Kennt jemand das Stück Die Schule der Diktatoren (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schule_der_Diktatoren) von Erich Kästner. Ich bin bei Wikipedia auf die Zusammenfassung gestoßen und mir ist daran aufgefallen, dass die Diktatoren nicht die wirklich Herrschenden, sondern nur deren Marionetten sind.
Wobei man den Sturz der selbst eingesetzten Marionetten mit großem Gezeter inszenieren kann und dann Schuldige und Projektionsflächen für die eigene Verderbtheit hat.
Kennt jemand das Stück Die Schule der Diktatoren (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schule_der_Diktatoren) von Erich Kästner. Ich bin bei Wikipedia auf die Zusammenfassung gestoßen und mir ist daran aufgefallen, dass die Diktatoren nicht die wirklich Herrschenden, sondern nur deren Marionetten sind.
Wobei man den Sturz der selbst eingesetzten Marionetten mit großem Gezeter inszenieren kann und dann Schuldige und Projektionsflächen für die eigene Verderbtheit hat.
Für die Wahl des Diktators ist nicht unbedingt die eigene Projektionsfäche notwendig (vielleicht wenigstens ein bestimmter Teil). Der Diktator muss vom Auftreten, Aussehen, ... ins Konzept passen.
Bei Wikipedia steht schon, dass Marionette und Dratzieher sich die Herrrschaft teilen. Durch Lobbyistennetzwerk weiß aber die Marionette nicht, wer eigentlich ihr Meister ist. Somit wird die Austauschbarkeit von Meistern schwierig aber nicht unmöglich. So kann die Marionette die Oberhand gewinnen.
Die zweite Möglichkeit ist natürlich, die Marionette nicht die Willkür walten lassen. Damit haben beide das Nachsehen, die Marionette und der Meister.
Interessant wird jedoch bei einem Netzwerk von Marionetten. Ob da sich nichts verselbstständigt :rolleyes2:
So kann die Marionette die Oberhand gewinnen.
Das geht aber nur, wenn das Publikum im Puppentheater sich der Story des Meisters entsagt und die Geschichte selbst in die Hand nimmt.
;)
So habe ich das nicht gemeint.
Das geht aber nur, wenn das Publikum im Puppentheater sich der Story des Meisters entsagt und die Geschichte selbst in die Hand nimmt.
;)
Wenn das Publikum verärgert ist, dann ist Schluss mit dem Theater. Keine Märchen, keine Meister und keine Marionetten. ;)
georg.forster
03.03.2010, 17:33
Nein!! Dann gibt's neue Marionetten, aber zuerst gibt's Bomben uf de Grind, dann wird das Gebiet aufgeteilt. Divide et Impere, Siehe Saddam Hussein, aufgesattelt von der CIA. Heute hocken die Kurden in Mussul Kirkuk, vorbereitet wurden sie schon ab 1957, siehe Benjamin Beit-Hallahmi S.33
Nein!! Dann gibt's neue Marionetten, aber zuerst gibt's Bomben uf de Grind, dann wird das Gebiet aufgeteilt. Divide et Impere, Siehe Saddam Hussein, aufgesattelt von der CIA. Heute hocken die Kurden in Mussul Kirkuk, vorbereitet wurden sie schon ab 1957, siehe Benjamin Beit-Hallahmi S.33
Meinst du dieses Buch: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528269.html
Denn Staatsgast Vorster, der Führer des rassistischen Burenstaates, war erwiesenermaßen ein Nazi-Kollaborateur gewesen. Streng nach israelischem Gesetz hätte er, sobald er israelischen Boden betrat, verhaftet und angeklagt werden müssen. Statt dessen - das Ganze spielte 1976 - wurde Vorster bei seiner Ankunft vom damaligen Premierminister Jizchak Rabin mit rotem Teppich und "einer herzlichen Umarmung" begrüßt.
Von da an sammelte Beit-Hallahmi alles verfügbare Material, um dem "Geheimnis der südafrikanisch-israelischen Beziehungen" auf die Spur zu kommen.
Drei Jahre später, im Juli 1979 und wiederum in den TV-Abendnachrichten, hatte Beit-Hallahmi erneut ein Schlüsselerlebnis: Ein Filmbericht zeigte, wie sandinistische Rebellen beim Vormarsch auf die nicaraguanische Hauptstadt nagelneue israelische Gewehre erbeuteten. Die Waffen hatte der Diktator Anastasio Somoza noch in den letzten Tagen seiner Herrschaft aus Israel geschickt bekommen.
Nun legte Beit-Hallahmi eine weitere Dokumentensammlung an, zunächst über israelische Aktivitäten in Südamerika, die schließlich auf alle Teile der Dritten Welt erweitert werden mußte.