nahe dieser Bohrstelle im weiten Umfeld aus Rissen im Meeresboden austrat. Das passt auch zu dem nicht steigen Druck in dieser Auffangkammer. Der Druck sucht sich offene Wege.
Es gab aber mal Bilder zu sehen auf denen man sehen konnte, dass das Öl selbst nahe dieser Bohrstelle im weiten Umfeld aus Rissen im Meeresboden austrat. Das passt auch zu dem nicht steigen Druck in dieser Auffangkammer. Der Druck sucht sich offene Wege.
Beim Muskelkater war heute zu lesen, dass die eigentlich weniger am Öl wie denn am Methan interessiert gewesen wären.
Ich denke es fließt immer noch genausoviel Öl ins Meer wie die ganze Zeit. Die wollen nur der Welt vormachen, sie hätten das Problem einigermaßen im Griff.
Der Druck sucht sich offene Wege.
Scheint so zu sein, da die ganze Zeit die Rede von einem Druck von 8.000 bis 9.000 psi ist, am Bohrloch aber nur 6.700 festgestellt werden. Jetzt heißt es aber wieder
Yet BP is now trying to pretend that 8,000 psi was never the target.
As oil industry expert Robert Cavner writes:
Kent Wells moved the goalpost during his Friday, July 16 briefing, saying,
"We also said that if the pressure go above 8,000 pounds and really the number in 7,500 pounds, it would really say to us that we do have integrity under, essentially, any scenario."
Very smooth. In one sweeping statement, that the press let him get away with, Wells moved the target pressure down as much as 1,500 psi from the 9,000 psi to 7,500, much closer to the 6,700 psi they were holding, which is actually at the lower end of the ambiguity range we talked about on Friday. Wells did it again yesterday, moving the "good integrity" range number down to 6,000 psi to 7,500 psi, saying,
"But at this point there is no evidence that we have no integrity and that's very good and the fact that the pressure is continuing to rise is giving us more and more confidence that as we go through this process."
So, over the last 3 days, BP has walked the "integrity" goalpost down from as high as 9,000 psi to 6,000 psi, or at least the 6,700 psi, which happens to be where they are, give or take 100 psi. You know Adm Allen didn't just make up the 8,000 to 9,000, being a sea captain and knowing little to nothing about oil and gas. Somebody gave him those numbers. BP moved to goalpost and the timeline, and the press let them get away with it. Again.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=20201
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